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DE19729036A1 - Siebblech mit Spannhilfe - Google Patents

Siebblech mit Spannhilfe

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DE19729036A1
DE19729036A1 DE1997129036 DE19729036A DE19729036A1 DE 19729036 A1 DE19729036 A1 DE 19729036A1 DE 1997129036 DE1997129036 DE 1997129036 DE 19729036 A DE19729036 A DE 19729036A DE 19729036 A1 DE19729036 A1 DE 19729036A1
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Horst Krueger
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HEIN LEHMANN TRENN FOERDER
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    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B30/00Crystallisation; Crystallising apparatus; Separating crystals from mother liquors ; Evaporating or boiling sugar juice
    • C13B30/04Separating crystals from mother liquor
    • C13B30/06Separating crystals from mother liquor by centrifugal force
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B04BCENTRIFUGES
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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein Siebblech mit Spannhilfe zur Befestigung in einem Zentrifugenkopf, insbesondere einer Zuckerzentrifuge, wobei das Siebblech im gebogenen Zustand eine sich nach oben erweiternde konische Form bildet und im unteren Bereich einen Vorsprung als Spannhilfe an der Innenseite aufweist, an dem ein Spannmittel Halt findet sowie ein Verfahren zur Herstellung eines Siebbleches mit Spannhilfe.
Ein solches Siebblech wird in Zentrifugen, insbesondere in Zuckerzentrifugen eingesetzt, wie sie z. B. aus der EP 0 455 964 bekannt sind. Es handelt sich hierbei um ein Blech mit feinsten Lochungen, das in der Zentrifuge als Trennorgan wirkt.
Die Zentrifuge, in der dieses Blech eingesetzt wird, weist i.a. einen sich nach oben erweiternden konischen Zentrifugenkorb auf, der durch einen Motor angetrieben wird. In diesem Zentrifugenkorb wird das Siebblech im gebogenen Zustand mittels einer Spannhilfe und einem Spannmittel befestigt.
Hierzu wird das Siebblech als ein- oder mehrteiliges Segment einer Kegelstumpfabwicklung ausgeführt und in eine Vorrichtung, die die gleichen Abmessungen hat, wie der Zentrifugenkorb, derart gebogen eingelegt, daß das Siebblech eine sich nach oben erweiternde konische Form bildet und in der Vorrichtung formschlüssig einliegt. Zur späteren Befestigung im Zentrifugenkorb wird bei dem bekannten Siebblech in einem unteren Bereich des in die Vorrichtung eingepaßten Siebblechs eine ringförmige Spannhilfe eingesetzt, die auch als Spannblech bezeichnet wird. Dieses Spannblech, das bereits die endgültigen Maße und die endgültige Form haben muß, wird auf das eingepaßte Siebblech gelegt, genau ausgerichtet und mit diesem verschweißt. Hierdurch bildet das Spannblech auf der Innenseite des unteren Bereiches des Siebblechs einen Vorsprung, an dem ein Spannmittel Halt findet, um das Siebblech im Zentrifugenkorb der Zentrifuge zu befestigen.
Weiterhin definiert das eingeschweißte Spannblech die endgültige Form des gebogenen Siebblechs, d. h. das Siebblech kann nach dem Einschweißen des Spannblechs nur noch im gezogenen Zustand verschickt und beim Kunden auch nur in diesem Zustand gelagert werden. Aufgrund seiner Größe ist das fertig gebogene Siebblech sehr sperrig, beansprucht viel Platz und erzeugt hierdurch erhöhte Transport- und Lagerkosten sowie ein erhöhtes Beschädigungsrisiko.
Zusätzlich bewirkt die starre und in Form des Ringes durchgängige Verschweißung des Spannblechs mit dem unteren Bereich des Siebblechs, daß beim späteren Befestigen des Siebblechs im Zentrifugenkorb Schwierigkeiten auftreten. Diese Schwierigkeiten liegen darin, daß beim Einspannen des Siebblechs im Zentrifugenkorb mit Hilfe des Spannmittels am oberen großen Durchmesser des Siebbleches Verwerfungen auftreten, die sich beim Betrieb der Zentrifuge als nachteilig erweisen. Die Ursache für diese Verwerfungen ist die neutrale Faser des Bleches, die im Bereich des angeschweißten Spannbleches einen Sprung macht und nicht mehr auf einer Linie zur Spitze des Kegelstumpfes liegt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Siebblech mit einer neuen Spannhilfe zu schaffen, das bei einer Befestigung im Zentrifugenkorb das Problem von Verwerfungen nicht mehr zeigt und trotz einer an dem Siebblech angebrachten Spannhilfe erst unmittelbar vor dem Betrieb in der Zentrifuge in die konische Form gebogen werden kann, so daß es im ebenen Zustand lagerbar und transportierbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Siebblech mit der Spannhilfe derart ausgestaltet ist, daß die Spannhilfe mehrere in einem Abstand zueinander angeordnete übergreifbare Vorsprünge aufweist.
Durch diese einzelnen Vorsprünge wird bei der erfindungsgemäßen Spannhilfe vorteilhafterweise gewährleistet, daß die Flexibilität des Siebblechs auch mit der angebrachten Spannhilfe erhalten bleibt. Hierdurch wird erreicht, daß die neutrale Faser im Bereich der Vorsprünge nun keinen Sprung mehr aufweist und das Siebblech somit ohne die Problematik der Verwerfungen am oberen Rand in den Zentrifugenkorb eingespannt werden kann.
An diesen auf der Innenseite des unteren Bereichs der konischen Form des Siebblechs angeordneten übergreifbaren Vorsprüngen, die zueinander einen Abstand haben, der ungefähr der Breite der Vorsprünge entspricht und insbesondere 10 bis 30 mm beträgt, findet das Spannmittel Halt, um das Siebblech im Zentrifugenkorb zu befestigen.
Zur Befestigung des Siebbleches im Zentrifugenkorb wird es als sehr vorteilhaft empfunden, wenn die zum oberen größeren Durchmesser der konischen Form gerichteten vorspringenden Teile der einzelnen Vorsprünge bei dem nicht gebogenen Siebblech, das einer Kegelstumpfabwicklung entspricht, alle zum Mittelpunkt der Abwicklung denselben radialen Abstand haben. Hierdurch wird erreicht, daß das Spannmittel auf den einzelnen Vorsprüngen des zur Befestigung im Zentrifugenkorb gebogenen Siebblechs gleichmäßig und eben zur Anlage kommt und somit ohne Verspannungen im Zentrifugenkorb befestigt werden kann.
In einer vorteilhaften Ausführungsform werden die Vorsprünge durch einzelne Blechstücke ausgebildet, die an dem Siebblech durch Schweißen oder Nieten angebracht werden. Hierbei ist es empfehlenswert, daß die Befestigungspunkte jeweils eines Blechstücks alle auf einer Linie liegen, die durch die Spitze der konischen Form verläuft, die das Siebblech in gebogenen Zustand bildet. Durch diese punktuelle Befestigung sind die Blechstücke, die die einzelnen Vorsprünge bilden, an ihrem Rand am Siebblech nicht befestigt, wodurch bei einer genauen Positionierung vermieden wird, daß im Siebblechs beim Biegen in die konische Form Verspannungen oder Verwerfungen auftreten.
In einer anderen Ausführungsform sind die einzelnen Vorsprünge direkt in das Siebblech eingedrückt. Auch bei dieser Ausführung bleibt die Flexibilität des Siebblechs beim Biegen in die konische Form erhalten und es treten bei der Befestigung im Zentrifugenkorb keine Verwerfungen mehr auf.
Durch die Anordnung der einzelnen Vorsprünge in einem Abstand voneinander ist es erstmals möglich, die Siebbleche mit der Spannhilfe mit einem besonders einfachen Verfahren herzustellen, bei dem die einzelnen Vorsprünge, die die Spannhilfe bilden, im ebenen Zustand des Siebblechs an diesem angebracht werden. Da, wie oben erwähnt, bei dieser Art der Anbringung die Flexibilität der Siebbleche erhalten bleibt, werden die Siebbleche erst nach der Anbringung der Vorsprünge zur konischen Form gebogen. Hierdurch grenzen sich die erfindungsgemäßen Siebbleche mit der Spannhilfe besonders vorteilhaft von den bekannten Siebblechen ab.
Zum einen entfällt bei der ebenen Fertigung der Siebbleche mit Spannhilfe die spezielle Vorrichtung, die zum Verschweißen der bekannten ringförmigen Spannhilfe im gebogenen Siebblech benötigt wird und zum anderen kann ein erfindungsgemäßes Siebblech trotz angebrachter Spannhilfe nun auch im ebenen Zustand transportiert und gelagert werden. Hierdurch ergibt sich sowohl bei der Herstellung als auch bei Transport und Lagerung eine große Kostenersparnis. Darüber hinaus wird bei den ebenen Siebblechen das Beschädigungsrisiko minimiert.
Ein einfaches Verfahren, einzelne Blechsegmente in genauer Orientierung an dem ebenen Siebblech anzubringen ist darin zu sehen, daß ein Blechsegment, das einer Kegelstumpfabwicklung entspricht, an einem äußeren Rand mit radialen Ausnehmungen versehen wird, so daß an diesem Rand Vorsprünge gebildet werden.
Dieses Blechsegment wird auf dem ebenen Siebblech genau ausgerichtet und z. B. mit wenigen Schweißpunkten fixiert. Anschließend wird jeder der einzelnen Vorsprünge am Siebblech fixiert und sodann von dem durchgängigen Teil des Blechsegmentes getrennt. Bei diesem Verfahren ist gewährleistet, daß bei einer präzisen Ausrichtung des Blechsegmentes zugleich alle zum oberen größeren Durchmesser der konischen Form gerichteten vorspringenden Teile der einzelnen Vorsprünge bei dem nicht gebogenen Siebblech zum Mittelpunkt der Kegelstumpfabwicklung des Siebblechs denselben radialen Abstand haben.
Vorteilhafte Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Siebblechs mit Spannhilfe, sowie der Stand der Technik sind in den Abbildungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben, wobei alle Abbildungen als schematisch und nicht maßstäblich anzusehen sind:
Die Abbildung
1a) zeigt eine Kegelstumpfabwicklung eines Siebblechs mit einem unteren Bereich, an dem im gebogenen Zustand eine Spannhilfe nach dem Stand der Technik befestigt wird.
1b) zeigt im Schnitt die konische Form eines gebogenen Siebblechs mit einer im unteren Bereich befestigten Spannhilfe nach dem Stand der Technik.
1c) zeigt im Schnitt eine Ausschnittsvergrößerung der Befestigung eines Siebblechs mit Spannhilfe im Zentrifugenkorb.
2a) zeigt die Kegelstumpfabwicklung eines erfindungsgemäßen Siebblechs mit einer Spannhilfe, bei der die übergreifbaren Vorsprünge durch mehrere Blechstücke ausgebildet sind.
2b) zeigt an einer Kegelstumpfabwicklung eine Verfahrens­ möglichkeit zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Siebblechs mit einer Spannhilfe, bei der die übergreifbaren Vorsprünge durch mehrere Blechstücke ausgebildet sind.
2c) zeigt die Kegelstumpfabwicklung eines erfindungsgemäßen Siebblechs mit einer Spannhilfe, bei der die übergreifbaren Vorsprünge in das Siebblech eingepreßt sind.
In der Abb. 1 a) ist die Kegelstumpfabwicklung eines Siebbleches 1 dargestellt. Durch die gestrichelte Linie ist an dem Siebblech 1 ein unterer Bereich 2' abgegrenzt, dessen oberer Teil zum Mittelpunkt der Kegelstumpfabwicklung einen konstanten radialen Abstand R aufweist. In diesem unteren Bereich 2' wird im gebogenen Zustand des Siebblechs 1 ein Spannblech als Spannhilfe z. B. durch Verschweißung befestigt.
Die Abb. 1 b) repräsentiert in einer Schnittansicht das zu einem Kegelstumpf gebogene Siebblech 1, bei dem in dem unteren Bereich das Spannblech als Spannhilfe angebracht ist. Diese Spannhilfe bildet an der Innenseite des unteren Bereichs 2' einen Vorsprung 2, an dem ein Spannmittel 5 Halt findet, um das Siebblech 1 in dem Zentrifugenkorb 4 zu befestigen. Zum Einsetzen der Spannhilfe in den unteren Bereich 2' des Siebblechs 1 muß diese zunächst in die endgültige ringförmige Form gebracht werden. Anschließend wird die Spannhilfe in das Siebblech 1 eingepaßt, fixiert und mit dem Siebblech 1 verschweißt. Hiernach behält das Siebblech 1 seine konische Form dauerhaft bei.
Eine detailliertere Ansicht der Befestigung des Siebblechs 1 im Zentrifugenkorb 4 zeigt in einer Schnittdarstellung die Abb. 1 c).
Zur Befestigung des Siebblechs 1 wird in den Zentrifugenkorb 4 zunächst ein Metallgewebe 3 eingelegt, das dazu dient, zwischen Zentrifugenkorb 4 und Siebblech 1 einen Abstand zu definieren und das dünne Siebblech 1 zu stützen. Dieses Metallgewebe 3 hat die gleiche konische Form wie der Zentrifugenkorb 4 und das Siebblech 1. Anschließend wird das gebogene Siebblech 1 in den Zentrifugenkorb 4 eingelegt und mit einem Spannmittel 5 befestigt. Dieses Spannmittel 5 ist in diesem Fall in Form eines Topfes ausgestaltet, dessen oberer Rand die Spannhilfe, die einen Vorsprung 2 am unteren Bereich des Siebblechs 1 bildet, übergreift. Das Spannmittel 5, das im Boden des Zentrifugenkorbes 4 befestigt wird, spannt somit das Siebblech 1 im Zentrifugenkorb 4 fest. Wie bereits oben erwähnt, ergibt sich bei dieser Art der Befestigung mit einer ringförmig verschweißten Spannhilfe das Problem, daß das Siebblech 1 im befestigten Zustand am oberen Rand 6 Verwerfungen aufweist, die im Betrieb der Zentrifuge zu Störungen führen.
Die Abb. 2a) zeigt eine nicht maßstäbliche schematisch dargestellte Kegelstumpfabwicklung eines Siebblechs 1 mit einer Spannhilfe nach der Erfindung. Die Vorsprünge der Spannhilfe sind durch einzelne Blechstücke 2a ausgebildet, die an dem Siebblech 1 in einem Abstand zueinander durch jeweils zwei Punkte angeschweißt sind. Der Abstand der Blechstücke 2a entspricht hierbei etwa der Breite der Blechstücke und beträgt in dem konkreten Ausführungsbeispiel 15 mm. Die Befestigungs­ punkte jeweils eines Blechstücks 2a liegen hierbei auf einer Linie 7, die durch die Spitze der konischen Form bzw. der Kegelstumpfabwicklung verläuft. Die zum größeren Durchmesser der konischen Form gerichteten vorspringenden Teile 8 der einzelnen Blechstücke 2a haben bei dem nicht gebogenen Siebblech 1 alle zum Mittelpunkt denselben radialen Abstand R. Da die Blechstücke 2a alle nur durch zwei Schweißpunkte befestigt sind, sind sie mit ihrem Rand nicht am Siebblech 1 befestigt.
Vorteilhaft bei dieser Art, die Blechstücke 2a zu befestigen ist es, daß alle Blechstücke 2a im ebenen Zustand des Siebblechs 1 an diesem verschweißt werden. Da die einzelnen Blechstücke in einem Abstand voneinander und nur punktuell befestigt sind und zugleich nicht miteinander in Verbindung stehen, behält das Siebblech 1 seine Flexibilität und wird daher erst nach dem Anbringen der Blechstücke 2a in seine konische Form gebogen, um es in den Zentrifugenkorb 4 einzusetzen. In dem Zentrifugenkorb 4 wird es mit Hilfe des Spannmittels 5 befestigt, ohne daß es jetzt noch zu Verwerfungen z. B. am oberen Rand 6 des Siebbleches 1 kommt. Die Verwerfungen sind in diesem Fall nicht mehr vorhanden, weil durch die separate Befestigung eines jeden Blechstückes 2a kein Sprung mehr in der neutralen Faser des Bleches auftritt.
Die Abb. 2b) stellt ein Verfahren dar, mit dem die einzelnen Blechstücke 2a in einfacher Weise und in einem Arbeitsgang auf dem ebenen Siebblech 1 befestigt werden können. Hierzu wird ein Blechsegment 9, das einer Kegelstumpfabwicklung entspricht, an einem äußeren Rand mit radialen Ausnehmungen 10 versehen. Der Abstand der Ausnehmungen beträgt im konkreten Ausführungsbeispiel, das nur schematisch und nicht maßstäblich abgebildet ist, 15 mm. Durch die einzelnen Ausnehmungen 10 werden am Rand des Blechsegmentes 9 die Blechstücke 2a gebildet, die auf dem Siebblech 1 befestigt werden sollen. Das Blechsegment 9 wird als Ganzes auf dem Siebblech 1 so ausgerichtet, daß die zum oberen größeren Durchmesser der konischen Form gerichteten vorspringenden Teile 8 der einzelnen Blechstücke 2a bei dem nicht gebogenen Siebblech 1 alle zum Mittelpunkt denselben radialen Abstand R haben. Bei diesem Verfahren ist es sehr von Vorteil, daß nach der Ausrichtung alle einzelnen Blechstücke 2a gleichzeitig richtig positioniert werden. Nach der Ausrichtung wird das Blechsegment 9 fixiert und anschließend werden alle einzelnen Vorsprünge 2a, die über das Blechsegment 9 noch miteinander in Verbindung stehen, separat an das Siebblech 1 angeschweißt. Nach dieser Befestigung der Blechstücke 2a wird das sie verbindende Element des Blechsegments 9 in einem konstanten radialen Abstand Rj von den einzelnen Blechstücken 2a getrennt. Als Ergebnis erhält man ein Siebblech 1 mit einer Spannhilfe aus vielen einzelnen Blechstücken 2a, wie es in der Abb. 2a) dargestellt ist.
In der Abb. 2c) ist ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die einzelnen Vorsprünge 2b mit Hilfe eines Stempels in das Siebblech 1 eingedrückt werden. Das konkrete Ausführungsbeispiel zeigt eine zylindrische Form der Vorsprünge 2b, jedoch sind auch andere Formen möglich. Auch bei dieser Art, die Vorsprünge 2b in das Siebblech einzudrücken, ist darauf zu achten, daß die zum oberen größeren Durchmesser der konischen Form gerichteten vorspringenden Teile der einzelnen Vorsprünge 2b alle zum Mittelpunkt denselben radialen Abstand R haben, um für das Spannmittel 5 eine ebene Anlage zu bieten, so daß das Siebblech 1 ohne Verspannungen in den Zentrifugenkorb 4 eingebaut werden kann.
Auch bei dieser Ausführungsform werden die Vorsprünge 2b im ebenen Zustand des Siebblechs 1 in das Blech eingedrückt. Erst anschließend wird das Siebblech 1 gebogen und in den Zentrifugenkorb 4 eingebaut, wie es sich aus der vorangehenden Beschreibung ergibt, ohne daß es zu Verwerfungen des Siebbleches 1 kommt.

Claims (10)

1. Siebblech mit Spannhilfe, zur Befestigung in einem Zentrifugenkopf (4), insbesondere einer Zuckerzentrifuge, wobei das Siebblech (1) im gebogenen Zustand eine sich nach oben erweiternde konische Form bildet und im unteren Bereich (2') einen Vorsprung (2) als Spannhilfe an der Innenseite aufweist, an dem ein Spannmittel (5) Halt findet dadurch gekennzeichnet, daß die Spannhilfe mehrere in einem Abstand zueinander angeordnete übergreifbare Vorsprünge (2a, 2b) aufweist.
2. Siebblech mit Spannhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der einzelnen Vorsprünge (2a, 2b) ungefähr der Breite der Vorsprünge (2a, 2b), insbesondere 10 bis 30 mm entspricht.
3. Siebblech mit Spannhilfe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum oberen größeren Durchmesser der konischen Form gerichteten vorspringenden Teile (8) der einzelnen Vorsprünge (2a, 2b) bei dem nicht gebogenen Siebblech (1) alle zum Mittelpunkt denselben radialen Abstand (R) haben.
4. Siebblech mit Spannhilfe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (2a, 2b) durch einzelne Blechstücke (2a) ausgebildet sind, die an dem Siebblech (1) durch Schweißen oder Nieten angebracht sind.
5. Siebblech mit Spannhilfe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungspunkte jeweils eines Blechstückes (2a) alle auf einer Linie (7) liegen, die durch die Spitze der konischen Form des Siebblechs verläuft.
6. Siebblech mit Spannhilfe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechstücke (2a), die die einzelnen Vorsprünge bilden, an ihrem Rand am Siebblech nicht befestigt sind.
7. Siebblech mit Spannhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (2b) in das Siebblech eingedrückt sind.
8. Verfahren zur Herstellung eines Siebblechs mit Spannhilfe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (2a, 2b) im ebenen Zustand des Siebblechs (1) an diesem angebracht werden.
9. Verfahren zur Herstellung eines Siebblechs mit Spannhilfe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Siebblech (1) nach Anbringen der Vorsprünge (2a, 2b) zur konischen Form gebogen wird.
10. Verfahren zur Herstellung eines Siebblechs mit Spannhilfe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Blechsegment (9), das einer Kegelstumpfabwicklung entspricht, an einem äußeren Rand mit radialen Ausnehmungen versehen wird, so daß an diesem Rand Vorsprünge (2a) gebildet werden, und daß dieses Blechsegment (9) auf dem ebenen Siebblech (1) ausgerichtet und fixiert wird, wonach jeder der Vorsprünge (2a) auf dem Siebblech (1) befestigt und anschließend vom durchgängigen Teil des Blechsegments (9) getrennt wird.
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