DE19729036A1 - Siebblech mit Spannhilfe - Google Patents
Siebblech mit SpannhilfeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Siebblech mit Spannhilfe zur
Befestigung in einem Zentrifugenkopf, insbesondere einer
Zuckerzentrifuge, wobei das Siebblech im gebogenen Zustand eine
sich nach oben erweiternde konische Form bildet und im unteren
Bereich einen Vorsprung als Spannhilfe an der Innenseite
aufweist, an dem ein Spannmittel Halt findet sowie ein
Verfahren zur Herstellung eines Siebbleches mit Spannhilfe.
Ein solches Siebblech wird in Zentrifugen, insbesondere in
Zuckerzentrifugen eingesetzt, wie sie z. B. aus der EP 0 455 964
bekannt sind. Es handelt sich hierbei um ein Blech mit feinsten
Lochungen, das in der Zentrifuge als Trennorgan wirkt.
Die Zentrifuge, in der dieses Blech eingesetzt wird, weist i.a.
einen sich nach oben erweiternden konischen Zentrifugenkorb
auf, der durch einen Motor angetrieben wird. In diesem
Zentrifugenkorb wird das Siebblech im gebogenen Zustand mittels
einer Spannhilfe und einem Spannmittel befestigt.
Hierzu wird das Siebblech als ein- oder mehrteiliges Segment
einer Kegelstumpfabwicklung ausgeführt und in eine Vorrichtung,
die die gleichen Abmessungen hat, wie der Zentrifugenkorb,
derart gebogen eingelegt, daß das Siebblech eine sich nach oben
erweiternde konische Form bildet und in der Vorrichtung
formschlüssig einliegt. Zur späteren Befestigung im
Zentrifugenkorb wird bei dem bekannten Siebblech in einem
unteren Bereich des in die Vorrichtung eingepaßten Siebblechs
eine ringförmige Spannhilfe eingesetzt, die auch als Spannblech
bezeichnet wird. Dieses Spannblech, das bereits die endgültigen
Maße und die endgültige Form haben muß, wird auf das eingepaßte
Siebblech gelegt, genau ausgerichtet und mit diesem
verschweißt. Hierdurch bildet das Spannblech auf der Innenseite
des unteren Bereiches des Siebblechs einen Vorsprung, an dem
ein Spannmittel Halt findet, um das Siebblech im Zentrifugenkorb
der Zentrifuge zu befestigen.
Weiterhin definiert das eingeschweißte Spannblech die
endgültige Form des gebogenen Siebblechs, d. h. das Siebblech
kann nach dem Einschweißen des Spannblechs nur noch im
gezogenen Zustand verschickt und beim Kunden auch nur in diesem
Zustand gelagert werden. Aufgrund seiner Größe ist das fertig
gebogene Siebblech sehr sperrig, beansprucht viel Platz und
erzeugt hierdurch erhöhte Transport- und Lagerkosten sowie ein
erhöhtes Beschädigungsrisiko.
Zusätzlich bewirkt die starre und in Form des Ringes
durchgängige Verschweißung des Spannblechs mit dem unteren
Bereich des Siebblechs, daß beim späteren Befestigen des
Siebblechs im Zentrifugenkorb Schwierigkeiten auftreten. Diese
Schwierigkeiten liegen darin, daß beim Einspannen des
Siebblechs im Zentrifugenkorb mit Hilfe des Spannmittels am
oberen großen Durchmesser des Siebbleches Verwerfungen
auftreten, die sich beim Betrieb der Zentrifuge als nachteilig
erweisen. Die Ursache für diese Verwerfungen ist die neutrale
Faser des Bleches, die im Bereich des angeschweißten
Spannbleches einen Sprung macht und nicht mehr auf einer Linie
zur Spitze des Kegelstumpfes liegt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Siebblech mit einer neuen
Spannhilfe zu schaffen, das bei einer Befestigung im
Zentrifugenkorb das Problem von Verwerfungen nicht mehr zeigt
und trotz einer an dem Siebblech angebrachten Spannhilfe erst
unmittelbar vor dem Betrieb in der Zentrifuge in die konische
Form gebogen werden kann, so daß es im ebenen Zustand lagerbar
und transportierbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
Siebblech mit der Spannhilfe derart ausgestaltet ist, daß die
Spannhilfe mehrere in einem Abstand zueinander angeordnete
übergreifbare Vorsprünge aufweist.
Durch diese einzelnen Vorsprünge wird bei der erfindungsgemäßen
Spannhilfe vorteilhafterweise gewährleistet, daß die
Flexibilität des Siebblechs auch mit der angebrachten
Spannhilfe erhalten bleibt. Hierdurch wird erreicht, daß die
neutrale Faser im Bereich der Vorsprünge nun keinen Sprung mehr
aufweist und das Siebblech somit ohne die Problematik der
Verwerfungen am oberen Rand in den Zentrifugenkorb eingespannt
werden kann.
An diesen auf der Innenseite des unteren Bereichs der konischen
Form des Siebblechs angeordneten übergreifbaren Vorsprüngen,
die zueinander einen Abstand haben, der ungefähr der Breite der
Vorsprünge entspricht und insbesondere 10 bis 30 mm beträgt,
findet das Spannmittel Halt, um das Siebblech im
Zentrifugenkorb zu befestigen.
Zur Befestigung des Siebbleches im Zentrifugenkorb wird es als
sehr vorteilhaft empfunden, wenn die zum oberen größeren
Durchmesser der konischen Form gerichteten vorspringenden Teile
der einzelnen Vorsprünge bei dem nicht gebogenen Siebblech, das
einer Kegelstumpfabwicklung entspricht, alle zum Mittelpunkt
der Abwicklung denselben radialen Abstand haben. Hierdurch wird
erreicht, daß das Spannmittel auf den einzelnen Vorsprüngen des
zur Befestigung im Zentrifugenkorb gebogenen Siebblechs
gleichmäßig und eben zur Anlage kommt und somit ohne
Verspannungen im Zentrifugenkorb befestigt werden kann.
In einer vorteilhaften Ausführungsform werden die Vorsprünge
durch einzelne Blechstücke ausgebildet, die an dem Siebblech
durch Schweißen oder Nieten angebracht werden. Hierbei ist es
empfehlenswert, daß die Befestigungspunkte jeweils eines
Blechstücks alle auf einer Linie liegen, die durch die Spitze
der konischen Form verläuft, die das Siebblech in gebogenen
Zustand bildet. Durch diese punktuelle Befestigung sind die
Blechstücke, die die einzelnen Vorsprünge bilden, an ihrem Rand
am Siebblech nicht befestigt, wodurch bei einer genauen
Positionierung vermieden wird, daß im Siebblechs beim Biegen in
die konische Form Verspannungen oder Verwerfungen auftreten.
In einer anderen Ausführungsform sind die einzelnen Vorsprünge
direkt in das Siebblech eingedrückt. Auch bei dieser Ausführung
bleibt die Flexibilität des Siebblechs beim Biegen in die
konische Form erhalten und es treten bei der Befestigung im
Zentrifugenkorb keine Verwerfungen mehr auf.
Durch die Anordnung der einzelnen Vorsprünge in einem Abstand
voneinander ist es erstmals möglich, die Siebbleche mit der
Spannhilfe mit einem besonders einfachen Verfahren
herzustellen, bei dem die einzelnen Vorsprünge, die die
Spannhilfe bilden, im ebenen Zustand des Siebblechs an diesem
angebracht werden. Da, wie oben erwähnt, bei dieser Art der
Anbringung die Flexibilität der Siebbleche erhalten bleibt,
werden die Siebbleche erst nach der Anbringung der Vorsprünge
zur konischen Form gebogen. Hierdurch grenzen sich die
erfindungsgemäßen Siebbleche mit der Spannhilfe besonders
vorteilhaft von den bekannten Siebblechen ab.
Zum einen entfällt bei der ebenen Fertigung der Siebbleche mit
Spannhilfe die spezielle Vorrichtung, die zum Verschweißen der
bekannten ringförmigen Spannhilfe im gebogenen Siebblech
benötigt wird und zum anderen kann ein erfindungsgemäßes
Siebblech trotz angebrachter Spannhilfe nun auch im ebenen
Zustand transportiert und gelagert werden. Hierdurch ergibt
sich sowohl bei der Herstellung als auch bei Transport und
Lagerung eine große Kostenersparnis. Darüber hinaus wird bei
den ebenen Siebblechen das Beschädigungsrisiko minimiert.
Ein einfaches Verfahren, einzelne Blechsegmente in genauer
Orientierung an dem ebenen Siebblech anzubringen ist darin zu
sehen, daß ein Blechsegment, das einer Kegelstumpfabwicklung
entspricht, an einem äußeren Rand mit radialen Ausnehmungen
versehen wird, so daß an diesem Rand Vorsprünge gebildet
werden.
Dieses Blechsegment wird auf dem ebenen Siebblech genau
ausgerichtet und z. B. mit wenigen Schweißpunkten fixiert.
Anschließend wird jeder der einzelnen Vorsprünge am Siebblech
fixiert und sodann von dem durchgängigen Teil des
Blechsegmentes getrennt. Bei diesem Verfahren ist
gewährleistet, daß bei einer präzisen Ausrichtung des
Blechsegmentes zugleich alle zum oberen größeren Durchmesser
der konischen Form gerichteten vorspringenden Teile der
einzelnen Vorsprünge bei dem nicht gebogenen Siebblech zum
Mittelpunkt der Kegelstumpfabwicklung des Siebblechs denselben
radialen Abstand haben.
Vorteilhafte Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen
Siebblechs mit Spannhilfe, sowie der Stand der Technik sind in
den Abbildungen dargestellt und werden im folgenden näher
beschrieben, wobei alle Abbildungen als schematisch und nicht
maßstäblich anzusehen sind:
1a) zeigt eine Kegelstumpfabwicklung eines Siebblechs mit einem
unteren Bereich, an dem im gebogenen Zustand eine
Spannhilfe nach dem Stand der Technik befestigt wird.
1b) zeigt im Schnitt die konische Form eines gebogenen
Siebblechs mit einer im unteren Bereich befestigten
Spannhilfe nach dem Stand der Technik.
1c) zeigt im Schnitt eine Ausschnittsvergrößerung der
Befestigung eines Siebblechs mit Spannhilfe im
Zentrifugenkorb.
2a) zeigt die Kegelstumpfabwicklung eines erfindungsgemäßen
Siebblechs mit einer Spannhilfe, bei der die übergreifbaren
Vorsprünge durch mehrere Blechstücke ausgebildet sind.
2b) zeigt an einer Kegelstumpfabwicklung eine Verfahrens
möglichkeit zur Herstellung eines erfindungsgemäßen
Siebblechs mit einer Spannhilfe, bei der die übergreifbaren
Vorsprünge durch mehrere Blechstücke ausgebildet sind.
2c) zeigt die Kegelstumpfabwicklung eines erfindungsgemäßen
Siebblechs mit einer Spannhilfe, bei der die übergreifbaren
Vorsprünge in das Siebblech eingepreßt sind.
In der Abb. 1 a) ist die Kegelstumpfabwicklung eines
Siebbleches 1 dargestellt. Durch die gestrichelte Linie ist an
dem Siebblech 1 ein unterer Bereich 2' abgegrenzt, dessen
oberer Teil zum Mittelpunkt der Kegelstumpfabwicklung einen
konstanten radialen Abstand R aufweist. In diesem unteren
Bereich 2' wird im gebogenen Zustand des Siebblechs 1 ein
Spannblech als Spannhilfe z. B. durch Verschweißung befestigt.
Die Abb. 1 b) repräsentiert in einer Schnittansicht das zu
einem Kegelstumpf gebogene Siebblech 1, bei dem in dem unteren
Bereich das Spannblech als Spannhilfe angebracht ist. Diese
Spannhilfe bildet an der Innenseite des unteren Bereichs 2'
einen Vorsprung 2, an dem ein Spannmittel 5 Halt findet, um das
Siebblech 1 in dem Zentrifugenkorb 4 zu befestigen. Zum
Einsetzen der Spannhilfe in den unteren Bereich 2' des
Siebblechs 1 muß diese zunächst in die endgültige ringförmige
Form gebracht werden. Anschließend wird die Spannhilfe in das
Siebblech 1 eingepaßt, fixiert und mit dem Siebblech 1
verschweißt. Hiernach behält das Siebblech 1 seine konische
Form dauerhaft bei.
Eine detailliertere Ansicht der Befestigung des Siebblechs 1 im
Zentrifugenkorb 4 zeigt in einer Schnittdarstellung die
Abb. 1 c).
Zur Befestigung des Siebblechs 1 wird in den Zentrifugenkorb 4
zunächst ein Metallgewebe 3 eingelegt, das dazu dient, zwischen
Zentrifugenkorb 4 und Siebblech 1 einen Abstand zu definieren
und das dünne Siebblech 1 zu stützen. Dieses Metallgewebe 3
hat die gleiche konische Form wie der Zentrifugenkorb 4 und das
Siebblech 1. Anschließend wird das gebogene Siebblech 1 in den
Zentrifugenkorb 4 eingelegt und mit einem Spannmittel 5
befestigt. Dieses Spannmittel 5 ist in diesem Fall in Form
eines Topfes ausgestaltet, dessen oberer Rand die Spannhilfe,
die einen Vorsprung 2 am unteren Bereich des Siebblechs 1
bildet, übergreift. Das Spannmittel 5, das im Boden des
Zentrifugenkorbes 4 befestigt wird, spannt somit das Siebblech
1 im Zentrifugenkorb 4 fest. Wie bereits oben erwähnt, ergibt
sich bei dieser Art der Befestigung mit einer ringförmig
verschweißten Spannhilfe das Problem, daß das Siebblech 1 im
befestigten Zustand am oberen Rand 6 Verwerfungen aufweist, die
im Betrieb der Zentrifuge zu Störungen führen.
Die Abb. 2a) zeigt eine nicht maßstäbliche schematisch
dargestellte Kegelstumpfabwicklung eines Siebblechs 1 mit einer
Spannhilfe nach der Erfindung. Die Vorsprünge der Spannhilfe
sind durch einzelne Blechstücke 2a ausgebildet, die an dem
Siebblech 1 in einem Abstand zueinander durch jeweils zwei
Punkte angeschweißt sind. Der Abstand der Blechstücke 2a
entspricht hierbei etwa der Breite der Blechstücke und beträgt
in dem konkreten Ausführungsbeispiel 15 mm. Die Befestigungs
punkte jeweils eines Blechstücks 2a liegen hierbei auf einer
Linie 7, die durch die Spitze der konischen Form bzw. der
Kegelstumpfabwicklung verläuft. Die zum größeren Durchmesser
der konischen Form gerichteten vorspringenden Teile 8 der
einzelnen Blechstücke 2a haben bei dem nicht gebogenen
Siebblech 1 alle zum Mittelpunkt denselben radialen Abstand R.
Da die Blechstücke 2a alle nur durch zwei Schweißpunkte
befestigt sind, sind sie mit ihrem Rand nicht am Siebblech 1
befestigt.
Vorteilhaft bei dieser Art, die Blechstücke 2a zu befestigen
ist es, daß alle Blechstücke 2a im ebenen Zustand des
Siebblechs 1 an diesem verschweißt werden. Da die einzelnen
Blechstücke in einem Abstand voneinander und nur punktuell
befestigt sind und zugleich nicht miteinander in Verbindung
stehen, behält das Siebblech 1 seine Flexibilität und wird
daher erst nach dem Anbringen der Blechstücke 2a in seine
konische Form gebogen, um es in den Zentrifugenkorb 4
einzusetzen. In dem Zentrifugenkorb 4 wird es mit Hilfe des
Spannmittels 5 befestigt, ohne daß es jetzt noch zu
Verwerfungen z. B. am oberen Rand 6 des Siebbleches 1 kommt. Die
Verwerfungen sind in diesem Fall nicht mehr vorhanden, weil
durch die separate Befestigung eines jeden Blechstückes 2a kein
Sprung mehr in der neutralen Faser des Bleches auftritt.
Die Abb. 2b) stellt ein Verfahren dar, mit dem die
einzelnen Blechstücke 2a in einfacher Weise und in einem
Arbeitsgang auf dem ebenen Siebblech 1 befestigt werden können.
Hierzu wird ein Blechsegment 9, das einer Kegelstumpfabwicklung
entspricht, an einem äußeren Rand mit radialen Ausnehmungen 10
versehen. Der Abstand der Ausnehmungen beträgt im konkreten
Ausführungsbeispiel, das nur schematisch und nicht maßstäblich
abgebildet ist, 15 mm. Durch die einzelnen Ausnehmungen 10
werden am Rand des Blechsegmentes 9 die Blechstücke 2a
gebildet, die auf dem Siebblech 1 befestigt werden sollen. Das
Blechsegment 9 wird als Ganzes auf dem Siebblech 1 so
ausgerichtet, daß die zum oberen größeren Durchmesser der
konischen Form gerichteten vorspringenden Teile 8 der einzelnen
Blechstücke 2a bei dem nicht gebogenen Siebblech 1 alle zum
Mittelpunkt denselben radialen Abstand R haben. Bei diesem
Verfahren ist es sehr von Vorteil, daß nach der Ausrichtung
alle einzelnen Blechstücke 2a gleichzeitig richtig positioniert
werden. Nach der Ausrichtung wird das Blechsegment 9 fixiert
und anschließend werden alle einzelnen Vorsprünge 2a, die über
das Blechsegment 9 noch miteinander in Verbindung stehen,
separat an das Siebblech 1 angeschweißt. Nach dieser
Befestigung der Blechstücke 2a wird das sie verbindende Element
des Blechsegments 9 in einem konstanten radialen Abstand Rj von
den einzelnen Blechstücken 2a getrennt. Als Ergebnis erhält man
ein Siebblech 1 mit einer Spannhilfe aus vielen einzelnen
Blechstücken 2a, wie es in der Abb. 2a) dargestellt ist.
In der Abb. 2c) ist ein weiteres vorteilhaftes
Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die einzelnen
Vorsprünge 2b mit Hilfe eines Stempels in das Siebblech 1
eingedrückt werden. Das konkrete Ausführungsbeispiel zeigt eine
zylindrische Form der Vorsprünge 2b, jedoch sind auch andere
Formen möglich. Auch bei dieser Art, die Vorsprünge 2b in das
Siebblech einzudrücken, ist darauf zu achten, daß die zum
oberen größeren Durchmesser der konischen Form gerichteten
vorspringenden Teile der einzelnen Vorsprünge 2b alle zum
Mittelpunkt denselben radialen Abstand R haben, um für das
Spannmittel 5 eine ebene Anlage zu bieten, so daß das Siebblech
1 ohne Verspannungen in den Zentrifugenkorb 4 eingebaut werden
kann.
Auch bei dieser Ausführungsform werden die Vorsprünge 2b im
ebenen Zustand des Siebblechs 1 in das Blech eingedrückt. Erst
anschließend wird das Siebblech 1 gebogen und in den
Zentrifugenkorb 4 eingebaut, wie es sich aus der vorangehenden
Beschreibung ergibt, ohne daß es zu Verwerfungen des
Siebbleches 1 kommt.
Claims (10)
1. Siebblech mit Spannhilfe, zur Befestigung in einem
Zentrifugenkopf (4), insbesondere einer Zuckerzentrifuge, wobei
das Siebblech (1) im gebogenen Zustand eine sich nach oben
erweiternde konische Form bildet und im unteren Bereich (2')
einen Vorsprung (2) als Spannhilfe an der Innenseite aufweist,
an dem ein Spannmittel (5) Halt findet dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannhilfe mehrere in einem Abstand zueinander
angeordnete übergreifbare Vorsprünge (2a, 2b) aufweist.
2. Siebblech mit Spannhilfe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abstand der einzelnen Vorsprünge
(2a, 2b) ungefähr der Breite der Vorsprünge (2a, 2b),
insbesondere 10 bis 30 mm entspricht.
3. Siebblech mit Spannhilfe nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die zum oberen größeren Durchmesser
der konischen Form gerichteten vorspringenden Teile (8) der
einzelnen Vorsprünge (2a, 2b) bei dem nicht gebogenen Siebblech
(1) alle zum Mittelpunkt denselben radialen Abstand (R) haben.
4. Siebblech mit Spannhilfe nach einem der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (2a, 2b)
durch einzelne Blechstücke (2a) ausgebildet sind, die an dem
Siebblech (1) durch Schweißen oder Nieten angebracht sind.
5. Siebblech mit Spannhilfe nach einem der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungspunkte
jeweils eines Blechstückes (2a) alle auf einer Linie (7)
liegen, die durch die Spitze der konischen Form des Siebblechs
verläuft.
6. Siebblech mit Spannhilfe nach einem der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechstücke (2a),
die die einzelnen Vorsprünge bilden, an ihrem Rand am Siebblech
nicht befestigt sind.
7. Siebblech mit Spannhilfe nach einem der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (2b) in das
Siebblech eingedrückt sind.
8. Verfahren zur Herstellung eines Siebblechs mit
Spannhilfe nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (2a, 2b) im ebenen
Zustand des Siebblechs (1) an diesem angebracht werden.
9. Verfahren zur Herstellung eines Siebblechs mit
Spannhilfe nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Siebblech (1) nach Anbringen
der Vorsprünge (2a, 2b) zur konischen Form gebogen wird.
10. Verfahren zur Herstellung eines Siebblechs mit
Spannhilfe nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Blechsegment (9), das einer
Kegelstumpfabwicklung entspricht, an einem äußeren Rand mit
radialen Ausnehmungen versehen wird, so daß an diesem Rand
Vorsprünge (2a) gebildet werden, und daß dieses Blechsegment
(9) auf dem ebenen Siebblech (1) ausgerichtet und fixiert wird,
wonach jeder der Vorsprünge (2a) auf dem Siebblech (1)
befestigt und anschließend vom durchgängigen Teil des
Blechsegments (9) getrennt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997129036 DE19729036B4 (de) | 1997-07-08 | 1997-07-08 | Siebblech mit Spannhilfe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997129036 DE19729036B4 (de) | 1997-07-08 | 1997-07-08 | Siebblech mit Spannhilfe |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19729036A1 true DE19729036A1 (de) | 1999-01-14 |
| DE19729036B4 DE19729036B4 (de) | 2005-08-11 |
Family
ID=7834940
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997129036 Expired - Fee Related DE19729036B4 (de) | 1997-07-08 | 1997-07-08 | Siebblech mit Spannhilfe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Also Published As
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Effective date: 20140201 |