DE19728426A1 - Türverschluß für ein Haushaltsgerät - Google Patents
Türverschluß für ein HaushaltsgerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Türverschluß für ein Haushaltsgerät, bei dem in einem Verschluß
gehäuse ein Verriegelungselement wahlweise in eine das Öffnen der Tür verhindernde Verrie
gelungsstellung oder in eine das Öffnen der Tür zulassende Entriegelungsstellung verstellbar
ist.
Aus der DE-OS 36 26 956 ist ein Türverschluß für ein Haushaltsgerät, beispielsweise eine
frontseitig bestückbare Geschirrspülmaschine, bekannt. Der Türverschluß zeichnet sich durch
ein in einem Verschlußgehäuse angeordnetes Verriegelungselement aus, das wahlweise in ei
ne das Öffnen der Tür verhindernde Verriegelungsstellung oder in eine das Öffnen der Tür zu
lassende Entriegelungsstellung verstellbar ist. Das Verriegelungselement besteht aus einem
mechanisch zu betätigenden Schwingenschloß mit einer Feder, die gegen einen Verschlußhe
bel wirkt und an einem Schwenkhebel befestigt ist, der über eine Handhabe von der Außen
seite der Tür aus in die Verriegelungsstellung oder Entriegelungsstellung bewegbar ist. Bei
Betätigung der Handhabe, die als sichtbares Griffelement im Blendenbereich des Haushaltsge
räts ausgebildet und mit einem elektrischen Schalter gekoppelt ist, erfolgt vorab eine Unterbre
chung des Stromkreises des Haushaltsgeräts. Dies bedeutet, daß ohne mechanische Betäti
gung der Handhabe der Türverschluß nicht entriegelt werden kann. Damit ist das Öffnen der
Tür ohne anfängliche mechanische Bedienung der Handhabe durch Dritte unmöglich. Außer
dem muß bei jedem Schließ- bzw. Öffnungsvorgang eine erhebliche mechanische Schließkraft
oder Öffnungskraft aufgewendet werden.
Das wesentliche Merkmal des bekannten Türverschlusses liegt darin, daß die Tür, sobald das
Schwingenschloß die Totpunktlage durch ein auf den Verschlußhebel wirkendes Moment über
schritten hat, zugezogen wird und erst nach mechanischer Betätigung der Handhabe verzögert
wieder entriegelt wird. Dabei ist es immer notwendig, eine Griffschale oder dergleichen an der
Frontseite der Tür manuell zu bedienen. Insbesondere bei einem in einer Küchenzeile aufge
stellten Haushaltsgerät ist eine Unterbrechung der Vorderfront der Küchenmöbel für die von
außen zugängliche Griffschale notwendig. Bei vollständiger Einpassung des Haushaltsgeräts in
die Möbelfront mittels beispielsweise einer auf der Tür des Haushaltsgeräts befestigten Mö
belplatte ist es daher erforderlich, einen für die Griffschale entsprechend passenden Durch
bruch vorzusehen. Dies ist mit Aufwand und Kosten verbunden. Bei vollständig in eine Möbel
zeile integrierbaren Haushaltsgeräten ist es auf Grund von Design-Überlegungen außerdem
wünschenswert, einen auf Grund der mechanisch bedienbaren Griffschale störenden optischen
Eindruck zu umgehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auf einfache Art und Weise einen Türverschluß für
ein Haushaltsgerät zu schaffen, durch den das Haushaltsgerät einerseits für eine Bedienperson
während des Stillstands leicht zu öffnen und zu schließen ist und andererseits während des
Betriebs mit hoher Zuhaltekraft gegen unberechtigten Zugriff verriegelt ist. Darüber hinaus soll
dabei der durch eine manuell bedienbare Handhabe entstehende negative optische Eindruck in
der Türfront eines integrierbaren Haushaltsgeräts vermieden werden.
Diese Aufgabe wird gemäß dem Gegenstand der Erfindung durch die Merkmale des Patentan
spruchs 1 gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Demnach weist der Türverschluß ein Verriegelungselement auf, das bei Anwendung einer Öff
nungskraft zum Öffnen der Tür oder einer Schließkraft zum Schließen der Tür im ausgeschal
teten Zustand des Haushaltsgeräts auslenkbar und durch Kopplung mit einem Hydrauliksystem
in die Verriegelungsstellung, sobald das Haushaltsgerät eingeschaltet ist, oder in die Entriege
lungsstellung, sobald das Haushaltsgerät wieder ausgeschaltet ist, automatisch verstellbar ist.
Durch das erfindungsgemäß hydraulisch betätigte Verriegelungselement läßt sich die Tür im
eingeschalteten Zustand des Haushaltsgeräts gegen unberechtigten Zugriff verriegeln und im
ausgeschalteten Zustand des Haushaltsgeräts wieder entriegeln, ohne daß hierfür eine
manuelle Betätigung einer Handhabe an der Frontseite der Tür notwendig ist. Das Verriegeln
und Entriegeln der Tür erfolgt durch die Anwendung des Hydrauliksystems nicht nur automa
tisch, sondern auch sehr schnell gemäß einer steilen Verriegelungs- bzw. Entriegelungskurve.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Tür mit einer sehr hohen Zuhaltekraft während des
Betriebs des Haushaltsgeräts geschlossen bleibt. Der erfindungsgemäße Türverschluß kom
biniert zwei Funktionen in sich, nämlich ein sehr leichtes Öffnen und Schließen zum Beladen
und Entladen des Haushaltsgeräts bei Nichtbetrieb einerseits und das Verriegeln - mit hoher
Zuhaltekraft - und Entriegeln ohne manuelle Kraftanwendung von selbst während des Betriebs
andererseits.
Es hat sich als günstig erwiesen, daß das Verriegelungselement mit einer Feder zusammen
wirkt, die bei Auslenkung einen linearen Federweg zurücklegt, und daß das Hydrauliksystem
mit einer druckempfindlichen Membran versehen ist, die auf die Feder abhängig von einem
durch eine geräteinterne Einrichtung bei eingeschaltetem Haushaltsgerät aufgebauten oder bei
ausgeschaltetem Haushaltsgerät abgebauten Druck, der ihr über eine Verbindungsleitung zu
geführt wird, wirkt. Bei der vorzugsweise als schwache Druckfeder ausgebildeten Feder ist le
diglich eine geringe Öffnungskraft bzw. Schließkraft zur Auslenkung im ausgeschalteten Zu
stand des Haushaltsgeräts erforderlich und dennoch durch Kopplung mit einer druckempfindli
chen Membran, die entsprechend eines abgebauten oder aufgebauten Drucks auf die Feder
wirkt, eine kurze Ansprechzeit zum automatischen Verriegeln der Tür mit hoher Zuhaltekraft
bzw. zum Entriegeln der Tür erzielbar. Die Kombination aus Feder und druckempfindlicher
Membran läßt sich auch als ein einziges Bauteil zum kompakten Einbau in das Verschlußge
häuse des Türverschlusses einfach herstellen.
Gemäß einem bevorzugten Merkmal der Erfindung weist das Hydrauliksystem eine an die
Membran angrenzende Druckplatte zur Einwirkung auf die Feder auf. Dadurch kann die Einwir
kung der druckempfindlichen Membran auf die Feder und auf den dadurch zurückgelegten Fe
derweg mit einfachen Mitteln verstärkt werden. Die Druckplatte kann ebenfalls Bestandteil des
kompakten Bauteils sein.
Gemäß einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung mündet die Verbindungsleitung in
eine Druckkammer, die die Membran und die Druckplatte aufnimmt. Zweckmäßigerweise ist in
der Druckkammer zumindest eine Rippe angeordnet, die als Endanschlag für die bewegliche
Membran bei Auslenkung der Feder zum Öffnen und Schließen der Tür in der Entriegelungs
stellung dient.
Weiterhin hat sich als vorteilhaft herausgestellt, die Verbindungsleitung an eine das Ansaugen
und Umwälzen von Flüssigkeit bewirkende Umwälzpumpe anzuschließen, die den Druck für
das hydraulisch betätigbare Verriegelungselement bei eingeschaltetem Haushaltsgerät aufbaut
oder bei abgeschaltetem Haushaltsgerät abbaut. Da die Umwälzpumpe im Haushaltsgerät in
den meisten Fällen ohnehin vorhanden ist und auf das Einschalten bzw. Abschalten reagiert,
brauchen keine zusätzlichen Einrichtungen zum Druckaufbau bzw. Druckabbau für das auto
matische hydraulische Verriegeln bzw. Entriegeln der Tür aufgewendet zu werden.
Zur Unterstützung einer alternativen Weiterbildung der Erfindung hat sich als günstig erwiesen,
das Verriegelungselement als Schwingenschloß mit einem Verschlußhebel und einem
Schwenkhebel sowie einer Feder, die mit dem Verschlußhebel und dem Schwenkhebel zu
sammenwirkt, auszubilden. Dabei ist gemäß der vorteilhaften Ausgestaltung der Schwenkhebel
bei ausgeschaltetem Haushaltsgerät geringfügig gegenüber einer Totpunktslage auslenkbar
und an das Hydrauliksystem über eine seilartige Zugleitung derart angeschlossen, daß das
Schwingenschloß bei einem durch eine geräteinterne Einrichtung bei eingeschaltetem Haus
haltsgerät aufgebauten Druck in die Verriegelungsstellung oder bei ausgeschaltetem Haus
haltsgerät abgebauten Druck in die Entriegelungsstellung verstellbar ist. Dieses
Verriegelungselement weist den Vorteil auf, daß im ausgeschalteten Zustand des Haushalts
geräts lediglich ein geringer wirksamer Hebelarm entsteht, der lediglich eine geringe Schließ
kraft bzw. Öffnungskraft bezüglich der vorzugsweise als relativ schwache Druckfeder ausge
bildeten Feder erfordert. Eine Vergrößerung des wirksamen Hebelarmes und somit eine Erhö
hung der Zuhaltekraft erfolgt über die mittels des Hydrauliksystems angeregte seilartige Zuglei
tung, die auf den Schwenkhebel einwirkt und dabei das Schwingenschloß in die Verriege
lungsstellung bewegen läßt. Die Aufhebung der vergrößerten Schwingenauslenkung des
Schwingenschlosses zur Entriegelung der Tür erfolgt wiederum automatisch über die vom Hy
drauliksystem bediente seilartige Zugleitung für den Fall, daß der Druck bei Nichtbetrieb des
Haushaltsgeräts wieder abfällt.
Die hohe Zuhaltekraft durch das hydraulisch betätigbare Schwingenschloß ist immer gegeben,
sobald das Haushaltsgerät in Betrieb ist. Der Schwenkhebel des Schwingenschlosses wird über
die seilartige Zugleitung hydraulisch von selbst betätigt, ohne daß hierfür eine manuelle
Betätigung von außen erforderlich ist. Neben dem Vorteil der kurzen Ansprechzeit mit steiler
Verriegelungs- bzw. Entriegelungskurve bietet das über die seilartige Zugleitung hydraulisch
betätigbare Schwingenschloß den Vorteil, daß durch die seilartige Zugleitung eine automati
sche Verstellung in die Verriegelungsstellung oder in die Entriegelungsstellung äußerst platz
sparend im Inneren des Verschlußgehäuses erzielt werden kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist das Hydrauliksystem einen mit
der Zugleitung verbundenen Hebel und eine druckempfindliche Membran auf, die auf den He
bel derart wirkt, daß bei aufgebautem Druck der Hebel eine Auslenkung und dadurch die Zug
leitung eine Ziehbewegung erfährt, die jeweils bei abgebautem Druck durch eine Rückstellfeder
wieder rückgängig gemacht wird.
Zweckmäßigerweise weist das Hydrauliksystem auch eine an die Membran angrenzende
Druckplatte zur Einwirkung auf den Hebel auf, um die Auslenkung des Hebels bei aufgebautem
Druck beschleunigen und damit die Ansprechzeit für das hydraulisch betätigte Verriege
lungselement in Form des Schwingenschlosses weiter verkürzen zu können.
Als besonders günstig hat sich erwiesen, die Zugleitung als Bowdenzug auszubilden, was sich
insbesondere in Bezug auf die Platzersparnis vorteilhaft auswirkt.
Vorzugsweise ist das Hydrauliksystem an eine das Ansaugen und Umwälzen von Flüssigkeit
bewirkende Umwälzpumpe angeschlossen, die den Druck bei eingeschaltetem Haushaltsgerät
aufbaut oder bei ausgeschaltetem Haushaltsgerät abbaut. Dadurch brauchen keine zusätzli
chen Einrichtungen zum Druckaufbau oder Druckabbau aufgewendet zu werden, wenn die
Umwälzpumpe ohnehin im Haushaltsgerät zu dem genannten Zweck vorhanden ist. Eine weite
re Ausführungsform der Erfindung besteht darin, das Hydrauliksystem in einen zum Erwärmen
einer über eine Pumpe angesaugten Flüssigkeit geräteinternen Durchlauferhitzer zu integrie
ren.
Nach einem weiteren zweckmäßigen Merkmal der Erfindung weist das Hydrauliksystem einen
elektronischen Schalter zur Abfrage des bestehenden Drucks auf, was den Vorteil einer laufen
den Überwachung bezüglich des hydraulisch betätigten Verriegelungselements hat.
Die Erfindung wird anhand von in einer Zeichnung vereinfacht dargestellten Ausführungsbei
spielen näher erläutert. Im einzelnen zeigen
Fig. 1 eine Druckfeder im Zusammenwirken mit einem Verriegelungselement für ei
nen Türverschluß und einem über eine Umwälzpumpe und eine Verbindungs
leitung angesteuerten Hydrauliksystem in einer Schnittansicht,
Fig. 2 ein Schwingenschloß als Verriegelungselement für einen Türverschluß mit ei
ner Schnittansicht eines über eine Umwälzpumpe angesteuerten Hydrau
liksystems, das über einen Bowdenzug mit dem Schwingenschloß gekoppelt
ist und
Fig. 3 ein Schwingenschloß als Verriegelungselement für einen Türverschluß mit ei
ner Schnittansicht eines in einem Durchlauferhitzer integrierten Hydrauliksy
stems, das über einen Bowdenzug mit dem Schwingenschloß gekoppelt ist.
Der Türverschluß nach den in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen ist am Beispiel
einer Geschirrspülmaschine beschrieben, die für den Einbau als sogenanntes vollintegrierbares
Gerät in eine Möbelfront, beispielsweise in eine Küchenzeile, vorgesehen ist. Dies bedeutet,
daß üblicherweise eine vollständig durchgängige Möbelplatte auf die Tür der Geschirrspülma
schine befestigt wird, so daß die Möbelplatte vollständig dem Design der Vorderseite der Mö
belfront entspricht. Auf der Vorderseite der Tür des Haushaltsgeräts wird dabei ein Griff - übli
cherweise gleicher Art und in gleicher Höhe wie Griffe angrenzender Möbel - als Türgriff befe
stigt, so daß das vollintegrierbare Haushaltsgerät nach dem Einbau den Eindruck beispielswei
se eines Unterschrankes der Küchenzeile vermittelt. Die Verwendung eines Türverschlusses
gemäß der Erfindung ist nicht auf den Einbau in eine Geschirrspülmaschine gemäß den Aus
führungsbeispielen beschränkt, sondern kann für jede Art von Haushaltsgerät mit einer Tür und
einem Verschlußgehäuse zur Aufnahme eines derartigen Türverschlusses angewendet wer
den. In den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen sind nur die für die Erfindung
wesentlichen Teile des Türverschlusses dargestellt.
Der Türverschluß nach dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 zeichnet sich durch ein in einem
Verschlußgehäuse angeordnetes, vorzugsweise komplett vormontierbares Bauteil aus, das in
eine Tür des Haushaltsgeräts eingebaut wird. Dabei kann beispielsweise das türseitige Ver
schlußgehäuse 32 an einem Tragblech befestigt werden. Der in seinen Außenmaßen klein
ausführbare Türverschluß weist ein Verriegelungselement 1' auf, das wahlweise in eine das
Öffnen der Tür verhindernde Verriegelungsstellung oder in eine das Öffnen der Tür zulassende
Entriegelungsstellung verstellbar ist. Dabei wirkt auf das Verriegelungselement 1' eine Feder 1
ein, die - beispielsweise als schwache Druckfeder ausgebildet - mit einem Federende an der
Unterseite des Verriegelungselements 1' angreift. Das Verriegelungselement 1' besteht aus
einem - beispielsweise rechteckig ausgebildeten - Riegel mit kegelförmig zulaufendem Ende,
das in eine geräteseitige Schließplatte 31 mit einer - beispielsweise ebenfalls kegelförmig aus
gebildeten - Einkerbung bei Anwendung der Schließkraft einrastet bzw. bei Anwendung der
Öffnungskraft aus dieser ausrastet. Ebenso ist es möglich, das Verriegelungselement als halb
kugelförmigen oder zylindrischen Riegel auszubilden. Die Feder 1 wird bei Anwendung einer
Öffnungskraft zum Öffnen der Tür oder einer Schließkraft zum Schließen der Tür durch eine
Bedienperson im ausgeschalteten Zustand des Haushaltsgeräts um einen linearen Federweg S
ausgelenkt, wodurch das Verriegelungselement 1' mit seinem kegelförmigen Ende aus der
geräteseitigen Schließplatte 31 ausrastet bzw. in diese einrastet. Da es sich vorzugsweise um
eine schwache Druckfeder handelt, braucht die Bedienperson des Haushaltsgeräts lediglich
eine geringe Kraft aufzuwenden, beispielsweise durch Ziehen bzw. Drücken des ohnehin an der
Möbelfront befestigten Türgriffs, um ein Öffnen bzw. Schließen der Tür zu erreichen. Damit ist
gewährleistet, daß zum Be- bzw. Entladen der beispielhaft gewählten Geschirrspülmaschine im
ausgeschalteten Zustand des Haushaltsgeräts lediglich eine geringfügige manuelle Kraft, ohne
zusätzliche Griffklappen oder dergleichen vorzusehen, genügt.
Der Türverschluß gemäß der Erfindung zeichnet sich durch die Kopplung des Verriegelungse
lements mit einem Hydrauliksystem 2 aus, durch das es über die Feder 1 in die Verriegelungs
stellung, sobald das Haushaltsgerät eingeschaltet ist, oder in die Entriegelungsstellung, sobald
das Haushaltsgerät wieder ausgeschaltet ist, automatisch verstellt wird. Das Hydrauliksystem 2
weist zur Ansteuerung der Feder 1 eine druckempfindliche Membran 3 und eine Druckplatte 4
auf, die vorzugsweise von einer Druckkammer 5 aufgenommen werden. Dabei liegt die
Druckplatte 4 mit einer Seite auf der Membran 3 auf und greift an dem dem Hydrauliksystem
zugewandten Federende der Feder 1 mit - im vorliegenden Beispiel zwei - zapfenartigen Ste
gen 4' über ein U-förmiges Koppelelement 4'' an. Dies bewirkt, daß bei einer Auslenkung der
druckempfindlichen Membran 3 um einen Membranhub S' die angrenzende Druckplatte 4 mit
den Stegen 4' auf das Koppelelement 4'' drückt und somit auf die Feder 1 einwirkt. Die Folge ist
eine Auslenkung der Feder um den linearen Federweg S, was im Falle des Druckaufbaus bei
eingeschaltetem Haushaltsgerät zum Verstellen des Verriegelungselements 1' in die Verrie
gelungsstellung führt. Sobald nämlich das Haushaltsgerät eingeschaltet ist, baut sich - wie
nachfolgend beschrieben - ein Druck sehr schnell auf, der eine Auslenkung der druckempfindli
chen Membran 3 um den Membranhub S' und damit die Bewegung des Verriegelungselements
1' in die Verriegelungsstellung zur Folge hat.
In entsprechender Weise kommt es zu einer Auslenkung der Feder 1 um einen linearen Feder
weg S in der entgegengesetzten Richtung für den Fall, daß sich der Druck im Haushaltsgerät
wieder abbaut, sobald das Haushaltsgerät ausgeschaltet ist. Der Druckabbau hat nämlich die
Auslenkung der druckempfindlichen Membran 3 unter Zurücklegung des Membranhubs S' in
eine Ausgangslage zur Folge, bei der das Verriegelungselement 1' aus der Verriegelungsstel
lung in die das Öffnen der Tür zulassende Entriegelungsstellung bewegt wird. Dabei sind vor
zugsweise zwei Rippen 3' in der Druckkammer 5 angeordnet, die als Endanschlag für die be
wegliche Membran 3 bei Auslenkung der Feder 1 zum Öffnen und Schließen der Tür in der
Entriegelungsstellung dienen. Damit legen sie quasi eine Ausgangsstellung für das leichte
Betätigen des Verriegelungselements 1' zum Öffnen bzw. Schließen der Tür fest. Der durch
hydraulische Betätigung der Feder 1 sich auszeichnende Türverschluß gewährleistet eine au
tomatische Verstellbarkeit des Verriegelungselements in die Verriegelungsstellung oder in die
Entriegelungsstellung. Während des eingeschalteten Zustands des Haushaltsgeräts liegt eine
hohe Zuhaltekraft vor, die in vorteilhafter Weise darüber hinaus sehr schnell mittels geräteinter
nem Druckaufbau ohne Maßnahmen Dritter herbeigeführt werden kann. Der Druckaufbau bzw.
Druckabbau erfolgt durch eine Umwälzpumpe 7, die im Inneren des Haushaltsgeräts ein An
saugen und Umwälzen von Flüssigkeit 6 bewirkt. Für den beispielhaften Fall des Geschirrspü
lers ist die Umwälzpumpe 7 bereits vorhanden. Die Umwälzpumpe umfaßt dabei bekanntlich
einen vorzugsweise aus Kunststoff hergestellten Pumpentopf und einem Ansaugkanal für die
Flüssigkeit 6.
Darüber hinaus weist die Umwälzpumpe 7 eine im vorliegenden Beispiel nach oben gerichtete
Öffnung mit einem Pumpenstutzen 8 auf, der zur Anbindung der Umwälzpumpe 7 an eine Ver
bindungsleitung 9 dient. Die Verbindungsleitung 9 ist mit einem Leitungsende an den Pumpen
stutzen 8 und mit dem anderen Leitungsende an eine stutzenförmige Öffnung 10 der Druck
kammer 5 des Hydrauliksystems 2 angeschlossen. Über die Verbindungsleitung 9 wird der
Druck bei eingeschaltetem Haushaltsgerät zur druckempfindlichen Membran 3 aufgebaut bzw.
bei ausgeschaltetem Haushaltsgerät von der druckempfindlichen Membran 3 abgebaut. Sobald
das Haushaltsgerät eingeschaltet wird, saugt die Umwälzpumpe 7 die Flüssigkeit 6 - in diesem
Fall Wasser - an, wodurch in der Verbindungsleitung 9 ein Wasserdruck 6' sich ausbildet und
einen Luftdruck 6'' in der Verbindungsleitung 9 sowie in der Druckkammer 5 erzeugt. Der auf
Grund des Wasserdrucks entstehende Luftdruck sorgt für die Auslenkung der druck
empfindlichen Membran 3 und der Feder 1, die eine automatische Verstellung des Verriege
lungselements 1' in die Verriegelungsstellung bewirkt. In entsprechender Weise sorgt ein Ab
bau des Flüssigkeitsdrucks 6' durch Ausschalten des Haushaltsgeräts zu einem Abfall des
Luftdrucks 6'' und damit zu einer Auslenkung der druckempfindlichen Membran 3 in die Aus
gangslage, was die Rückbewegung der Feder 1 in die Ausgangslage und die Verstellung des
Verriegelungselements 1' in die Entriegelungsstellung zur Folge hat. Die Verbindungsleitung 9
zur Anbindung der Umwälzpumpe 7 an das Hydrauliksystem 2 besteht vorzugsweise aus ei
nem elastischen Schlauch, in dem die von der Umwälzpumpe 7 angesaugte Flüssigkeit 6 beim
Druckaufbau bis zu einer bestimmten Maximalhöhe ansteigen kann.
Der Türverschluß nach dem Ausführungsbeispiel in Fig. 2 zeichnet sich durch ein nach Art ei
nes Schwingenschlosses 11 arbeitendes Verriegelungselement aus, das über eine seilartige
Zugleitung 12 - vorzugsweise als Bowdenzug ausgebildet - mit einem Hydrauliksystem 13 ver
bunden ist. Das mit einer Schließplatte und einem feststehenden Schließbolzen im Verschluß
gehäuse zusammenarbeitende Verriegelungselement weist einen Verschlußhebel 14 - genannt
Schließkloben - auf, der im Verschlußgehäuse schwenkbar gelagert ist und ein klauenartiges
Hebelende 15 zur Zusammenarbeit mit dem Schließbolzen aufweist. Darüber hinaus weist das
Schwingenschloß 11 einen Schwenkhebel 16 sowie eine Feder 17 auf, die zwischen dem Ver
schlußhebel 14 und dem Schwenkhebel 16 über ein Koppelglied 18 wirkt. Das Koppelglied 18,
das die vorzugsweise als schwache Druckfeder ausgebildete Feder 17 aufnimmt, ist zwischen
dem Verschlußhebel 15 und dem Schwenkhebel 16 derart angeordnet, daß es an seinem un
teren Ende mittels einer schlitzförmigen Führung 19 in Richtung zum Verschlußhebel 14 ver
schiebbar geführt ist. Die Feder 17 wirkt mit einem Federende gegen das dem klauenartigen
Hebelende 15 des Verschlußhebels 14 gegenüberliegende Hebelende und mit dem anderen
Federende gegen den stegartig ausgebildeten Schwenkhebel 16. Somit arbeitet der Ver
schlußhebel 14 mit einer aus Schwenkhebel 16, Koppelglied 18 und Feder 17 gebildeten Kraft
übertragungseinheit derart zusammen, daß bei der Anwendung einer geringen Öffnungskraft
zum Öffnen der Tür oder einer geringen Schließkraft zum Schließen der Tür im ausgeschalte
ten Zustand des Haushaltsgeräts der Schwenkhebel 16 nur geringfügig gegenüber einer Tot
punktlage ausgelenkt wird. Auf diese Weise ergibt sich ein kleiner wirksamer Hebelarm am
Türverschluß, der die Tür des Haushaltsgeräts nur mit geringer Zuhaltekraft schließt.
Sobald das Haushaltsgerät aber eingeschaltet ist, baut sich im Gerät über das Hydrauliksystem
13 ein Druck sehr schnell auf, durch den die seilartige Zugleitung 12 eine Ziehbewegung erfährt
und das Schwingenschloß 11 in eine Verriegelungsstellung automatisch verstellt wird. Über die
hydraulisch betätigte Zugleitung 12 vergrößert sich der wirksame Hebelarm des
Schwenkhebels 16 des Schwingenschlosses 11, was zu einer Erhöhung der Zuhaltekraft des
Türverschlusses führt. Die hohe Zuhaltekraft am Türverschluß wird erst aufgehoben, sobald das
Haushaltsgerät ausgeschaltet wird und dadurch der vom Hydrauliksystem 13 aufgebaute Druck
abgebaut und die Ziehbewegung der Zugleitung 12 wieder rückgängig gemacht wird. Die als
Bowdenzug ausgebildete Zugleitung 12 besteht beispielsweise aus einem gewebten Drahtseil,
das an einem Seilende über eine starre Verbindung an das nicht geführte Hebelende des
Schwenkhebels 16 und mit dem anderen Leitungsende an das Gehäuse des Hydrauliksystems
13 fest angekoppelt ist.
Das an das Hydrauliksystem 13 angeschlossene Leitungsende der Zugleitung 12 ist über eine
starre Verbindung mit einem Hebel 20 derart verbunden, daß bei einer Auslenkung des Hebels
20 die Zugleitung 12 eine Ziehbewegung erfährt. Der Hebel ist dabei über eine Rückstellfeder
21 mit dem Gehäuse des Hydrauliksystems 13 verbunden, durch die der Hebel in seine Ur
sprungslage zurückbewegt und damit die Ziehbewegung der Zugleitung 12 mechanisch rück
gängig gemacht werden kann. Darüber hinaus weist das Hydrauliksystem eine druckempfindli
che Membran 22 auf, die entweder direkt oder über eine Druckplatte 23 auf den mit der Zuglei
tung 12 starr verbundenen Hebel 20 einwirkt. Die Druckplatte 23 grenzt dabei mit ihrer Platten
fläche unmittelbar an die druckempfindliche Membran 22 an und greift über eine zapfenförmige
Fortsetzung 24 an dem Hebel 20 an. Darüber hinaus ist im Gehäuse des Hydrauliksystems 13,
das vorzugsweise als kompaktes Bauteil von einem Deckel 25 abgeschlossen ist, ein Schalter
26 zur Abfrage des im Hydrauliksystem 13 bestehenden Drucks vorgesehen. Das Hydrauliksy
stem 13 ist an eine Umwälzpumpe 27 zum Ansaugen und Umwälzen der Flüssigkeit 28 ange
schlossen, um einen Druck auf die druckempfindliche Membran 22 aufzubauen, sobald das
Haushaltsgerät eingeschaltet ist, oder abzubauen, sobald das Haushaltsgerät ausgeschaltet ist.
Die vorzugsweise aus Kunststoff hergestellte Umwälzpumpe 27 besteht aus einem Pumpentopf
und einem Ansaugkanal und ist im Inneren der beispielhaften Geschirrspülmaschine während
des Spülvorgangs in Betrieb. Sobald durch das Einschalten des Haushaltsgeräts die
Umwälzpumpe 27 in Betrieb ist, entsteht durch das Ansaugen und das Umwälzen des Wassers
ein Druck auf die druckempfindliche Membran 22, die dadurch eine Auslenkung erfährt. Durch
die Auslenkung preßt die Membran 22 die angrenzende Druckplatte 23 mit der zapfenförmigen
Fortsetzung 24 gegen den Hebel 20, der mit seinem oberen, zur starren Verbindung mit der
Zugleitung 12 vorgesehenen Hebelende aus seiner Grundstellung in horizontaler Richtung aus
gelenkt wird (1). Durch die starre Verbindung erfährt die Zugleitung 12 bei Auslenkung des
Hebels 20 eine Ziehbewegung, durch die der Schwenkhebel 16 mit seinem an die Zugleitung
12 befestigten Hebelarm nach unten bewegt wird (2). Durch die hydraulisch betätigte Zuglei
tung 12 vergrößert sich somit der Auslenkwinkel des Schwingenschlosses 11 gegenüber der
Totpunktslage automatisch (3), so daß über die Feder 17 und das Koppelglied 18 der Ver
schlußhebel 14 des Schwingenschlosses 11 in die Verriegelungsstellung verstellt wird (4).
Sobald das Haushaltsgerät ausgeschaltet ist, wird die Umwälzpumpe 27 außer Betrieb gesetzt
und somit der Druck an der druckempfindlichen Membran 22 des Hydrauliksystems 13 wieder
abgebaut. Die Folge ist eine Rückwärtsbewegung der Druckplatte 23 mit der zapfenförmigen
Fortsetzung 24, so daß das ausgelenkte obere Hebelende des Hebels 20 über die Rückstell
feder 21 in die Grundstellung zurückbewegt wird. Dadurch wird die während des eingeschalte
ten Haushaltsgeräts ausgeführte Auslenkung des Hebels 20 und damit die Ziehbewegung der
Zugleitung 12 wieder rückgängig gemacht. Dies entspricht einer Entlastung der Zugleitung 12,
wie in der Figur dargestellt, so daß der Schwenkhebel 16 des Schwingenschlosses 11 in die
Totpunktslage zurückbewegt wird. Dies wiederum führt zur Entlastung der Feder 17, die über
das Koppelglied 18 die Verstellung des Verschlußhebels 14 in die Entriegelungsstellung be
wirkt. Das klauenartige Hebelende 15 des Verschlußhebels 14 wirkt daraufhin nicht mehr mit
dem Schließbolzen zusammen, so daß ein Schließen und Öffnen der Tür mit einer leichten
Schließkraft oder Öffnungskraft zum Be- und Entladen des Geräts über die manuelle Betäti
gung des Türgriffs an der Möbelfront wieder möglich ist.
Fig. 3 zeigt ebenfalls das Schwingenschloß 11, das über die seilartige Zugleitung 12 mit dem
Hydrauliksystem 13 verbunden ist und durch Druckaufbau bzw. Druckabbau in die Verriege
lungsstellung bzw. Entriegelungsstellung automatisch bewegbar ist. Im Unterschied zur Dar
stellung in Fig. 2 ist ein Durchlauferhitzer 29 im Inneren des Haushaltsgeräts zum Erwärmen
der über eine Pumpe - beispielsweise der Umwälzpumpe - angesaugten Flüssigkeit angeordnet
ist. Vorzugsweise ist dabei das Hydrauliksystem 13 mit der druckempfindlichen Membran 22,
der Druckplatte 23 mit zapfenförmiger Fortsetzung 24, dem Hebel 20 mit Rückstellfeder 21 und
dem Schalter 26 zur Pumpendruckabfrage in den Durchlauferhitzer 29 integriert. Dabei verläuft
zumindest ein Rohrheizkörper 30 zum Erwärmen der Flüssigkeit außerhalb eines der
Aufnahme des Hydrauliksystems 13 dienenden Gehäuseteils. Vorzugsweise sind dabei der
oder die Rohrheizkörper an der Unterseite des Gehäuseteils angeordnet. Die automatische
Verstellbarkeit des Schwingenschlosses 11 wird gemäß obiger Beschreibung zu Fig. 2 durch
hydraulische Betätigung über die seilartige Zugleitung 12 mit den genannten Vorteilen erzielt.
Der Druckaufbau und -abbau erfolgt durch die an den Durchlauferhitzer 29 angeschlossene
Pumpe, die - weil z. B. als Umwälzpumpe gemäß Fig. 2 ausgebildet - nicht näher dargestellt
ist.
Claims (13)
1. Türverschluß für ein Haushaltsgerät, bei dem in einem Verschlußgehäuse ein Verriege
lungselement (1', 11) wahlweise in eine das Öffnen der Tür verhindernde Verriegelungs
stellung oder in eine das Öffnen der Tür zulassende Entriegelungsstellung verstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verriegelungselement (1', 11) bei Anwendung einer Öffnungskraft zum Öffnen
der Tür oder einer Schließkraft zum Schließen der Tür bei ausgeschaltetem Haushaltsge
rät auslenkbar und durch Kopplung mit einem Hydrauliksystem (2,13) in die Verriege
lungsstellung, sobald das Haushaltsgerät eingeschaltet ist, oder in die Entriegelungsstel
lung, sobald das Haushaltsgerät wieder ausgeschaltet ist, automatisch verstellbar ist.
2. Türverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement
(1') mit einer Feder (1) zusammenwirkt, die bei Auslenkung einen linearen Federweg (S)
zurücklegt, und daß das Hydrauliksystem (2) mit einer druckempfindlichen Membran (3)
versehen ist, die auf die Feder (1) abhängig von einem durch eine geräteinterne Einrich
tung (7) bei eingeschaltetem Haushaltsgerät aufgebauten oder bei ausgeschaltetem
Haushaltsgerät abgebauten Druck, der ihr über eine Verbindungsleitung (9) zugeführt
wird, wirkt.
3. Türverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hydrauliksystem (2)
eine an die Membran (3) angrenzende Druckplatte (4) zur Einwirkung auf die Feder (1)
aufweist.
4. Türverschluß nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungslei
tung (9) in eine Druckkammer (5) mündet, die die Membran (3) und die Druckplatte (4)
aufnimmt.
5. Türverschluß nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Druckkam
mer (5) zumindest eine Rippe (3') angeordnet ist, die als Endanschlag für die Membran (3)
bei Auslenkung der Feder (1) zum Öffnen und Schließen der Tür in der Entriegelungs
stellung dient.
6. Türverschluß nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ver
bindungsleitung (9) an eine das Ansaugen und Umwälzen von Flüssigkeit bewirkende
Umwälzpumpe (7) angeschlossen ist, die den Druck aufbaut oder abbaut.
7. Türverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement
als Schwingenschloß (11) mit einem Verschlußhebel (14) und einem Schwenkhebel (16)
sowie einer Feder (17), die mit dem Verschlußhebel (14) und dem Schwenkhebel (16) zu
sammenwirkt, ausgebildet ist, wobei der Schwenkhebel (16) bei ausgeschaltetem Haus
haltsgerät geringfügig gegenüber einer Totpunktslage auslenkbar und an das Hydrau
liksystem (13) über eine seilartige Zugleitung (12) derart angeschlossen ist, daß das
Schwingenschloß (11) bei einem durch eine geräteinterne Einrichtung (27, 29) bei einge
schaltetem Haushaltsgerät aufgebauten Druck in die Verriegelungsstellung oder bei
ausgeschaltetem Haushaltsgerät abgebauten Druck in die Entriegelungsstellung verstell
bar ist.
8. Türverschluß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Hydrauliksystem (13)
einen mit der Zugleitung (12) verbundenen Hebel (20) und eine druckempfindliche Mem
bran (22) aufweist, die auf den Hebel (20) derart wirkt, daß bei aufgebautem Druck der
Hebel (20) eine Auslenkung und dadurch die Zugleitung (12) eine Ziehbewegung erfährt,
die jeweils bei abgebautem Druck durch eine Rückstellfeder (21) wieder rückgängig ge
macht wird.
9. Türverschluß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Hydrauliksystem (13)
eine an die Membran (22) angrenzende Druckplatte (23) zur Einwirkung auf den Hebel
(20) aufweist.
10. Türverschluß nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuglei
tung (12) als Bowdenzug ausgebildet ist.
11. Türverschluß nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Hy
drauliksystem (13) an eine das Ansaugen und Umwälzen von Flüssigkeit bewirkende
Umwälzpumpe (27) angeschlossen ist, die den Druck aufbaut oder abbaut.
12. Türverschluß nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Hy
drauliksystem (13) in einen die Erwärmung einer über eine Pumpe angesaugten Flüssig
keit bewirkenden Durchlauferhitzer (29) integriert ist.
13. Türverschluß nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Hy
drauliksystem (13) einen elektronischen Schalter (26) zur Abfrage des bestehenden
Drucks aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19728426A DE19728426A1 (de) | 1997-07-03 | 1997-07-03 | Türverschluß für ein Haushaltsgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19728426A DE19728426A1 (de) | 1997-07-03 | 1997-07-03 | Türverschluß für ein Haushaltsgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19728426A1 true DE19728426A1 (de) | 1999-01-07 |
Family
ID=7834529
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19728426A Withdrawn DE19728426A1 (de) | 1997-07-03 | 1997-07-03 | Türverschluß für ein Haushaltsgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19728426A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1998117A1 (de) * | 2007-06-01 | 2008-12-03 | Electrolux Home Products Corporation N.V. | Verbesserung der Schließvorrichtung einer Backofentür |
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- 1997-07-03 DE DE19728426A patent/DE19728426A1/de not_active Withdrawn
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