DE19727214A1 - Halbleiterbeschleunigungssensor - Google Patents
HalbleiterbeschleunigungssensorInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Halbleiter
beschleunigungssensor für Kraftfahrzeuganwendungen, und ins
besondere auf einen in Airbags eingesetzten Halbleiterbe
schleunigungssensor.
Es sind Halbleiterbeschleunigungssensoren bekannt zum Erfas
sen einer Schwingung und Beschleunigung, wobei ein Halblei
tersubstrat mit einer Dünnfilmmembran in dessen mittleren Ab
schnitt an dessen einem Ende freitragend ausgestaltet ist.
Auf der Dünnfilmmembran sind eine Vielzahl von Piezowider
standselementen angeordnet, um eine darauf einwirkende Kraft
basierend auf Widerstandsveränderungen der Piezowiderstands
elemente zu erfassen.
Fig. 11 zeigt eine Schnittansicht eines bekannten Halbleiter
beschleunigungssensors unter Verwendung eines hermetisch ab
geschlossenen Gehäuses.
Bezugnehmend auf Fig. 11 besteht der Halbleiterbeschleuni
gungssensor 100 aus einem hermetisch abgeschlossenen Gehäuse
mit einer Abdeckung 101 und einem Fuß 102 mit einer Vielzahl
von leitenden Anschlüssen 103. Die Abdeckung 101 wird durch
ein kastenförmiges Element gebildet, dessen größtflächige
Seite offen ist. Die offene Kante dieser Abdeckung 101 ist
mit dem flachen plattenartigen Fuß 102 verschweißt, so daß
der Fuß 102 den kastenförmigen Behälter verschließt.
Ein Dickfilmsubstrat 104 ist an dem Fuß 102 befestigt. Ein
Sockel 106 ist an dem Dickfilmsubstrat 104 befestigt und ein
Sensorchip 105 auf dem Sockel 106 in freitragender Weise. Das
Dickfilmsubstrat 104 und der Sensorchip sind durch Bonddrähte
oder andere Anschlußdrähte 107 miteinander verbunden. Wird
dabei ein Metallgehäuse verwendet, so wird der Halbleiterbe
schleunigungssensor gegenüber durch elektromagnetische Stör
quellen wie beispielsweise Motorstörungen, Radios und tragba
re Telefone induzierte Betriebsfehler abgeschirmt. Bei der
Verwendung eines Metallgehäuses ist es jedoch problematisch,
Größe und Kosten des Halbleiterbeschleunigungssensors zu re
duzieren.
Daher wurden Halbleiterbeschleunigungssensoren vom Kondensat
ortyp, bei denen eine Beschleunigung elektrisch anhand der
Änderung der Kapazität des Kondensators erfaßt wird, als
Halbleiterbeschleunigungssensoren verwendet, um dadurch die
Gehäusegröße und Kosten zu reduzieren.
Fig. 12 zeigt eine Teilschnittansicht eines bekannten Halb
leiterbeschleunigungssensors vom Kondensatortyp, und Fig. 13
eine Schnittansicht entlang der Linie D-D in Fig. 12.
Gemäß Fig. 12 und Fig. 13 umfaßt dieser Halbleiterbeschleuni
gungssensor 110 vom Kondensatortyp einen Sensorchip 111 zum
Erfassen einer Beschleunigung und zum Umwandeln der Beschleu
nigung in eine Änderung der elektrostatischen Kapazität; ein
IC-Chip 112 zum Umwandeln der durch den Sensorchip 111 ausge
gebenen Änderung der elektrostatischen Kapazität in ein elek
trisches Signal und zum Anwenden einer bestimmten Signalver
arbeitungsoperation auf das resultierende elektrische Signal;
eine Trägerplatte 113, auf der der Sensorchip 111 befestigt
ist; Leitungsanschlüsse 114 zum Herstellen einer elektrischen
Verbindung mit der Schaltungsplatine; Bonddrähte oder andere
Anschlußdrähte 115 zum Verbinden des Sensorchips 111 mit dem
IC-Chip 112, und des IC-Chips 112 mit den externen Leitungs
anschlüssen 114; und ein Gießharzgehäuse 116.
Innerhalb des Sensorchips 111 befinden sich eine feste Elek
trode und eine bewegte Elektrode, die durch die Trägheitskr
aft bei einer Beschleunigung verschoben wird. Die Dielektri
zitätskonstante zwischen der festen Elektrode und der beweg
ten Elektrode ist bei gleichbleibendem Abstand zwischen die
sen konstant. Daher verändert sich die Kapazität des durch
das Dielektrikum zwischen der festen Elektrode und der beweg
ten Elektrode gebildeten Kondensators, wenn sich der Elektro
denabstand zwischen der festen Elektrode und der bewegten
Elektrode aufgrund einer Verschiebung der bewegten Elektrode
bei einer Beschleunigung verändert. Es ist daher möglich, ei
ne Beschleunigung durch Erfassen dieser Veränderung der elek
trostatischen Kapazität unter Verwendung des IC-Chips 112 zu
erfassen. Die Änderung der elektrostatischen Kapazität ist
jedoch extrem gering, insbesondere in der Größenordnung von
einem pF oder weniger, und ist daher anfällig hinsichtlich
der Wirkungen externer Störungen.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Halb
leiterbeschleunigungssensor mit Gießharzgehäuse bereitzustel
len, der eine Größen- und Kostenreduktion ermöglicht und dar
über hinaus störunanfällig gegenüber externer Störungen in
klusive elektromagnetischer Wellen ist.
Diese Aufgabe wird gemäß einem bevorzugten Ausführungsbei
spiel der Erfindung gelöst durch einen Halbleiterbeschleuni
gungssensor mit einem Halbleitersensorchip zum Erfassen einer
Beschleunigung;
einem an dem Sensorchip befestigten IC-Chip zum Verarbeiten der Signale des Sensorchips;
einer Trägerplatte auf der der Sensorchip angeordnet ist; und einem Gehäuse mit einer Vielzahl von Leitungsanschlüssen zum Eingießen des Halbleitersensorchips, des IC-Chips und der Trägerplatte gemeinsam mit Anschlußdrähten zum Verbinden die ser,
wobei die Trägerplatte mit einem Anschlußdraht elektrisch verbunden ist, um die Trägerplatte über einen der Leitungsan schlüsse mit Masse zu verbinden, und wobei die Trägerplatte von einer Befestigungsplatte des Sensors abgewandt angeordnet ist.
einem an dem Sensorchip befestigten IC-Chip zum Verarbeiten der Signale des Sensorchips;
einer Trägerplatte auf der der Sensorchip angeordnet ist; und einem Gehäuse mit einer Vielzahl von Leitungsanschlüssen zum Eingießen des Halbleitersensorchips, des IC-Chips und der Trägerplatte gemeinsam mit Anschlußdrähten zum Verbinden die ser,
wobei die Trägerplatte mit einem Anschlußdraht elektrisch verbunden ist, um die Trägerplatte über einen der Leitungsan schlüsse mit Masse zu verbinden, und wobei die Trägerplatte von einer Befestigungsplatte des Sensors abgewandt angeordnet ist.
Die Leitungsanschlüsse sind so ausgestaltet, daß die Träger
platte beim Zusammenbau in einer bezüglich der Befestigungs
oberfläche des Gehäuses gegenüberliegenden Richtung angeord
net ist.
Darüber hinaus ist es bei dem vorgenannten Halbleiterbe
schleunigungssensor hinsichtlich des Sensorchips bevorzugt,
die Beschleunigung zu erfassen und die erfaßte Beschleunigung
in eine Änderung einer elektrostatischen Kapazität umzuwan
deln, und hinsichtlich des IC-Chips, die von dem Sensorchip
ausgegebene elektrostatische Kapazität in ein elektrisches
Signal umzuwandeln und dieses einer bestimmten Verarbeitung
zu unterziehen.
In diesem letzteren Fall ist es weiterhin vorteilhaft, den
Sensorchip durch Befestigen eines Paars gegenüberliegender
schützender Substrate mit einer dazwischen befindlichen Sen
soreinheit zu bilden, wobei die Sensoreinheit auf einem Sili
ziumsubstrat gebildet ist zum Erfassen der Beschleunigung an
hand der elektrostatischen Kapazität zwischen einer festen
Elektrode und einer bewegten Elektrode, die durch die Träg
heitskraft bei einer Beschleunigung verschoben wird. Die Sen
soreinheit umfaßt weiterhin einen externen Rahmen, der die
Kontur der Sensoreinheit definiert und von der bewegten Elek
trode und der festen Elektrode isoliert ist, wobei er die be
wegte Elektrode und die feste Elektrode umschließt. Der ex
terne Rahmen ist weiterhin durch einen Anschlußdraht mit ei
nem bestimmten Leitungsanschluß verbunden und durch diesen
Leitungsanschluß mit Masse verbunden.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung umfaßt der Halblei
terbeschleunigungssensor ein Halbleitersensorchip zum Erfas
sen einer Beschleunigung und ein IC-Chip zum Verarbeiten des
Signals von diesem Sensorchip, wobei der IC-Chip an dem Sen
sorchip und der Sensorchip auf einer Trägerplatte befestigt
ist, elektrische Verbindungen durch mit Leitungsanschlüssen
verbundene Leitungsdrähte hergestellt werden, und ein Gehäuse
durch Gießen mit Harz gebildet ist. Der Sensorchip ist im we
sentlichen vollständig mit einer Dampfabscheideschicht aus
leitendem Metall beschichtet, wobei das leitende Metall durch
einen Leitungsdraht mit einem bestimmten Leitungsanschluß
verbunden ist und der Sensorchip durch den Leitungsanschluß
mit Masse verbünden ist. Die Leitungsanschlüsse sind so ge
bildet, daß die Trägerplatte beim Zusammenbau in einer der
Befestigungsoberfläche des Gehäuses gegenüberliegenden Rich
tung positioniert ist.
Bei der vorgenannten vorteilhaften Weiterbildung des Halblei
terbeschleunigungssensors ist es hinsichtlich des Sensorchips
zudem vorteilhaft, diesen durch Befestigen eines Paars gegen
überliegender schützender Substrate an einer dazwischen be
findlichen Sensoreinheit herzustellen, wobei die Sensorein
heit auf einem Siliziumsubstrat gebildet ist zum Erfassen der
Beschleunigung anhand der elektrostatischen Kapazität zwi
schen einer festen Elektrode und einer bewegte Elektrode, die
durch die Trägheitskraft bei einer Beschleunigung verschoben
wird, und einen externen Rahmen aufweist, der die Kontur der
Sensoreinheit definiert und von der bewegten Elektrode und
der festen Elektrode isoliert angeordnet ist, wobei er die
bewegte Elektrode und die feste Elektrode umschließt.
Weiterhin ist es vorteilhaft, den Halbleiterbeschleunigungs
sensor so auf der Schaltungsplatine zu befestigen, daß der
Sensorchip und der IC-Chip über einem auf der Schaltungspla
tine gebildeten Masseverdrahtungsmuster angeordnet ist.
Bei jedem der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele
ist es vorteilhaft, den Leitungsanschluß ferner mit einem
Entkopplungskondensator zu verbinden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispie
len unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines Halbleiterbeschleunigungs
sensors vom Kondensatortyp nach einem ersten erfindungsgemä
ßen Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 eine Ansicht des in Fig. 1 gezeigten Sensorchips 2 und
IC-Chips 3,
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in Fig. 2,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Sensorchip 2 mit entferntem
schützenden Substrat 12, wobei der Aufbau der Sensoreinheit
11 dargestellt ist,
Fig. 5 eine Schnittansicht des Sensorchips 2 und IC-Chips 3
entlang der Linie B-B in Fig. 4,
Fig. 6 eine Schnittansicht des Sensorchips 2 und IC-Chips 3
entlang der Linie C-C in Fig. 4,
Fig. 7 eine Schnittansicht eines Halbleiterbeschleunigungs
sensors vom Kondensatortyp nach einem zweiten erfindungsgemä
ßen Ausführungsbeispiel,
Fig. 8 eine Ansicht des in Fig. 7 gezeigten Sensorchips 44
und IC-Chips 3,
Fig. 9 eine Draufsicht auf die in Fig. 7 und Fig. 8 gezeigte
Sensoreinheit 45,
Fig. 10 eine Schnittansicht eines Halbleiterbeschleunigungs
sensors vom Kondensatortyp nach einem dritten erfindungsgemä
ßen Ausführungsbeispiel,
Fig. 11 eine Schnittansicht eines bekannten Halbleiterbe
schleunigungssensors unter Verwendung eines hermetisch abge
schlossenen Gehäuses,
Fig. 12 eine Teilschnittansicht eines bekannten Halbleiterbe
schleunigungssensors vom Kondensatortyp,
Fig. 13 eine Schnittansicht entlang der Linie D-D in Fig. 12.
Fig. 1 zeigt ein Schnittdiagramm eines Halbleiterbeschleuni
gungssensors 1 vom Kondensatortyp nach einem ersten erfin
dungsgemäßen Ausführungsbeispiel.
Bezugnehmend auf Fig. 1 umfaßt dieser Halbleiterbeschleuni
gungssensor 1 vom Kondensatortyp einen Sensorchip 2 zum Er
fassen einer Beschleunigung und Umwandeln der Beschleunigung
in eine Änderung der elektrostatischen Kapazität; ein IC-Chip
3 zum Umwandeln der von dem Sensorchip 2 ausgegebenen Ände
rung der elektrostatischen Kapazität in ein elektrisches Si
gnal und zum Anwenden einer bestimmten Signalverarbei
tungsoperation auf das resultierende elektrische Signal; eine
Trägerplatte 4, auf der der Sensorchip 2 befestigt ist; Lei
tungsanschlüsse 6 zum Herstellen einer elektrischen Verbin
dung mit einer Schaltungsplatine 5; Bonddrähte oder andere
Leitungsdrähte 7 zum Verbinden des Sensorchips 2 mit dem
IC-Chip 3, des IC-Chips 3 mit den Leitungsanschlüssen 6, und der
Trägerplatte 4 mit den Leitungsanschlüssen 6; und ein Gehäuse
8 aus Gießharz.
Es ist zu beachten, daß die Trägerplatte 4 und die Leitungs
anschlüsse 6 solange eine Anschlußrahmen bilden, bis sie beim
Herstellungsvorgang des Halbleiterbeschleunigungssensors 1
vom Kondensatortyp voneinander getrennt werden.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht des in Fig. 1 gezeigten Sensorchips
2 und IC-Chips 3. Bezugnehmend auf Fig. 2 umfaßt der Sen
sorchip 2 eine Sensoreinheit 11, die zwischen einem Paar
schützender Substrate 12 und 13 angeordnet und an diesen be
festigt ist. Die Sensoreinheit 11 ist aus einem Silizium
substrat hergestellt und wandelt die Trägheitskraft bei einer
Beschleunigung in eine Änderung der elektrostatischen Kapazi
tät um. Die schützenden Substrate 12 und 13 sind aus einem
Material wie beispielsweise Aluminosilikat oder Borsilikat
glas mit einem linearen Ausdehnungskoeffizienten in der Nähe
dessen von Silizium hergestellt. Der IC-Chip 3 wandelt die
von der Sensoreinheit 11 ausgegebene Änderung der elektrosta
tischen Kapazität in ein elektrischen Signal um und unter
zieht das elektrische Signal einer bestimmten Signalverarbei
tung.
Eine Vielzahl von Elektrodenlöchern 15, d. h. Durchgangslö
chern, sind in das schützende Substrat 12 eingebracht zum
Verbinden bestimmter Elektroden auf der Sensoreinheit 11 mit
tels Anschlußdrähten 7 mit dem IC-Chip 3. Der IC-Chip 3 ist
an dem schützenden Substrat 12 durch ein Klebemittel oder ein
anderes Befestigungsmittel befestigt.
Der interne Aufbau des in Fig. 2 gezeigten Sensorchips 2 ist
in Fig. 3 bis Fig. 6 dargestellt. Fig. 3 zeigt eine Schnitt
ansicht entlang der Linie A-A in Fig. 2. Fig. 4 zeigt eine
Draufsicht auf den Sensorchip 2 mit entferntem schützenden
Substrat, wobei der Aufbau der Sensoreinheit 11 dargestellt
ist. Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht durch den Sensorchip 2
und den IC-Chip 3 entlang der Linie B-B in Fig. 4. Fig. 6
zeigt eine Schnittansicht des Sensorchips 2 und IC-Chips 3
entlang der Linie C-C in Fig. 4.
Gemäß Fig. 3 bis Fig. 6 umfaßt die Sensoreinheit 11 aus einem
Siliziumsubstrat hergestellte Anker 20 und 21; Balken 22 und
23; eine Masse 24; feste Elektroden 25 und 26; feste Test
elektroden 27 und 28 für Test- und Prüfzwecke; und einen Trä
gerrahmen 29. Eine Vielzahl von Verbindungselektroden 30 sind
aus Cr, Au oder anderen Leitern auf einer Seite des schützen
den Substrats 12 gebildet, auf der der Anker 20, die festen
Elektroden 25 und 26 und die festen Testelektroden 27 und 28
gebildet sind.
Die Anker 20 und 21, Balken 22 und 23 und die Masse 24 sind
zum Bilden eines Schwingkörpers integral ausgebildet und bil
den somit die Masse 24 als eine bewegte Elektrode aus. Es ist
zu beachten, daß die Verschiebung der Masse 24 unter Bezug
nahme auf das in Fig. 2 gezeigte X-Y-Z-Koordinatensystem in
Y-Richtung erfolgt.
Ein so aufgebauter Sensorchip 2 kann hergestellt werden durch
Ätzen von Kanälen in einen Siliziumwafer, anodisches Befesti
gen des Siliziumwafers an dem schützenden Substrat 13, und
darauf folgendem anisotropisches Ätzen des Wafers zum Bilden
der Anker 20 und 21, der Balken 22 und 23, der Masse 24, der
festen Elektroden 25 und 26, der festen Testelektroden 27 und
28 und des Trägerrahmens 29. Nach dem drauffolgenden Bilden
der Verbindungselektroden 30 an den geeigneten Positionen
wird das schützende Substrat 12 anodisch über den Ankern 20
und 21, den festen Elektroden 25 und 26, den festen Testelek
troden 27 und 28 und dem Trägerrahmen 29 mit der Sensorein
heit 11 befestigt.
Ein bestimmter Abstand wird durch Substratätzen zwischen den
schützenden Substraten 12 und 13 und den Balken 22 und 23 und
der Masse 24 gebildet. Die Masse kann daher mittels der um
die Anker 20 und 21 schwenkenden Balken 22 und 23 in Richtung
der festen Elektroden 25 und 26 verschoben werden, wobei die
Anker 20 und 21, die festen Elektroden 25 und 26, die festen
Testelektroden 27 und 28 und der Trägerrahmen 29 anodisch an
den schützenden Substraten 12 und 13 befestigt sind. Es ist
zu beachten, daß die Anker 20 und 21, die Balken 22 und 23
und die Masse 24 eine Elektrode bilden, wobei die Masse 24
somit als bewegte Elektrode dient. Diese bewegte Elektrode
ist von der festen Elektrode 25, der festen Elektrode 26, der
festen Testelektrode 27, der festen Testelektrode 28 und dem
Trägerrahmen 29 durch den entsprechenden dazwischen befindli
chen Zwischenraum isoliert.
Der IC-Chip 3 wird danach unter Verwendung von Harz, Lötmit
tel, Silberpaste oder einem anderen Klebemittel an einer be
stimmten Position auf dem schützenden Substrat 12 angebracht.
Es ist zu beachten, daß die Einflüsse aufgrund einer aus den
unterschiedlichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten des
schützenden Substrats 12 und des IC-Chips 3 bei niedrigen und
hohen Temperaturen resultierenden Veränderung der elektri
schen Eigenschaften dadurch verringert werden können, daß der
IC-Chip 3 unter Verwendung eine Silikonharzes oder eines an
deren Harzes mit geringer Spannung an dem schützendem
Substrat 12 angebracht wird.
Darüberhinaus sind Elektrodenlöcher 15 in das schützende
Substrat 12 an Positionen eingebracht, die den Verbindungs
elektroden 30 entsprechen. Das schützende Substrat 12 ist so
an der Sensoreinheit 11 befestigt, daß die Verbindungselek
troden 30 nicht blockiert sind und der IC-Chip 3 mittels
durch die Elektrodenlöcher 15 hindurchgeführten Leitungsdräh
ten 7 an die Verbindungselektroden 30 angeschlossen ist.
Bei dem so erhaltenen Halbleiterbeschleunigungssensor 1 vom
Kondensatortyp wird die Masse 24 in Richtung der festen Elek
trode 25 oder der festen Elektrode 26 mittels um die Anker 20
und 21 schwenkenden Balken 22 und 23 verschoben, wenn die
Trägheitskraft als Resultat einer Beschleunigung auf den Sen
sorchip 2 einwirkt. Dies bewirkt eine Veränderung der elek
trostatischen Kapazität des zwischen der festen Elektrode 25
und der Masse 24 gebildeten Kondensators und eine Veränderung
der elektrostatischen Kapazität des zwischen der festen Elek
trode 26 und der Masse 24 gebildeten Kondensators. Der
IC-Chip 3 erfaßt dann die Beschleunigung basierend auf den elek
trostatischen Kapazitätswerten, die über die Leitungsdrähte 7
von den mit dem Anker 20 und den festen Elektroden 25 und 26
verbundenen Verbindungselektroden 30 erfaßt wurden.
Es ist zu beachten, daß die festen Testelektroden 27 und 28
zum Testen des Sensorchips 2 dienen. Wirkt keine Trägheits
kraft auf den Sensorchip 2 und eine Spannung wird über die Lei
tungsdrähte 7 von dem IC-Chip 3 an die festen Testelektroden
27 und 28 angelegt, so wird eine Potentialdifferenz zwischen
den festen Testelektroden 27 und 28 und der Masse 24 erzeugt,
und die Masse 24 wird somit durch eine elektrostatische An
ziehungskraft verschoben. Diese elektrostatische Anziehungs
kraft entspricht externen Kräften wie beispielsweise die auf
den Sensorchip 2 wirkende Trägheitskraft. Der IC-Chip 3 kann
somit die dabei auftretende Änderung der elektrostatischen
Kapazität des zwischen der einen festen Elektrode 25 und der
Masse 24 gebildeten Kondensators und die elektrostatische
Kapazität des zwischen der anderen festen Elektrode 26 und der
Hasse 24 gebildeten Kondensators erfassen, und dadurch fest
stellen, ob die Masse 24 des Sensorchips 2 zuverlässig ver
schoben wird. Die festen Testelektroden 27 und 28 können so
mit zum Erzielen einer Selbstdiagnose-Testfunktion herangezo
gen werden.
Das so erhaltene Substrat 13 des Sensorchips 2 ist über ein
Befestigungsverfahren mit der Trägerplatte 4 verbunden, wobei
der IC-Chip 3 mit bestimmten Leitungsanschlüssen 6 und die
Trägerplatte 4 mit bestimmten Leitungsanschlüssen 6 über Lei
tungsdrähte 7 elektrisch verbunden sind. Ein Gehäuse 8 wird
danach durch Vergießen des Sensorchips 2, des IC-Chips 3, der
Leitungsdrähte 7 und der Verbindungen zwischen den Leitungs
drähten 7 und den Leitungsanschlüssen 6 mittels eines Harzes
gebildet. Die Leitungsanschlüsse 6 werden danach so gebogen,
daß die Trägerplatte 4 in geeigneter Weise gegenüber der Be
festigungsoberfläche des Halbleiterbeschleunigungssensors 1
vom Kondensatortyp positioniert ist, wenn der resultierende
Halbleiterbeschleunigungssensor 1 vom Kondensatortyp auf der
Schaltungsplatine 5 befestigt ist. Der über einen Leitungs
draht 7 an die Trägerplatte 4 angeschlossene Leitungsanschluß
6 wird danach mit dem auf der Schaltungsplatine 5 gebildeten
Masseverdrahtungsmuster verbunden, wenn der Halbleiterbe
schleunigungssensor 1 vom Kondensatortyp auf der Schaltungs
platine 5 befestigt wird, wodurch die Trägerplatte 4 mit
Masse verbunden wird.
Unter nochmaliger Bezugnahme auf Fig. 1 ist ein die Massever
drahtung für den Halbleiterbeschleunigungssensor 1 vom Kon
densatortyp bereitstellendes Massemuster 35 an einer Position
in der Schaltungsplatine 5 gebildet, an der der Halbleiterbe
schleunigungssensor 1 vom Kondensatortyp befestigt wird, wo
bei der Halbleiterbeschleunigungssensor 1 vom Kondensatortyp
insbesondere über diesem Massemuster 35 auf der Schaltungs
platine 5 befestigt wird. Das Massemuster 35 wird vorzugs
weise auch in einer Oberfläche der Schaltungsplatine 5 gebil
det, an der das Gehäuse 8 des Halbleiterbeschleunigungssen
sors 1 vom Kondensatortyp befestigt wird, mit einem Muster,
das größer oder gleich der Abmessung des Gehäuses 8 ist.
Weiterhin ist es vorteilhaft, einen Kondensator mit guten
Frequenzeigenschaften, z. B. einen Keramikkondensator mit un
gefähr 100 pF, als Entkopplungskondensator zwischen die Lei
tungsanschlüsse 6 und Masse, insbesondere zwischen den als
Ausgangsanschluß verwendeten Leitungsanschluß 6 und Masse und
den als Spannungsversorgungsanschluß verwendeten Leitungsan
schluß 6 und Masse, bei dem vorstehend beschriebenen Halblei
terbeschleunigungssensor 1 vom Kondensatortyp zu schalten.
In dem Halbleiterbeschleunigungssensor 1 vom Kondensatortyp
gemäß dem vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel
sind somit der Sensorchip 2 und der IC-Chip 3 zwischen der
Trägerplatte 4 und der Schaltungsplatine 5 angeordnet, und
die Trägerplatte 4 ist mit Masse verbunden. Die Trägerplatte
4 schirmt somit den Sensorchip 2 gegenüber elektromagneti
schen Wellen und anderen externen Störfaktoren ab, und der
Halbleiterbeschleunigungssensor 1 vom Kondensatortyp kann so
mit gegenüber solchen externen Störfaktoren wie elektromagne
tischen Wellen widerstandsfähig ausgestaltet werden.
Darüber hinaus sind der Sensorchip 2 und der IC-Chip 3 durch
Bilden eines Massemusters 35 auf der Schaltungsplatine 5 an
einer Position, an der der Halbleiterbeschleunigungssensor 1
vom Kondensatortyp befestigt ist, zwischen zwei Masseebenen
angeordnet, nämlich der Trägerplatte 4 und dem Massemuster
35. Die Abschirmung gegenüber externen Störungsfaktoren wie
beispielsweise elektromagnetischen Wellen wird dadurch weiter
verbessert, und der Halbleiterbeschleunigungssensor 1 vom
Kondensatortyp ist gegenüber den Einflüssen externer Störfak
toren noch resistenter.
Darüber hinaus kann die Abschirmung gegenüber externen Stör
faktoren wie beispielsweise elektromagnetischen Wellen sogar
noch weiter verbessert werden, wenn ein Kondensator mit guten
Frequenzeigenschaften als Entkopplungskondensator zwischen
die Leitungsanschlüsse 6 und Masse geschaltet wird, wodurch
der Halbleiterbeschleunigungssensor 1 vom Kondensatortyp ge
genüber den Einflüssen externer Störfaktoren wie beispiels
weise elektromagnetischen Wellen noch resistenter wird.
Bei dem zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel des
Halbleiterbeschleunigungssensors 1 vom Kondensatortyp wird
zusätzlich der Trägerrahmen 29 mit Masse verbunden, um den
Sensorchip 2 gegenüber horizontal geführten Störungen abzu
schirmen.
Fig. 7 zeigt ein Schnittansichtsdiagramm eines Halbleiterbe
schleunigungssensors 47 vom Kondensatortyp nach dem zweiten
erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel. Fig. 8 zeigt eine An
sicht des Sensorchips 44 und des IC-Chips 3 gemäß Fig. 7.
Fig. 9 zeigt eine Draufsicht auf die in Fig. 7 und Fig. 8 ge
zeigte Sensoreinheit. Es ist zu beachten, daß übereinstimmen
de Komponenten in Fig. 7 bis Fig. 9 und Fig. 1 bis Fig. 6
durch dieselben Bezugszeichen gekennzeichnet sind. Auf eine
nochmalige Beschreibung dieser kann daher im folgenden ver
zichtet werden, und lediglich die Unterschiede zwischen den
Ausführungsbeispielen werden beschrieben.
Das in Fig. 7 bis Fig. 9 gezeigte Ausführungsbeispiel unter
scheidet sich gegenüber dem gemäß Fig. 1 bis Fig. 6 darin,
daß eine Verbindungselektrode 41 aus Cr, Au oder einem ande
rem Leiter auf einer Oberfläche des schützenden Substrats 12
gebildet ist, auf der der Trägerrahmen 29 der Sensoreinheit
angeordnet ist, daß ein Elektrodenloch 42 in das schützende
Substrat 12 an einer der Verbindungselektrode 41 entsprechen
den Position eingebracht ist, und daß die Verbindungselektro
de 41 mittels eines Leitungsdraht 43 an einen Leitungsan
schluß 6 angeschlossen ist. Daher wird der in Fig. 1 bis Fig.
6 gezeigte Sensorchip 2 in Fig. 7 bis Fig. 9 als Sensorchip
44 bezeichnet, die Sensoreinheit 11 als Sensoreinheit 45, das
schützende Substrat 12 als schützendes Substrat 46, und der
Halbleiterbeschleunigungssensor 1 vom Kondensatortyp als
Halbleiterbeschleunigungssensor 47 vom Kondensatortyp. Es ist
zu beachten, daß der Trägerrahmen 29 den externen Rahmen dar
stellt.
Bezugnehmend auf Fig. 7 bis Fig. 9 umfaßt dieser Halbleiter
beschleunigungssensor 47 vom Kondensatortyp einen Sensorchip
44 zum Messen einer Beschleunigung und Umwandeln der Be
schleunigung in eine Änderung der elektrostatischen Kapazi
tät; einen IC-Chip 3 zum Umwandeln der durch den Sensorchip
44 ausgegebenen Änderung der elektrostatischen Kapazität in
ein elektrisches Signal und zum Anwenden einer bestimmten Si
gnalverarbeitungsoperation auf das resultierende elektrische
Signal; eine Trägerplatte 4, an der der Sensorchip 44 befe
stigt ist; Leitungsanschlüsse 6 zum elektrischen Anschließen
an die Schaltungsplatine 5; Bonddrähte oder andere Leitungs
drähte 7 und 43 zum Verbinden des Sensorchips 44 mit dem
IC-Chip 3, des IC-Chips 3 mit den Leitungsanschlüssen 6, und der
Trägerplatte 4 mit den Leitungsanschlüssen 6; und ein Gieß
harzgehäuse 8.
Der Sensorchip 44 umfaßt eine Sensoreinheit 45 und ein Paar
auf gegenüberliegenden Seiten der Sensoreinheit 45 angeordne
ter, schützender Substrate 13 und 46. Die Sensoreinheit 45
ist aus einem Siliziumsubstrat hergestellt und wandelt die
Trägheitskraft bei der Beschleunigung in eine Änderung der
elektrostatischen Kapazität um. Die schützenden Substrate 13
und 46 sind aus einem Material wie beispielsweise Aluminosi
likat oder Borsilikatglas mit linearem Ausdehnungskoeffizien
ten in der Nähe dessen von Silizium hergestellt. Der IC-Chip
3 wandelt die von der Sensoreinheit 45 ausgegebene Änderung
der elektrostatischen Kapazität in ein elektrisches Signal um
und unterzieht das elektrische Signal einer bestimmten Si
gnalverarbeitung.
In das schützende Substrat 46 sind eine Vielzahl von Elektro
denlöchern 15, d. h. Durchgangslöcher, eingebracht zum An
schließen bestimmter Elektroden auf der Sensoreinheit 45 an
den IC-Chip 3 mittels Leitungsdrähten 7, und ein Elektroden
loch 42 zum Anschließen der Verbindungselektrode 41 an einen
Leitungsanschluß 6 mittels eines Leitungsdrahts 43. Der
IC-Chip 3 ist mit einem Klebemittel oder einem anderen Befesti
gungsmittel mit den schützenden Substrat 46 befestigt.
Gemäß Fig. 9 umfaßt die Sensoreinheit 45 aus Siliziumsubstrat
hergestellte Anker 20 und 21; Balken 22 und 23; eine Masse
24; feste Elektroden 25 und 26; feste Testelektroden 27 und
28 für Test- und Prüfzwecke; und einen Trägerrahmen 29. Eine
Vielzahl von Verbindungselektroden 30 aus Cr, Au oder einem
anderen Leiter sind auf einer Seite des schützenden Substrats
46 gebildet, auf der der Anker 20, die festen Elektroden 25
und 26 und die festen Testelektroden 27 und 28 gebildet sind.
Ebenso ist eine aus Cr, Au oder einem anderen Leiter gebil
dete Verbindungselektrode 41 auf einer Seite des schützenden
Substrats 46 gebildet, auf der sich der Trägerrahmen 29 be
findet.
Ein so erhaltener Sensorchip 44 kann hergestellt werden durch
Ätzen von Kanälen in einen Siliziumwafer, anodisches Befesti
gen des Siliziumwafers an dem schützenden Substrat 13, und
darauf folgendes anisotropischen Ätzen des Wafers zum Bilden
der Anker 20 und 21, der Balken 22 und 23, der Masse 24, der
festen Elektroden 25 und 26, der festen Testelektroden 27 und
28 und des Trägerrahmens 29. Nach dem darauffolgenden Bilden
der Verbindungselektroden 30 und 41 an den geeigneten Posi
tionen wird das schützende Substrat 46 anodisch über die An
ker 20 und 21, die festen Elektroden 25 und 26, die festen
Testelektroden 27 und 28 und den Trägerrahmen 29 mit der Sen
soreinheit 11 befestigt.
Ein bestimmter Abstand zwischen den schützenden Substraten 46
und 13 und den Balken 22 und 23 und der Masse 24 wird durch
Substratätzen gebildet. Die Masse 24 kann daher durch die um
die Anker 20 und 21 schwenkenden Balken 22 und 23 in Richtung
der festen Elektroden 25 und 26 verschoben werden, wobei die
Anker 20 und 21, die festen Elektroden 25 und 26, die festen
Testelektroden 27 und 28 und der Trägerrahmen 29 anodisch an
den schützenden Substraten 46 und 13 befestigt sind.
Danach wird der IC-Chip 3 an einer bestimmten Position auf
dem schützenden Substrat 46 unter Verwendung eines Harzes,
eines Lötmittels, einer Silberpaste oder einem anderen Klebe
mittel befestigt. Ebenso werden Elektrodenlöcher 15 in das
schützende Substrat 46 an den Verbindungselektroden 30 ent
sprechende Positionen eingebracht, und ein Elektrodenloch 42
an der der Verbindungselektrode 41 entsprechenden Position.
Das schützende Substrat 46 wird so an der Sensoreinheit 11
befestigt, daß das schützende Substrat 46 nicht über den Ver
bindungselektroden 30 und 41 befestigt ist. Der IC-Chip 3
wird danach mittels durch die Elektrodenlöcher 15 geführten
Leitungsdrähten 7 an die Verbindungselektroden 30 angeschlos
sen, und ein bestimmter Leitungsanschluß 6 durch einen Lei
tungsdraht 43 an die andere Verbindungselektrode 41. Der Lei
tungsanschluß 6, an den die Verbindungselektrode 41 durch den
Leitungsdraht 43 angeschlossen ist, wird durch Anschließen an
das in die Schaltungsplatine 5 gebildete Massemuster mit
Masse verbunden.
Durch die so ausgestaltete Masseverbindung der auf dem Trä
gerrahmen 29 angeordneten Verbindungselektrode 41 wird die
freie Kapazität stabilisiert und der Trägerrahmen 29 kann als
elektrostatische Abschirmung verwendet werden.
Wie bei dem vorstehend beschriebene ersten Ausführungsbei
spiel ist ein die Masseverdrahtung für den Halbleiterbe
schleunigungssensor 47 vom Kondensatortyp bereitstellendes
Massemuster 35 auf der Schaltungsplatine 5 an einer Stelle
gebildet, auf der der Halbleiterbeschleunigungssensor 47 vom
Kondensatortyp befestigt wird, und der Halbleiterbeschleuni
gungssensor 47 vom Kondensatortyp wird auf der Schaltungspla
tine 5 insbesondere über diesem Massemuster 35 befestigt. Das
Massemuster 35 ist auch vorzugsweise auf der Oberfläche der
Schaltungsplatine 5 gebildet, auf der das Gehäuse 8 des Halb
leiterbeschleunigungssensors 47 vom Kondensatortyp befestigt
wird, in einem Muster größer oder gleich der Größe des Gehäu
ses 8.
Weiterhin ist es vorteilhaft, einen Kondensator mit guten
Frequenzeigenschaften, z. B. einen Keramikkondensator mit un
gefähr 100 pF, als Entkopplungskondensator zwischen den Lei
tungsanschlüssen 6 und Masse, und insbesondere zwischen den
als Ausgabeanschluß verwendeten Leitungsanschluß 6 und Masse
und den als Spannungszufuhranschluß verwendeten Leitungsan
schluß 6 und Masse, bei dem vorstehend beschriebenen Halblei
terbeschleunigungssensor 47 vom Kondensatortyp zu schalten.
Bei dem Halbleiterbeschleunigungssensor 47 vom Kondensatortyp
gemäß dem vorstehend beschriebenen zweiten Ausführungsbei
spiel sind somit der Sensorchip 44 und der IC-Chip 3 zwischen
der Trägerplatte 4 und der Schaltungsplatine 5 angeordnet,
wobei die Trägerplatte 4 und der Sensoreinheit-Trägerrahmen
29 des Sensorchips 44 mit Masse verbunden sind. Die Träger
platte 4 und der Trägerrahmen 29 schirmen somit den Sen
sorchip 44 gegenüber elektromagnetischen Störungen und ande
ren externen Störfaktoren ab, und der Halbleiterbeschleuni
gungssensor 47 vom Kondensatortyp kann somit gegenüber exter
nen Störfaktoren wie beispielsweise elektromagnetischen Wel
len resistent ausgestaltet werden.
Darüber hinaus können der Sensorchip 44 und der IC-Chip 3
durch Bilden eines Massemuster 35 auf der Schaltungsplatine 5
an einer Position, auf der der Halbleiterbeschleunigungssen
sor 47 vom Kondensatortyp befestigt ist, zwischen zwei Mas
seebenen angeordnet werden, insbesondere der Trägerplatte 4
und des Massemusters 35. In Kombination mit dem auf Masse ge
legten Sensoreinheitsträgerrahmen 29 kann die Abschirmung ge
genüber externen Störungen wie beispielsweise elektromagneti
schen Wellen weiter verbessert werden, und der Halbleiterbe
schleunigungssensor 47 vom Kondensatortyp kann gegenüber den
Einflüssen solcher externer Störfaktoren noch resistenter
ausgestaltet werden.
Weiterhin kann die Abschirmung gegenüber externen Störfakto
ren wie beispielsweise elektromagnetischen Wellen noch weiter
verbessert werden, wenn ein Kondensator mit guten Frequenzei
genschaften als Entkopplungskondensator zwischen die Lei
tungsanschlüsse 6 und Masse geschaltet wird, wodurch der
Halbleiterbeschleunigungssensor 47 vom Kondensatortyp noch
resistenter gegenüber den Einflüssen externer Störfaktoren
wie beispielsweise elektromagnetischen Wellen ausgestaltet
werden kann.
Bei dem dritten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Halbleiterbeschleunigungssensors 54 vom Kondensatortyp wird
der Sensorchip 2 durch Verwendung eines anderen Masseverbin
dungsverfahrens gegenüber von allen Richtungen geführten Stö
rungen abgeschirmt. Insbesondere werden im Gegensatz zum Mas
severbinden der Trägerplatte 4 zum Zwecke des Abschirmens des
Sensorchips 2 alle äußeren Oberflächen des Sensorchips 2 mit
einer leitenden Metalldampfabscheidebeschichtung beschichtet,
und diese leitende Metallbeschichtung wird danach mit Masse
verbunden, wodurch der Sensorchip 2 gegenüber Störungen aus
allen Richtungen abgeschirmt wird.
Fig. 10 zeigt ein Schnittdiagramm eines Halbleiterbeschleuni
gungssensors 54 vom Kondensatortyp nach dem dritten erfin
dungsgemäßen Ausführungsbeispiel. Es ist zu beachten, daß
übereinstimmende Komponenten in Fig. 10 und Fig. 1 durch die
selben Bezugszeichen gekennzeichnet sind. Es wird daher auf
eine nochmalige Beschreibung dieser verzichtet, und lediglich
die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen werden
beschrieben.
Das in Fig. 10 gezeigte Ausführungsbeispiel unterscheidet
sich von dem gemäß Fig. 1 darin, daß die Trägerplatte 4 nicht
mit einem bestimmten Leitungsanschluß 6 mittels eines Lei
tungsdrahts 7 verbunden ist, und daß Gold oder ein anderes
leitendes Metall 51 auf allen Oberflächen des Sensorchips 2
dampfabgeschieden' ist. Dieses dampfabgeschiedene, leitende
Metall 51 ist dabei mittels eines Leitungsdrahts 52 mit einem
bestimmten Leitungsanschluß 6 verbunden. Daher wird der in
Fig. 1 gezeigte Sensorchip 2 in Fig. 10 als Sensorchip 53 be
zeichnet, und der Halbleiterbeschleunigungssensor 1 vom Kon
densatortyp als Halbleiterbeschleunigungssensor 54 vom Kon
densatortyp.
Bezugnehmend auf Fig. 10 umfaßt dieser Halbleiterbeschleuni
gungssensor 54 vom Kondensatortyp einen Sensorchip 53 zum
Messen einer Beschleunigung und Umwandeln der Beschleunigung
in eine Änderung der elektrostatischen Kapazität; ein IC-Chip
3 zum Umwandeln der durch den Sensorchip 53 ausgegebenen Än
derung der elektrostatischen Kapazität in ein elektrisches
Signal und zum Anwenden einer bestimmten Signalverarbei
tungsoperation auf das resultierende elektrische Signal; eine
Trägerplatte 4, an der der Sensorchip 53 befestigt ist; Lei
tungsanschlüsse 6 für eine elektrische Verbindung mit der
Schaltungsplatine 5; Bonddrähte oder andere Leitungsdrähte 7
zum Verbinden des Sensorchips 53 mit dem IC-Chip 3 und des
IC-Chips 3 mit den Leitungsanschlüssen 6; einen Bonddraht
oder anderen Leitungsdraht 52 zum Verbinden des den Sen
sorchip 53 ummantelnden leitenden Metalls 51 mit einem be
stimmten Leitungsanschluß 6; und ein Gießharzgehäuse 8.
Der Sensorchip 53 umfaßt eine Sensoreinheit 11, ein Paar auf
gegenüberliegenden Seiten der Sensoreinheit 11 angeordneter
schützender Substrate 12 und 13, und eine durch Metalldamp
fabscheidung gebildete Beschichtung aus einem leitenden Me
tall 51. Die Sensoreinheit 11 besteht aus einem Silizium
substrat und wandelt die Trägheitskraft bei einer Beschleuni
gung in eine Änderung der elektrostatischen Kapazität um. Die
schützenden Substrate 12 und 13 bestehen aus einem Material
wie beispielsweise Aluminosilikat oder Borsilikatglas mit ei
nem linearen Ausdehnungskoeffizienten in der Nähe dessen von
Silizium.
Eine Vielzahl von Elektrodenlöchern 15, d. h. Durchgangslö
chern, sind vorgesehen zum Verbinden bestimmter Elektroden
auf der Sensoreinheit 11 mit dem IC-Chip 3 mittels Leitungs
drähten 7. Die schützenden Substrate 12 und 13 werden danach
auf gegenüberliegenden Seiten der Sensoreinheit 11 anodisch
befestigt, wobei die Sensoreinheit 11 dazwischen angeordnet
ist, und die gesamte Außenseite der befestigten Substrate und
der Sensoreinheit 11, mit Ausnahme der Elektrodenlöcher 15,
wird danach mit einem leitenden Metall 51 unter Verwendung
eines Dampfabscheideverfahrens beschichtet, um den Sensorchip
53 zu bilden. Mit anderen Worten wird der Sensorchip 53 gemäß
diesem Ausführungsbeispiel durch Aufbringen einer Beschich
tung aus einem leitenden Metall 51 auf allen äußeren Oberflä
chen des Sensorchips 2, mit Ausnahme der Elektrodenlöcher 15,
gemäß dem vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel
erhalten.
Der IC-Chip 3 wird danach unter Verwendung eines Harzes, Löt
mittels, Silberpaste oder eines anderen Klebemittels an einer
bestimmten Position auf der auf dem schützenden Substrat 12
gebildeten Beschichtung aus dem leitenden Metall 51 befe
stigt. Ebenso werden Elektrodenlöcher 15 in das schützende
Substrat 12 an den Verbindungselektroden 30 entsprechenden
Positionen vorab eingebracht. Das schützende Substrat 12 wird
mit der Sensoreinheit 11 so befestigt, daß das schützende
Substrat 12 nicht über den Verbindungselektroden 30 befestigt
wird, und die Beschichtung aus dem leitenden Metall 51 wird
so gebildet, daß die Verbindungselektroden 30 nicht beschich
tet werden. Der IC-Chip 3 wird danach mittels durch die Elek
trodenlöcher 15 hindurchgeführten Leitungsdrähten 7 mit den
Verbindungselektroden 30 verbunden.
Das so erhaltene schützende Substrat 13 des Sensorchips 53
wird durch Befestigung an dem leitenden Metall 51 an der Trä
gerplatte 4 befestigt. Der IC-Chip 3 und bestimmte Leitungs
anschlüsse 6 sowie das leitende Metall 51 und ein bestimmter
Leitungsanschluß 6 werden danach mittels Leitungsdrähten 7
elektrisch miteinander verbunden. Danach wird ein Gehäuse 8
durch Eingießen des Sensorchips 53, des IC-Chips 3, der Lei
tungsdrähte 7 und 52, und der Verbindungen zwischen den Lei
tungsdrähten 7 und 52 und den Leitungsanschlüssen 6 mittels
eines Harzes gebildet. Die Leitungsanschlüsse 6 werden danach
so gebogen, daß die Trägerplatte 4 beim Befestigen des erhal
tenen Halbleiterbeschleunigungssensors 54 vom Kondensatortyp
an der Schaltungsplatine 5 in geeigneter Weise gegenüber der
Befestigungsoberfläche des Halbleiterbeschleunigungssensors
54 vom Kondensatortyp positioniert ist.
Der mit dem leitenden Metall 51 mittels eines Leitungsdrahts
52 verbundene Leitungsanschluß 6 wird mit dem in der Schal
tungsplatine 5 gebildeten Masseverdrahtungsmuster beim Befe
stigen des Halbleiterbeschleunigungssensors 54 vom Kondensat
ortyp auf der Schaltungsplatine 5 verbunden, wodurch das lei
tende Metall 51 mit Masse verbunden wird.
Wie beim vorgenannten ersten Ausführungsbeispiel wird ein die
Masseverdrahtung für den Halbleiterbeschleunigungssensor 54
vom Kondensatortyp bereitstellendes Massemuster 35 in der
Schaltungsplatine 5 an der Position gebildet, an der der
Halbleiterbeschleunigungssensor 54 vom Kondensatortyp befe
stigt wird, und der Halbleiterbeschleunigungssensor 54 vom
Kondensatortyp wird insbesondere über diesem Massemuster 35
auf der Schaltungsplatine 5 befestigt. Das Massemuster 35
wird auch vorzugsweise in der Oberfläche der Schaltungspla
tine 5 gebildet, an der das Gehäuse 8 des Halbleiterbeschleu
nigungssensors 54 vom Kondensatortyp befestigt ist, in einem
Muster größer oder gleich der Größe des Gehäuses 8.
Weiterhin ist es vorteilhaft, einen Kondensator mit guten
Frequenzeigenschaften, z. B. einen Keramikkondensator mit un
gefähr 100 pF, als Entkopplungskondensator zwischen die Lei
tungsanschlüsse 6 und Masse, und insbesondere zwischen den
als Ausgabeanschluß verwendeten Leitungsanschluß 6 und Masse
und den als Spannungsversorgungsanschluß verwendeten Lei
tungsanschluß 6 und Masse, bei dem vorstehend beschriebenen
Halbleiterbeschleunigungssensor 54 vom Kondensatortyp zu
schalten.
Bei dem Halbleiterbeschleunigungssensor 54 vom Kondensatortyp
gemäß dem vorstehend beschriebenen dritten Ausführungsbei
spiel wird somit ein Sensorchip 53 durch Dampfabscheidung ei
nes' leitenden Metalls 51 auf allen von den Elektrodenlöchern
15 verschiedenen äußeren Oberflächen des Sensorchips 2 gemäß
dem ersten Ausführungsbeispiel gebildet. Durch darauffolgen
des Verbinden dieses leitenden Metalls 51 mit Masse wird der
Halbleiterbeschleunigungssensor 54 vom Kondensatortyp in al
len Richtungen gegenüber elektromagnetischen Wellen und ande
ren externen Störungen abgeschirmt, und der Halbleiterbe
schleunigungssensor 54 vom Kondensatortyp kann somit gegenü
ber externen Störfaktoren wie beispielsweise elektromagneti
schen Wellen resistent ausgestaltet werden.
Darüber hinaus ist der IC-Chip 3 durch Bilden ,eines Massemu
sters 35 auf der Schaltungsplatine 5 an der Position, an der
der Halbleiterbeschleunigungssensor 54 vom Kondensatortyp be
festigt wird, zwischen zwei Masseebenen angeordnet, insbeson
dere dem mit Masse verbundenen leitenden Metall 51 und dem
Massemuster 35. Daher ist der Halbleiterbeschleunigungssensor
54 vom Kondensatortyp gegenüber externen Störfaktoren wie
beispielsweise elektromagnetischen Wellen besser abgeschirmt,
und der Halbleiterbeschleunigungssensor 54 vom Kondensatortyp
ist noch resistenter gegenüber den Einflüssen solcher exter
ner Störfaktoren ausgestaltet.
Weiterhin kann die Abschirmung gegenüber externen Störfakto
ren wie beispielsweise elektromagnetischen Wellen noch weiter
verbessert werden, wenn ein Kondensator mit guten Frequenzei
genschaften als Entkopplungskondensator zwischen die Lei
tungsanschlüsse 6 und Masse geschaltet wird, wodurch der
Halbleiterbeschleunigungssensor 54 vom Kondensatortyp sogar
noch resistenter gegenüber den Einflüssen von externen Stör
faktoren wie beispielsweise elektromagnetischen Wellen ausge
staltet wird.
Bei dem Halbleiterbeschleunigungssensor nach einem bevorzug
ten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel wird der IC-Chip an
einem Sensorchip befestigt, danach der Sensorchip an einer
Trägerplatte, und die Trägerplatte wird in einer der Befesti
gungsoberfläche des Halbleiterbeschleunigungssensors gegen
überliegenden Richtung angeordnet, wenn der Halbleiterbe
schleunigungssensor auf einer Schaltungsplatine befestigt
wird, wobei sich der IC-Chip und der Sensorchip zwischen der
Trägerplatte und der Befestigungsoberfläche befinden. Die
Trägerplatte wird danach mit Masse verbunden. Daher wird der
Halbleiterbeschleunigungssensor durch die Trägerplatte gegen
über elektromagnetischen Wellen und anderen externen Störun
gen abgeschirmt, und selbst Halbleiterbeschleunigungssensoren
in Gießharzgehäusen können gegenüber externen Störfaktoren
wie beispielsweise elektromagnetischen Wellen resistent aus
gestaltet werden. Durch Einflüsse solcher externer Störfakto
ren wie beispielsweise elektromagnetischer Wellen verursachte
Betriebsfehler können daher reduziert werden, und sowohl
Größe als auch Kosten des Halbleiterbeschleunigungssensors
können verringert werden.
Ist der erfindungsgemäße Halbleiterbeschleunigungssensor als
Halbleiterbeschleunigungssensor vom Kondensatortyp aufgebaut,
bei dem ein Sensorchip eine Beschleunigung erfaßt und in eine
Änderung der elektrostatischen Kapazität umwandelt und ein
IC-Chip die durch den Sensorchip ausgegebene Änderung der
elektrostatischen Kapazität in ein elektrisches Signal umwan
delt und eine bestimmte Signalverarbeitungsoperation auf das
resultierende elektrische Signal anwendet, so ist der IC-Chip
an einem Sensorchip, der Sensorchip dann an einer Träger
platte befestigt, wobei die Trägerplatte in einer der Befe
stigungsoberfläche gegenüberliegenden Richtung angeordnet
ist, wenn der Halbleiterbeschleunigungssensor auf einer
Schaltungsplatine befestigt ist, mit dem IC-Chip und dem Sen
sorchip zwischen der Trägerplatte und der Befestigungsober
fläche, wobei die Trägerplatte mit Masse verbunden wird. Da
her wird der Halbleiterbeschleunigungssensor vom Kondensator
typ durch die Trägerplatte gegenüber elektromagnetischen Wel
len und anderen externen Störungen abgeschirmt, und selbst
Halbleiterbeschleunigungssensoren vom Kondensatortyp in Gieß
harzgehäusen können gegenüber externen Störfaktoren wie bei
spielsweise elektromagnetischen Wellen resistent ausgestaltet
werden. Durch Einflüsse solcher externer Störfaktoren wie
beispielsweise elektromagnetischen Wellen verursachte Be
triebsfehler können daher reduziert werden, und sowohl Größe
als auch Kosten des Halbleiterbeschleunigungssensors können
reduziert werden.
Wird auch der externe Rahmen der Sensoreinheit mit Masse ver
bunden, so kann der erfindungsgemäße Halbleiterbeschleuni
gungssensor durch die Trägerplatte und den externen Rahmen
stärker gegenüber elektromagnetischen Wellen und anderen ex
ternen Störungen abgeschirmt werden, und selbst Halbleiterbe
schleunigungssensoren vom Kondensatortyp mit Gießharzgehäusen
können gegenüber externen Störfaktoren wie beispielsweise
elektromagnetischen Wellen resistent ausgestaltet werden.
Durch Einflüsse solcher externer Störfaktoren wie beispiels
weise elektromagnetischen Wellen verursachte Betriebsfehler
können daher weiter reduziert werden, und sowohl Größe als
auch Kosten des Halbleiterbeschleunigungssensors können redu
ziert werden.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel eines erfindungsge
mäßen Halbleiterbeschleunigungssensor ist der Sensorchip im
wesentlichen vollständig mittels einer leitenden Metalldamp
fabscheidebeschichtung beschichtet, wobei das leitende Metall
mit Masse verbunden ist. Der Halbleiterbeschleunigungssensor
kann somit durch die leitende Metallbeschichtung gegenüber
externen Störfaktoren wie beispielsweise elektromagnetischen
Wellen abgeschirmt werden, und selbst Halbleiterbeschleuni
gungssensoren vom Kondensatortyp mit Gießharzgehäusen können
gegenüber solchen externen Störfaktoren wie beispielsweise
elektromagnetischen Wellen resistent ausgestaltet werden.
Durch Einflüsse solcher externer Störfaktoren wie beispiels
weise elektromagnetischen Wellen verursachte Betriebsfehler
können daher weiter reduziert werden, und sowohl Größe als
auch Kosten des Halbleiterbeschleunigungssensors können redu
ziert werden.
Ist der erfindungsgemäße Halbleiterbeschleunigungssensor als
Halbleiterbeschleunigungssensor vom Kondensatortyp aufgebaut,
bei dem ein Sensorchip eine Beschleunigung erfaßt und in eine
Änderung der elektrostatischen Kapazität umwandelt und ein
IC-Chip die durch den Sensorchip ausgegebene Änderung der
elektrostatischen Kapazität in ein elektrisches Signal umwan
delt, so ist der Sensorchip im wesentlichen vollständig mit
tels einer leitenden Metalldampfabscheidebeschichtung be
schichtet, wobei das leitende Metall mit Masse verbunden ist.
Der Halbleiterbeschleunigungssensor kann somit durch die lei
tende Metallbeschichtung gegenüber externen Störfaktoren wie
beispielsweise elektromagnetischen Wellen abgeschirmt werden,
und selbst Halbleiterbeschleunigungssensoren vom Kondensator
typ mit Gießharzgehäusen können gegenüber solchen externen
Störfaktoren wie beispielsweise elektromagnetischen Wellen
resistent ausgestaltet werden. Durch Einflüsse der externen
Störfaktoren wie beispielsweise elektromagnetischen Wellen
verursachte Betriebsfehler können daher weiter reduziert wer
den, und sowohl Größe als auch Kosten des Halbleiterbeschleu
nigungssensors können reduziert werden.
Wird der erfindungsgemäße Halbleiterbeschleunigungssensor mit
dessen Sensorchip und IC-Chip über dem auf der Schaltungspla
tine gebildeten Masseverdrahtungsmuster befestigt, so sind
der Sensorchip und der IC-Chip zwischen zwei mit Masse ver
bundenen Ebenen angeordnet. Der Halbleiterbeschleunigungssen
sor ist somit wirksam gegenüber externen Störfaktoren wie
beispielsweise elektromagnetischen Wellen abgeschirmt, und
der Halbleiterbeschleunigungssensor kann sogar noch wirksamer
gegenüber elektromagnetischen Wellen und anderen externen
Störfaktoren resistent ausgestaltet werden. Durch Einflüsse
solcher externer Störfaktoren wie beispielsweise elektroma
gnetischer Wellen verursachte Betriebsfehler können daher
weiter reduziert werden, und sowohl Größe als auch Kosten des
Halbleiterbeschleunigungssensors können reduziert werden.
Durch Anschließen eines Entkopplungskondensators an die Lei
tungsanschlüsse, wie ebenfalls vorstehend beschrieben, kann
die Abschirmung gegenüber solchen externen Störfaktoren wie
beispielsweise elektromagnetischen Wellen weiter verbessert
werden. Durch Einflüsse solcher externer Störfaktoren wie
beispielsweise elektromagnetischer Wellen verursachte Be
triebsfehler können daher weiter reduziert werden, und sowohl
Größe als auch Kosten des Halbleiterbeschleunigungssensors
können reduziert werden.
Es wird ein Halbleiterbeschleunigungssensor offenbart mit ei
nem Halbleitersensorchip 2 zum Erfassen einer Beschleunigung
und einem IC-Chip 3 zum Verarbeiten des Signals von diesem
Sensorchip 2, wobei der IC-Chip 3 an dem Sensorchip 2 und der
Sensorchip 2 an einer Trägerplatte 4 befestigt, eine elektri
schen Verbindung durch mit Leitungsanschlüssen 6 verbundene
Leitungsdrähte 7 hergestellt, und ein Gehäuse 8 durch Eingie
ßen in Harz gebildet ist, wobei die Trägerplatte 4 mit einem
bestimmten Leitungsanschluß 6 mittels eines Leitungsdrahts 7
elektrisch verbunden und durch den bestimmten Leitungsan
schluß 6 mit Masse verbunden ist, und die Trägerplatte 4 von
der Befestigungsoberfläche des Gehäuses 8 abgewandt angeord
net ist.
Claims (7)
1. Halbleiterbeschleunigungssensor mit:
einem Halbleitersensorchip (2) zum Erfassen einer Beschleuni gung,
einem an dem Sensorchip (2) befestigten IC-Chip (3) zum Ver arbeiten des Signals von dem Sensorchip (2),
einer Trägerplatte (4), auf der der Sensorchip (3) befestigt ist, und
einem Gehäuse (8) mit einer Vielzahl von Leitungsanschlüssen (6), durch das der Halbleitersensorchip (2), der IC-Chip (3) und die Trägerplatte (4) zusammen mit Leitungsdrähten (7) für deren Verbindung in ein Harz eingegossen sind,
wobei die Trägerplatte (4) mit einem Leitungsdraht (7) elek trisch verbunden ist zum Verbinden der Trägerplatte (4) über einen der Leitungsanschlüsse (6) mit Masse, und wobei die Trägerplatte (4) von einer Befestigungsplatte (5) des Sensors abgewandt angeordnet ist.
einem Halbleitersensorchip (2) zum Erfassen einer Beschleuni gung,
einem an dem Sensorchip (2) befestigten IC-Chip (3) zum Ver arbeiten des Signals von dem Sensorchip (2),
einer Trägerplatte (4), auf der der Sensorchip (3) befestigt ist, und
einem Gehäuse (8) mit einer Vielzahl von Leitungsanschlüssen (6), durch das der Halbleitersensorchip (2), der IC-Chip (3) und die Trägerplatte (4) zusammen mit Leitungsdrähten (7) für deren Verbindung in ein Harz eingegossen sind,
wobei die Trägerplatte (4) mit einem Leitungsdraht (7) elek trisch verbunden ist zum Verbinden der Trägerplatte (4) über einen der Leitungsanschlüsse (6) mit Masse, und wobei die Trägerplatte (4) von einer Befestigungsplatte (5) des Sensors abgewandt angeordnet ist.
2. Halbleiterbeschleunigungssensor nach Anspruch 1, wobei der
Sensorchip (2) die Beschleunigung erfaßt und in eine Änderung
einer elektrostatischen Kapazität umwandelt, und der IC-Chip
(3) die von dem Sensorchip (2) ausgegebene Änderung der elek
trostatischen Kapazität in ein elektrisches Signal umwandelt
und dieses einer bestimmten Verarbeitung unterzieht.
3. Halbleiterbeschleunigungssensor nach Anspruch 2, wobei der
Sensorchip (44) durch Befestigen eines Paars gegenüberliegen
der, schützender Substrate (46, 13) mit einer dazwischen be
findlichen Sensoreinheit (45) gebildet ist, wobei die Sensor
einheit (45) auf einem Siliziumsubstrat gebildet ist zum Er
fassen der Beschleunigung anhand der elektrostatischen Kapa
zität zwischen einer festen Elektrode (25, 26) und einer be
wegten Elektrode (24), die durch die Trägheitskraft bei der
Beschleunigung verschoben wird, und einen externen Rahmen
(29) aufweist, der die Kontur der Sensoreinheit (45) festlegt
und von der bewegten Elektrode (24) und der festen Elektrode
(25, 26) isoliert ist, während er die bewegte Elektrode (24)
und die feste Elektrode (25, 26) umschließt, wobei der exter
ne Rahmen (29) mit einem bestimmten Leitungsanschluß (6) mit
tels eines Leitungsdrahts (43) elektrisch verbunden und durch
diesen Leitungsanschluß (6) mit Masse verbunden ist.
4. Halbleiterbeschleunigungssensor nach Anspruch 1, wobei der
Sensorchip (53) vollständig mit einer leitenden Metalldamp
fabscheidebeschichtung (51) beschichtet und durch elektri
sches Verbinden der Beschichtung mit einem der Vielzahl von
Leitungsanschlüssen (6) mittels eines Leitungsdrahts (52) mit
Masse verbunden ist.
5. Halbleiterbeschleunigungssensor nach Anspruch 4, wobei der
Sensorchip (53) durch Kontaktieren eines Paars gegenüberlie
gender, schützender Substrate (12, 13) mit einer dazwischen
angeordneten Sensoreinheit (11) gebildet ist, wobei die Sen
soreinheit (11) auf einem Siliziumsubstrat gebildet ist, zum
Erfassen der Beschleunigung anhand der elektrostatischen Ka
pazität zwischen einer festen Elektrode (25, 26) und einer
bewegten Elektrode (24), die durch die Trägheitskraft bei der
Beschleunigung verschoben wird, und einen externen Rahmen
(29) aufweist, der die Kontur der Sensoreinheit (11) festlegt
und von der bewegten Elektrode (24) und der festen Elektrode'
(25, 26) isoliert ist, während er die bewegte Elektrode (24)
und die feste Elektrode (25, 26) umschließt.
6. Halbleiterbeschleunigungssensor nach Anspruch 1, wobei der
Halbleiterbeschleunigungssensor so auf einer Schaltungspla
tine (5) befestigt ist, daß der Sensorchip (2) und der
IC-Chip (3) über einem auf der Schaltungsplatine (5) gebildeten
Masseverdrahtungsmuster (35) angeordnet sind.
7. Halbleiterbeschleunigungssensor nach Anspruch 1, wobei der
die Trägerplatte (4) mit Masse verbindende Leitungsanschluß
(6) ferner mit einem Entkopplungskondensator verbunden ist.
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