DE19727591A1 - Verbesserter Bündelbrecher - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen Vorrichtungen zur Bearbeitung
von aus halbfesten Materialbögen bestehenden Stapeln und insbesondere eine
Vorrichtung zum Zerteilen jedes gestapelten Bogens entlang einer Trennlinie,
wobei die gestapelten Bögen vorzugsweise aus Wellpappe bestehen.
Bei der Herstellung von Kisten und ähnlichem aus Wellmaterial wird eine große
Wellfaserplatte durch eine Maschine geschoben, die das Zuschnitteil bzw. die
flache Form von Kisten o. ä. ausstanzt, die aus der Wellfaserplatte hergestellt
werden sollen. Die einzelnen Wellfaserbögen können in einer Presse gestanzt
werden, die wie eine Stanzmaschine arbeitet, um die Form des Zuschnitteils in
die Faserplatte einzuprägen. Alternativ kann die Faserplatte ein rotierendes
Stanzeisen durchlaufen, das die endgültige Form der Zuschnitteile des aus dem
Bogen herzustellenden zerlegbaren Kartons o. ä. schneidet und einprägt.
Zur Vereinfachung der Handhabung des Wellmaterials werden die gestanzten
Zuschnitteile nicht vollständig von dem Bogen abgetrennt, sondern bleiben an
ihren angrenzenden Kanten noch teilweise verbunden; diese Kanten lösen sich
später durch Zugspannung voneinander, um so die einzelnen Zuschnitteile für
den Aufbau von Kartons, Kisten o. ä. zu erhalten. Da bei diesem Verfahren nicht
alle Zuschnitteile einzeln, sondern ganze Bögen bearbeitet werden, wird die
Handhabung vereinfacht. Da außerdem ein einzelner Bogen in mehrere
Zuschnitteile zerlegt werden kann, ist es wirtschaftlicher, den gesamten Bogen zu
bearbeiten als eine Vielzahl von Zuschnitteilen, die aus diesem herausgetrennt
wurden.
Jedoch müssen zu einem bestimmten Zeitpunkt die durch das rotierende
Stanzeisen bzw. die Walzenpresse definierten Zuschnitteile getrennt werden, so
daß sie einzeln gebündelt und versandt bzw. zu Fertigprodukten weiterverarbeitet
werden können. Vorzugsweise sollten bei der Herstellung von
Wellmaterial-Artikeln durch Minimieren der Bearbeitungsschritte so viele Verfahrensengpässe
wie möglich ausgeräumt werden. Deshalb sollten die Zuschnitteile mit möglichst
wenigen Arbeitsschritten von dem bzw. den zu bearbeitenden Bögen abgetrennt
werden.
Eine Möglichkeit zur Minimierung der Zahl der Bearbeitungsschritte ist das
Zusammenfassen mehrerer Bögen zu einem Stapel, der dann in Zuschnittbündel
zerteilt wird. Je mehr Bögen eines Wellfaserplattenstapels gleichzeitig bearbeitet
werden können, desto effizienter wird das Bearbeitungsverfahren. Wenn jedoch
mehrere Bögen zu einem Stapel zusammengefaßt sind, um den Durchsatz zu
erhöhen, ist ein größerer Kraftaufwand nötig, um einen Faserplattenstapel entlang
der definierten Trennlinie zu zerteilen.
Bei einigen Stanzvorgängen werden Wellplattenteile entlang einer die Trennbahn
des abzutrennenden Zuschnitteils definierenden Linie weggeschnitten. In diesem
Bereich läßt man kleine Stege stehen, damit sich das Zuschnitteil nicht von dem
Bogen löst. Diese werden auch Nicks genannt und ein Bogen mit durch Stegen
zusammengehaltenen, gestanzten Zuschnitteilen wird Stegplatte genannt.
Alternativ kann das Schneideisen entlang der Faserplatte eine Quetschfalte
einprägen oder die Faserplatte teilweise einschneiden, um die Trennbahn zu
definieren. Durch jedes dieser Verfahren erhält man einen Bereich, der weniger
Zugkraft verträgt; dementsprechend reißt oder teilt sich die Faserplatte entlang
der definierten Trennbahn, wenn auf ihre Fläche eine entsprechende Zugkraft
aufgebracht wird. Da eine einzige Faserplatte eine Vielzahl von Trennbahnen
haben kann, muß die zur Teilung des Bogens benötigte Zugkraft entlang einer
bestimmten Trennlinie angelegt werden, anstatt den vollständigen Bogen der
Zugkraft auszusetzen, denn sonst würden willkürliche Abtrennungen entlang der
Trennlinien resultieren.
Bei einem Verfahren zum Abtrennen eines Zuschnittbündels von einem geritzten
Plattenstapel wird der Wellplattenstapel entlang beider Seiten einer Fläche von
durch den Plattenstapel verlaufenden Trennbahnen gehalten; dann werden die
beiden gehaltenen Abschnitte auseinandergezogen, um das Bündel vom dem
restlichen Stapel abzutrennen. Wenn die Stapel zur Steigerung der Durchsatzrate
höher werden, muß mehr Zugkraft angewandt werden, um das Bündel vom
Stapel zu trennen. Um größere Zugkräfte ausüben zu können, müssen größere
Greif- oder Klemmkräfte auf den Stapel ausgeübt werden. An einem bestimmten
Punkt werden die Druckkräfte durch die auf jeder Seite der Trennbahn
angeordneten Klemmbacken so stark, daß die Faserplatte durch sie beschädigt
wird. Andererseits rutscht die Faserplatte bei zu geringer Klemmkraft während
des Zugvorgangs aus den Klemmen heraus.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Abtrennen von
Zuschnittbündeln von einem geritzten Plattenstapel mit in Zuschnitteile
gestanzten Bögen anzugeben, die große Plattenstapel zerteilen kann, ohne die
Bögen selbst dabei zu beschädigen.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine isometrische Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum
Abtrennen von Wellmaterial-Bündeln von einem Wellplattenstapel;
Fig. 2A eine schematische Seitenansicht der in Fig. 1 gezeigten
erfindungsgemäßen Vorrichtung und insbesondere die schräg
verlaufende Schwenkachse für das Teilgestell;
Fig. 2B den durch Schwenken um die schräg stehende Achse erhaltenen
Versatz des Teilgestells in einer schematischen Seitenansicht der
Vorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 2C eine schematische Draufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung
gemäß Fig. 1, die die Verschiebung des Teilgestells durch das Kippen
um die Schrägachse zeigt;
Fig. 3 einen seitlichen Aufriß der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit den
Klemmbacken zum Greifen des Stapels, den Fördereinrichtungen der
unteren Klemmelemente und (angedeutet) die Steuerung;
Fig. 4 einen seitlichen Aufriß der erfindungsgemäßen Vorrichtung beim
Einführen eines Wellplattenstapels;
Fig. 5 einen seitlichen Aufriß der in Betrieb befindlichen erfindungsgemäßen
Vorrichtung beim Abtrennen eines Wellplattenbündels vom
Wellplattenstapel;
Fig. 6 einen seitlichen Aufriß der in Betrieb befindlichen Vorrichtung,
nachdem das Wellplattenbündel von dem verbleibenden Plattenstapel
abgetrennt wurde;
Fig. 7 einen seitlichen Aufriß der Vorrichtung beim Entfernen des Bündels
vom Hauptstapel und Einführen des restlichen Stapels in die
Vorrichtung;
Fig. 8 einen seitlichen Aufriß der bevorzugten Ausführungsform, bei der das
bevorzugte Klemm-Stellglied und die Klemmbacken zurückgeschoben
sind;
Fig. 9 einen seitlichen Aufriß der bevorzugten Vorrichtung mit den in
Klemmstellung befindlichen Klemmbacken;
Fig. 10 einen seitlichen Aufriß der Vorrichtung in gekippter Stellung von
Klemm-Stellglied und Teilgestell;
Fig. 11 ein Flußdiagramm der Steuerung für das erfindungsgemäße Verfahren;
Fig. 12 eine Seitenansicht der Vorrichtung von Fig. 1 mit schräg stehender
Schwenkachse;
Fig. 13 eine grafische Perspektivansicht eines einzelnen Bogens mit drei
gestanzten Zuschnitten und den die einzelnen Zuschnitteile
definierenden Trennlinien;
Fig. 14 eine grafische Perspektivansicht eines Plattenstapels gemäß Fig. 13,
wobei die Trennlinien entlang gestrichelt angedeuteter Trennflächen
ausgerichtet sind;
Fig. 15 eine grafische Perspektivansicht des zu brechenden Plattenstapels
beim Lösen eines Zuschnittbündels vom Hauptstapel entlang einer
Trennfläche;
Fig. 16 eine bruchstückartig vergrößerte Grundrißansicht einer Trennfläche
und einer unregelmäßigen Trennlinie entlang eines Bogens.
Bei der Herstellung von Pappschachteln und anderen aus Wellfaserbögen
gefertigten Artikeln wird eine große Faserplatte in einer Stanzmaschine oder einer
anderen Schneideinrichtung bearbeitet, um eines oder mehrere Zuschnitteile
(flache Formen) aus ihr herauszuschneiden. In Fig. 13 ist ein solcher Bogen A mit
den aus ihr gebildeten Zuschnitteilen b, c, d gezeigt, die durch gestanzte
Trennlinien e und f definiert sind. Wie oben erläutert, sollen die Zuschnitteile nicht
vollständig von dem ganzen Bogen abgeschnitten werden, sondern so mit dem
Bogen verbunden bleiben, daß der vollständige Bogen als Ganzes anstelle einer
Vielzahl einzelner Zuschnitteile behandelt werden kann. Hierdurch wird die
Bearbeitungszeit erheblich verkürzt und die Rentabilität wird im Vergleich zu
Verfahren, die noch ausgestanzte Zuschnitteile verwenden, erhöht.
Bekanntermaßen können beim Teilschnitt ohne Abtrennen der Zuschnitteile von
dem Bogen z. B. kleine Zungen T (Fig. 13) entlang der gestanzten Trennlinien e, f
stehen gelassen werden bzw. die Trennlinien e, f werden geprägt oder teilweise
geschnitten, um so in dem Bogen Stellen (im folgenden "Ritzen" genannt) zu
erhalten, die weniger Zugkraft aushalten.
Irgendwann im Laufe der Bearbeitung müssen die definierten Zuschnitteile von
der geritzten Hauptplatte abgetrennt werden, um getrennt versandt bzw. zu
zusammengesetzten Kartons weiter verarbeitet werden zu können. Das
Abtrennen sollte zur Erhöhung der Produktivität so ausgeführt werden, daß eine
Anzahl von Bögen A zu einem Stapel S zusammengefaßt wird, wobei die
Trennlinien aufeinander liegender Bögen miteinander ausgerichtet sind (Fig. 14).
Dies wird typischerweise durch Stapeln einer Anzahl von Bögen entlang einer
Stapelebene X (Fig. 15) erreicht, wobei die Trennlinien e bzw. f jeweils
miteinander ausgerichtet sind. Der Stapel wird dann an den gegenüberliegenden
Seiten einer ausgewählten Trennlinie festgehalten und unter Zugkraft gesetzt, so
daß die Zungen gebrochen werden; hierdurch wird ein Bündel B (Fig. 15)
einzelner Zuschnitteile vom Stapel abgetrennt. Der zurückgebliebene Stapel S₁
(Fig. 15) wird dann dem gleichen Schritt unterworfen; dieser Vorgang wird
wiederholt, bis alle einzelnen Zuschnitteile voneinander getrennt sind.
Typischerweise sind die Trennlinien einzelner Bögen miteinander ausgerichtet, so
daß sie sich ungefähr in der durch in Fig. 4 gestrichelt angedeuteten Ebene
befinden. Häufig durchkreuzt die Trennlinie den Bogen orthogonal von einer Seite
zur anderen, wodurch eine im wesentlichen gerade Trennlinie entsteht. Aufgrund
der Form des Endprodukts kann es allerdings auch erforderlich sein, die
Trennlinie mit einer rechteckige Aussparung (vgl. Fig. 16) zu versehen oder daß
sie in mehr als einer Ebene liegt. Die vorliegende Erfindung ist für beide
Anwendungen geeignet.
Wenn eine Vielzahl von Bögen aufeinander gestapelt wird, müssen die
Trennlinien nicht so in einer Ebene ausgerichtet sein, daß der Stapel genau in
zwei Hälften geteilt wird; leichte Überlappungen können möglich sein.
Erfindungsgemäß wird als "Trennebene Y" definiert, daß die Trennlinien, die
innerhalb der Trennebene Y liegen sollen, tatsächlich leicht von einer Seite der
Ebene zur anderen variieren können. Die hier als "Trennebene Y" bezeichnete
Ebene befindet sich innerhalb eines Bereichs Z (Fig. 16) zwischen zwei senkrecht
zum geritzten Plattenstapel verlaufenden Ebenen P₁, P₂; dabei umfaßt der Stapel
alle einzelnen Trennlinien, die eine bestimmte Kantenfläche eines von diesem
abzutrennenden Zuschnittbündels definieren. Die Bezeichnung "Trennbereich Z"
wird ebenfalls zur Definition des Bereichs zwischen zwei senkrecht zum Stapel
liegenden Ebenen P₁ und P₂ verwendet; dabei weist der Stapel durchkreuzende
Trennlinien auf, und eine nicht gerade verlaufende Trennlinie kann eine
Seitenkante des von dem Bogen abzutrennenden Zuschnitteils definieren. Ein
solcher Bereich und eine unregelmäßige Trennlinie sind in Fig. 16 dargestellt.
Demgemäß wird im folgenden ein von dem Plattenstapel abgetrennter
Zuschnittstapel als "Bündel" bezeichnet. Es ist der noch abzutrennende Teil eines
Stapels bzw. der schon von dem ursprünglich zur Zerteilung vorgesehenen
Plattenstapel abgetrennte Teil.
Zwar wird die Erfindung hier hauptsächlich im Zusammenhang mit Wellmaterial
(wie z. B. Wellpappe) beschrieben; die Vorrichtung und das Verfahren der
Erfindung können jedoch ebenso erfolgreich für ungewellte Faserplatten,
Kunststoffplatten, Fiberglasplatten oder andere halbstarre Materialien verwendet
werden, die unter Zugbelastung auseinanderreißen. Weiterhin sind
erfindungsgemäß auch dünne Holzplatten geeignet. Tatsächlich ist es bei
bestimmten, relativ brüchigen Materialien nicht einmal nötig, vordefinierte
schwächere Sollbruchstellen vorzusehen.
Fig. 1 ist eine isometrische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 10. Sie
umfaßt ein Gestell 12, das als stationärer Halter für bewegliche Teile dient, die im
folgenden näher beschrieben werden. Das Gestell 12 weist zwei aufrecht
stehenden Träger 14 auf, die als Seitenträger hauptsächlich der Stabilität des
Aufbaus und der Steifigkeit der Vorrichtung dienen.
Die Seitenträger 14 sind unten räumlich orthogonal mit den Gestellstützelementen
16 verbunden. Diese dienen insbesondere der aufrechten Stabilisierung des
Gestells 12 und der Vorrichtung 10 im allgemeinen.
Die Gestellstützelemente 16 weisen jeweils eine Montageplatte 18 auf, die zur
Montage der Vorrichtung auf den Boden einer Werkstatt oder an einer anderen
Fläche dient, auf der die Vorrichtung aufgebaut werden soll. Die Gestellstütz
elemente 16 umfassen weiterhin eine Teilgestellstrebe 20, die als U-förmiger
Träger im rechten Winkel zu den Seitenträgern 14 steht und fest auf die
Montageplatten 18 montiert ist. Die Teilgestellstrebe 20 verleiht dem im folgenden
näher beschriebenen Teilgestell 22 zusätzlich Stabilität.
An die Montageplatte 18 ist zu beiden Seiten der Vorrichtung ein aufrecht
stehender Teilgestellständer 24 montiert. Die Teilgestellstrebe 20 und der
Teilgestellständer 24 sind voneinander beabstandet, so daß sie zwischen sich
einen Führungskanal bilden. Dieser Kanal nimmt das Teilgestell 22 für die im
folgenden näher erläuterten Kippbewegungen auf. Die beiden Teilgestellständern
24 sind durch einen unteren Gestellquerträger 26 verbunden. Dieser ist fest an
die Teilgestellständer montiert und kann außerdem an den Montageplatten 18
befestigt sein.
Der der Vorrichtung zusätzliche Steifigkeit verleihende obere Gestellquerträger
verbindet die aufrecht stehenden Seitenträger 14.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird das
feststehende Gestell 12 aus den Seitenträgern 14 und dem oberen Querträger 28,
dem Gestellstützelement 16, den Teilgestellständern 24 und dem unteren
Gestellquerträger 26 gebildet, wodurch sich ein besonders unbeweglicher Aufbau
ergibt. Das Gestell 12 sollte vorzugsweise sehr steif ausgebildet sein, weil es
durch die Bewegungen eines gegen das Teilgestell und die im folgenden näher
beschriebenen Klemmbacken wirkenden Spreizers Belastungen ausgesetzt ist.
Die Gestellseitenträger 14 und der obere Gestellquerträger 28 sind so verbunden,
daß sie ein umgekehrtes U bilden. Wellmaterialstapel, von denen
Bündelabschnitte abgetrennt werden sollen, durchlaufen die von den
Seitenträgern 14 und dem oberen Querträger 28 gebildete rechteckige Öffnung.
Gemäß Fig. 1 ist das Teilgestell 22 ein Teil der Vorrichtung 10. Es hat aufrecht
stehende Teilgestell-Seitenträger 30, die fest mit dem oberen
Teilgestell-Querträger 32 verbunden sind und durch diesen in Abstand voneinander gehalten
werden. Das Teilgestell 22 ist im großen und ganzen ein Spiegelbild des von den
aufrecht stehenden Gestellträgern 14 und dem oberen Gestellquerträger 28
gebildeten Gestellabschnitts. Das Teilgestell 22 hat demgemäß ebenfalls einen
umgekehrt U-förmigen Bereich.
Das Teilgestell 22 sollte entsprechend dem Gestell 12 unbeweglich aufgebaut
sein und den durch den Betrieb der Vorrichtung darauf ausgeübte Biege- und
Verdrehspannungen standhalten können. Die unteren Enden der
Teilgestellseitenträger 30 passen jeweils genau zwischen die durch einen unteren
Querträger 26 verbundenen Teilgestellstreben 20 und Teilgestellständer 24.
Das Teilgestell 22 ist zwischen den Teilgestellstreben 30 und den
Teilgestellständern 24 an den Schwenkpunkten 34 und 36 am Gestell 12
befestigt. Die Schwenkpunkte 34 und 36 weisen gelagerte Schwenkgelenke zur
Aufnahme der Enden der feststehenden Schwenkachse 38 auf. Die
Schwenkachse 38 reicht durch die aufrecht stehenden Ständer 24 oder kann
vorzugsweise in Kugel-Lagern in den Ständern 24 aufgenommen sein. Die Enden
der Schwenkachse 38 erstrecken sich weiterhin durch die aufrecht stehenden
Ständer 24 und werden schließlich durch die Lager an den Schwenkpunkten 34
und 36 gehalten.
Als Alternative zur Verwendung der Schwenkachse 38 können Bolzen (nicht
gezeigt) an den Außenseiten der Teilgestellständer 24 befestigt werden, die bis in
die Lager an den Schwenkpunkten 34 und 36 reichen. Bei der bevorzugten
Ausführungsform wird die feststehende Schwenkachse 38 verwendet, um die
Montage zu vereinfachen und einen steiferen Aufbau zu erhalten.
Die durch die Punkte 34 und 36 definierte Schwenkachse verläuft schräg, so daß
sie die Ebene X, die Trennebene Y oder beide durchschneidet. Bei der
bevorzugten Ausführungsform ist der Vertikalabstand von Ebene X mit dem
unteren Drehklemm-Element 48 zum Schwenkpunkt 34 größer als der
Vertikalabstand zum zweiten Schwenkpunkt 36. Aufgrund des unterschiedlichen
Abstands steht die die Schwenkpunkte 34 und 36 verbindende Achse sowohl in
Richtung auf den oberen Teilgestellquerträger 32 schräg als auch hinsichtlich
einer rechtwinkligen Ausrichtung zu den aufrecht stehenden
Teilgestell-Seitenträgern 30. In der bevorzugten Ausführungsform ist die die Schwenkpunkte
34 und 36 verbindende Achse die feststehende Schwenkachse 38. Gemäß Fig.
12 ist die schräge Ausrichtung der Schwenkachse 38 in Richtung zur das untere
Drehklemmelement 48 umfassenden Ebene X deutlich sichtbar.
Das Gestell 12 und das Teilgestell 22 sind am oberen Gestellquerträger 28 und
am oberen Teilgestellquerträger 32 durch den Spreizer 42 verbunden. Der
Spreizer 42 ist vorzugsweise ein hydraulischer Stößel, der den oberen
Teilgestellquerträger 32 von dem oberen Gestellquerträger 28 weg drücken bzw.
die beiden Träger zusammenziehen soll. In der bevorzugten Ausführungsform ist
der Spreizer 42 zwar ein hydraulischer Zylinder; es kann aber auch ein
pneumatischer Zylinder verwendet werden. Bei der bevorzugten Ausführungsform
wird ein einzelner Spreizer 42 in Form eines hydraulischen Stößels verwendet,
der über ein Kreuzgelenk mit beiden oberen Querträgern verbunden ist; dadurch
ist der Stößel frei beweglich, während das Teilgestell 22 sich auf dem Gestell 12
zu und von ihm weg bewegt.
Da das Teilgestell 22 an den Schwenkpunkten 34 und 36 schwenkbar am Gestell
12 befestigt ist, wird, wenn der Stößel 42 sich auszudehnen soll, der obere
Teilgestellquerträger 32 vom oberen Gestellquerträger 28 weggedrückt.
Gemäß Fig. 5 wird das Teilgestell 22 durch dieses Spreizen um die feststehende
Schwenkachse 38 und um die Schwenkpunkte 34 und 36 geschwenkt. Das
Gestell 12 bleibt aufgrund der Gestell-Montageplatten 18 unbeweglich.
In Fig. 2A ist eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1
gezeigt die die Wirkungsweise der schrägen Schwenkachse 38 zeigt. Fig. 2A
zeigt das Teilgestell 22, das sich aus den Teilgestellseitenträgern 30 und dem
dazu im rechten Winkel befestigten oberen Teilgestellquerträger 32
zusammensetzt. Zwischen den Teilgestellseitenträgern 30 ist die Drehklemme 44
(s. u.) angeordnet, die den Teil des Plattenstapels aufnimmt, der von dem
restlichen Stapel abgetrennt werden soll. Die Materialplatten, die von der
Drehklemme 44 gehalten werden, liegen zunächst orthogonal zu der durch das
Teilgestell 22 definierten Trennebene Y, und liegen dann parallel zur Ebene X, die
parallel zum oberen Drehklemm-Element 46 bzw. unteren Drehklemm-Element 48
verläuft. Entsprechend durchkreuzen die feststehende Schwenkachse 38 und
folglich die die Schwenkpunkte 34 und 36 verbindende Schwenkachse die
Ebenen, die das obere und das untere Drehklemm-Element 46, 48 enthalten,
sowie die Stapelebene X. Die Schwenkachse kann auch so positioniert sein, daß
sie die Trennebene X oder beide Ebenen X, Y durchkreuzt.
Fig. 2B ist eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1. Wie
oben beschrieben, schwenkt das Teilgestell 22 in Richtung 57 vom Gestell 12 um
die Schwenkachse zwischen den Schwenkpunkten 34 und 36 weg, wenn der
Stößel 42 betätigt wird.
Die Reaktion des Teilgestells auf die durch Aktivieren des Stößels 42 ausgelöste
Schwenkung ist durch die festen Schwenkpunkte der Vorrichtung vorgegeben.
D.h. das Teilgestell 22 muß aufgrund der festen Schwenkpunkte 34 und 36 um
die feststehende Schwenkachse 38 schwenken. Weiterhin wird der
Zwischenraum zwischen dem oberen Gestellquerträger 28 und dem oberen
Teilgestellquerträger 32 am Stößel 42 durch diesen festgelegt. Da der Abstand
zwischen dem rechten Schwenkpunkt 36 und dem oberen Ende des rechten
Teilgestellseitenträgers 52 größer ist als der Abstand zwischen dem linken
Schwenkpunkt 34 und dem oberen Ende des linken Teilgestellseitenträgers 51,
legt die obere rechte Ecke 53 des Teilgestells eine größere Strecke zurück als
seine obere linke Ecke 52. Dadurch wird der obere Teilgestellquerträger 32 von
seiner Ausgangsposition, in der er sich in Parallelstellung zum oberen
Gestellquerträger 28 befindet, in eine nicht mehr parallele Stellung geschoben.
Dieser Effekt ist in Fig. 2C dargestellt; hier ist erkennbar, daß der obere
Gestellquerträger 28 und der obere Teilgestellquerträger 32 zunächst parallel
zueinander verlaufen.
Nach Aktivieren des Stößels 42 hat sich der obere Teilgestellquerträger 32 zur
Position 55 hin verschoben, die deutlich nicht mehr parallel zum oberen
Gestellträger 28 ist. Demgemäß wird der Abstand zwischen der oberen rechten
Ecke 53 des Teilgestells und dem oberen Gestellquerträger 28 größer als der
zum Abstand zwischen der oberen linken Ecke 54 des Teilgestells und dem
oberen Gestellquerträger 28. Jedoch verändert sich die durch die Schwenkachse
38 definierte Achse hinsichtlich des oberen Gestellquerträgers 28 nicht. Dadurch
schwenkt das Teilgestell 22 vom Gestell 12 in einem ungleichen Verhältnis weg,
so daß die rechte Seite des Teilgestells 22 sich schneller vom Gestell 12 weg
bewegt als seine linke Seite. Fig. 2B zeigt daß dadurch ein in Richtung 59
zwischen der Stapelklemme 50 und einer Zusatzklemme 44 gehaltener
Plattenstapel unter Zug getrennt wird, während das Teilgestell 22 vom Gestell 12
wegschwenkt. Da die rechte Seite des Teilgestells 22 sich jedoch schneller vom
Gestell 12 entfernt als seine linke Seite, wird die Trennung des Plattenbündels
vom restlichen Stapel an der rechten Bündelseite ausgelöst (vgl. Fig. 3C).
Weiterhin (vgl. Fig. 2B) beginnt das Bündel auch, sich an der oberen Stapelplatte
zu teilen und teilt sich dann fortlaufend bis hinunter zum untersten Bogen, weil
sich das Teilgestell 22 im oberen Bereich des Gestells 12 schneller von diesem
entfernt als im unteren Bereich.
Durch das Zusammenwirken dieser Abtrennvorgänge beginnt das Bündel sich
von dem Hauptplattenstapel an der oberen rechten Bündelecke zu trennen.
Dadurch werden die Trennkräfte nicht auf den gesamten Stapel oder sogar nur
auf die oberste Stapelplatte gerichtet, sondern zunächst nur auf diese eine Ecke
des Plattenstapels. Folglich wird weniger Zugkraft zum Abtrennen des Bündels
vom Hauptstapel benötigt, nämlich nur die zur Auslösung des Abtrennvorgangs
erforderliche Kraft.
Da der Plattenstapel und das abzutrennende Bündel durch die von der
Stapelklemme 50 und der Drehklemme 44 in Richtung 59 (Fig. 2B) ausgeübten
Reibkräfte gehalten werden, wird zum Abtrennen des Bündels vom Stapel bei
geringerer Zugkraft auch nur eine geringere Reibkraft benötigt. Da die Reibkraft
proportional zur auf den Stapel ausgeübten Druckkraft ist (wenn man annimmt,
daß der Reibungskoeffizient konstant bleibt), müssen die Stapelklemme 50 und
die Drehklemme 44 weniger Druckkraft aufwenden, wenn die benötigte Zugkraft
reduziert werden kann. Da bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung geringere
Druckkräfte angewandt werden können, wird auch das Risiko einer Beschädigung
des Wellplattenstapels reduziert.
Die Vorrichtung ist zwar mit schräg stehender Schwenkachse beschrieben, so
daß diese an der rechten Seite der Vorrichtung niedriger liegt als an der linken;
die gleiche Wirkung kann jedoch dadurch erreicht werden, daß man den linken
Schwenkpunkt 34 tiefer anordnet als den rechten Schwenkpunkt 36.
Entsprechend könnte die durch die feststehende Schwenkachse 38 definierte
Schwenkachse auch in Richtung auf den oberen Bereich der
Teilgestellseitenträger 30 angeordnet werden, und das Teilgestell könnte so
ausgebildet sein, daß es dort um eine Achse schwenkt. Bei einer solchen
Ausführungsform wäre das Stellglied 42 am Unterteil der Vorrichtung nahe dem
unteren Gestellquerträger 26 angeordnet. Wäre das Teilgestell mit der
Schwenkachse in der oberen Position ausgebildet, würde es sich nahe dem
unteren Gestellquerträger 26 nach außen vom Gestell 12 weg schwenken.
Unabhängig von der gewählten Ausrichtung der Schwenkachse bewirkt der
einzelne hydraulische Stößel 42, daß eine Ecke des Teilgestells sich weiter von
dem oberen Gestellquerträger 28 weg bewegt als die andere Ecke des
Teilgestells, so daß der gewünschten Effekt eintritt, d. h. das Abtrennen des
Bündels vom Stapel wird an nur einer Ecke ausgelöst.
Fig. 3 zeigt eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung von Fig. 1. Zwischen
den aufrecht stehenden Trägern 14 des Gestells 12 und dem oberen
Gestellquerträger 28 ist die Stapelklemme 50 angeordnet. Sie umfaßt ein oberes
Klemmelement 56 und ein unteres Klemmelement 58. Das obere
Stapelklemmelement 56 ist verschiebbar zwischen den aufrecht stehenden
Gestellträgern 14 montiert, so daß es sich senkrecht zum unteren
Stapelklemmelement 58 verschieben läßt. Der Abstand zwischen dem
Stapelklemmelement 58 und dem Gestell 12 bleibt während des Klemmens
vorzugsweise fest. Das obere Stapelklemmelement 56 wird durch das
Stapelklemmen-Stellglied 64 näher an das untere Stapelklemmelement 58
herangeführt; das Stapelklemmen-Stellglied 64 wird auch dazu verwendet, das
obere Stapelklemmelement 56 von dem unteren 58 weg zu schieben. Eine
Zahnstangenanordnung verbindet die gegenüberliegenden Enden der Klemme,
um Verstellungen beim Auf- und Abwärtsbewegen des Klemmelements zu
verhindern. Das Klemm-Stellglied 64 veranlaßt die Stapelklemme 50 dazu, die
Druckkraft auf den Stapel auszuüben, die zum Erhalt der Reibkräfte nötig ist,
durch die der Stapel gegen die oben beschriebenen Zugspannung gehalten wird.
Das untere Stapelklemmelement 58 umfaßt vorzugsweise einen Stapelförderer
60, der durch einen Stapelfördermotor 62 angetrieben wird. Der Stapelförderer 60
schiebt den Stapel in eine Trennebene zwischen der Drehklemme 44 und der
Stapelklemme 50 in die Vorrichtung ein. Der Stapelfördermotor 62 treibt den
Stapelförderer 60 durch die Stapelfördermechanik 65 an, die vorzugsweise ein
durch eine Getriebeuntersetzung (nicht gezeigt) angetriebener Kettentrieb ist. Das
untere Stapelklemmelement 58 kann alternativ eine flache Platte sein, und der
Stapel kann durch den Stapelzufuhr-Förderer 63 der Fig. 4 auf die Platte 63
geschoben werden.
Die Drehklemme 44 ist zwischen den Teilgestellseitenträgern 30 und dem oberen
Teilgestellquerträger 32 angeordnet. Die Drehklemme 44 ist spiegelverkehrt zur
Stapelklemme 50 ausgebildet. Sie umfaßt ein oberes Drehklemmelement 46 und
ein unteres Drehklemmelement 48. Das untere Drehklemmelement 48 ist
vorzugsweise ein Bündelförderer 66. Dieser wird durch einen Bündelfördermotor
68 und eine Bündelförder-Antriebsmechanik 70 angetrieben. Die
Bündelförder-Antriebsmechanik ist vorzugsweise ein durch eine Getriebeuntersetzung (nicht
gezeigt) angetriebener Kettentrieb.
Das obere Drehklemmelement 56 ist wie die Stapelklemme 50 verschiebbar
zwischen den Teilgestellseitenträgern 30 montiert, damit es sich senkrecht zum
unteren Drehklemmelement 48 bewegen kann. Zwischen dem Drehgestell 22 und
dem Klemmelement 56 befindet sich ebenfalls eine Zahnstangenanordnung, um
Verstellungen beim Auf- und Abwärtsbewegen der Drehklemme zu verhindern.
Der Abstand zwischen dem unteren Drehklemmelement 48 und dem Teilgestell
22 bleibt während des Klemmens vorzugsweise gleich. Das obere
Drehklemmelement wird durch ein Drehklemm-Stellglied 72 zum unteren
Drehklemmelement 48 hin und von ihm weg bewegt.
In der bevorzugten Ausführungsform sind das Stapelklemm-Stellglied 64 und das
Drehklemm-Stellglied 72 zu einem einzigen Klemm-Stellglied 74 zusammenge
faßt (vgl. Fig. 8). Dieses wird im folgenden näher beschrieben.
Das obere Stapelklemmelement 56 und das obere Drehklemmelement 46 können
mit verformbaren Druckkissen 76 versehen sein. Diese können mit Luft, Gel oder
einer anderen Flüssigkeit unter Unterdruck oder auch mit verformbarem Material
gefüllt sein, wodurch die verformbaren Druckkissen sich der Form des zwischen
den Klemmen 50 und 44 gehalten Plattenstapels anpassen können. Hierdurch
können Unregelmäßigkeiten an der Oberfläche des Plattenstapels ausgeglichen
werden, so daß sichergestellt ist, daß auch im Falle eines unebenen Stapels der
Druck auf den gesamten Plattenstapel ausgeübt wird.
Wie oben angegeben ist die Stapelklemme 50 zwischen den Gestellseitenträgern
14 angeordnet. Da die Drehklemme 44 nichtdrehbar an den Teilgestellträgern 30
befestigt ist, dreht sie sich wie das Teilgestell 22 um die Schwenkachse 38 (Fig.
2A).
Die Horizontalstellungen des oberen Klemmelements 56 und des oberen
Drehelements 46 können über Handräder 78, die mit Getrieben (nicht dargestellt)
auf den Elementen verbunden sind, eingestellt werden, um den Abstand zwischen
den beiden Klemmen einzustellen.
Wie oben beschrieben, führen die Förderer 60 und 66 den Stapel nicht nur in die
Vorrichtung ein und wieder heraus, sondern dienen gleichzeitig als jeweils unteres
Element der Klemmen.
Da der Stapel und das abzutrennende Bündel während des Abtrennvorgangs
unter Zug gehalten werden sollen, muß zu großer Schlupf in dem System der
Einrichtung vermieden werden, weil sich dadurch der auf den Stapel ausgeübte
Zug lockern würde. Da der Stapel und das Bündel auf den Förderbändern des
unteren Stapelklemmförderers 60 und des Bündelförderers 66 aufliegen, sollten
die Förderbänder unter Spannung gehalten werden, damit kein zu großer Schlupf
entsteht, der dazu beiträgt, den Zug auf den Stapel zu verringern. Dies wird durch
den Antrieb der Förderbänder vom Zufuhr- und vom Ausfuhrende aus erreicht;
dadurch stehen die Bänder sogar während der Schwenkbewegung des
Teilgestells unter Spannung.
Fig. 4 verdeutlicht, daß ein durch eine Antriebswelle angetriebenes Förderband
ein unter Spannung stehendes Ende und ein Ende mit Spiel aufweist. Der hier
gezeigte Bündelförderer 66 hat ein Bündel-Förderband 80, das durch eine
Bündelförder-Antriebsrolle 83 angetrieben wird, die wiederum durch eine
Bündelförder-Antriebsmechanik 70 am Ausfuhrende angetrieben wird. Diese ist
vorzugsweise ein Kettenantrieb (s. o.). Um das Bündel 92 von der Drehklemme 44
weg aus der Vorrichtung heraus nach rechts zu bewegen, dreht die
Bündelförder-Antriebsrolle 83 im Uhrzeigersinn, damit das Bündelförderband 80 das Bündel in
die bevorzugte Richtung bewegt. Das Bündelförderband 80 weist eine
Bündelförderband-Oberseite 81 und eine Bündelförderband-Unterseite 82 auf.
Der Stapelförderer 60 ist entsprechend ausgebildet; allerdings wird sein Band
vom Zufuhrende aus angetrieben, um Spannungen zu vermeiden, wenn die
Förderer während des Abtrennprozesses voneinander weg gedreht werden.
Der Stapelförderer 60 und der Bündelförderer 66 werden durch die unten näher
erläuterte Steuerung betrieben.
Gemäß Fig. 3 sind die Klemmen 50 und 44 mit den Drucksensoren 84 verbunden.
Diese sind entweder über die in Fig. 3 dargestellten Zylinder oder über den
einzelnen Klemmzylinder 126 (vgl. Fig. 8) in den Hydraulikleitungen mit den
beiden Klemmen verbunden.
Wie oben bereits erläutert, muß ausreichend Kraft auf den Stapel und das Bündel
ausgeübt werden, um die Reibkräfte zu erzeugen, die nötig sind, um den Stapel
für das Abtrennen des Bündels vom Hauptstapel unter ausreichendem Druck zu
halten. Diese Druckkräfte werden durch das Stapelklemm-Stellglied 64 auf den
Stapel aufgebracht sowie durch das Drehklemm-Stellglied 72 auf das Bündel
(s. o.). Wie schon erwähnt, kann zu hoher Druck zur Beschädigung des Stapels
führen, insbesondere wenn das Material relativ brüchig ist, wie z. B.
Wellfaserplatte.
Durch Berechnungen, Versuche oder Erfahrung können die Druckkräfte bestimmt
werden, die nötig sind, um den Stapel und das Bündel ausreichend fest zu
greifen, sowie auch die Druckkraft, die in Beschädigungen des Materialstapels
resultiert. Durch Ausrüsten der Vorrichtung mit Drucksensoren 84 können die
Klemm-Stellglieder 64 und 72 innerhalb eines Druckbereichs betrieben werden,
durch den ausreichende Reibkräfte auf den Stapel wirken, ohne ihn zu
beschädigen.
Gemäß des in Fig. 3 dargestellten Hydraulik-Schemas sind die hydraulischen
Zylinder-Stellglieder 64 und 72 durch ein Mehrwegeventil mit einer Pumpe 87
verbunden. Das Ventil wird zum Aus- und Einfahren der Zylinder von einer
programmierten Mikroprozessorsteuerung 86 gesteuert. Beim Einfahren der
Zylinder schließen sich die Klemmelemente 46, 56 und beim Ausfahren öffnen sie
sich. Im Hydraulik-Kreislauf ist ein Druck-Sensor-Übertrager 84 angeordnet, der
den Druck in den Leitungen feststellt. Der Druck verstärkt sich, wenn die
Klemmen sich schließen und den Stapel festhalten. Der Übertrager sendet je
nach erfaßtem Druck ein Signal von ca. 2-20 mA an den Mikroprozessor 86.
Wenn das Übertrager-Signal den programmierten Sollwert der Steuerung erreicht,
bewegt sich das Ventil 85 und sperrt die Klemmen an ihren Positionen beim
gewählten Klemmdruck. Ein Rückschlagventil 88 stellt sicher, daß die Klemmen
unbeweglich bleiben, solange sie nicht zum Öffnen aktiviert werden. Nun kann die
Steuerung die entsprechende Ventileinstellung vornehmen, um den Spreitzer 42
zu aktivieren, der das Teilgestell 22 zum Abtrennen des eingeklemmten Bündels
vom Stapel weg dreht. Nach dem Abtrennen des Bündels läßt die Steuerung den
Spreitzer einfahren. Zu Beginn der Einfahrbewegung von Spreitzer und Teilgestell
22 wird das Wegeventil aktiviert, um die Klemm-Stellglieder auszufahren, die sich
dann vom verbleibenden Stapel und dem abgetrennten Bündel lösen, um
Beschädigungen des Bündels beim Zurückkehren des Förderers in seine
Ausgangsposition zu vermeiden. Nun kann das abgetrennte Bündel vom
restlichen Stapel weggeführt werden und der Vorgang kann wiederholt werden.
Der Vorgang wird für jedes geritzte Zuschnittbündel des Stapels wiederholt, so
daß die einzelnen Bündel fortlaufend abgetrennt und von dem Stapel weggeführt
werden, bis keines mehr übrig ist.
Bei der bevorzugten Ausführungsform, bei der ein einziges Klemm-Stellglied 74
(vgl. Fig. 8) verwendet wird, wird eine einzige Steuermechanik gemäß der für die
Drehklemme 44 eingesetzten verwendet.
Da größere oder kleinere Druckkräfte nötig sein können, um den Stapel unter
Spannung zu halten, und da bestimmte Stapel je nach Material leichter
beschädigt werden können als andere, muß das durch den Mikrocomputer 86
eingesetzte Steuerverfahren zur Berechnung der durch die Klemm-Stellglieder 64
und 72 ausgeübten Kräfte variiert werden können und über ein entsprechendes
Tastfeld (nicht gezeigt) durch den Anwender gesteuert werden können; dadurch
kann der Anwender den nötigen Arbeitsdruck je nach gestapeltem, zu trennenden
Material auswählen.
Wie zuvor beschrieben, durchläuft die Trennlinie für ein Bündel einen Stapel
manchmal nicht rechtwinklig, sondern kann einen Versatz aufweisen, der sich
durch die gewünschte Form des zu erhaltenden, von dem Stapel abzutrennenden
Bündels ergibt. Z.B. kann eine Trennlinie den Bogen teilweise durchqueren und
dann die Richtung ändern (vgl. Fig. 16). In diesem Fall liegt die Trennlinie
zwischen zwei Ebenen P₁ und P₂, rechtwinklig zum Bogen. Wenn die
Stapelklemme 50 und die Drehklemme 44 zu eng nebeneinander liegen, ist es
möglich, daß die oberen Klemmelemente tatsächlich Bereiche überklemmen
können, die eine oder beide Ebenen P₁ und P₂ umfassen. Z.B. ist es möglich, daß
dort, wo die Trennlinie versetzt ist, die obere Stapelklemme 50 einen Teil des
Stapels, der tatsächlich noch zum Bündelbereich gehört, festklemmt. Um dieses
Überlappen zu verhindern, ist die bevorzugte Vorrichtung mit einer
Einstelleinrichtung versehen, durch die das eine oder andere bzw. beide
Klemmelemente 46 und 56 weiter voneinander entfernt werden können. Die
Handräder 78 sind ein Beispiel für eine solche Einstelleinrichtung; sie betätigen
einen Schraubeneinsteller oder eine Zahnstangenanordnung, durch die die
Klemmelemente 46 und 56 so vor- und zurückgestellt werden können, daß sie
rechtwinklig zu den aufrecht stehenden Trägern 14 und 30 stehen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist vorzugsweise mit einem Steuerschema zur
Beschleunigung der Geschwindigkeit und des Betriebs ausgestattet.
Die Steuerung ist in dem Flußdiagramm von Fig. 11 gezeigt. Das Steuerschema
kann in den Mikroprozessor 86 in Form eines Steuerprogramms eingegeben
werden. Es kann durch Aktivieren der Vorrichtungsbestandteile wie im folgenden
beschrieben durch die Verwendung von Elektromagneten, Relays, und anderen
bekannten Steuereinrichtungen zum Aktivieren elektrischer Motoren,
hydraulischer und pneumatischer Stellglieder und anderer Mechaniken
implementiert werden.
Im ersten Schritt des Steuerschemas, das auch ein erfindungsgemäßes
Verfahren umfaßt, wird in Schritt 102 von Fig. 11 (grafisch in Fig. 4 gezeigt) der
Materialplattenstapel 90, von dem ein Bündel 92 abgetrennt werden soll, durch
den Zufuhrförderer 60 und den Bündeltrennförderer 66 nach vorwärts in
Zufuhrrichtung 93 geschoben. Der Stapel mit dem abzutrennenden Bündel wird
vorgeschoben, bis sich das Bündel unter der Drehklemme 44 befindet. Die
Trennebene 94 zwischen dem Bündel 92 und dem verbleibenden Stapel 90 wird
an einer gewünschten Position zwischen der Drehklemme 44 und der
Stapelklemme 50 angeordnet.
Da die Länge des Bündels 92 dem Bediener der Vorrichtung bekannt ist und die
Förderdistanz des Bündeltrennförderers 66 so gesteuert werden kann, daß Stapel
und Bündel um eine bekannte Länge vorgeschoben werden, ist es möglich, den
Stapelförderer 60 und den Bündeltrennförderer 66 nur solange zu betätigen, bis
das Bündel in die Drehklemme 44 vorgeschoben ist und die Trennebene 94 sich
in der gewünschten Stellung befindet.
Sobald die Trennebene sich an der gewünschten Position befindet, stoppen die
Förderer und der Stapel wird in der Vorrichtung festgelegt.
In Schritt 104 der Fig. 11 (grafisch in Fig. 5 dargestellt) werden die
Stapelklemm-Stellglieder 64 und 72 so aktiviert, daß sie das obere Klemmelement 56 in
Richtung 95 ziehen, bis es den Stapel 90 berührt, und das obere
Drehklemmelement 46 wird in Richtung 95 gezogen, bis es das Bündel 92
berührt. Die von den Klemm-Stellgliedern 64 und 72 ausgeübten Kräfte sind so
stark, wie sie von dem oben beschriebenen Drucksensor-Schema festgesetzt
werden.
Wenn der Stapel und das Bündel durch die nötige Klemmkraft gehalten sind, wird
Schritt 106 der Steuerung gemäß Fig. 11 ausgeführt (vgl. Fig. 5). In Schritt 106
des Steuerschemas wird der Abstandsstößel 42 aktiviert, damit das Teilgestell 22
um die Schwenkachse 38 in Richtung 96 vom Gestell 12 weg schwenkt. Die
Drehklemme 44 dreht sich von der Stapelklemme 50 weg, wodurch das Bündel
92 sich von dem Stapel 90 abtrennt (vgl. oben).
Der nächste Schritt des Steuerplans ist Schritt 108 von Fig. 11 (vgl. Fig. 5).
Sobald das Bündel 97 von dem Hauptstapel 90 abgetrennt wurde, schieben die
Klemm-Stellglieder 64 und 72 die oberen Klemmelemente in Richtung 97 von
dem Bündel und dem Stapel weg. Das Bündel und der Stapel werden wie oben
beschrieben gelöst, damit das Teilgestell in seine Ausgangsposition zurückkehrt
und alle Bögen, die nicht vollständig in der Trennebene 94 liegen, frei im Stapel
gleiten können und nicht durch andere Platten im Bündel zerbrochen werden,
wenn das Bündel an seine Ausgangsposition zurückgeführt wird.
Nach dem Lösen der Klemmen wird Schritt 110 durchgeführt, der das Teilgestell
22 in seine Ausgangsstellung zurückführt. Gemäß Fig. 6 wird das Zurückführen
des Teilgestells 22 durch Aktivieren des hydraulischen Abstandsstößels 42
erreicht und das Teilgestell 22 in die durch Pfeil 98 angezeigte Richtung bewegt.
Hierbei befinden sich das obere Stapelklemmelement 56 und das obere
Drehklemmelement 46 in ihrer "Aufwärts"- oder gelösten Stellung.
Gemäß Fig. 11 ist der nächste Schritt des Steuerschemas Schritt 112; hier wird
das abgetrennte Bündel von der Drehklemme abgetrennt und der verbleibende
Stapel wird so weit vorgeschoben, daß das nächste Bündel sich in der
Drehklemme befindet (vgl. Fig. 7). Der Bündelförderer entfernt dann das Bündel
92 in der durch Pfeil 99 angedeuteten Richtung. Bevorzugt wird der
Stapelförderer nach einer kurzen Verzögerung aktiviert, um den verbleibenden
Stapel 90 in die für Schritt 102 beschriebenen Weise in die Drehklemme 44
vorzuschieben (vgl. Fig. 4).
Vorzugsweise erfolgt das Vorschieben des Stapels 90 etwas verzögert, um
sicherzustellen, daß das abgetrennte Bündel vollständig auf dem Förderer 66
ausgetreten ist, bevor der Stapel vorgeschoben wird und für den nächsten
Abtrennvorgang in Stellung gebracht wird.
Die Schritte 102 bis 112 des Steuerplans von Fig. 11 werden solange wiederholt,
bis der verbleibende Stapel 90 ein einzelnes Bündel ist. Dann ist kein Bündel
mehr abzutrennen und statt die Schritte 104 bis 110 zu wiederholen, durch die ein
Bündel von dem verbleibenden Stapel abgebrochen wird, wird der verbleibende
Stapelabschnitt einfach mit dem vorherigen, von dem Stapel abgetrennten Bündel
durch die Vorrichtung vorgeschoben. So kann der Durchsatz vergrößert werden.
In der bevorzugten Ausführungsform sind das Stapelklemm-Stellglied 64 und das
Drehklemm-Stellglied 72 durch ein einziges Klemm-Stellglied 74 ersetzt (vgl. Fig.
8); dadurch ist nur noch eine einzige Stellglied-Steuerung für beide
Klemmanordnungen nötig.
Das bevorzugte Klemm-Stellglied 74 umfaßt eine eingängige Gelenkverbindung
114, die mit der Drehklemm-Seitenplatte 118 verbunden ist, die wiederum mit
dem oberen Drehklemmelement 46 fest verbunden ist. Die Gelenkverbindung 114
ist an einem ersten Ende am Drehklemm-Gelenk 122 drehbar an der
Drehklemm-Seitenplatte 188 befestigt. Die Verbindungsplatte 116 ist fest mit der
Stapelklemm-Seitenplatte 120 verbunden, die wiederum fest mit dem oberen
Stapelklemmelement 56 verbunden ist. Die Verbindungsplatte 116 ist weiterhin
mit der Zylinderstange 128 des Klemm-Stellglied-Zylinders 126 verbunden.
Wenn das hydraulische Stellglied 126 aktiviert wird, um den Verbinder 128 nach
unten zu ziehen, wird die Verbindungsplatte 116 nach unten gezogen, so daß sich
auch das obere Stapelklemmelement 56 nach unten bewegt. Durch die
Einwirkung der Gelenkverbindung 114 bewegt sich das obere Drehklemmelement
46 ebenfalls nach unten in Richtung auf das untere Drehklemmelement 48. Dann
verbinden die Zugstangenanordnungen an beiden Seiten der Vorrichtung die
Klemmanordnungen mit den jeweiligen Gestellelementen, um Verstellungen beim
Nach-Oben und -Unten-Bewegen der Klemmen zu verhindern.
Fig. 9 zeigt die Stellung des oberen Stapelklemmelements 56 und des oberen
Drehklemmelements 46 nach dem Betätigen des hydraulischen Klemm-Stellglieds
126, wodurch die Verbindungsplatte 116 nach unten gezogen wird. Wenn der
Spreizer 42 betätigt wird, um das Teilgestell 22 vom Gestell 12 weg zu schieben,
schwenkt die Drehklemm-Seitenplatte 118 auch um die feststehende
Schwenkachse 38, wodurch die Gelenkverbindung 114 um das
Verbindungsplatten-Gelenk schwenkt.
Fig. 10 zeigt die Bewegung des Drehgelenks durch die Drehbewegung des
Teilgestells 22; dabei steht dieser aufgrund der winkligen Drehachse der Welle 38
leicht schräg.
Die vorliegende Erfindung gibt eine neuartige Technik zum Abtrennen von
Plattenstapeln entlang einer die Bögen durchquerenden Trennlinie an. Wie oben
angegeben, muß die Trennlinie zwischen dem von dem Plattenstapel
abzutrennenden Bündel und dem übrigen Stapel diesen nicht orthogonal
durchschneiden, sondern kann in ihrem Verlauf die Richtung ändern.
Das Verfahren erfordert es, daß der in einzelne Bündel zu zerteilende Stapel
sicher festgeklemmt oder gehalten wird, so daß die Bögen fest aufeinander
liegen. Der Plattenstapel, von dem das Bündel abgetrennt werden soll, wird
ebenfalls festgeklemmt oder gehalten. Typischerweise sind die von dem
Hauptstapel abzutrennenden Bereiche durch eine geschwächte Trennlinie
angerissen, die z. B. durch Perforieren, Prägen, teilweises Einschneiden oder
Schwächen des Bogens erhalten wird. Durch dieses Schneiden oder
Teil-Schwächen erhält man einen Bereich in dem Bogen, der eine geringere
Festigkeit aufweist. Wenn die Bögen so gestapelt werden, daß die Trennlinien in
etwa ausgerichtet sind, kann das Bündel vom Stapel weggezogen werden, indem
man auf beide Seiten der Trennlinie eine Zugkraft anlegt.
Gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung wird ein Teil des Stapels (ein
Bündel) gehalten oder festgeklemmt und vom Hauptstapel weggedreht. Das
gehaltene Bündel wird um eine Achse gedreht, die schräg verlaufen muß, um die
folgenden Flächen zu durchschneiden: (a) eine Fläche X, die die Bögen im Stapel
enthält; (b) eine Trennfläche Y; oder (c) beide Flächen X und Y. Das
entsprechende Schwenken des Bündels bewirkt zunächst das Abreißen bzw.
Abtrennen des von der Schwenkachse am weitesten entfernten Bogens,
ausgehend von der Ecke, die sich am weitesten von der Schwenkachse entfernt
befindet.
Im Verlauf der weiteren Schwenkung des Bündels setzt sich das Abreißen,
Brechen oder Abtrennen des Bündels vom Stapel durch Zug weiter fort, und zwar
von der Ecke der ersten Trennung nach unten in Richtung auf die Ecke des
Stapels fort, die der Schwenkachse am nächsten liegt. Dementsprechend
brechen die die Zuschnitte entlang der Trennfläche verbindenden Zungen
nacheinander und nicht alle gleichzeitig.
So muß nur eine sehr geringe Kraft aufgebracht werden, um den Abtrennprozeß
des Bündels vom Stapel einzuleiten. Folglich brauchen auch die für das
Festklemmen des Stapels benötigten Druckkräfte, die zum Erhalt der zum
Einleiten des Abtrennens erforderlichen Zugkräfte nötig sind, nicht groß sein.
Dadurch wird die Gefahr von Beschädigungen des Stapels durch zu festes
Einklemmen des Stapels sehr gering gehalten.
Der weitere Abtrennvorgang einer Reihe von Bündeln von einem Plattenstapel mit
einer Vielzahl von Trennlinien in jedem Bogen wurde oben im Zusammenhang mit
dem Steuersystem und der Betriebsweise der Vorrichtung erläutert.
Bezugszeichenliste
A Bogen
b Zuschnitt
c Zuschnitt
d Zuschnitt
e Trennlinie
f Trennlinie
P₁ Ebene
P₂ Ebene
S Stapel
T kleine Zungen
X Ebene
Y Trennflächen
Z Trennbereich
10 Vorrichtung
12 Gestell
14 zwei aufrechte Träger
14 Seitenträger
16 Gestellstützelemente
18 Montageplatte
20 Teilgestellstrebe
22 Teilgestell
24 Teilgestellständer
26 unterer Gestellquerträger
28 oberer Gestellquerträger
30 Teilgestellstreben
32 oberer Teilgestellquerträger
34 Schwenkpunkt
36 Schwenkpunkt
38 feststehende Schwenkachse
42 Spreizer/Stößel/Stellglied
44 Drehklemme
46 oberes Drehklemmelement
48 unteres Drehklemmelement
50 Stapelklemme
51 linker Teilgestell-Seitenträger
52 rechter Teilgestell-Seitenträger
53 obere rechte Ecke des Teilgestells
54 obere linke Ecke des Teilgestells
55 Stellung/Lage
56 oberes Klemmelement
57 Richtung
58 unteres Klemmelement
58 Richtung
59 Richtung
60 Stapelförderer
62 Stapelfördermotor
64 Stapelklemm-Stellglied/Schalter
65 Stapelfördermechanik
66 Bündelförderer
68 Bündelfördermotor
70 Bündelförder-Antriebsmechanik
72 Drehklemm-Stellglied/Schalter
74 einzelnes Klemm-Stellglied/Schalter
76 verformbare Kissen
78 Handrollen
80 Bündelförderband
81 Oberseite des Bündelförderbands
82 Unterseite des Bündelförderbands
83 Antriebsrollen des Bündelförderbands
84 Druck-Sensor-Übertrager
85 Ventil
86 programmierte Mikroprozessorsteuerung
88 Absperrventil
90 Stapel
92 Bündel
93 Zufuhrrichtung
94 Trennebene
95 Richtung
96 Richtung
97 Richtung
98 Pfeil
99 Pfeil
102 Schritt
104 Schritt
106 Schritt
108 Schritt
110 Schritt
112 Schritt
114 einzelne Gelenkverbindung
116 Verbindungsplatte
118 Drehklemm-Seitenplatte
120 Stapelklemm-Seitenplatte
122 Drehklemm-Gelenkspitze
124 Verbindungsplatten-Gelenkspitze
126 Klemm-Stellglied-Zylinder
128 Zylinderstange
128 Verbinder
b Zuschnitt
c Zuschnitt
d Zuschnitt
e Trennlinie
f Trennlinie
P₁ Ebene
P₂ Ebene
S Stapel
T kleine Zungen
X Ebene
Y Trennflächen
Z Trennbereich
10 Vorrichtung
12 Gestell
14 zwei aufrechte Träger
14 Seitenträger
16 Gestellstützelemente
18 Montageplatte
20 Teilgestellstrebe
22 Teilgestell
24 Teilgestellständer
26 unterer Gestellquerträger
28 oberer Gestellquerträger
30 Teilgestellstreben
32 oberer Teilgestellquerträger
34 Schwenkpunkt
36 Schwenkpunkt
38 feststehende Schwenkachse
42 Spreizer/Stößel/Stellglied
44 Drehklemme
46 oberes Drehklemmelement
48 unteres Drehklemmelement
50 Stapelklemme
51 linker Teilgestell-Seitenträger
52 rechter Teilgestell-Seitenträger
53 obere rechte Ecke des Teilgestells
54 obere linke Ecke des Teilgestells
55 Stellung/Lage
56 oberes Klemmelement
57 Richtung
58 unteres Klemmelement
58 Richtung
59 Richtung
60 Stapelförderer
62 Stapelfördermotor
64 Stapelklemm-Stellglied/Schalter
65 Stapelfördermechanik
66 Bündelförderer
68 Bündelfördermotor
70 Bündelförder-Antriebsmechanik
72 Drehklemm-Stellglied/Schalter
74 einzelnes Klemm-Stellglied/Schalter
76 verformbare Kissen
78 Handrollen
80 Bündelförderband
81 Oberseite des Bündelförderbands
82 Unterseite des Bündelförderbands
83 Antriebsrollen des Bündelförderbands
84 Druck-Sensor-Übertrager
85 Ventil
86 programmierte Mikroprozessorsteuerung
88 Absperrventil
90 Stapel
92 Bündel
93 Zufuhrrichtung
94 Trennebene
95 Richtung
96 Richtung
97 Richtung
98 Pfeil
99 Pfeil
102 Schritt
104 Schritt
106 Schritt
108 Schritt
110 Schritt
112 Schritt
114 einzelne Gelenkverbindung
116 Verbindungsplatte
118 Drehklemm-Seitenplatte
120 Stapelklemm-Seitenplatte
122 Drehklemm-Gelenkspitze
124 Verbindungsplatten-Gelenkspitze
126 Klemm-Stellglied-Zylinder
128 Zylinderstange
128 Verbinder
Claims (26)
1. Vorrichtung zum Trennen eines Stapels von Materialbögen in einer
Trennebene, die die Bögen schneidet, mit einer ersten Klemme (56, 58) zur
festen Klemmung des Stapels in einer Richtung, die normal zu den Bögen
verläuft und in einer Stapelebene, die die Trennebene schneidet, mit einer
zweiten Klemme (46, 48) zur festen Klemmung des Stapels in einer
Richtung normal zu den Bögen, wobei die erste Klemme und die zweite
Klemme auf gegenüberliegenden Seiten der Trennebene liegen und die
zweite Klemme bezüglich der ersten Klemme entlang einer Achse (38)
schwenkbar angeordnet ist, die wenigstens eine der Ebenen schneidet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, die ferner einen Spreizer (42) enthält, der
zwischen der ersten Klemme (56) und der zweiten Klemme (46) angeordnet
ist, wobei der Spreizer (42) derart positioniert ist, daß bei seiner Betätigung
die zweite Klemme bezüglich der ersten Klemme um die Achse (38)
schwenkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein
Klemmstellglied zur Betätigung wenigstens einer der Klemmen vorgesehen
ist, welche ein oberes Klemmelement (56, 46) und ein unteres
Klemmelement (58, 48) aufweist, das so ausgebildet ist, daß es das obere
Klemmelement und das untere Klemmelement zum Klemmen nahe
zueinander bringt und dadurch eine Klemmkraft auf den Stapel aufbringt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eines der Klemmelemente einen Drucksensor zur Feststellung des durch
das Klemmen auf den Stapel aufgebrachten Drucks enthält und ein
entsprechend abgeleitetes Signal abgibt und das eine
Rückkopplungsschleife für den Klemmdruck enthält, welche auf das
Drucksignal anspricht, um den Klemmdruck des Klemmstellgliedes zu
regeln.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das untere
Klemmelement (58, 48) einen Förderer (60, 70) zur Bewegung des Stapels
in und aus der Klemme aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand
zwischen wenigstens einer der Klemmen und der Trennebene einstellbar
ausgebildet ist.
7. Vorrichtung zur Trennung eines Stapels von Materialbögen, wobei jeder
Bogen einen Trennweg aufweist, der durch einen geschwächten Abschnitt
gebildet ist, wobei alle Trennwege der Bögen zwischen zwei Ebenen liegen,
die die Bögen schneiden, und der Bereich zwischen den Ebenen eine
Trennzone bildet, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Klemme (56, 58)
zur Klemmung des Stapels in einer Richtung normal zu den Bögen und in
einer Stapelebene enthält, die die zwei Ebenen schneidet, daß eine zweite
Klemme (46, 48) zur festen Klemmung des Stapels in einer Richtung normal
zu den Bögen vorgesehen ist, und daß sich die erste Klemme und die zweite
Klemme auf gegenüberliegenden Seiten der Trennzone befinden, wobei die
zweite Klemme bezüglich der ersten Klemme entlang einer Achse (38)
schwenkbar ist, die wenigstens eine der Ebenen schneidet.
8. Vorrichtung zur Trennung eines Stapels von Materialbögen, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Gestell (12) mit einer ersten und einer zweiten
Seite und einer ersten Klemme (56, 58) zwischen den Seiten zum Klemmen
eines Stapels vorgesehen ist, wobei das Gestell (12) ferner ein erstes und
zweites Stützgestell (16) aufweist, das an den jeweiligen Seiten des Gestells
(12) zur Abstützung des Gestells auf dem Boden angeordnet ist, daß ein
Teilgestell (30) mit einer ersten und zweiten Seite und einer zweiten
dazwischen angeordneten Klemme (46, 48) vorgesehen ist, wobei die
zweite Klemme ein unteres zweites Klemmelement (48) enthält, um ein
Bündelteil des Stapels aufzunehmen, wobei das Teilgestell (30) bezüglich
der ersten und zweiten Stützgestelle (16) an zugeordneten ersten und
zweiten Schwenkpunkten (34, 36) angeordnet ist, um das Teilgestell (30)
bezüglich des Gestells (42) zu schwenken, wobei die ersten und zweiten
Schwenkpunkte (34, 36) entlang einer Achse (38) liegen, die wenigstens
eine der Stapelebenen parallel zum unteren zweiten Klemmelement (48)
oder einer Trennebene, die die Stapelebene schneidet, und daß ein Stößel
(42) zwischen dem Gestell (12) und dem Teilgestell (30) vorgesehen ist, um
das Gestell (12) und das Teilgestell (30) auseinander zu bewegen, wodurch
das Teilgestell um die Schwenkpunkte (34, 36) dreht und der Bündelbereich
von dem von der ersten Klemme gehaltenen Stapel getrennt wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Klemme ein unteres erstes Klemmelement (58) und ein oberes erstes
Klemmelement (56) enthält, wobei das obere erste Klemmelement in einer
Richtung rechtwinklig zum unteren ersten Klemmelement bewegbar ist, und
daß die zweite Klemme ein oberes zweites Klemmelement (46) enthält,
wobei das obere zweite Klemmelement (46) in einer Richtung rechtwinklig
zum unteren zweiten Klemmelement (58) bewegbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das untere
erste Klemmelement (58) einen ersten Förderer (60) zur Bewegung eines
Teils des Stapels in und aus der ersten Klemme enthält.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das obere erste
Klemmelement (56) und das obere zweite Klemmelement (46) durch eine
Gelenkverbindung verbunden sind, so daß das obere zweite Klemmelement
(46) in einem bogenförmigen Weg von dem ersten Klemmelement (56)
aufgrund Schwenken des Teilgestells (30) sich wegbewegen kann, und daß
die Gelenkverbindung mit einem Klemmstellglied verbunden ist, um das
obere erste Klemmelement (56) und das obere zweite Klemmelement in
einer Richtung rechtwinklig zu den jeweiligen unteren Klemmelementen zu
bewegen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel
hydraulisch betätigt ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster
Querträger (28) zwischen der ersten und der zweiten Gestellseite oberhalb
der ersten Klemme angeordnet ist, daß ein zweiter Querträger (32) zwischen
der ersten Seite und der zweiten Seite des Teilgestells (30) oberhalb der
zweiten Klemme angeordnet ist, und daß der Stößel (42) zwischen dem
ersten Querträger und dem zweiten Querträger angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der erste
Gelenkpunkt und der zweite Gelenkpunkt durch eine Gelenkwelle (38)
miteinander verbunden sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das untere
zweite Klemmelement (48) einen zweiten Förderer (70) zur Bewegung des
abgetrennten Bündels aus der zweiten Klemme enthält.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der
Förderer ein Förderband und einen Förderbandantrieb zur Bewegung der
Förderbänder enthält, wobei jeder der Förderer eine Antriebszone aufweist,
in der jeder Förderer in Kontakt mit einem Stapel von Bögen steht, und
wobei die Förderbandantriebe so ausgebildet sind, daß die Förderbänder
innerhalb der Antriebszone unter Spannung stehen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Drucksensor vorgesehen ist, der mit den jeweiligen Klemmen zur
Bestimmung des auf den Stapel jeder Klemme ausgeübten Drucks
verbunden ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jedes obere
Klemmelement ferner ein deformierbares Polster (76) enthält, das mit
Stapeln unregelmäßiger Höhe in Verbindung steht.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß ferner ein
Steuersystem vorhanden ist, das die Bewegung der Förderer zu Bewegung
des Stapels in und aus den ersten und zweiten Klemmen steuert, das die
Betätigung des Klemmstellgliedes zum Klemmen und Entklemmen des
Stapels steuert, das die Betätigung des Stößels steuert, um das Teilgestell
(30) bezüglich des Gestells (12) zu verschwenken, und das das
Klemmstellglied steuert, um den von den Klemmen auf den Stapel
ausgeübten Druck zu erfassen.
20. Verfahren zur Trennung eines Bündels von Bogenteilen von einem Stapel
von Bögen, bei dem der Stapel entlang einer Stapelebene gehalten ist und
das Bündel von dem Stapel entlang einer Trennlinie abgetrennt wird, die die
Stapelebene schneidet, dadurch gekennzeichnet, daß der Stapel auf
gegenüberliegenden Seiten der Trennlinie in einer Richtung normal zu den
Bögen geklemmt wird, daß der Stapel an der Trennlinie um eine Achse
gebogen wird, die eine der Ebenen schneidet, um eine progressive
Trennung des Stapels von einem Punkt des Stapels aus einzuleiten.
21. Verfahren nach Anspruch 20, bei dem die Achse innerhalb einer Ebene
parallel zu und zu einer Seite der Trennlinie verläuft.
22. Verfahren zur Trennung eines Stapels von Materialbögen, um ein
abgetrenntes Bündel des Stapels zu erzeugen, wobei jeder Bogen
wenigstens eine geschwächte Trennlinie aufweist, und die Bögen in einer
Stapelebene gestapelt sind, so daß zugeordnete Trennlinien in dem Stapel
im wesentlichen entlang wenigstens einer Trennebene ausgerichtet sind, die
die Stapelebene schneidet, dadurch gekennzeichnet, daß der Stapel in eine
erste Klemme und eine zweite Klemme eingeführt wird, wobei die Klemmen
durch eine Trennebene getrennt sind, daß der Stapel mit jeder der Klemme
geklemmt wird, und daß eine der Klemmen relativ zu der anderen an der
Trennebene um eine Achse geschwenkt wird, die wenigstens eine der
Ebenen schneidet, um eine Trennung des Stapels von einem Punkt des
Stapels aus einzuleiten, daß die Klemme weiter um die Achse geschwenkt
wird, bis alle Bögen entlang ihrer Trennlinien abgetrennt sind, um das
abgetrennte Bündel des Stapels zu erzeugen.
23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmen
ferner von dem Stapel und dem Bündel freigegeben werden, daß das
Bündel in die angenäherte Stellung entlang der Stapelebene vor dem
Schwenken gebracht wird, und daß das Bündel von der Trennebene
weggeführt wird.
24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Schritte
wiederholt werden, bis der Stapel zu einem Bündel mit keiner weiteren
Trennlinie geführt hat.
25. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß es den Schritt
umfaßt, den Stapel mit einer Kraft festzuklemmen, die so berechnet ist, daß
ein Brechen des Stapels verhindert wird.
26. Verfahren zur Trennung eines Stapels von Materialbögen entlang einer
Trennzone, wobei jeder Bogen einen Trennweg aufweist und der Trennweg
einen Bereich mit geschwächter Festigkeit aufweist, der die Bögen
überquert, wobei die zugeordneten Trennwege innerhalb des Stapels
zwischen zwei Ebenen liegen, die die Bögen schneiden, und der Bereich
zwischen den Trennlinien die Trennzone bildet, wobei der Stapel einen
oberen Bogen aufweist, der entlang der Stapelebene liegt, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stapel auf gegenüberliegenden Seiten der
Trennzone in einer Richtung normal zur Stapelebene festgeklemmt wird,
daß ein geklemmter Bereich des Stapels an der Trennzone um eine Achse
geschwenkt wird, die eine der Ebenen schneidet, um eine Trennung des
oberen Bogens an einem Punkt entlang des Trennweges des oberen
Bogens innerhalb der Trennzone zu initiieren.
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| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: B26D 7/18 |
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |