DE19730594A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Verifizieren des Betriebs von Solenoiden - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Verifizieren des Betriebs von SolenoidenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vor
richtung zum Verifizieren des ordnungsgemäßen Betriebs eines
Solenoiden.
Elektrische Solenoide bzw. Elektromagnete bilden einen inte
gralen Bestandteil vieler Typen von mechanischen Systemen.
Das elektrische Solenoid weist eine Feld- bzw. Erregerspule
auf, die ein Magnetfeld als Reaktion auf einen durch die
Spule fließenden Strom ausbildet. Das Magnetfeld verursacht
eine Bewegung eines innerhalb der Erregerspule positionierten
Betätigungselements, das wiederum an einer mechanischen oder
hydraulischen Einrichtung, wie zum Beispiel einem Ventil oder
einem Getriebe bzw. Zahnrad, befestigt ist. Durch Aktivieren
eines Schaltkreises fließt Strom durch die Erregerspule, um
das Magnetfeld auszubilden und das Betätigungselement zu be
wegen. Solenoide werden beispielsweise häufig bei Kraftfahr
zeuganwendungen eingesetzt, um Großräder bzw. Zahnräder im
Getriebe zu verschieben oder Emissionssteuerungs-Untersysteme
ein- bzw. zuzuschalten. Im Rahmen von Industrieanwendungen
können Solenoide beispielsweise verwendet werden, um Ventile
in Hydraulikleitungen zu öffnen oder zu schließen.
Wie bei den meisten physikalischen Einrichtungen können bei
Solenoiden Betriebsstörungen auftreten. Gemäß dem Stand der
Technik ist es bekannt, Betätigungselemente mit Druck
sensoren, Halleffekt-Sensoren und optoelektronischen Sensoren
abzufragen. Bei dem Abfragekonzept mittels Drucksensor werden
durch den Drucksensor Drücke auf einander gegenüberliegenden
Seiten des Ventils ermittelt. Die Wirksamkeit der vorbekann
ten Sensoren ist jedoch unter bestimmten Bedingungen nicht
zufriedenstellend.
Aus der US-PS 54 42 671 ist ein Detektorschaltkreis für die
Solenoidbewegung bekannt. Der durch die Erregerspule des
Solenoiden fließende Strom wird in ein Spannungssignal
umgewandelt, das über einem Kondensator gespeichert wird. Ein
erster Spitzenwert des Spannungssignals wird bestimmt. Nach
der ersten Spitze muß ein Zähler bis zu einem vorgegebenen
Wert während der niedrigen Spitze zählen, bevor das
Spannungssignal zu seinem ersten Spitzenwert zurückkehrt.
Falls der Zähler wenigstens den vorgegebenen Wert vor der
Rückkehr zu seinem ersten Spitzenwert erreicht und innerhalb
einer vorgegebenen Zeitdauer auf Null zurückzählt, bevor ein
stationärer Zustand erreicht wird, wird das Solenoid als ein
geschaltet bzw. im Eingriff stehend angesehen. Bei diesem
Verfahren wird jedoch eine zeitabhängige Neigungs- bzw.
Flankendetektion benötigt, weshalb eine Kalibrierung für
einen korrekten Betrieb erforderlich ist. Eine gegebene
Kalibrierung deckt einen weiten Bereich von Wellenform-
Charakteristiken nicht ab. Zu variierenden Parametern, die
die Neigung beeinflussen, gehören die Temperatur, die
Batteriespannung, die Viskosität und der Druck der
Hydraulikflüssigkeit, (elektrische und mechanische)
Solenoideigenschaften, Bearbeitungstoleranzen in der
Fertigung, etc. Außerdem wird in dem in der US-PS 54 42 671
offenbarten Verfahren der Anstieg des Spannungssignals nur
abgefragt, nachdem das Spannungssignal den Spitzenstromwert
überschritten hat. Dies verringert die für Detektionszwecke
verfügbare Signalmenge und erhöht die Anfälligkeit des
Schaltkreises für Störungen.
Deshalb ist ein Bedarf für ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Detektieren des Betriebs eines Solenoiden vorhanden, das
bzw. die störungsunempfindlich und frei von einer Kalibrie
rung für verschiedene Anwendungen oder Betriebszustände ist.
Ein Bedarf ist auch für ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Detektieren des Betriebs eines Solenoiden vorhanden,
welches eine langsame Änderungsrate zeigt.
Es ist daher eine allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfin
dung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verifizieren des
Betriebs eines Solenoiden zur Verfügung zu stellen.
Zur Lösung der oben angegebenen Aufgabe und weiterer Aufgaben
sowie zur Erzielung weiterer Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Verifizieren
des Betriebs eines Solenoiden bereitgestellt. Zum Verfahren
gehört der Schritt des Abfragens eines Ausgangssignals des
Solenoiden in vorgegebenen Zeitintervallen. Das Verfahren
weist weiterhin den Schritt des Ermittelns eines Maximalwer
tes des abgefragten Ausgangssignals auf. Weiterhin gehört zum
Verfahren der Schritt des Ermittelns eines Minimalwertes des
abgefragten Ausgangssignals nach der Ermittlung des Maximal
wertes. Schließlich gehört zum Verfahren der Schritt des Er
mittelns einer vorgegebenen Erhöhung im abgefragten Ausgangs
signal von dem ermittelten Minimalwert aus, um den Betrieb
des Solenoiden anzuzeigen.
Zur weiteren Lösung der oben angegebenen Aufgaben und anderer
Aufgaben sowie zur Erzielung weiterer Merkmale und Vorteile
der vorliegenden Erfindung wird auch eine Vorrichtung zur
Durchführung der Schritte des vor stehend beschriebenen Ver
fahrens geschaffen. Die Vorrichtung weist Einrichtungen zum
Abfragen eines Ausgangssignals des Solenoiden in vorgegebenen
Zeitintervallen auf. Die Vorrichtung umfaßt weiterhin Ein
richtungen zum Detektieren bzw. Ermitteln eines Maximalwertes
des abgefragten Ausgangssignals. Außerdem weist die Vorrich
tung Einrichtungen zum Ermitteln eines Minimalwertes des ab
gefragten Ausgangssignals nach der Ermittlung des Maximalwer
tes auf. Schließlich weist die Vorrichtung Einrichtungen zum
Ermitteln einer vorgegebenen Erhöhung im abgefragten Aus
gangssignal vom ermittelten Minimalwert aus auf, um einen Be
trieb des Solenoiden anzuzeigen.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß Stö
rungen vermieden werden und eine Kalibrierung für verschie
dene Anwendungen und Betriebszustände verzichtbar ist. Die
vorliegende Erfindung weist ferner den Vorteil auf, daß der
Betrieb eines Solenoiden ermittelt werden kann, das eine
langsame Änderungsrate zeigt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen bei
spielhaft näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Wellenform einer typischen ordnungsgemäßen Sole
noid-Kennkurve, die in der Darstellung Spannung gegen
Zeit für eine Anordnung mit einer Antriebseinrichtung
auf der Unterspannungsseite aufgetragen ist;
Fig. 2 eine Wellenform einer üblichen fehlerhaften Solenoid-
Kennkurve, die in der Darstellung Spannung gegen Zeit
für eine Anordnung mit einer Antriebseinrichtung auf
der Unterspannungsseite aufgetragen ist;
Fig. 3 ein Blockdiagramm eines Detektorschaltkreises, der
gemäß der vorliegenden Erfindung eingesetzt ist, und
Fig. 4a-4b ein Flußdiagramm, das die allgemeine Folge der
zur Ausführung der vorliegenden Erfindung gehörenden
Schritte darstellt.
Bei vielen Anwendungen ist es wichtig, den Betrieb eines
Solenoiden zu überwachen. Beispielsweise muß das
Computersteuersystem in einem Kraftfahrzeug wissen, wann das
Getriebe Zahn- bzw. Großräder verschiebt, um die
Kraftstoffzuführung und Motordrehzahlen einzustellen. Wenn
ein Solenoid eingeschaltet wird, beginnt der durch das
Solenoid fließende Strom bei Null und steigt dann
exponentiell an. In einer Anordnung mit einer
Treibereinrichtung auf der Niederspannungsseite beginnt die
Spannung bei der Batteriespannung und fällt sofort auf einen
Wert nahe dem Grundpotential ab. Die Spannung oder der Strom
steigen exponentiell bis auf einen Spitzenwert an und weisen
dann eine Absenkung auf, da das Feld den Solenoidanker bewegt
hat, wodurch die Solenoidinduktivität steigt und eine nega
tive Änderungsrate des Stroms pro Zeiteinheit (dI/dt) erzeugt
wird. Nach Erreichen des tiefsten Punktes der Absenkung oder
des Tals steigt dann die Spannungs- oder Strom-Wellenform
wieder auf einen stationären Zustandswert oberhalb des Wertes
der vorhergehenden Spitze an. Eine Wellenform einer typischen
ordnungsgemäßen Solenoid-Kennkurve für eine Konfiguration mit
einer Treibereinrichtung auf der Niederspannungsseite ist in
Fig. 1 dargestellt. Eine Wellenform einer üblichen Kennkurve
eines fehlerhaften Solenoiden in einer Anordnung mit einer
Treibereinrichtung auf der Niederspannungsseite ist in Fig. 2
dargestellt. Hier ist keine Absenkung im Spannungs- oder
Stromsignal vorhanden, was anzeigt, daß das Feld den So
lenoidanker nicht bewegt hat.
Es wird nun auf Fig. 3 Bezug genommen, in der ein Block
schaltbild des Detektorschaltkreises dargestellt ist, der ge
mäß der vorliegenden Erfindung eingesetzt und allgemein mit
dem Bezugszeichen 10 bezeichnet ist. Ein Solenoid 12 weist
einen Anker 14 auf, der wiederum an eine (nicht dargestellte)
mechanische Einrichtung, wie z. B. an ein Zahnrad bzw. Ge
triebe oder an ein Ventil, angekoppelt ist. Eine Feld- bzw.
Erregerspule 16 umschließt den Anker 14, wobei ein Ende an
eine Stromversorgung 18 angeschlossen ist, die bei einem Po
tential Vpower arbeitet, wie zum Beispiel einem 12,0-Volt-
Ausgangspotential einer Kraftfahrzeugbatterie. Das andere
Ende der Erregerspule 16 ist an den Drain eines Transistors
20 angeschlossen, der an seinem Gate ein Solenoid-Treibersi
gnal empfängt. Die Source des Transistors 20 ist an ein
Grund- bzw. Massepotential 22 angeschlossen. Alternativ kann
der Transistor 20 durch einen (nicht dargestellten) Wider
stand und eine Schaltanordnung (switching circuit) oder jedes
andere geeignete Verfahren zum Schalten und Stromabfragen er
setzt werden. Durch ein Solenoid-Treibersignal mit "high"-Po
tential schaltet der Transistor 20 ein und bewirkt einen
Stromfluß (i) durch die Erregerspule 16. Der Strom (i) bildet
ein Magnetfeld aus, das den Anker 14 bewegt.
Für viele Anwendungen ist es wichtig, die ordnungsgemäße
Verschiebung des Ankers des Solenoiden 12 zu prüfen bzw. zu
verifizieren. Beispielsweise muß ein Computersteuersystem in
einem Kraftfahrzeug wissen, wann in einem Getriebe Zahnräder
verschoben werden, um die Kraftstoffzuführung und Motordreh
zahlen einzustellen. Bei korrektem Betrieb fällt das Poten
tial am Ende der an den Drain des Transistors 20 angeschlos
senen Erregerspule (nachstehend als SOLENOIDAUSGANGS-Signal
bezeichnet) sofort auf einen Wert nahe dem Grundpotential ab,
wie bei t₀ in Fig. 1 gezeigt. Das SOLENOIDAUSGANGS-Signal
steigt exponentiell auf einen ersten Spitzenwert bei einer
Zeit t₁ und weist dann eine Absenkung auf, da das Feld den
Anker bewegt, wodurch die Solenoidinduktivität steigt und
eine negative Änderungsrate des Stroms pro Zeiteinheit
(dI/dt) erzeugt wird. Nach Erreichen des tiefsten Punktes der
Absenkung, dargestellt bei der Zeit t₂, steigt das
SOLENOIDAUSGANGS-Signal wiederum auf einen stationären
Zustandswert bei einer Zeit t₃ an.
Gemäß Fig. 3 beginnt der Detektorschaltkreis 10 seinen Be
trieb bei der Anfangsaktivierung des Transistors 20 und über
wacht das Ausgangspotential, um den ersten Spitzenwert zu er
mitteln, z. B. bei der Zeit t₁. Der durch die Erregerspule 16
fließende Strom zeigt dann das erwartete elektrische Verhal
ten für die Einrichtung und das Solenoid 12 wird als korrekt
arbeitend angesehen, wenn das SOLENOIDAUSGANGS-Signal eine
erste Spitze erreicht, der eine Absenkung folgt, die wenig
stens eine minimale Dauer aufweist und von einem vorgegebenen
Anstieg nach Erreichen des tiefsten Punktes der Absenkung ge
folgt wird. Andernfalls wird entschieden, daß das Solenoid 12
gestört ist, da der durch die Erregerspule 16 fließende Strom
nicht dem elektrischen Verhalten eines korrekt arbeitenden
Solenoiden folgt.
Unter Bezugnahme auf Fig. 3 wird der Detektorschaltkreis 10
nachfolgend weiter beschrieben. Wie ohne weiteres ersicht
lich, kann der Detektorschaltkreis 10 entweder in Hardware
unter Verwendung diskreter Bauteile oder durch Software unter
Verwendung eines beliebigen Mikroprozessors implementiert
werden. Der Detektorschaltkreis 10 der vorliegenden Erfindung
weist einen 2-Volt-Vergleicher 24 auf, der an das Solenoid 12
angeschlossen ist, um zu bestimmen, wann das Solenoid 12 ein
geschaltet ist. Wenn ermittelt wird, daß das SOLENOIDAUS
GANGS-Signal unter 2 Volt absinkt, wird der Detektorschalt
kreis 10 aktiviert.
Das SOLENOIDAUSGANGS-Signal wird während einer vorgegebenen
Zeitdauer nach einer vorgegebenen Verzögerungszeit abgefragt,
so daß der Anfangsspannungsabfall zum Zeitpunkt t₀ nicht in
der Abfragezeitdauer enthalten ist. Dieses wird mittels einer
Verzögerung 26, wie z. B. einer 250-µs-Verzögerung, sowie
mittels eines monostabilen Zeitgeber-Schaltkreises 28, wie
z. B. eines monostabilen 45-ms-Schaltkreises, erreicht. Der
Detektorschaltkreis 10 weist ferner einen Pufferverstärker 30
auf, der an den Ausgang des Solenoiden 12 angeschlossen ist,
um das SOLENOIDAUSGANGS-Signal zu verstärken und zu puffern.
Um die Absenkung in dem SOLENOIDAUSGANGS-Signal zu ermitteln,
einschließlich des tiefsten Punktes der Absenkung, weist der
Detektorschaltkreis 10 einen Schaltkreis 32 zum Ermitteln des
Absenkungs-Tiefstpunktes auf, wobei dieser Schaltkreis an den
monostabilen Schaltkreis 28 und den Ausgang des Pufferver
stärkers 30 angeschlossen ist. Der Schaltkreis 32 zum Ermit
teln des Absenkungs-Tiefstpunktes weist einen Vergleicher 34
zum Vergleichen eines aktuellen Wertes des SOLENOIDAUSGANGS-
Signals mit einem vorherigen Wert des SOLENOIDAUSGANGS-Si
gnals auf, um die Richtung der durch das SOLENOIDAUSGANGS-Si
gnal erzeugten Wellenform zu bestimmen. Auf diese Weise wird
der Vergleicher 34 eingesetzt, um zu bestimmen, wann das SO
LENOIDAUSGANGS-Signal steigt oder fällt. Vorzugsweise ist der
Vergleicher 34 ein +-1 mV-Vergleicher.
Der vorherige Wert des SOLENOIDAUSGANGS-Signals wird in einem
Abfrage-und-Halte-Schaltkreis 36 gespeichert, der ebenfalls
an den Pufferverstärker 30 angeschlossen ist. Ein Logik
schaltkreis 38 ist an den Ausgang des Vergleichers 34 und an
den Eingang des Abfrage-und-Halte-Schaltkreises 36 ange
schlossen, um den Abfrage-und-Halte-Schaltkreis 36 freizuge
ben. Wenn das SOLENOIDAUSGANGS-Signal ansteigt, wird der Ab
frage-und-Halte-Schaltkreis 36 wiederholt freigegeben, so daß
eine Spitze in dem SOLENOIDAUSGANGS-Signal ermittelt werden
kann.
Sobald die Spitze des SOLENOIDAUSGANGS-Signals festgestellt
worden ist, beginnt der Detektorschaltkreis 32 für den Absen
kungs-Tiefstpunkt nach der Absenkung zu suchen, indem er eine
vorgegebene Anzahl von Abfragewerten unterhalb der Spitze des
SOLENOIDAUSGANGS-Signals mittels des Vergleichers 34 detek
tiert. Nach dem Ermitteln einer negativen Änderung im SOLE
NOIDAUSGANGS-Signal wird ein Aufwärtszähler-Flag 40 auf
"wahr" gesetzt. Nachdem eine vorgegebene Anzahl von Abfrage
werten unterhalb der Spitze des SOLENOIDAUSGANGS-Signals auf
getreten ist - z. B. drei - wird bestimmt, daß das SOLENOID-
AUSGANGS-Signal in den "Absenkungs"-Bereich der Wellenform
übergegangen ist.
Der Ausgang des Aufwärtszähler-Flags 40 ist auch an den
Logikschaltkreis 38 angeschlossen, um anzuzeigen, daß die Ab
senkung im SOLENOIDAUSGANGS-Signal aufgetreten ist. An diesem
Punkt fährt der Logikschaltkreis 38 fort, wiederholt den Ab
frage-und-Halte-Schaltkreis 36 aufzurufen, bis das SOLENOID
AUSGANGS-Signal wieder zu steigen beginnt. Ein Anstieg-Ver
gleicher 46 ermittelt eine positive Änderung im SOLENOID
AUSGANGS-Signal, wie nachstehend beschrieben. Auf diese Weise
bestätigt der Schaltkreis 10 der vorliegenden Erfindung die
Absenkung nach der ersten Spitze im SOLENOIDAUSGANGS-Signal,
fährt jedoch sodann fort, nach dem tiefsten Punkt der
Absenkung zu suchen. Ein vorgegebener Anstiegsbetrag im
SOLENOIDAUSGANGS-Signal wird nun ermittelt.
Nach der Ermittlung, daß der tiefste Punkt der Absenkung auf
getreten ist, wird ein Schaltkreis 42 zur Ermittlung eines
Nach-Absenkungs-Anstiegs aufgerufen. Der Schaltkreis 42 zur
Ermittlung des Nach-Absenkungs-Anstiegs wird über ein UND-
Gatter 44 aufgerufen, das an den monostabilen Schaltkreis 28
und an den Ausgang des Aufwärtszählers 40 und an den Logik
schaltkreis 38 angeschlossen ist. Das UND-Gatter 44 ruft den
Anstieg-Vergleicher 46 auf, der an den Ausgang des Pufferver
stärkers 30 und an den Ausgang des Abfrage-Halte-bzw. Spei
cher-Schaltkreises 36 angeschlossen ist. Der Anstieg-Verglei
cher 46 vergleicht den aktuellen Wert des SOLENOIDAUSGANGS-
Signals mit einem vorherigen Wert des SOLENOIDAUSGANGS-Si
gnals, um zu bestimmen, ob das SOLENOIDAUSGANGS-Signal um
einen vorgegebenen Betrag, z. B. 4,5 mV angestiegen ist. Um
die Störungs-Unempfindlichkeit zu verbessern, wird für die
Ermittlung des Nach-Absenkungs-Anstiegs ein größerer Grenz
wert benutzt.
Nach Ermittlung eines Anstiegs oder einer positiven Änderung
im SOLENOIDAUSGANGS-Signal wird ein zweites Aufwärtszähler-
Flag 48 auf wahr gesetzt. Nachdem eine vorgegebene Anzahl von
positiven Änderungen im SOLENOIDAUSGANGS-Signal aufgetreten
ist - z. B. drei Änderungen - wird bestimmt, daß das SOLE
NOIDAUSGANGS-Signal um einen ausreichenden Betrag angestiegen
ist, um eine gültige Solenoidkennkurve anzuzeigen. Der An
stieg im SOLENOIDAUSGANGS-Signal kann über mehrere Abfrage
werte hinweg auftreten, da der Schaltkreis 10 eher Amplitu
denänderungen ermittelt als Neigungs- bzw. Flankenänderungen.
Auf diese Weise kann die vorliegende Erfindung bei Solenoiden
eingesetzt werden, die verschiedene Änderungsraten zeigen.
Es wird nun auf die Fig. 4a und 4b Bezug genommen, in
denen ein Flußdiagramm gezeigt ist, das die allgemeine Folge
von bei Realisierung der vorliegenden Erfindung zugeordneten
Schritten darstellt. Das Verfahren beginnt mit dem Schritt
des Initialisierens von Solenoidparametern, wie bei Block 50
gezeigt. Zu diesen Parametern gehört i (Zeit, bei der das
Verfahren arbeitet), Delta (die Zeitdauer zwischen Abfragepe
rioden, z. B. 90 µs (90 usec)), TIME_OUT (die maximale
voreingestellte Zeitdauer, für die das Verfahren arbeiten
kann, z. B. 45 ms), UCF (ein "Flag", das gesetzt wird, wenn
das Verfahren anfangs bis zu einem maximalen Zählerstand (ma
ximum count) aufwärtszählt), Spitze (PK) (ein Stromwert, den
das Verfahren "speichert" für Vergleichszwecke und zur Ver
wendung in Berechnungen), MAX_COUNT (eine spezifizierte An
zahl maximaler Zählungen, z. B. 3 Zählungen), P.T. (eine va
riable, positive Spannung für Vergleichszwecke), N.T. (eine
variable, negative Spannung für Vergleichszwecke) und Rds
(der Betriebswiderstand des Transistors 20, der das Solenoid
12 mit Energie versorgt).
Zunächst inkrementiert das Verfahren die Zeit i um Delta, wie
bei Block 52 gezeigt, und vergleicht die Zeit mit der maxima
len voreingestellten Zeitdauer, TIME_OUT, wie beim Beding
ungsblock 54 gezeigt. Wenn die aktuelle Zeit TIME_OUT über
schreitet, wird bei Block 56 eine Anzeige erzeugt, daß das
Solenoid nicht richtig funktioniert.
Falls TIME_OUT nicht überschritten worden ist, fährt das Ver
fahren fort zu bestimmen, ob eine Abnahme im SOLENOIDAUS
GANGS-Signal vorhanden gewesen ist, wie beim Bedingungsblock
58 dargestellt. Der Strom des Solenoiden 12 zur Zeit i wird
mit dem negativen Grenzwert verglichen. An diesem Punkt sucht
das Verfahren nach der Absenkung im SOLENOIDAUSGANGS-Signal.
Mit der Initialisierung steigt der Strom an, so daß das Ver
fahren fortfährt zu bestimmen, ob der Strom zur Zeit i den
Wert PK + (P.T./Rds) überschreitet, wie beim Bedingungsblock
60 dargestellt. Wenn ja, wird die Spitze (PK) oder ein ge
speicherter Wert des Stroms durch den derzeitigen Wert des
Solenoidstroms ersetzt, wie bei Block 62 gezeigt. Auf diese
Weise wird der Anfangs anstieg des SOLENOIDAUSGANGS-Signals
vor der Absenkung ermittelt.
Als nächstes wird eine Überprüfung durchgeführt, um zu be
stimmen, ob das Aufwärtszähler-Flag (UCF) auf wahr gesetzt
ist, wie beim Bedingungsblock 64 gezeigt. Dieses Flag wird
gesetzt, wenn das Verfahren feststellt, daß der Solenoidstrom
unter einen Wert PK - (N.T./Rds) für eine vorgegebene Anzahl
von Zählungen abgefallen ist. Da das Solenoid 12 noch in der
Anfangsstufe der Betätigung ist, ist UCF noch nicht wahr und
der Zähler wird zurückgesetzt, wie bei Block 66 gezeigt. Das
Verfahren kehrt dann an den Anfang des Vorganges (in Fig. 4a
"OBEN") zurück, wie bei Block 68 dargestellt. Die durch die
Blöcke 52-54 und 58-68 dargestellten Verfahrensschritte wer
den wiederholt, bis die Spitze des SOLENOIDAUSGANGS-Signals
erreicht ist.
Bei Annäherung an die Spitze des SOLENOIDAUSGANGS-Signals
wird der laufende Wert des Solenoidstroms den negativen
Grenzwert oder den positiven Grenzwert nicht unter- bzw.
überschreiten, und das Verfahren wird an den Anfang des Vor
ganges zurückkehren, wie bei Block 70 dargestellt, und die
Blöcke 52-54 und 58-70 wiederholen, bis das SOLENOIDAUSGANGS-
Signal den negativen Grenzwert unterschreitet, was seinen Ab
fall in den Absenkungsabschnitt der Wellenform anzeigt.
Sobald das SOLENOIDAUSGANGS-Signal beginnt abzufallen, wird
das Ergebnis des Blocks 58 wahr und das Verfahren fährt fort
zu bestimmen, ob UCF wahr ist und der Zähler gleich Null ist,
wie beim Bedingungsblock 72 dargestellt. Angenommen, daß der
Strom für eine vorgegebene Anzahl von Abfragewerten nicht un
terhalb der Spitze geblieben ist, fährt das Verfahren fort zu
bestimmen, ob UCF wahr ist und die Zählung nicht gleich Null
ist, wie beim Bedingungsblock 74 dargestellt. Wiederum ange
nommen, daß der Strom für eine vorgegebene Anzahl von Abfra
gewerten nicht unterhalb der Spitze geblieben ist, fährt das
Verfahren fort, den Zähler zu inkrementieren, wie bei Block
76 dargestellt.
Der Wert des Zählers wird dann mit dem maximalen Zählwert,
MAX_COUNT, verglichen, wie beim Bedingungsblock 78 darge
stellt. Wenn die vorgegebene Anzahl von Abfragewerten noch
nicht festgestellt worden ist, kehrt das Verfahren zum Anfang
des Vorganges zurück, wie bei Block 80 gezeigt. Die durch die
Blöcke 52-54, 58 und 72-80 dargestellten Verfahrensschritte
werden wiederholt, bis die maximale Anzahl von
Spannungsabnahmen - d. h. drei - ermittelt worden ist.
Sobald der Zähler MAX_COUNT erreicht hat, wird UCF auf wahr
gesetzt, der gespeicherte Wert PK des Solenoidstroms wird
durch den aktuellen Wert des Solenoidstroms ersetzt, der
positive Grenzwert wird auf einen größeren Wert eingestellt,
z. B. von 1,0 mV auf 4,5 mV, und der Zähler wird auf Null zu
rückgesetzt, wie bei Block 82 gezeigt. Eine Absenkung im SO
LENOIDAUSGANGS-Signal ist nun für eine minimale Dauer festge
stellt worden.
Sobald die charakteristische Absenkung gefunden worden ist,
fährt das Verfahren fort, nach dem tiefsten Punkt der Absen
kung zu suchen. Die Blöcke 58 und 72 werden solange wahr
sein, wie das SOLENOIDAUSGANGS-Signal abfällt, und der ge
speicherte Wert PK des Solenoidstroms wird wiederholt durch
den augenblicklichen Wert des Solenoidstroms ersetzt, wie bei
Block 83 gezeigt, bis das SOLENOIDAUSGANGS-Signal wieder zu
steigen beginnt.
Der gespeicherte Wert PK des Solenoidstroms wird den Wert des
Solenoidstroms am tiefsten Punkt der Absenkung darstellen,
wenn Block 58 falsch ist. Block 60 wird wahr sein, wenn der
Stromanstieg den positiven Grenzwert (PK + (P.T./Rds)) über
schreitet, und die Blöcke 62 und 64 werden ausgeführt. Bei
Block 64 ist UCF wahr und das Verfahren fährt fort, den Zäh
ler zu inkrementieren, wie bei Block 84 dargestellt. Der Wert
des Zählers wird dann mit MAX_COUNT verglichen, wie beim Be
dingungsblock 86 dargestellt. Das SOLENOIDAUSGANGS-Signal
wird nicht bestätigt bzw. nicht als gültig bezeichnet, bis
eine minimale Anzahl von Spannungsanstiegen dem tiefsten
Punkt der Absenkung gefolgt ist. Daher werden die in den
Blöcken 52-54, 58-64, 84-86 und 80 angegebenen Verfahrens
schritte wiederholt, bis der Zähler den Wert MAX_COUNT er
reicht. Zu diesem Zeitpunkt wird ein Signal erzeugt, das an
zeigt, daß das Solenoid 12 eine ordnungsgemäße elektrische
Kennkurve aufweist, wie bei Block 88 gezeigt.
Das Verfahren der vorliegenden Erfindung gewährleistet Un
empfindlichkeit gegen Systemstörungen bei Block 74, wenn eine
Absenkung im SOLENOIDAUSGANGS-Signal ermittelt ist, während
das SOLENOIDAUSGANGS-Signal vom tiefsten Punkt der Absenkung
aus ansteigt. Wenn UCF wahr ist und der Zähler nicht gleich
Null ist, kehrt das Verfahren einfach zum Beginn des Prozes
ses zurück, ohne irgendwelche Zähler zu inkrementieren oder
irgendwelche Flags zurückzusetzen bzw. einzustellen.
Das Verfahren und die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung
sind allgemein verwendbar und können bei allen Solenoidtypen
eingesetzt werden. Änderungen in Betriebszuständen und
mechanische Veränderungen bzw. Abweichungen, die Änderungen
der Solenoid-Kennkurve verursachen, haben keinen Einfluß auf
das Verfahren und die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung.
Folglich werden die Prüfzeit, Kalibrierungszeit, Kosten und
die Gefahr des Auftretens von Komplikationen verringert.
Claims (14)
1. Verfahren zum Verifizieren des Betriebs von Solenoiden,
mit den Schritten:
Abfragen eines Ausgangssignals eines Solenoiden (12) bei vorgegebenen Zeitintervallen;
Ermitteln eines Maximalwertes des abgefragten Ausgangssi gnals;
Ermitteln eines Minimalwertes des abgefragten Ausgangssi gnals nach der Ermittlung des Maximalwertes und
Ermitteln eines vorgegebenen Anstiegs im abgefragten Aus gangssignal vom ermittelten Minimalwert aus, um den Be trieb des Solenoiden (12) zu verifizieren.
Abfragen eines Ausgangssignals eines Solenoiden (12) bei vorgegebenen Zeitintervallen;
Ermitteln eines Maximalwertes des abgefragten Ausgangssi gnals;
Ermitteln eines Minimalwertes des abgefragten Ausgangssi gnals nach der Ermittlung des Maximalwertes und
Ermitteln eines vorgegebenen Anstiegs im abgefragten Aus gangssignal vom ermittelten Minimalwert aus, um den Be trieb des Solenoiden (12) zu verifizieren.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schritt des Ermittelns des Maximalwertes die Schritte
umfaßt:
- (a) Vergleichen des abgefragten Ausgangssignals mit einem Spitzensignal, um zu bestimmen, wann das Ausgangssi gnal um einen ersten vorgegebenen Betrag ansteigt, wobei das Spitzensignal das Ausgangssignal darstellt, das während eines vorhergehenden Zeitintervalls abge fragt worden ist;
- (b) Speichern des abgefragten Signals als besagtes Spit zensignal und
- (c) Wiederholen der Schritte (a) und (b), bis das Aus gangssignal beginnt, um einen Betrag abzufallen, der größer als der erste vorgegebene Betrag ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schritt des Ermittelns des Minimalwertes die
Schritte umfaßt:
- (d) Vergleichen des abgefragten Ausgangssignals mit dem Spitzensignal, um zu bestimmen, daß das Ausgangssi gnal um den ersten vorgegebenen Betrag abfällt;
- (e) Speichern des Abfrage-Ausgangssignals als besagtes Spitzensignal und
- (f) Wiederholen der Schritte (d) und (e), bis das Aus gangssignal beginnt, um einen Betrag anzusteigen, der größer als ein zweiter vorgegebener Betrag ist.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schritt des Vergleichens des abgefragten Aus
gangssignals den Schritt des Ermittelns einer vorgegebe
nen Anzahl von abgefragten Ausgangssignalen, die kleiner
als das Spitzensignal sind, umfaßt.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schritt des Ermittelns des vorgegebenen Anstiegs
den Schritt des Vergleichens des abgefragten Ausgangssi
gnals mit dem Spitzensignal umfaßt, um zu bestimmen, daß
das Ausgangssignal um den zweiten vorgegebenen Betrag an
steigt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Schritt des Abfragens des Ausgangs
signals innerhalb einer vorgegebenen Zeitdauer durchge
führt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß es
den Schritt aufweist zu bestimmen, daß der Soleno
idbetrieb verschlechtert ist, wenn die Schritte des Er
mittelns des Maximalwertes, des Ermittelns des Minimal
wertes und des Ermittelns des vorgegebenen Anstiegs nicht
innerhalb der vorgegebenen Zeitdauer vollständig durchge
führt werden.
8. Vorrichtung zum Verifizieren des Betriebs von Solenoiden,
mit
Einrichtungen (26, 28) zum Abfragen eines Ausgangssignals des Solenoiden (12) in bestimmten Zeitintervallen, um entsprechende abgefragte Ausgangssignale zu erzeugen;
Einrichtungen (34, 36, 38) zum Ermitteln eines Maximal wertes der abgefragten Ausgangssignale;
Einrichtungen (32) zum Ermitteln eines Minimalwertes der abgefragten Ausgangssignale nach der Ermittlung des Maxi malwertes und
Einrichtungen (42) zum Ermitteln eines vorgegebenen An stiegs in den abgefragten Ausgangssignalen von dem ermit telten Minimalwert aus, um einen ordnungsgemäßen Betrieb des Solenoiden (12) zu verifizieren.
Einrichtungen (26, 28) zum Abfragen eines Ausgangssignals des Solenoiden (12) in bestimmten Zeitintervallen, um entsprechende abgefragte Ausgangssignale zu erzeugen;
Einrichtungen (34, 36, 38) zum Ermitteln eines Maximal wertes der abgefragten Ausgangssignale;
Einrichtungen (32) zum Ermitteln eines Minimalwertes der abgefragten Ausgangssignale nach der Ermittlung des Maxi malwertes und
Einrichtungen (42) zum Ermitteln eines vorgegebenen An stiegs in den abgefragten Ausgangssignalen von dem ermit telten Minimalwert aus, um einen ordnungsgemäßen Betrieb des Solenoiden (12) zu verifizieren.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtungen zum Ermitteln des Maximalwertes aufwei
sen
einen Vergleicher (34) zum Vergleichen jedes abgefragten Ausgangssignals mit einem Spitzensignal, um zu bestimmen, wann die abgefragten Ausgangssignale um einen ersten vor gegebenen Betrag ansteigen, wobei das Spitzensignal das Ausgangssignal darstellt, das während eines vorhergehen den Zeitintervalls abgefragt worden ist;
Einrichtungen (36) zum Speichern des abgefragten Aus gangssignals als das Spitzensignal und
Einrichtungen (38) zum wiederholten Vergleichen jedes ab gefragten Ausgangssignals mit dem Spitzensignal, bis die abgefragten Ausgangssignale beginnen, um einen Betrag ab zufallen, der größer als der erste vorgegebene Betrag ist.
einen Vergleicher (34) zum Vergleichen jedes abgefragten Ausgangssignals mit einem Spitzensignal, um zu bestimmen, wann die abgefragten Ausgangssignale um einen ersten vor gegebenen Betrag ansteigen, wobei das Spitzensignal das Ausgangssignal darstellt, das während eines vorhergehen den Zeitintervalls abgefragt worden ist;
Einrichtungen (36) zum Speichern des abgefragten Aus gangssignals als das Spitzensignal und
Einrichtungen (38) zum wiederholten Vergleichen jedes ab gefragten Ausgangssignals mit dem Spitzensignal, bis die abgefragten Ausgangssignale beginnen, um einen Betrag ab zufallen, der größer als der erste vorgegebene Betrag ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeich
net, daß die Einrichtungen (32) zum Ermitteln des Mini
malwertes aufweisen
den Vergleicher (34) zum Vergleichen jedes abgefragten Ausgangssignals mit dem Spitzensignal, um zu bestimmen, wann die abgefragten Ausgangssignale um den ersten vorge gebenen Betrag abfallen;
Einrichtungen (36) zum Speichern des abgefragten Aus gangssignals als das Spitzensignal und
Einrichtungen (38) zum wiederholten Vergleichen der abge fragten Ausgangssignale mit dem Spitzensignal bis die ab gefragten Ausgangssignale beginnen, um einen Betrag anzu steigen, der größer als ein zweiter vorgegebener Betrag ist.
den Vergleicher (34) zum Vergleichen jedes abgefragten Ausgangssignals mit dem Spitzensignal, um zu bestimmen, wann die abgefragten Ausgangssignale um den ersten vorge gebenen Betrag abfallen;
Einrichtungen (36) zum Speichern des abgefragten Aus gangssignals als das Spitzensignal und
Einrichtungen (38) zum wiederholten Vergleichen der abge fragten Ausgangssignale mit dem Spitzensignal bis die ab gefragten Ausgangssignale beginnen, um einen Betrag anzu steigen, der größer als ein zweiter vorgegebener Betrag ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß Einrichtungen (32) zum Ermitteln ei
ner vorgegebenen Anzahl von abgefragten Ausgangssignalen,
die kleiner als das Spitzensignal sind, vorgesehen sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Einrichtungen (42) zum Ermitteln des
vorgegebenen Anstiegs den Vergleicher (46) zum Verglei
chen jedes abgefragten Ausgangssignals mit dem Spitzensi
gnal aufweisen, um zu bestimmen, wann die abgefragten
Ausgangssignale um den zweiten vorgegebenen Betrag an
steigen.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtungen (26, 28) zum Abfra
gen des Ausgangssignals das Ausgangssignal innerhalb ei
ner vorgegebenen Zeitdauer abfragen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
Einrichtungen (48) vorgesehen sind zum Anzeigen eines
fehlerhaften Betriebs des Solenoiden (12), wenn die Ein
richtungen (34) zum Ermitteln des Maximalwertes, die Ein
richtungen (32) zum Ermitteln des Minimalwertes und die
Einrichtungen (42) zum Ermitteln des vorgegebenen An
stiegs den Maximalwert, den Minimalwert bzw. den vorgege
benen Anstieg innerhalb der vorgegebenen Zeitdauer nicht
finden.
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