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DE19727812A1 - Trainingsgerät - Google Patents

Trainingsgerät

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Publication number
DE19727812A1
DE19727812A1 DE19727812A DE19727812A DE19727812A1 DE 19727812 A1 DE19727812 A1 DE 19727812A1 DE 19727812 A DE19727812 A DE 19727812A DE 19727812 A DE19727812 A DE 19727812A DE 19727812 A1 DE19727812 A1 DE 19727812A1
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DE
Germany
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training device
support unit
user
foot plates
axis
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DE19727812A
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English (en)
Inventor
Francesco Dr Benedikter
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Technoworld GmbH
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Technoworld GmbH
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Priority to AU87294/98A priority patent/AU8729498A/en
Priority to US09/446,130 priority patent/US6461280B1/en
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Priority to PCT/EP1998/003906 priority patent/WO1999001184A1/de
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    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
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    • A63B22/201Exercising apparatus specially adapted for conditioning the cardio-vascular system, for training agility or co-ordination of movements using rollers, wheels, castors or the like, e.g. gliding means, to be moved over the floor or other surface, e.g. guide tracks, during exercising for moving a support element in reciprocating translation, i.e. for sliding back and forth on a guide track
    • A63B22/203Exercising apparatus specially adapted for conditioning the cardio-vascular system, for training agility or co-ordination of movements using rollers, wheels, castors or the like, e.g. gliding means, to be moved over the floor or other surface, e.g. guide tracks, during exercising for moving a support element in reciprocating translation, i.e. for sliding back and forth on a guide track in a horizontal plane
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  • Vascular Medicine (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein Trainingsgerät mit einer Boden­ gruppe, mit auf der Bodengruppe beweglich angeordneten Fuß­ platten zum Aufsetzen der Füße eines Benutzers, und mit einer Abstützeinheit für die oberen Extremitäten oder den Kopfbe­ reich des Benutzers.
Für das Ausdauer- oder Krafttraining von Personen sind Trai­ ningsgeräte unterschiedlichster Art bekannt. Bei Trainingsge­ räten, bei denen auf Beinarbeit Wert gelegt wird, umfassen diese Geräte Fußplatten, auf die der Benutzer seine Füße auf­ setzt. Der Benutzer kann nun mit Hilfe der beweglichen Fuß­ platten eine Laufbewegung oder eine Steigbewegung simulieren. Der Benutzer hält sich dabei üblicherweise mit den Händen an einer Abstützeinheit fest, beispielsweise zwei stationär an­ geordneten Griffen.
Bekannte Trainingsgeräte der vorstehend genannten Art zielen lediglich auf die Bewegung einer bestimmten Körperpartie ab, um an dieser Körperpartie die dort vorhandenen Muskeln zu trainieren. Dabei werden ausschließlich athletische Gesichts­ punkte, das heißt das Muskeltraining der Benutzer, in den Vordergrund gestellt. Demgegenüber bleiben bei bekannten Trainingsgeräten diejenigen Mechanismen des menschlichen Kör­ pers außer Betracht, die das Bindeglied zwischen Psyche und Physis bilden.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, ein Trainingsgerät der eingangs genannten Art dahingehend weiter­ zubilden, daß durch einen gezielt induzierten Bewegungsablauf des Benutzers die körpereigene Produktion von Endorphin ge­ fördert sowie die normalerweise ungleichförmige Verteilung von Energie und Hormonen innerhalb des Körpers wieder ver­ gleichmäßigt wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Trainingsgerät der eingangs ge­ nannten Art dadurch gelöst, daß die Fußplatten über ein Ge­ triebe mit der Abstützeinheit verbunden sind, derart, daß eine im wesentlichen innerhalb einer Ebene ablaufende, gegen­ läufige Bewegung der Fußplatten zwangsweise in eine Drehbewe­ gung der Abstützeinheit um eine zur Ebene im wesentlichen rechtwinklig verlaufende Achse umgesetzt wird.
Bevorzugt ist dabei, wenn ein gerätefestes Anlageelement vor­ gesehen ist, das zwischen Bodengruppe und Abstützeinheit in einer Position angeordnet ist, die im wesentlichen der Posi­ tion des Solarplexus des Benutzers entspricht.
Eine besonders gute Wirkung wird dabei dadurch erzielt, daß die Umsetzung der Bewegung in einer Weise geschieht, daß bei einer Drehung der unteren Körperhälfte des Benutzers in der einen Richtung die obere Körperhälfte in der entgegengesetz­ ten Richtung verdreht wird.
Das erfindungsgemäße Trainingsgerät macht sich die Erkenntnis zunutze, daß bei bestimmten, trainierbaren Bewegungsabläufen des Körpers nicht nur das physische, sondern auch das psychi­ sche Wohlbefinden des Benutzers in positiver Weise beeinflußt wird, weil die körpereigene Ausschüttung von Endorphinen ge­ fördert wird und ein mehr parasympathisch betontes hormonelles Muster induziert wird, das mit dem Absenken des Blutdrucks und anderen die ganzheitliche Entspannung fördernden Prozessen verbunden ist.
Das erfindungsgemäße Trainingsgerät löst sich damit grund­ sätzlich von den unter Gesichtspunkten der körperlichen Fit­ neß konzipierten Trainingsgeräten bekannter Art, wie sie in Fitneßstudios und dergleichen herkömmlicherweise eingesetzt werden.
Bei bevorzugten Ausgestaltungen der Erfindung ist das Anlage­ element höhenverstellbar und vorzugsweise beheizbar.
Diese Maßnahmen haben den Vorteil, daß zum einen eine An­ passung des Gerätes an unterschiedliche Körpergrößen möglich ist, andererseits aber durch eine Beheizung des Anlageelementes eine weitere Steigerung des Wohlbefindens beim Benutzer erreichbar ist.
Bei weiteren Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Gerätes ist die Abstützeinheit höhenverstellbar.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß das erfindungsgemäße Gerät in verschiedenen Körperpositionen einsetzbar ist. So kann zum Beispiel die Abstützeinheit in Brusthöhe des Be­ nutzers angeordnet werden, so daß der Benutzer sich mit den Händen in Brusthöhe an der Abstützeinheit abstützen kann. Wenn die Abstützeinheit hingegen auf Schulterhöhe angeordnet wird, so kann der Benutzer sich mit den Unterarmen und/oder mit den Oberarmen und/oder der Schulter und/oder dem Nacken und/oder dem Kopf an der Abstützeinheit abstützen. Schließ­ lich kann die Abstützeinheit auch oberhalb des Kopfes des Be­ nutzers angeordnet werden, so daß der Benutzer bei nach oben gestreckten Armen die Abstützeinheit mit seinen Händen er­ greifen kann.
Um die Benutzung des Trainingsgerätes in diesen verschiedenen Positionen zu ermöglichen, kann die Abstützeinheit mit unter­ schiedlich angeordneten und ausgerichteten Griffen und Auf­ lagen versehen sein, die entweder im rechten Winkel zur Achse oder parallel dazu verlaufen.
Zur Erzeugung der Drehbewegung der Abstützeinheit aus der gegenläufigen Bewegung der Fußplatten ist bevorzugt, die Fuß­ platten jeweils mit einem Trum eines gemeinsamen Riemens zu verbinden, wobei der Riemen über Riemenscheiben läuft und mindestens eine der Riemenscheiben der Stange trieblich ver­ bunden ist.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß das weiter oben erwähnte Getriebe in besonders einfacher und kostengünstiger Weise dargestellt werden kann.
Obwohl das erfindungsgemäße Trainingsgerät in unterschied­ lichen Ausrichtungen eingesetzt werden kann, ist bevorzugt, wenn die Achse im wesentlichen vertikal verläuft, das heißt der Benutzer im wesentlichen steht.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung und der beigefügten Zeichnung.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nach­ stehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der je­ weils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombi­ nationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dar­ gestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise aufgebrochen, eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Trai­ ningsgerätes;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Bodengruppe des Trainings­ gerätes gemäß Fig. 1 in einer Ansicht entlang der Richtung II-II von Fig. 1, und zwar in vergrößertem Maßstab;
Fig. 3 in noch weiter vergrößertem Maßstab eine perspekti­ vische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer Abstützeinheit, wie sie bei dem Trainingsgerät gemäß Fig. 1 eingesetzt werden kann.
In Fig. 1 bezeichnet 10 insgesamt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Trainingsgerätes.
Das Trainingsgerät 10 umfaßt eine auf einem Fußboden stehende Bodengruppe 12, die von einem Gehäuse 13 umgeben ist. Ober­ halb der Bodengruppe 12 setzt sich diese in eine vordere Ver­ kleidung 14 um. Die vordere Verkleidung 14 läßt zu beiden Seiten der Bodengruppe 12 Raum für die Füße bzw. Beine des nicht dargestellten Benutzers.
Auf der Oberseite der Bodengruppe 12 sind Fußplatten 16a, 16b zu erkennen, die in Längsrichtung der Bodengruppe 12 gegen­ einander versetzt dargestellt sind.
Innerhalb der vorderen Verkleidung 14 befindet sich mittig noch eine Trennung 18, die sich in der Längsachse der Boden­ gruppe 12 befindet. Die Trennung 18 und die Vorderverkleidung 14 laufen in eine gemeinsame obere Abdeckung 19 aus.
In der Bodengruppe 12 ist das untere freie Ende eines unteren Rohres 20 gelagert, wie weiter unten anhand von Fig. 2 noch im einzelnen erläutert werden wird. Das untere Rohr 20 ist durch ein Drehlager 21 in der oberen Abdeckung 19 geführt und setzt sich nach oben mit einem mittleren Rohr 22 sowie einem oberen Rohr 23 fort. Die Rohre 20, 22 und 23 bilden eine teleskopartige Anordnung. Die teleskopartige Anordnung defi­ niert eine Achse 24, die im dargestellten Ausführungsbeispiel vertikal verläuft.
Am oberen Ende des oberen Rohres 23 ist eine Abstützeinheit 25 angeordnet, deren Einzelheiten weiter unten anhand von Fig. 3 noch erläutert werden. Die Abstützeinheit 25 kann auf­ grund des teleskopartigen Charakters der Rohre 20, 22 und 23 in vertikaler Richtung verstellt werden, wie mit Pfeilen 26 angedeutet. In Fig. 1 ist eine obere Endstellung der Abstützeinheit mit 25 und eine untere Endstellung mit 25' bezeichnet. Ferner ist mit 25'' angedeutet, daß die Abstützeinheit auch um die Achse 24 gedreht werden kann. Wichtig ist dabei, daß die Abstützeinheit 25 oder 25' oder 25'' in jeder Arbeitsstellung drehstarr mit dem unteren Rohr 20 verbunden ist, damit eine Drehbewegung des unteren Rohres 20 in eine entsprechende Drehbewegung der Abstützeinheit 25, 25' oder 25'' umgesetzt wird.
Aus Fig. 1 ist ferner zu erkennen, daß auf der Rückseite der vorderen Verkleidung 14 ein stationäres Anlageelement 27 vor­ gesehen ist. Das Anlageelement 27 ist ebenfalls höhenver­ stellbar, wie mit einem Pfeil 28 angedeutet. Mit 27' ist zum Beispiel gezeigt, daß das Anlageelement 27 aus der durchge­ zogen eingezeichneten Stellung nach unten verschoben werden kann.
Das Anlageelement 27 befindet sich in einer Höhe 29 oberhalb der Fußplatten 16a, 16b, die so bemessen ist, daß sich ein Benutzer des Trainingsgeräts 10, der mit seinen Füßen auf den Fußplatten 16a, 16b steht, in Höhe seines Solarplexus, das heißt etwas oberhalb der Höhe seines Magens, an dem statio­ nären Anlageelement 27 abstützen kann. Das Anlageelement 27 kann zusätzlich Fixiermittel, zum Beispiel Riemen oder dergleichen, umfassen.
Mit einem Pfeil 30 ist in Fig. 1 noch angedeutet, daß die Fußplatten 16a, 16b gegenläufig in einer Horizontalebene ver­ schiebbar sind. Diese gegenläufige Bewegung der Fußplatten 16a, 16b wird zwangsweise in eine Drehbewegung der Abstütz­ einheit 25 umgesetzt, wie mit einem Pfeil 31 angedeutet.
Um diese Umsetzung der Bewegung zu erreichen, ist in der Bodengruppe 12 ein Getriebe vorgesehen, dessen Einzelheiten in Fig. 2 dargestellt sind.
Man erkennt, daß die Fußplatten 16a, 16b auf Schienen 38a, 38b laufen. Auf diese Weise kann eine lineare entgegen­ gesetzte Bewegung der Fußplatten 16a, 16b erreicht werden, wie mit Pfeilen 30 in Fig. 2 angedeutet.
Um diese gegenläufige Bewegung zu synchronisieren und um zu­ gleich eine Drehbewegung daraus abzuleiten, sind die Fuß­ platten 16a, 16b mit den gegenüberliegenden Trumen eines Riemens 40 fest verbunden. Der Riemen 40 läuft über Riemen­ scheiben 41, 42, die sich im vorderen bzw. hinteren Ende der Bodengruppe 12 befinden. Der Riemen kann ein Keil- oder Zahnriemen sein; er kann auch durch eine Kette, ein Seil, oder ein anderes entsprechendes Element ersetzt werden.
Die vordere Riemenscheibe 41 ist mit einem ersten Zahnrad 45 versehen, das mit einem zweiten Zahnrad 46 kämmt. Das zweite Zahnrad 46 ist zugleich als weitere Riemenscheibe ausgebil­ det. Es führt einen Riemen 47, der außerdem noch über eine weitere Riemenscheibe 48 läuft. Die weitere Riemenscheibe 48 ist drehstarr mit dem unteren Rohr 20 verbunden. Auch hier gilt, daß auch andere Getriebekonfigurationen einsetzbar sind.
Die Wirkungsweise des in Fig. 2 dargestellten Getriebes ist wie folgt:
Wenn die Fußplatten 16a, 16b in Richtung der in Fig. 2 einge­ zeichneten Pfeile 30 gegenläufig verstellt werden, wird da­ durch die Riemenscheibe 41 im Gegenuhrzeigersinn verdreht, wie mit einem Pfeil 50 angedeutet. Folglich dreht sich das zweite Zahnrad 46 im Uhrzeigersinn, wie mit einem Pfeil 51 angedeutet. Aus dieser Drehung wiederum ergibt sich die Dre­ hung der weiteren Riemenscheibe 48 bzw. des mit dieser dreh­ starr verbundenen unteren Rohres 20, wie mit dem Pfeil 31 auch in Fig. 2 angedeutet.
In Fig. 2 ist mit 55 noch eine maximale Schrittweite für die Fußplatten 16a, 16b angedeutet. Die maximale Schrittweite 55 kann etwa 60 cm betragen.
Schließlich ist mit 56 noch der aus der maximalen Schritt­ weite 55 resultierende maximale Drehwinkel angegeben, der vorzugsweise bei 180° liegt.
Wichtig ist bei dem Getriebe gemäß Fig. 2, daß beim Vorwärts­ bewegen des rechten Fußes (Fußplatte 16b) bzw. einer Bewegung des linken Fußes (Fußplatte 16a) nach hinten das untere Rohr 20 und damit auch die Abstützeinheit 25 im Uhrzeigersinn ver­ dreht werden. Während sich also die untere Körperhälfte im Gegenuhrzeigersinn verdreht, verdreht sich zugleich die obere Körperhälfte im Uhrzeigersinn, also gegenläufig. Zwischen diesen beiden Körperhälften wird die mittlere Körperpartie durch Anlage des Solarplexus am raumfesten Anlageelement 27 (Fig. 1) in Drehrichtung stabilisiert.
Fig. 3 zeigt schließlich noch ein bevorzugtes Ausführungsbei­ spiel der Abstützeinheit 25.
Wie man leicht erkennt, stehen aus dem freien Ende des oberen Rohres 23 zu beiden Seiten horizontale Arme 60a, 60b vor, die dann in der Horizontalebene um 90° abgewinkelt weiter ver­ laufen. Sie gehen dort in zweite Arme 61a, 61b über. Die zweiten Arme 61a, 61b setzen sich dann nach oben abgewinkelt in dritte Arme 62a, 62b fort, deren freie Enden dann schließ­ lich in einem horizontalen, vierten Arm 63 wieder miteinander verbunden werden, so daß die Arme 60 bis 63 insgesamt ein ge­ schlossenes Gestänge bilden.
Auf den zweiten Armen 61a, 61b sind erste horizontale Auf­ lagen oder Griffe 66a, 66b angeordnet. Die dritten Arme 62a, 62b sind demgegenüber mit vertikalen Griffen 67a, 67b ver­ sehen. Der vierte Arm 63 schließlich trägt ein zweite, horizontale Auflage 68.
Mit Hilfe der Abstützeinheit 25 gemäß Fig. 3 kann das Trai­ ningsgerät 10 in unterschiedlichen Betriebsarten betrieben werden.
Wenn die in Fig. 1 durchgezogen eingezeichnete Stellung der Abstützeinheit 25 eingestellt wird, befinden sich die hori­ zontalen Griffe 66a, 66b weit oberhalb des Kopfes des Benut­ zers, so daß dieser die Arme nach oben streckt und die Griffe 66a, 66b mit den Händen ergreift. Wenn der Benutzer nun auf den Fußplatten 16a, 16b "geht" und gleichzeitig in der Höhe seines Solarplexus fest an dem Anlageelement 27 anliegt, so wird seine untere Körperhälfte, das heißt unterhalb des dreh­ starr gehaltenen Solarplexus beim "Gehen" jeweils in einer Richtung verdreht, während zugleich mit Hilfe des in Fig. 2 dargestellten Getriebes die obere, nach oben gestreckte Körperhälfte oberhalb des Solarplexus in die jeweils ent­ gegengesetzte Richtung verdreht wird.
Wenn die Abstützeinheit 25 nun in eine abgesenkte Position verstellt wird, wie mit 25' in Fig. 1 angedeutet, so kann der Benutzer mit seinem Oberkörper durch das geschlossene Gestänge gemäß Fig. 3 nach oben hindurchkriechen und sich mit seinen Unterarmen oder (je nach Höheneinstellung) seinen Oberarmen auf den Auflagen 66a, 66b abstützen. Gleichzeitig kann der Benutzer sich mit seiner Schulter oder seinem Nacken oder seinem Kopf hinten an der horizontalen Auflage 68 ab­ stützen.
Wenn in einer dritten Betriebsstellung die Abstützeinheit 25'' in eine um 180° nach vorne verschwenkte Stellung gebracht wird, kann der Benutzer seine Arme nach vorne aus­ strecken und die vertikalen Griffe 67a, 67b mit den Händen ergreifen.
Auch in den beiden letztgenannten Betriebsarten werden die beiden Körperhälften des Benutzers in der bereits beschrie­ benen Weise zwangsweise gegenläufig zueinander verdreht.

Claims (15)

1. Trainingsgerät mit einer Bodengruppe (12), mit auf der Bodengruppe (12) beweglich angeordneten Fußplatten (16a, 16b) zum Aufsetzen der Füße eines Benutzers, und mit einer Abstützeinheit (25) für die oberen Extremitäten oder den Kopfbereich des Benutzers, dadurch gekennzeich­ net, daß die Fußplatten (16a, 16b) über ein Getriebe (3848) mit der Abstützeinheit (25) verbunden sind, der­ art, daß eine im wesentlichen innerhalb einer Ebene ab­ laufende, gegenläufige Bewegung (31) der Fußplatten (16a, 16b) zwangsweise in eine Drehbewegung der Abstützeinheit (25) um eine zur Ebene im wesentlichen rechtwinklig verlaufende Achse (24) umgesetzt wird.
2. Trainingsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein gerätefestes Anlageelement (27) vorgesehen ist, das zwischen Bodengruppe (12) und Abstützeinheit (25) in einer Position angeordnet ist, die im wesentlichen der Position des Solarplexus des Benutzers entspricht.
3. Trainingsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Umsetzung der Bewegung in einer Weise geschieht, daß bei einer Drehung der unteren Körperhälfte des Benutzers in der einen Richtung die obere Körperhälfte in der entgegengesetzten Richtung verdreht wird.
4. Trainingsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlagelement (27) höhenverstellbar ist.
5. Trainingsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlageelement (27) beheizbar ist.
6. Trainingsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützeinheit (25) höhenverstellbar ist.
7. Trainingsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützeinheit (25) zwei mit den Händen des Benutzers ergreifbare Griffe (66a, 66b, 67a, 67b) umfaßt.
8. Trainingsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffe (66a, 66b) im wesentlichen rechtwinklig zur Achse (24) verlaufen.
9. Trainingsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffe (67a, 67b) im wesentlichen parallel zur Achse (24) verlaufen.
10. Trainingsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützeinheit (25) eine Auflage (68) für die Partie Schulter/Nacken/Kopf des Benutzers umfaßt.
11. Trainingsgerät nach den Ansprüchen 7 bis 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Griffe (66a, 66b, 67a, 67b) sowie die Auflage (68) an einem gemeinsamen, geschlossenen Gestänge (60-63) angeordnet sind.
12. Trainingsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützeinheit (25) an einem freien Ende einer drehbaren Stange (20, 22, 23) angeordnet ist, deren anderes freies Ende in der Bodengruppe (12) gelagert ist.
13. Trainingsgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußplatten (16a, 16b) jeweils mit einem Trum eines gemeinsamen Riemens (40) verbunden sind, daß der Riemen (40) über Riemenscheiben (41, 42) läuft, und daß mindestens eine der Riemenscheiben (41) mit der Stange (20, 22, 23) trieblich verbunden ist.
14. Trainingsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußplatten (16a, 16b) in der Bodengruppe (12) auf Schienen (38a, 38b) geführt sind.
15. Trainingsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (24) im wesentlichen vertikal verläuft.
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