DE19727812A1 - Trainingsgerät - Google Patents
TrainingsgerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Trainingsgerät mit einer Boden
gruppe, mit auf der Bodengruppe beweglich angeordneten Fuß
platten zum Aufsetzen der Füße eines Benutzers, und mit einer
Abstützeinheit für die oberen Extremitäten oder den Kopfbe
reich des Benutzers.
Für das Ausdauer- oder Krafttraining von Personen sind Trai
ningsgeräte unterschiedlichster Art bekannt. Bei Trainingsge
räten, bei denen auf Beinarbeit Wert gelegt wird, umfassen
diese Geräte Fußplatten, auf die der Benutzer seine Füße auf
setzt. Der Benutzer kann nun mit Hilfe der beweglichen Fuß
platten eine Laufbewegung oder eine Steigbewegung simulieren.
Der Benutzer hält sich dabei üblicherweise mit den Händen an
einer Abstützeinheit fest, beispielsweise zwei stationär an
geordneten Griffen.
Bekannte Trainingsgeräte der vorstehend genannten Art zielen
lediglich auf die Bewegung einer bestimmten Körperpartie ab,
um an dieser Körperpartie die dort vorhandenen Muskeln zu
trainieren. Dabei werden ausschließlich athletische Gesichts
punkte, das heißt das Muskeltraining der Benutzer, in den
Vordergrund gestellt. Demgegenüber bleiben bei bekannten
Trainingsgeräten diejenigen Mechanismen des menschlichen Kör
pers außer Betracht, die das Bindeglied zwischen Psyche und
Physis bilden.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, ein
Trainingsgerät der eingangs genannten Art dahingehend weiter
zubilden, daß durch einen gezielt induzierten Bewegungsablauf
des Benutzers die körpereigene Produktion von Endorphin ge
fördert sowie die normalerweise ungleichförmige Verteilung
von Energie und Hormonen innerhalb des Körpers wieder ver
gleichmäßigt wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Trainingsgerät der eingangs ge
nannten Art dadurch gelöst, daß die Fußplatten über ein Ge
triebe mit der Abstützeinheit verbunden sind, derart, daß
eine im wesentlichen innerhalb einer Ebene ablaufende, gegen
läufige Bewegung der Fußplatten zwangsweise in eine Drehbewe
gung der Abstützeinheit um eine zur Ebene im wesentlichen
rechtwinklig verlaufende Achse umgesetzt wird.
Bevorzugt ist dabei, wenn ein gerätefestes Anlageelement vor
gesehen ist, das zwischen Bodengruppe und Abstützeinheit in
einer Position angeordnet ist, die im wesentlichen der Posi
tion des Solarplexus des Benutzers entspricht.
Eine besonders gute Wirkung wird dabei dadurch erzielt, daß
die Umsetzung der Bewegung in einer Weise geschieht, daß bei
einer Drehung der unteren Körperhälfte des Benutzers in der
einen Richtung die obere Körperhälfte in der entgegengesetz
ten Richtung verdreht wird.
Das erfindungsgemäße Trainingsgerät macht sich die Erkenntnis
zunutze, daß bei bestimmten, trainierbaren Bewegungsabläufen
des Körpers nicht nur das physische, sondern auch das psychi
sche Wohlbefinden des Benutzers in positiver Weise beeinflußt
wird, weil die körpereigene Ausschüttung von Endorphinen ge
fördert wird und ein mehr parasympathisch betontes
hormonelles Muster induziert wird, das mit dem Absenken des
Blutdrucks und anderen die ganzheitliche Entspannung
fördernden Prozessen verbunden ist.
Das erfindungsgemäße Trainingsgerät löst sich damit grund
sätzlich von den unter Gesichtspunkten der körperlichen Fit
neß konzipierten Trainingsgeräten bekannter Art, wie sie in
Fitneßstudios und dergleichen herkömmlicherweise eingesetzt
werden.
Bei bevorzugten Ausgestaltungen der Erfindung ist das Anlage
element höhenverstellbar und vorzugsweise beheizbar.
Diese Maßnahmen haben den Vorteil, daß zum einen eine An
passung des Gerätes an unterschiedliche Körpergrößen möglich
ist, andererseits aber durch eine Beheizung des
Anlageelementes eine weitere Steigerung des Wohlbefindens
beim Benutzer erreichbar ist.
Bei weiteren Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Gerätes
ist die Abstützeinheit höhenverstellbar.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß das erfindungsgemäße
Gerät in verschiedenen Körperpositionen einsetzbar ist. So
kann zum Beispiel die Abstützeinheit in Brusthöhe des Be
nutzers angeordnet werden, so daß der Benutzer sich mit den
Händen in Brusthöhe an der Abstützeinheit abstützen kann.
Wenn die Abstützeinheit hingegen auf Schulterhöhe angeordnet
wird, so kann der Benutzer sich mit den Unterarmen und/oder
mit den Oberarmen und/oder der Schulter und/oder dem Nacken
und/oder dem Kopf an der Abstützeinheit abstützen. Schließ
lich kann die Abstützeinheit auch oberhalb des Kopfes des Be
nutzers angeordnet werden, so daß der Benutzer bei nach oben
gestreckten Armen die Abstützeinheit mit seinen Händen er
greifen kann.
Um die Benutzung des Trainingsgerätes in diesen verschiedenen
Positionen zu ermöglichen, kann die Abstützeinheit mit unter
schiedlich angeordneten und ausgerichteten Griffen und Auf
lagen versehen sein, die entweder im rechten Winkel zur Achse
oder parallel dazu verlaufen.
Zur Erzeugung der Drehbewegung der Abstützeinheit aus der
gegenläufigen Bewegung der Fußplatten ist bevorzugt, die Fuß
platten jeweils mit einem Trum eines gemeinsamen Riemens zu
verbinden, wobei der Riemen über Riemenscheiben läuft und
mindestens eine der Riemenscheiben der Stange trieblich ver
bunden ist.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß das weiter oben erwähnte
Getriebe in besonders einfacher und kostengünstiger Weise
dargestellt werden kann.
Obwohl das erfindungsgemäße Trainingsgerät in unterschied
lichen Ausrichtungen eingesetzt werden kann, ist bevorzugt,
wenn die Achse im wesentlichen vertikal verläuft, das heißt
der Benutzer im wesentlichen steht.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung und der
beigefügten Zeichnung.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nach
stehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der je
weils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombi
nationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den
Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dar
gestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise aufgebrochen, eines
Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Trai
ningsgerätes;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Bodengruppe des Trainings
gerätes gemäß Fig. 1 in einer Ansicht entlang der
Richtung II-II von Fig. 1, und zwar in vergrößertem
Maßstab;
Fig. 3 in noch weiter vergrößertem Maßstab eine perspekti
vische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer
Abstützeinheit, wie sie bei dem Trainingsgerät
gemäß Fig. 1 eingesetzt werden kann.
In Fig. 1 bezeichnet 10 insgesamt ein Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Trainingsgerätes.
Das Trainingsgerät 10 umfaßt eine auf einem Fußboden stehende
Bodengruppe 12, die von einem Gehäuse 13 umgeben ist. Ober
halb der Bodengruppe 12 setzt sich diese in eine vordere Ver
kleidung 14 um. Die vordere Verkleidung 14 läßt zu beiden
Seiten der Bodengruppe 12 Raum für die Füße bzw. Beine des
nicht dargestellten Benutzers.
Auf der Oberseite der Bodengruppe 12 sind Fußplatten 16a, 16b
zu erkennen, die in Längsrichtung der Bodengruppe 12 gegen
einander versetzt dargestellt sind.
Innerhalb der vorderen Verkleidung 14 befindet sich mittig
noch eine Trennung 18, die sich in der Längsachse der Boden
gruppe 12 befindet. Die Trennung 18 und die Vorderverkleidung
14 laufen in eine gemeinsame obere Abdeckung 19 aus.
In der Bodengruppe 12 ist das untere freie Ende eines unteren
Rohres 20 gelagert, wie weiter unten anhand von Fig. 2 noch
im einzelnen erläutert werden wird. Das untere Rohr 20 ist
durch ein Drehlager 21 in der oberen Abdeckung 19 geführt und
setzt sich nach oben mit einem mittleren Rohr 22 sowie einem
oberen Rohr 23 fort. Die Rohre 20, 22 und 23 bilden eine
teleskopartige Anordnung. Die teleskopartige Anordnung defi
niert eine Achse 24, die im dargestellten Ausführungsbeispiel
vertikal verläuft.
Am oberen Ende des oberen Rohres 23 ist eine Abstützeinheit
25 angeordnet, deren Einzelheiten weiter unten anhand von
Fig. 3 noch erläutert werden. Die Abstützeinheit 25 kann auf
grund des teleskopartigen Charakters der Rohre 20, 22 und 23
in vertikaler Richtung verstellt werden, wie mit Pfeilen 26
angedeutet. In Fig. 1 ist eine obere Endstellung der
Abstützeinheit mit 25 und eine untere Endstellung mit 25'
bezeichnet. Ferner ist mit 25'' angedeutet, daß die
Abstützeinheit auch um die Achse 24 gedreht werden kann.
Wichtig ist dabei, daß die Abstützeinheit 25 oder 25' oder
25'' in jeder Arbeitsstellung drehstarr mit dem unteren Rohr
20 verbunden ist, damit eine Drehbewegung des unteren Rohres
20 in eine entsprechende Drehbewegung der Abstützeinheit 25,
25' oder 25'' umgesetzt wird.
Aus Fig. 1 ist ferner zu erkennen, daß auf der Rückseite der
vorderen Verkleidung 14 ein stationäres Anlageelement 27 vor
gesehen ist. Das Anlageelement 27 ist ebenfalls höhenver
stellbar, wie mit einem Pfeil 28 angedeutet. Mit 27' ist zum
Beispiel gezeigt, daß das Anlageelement 27 aus der durchge
zogen eingezeichneten Stellung nach unten verschoben werden
kann.
Das Anlageelement 27 befindet sich in einer Höhe 29 oberhalb
der Fußplatten 16a, 16b, die so bemessen ist, daß sich ein
Benutzer des Trainingsgeräts 10, der mit seinen Füßen auf den
Fußplatten 16a, 16b steht, in Höhe seines Solarplexus, das
heißt etwas oberhalb der Höhe seines Magens, an dem statio
nären Anlageelement 27 abstützen kann. Das Anlageelement 27
kann zusätzlich Fixiermittel, zum Beispiel Riemen oder
dergleichen, umfassen.
Mit einem Pfeil 30 ist in Fig. 1 noch angedeutet, daß die
Fußplatten 16a, 16b gegenläufig in einer Horizontalebene ver
schiebbar sind. Diese gegenläufige Bewegung der Fußplatten
16a, 16b wird zwangsweise in eine Drehbewegung der Abstütz
einheit 25 umgesetzt, wie mit einem Pfeil 31 angedeutet.
Um diese Umsetzung der Bewegung zu erreichen, ist in der
Bodengruppe 12 ein Getriebe vorgesehen, dessen Einzelheiten
in Fig. 2 dargestellt sind.
Man erkennt, daß die Fußplatten 16a, 16b auf Schienen 38a,
38b laufen. Auf diese Weise kann eine lineare entgegen
gesetzte Bewegung der Fußplatten 16a, 16b erreicht werden,
wie mit Pfeilen 30 in Fig. 2 angedeutet.
Um diese gegenläufige Bewegung zu synchronisieren und um zu
gleich eine Drehbewegung daraus abzuleiten, sind die Fuß
platten 16a, 16b mit den gegenüberliegenden Trumen eines
Riemens 40 fest verbunden. Der Riemen 40 läuft über Riemen
scheiben 41, 42, die sich im vorderen bzw. hinteren Ende der
Bodengruppe 12 befinden. Der Riemen kann ein Keil- oder
Zahnriemen sein; er kann auch durch eine Kette, ein Seil,
oder ein anderes entsprechendes Element ersetzt werden.
Die vordere Riemenscheibe 41 ist mit einem ersten Zahnrad 45
versehen, das mit einem zweiten Zahnrad 46 kämmt. Das zweite
Zahnrad 46 ist zugleich als weitere Riemenscheibe ausgebil
det. Es führt einen Riemen 47, der außerdem noch über eine
weitere Riemenscheibe 48 läuft. Die weitere Riemenscheibe 48
ist drehstarr mit dem unteren Rohr 20 verbunden. Auch hier
gilt, daß auch andere Getriebekonfigurationen einsetzbar
sind.
Die Wirkungsweise des in Fig. 2 dargestellten Getriebes ist
wie folgt:
Wenn die Fußplatten 16a, 16b in Richtung der in Fig. 2 einge zeichneten Pfeile 30 gegenläufig verstellt werden, wird da durch die Riemenscheibe 41 im Gegenuhrzeigersinn verdreht, wie mit einem Pfeil 50 angedeutet. Folglich dreht sich das zweite Zahnrad 46 im Uhrzeigersinn, wie mit einem Pfeil 51 angedeutet. Aus dieser Drehung wiederum ergibt sich die Dre hung der weiteren Riemenscheibe 48 bzw. des mit dieser dreh starr verbundenen unteren Rohres 20, wie mit dem Pfeil 31 auch in Fig. 2 angedeutet.
Wenn die Fußplatten 16a, 16b in Richtung der in Fig. 2 einge zeichneten Pfeile 30 gegenläufig verstellt werden, wird da durch die Riemenscheibe 41 im Gegenuhrzeigersinn verdreht, wie mit einem Pfeil 50 angedeutet. Folglich dreht sich das zweite Zahnrad 46 im Uhrzeigersinn, wie mit einem Pfeil 51 angedeutet. Aus dieser Drehung wiederum ergibt sich die Dre hung der weiteren Riemenscheibe 48 bzw. des mit dieser dreh starr verbundenen unteren Rohres 20, wie mit dem Pfeil 31 auch in Fig. 2 angedeutet.
In Fig. 2 ist mit 55 noch eine maximale Schrittweite für die
Fußplatten 16a, 16b angedeutet. Die maximale Schrittweite 55
kann etwa 60 cm betragen.
Schließlich ist mit 56 noch der aus der maximalen Schritt
weite 55 resultierende maximale Drehwinkel angegeben, der
vorzugsweise bei 180° liegt.
Wichtig ist bei dem Getriebe gemäß Fig. 2, daß beim Vorwärts
bewegen des rechten Fußes (Fußplatte 16b) bzw. einer Bewegung
des linken Fußes (Fußplatte 16a) nach hinten das untere Rohr
20 und damit auch die Abstützeinheit 25 im Uhrzeigersinn ver
dreht werden. Während sich also die untere Körperhälfte im
Gegenuhrzeigersinn verdreht, verdreht sich zugleich die obere
Körperhälfte im Uhrzeigersinn, also gegenläufig. Zwischen
diesen beiden Körperhälften wird die mittlere Körperpartie
durch Anlage des Solarplexus am raumfesten Anlageelement 27
(Fig. 1) in Drehrichtung stabilisiert.
Fig. 3 zeigt schließlich noch ein bevorzugtes Ausführungsbei
spiel der Abstützeinheit 25.
Wie man leicht erkennt, stehen aus dem freien Ende des oberen
Rohres 23 zu beiden Seiten horizontale Arme 60a, 60b vor, die
dann in der Horizontalebene um 90° abgewinkelt weiter ver
laufen. Sie gehen dort in zweite Arme 61a, 61b über. Die
zweiten Arme 61a, 61b setzen sich dann nach oben abgewinkelt
in dritte Arme 62a, 62b fort, deren freie Enden dann schließ
lich in einem horizontalen, vierten Arm 63 wieder miteinander
verbunden werden, so daß die Arme 60 bis 63 insgesamt ein ge
schlossenes Gestänge bilden.
Auf den zweiten Armen 61a, 61b sind erste horizontale Auf
lagen oder Griffe 66a, 66b angeordnet. Die dritten Arme 62a,
62b sind demgegenüber mit vertikalen Griffen 67a, 67b ver
sehen. Der vierte Arm 63 schließlich trägt ein zweite,
horizontale Auflage 68.
Mit Hilfe der Abstützeinheit 25 gemäß Fig. 3 kann das Trai
ningsgerät 10 in unterschiedlichen Betriebsarten betrieben
werden.
Wenn die in Fig. 1 durchgezogen eingezeichnete Stellung der
Abstützeinheit 25 eingestellt wird, befinden sich die hori
zontalen Griffe 66a, 66b weit oberhalb des Kopfes des Benut
zers, so daß dieser die Arme nach oben streckt und die Griffe
66a, 66b mit den Händen ergreift. Wenn der Benutzer nun auf
den Fußplatten 16a, 16b "geht" und gleichzeitig in der Höhe
seines Solarplexus fest an dem Anlageelement 27 anliegt, so
wird seine untere Körperhälfte, das heißt unterhalb des dreh
starr gehaltenen Solarplexus beim "Gehen" jeweils in einer
Richtung verdreht, während zugleich mit Hilfe des in Fig. 2
dargestellten Getriebes die obere, nach oben gestreckte
Körperhälfte oberhalb des Solarplexus in die jeweils ent
gegengesetzte Richtung verdreht wird.
Wenn die Abstützeinheit 25 nun in eine abgesenkte Position
verstellt wird, wie mit 25' in Fig. 1 angedeutet, so kann der
Benutzer mit seinem Oberkörper durch das geschlossene
Gestänge gemäß Fig. 3 nach oben hindurchkriechen und sich mit
seinen Unterarmen oder (je nach Höheneinstellung) seinen
Oberarmen auf den Auflagen 66a, 66b abstützen. Gleichzeitig
kann der Benutzer sich mit seiner Schulter oder seinem Nacken
oder seinem Kopf hinten an der horizontalen Auflage 68 ab
stützen.
Wenn in einer dritten Betriebsstellung die Abstützeinheit
25'' in eine um 180° nach vorne verschwenkte Stellung
gebracht wird, kann der Benutzer seine Arme nach vorne aus
strecken und die vertikalen Griffe 67a, 67b mit den Händen
ergreifen.
Auch in den beiden letztgenannten Betriebsarten werden die
beiden Körperhälften des Benutzers in der bereits beschrie
benen Weise zwangsweise gegenläufig zueinander verdreht.
Claims (15)
1. Trainingsgerät mit einer Bodengruppe (12), mit auf der
Bodengruppe (12) beweglich angeordneten Fußplatten (16a,
16b) zum Aufsetzen der Füße eines Benutzers, und mit
einer Abstützeinheit (25) für die oberen Extremitäten
oder den Kopfbereich des Benutzers, dadurch gekennzeich
net, daß die Fußplatten (16a, 16b) über ein Getriebe (38-
48) mit der Abstützeinheit (25) verbunden sind, der
art, daß eine im wesentlichen innerhalb einer Ebene ab
laufende, gegenläufige Bewegung (31) der Fußplatten
(16a, 16b) zwangsweise in eine Drehbewegung der
Abstützeinheit (25) um eine zur Ebene im wesentlichen
rechtwinklig verlaufende Achse (24) umgesetzt wird.
2. Trainingsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein gerätefestes Anlageelement (27) vorgesehen ist,
das zwischen Bodengruppe (12) und Abstützeinheit (25) in
einer Position angeordnet ist, die im wesentlichen der
Position des Solarplexus des Benutzers entspricht.
3. Trainingsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Umsetzung der Bewegung in einer Weise
geschieht, daß bei einer Drehung der unteren
Körperhälfte des Benutzers in der einen Richtung die
obere Körperhälfte in der entgegengesetzten Richtung
verdreht wird.
4. Trainingsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlagelement (27)
höhenverstellbar ist.
5. Trainingsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlageelement
(27) beheizbar ist.
6. Trainingsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützeinheit
(25) höhenverstellbar ist.
7. Trainingsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützeinheit
(25) zwei mit den Händen des Benutzers ergreifbare
Griffe (66a, 66b, 67a, 67b) umfaßt.
8. Trainingsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Griffe (66a, 66b) im wesentlichen rechtwinklig
zur Achse (24) verlaufen.
9. Trainingsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Griffe (67a, 67b) im wesentlichen parallel zur
Achse (24) verlaufen.
10. Trainingsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützeinheit
(25) eine Auflage (68) für die Partie
Schulter/Nacken/Kopf des Benutzers umfaßt.
11. Trainingsgerät nach den Ansprüchen 7 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Griffe (66a, 66b, 67a, 67b) sowie
die Auflage (68) an einem gemeinsamen, geschlossenen
Gestänge (60-63) angeordnet sind.
12. Trainingsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützeinheit
(25) an einem freien Ende einer drehbaren Stange (20,
22, 23) angeordnet ist, deren anderes freies Ende in der
Bodengruppe (12) gelagert ist.
13. Trainingsgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fußplatten (16a, 16b) jeweils mit einem Trum
eines gemeinsamen Riemens (40) verbunden sind, daß der
Riemen (40) über Riemenscheiben (41, 42) läuft, und daß
mindestens eine der Riemenscheiben (41) mit der Stange
(20, 22, 23) trieblich verbunden ist.
14. Trainingsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußplatten (16a,
16b) in der Bodengruppe (12) auf Schienen (38a, 38b)
geführt sind.
15. Trainingsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (24) im
wesentlichen vertikal verläuft.
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