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DE19730977A1 - Verfahren zur Herstellung lufttexturierter Nähfäden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung lufttexturierter Nähfäden

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Publication number
DE19730977A1
DE19730977A1 DE19730977A DE19730977A DE19730977A1 DE 19730977 A1 DE19730977 A1 DE 19730977A1 DE 19730977 A DE19730977 A DE 19730977A DE 19730977 A DE19730977 A DE 19730977A DE 19730977 A1 DE19730977 A1 DE 19730977A1
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DE
Germany
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thread
effect
upright
godets
heated
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19730977A
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English (en)
Inventor
Wilfried Thoma
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Guetermann and Co AG
Original Assignee
Guetermann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=7836202&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE19730977(A1) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Guetermann AG filed Critical Guetermann AG
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Priority to DE59806975T priority patent/DE59806975D1/de
Priority to AT98112784T priority patent/ATE231569T1/de
Priority to PT98112784T priority patent/PT892097E/pt
Priority to DK98112784T priority patent/DK0892097T3/da
Priority to ES98112784T priority patent/ES2186946T3/es
Priority to EP98112784A priority patent/EP0892097B1/de
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
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    • DTEXTILES; PAPER
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung lufttex­ turierter Fäden aus zumindest einem Steherfaden und zumindest einem Effektfaden, bei dem zumindest der Steherfaden ver­ streckt wird, bevor er gemeinsam mit dem Effektfaden einer Texturiereinheit zugeführt wird und bei dem das texturierte, aus Steher- und Effektfaden bestehende Garn erhitzt wird.
Derartige Verfahren machen sich den Effekt zunutze, daß wäh­ rend der nach der Texturiereinheit erfolgenden Erhitzung des texturierten Garns der vor der Texturierung verstreckte Ste­ herfaden weniger stark schrumpft als der Effektfaden. Dies hat zur Folge, daß bei der Texturierung vom Effektfaden ge­ bildete Schlingen während der genannten Erhitzung zusammenge­ zogen werden, wodurch der Faden letztlich in wünschenswerter Weise eine relativ glatte Oberfläche erhält.
Gemäß Stand der Technik wurde das beschriebene Verfahren bis­ her lediglich zur Herstellung von eine grobe Feinheit (tex) aufweisenden Fäden bzw. zur Herstellung von relativ dicken Fäden eingesetzt.
Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, das Verfahren der eingangs genannten Art derart weiterzuentwickeln, daß auch dünne, sehr feine Fäden bei ausreichender Festigkeit dersel­ ben herstellbar sind.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Steherfaden mit einer Feinheit zwischen 80 und 200 dtex und ein Effektfaden mit einer Feinheit zwischen 60 und 165 dtex verwendet wird, wobei der Effektfaden feiner ist als der Ste­ herfaden.
Durch den Einsatz von Steher- und Effektfäden mit den genann­ ten Feinheiten lassen sich beispielsweise problemlos Fäden mit einer unter 200 dtex liegenden Feinheit bei einer Festig­ keit von über 30 cN/tex erzeugen. Insbesondere lassen sich Feinheiten des Fadens von ungefähr 130 dtex erzielen, wobei gleichzeitig Festigkeiten zwischen 36 und 38 cN/tex sicherge­ stellt werden können. Die Dehnung erfindungsgemäß hergestell­ ter Fäden beträgt beispielsweise zwischen 11 und 12%, d. h., der texturierte Faden kann in seiner Länge um 11 bis 12% ge­ dehnt werden, ohne zu reißen.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren sind somit sehr feine Fäden herstellbar, die sowohl eine hohe Festigkeit als auch eine hohe Gleichmäßigkeit bei ebenfalls hoher Fehlerfreiheit aufweisen.
Bevorzugt ist es, wenn ein Steherfaden mit einer Feinheit zwischen 140 und 160 dtex und/oder ein Effektfaden mit einer Feinheit zwischen 70 und 90 dtex verwendet wird. Steher- und/oder Effektfäden können jeweils zwischen 36 und 144 Fila­ mente aufweisen.
Um den Effekt des stärkeren Schrumpfes des Effektfadens ver­ glichen mit dem Steherfaden nach der Texturiereinheit zu be­ günstigen, ist es von Vorteil, wenn der Steherfaden vor der Texturiereinheit um das 1,8- bis 2,6fache, insbesondere um das 2- bis 2,4fache verstreckt wird. Weiterhin ist es von Vorteil, wenn zusätzlich zum Steherfaden auch der Effektfaden vor der Texturiereinheit verstreckt wird, wobei die Verstrec­ kung des Effektfadens vorzugsweise kleiner ist als die Ver­ streckung des Steherfadens. Der Effektfaden kann beispiels­ weise um das 1,5- bis 1,9fache, insbesondere um das 1,6- bis 1,8fache verstreckt werden.
Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn der Steher- und/oder der Effektfaden vor der Texturiereinheit erhitzt wird. Der Ste­ herfaden kann dabei stärker erhitzt werden als der Effektfa­ den, wobei sich bezüglich der Erhitzung des Steherfadens Tem­ peraturen zwischen 150° und 240°, insbesondere zwischen 160° und 220° anbieten.
Hinsichtlich der Erhitzung des Effektfadens sind beispiels­ weise Temperaturen zwischen 100°C und 200°C, insbesondere zwischen 140°C und 180°C sinnvoll.
Zur technischen Realisierung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann der Steher- und/oder der Effektfaden vor der Textu­ riereinheit jeweils über zwei aufeinanderfolgende Galetten geführt werden. Die Verstreckung von Steher- und/oder Effekt­ faden kann dann beispielsweise durch unterschiedliche An­ triebsgeschwindigkeiten zweier aufeinanderfolgender Galetten bewirkt werden, wobei die in Förderrichtung hintere Galette schneller läuft als die vordere Galette. Zusätzlich oder al­ ternativ zur Verstreckung kann mittels der Galetten auch eine Erhitzung von Steher- und/oder Effektfaden bewirkt werden, indem mindestens eine der jeweils Steher- und/oder Effektfa­ den zugeordneten Galetten erwärmt wird. Hierbei können die Galetten auf die vorstehend bereits genannten Temperaturen erhitzt werden.
Um zu verhindern, daß zwischen den Galetten und Steher- und/oder Effektfaden Rutsch auftritt, können die Fäden je­ weils zwischen 5- und 20mal, insbesondere zwischen 6- und 10mal schraubenförmig um eine Galette geschlungen werden, so daß die Reibungskräfte zwischen Galetten und Fäden ausrei­ chend hoch sind. Durch die genannten Umschlingungen wird zu­ dem im Falle der Beheizung der Galetten erreicht, daß die Fä­ den ausreichend lange mit der jeweiligen Galette in Kontakt sind, so daß genügend Wärme von der Galette auf die Fäden übertragen werden kann.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird das texturierte Garn hinter der Texturiereinheit nachver­ streckt. Diese Verstreckung kann beispielsweise um einen Fak­ tor zwischen 0,95 und 1,1, insbesondere zwischen 1,01 und 1,05 erfolgen. Die Verstreckung erfolgt bevorzugt derart, daß derjenige Abstand des texturierten Garnes, welcher gerade er­ hitzt wird, auch gleichzeitig eine Nachverstreckung erfährt. So kann verhindert werden, daß sich das texturierte Garn wäh­ rend der Erhitzung insgesamt zu stark zusammenzieht. Konkret wird durch einen Nachverstreckungsfaktor größer 1 erreicht, daß die Steherfaden-Komponente des texturierten Garns während des Erhitzungsvorgangs gedehnt wird. Bei einem Nachverstrec­ kungsfaktor kleiner 1 wird sichergestellt, daß die Steherfa­ den-Komponente maximal um den Nachverstreckungsfaktor schrumpfen kann.
Der Schrumpf der Steherfaden-Komponente des texturierten Garns ist somit durch die genannte Nachverstreckung begrenzt, und die durch den Effektfaden gebildeten Schlingen können sich durch die Erhitzung in gewünschter Weise verkleinern bzw. zusammenziehen.
Die Erhitzung des texturierten Garns nach der Texturierein­ heit wird bevorzugt derart vorgenommen, daß die Temperatur des texturierten Garns in dem genannten Bereich zwischen 200°C und 300°C, insbesondere zwischen 210°C und 260°C be­ trägt.
Von Vorteil ist es, wenn auch das texturierte Garn über zwei aufeinanderfolgende Galetten geführt ist, wobei die Verstrec­ kung des texturierten Garns in diesem Fall analog zur Ver­ streckung der Fäden vor der Texturiereinheit erfolgen kann.
Auch bezüglich des texturierten Garns ist es aus den bereits genannten Gründen sinnvoll, wenn die Galetten vom texturier­ ten Garns jeweils zwischen 5- und 20mal, insbesondere zwi­ schen 6- und 10mal umschlungen werden.
Bei Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann das texturierte Garn die Texturiereinheit mit einer Geschwindig­ keit zwischen 300 m/min und 500 m/min, insbesondere mit 400 m/min verlassen.
Um die Ausbildung von ausreichenden Schlingen des Effektfa­ dens während des Texturiervorgangs zu ermöglichen ist es von Vorteil, wenn die Anliefergeschwindigkeit des Effektfadens höher als die Anliefergeschwindigkeit des Steherfadens ist, so daß im fertigen Faden letztlich die Länge des verarbeite­ ten Effektfadens größer ist als die Länge des verarbeiteten Steherfadens.
Bevorzugt ist es, wenn sowohl Effektfaden als auch Steherfa­ den mit einer Geschwindigkeit angeliefert werden, welche über der Geschwindigkeit liegt, mit der das texturierte Garn die Texturiereinheit verläßt.
Die Anliefergeschwindigkeit des Steherfadens liegt bevorzugt zwischen 4% und 8%, insbesondere ungefähr 6% über der Ge­ schwindigkeit, mit der das texturierte Garn die Texturierein­ heit verläßt.
Die Anliefergeschwindigkeit des Effektfadens liegt bevorzugt zwischen 14% und 20%, insbesondere zwischen 16% und 18% über der Geschwindigkeit, mit der das texturierte Garn die Texturiereinheit verläßt.
Die Texturiereinheit, die bevorzugt als Texturierdüse ausge­ bildet ist, kann beispielsweise mit einem Druck zwischen 6 und 14 bar betrieben werden.
Von Vorteil ist es, wenn der Steherfaden vor der Textu­ riereinheit mit Wasser beaufschlagt wird, wobei der Wasser­ durchsatz beispielsweise zwischen 0,1 l/h und 1 l/h, insbe­ sondere ungefähr 0,25 l/h betragen kann. Für die Wasserbeauf­ schlagung des Steherfadens kann beispielsweise normales Trinkwasser verwendet werden, welches zuvor ein Aktivkohle­ filter passiert.
Steher- und/oder Effektfaden können aus Polyester, Polyamid, Polyamid 6, Polyamid 6.6, Polyamid 4.6, Polyethylen und/oder Viskose bestehen.
Anstelle der Verwendung von lediglich einem Steher- und einem Effektfaden ist es alternativ möglich, der Texturiereinheit einen Steher- und zwei Effektfäden oder zwei Steher- und ei­ nen Effektfaden oder je zwei Steher- und Effektfäden zuzufüh­ ren.
Um aus dem erfindungsgemäß hergestellten Faden letztlich ei­ nen Nähfaden zu erzeugen, kann das texturierte Garn insbeson­ dere nach seiner Erhitzung verdreht werden. Die Verdrehung beträgt beispielsweise zwischen 150 und 600, insbesondere zwischen 300 und 500 Drehungen pro Meter.
Im Rahmen der vorliegenden Anmeldung wird auch Schutz bean­ sprucht für erfindungsgemäß hergestellte Garne oder Nähfäden.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbei­ spiels unter Bezugnahme auf die einzige Figur beschrieben; diese zeigt in schematischer Darstellung die einzelnen Sta­ tionen einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemä­ ßen Verfahrens.
Der Steherfaden 1 wird während des Betriebs der Vorrichtung von einer Vorlagespule 2 abgezogen. In analoger Weise wird der Effektfaden 3 von einer zweiten Vorlagespule 4 abgezogen.
Von der Vorlagespule 2 gelangt der Steherfaden zu einer er­ sten Galette 5, die vom Steherfaden 1 mehrmals schraubenför­ mig umschlungen ist.
Von der ersten Galette 5 ist der Steherfaden 1 zu einer zwei­ ten Galette 6 gespannt, welche er ebenfalls mehrmals um­ schlingt.
In analoger Weise ist der Effektfaden 3 über eine dritte Ga­ lette 7 und eine vierte Galette 8 geführt.
Im Anschluß an die zweite Galette 6 gelangt der Steherfaden 1 zu einer Benetzungsstation 9, an der er mit Wasser benetzt wird.
Der benetzte Steherfaden 1 sowie der von der vierten Galette 8 kommende Effektfaden werden im Anschluß gemeinsam einer Texturierdüse 10 zugeführt, in welcher die beiden Fäden 1, 3 miteinander verwirbelt werden.
Das die Texturierdüse verlassende texturierte Garn 11 wird über eine fünfte Galette 12 einer Heizeinrichtung 13 zuge­ führt, von wo aus das erhitzte texturierte Garn 11 zu einer sechsten Galette 14 gelangt.
Die Galetten 12 und 14 sind vom texturierten Garn 11 wiederum jeweils mehrmals umschlungen.
Von der sechsten Galette 14 wird das texturierte Garn einem Aufwickler 15 zugeführt.
Die beschriebene Vorrichtung kann beispielsweise in folgendem Modus betrieben werden, wobei die genannten Größen natürlich in den vorstehend genannten Bereichen variierbar sind:
Der Steherfaden 1 wird von der Vorlagespule 2 mit einer Ge­ schwindigkeit von ungefähr 240 m/min abgezogen und der ersten Galette 5 zugeführt. In entsprechender Weise wird der Effekt­ faden 3 mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 310 m/min von der Vorlagespule 4 abgezogen und der dritten Galette 7 zuge­ führt.
Der Steherfaden besitzt dabei eine Feinheit von ungefähr 160 dtex, während der Effektfaden eine Feinheit von ungefähr 90 dtex besitzt.
Die zweite Galette 6 läuft um einen Faktor von 1,8 schneller als die erste Galette 5, wodurch sich eine entsprechende Ver­ streckung des Steherfadens 1 ergibt.
Die vierte Galette 8 läuft um den Faktor von 1,5 schneller als die dritte Galette 7, wobei sich auch hier eine entspre­ chende Verstreckung des Effektfadens 2 ergibt.
Die zweite Galette 6 ist auf eine Temperatur von 240°C er­ hitzt, so daß eine entsprechende Erwärmung des Steherfadens 1 bewirkt wird. In entsprechender Weise ist die vierte Galette 8 zur Erhitzung des Effektfadens auf eine Temperatur von 200°C ausgelegt. Die erste Galette 5 sowie die dritte Galette 7 werden beide nicht erhitzt.
In der Benetzungsstation 9 wird der verstreckte und erhitzte Steherfaden mit Wasser benetzt, wobei hier ein Wasserdurch­ satz von 0,7 l/h zum Tragen kommt.
Die Texturierdüse 10 wird mit einem Luftdruck von ungefähr 7 bar betrieben.
Das verwirbelte und texturierte Garn 11 wird zwischen der fünften Galette 12 und der sechsten Galette 14 um einen Fak­ tor von 1,01 verstreckt, was dadurch bewirkt wird, daß die sechste Galette 14 um einen entsprechenden Faktor schneller läuft als die fünfte Galette 12.
In der zwischen den beiden Galetten 12, 14 angeordneten Hei­ zeinrichtung 13 wird das im Verstreckungsprozeß befindliche texturierte Garn 11 auf eine Temperatur von ungefähr 300°C erhitzt.
Das texturierte Garn 11 verläßt die Texturierdüse 10 mit ei­ ner Geschwindigkeit von ungefähr 400 m/min und wird von dem Aufwickler 15 mit ungefähr gleicher Geschwindigkeit aufgenom­ men.
Bezugszeichenliste
1
Steherfaden
2
Vorlagespule
3
Effektfaden
4
Vorlagespule
5
erste Galette
6
zweite Galette
7
dritte Galette
8
vierte Galette
9
Benetzungsstation
10
Texturierdüse
11
texturiertes Garn
12
fünfte Galette
13
Heizeinrichtung
14
sechste Galette
15
Aufwickler

Claims (35)

1. Verfahren zur Herstellung lufttexturierter Fäden aus zu­ mindest einem Steherfaden (1) und zumindest einem Ef­ fektfaden (3), bei dem zumindest der Steherfaden (1) verstreckt wird, bevor er gemeinsam mit dem Effektfaden (3) einer Texturiereinheit (10) zugeführt wird und bei dem das texturierte, aus Steher- und Effektfaden (1, 3) bestehende Garn (11) erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steherfaden (1) mit einer Feinheit zwischen 80 und 200 dtex und ein Effektfaden (3) mit einer Feinheit zwischen 60 und 165 dtex verwendet wird, wobei der Ef­ fektfaden (3) feiner ist als der Steherfaden (1)
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steherfaden (1) mit einer Feinheit zwischen 140 und 160 dtex verwendet wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Effektfaden (3) mit einer Feinheit zwischen 70 und 90 dtex verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Steher- und/oder Effektfäden (1, 3) verwendet wer­ den, die jeweils zwischen 36 und 144 Filamente aufwei­ sen.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steherfaden (1) vor der Texturiereinheit (10) um das 1,8- bis 2,6fache, insbesondere um das 2- bis 2,4fache verstreckt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Effektfaden (3) vor der Texturiereinheit (10) verstreckt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Steherfaden (1) vor der Texturiereinheit (10) stärker verstreckt wird als der Effektfaden (3).
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Effektfaden (3) vor der Texturiereinheit (10) um das 1,5- bis 1,9fache, insbesondere um das 1,6- bis 1,8fache verstreckt wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steher- und/oder der Effektfaden (1, 3) vor der Texturiereinheit (10) erhitzt wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Steherfaden (1) stärker erhitzt wird als der Ef­ fektfaden (3).
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Steherfaden (1) auf eine Temperatur zwischen 150°C und 240°C, insbesondere zwischen 160°C und 220°C erhitzt wird.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Effektfaden (3) auf eine Temperatur zwischen 100°C und 200°C, insbesondere zwischen 140°C und 180°C erhitzt wird.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steher- und/oder der Effektfaden (1, 3) vor der Texturiereinheit (10) jeweils über zwei aufeinanderfol­ gende Galetten (5, 6; 7, 8) geführt ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstreckung von Steher- und/oder Effektfaden (1, 3) durch unterschiedliche Antriebsgeschwindigkeiten zweier aufeinanderfolgender Galetten (5, 6; 7, 8) be­ wirkt wird.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhitzung von Steher- und/oder Effektfaden (1, 3) durch Erwärmung mindestens einer Galette (6; 8) be­ wirkt wird.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Galetten (6; 8) auf die Temperaturen gemäß der Ansprüche 11 und/oder %2 erhitzt werden.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Galetten (5, 6; 7, 8) von Steher- und/oder der Effektfaden (1, 3) jeweils zwischen 5- und 20mal, insbe­ sondere zwischen 7- und 10mal umschlungen werden.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das texturierte Garn (11) nachverstreckt wird.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das texturierte Garn (11) um das 0,95- bis 1,1fache, insbesondere um das 1,01- bis 1,05fache nachver­ streckt wird.
20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das texturierte Garn (11) auf eine Temperatur zwi­ schen 200°C und 300°C, insbesondere zwischen 210°C und 260°C erhitzt wird.
21. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das texturierte Garn (11) über zwei aufeinanderfol­ gende Galetten (12, 14) geführt ist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstreckung des texturierten Garns (11) durch unterschiedliche Antriebsgeschwindigkeiten der beiden aufeinanderfolgenden Galetten (12, 14) bewirkt wird.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhitzung des texturierten Garns (11) durch eine zwischen den Galetten (12, 14) befindliche Heizeinrich­ tung (13) bewirkt wird.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Galetten vom texturierten Garn jeweils zwischen 5- und 20mal, insbesondere zwischen 6- und 10mal um­ schlungen werden.
25. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das texturierte Garn (11) die Texturiereinheit (10) mit einer Geschwindigkeit zwischen 300 m/min und 500 m/min, insbesondere mit ungefähr 400 m/min verläßt.
26. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anliefergeschwindigkeit des Steherfadens (1) zwischen 4% und 8%, insbesondere ungefähr 6% über der Geschwindigkeit gemäß Anspruch 25 liegt.
27. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anliefergeschwindigkeit des Effektfadens (3) zwischen 14% und 20%, insbesondere zwischen 16% und 18% über der Geschwindigkeit gemäß Anspruch 25 liegt.
28. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Texturiereinheit (10) mit einem Druck von unge­ fähr 9 bar betrieben wird.
29. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steherfaden (1) vor der Texturiereinheit (10) mit Wasser beaufschlagt wird.
30. Verfahren nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserdurchsatz zwischen 0,2 l/h und 1 l/h, ins­ besondere ungefähr 0,25 l/h beträgt.
31. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Steher- und/oder Effektfaden (1, 3) aus Polyester, Polyamid, Polyamid 6, Polyamid 6.6, Polyamid 4.6, Polye­ thylen und/oder Viskose bestehen.
32. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Texturiereinheit (10) ein Steher- und zwei Ef­ fektfäden oder zwei Steher- und ein Effektfaden oder je zwei Steher- und Effektfäden zugeführt werden.
33. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das texturierte Garn (11) insbesondere nach seiner Erhitzung verdreht wird, um so einen Nähfaden zu erzeu­ gen.
34. Verfahren nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehung zwischen 150 und 600, insbesondere zwischen 300 und 500 Drehungen pro Meter beträgt.
35. Garn oder Nähfaden, hergestellt nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche.
DE19730977A 1997-07-18 1997-07-18 Verfahren zur Herstellung lufttexturierter Nähfäden Withdrawn DE19730977A1 (de)

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