DE19730199A1 - Mehrganggetriebe für elektrische Werkzeug- oder Küchenmaschine - Google Patents
Mehrganggetriebe für elektrische Werkzeug- oder KüchenmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Mehrganggetriebe für eine
elektrische Werkzeug- oder Küchenmaschine, insbesondere
Bohrmaschine oder Rührwerkmaschine, der im Oberbegriff des
Anspruchs 1 definierten Gattung.
Bei einem bekannten Zweiganggetriebe dieser Art für eine
elektromotorisch angetriebene Schlagbohrmaschine
(DE 19 57 235 C1) ist die Schaltwelle selbst als Abtriebswelle
ausgebildet und trägt endseitig drehfest ein Abtriebsritzel,
das mit einem drehfest auf der Antriebsspindel sitzenden
Zahnkranz kämmt. Der in der Durchgangsbohrung der Schalt- oder
Antriebswelle festgesetzte Kupplungsstift steht mit zwei
Stiftenden an der Abtriebswelle diametral um ein Maß vor, daß
wenig kleiner ist als die Zahnhöhe einer an den Getrieberädern
ausgebildeten Innenverzahnung. Die Abtriebswelle wird über den
Werkzeugandruck gegen die Rückstellkraft einer auf die
Abtriebswelle wirkenden Rückstellfeder mehr oder weniger
verschoben, wodurch der Kupplungsstift in der einen Stellung
in die Innenverzahnung des einen Getrieberads und in der
anderen Stellung in die Innenverzahnung des anderen
Getrieberads eingreift und dort das jeweilige Getrieberad auf
der Abtriebswelle undrehbar festsetzt. Beim Gangumschalten im
Stillstand des Getriebes findet der Kupplungsstift in 50%
aller Fälle keine Zahnlücke in der Innenverzahnung des
jeweiligen Getrieberades vor, sondern stößt gegen einen Zahn
der Innenverzahnung und kann ohne manuelles Verdrehen der
Getrieberäder, was über die Arbeitsspindel bewirkt werden
kann, nicht in die Innenverzahnung einrücken.
Das erfindungsgemäße Mehrganggetriebe mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, daß
eine Gangumschaltung in allen Fällen, sowohl bei drehendem
Getriebe als auch im Stillstand möglich ist. Durch die
Ausbildung der Ausnehmungen in den Getrieberädern und die
freifliegende oder schwimmende Lagerung des Kupplungsstiftes
in der Durchgangsbohrung der Schaltwelle so, daß er sich stets
quer zur Schalt- und Abtriebswelle verschieben kann, wird
sichergestellt, daß in jeder Drehstellung der Getrieberäder
der Kupplungsstift beim Verschieben der Schaltwelle in jedem
Getrieberad eine Ausnehmung vorfindet. Trifft dabei der stets
nur mit einem Vorstehende aus der Abtriebswelle herausragende
Kupplungsstift keine Ausnehmung in dem jeweiligen Getrieberad
an, verschiebt er sich radial, so daß er an dieser Stelle
hinter die Umfangsfläche der Abtriebswelle zurücktritt und an
diametraler Stelle wieder aus der Umfangsfläche der
Abtriebswelle austaucht, wobei dann das dortige Vorstehende
eine Ausnehmung in dem Getrieberad vorfindet. Die Umschaltung
der erfindungsgemäßen Kupplung ist leichtgängig und
verschleißarm, so daß hohe Standzeiten des Getriebes erzielt
werden.
Das erfindungsgemäße Mehrganggetriebe ist konstruktiv einfach
und aus wenigen Teilen zusammengesetzt und ermöglicht eine
schnelle und kostensparende Montage. Da keine hochpräzisen
Teile erforderlich sind und die Getrieberäder kostengünstig
als Sinter- oder Fließpreßteile hergestellt werden können, ist
der Fertigungsaufwand insgesamt recht niedrig.
Durch die in den weiteren Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen
sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im
Anspruch 1 angegebenen Mehrganggetriebes möglich.
Die Erfindung ist anhand von in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispielen in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt eines Zweiganggetriebes in einer
ausschnittweise dargestellten Bohrmaschine,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht eines Zahnrads des Getriebes in
Fig. 1 und 2, vergrößert dargestellt,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 ausschnittweise einen Längsschnitt eines
Zweiganggetriebes gemäß einem weiteren
Ausführungsbeispiel.
Das in Fig. 1 und 2 in zwei verschiedenen Schnittdarstellungen
skizzierte Mehrganggetriebe, das bevorzugt - wie hier - als
Zweiganggetriebe ausgeführt ist, ist in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel im Gehäuse 10 einer Bohrmaschine
angeordnet und im Kraftfluß zwischen der Rotorwelle eines
Elektromotors und einer ein Spannfutter für einen Bohrer
rotierend antreibenden Antriebsspindel 11 eingeschaltet.
Das Zweiganggetriebe umfaßt eine im Gehäuse 10 drehend
gelagerte Zwischenwelle 12, auf der ein Zahnrad 13 sowie zwei
Zwischenräder 14, 15 jeweils drehfest und axial unverschieblich
gehalten sind (Fig. 2), eine dazu parallel ausgerichtete im
Gehäuse 10 drehbar gelagerte Abtriebswelle 16 mit einem am
Wellenende ausgebildeten Abtriebsritzel 17, zwei auf der
Abtriebswelle 16 freidrehende, axial unverschieblich
festgelegte Getrieberäder 18, 19 sowie eine Kupplung 20. Das
Zahnrad 13 wird von einem hier nicht dargestellten Zahnritzel
auf der Rotorwelle des Elektromotors angetrieben, und das
Abtriebsritzel 17 auf der parallel zur Arbeitsspindel 11
angeordneten Abtriebswelle 16 steht im ständigen Eingriff mit
einem auf der Arbeitsspindel 11 drehfest und axial
unverschieblich gehaltenen Zahnrad 21 (Fig. 1). Die beiden
Getrieberäder 18, 19, die unterschiedliche Durchmesser und
unterschiedliche Zahnteilungen aufweisen, kämmen mit je einem
Zwischenrad 14, 15 gleicher Zahnteilung, so daß bei rotierender
Zwischenwelle 12 die beiden Getrieberäder 18, 19 mit
unterschiedlichen Geschwindigkeiten auf der Abtriebswelle 16
rotieren. Mittel der Kupplung 20, die mittels einer
Gangumschaltvorrichtung 22 ein- und ausgerückt werden kann,
wird entweder das Getrieberad 18 oder das Getrieberad 19 auf
der Abtriebswelle 16 festgesetzt, so daß die Abtriebswelle 16
von dem jeweiligen Getrieberad 18, 19 mitgenommen wird und über
das Abtriebsritzel 17 und das Zahnrad 21 die Arbeitsspindel 11
mit daran gehaltenem Bohrfutter und eingespanntem Bohrer mit
zwei unterschiedlichen Drehzahlen antreibt.
Die Kupplung 20 umfaßt eine axial verschiebbare Schaltwelle
23, einen in einer diametralen Querbohrung 25 in der
Schaltwelle 23 freifliegend oder schwimmend einliegenden
Kupplungsstift 24 und in den Getrieberädern 18, 19 angeordneten
Ausnehmungen 26, 27. In dem in Fig. 1 und 2 dargestellten
Ausführungsbeispiel wird die Schaltwelle 23 von der
Abtriebswelle 16 selbst gebildet, die hierzu im Gehäuse 10
nicht nur drehbar, sondern auch axial verschiebbar gelagert
ist. Die axialen Ausnehmungen 26, 27 in den Getrieberädern
18, 19 sind in die beiden einander zugekehrten Stirnseiten
181, 191 der Getrieberäder 18, 19 eingebracht und identisch
ausgebildet. In Fig. 3 und 4 sind die Ausnehmungen 26 im
Getrieberad 18 im einzelnen dargestellt und werden nachfolgend
beschrieben, wobei die Beschreibung in gleicher Weise auf die
Ausnehmungen 27 im Getrieberad 19 zutrifft.
Die axialen Ausnehmungen 26 gehen von der Stirnfläche 181 des
Getrieberads 18 aus, sind kreisbogenförmig ausgebildet und zur
Innenringfläche 182 des Getrieberads 18 hin offen. Die axiale
Tiefe der Ausnehmung 26 ist in Fig. 4 mit a und die radiale
Tiefe der Ausnehmung 26 ist in Fig. 3 mit r bezeichnet. Die
Anzahl der über den Innenumfang vorzugsweise um gleiche
Umfangswinkel verteilt angeordneten Ausnehmungen 26 und deren
in Umfangsrichtung sich erstreckende Länge, die in Fig. 3 mit
1 bezeichnet ist, sind nunmehr so aufeinander abgestimmt, daß
der in der Querbohrung 25 der Schaltwelle 23 freifliegend
einliegende Kupplungsstift 24, der immer nur mit einem
Vorstehende aus der Abtriebswelle 16 bzw. hier aus der
Schaltwelle 23 vorsteht, beim Eindringen in das Getrieberad 18
infolge der Verschiebung der Schaltwelle 23 immer eine
Ausnehmung 26 vorfindet. Die Länge des Kupplungsstiftes 24 ist
dabei so bemessen, daß sie um etwas weniger als die radiale
Tiefe r der Ausnehmungen 26 größer ist als der
Innendurchmesser des Getrieberads 18, der in Fig. 3 mit di
bezeichnet ist.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 3 und 4 sind insgesamt drei
Ausnehmungen 26 im Getrieberad 18 vorgesehen, die um jeweils
120° Umfangswinkel zueinander versetzt angeordnet sind. Die
Länge l der Ausnehmungen 26 überdeckt dabei jeweils einen
Winkelsektor von ca. 75°, so daß die zwischen den Ausnehmungen
26 verbleibenden segmentförmigen Stege 28 jeweils einen
Winkelsektor von 45° überdecken. Zur zeichnerischen
Hervorhebung der Stege 28 in der Darstellung der Fig. 3 sind
die Stege 28 dort mit einer Kreuzschraffur belegt. Die axialen
Seitenkanten der Stege 28 bilden Anlageschultern 281, 282 für
den Kupplungsstift 24 und sind so geformt, daß letzterer
jeweils plan an diesen anliegt. Der an diesen Anlageschultern
281 nach Eindringen in eine der drei Ausnehmungen 26
anliegende Kupplungsstift 24 ist in Fig. 3 in drei
verschiedenen Drehstellungen strichpunktiert eingezeichnet. Um
bei bestimmten Drehlagen ein Verkanten des Kupplungsstiftes 24
zu vermeiden, sind an den Stegen 28 seitliche Schrägen 283
ausgebildet, die in Fig. 3 durch parallele Querstriche
hervorgehoben sind. Zusätzlich ist jeder Steg 28 mit einer
über die gesamte Stegbreite sich erstreckenden, radialen
Einlaufschräge 284 versehen, die das Einrücken des
Kupplungsstiftes 24 in die Ausnehmungen 26 bei dessen
Axialverschiebung erleichtert.
Beim Einrücken der Kupplung 20, was durch Verschieben ihrer
Schaltwelle 23 mittels der Gangumschaltvorrichtung 22 bewirkt
wird, dringt der Kupplungsstift 24 in das Getrieberad 18 ein,
und sein aus der Schaltwelle 23 bzw. Abtriebswelle 16
herausragendes Vorstehende legt sich in eine der drei
Ausnehmungen 26 ein. Stößt zufälligerweise das Vorstehende auf
einen der drei Stege 28, so verschiebt sich der Kupplungsstift
24 infolge der radialen Einlaufschräge 284 an dem Steg 28
innerhalb der Querbohrung 25 in der Schaltwelle 23, wobei sein
an dem Steg 28 anstehendes Vorstehende hinter die
Innenringfläche 182 des Getrieberads 18 zurücktritt und der
Schaltstift nunmehr mit seinem anderen Vorstehende an
diametraler Stelle der Schaltwelle 23 bzw. der Abtriebswelle
16 über diese vorsteht. Dieses Vorstehende findet dann
zwangsläufig eine Ausnehmung 26 vor, wie dies durch die in
Fig. 3 strichpunktiert angedeuteten verschiedenen Positionen
des Kupplungsstiftes 24 illustriert ist. Der gleiche Vorgang
findet statt, wenn die Schaltwelle 23 in die andere Richtung
verschoben wird und dann der Kupplungsstift 24 in das
Getrieberad 19 eindringt. Das Einrücken ist somit in jeder
Drehlage des Kupplungsstiftes 24 möglich.
Zur Realisierung einer Leerlaufstellung, in welcher die beiden
Getrieberäder 18, 19 auf der Abtriebswelle 16 frei drehen, ist
in jeder der einander zugekehrten Stirnseiten der beiden
Getrieberäder 18, 19 eine über 360° umlaufende axiale
Einsenkung 29 eingebracht, die den Ausnehmungen 26, 27
vorgelagert ist. Diese Einsenkung 29 ist für das Getrieberad
18 in Fig. 4 zu sehen. Eine gleiche Einsenkung hat auch das
Getrieberad 19. Die radiale Tiefe der Einsenkung 29 entspricht
der radialen Tiefe r der Ausnehmungen 26 und die axiale Tiefe
der Einsenkung 29, die in Fig. 4 mit t bezeichnet ist, ist
größer bemessen als der Radius des Kupplungsstiftes 24, so daß
zwischen den mit ihren Stirnseiten 181, 191 aneinanderliegenden
Getrieberädern 18, 19 eine umlaufende Ringnut von etwas
größerer Breite als der Durchmesser des Kupplungsstiftes 24
entsteht, in der der Kupplungsstift 24 bei Rotation der
Getrieberäder 18, 19 umlaufen kann, ohne mit den Stegen 28 in
den Getrieberädern 18, 19 in Berührung zu gelangen.
Die Gangumschaltvorrichtung 22 weist einen Schalthebel 30 auf,
der mit einem zylindrischen Schaft 301 im Gehäuse 10 drehbar
gelagert ist und mit einem Knebel 302 aus dem Gehäuse 10 zur
manuellen Bedienung vorsteht. Am stirnseitigen Ende des
Schaftes 301 sind im Radialabstand zur Schaftachse 301 ein
axial vorstehender Schaltstift 31 angeordnet, der einen an der
Schaltwelle 23 ausgebildeten Schaltbund 33 übergreift. Beim
manuellen Drehen des Knebels 302 durchläuft der Schaltstift 31
einen Kreisbogen, wobei er den Schaltbund 33 mitnimmt und
dadurch die Schaltwelle 23 axial in die eine oder andere
Richtung verschiebt.
Das in Fig. 5 ausschnittweise dargestellte Zweiganggetriebe
gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ist gegenüber dem in
Fig. 1 bis 4 dargestellten und vorstehend beschriebenen
Zweiganggetriebe insoweit modifiziert, als Abtriebswelle 16
und Schaltwellen 23 getrennte Bauteile darstellen. Die
Abtriebswelle 16 weist eine zentrale Axialbohrung auf, die im
Ausführungsbeispiel als eine Sackbohrung 34 ausgeführt ist,
die von dem von dem Abtriebsritzel 17 abgekehrten Ende der
Abtriebswelle 16 her eingebracht ist. Die Schaltwelle 23 liegt
zusammen mit einer Druckfeder 35 in der Sackbohrung 34 ein,
wobei die Druckfeder 35 sich zwischen dem Bohrungsgrund 341
und der diesen zugekehrten Stirnseite 231 der Schaltwelle 23
abstützt. Der Kupplungsstift 24, der in gleicher Weise
bemessen ist wie zu Fig. 1 bis 4 beschrieben, ragt mit beiden
Enden aus der Schaltwelle 23 heraus und tritt mit beiden
Vorstehenden in zwei diametral in der Abtriebswelle 16
eingebrachte, bis in die Sackbohrung 34 reichende
Axialschlitze 36, 37 ein. Die Länge der Axialschlitze 36,37 ist
entsprechend dem Verschiebeweg des Kupplungsstiftes 24 beim
Umschalten der Gänge bemessen. Die Getrieberäder 18, 19 und
ihre Ausnehmungen 26, 27 sind in gleicher Weise ausgeführt, wie
in Fig. 1 bis 4 dargestellt und beschrieben. Auch ist die
Wirkungsweise der Kupplung 20 mit dem nach wie vor aus der
Abtriebswelle 16 jeweils immer nur mit einem Vorstehende
herausragenden Kupplungsstift 24 die gleiche, so daß insoweit
auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen wird. Die nur
ausschnittweise dargestellte Umschaltvorrichtung 22 weist
einen manuell zu betätigenden Schwenkhebel 38 auf, der um eine
quer zur Achse der Schaltwelle 16 ausgerichtete Schwenkachse
schwenkbar im Gehäuse 10 gelagert ist und mit einem
entsprechenden Griff aus dem Gehäuse zur manuellen Betätigung
vorsteht. Das Ende des Schwenkhebels 38 liegt über eine in der
Stirnseite 232 der Schaltwelle 23 gelagerten Kugel 39 unter
Federkraft an der Schaltwelle 23 an. Die Druckfeder 35 ist so
bemessen, daß die Schaltwelle 23 bei freigegebenem
Schwenkhebel 38 immer die in Fig. 5 dargestellte
Schiebestellung einnimmt, in welcher der Kupplungsstift 24 das
Getrieberad 19 starr mit der Abtriebswelle 16 verbindet. Zum
Umschalten des Zweiganggetriebes in den Leerlauf oder in die
andere Gangzahl ist der Schwenkhebel 38 in zwei weitere
Verriegelungsstellungen zu schwenken, wobei das Hebelende die
Schaltwelle 23 gegen die Kraft der Druckfeder 35 verschiebt,
bis der Kupplungsstift 24 entweder in den aneinanderliegenden
Einsenkungen 29 in den Getrieberädern 18, 19 einliegt
(Leerlauf) oder in eine Ausnehmung 26 im Getrieberad 18
eindringt und dieses drehfest mit der Abtriebswelle 16
verbindet.
In Abwandlung des in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiels
kann die Abtriebswelle 16 unmittelbar die Arbeitsspindel 11
der Bohrmaschine bilden, so daß anstelle des Abtriebsritzels
17 in Fig. 5 das Bohrfutter der Bohrmaschine tritt.
Die Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene
Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann das Zweiganggetriebe
in allen Handwerkzeugmaschinen oder Küchenmaschinen eingesetzt
werden. Ein bevorzugter Anwendungsfall für das beschriebene
Zweiganggetriebe ist auch eine Rührwerkmaschine für den
Küchenbedarf. Darüber hinaus kann das beschriebene
Mehrganggetriebe auch als Dreiganggetriebe ausgeführt werden,
bei dem entsprechend der Gangzahl insgesamt drei Getrieberäder
auf der Abtriebswelle sitzen und wie beschrieben ausgebildet
sind. Die Ausnehmungen im mittleren Getrieberad erstrecken
sich dann über die gesamte Breite der Innenringfläche des
mittleren Getrieberads, und dieses weist zur Realisierung
zweier Leerlaufstellungen zwischen den drei Gängen auf beiden
Stirnseiten jeweils eine den Ausnehmungen vorgelagerte
Einsenkung auf. Die Getrieberäder stehen dann
selbstverständlich mit insgesamt drei Zwischenrädern in
ständigem Eingriff, die über die Zwischenwelle angetrieben
werden.
Claims (10)
1. Mehrganggetriebe für eine elektrische Werkzeug- oder
Küchenmaschine, insbesondere Bohrmaschine oder
Rührwerkmaschine, mit einer Abtriebswelle (16), mit
mindestens zwei auf der Abtriebswelle (16) freidrehend
sitzenden Getrieberädern (18, 19), die mit je einem von
zwei synchron angetriebenen Zwischenrädern (14, 15) in
Eingriff stehen, und mit einer Kupplung (20) zum
wechselweisen Festsetzen der Getrieberäder (18, 19) auf
der Abtriebswelle (16), die eine axial verschiebbare
Schaltwelle (23) und einen in einer radialen
Durchgangsbohrung (25) in der Schaltwelle (23)
aufgenommen Kupplungsstift (24) aufweist, der durch
Axialverschiebung der Schaltwelle (23) die Festsetzung
der Getrieberäder (18, 19) bewirkt, dadurch
gekennzeichnet, daß die Getrieberäder (18, 19) jeweils
mehrere von ihren einander zugekehrten Stirnflächen
(181, 182) ausgehende, axiale Ausnehmungen (26, 27)
aufweisen, die kreisbogenförmig und zur Innenringfläche
(182) der Getrieberäder (18, 19) hin offen sind, daß der
Kupplungsstift (24) eine Länge besitzt, die größer als
der Innendurchmesser (di) der Getrieberäder (18, 19) und
kleiner als die Summe aus Innendurchmeser (di) der
Getrieberäder (18, 19) und radiale Tiefe (r) der
Ausnehmungen (26, 27) ist, und freifliegend in der
Durchgangsbohrung (25) einliegt und daß die Anzahl der
über die Innenringfläche (182) der Getrieberäder (18, 19),
vorzugsweise um gleiche Umfangswinkel, verteilt
angeordneten Ausnehmungen (26, 27) und deren in
Umfangsrichtung sich erstreckende Länge (1) so
aufeinander abgestimmt sind, daß der Kupplungsstift (24)
in jeder Drehlage mit einem aus der Abtriebswelle (16)
radial herausragenden Vorstehende in eine Ausnehmung
(26, 27) eines jeden Getrieberads (18, 19) einzudringen
vermag.
2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in
jedem Getrieberad (18, 19) drei um 120° zueinander
versetzt angeordnete Ausnehmungen (26, 27) vorgesehen
sind, deren Länge (l) einen Winkelsektor von ca. 75°
überdeckt.
3. Getriebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß an jeder der einander zugekehrten Stirnflächen
(181, 191) der beiden Getrieberäder (18, 19) den
Ausnehmungen (26, 27) eine über 360° umlaufende, axiale
Einsenkung (29) vorgelagert ist, deren radiale Tiefe der
radialen Tiefe (r) der Ausnehmungen (26, 27) entspricht
und deren axiale Tiefe (t) mindestens gleich oder größer
als der Radius des Kupplungsstiftes (24) bemessen ist.
4. Getriebe nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen den axialen Ausnehmungen
(26, 27) verbleibende segmentförmige Stege (28) an ihrem
dem Kupplungsstift (24) zugekehrten freien Ende eine über
die Stegbreite sich erstreckende radiale Einlaufschräge
(284) aufweisen.
5. Getriebe nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schaltwelle (23) die
Abtriebswelle (16) selbst bildet und hierzu an ihrem
einen Wellenende ein Abtriebsritzel (17) drehfest trägt.
6. Getriebe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Abtriebsritzel (17) mit einem auf einer Arbeitsspindel
(11) drehfest angeordneten Zahnrad (21) kämmt und daß die
Schaltwelle (23) und die Arbeitsspindel (11) parallel
zueinander in einem Gehäuse (10) einer elektrischen
Werkzeug- oder Küchenmaschine gelagert sind.
7. Getriebe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am
Gehäuse (10) ein manuell zu bedienender Schalthebel (30)
schwenkbar gelagert ist, der über mindestens einen
exzentrisch angeformten Stift oder Nocken (31) eine
Axialverschiebung der Schaltwelle (23) in gegensinnigen
Verschieberichtungen bewirkt.
8. Getriebe nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schaltwelle (23) in einer
zentralen Axialbohrung (34) der Abtriebswelle (16) axial
verschieblich einliegt und daß der Kupplungsstift (24)
mit seinen Vorstehenden durch diametral in der
Abtriebswelle (16) angeordnete, radial bis zur
Axialbohrung (34) sich erstreckende Axialschlitze (36, 37)
hindurchtritt, deren Länge mindestens dem maximalen
Verschiebeweg des Kupplungsstiftes (24) entspricht.
9. Getriebe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Axialbohrung als Sackbohrung (34) ausgeführt ist, daß
sich zwischen dem Bohrungsgrund (341) der Sackbohrung
(34) und der Schaltwelle (23) eine Druckfeder (35)
abstützt und daß an dem von der Druckfeder (35)
abgekehrten Stirnende (232) der Schaltwelle (23) ein
manuell zu betätigender Schwenkhebel (38) zum
Axialverschieben der Schaltwelle (23) gegen die
Rückstellkraft der Druckfeder (35) angreift.
10. Getriebe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abtriebswelle (16) die in einem Gehäuse (10) gelagerte
Antriebsspindel (11) einer elektrischen Werkzeug- oder
Küchenmaschine bildet und daß der Schwenkhebel (38) zu
seiner manuellen Betätigung aus dem Gehäuse (10)
vorsteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997130199 DE19730199B4 (de) | 1997-07-15 | 1997-07-15 | Mehrganggetriebe für eine elektrische Werkzeug- oder Küchenmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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