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DE197306C - - Google Patents

Info

Publication number
DE197306C
DE197306C DENDAT197306D DE197306DA DE197306C DE 197306 C DE197306 C DE 197306C DE NDAT197306 D DENDAT197306 D DE NDAT197306D DE 197306D A DE197306D A DE 197306DA DE 197306 C DE197306 C DE 197306C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicles
wire
motor
train
vehicle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT197306D
Other languages
English (en)
Publication of DE197306C publication Critical patent/DE197306C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G1/00Roundabouts
    • A63G1/08Roundabouts power-driven
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G31/00Amusement arrangements
    • A63G31/16Amusement arrangements creating illusions of travel

Landscapes

  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 197306 KLASSE 77 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. April 1906 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Karussell, bei welchem in an sich bekannter Weise neben einer beweglichen, mit bildlichen Darstellungen (wie beispielsweise einer Landschaft ο. dgl.) versehenen Wand auf endlosen Schienengeleisen nebeneinanderlaufende Fahrzeuge unabhängig voneinander und mit verschiedener Geschwindigkeit laufend angetrieben werden.
ίο Gegenüber derartigen an sich bekannten Vergnügungseinrichtungen soll das Neue der Erfindung darin gesehen werden, daß das Ingangsetzen der Züge und der beweglichen, mit bildlichen Darstellungen versehenen Wand von einem Fahrzeuge aus erfolgen kann. Außerdem ist hierbei die Einrichtung ge troffen, daß von dem einen der Züge aus auch der zweite in Gang gesetzt werden kann, und daß das Einschalten der zur Be-
ao leuchtung der Vergnügungseinrichtung dienenden elektrischen Beleuchtungskörper gleichfalls von einem der Fahrzeuge eines Zuges aus erfolgt.
Auf den Zeichnungen ist eine derartige Vergnügungseinrichtung beispielsweise in einer Ausführungsform näher veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 einen senkrechten mittleren Schnitt durch die Einrichtung, Fig. 2 ein Schema der Stromkreise der elektrischen Betriebsvorrichtung, Fig. 3 ein Schema für die Anordnung der Stromkreise, wenn der Antrieb der beiden Züge von einem einzigen Fahrzeug aus geregelt wird, während Fig. 4 eine Einzelansicht einer der Kupplungen veranschaulicht.
Das Gebäude, in dem die Fahrbahn untergebracht ist, besteht aus dem kreisförmigen Gebäude 10 und den an dessen gegenüberliegenden Seiten angeordneten, die Zugänge bildenden Anbauten Ii. In dem Gebäude 10 sind die beiden Gleise 12 und 13 in zwei konzentrischen Kreisen angeordnet. Die auf diesen Gleisen laufenden Fahrzeuge 14, 15, die beispielsweise als Automobile ausgeführt sind, sind durch Kupplungen 16 je zu einem Zug vereinigt. Die Kupplung ist mit Kugelgelenken 17 (Fig. 4) versehen und ferner mit einer Einrichtung 18, wodurch der Abstand zwischen zwei Fahrzeugen vergrößert oder verringert werden kann. Nachdem die Umfangslänge jedes Zuges dem entsprechenden Gleise genau angepaßt ist, werden die Kupplungen angezogen, so daß die Wagen eines jeden Zuges einen geschlossenen Ring bilden. Zu beiden Seiten jeder Kupplung" sind noch Sicherheitsketten 19 zwischen je zwei Fahrzeugen angeordnet. Zwischen der äußeren Wand des Gebäudes 10 und den beiden Gleisen 12, 13 ist eine zylindrische Wand 20, ebenfalls konzentrisch mit den Gleisen, drehbar angeordnet. Die Wand 20 ist an einem von einer senkrechten Achse 22 getragenen Dach 21 aufgehängt. Die Achse 22 ist in den Lagern 23, 24 gelagert und wird von einem Motor 25 (Fig. 1) mittels eines Kegelradantriebes 26 in Drehung versetzt, wobei
die zylindrische Wand 20 mitgenommen wird. Zwecks seitlicher Stützung der Wand 20 ist zwischen ihr und der Außenwand des Gebäudes IO eine Schienenführung 27 angeordnet,, wobei zur Verminderung der Reibung Kugeln in einer Nut der Schiene gelagert sind. Der Motor 25 für den Antrieb der .Achse 22 ist· mit dieser in einem Rohr 28 eingeschlossen.
Die Zu- und Ausgänge zu und von den Selbstfahrzeugen werden. durch Unterführungen 29 unter den Gleisen gebildet.
Die Fahrzeuge werden durch Motoren angetrieben, welche in einigen der Fahrzeuge untergebracht sind. Die Bedienung der verschiedenen Motoren kann durch einen einzigen Führer geschehen. Je nach der Einstellung einer Schalttrommel können die beiden Motoren in Reihe oder parallel miteinander verbunden werden, wobei gleichzeitig mehr oder weniger Widerstände ein- oder ausge-. schaltet werden, so daß die Züge mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegt werden können. .
2^ Mittels einer einfachen Vorrichtung können die Stromkreise für die Beleuchtung und die Bewegung der drehbaren Wand 20 geregelt werden. Der Stromerzeuger 40 ist durch Leitungen 42, 43 mit den Stromzuleitungsschienen 44, 45 verbunden. Die Stromschienen 44, 45 führen den Strom für die auf den Gleisen 13, 12. fahrenden Fahrzeuge 15, 14. Der Strom wird von den Stromschienen in bekannter Weise durch einen Schuh abgenommen, welcher durch einen Draht 46 mit dem Schalthebel der Reglervorrichtung 47 verbunden ist. Ein Draht 48 führt von dieser Reglervorrichtung zu einem in einem der Fahrzeuge untergebrachten Motor 49. Von diesem Motor geht der Strom durch einen Draht 50 und die Radachse durch das Gleis 13 und Draht 51 zu dem Stromerzeuger zurück. Von der Stromschiene 45 geht ein Draht 52 ebenfalls zu dem Schalthebel einer Reglervorrichtung 53 an einem der Fahrzeuge, und von hier führt ein Draht 54 zu dem Motor 55, von dem der Strom durch den Draht 56, die Radachse und die Schiene 12 zu dem geerdeten Draht 51 geleitet wird. Die elektrische Verbindung zwischen den in mehreren Fahrzeugen desselben Zuges angebrachten Motoren wird durch Kabel 57 (Fig. 4) hergestellt. In jedem Zug sitzt ein Führer, welcher durch den Schalthebel die Geschwindigkeit der beiden Züge regeln kann, und da die Züge unabhängig voneinander auf den Schienen laufen, so können Wettfahrten zwischen den beiden Zügen stattfinden. Der in dem Fahrzeug 15 (Fig. 2) sitzende Führer hat außerdem weitere Schalthebel zu bedienen, durch die die Beleuchtung geregelt und der Motor 25 zur Drehung der Wand bedient wird. Die Kopflichter 34 der Fahrzeuge sind alle mit einer Leitung 58, welche an einem Ende mit einem Schalter 59 verbunden ist, parallel geschaltet. Von dem Schalter geht ein . Draht 60 zu dem Draht 46. Die .Kopflichter 34 der Fahrzeuge 14 auf dem anderen Gleise werden durch eine Zweigleitung 65, eine Stromschiene 64, einen Draht 63, eine Stromschiene 62 und einen Draht 61 mit der Leitung 58 verbunden. Die Rückleitung findet durch die Drähte 66 statt, welche zu den Radachsen gehen, von welchen der Strom durch Gleis 13 und Draht 51 zum Stromerzeuger zurückkehrt.
Die Lampen 33 zur Beleuchtung des Inneren sind parallel zwischen den Leitungen 67, 68 eingeschaltet (Fig. 2). Der für die Beleuchtung erforderliche Strom wird der Leitung 46 entnommen durch den Draht 72 zu dem Schalthebel 71, von diesem durch den Draht 70 zu der Stromschiene 69 geführt, an die mittels der Leitung 67 die Lampen 33 angeschlossen sind. Durch die Leitung 68 sind die Beleuchtungskörper mit dem Draht 41 verbunden.
Der Motor 25 zur Bewegung der Wand 20 ist auf einer Seite mit dem Draht 41 und auf der anderen Seite mit einer Stromschiene 73 verbunden. Der Strom für diesen Motor wird durch einen Draht 76 der Leitung 46 entnommen und zu der Reglervorrichtung 75, von dieser durch den Draht 74 zur Stromschiene 73 und dann durch einen Draht zu dem Motor 25 geführt. Durch Bedienung der verschiedenen Schalthebel 47, 75, 71 und 59 kann also der Führer in einem der Fahrzeuge 15 die Fahrzeuge seines Zuges sowie die Kopflichter an den Fahrzeugen, die zur Beleuchtung des Inneren dienenden Lampen und den Motor 25 bedienen. ;
Beide Züge können jedoch auch von einem einzigen Führer in einem der Fahrzeuge 15 bedient werden, wie durch das Stromkreisschema in Fig. 3 gezeigt, wo die Stromkreise für den Motor 49 ähnlich sind wie die in Fig. 2 gezeigten Stromkreise. Die Stromkreise für den Motor 55 in dem Fahrzeug 14 werden jedoch von einer Schaltvorrichtung T"] no in dem Fahrzeug 15 geregelt. Diese Schaltvorrichtung ist durch einen Draht 78 mit der Leitung 46, und durch einen Draht 79 mit einer Stromschiene 80 verbunden, die in beständiger elektrischer Verbindung mit der Stromschiene 45 steht, von welcher der Strom durch einen Draht 31 zum Motor 55 geht, der auf der anderen Seite durch eine Rückleitung 82 mit der Radachse verbunden ist, von welcher der Strom zur Schiene 12 und von da durch den Draht 51 zum Stromerzeuger zurückkehrt. In diesem Fall kann
also der in dem Fahrzeug 15 des einen Zuges sitzende Führer beide Züge bedienen.

Claims (3)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    i. Karussell mit innerhalb eines beweglichen, panoramaartig bemalten Gehäuses nebeneinanderlaufenden Fahrbahnen, auf welchen die Fahrzeuge unabhängig voneinander mit verschiedener Geschwindigkeit angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß von einem mit Motor (49) ausgerüsteten Fahrzeuge (15) eines der Züge nicht allein durch Bedienen einer Schaltvorrichtung (47) der Zug in Bewegung gesetzt und seine Geschwindigkeit geregelt, sondern auch mittels einer zweiten Schaltvorrichtung (75) der das Drehen der Gehäusewand (20) bewirkende Motor (25) gesteuert werden kann.
  2. 2. Karussell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von einem Fahrzeuge (15) des einen Zuges aus auch der Antriebmotor (55) eines Fahrzeuges (14) des zweiten Zuges gesteuert werden kann.
  3. 3. Karussell nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Erleuchtung des Inneren des Gehäuses dienenden elektrischen Beleuchtungskörper (33) sowie der Kopflichter (34) derart mit Stromschienen (69, 62, 64) verbunden sind, daß diese Beleuchtungskörper von dem mit dem Hauptschalter (47) versehenen Fahrzeuge (15) aus mittels der Schalter (7J> 59) beliebig ein- und ausgeschaltet werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT197306D Active DE197306C (de)

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DE (1) DE197306C (de)

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