DE19727413A1 - Kraftstoffeinspritzsystem für Brennkraftmaschinen - Google Patents
Kraftstoffeinspritzsystem für BrennkraftmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung geht von einem Kraftstoffeinspritzsystem nach
der Gattung des Patentanspruchs 1 aus. Bei einem solchen,
durch die EP 0 699 835 bekannten Kraftstoffeinspritzsystem
wird der erste Kraftstoffhochdruckspeicher von der Hoch
druckpumpe mit Kraftstoff versorgt und ist über ein
elektrisch gesteuertes Ventil mit dem zweiten Kraftstoff
hochdruckspeicher verbunden, von dem die Druckleitungen zu
den Kraftstoffeinspritzventilen abführen. Der Druck in dem
zweiten Kraftstoffhochdruckspeicher wird durch einen Druck
sensor überwacht der das elektrisch gesteuerte Ventil
steuert. Auf diese Weise soll der aktuelle Druck in dem
zweiten Kraftstoffhochdruckspeicher den Bedürfnissen des
Betriebs der Brennkraftmaschine angepaßt werden.
Bei solchen Kraftstoffeinspritzsystemen müssen sowohl der
erste Kraftstoffhochdruckspeicher als auch der zweite Kraft
stoffhochdruckspeicher beide beim Start der Brennkraftma
schinen mit Kraftstoff gefüllt und dieser Kraftstoff auf
einen Kraftstoffeinspritzdruck gebracht werden, der hoch
genug sein muß um den Start der Brennkraftmaschine durch
Hochdruckeinspritzung zu gewährleisten. Dazu ist eine hohe
Förderleistung der Kraftstoffhochdruckpumpe erforderlich in
Hinblick darauf, daß dieses Füllen der
Kraftstoffhochdruckspeicher bei einer niedrigen Antriebs
drehzahl über die startende Brennkraftmaschine selbst
erfolgt. Dieses hohe Fördervolumen, das notwendig ist, um
einen schnellen Start zu gewährleisten ist andererseits bei
Normalbetrieb des Kraftstoffeinspritzsystems wiederum zu
groß und benötigt eine unnötig hohe Antriebsleistung.
Insbesondere bei der bekannten Unterteilung der
Kraftstoffhochdruckspeicher ist ein relativ großes Volumen
zu füllen.
Durch das erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzsystem mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 wird ein
schnelles Füllen des ersten Kraftstoffhochdruckspeichers
erreicht, aus dem dann auch direkt die Versorgung der Kraft
stoffeinspritzventile erfolgt. Auf diese Weise kann ein
relativ kleines Volumen schnell auf hohen Druck gebracht
werden, um die Startfähigkeit des Kraftstoffeinspritz
systemes zu ermöglichen. Im Laufe des weiteren Betriebs wird
dann über das druckgesteuerte Ventil der zweite Kraftstoff
hochdruckspeicher als zusätzlicher Kraftstoffspeicher zuge
schaltet, wobei die Summe beider Volumina dann ausreichend
groß ist, um den Kraftstoffversorgungsfall in allen übrigen
Betriebsbereichen der Brennkraftmaschine zu decken. In
vorteilhafter Weise erfolgt gemäß Patentanspruch 2 die
Öffnung der Verbindung zwischen den Kraftstoffhochdruckspei
chern bei Überschreiten eines Mindestdrucks im ersten Kraft
stoffhochdruckspeicher, wobei in vorteilhafter Weise gemäß
Patentanspruch 3 das Ventil zwischen den beiden Kraftstoff
hochdruckspeichern ein mechanisch, druckgesteuertes Ventil
ist mit einem federbelasteten Ventilglied, das eine Über
strömöffnung zwischen den beiden Hochdruckspeichern steuert.
In weiterer Ausgestaltung kann das gemäß Patentanspruch 4
als Schieber und zugleich als Sitzventilglied ausgebildete
Ventilglied des Ventils noch mit einem weiteren Ventilglied
zusammenwirken, mit dem eine Verbindung zwischen dem
Kraftstoffhochdruckspeichern und einer Entlastungsleitung
bei Überschreiten eines bestimmten Druckes aufsteuerbar ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind den übrigen
Patentansprüchen zu entnehmen und werden in der nachfolgen
den Beschreibung anhand der Figuren näher erläutert. Es
zeigen Fig. 1 eine schematische Darstellung des Kraftstoff
einspritzsystems, und Fig. 2 eine Teilansicht der gesteuer
ten Verbindung zwischen dem ersten Kraftstoffhochdruckspei
cher und dem zweiten Kraftstoffhochdruckspeicher.
Ein Kraftstoffeinspritzsystem für Brennkraftmaschinen der
gattungsgemäßen Art weist gemäß Fig. 1 eine Hochdruckpumpe
1 auf, die Kraftstoff aus einem Kraftstoffvorratsbehälter 2
ggf. unter Vorschaltung einer hier nicht gezeigten Vorför
derpumpe ansaugt und unter hohen Druck über eine Drucklei
tung 4 einem Kraftstoffhochdruckspeicher 5 zuführt. Von
diesem zweigen Druckleitungen 7 entsprechend der Zahl der zu
versorgenden Kraftstoffeinspritzventilen 8 ab. Diese Kraft
stoffeinspritzventile sind elektrisch gesteuerte Ventile,
die von einer Steuereinrichtung 10 in Abhängigkeit von
Betriebsparametern gesteuert werden. Dabei werden
entsprechend den Anforderungen einer fremdgezündeten
Brennkraftmaschine insbesondere der Einspritzbeginn und die
Einspritzdauer gesteuert. Der im Kraftstoffhochdruckspeicher
5 gespeicherte Kraftstoff wird durch einen Drucksensor 11
überwacht und das Signal des Drucksensors dem Steuergerät 10
zu Steuerzwecken zugeführt. Das Steuergerät 10 kann dabei
entsprechend einem eingestellten Sollwert die Fördermenge
der Kraftstoffhochdruckpumpe 1 steuern, indem z. B. eine
Ansaug- oder Zuflußdrossel 12 verändert wird, oder
hochdruckseitig in hier nicht weiter dargestellter Weise in
die Förderung der Hochdruckpumpe 1 eingegriffen wird.
Zusätzlich oder alternativ kann ein Drucksteuer- oder
Druckregelventil 14 vorgesehen werden, daß bei Erreichen
eines bestimmten, eingestellten oder höchstzulässigen Drucks
öffnet und den Kraftstoffhochdruckspeicher 5 zum
Kraftstoffrücklauf bzw. zu einem Entlastungsraum 3 entlastet
und bei Erreichen eines gewünschten Druckniveaus wieder
schließt. Dazu ist es bekannt, solche Drucksteuerventile zum
einen Teil mechanisch auszuführen und zum anderen Teil
elektrisch den gewünschten Öffnungsdruck des mechanisch
arbeitenden Drucksteuerventils zu variieren, indem entweder
eine magnetische Zuschaltkraft oder die Vorspannung einer
den Steuerdruck bestimmenden Feder elektrisch verändert
wird. Bei Kraftstoffeinspritzsystemen, bei denen die Förder
leistung der Hochdruckpumpe geregelt wird, kann ein solches
Drucksteuerventil auch ein reines mechanisch arbeitendes
Druckbegrenzungsventil sein.
Der Fig. 2 sind nun die erfindungsgemäßen Einzelheiten des
Kraftstoffhochdruckspeichers 5 entnehmbar. Dem Teilaus
schnitt eines solchen Speichers gemäß Fig. 2 ist zu entneh
men, daß der Kraftstoffhochdruckspeicher 5 in einen ersten
Kraftstoffhochdruckspeicher 16 und einem zweiten Kraftstoff
hochdruckspeicher 17 unterteilt ist. Dabei können diese
Speicher, wie gezeigt in einem gemeinsamen Gehäuse inte
griert sein oder es können zwei einzelne Gehäuse vorgesehen
werden, wobei vom ersten Kraftstoffhochdruckspeicher 16 die
Druckleitungen 7 zu den Kraftstoffeinspritzventilen 8 abfüh
ren und die Druckleitung 4 der Hochdruckpumpe 5 ebenfalls in
den ersten Kraftstoffhochdruckspeicher 16 mündet, dessen
Druck durch den Drucksensor 11 überwacht wird. Zwischen den
ersten Kraftstoffhochdruckspeicher 16 und dem zweiten Kraft
stoffhochdruckspeicher 17 ist ein Verbindungskanal 18 ausge
bildet, der über einen Ventilsitz 19 in einen Führungskanal
20 übergeht, dessen dem Ventilsitz 19 gegenüberliegende
Seite eine Verbindung zu einer Entlastungsleitung 21 hat. In
dem Führungskanal 20 ist ein Ventilglied 23, das als
Schieber ausgebildet ist, verschiebbar. Dieses ist im
wesentlichen topfförmig mit einem Boden 25 mit ebener
Stirnseite 26, die als Dichtfläche mit dem Ventilsitz 19
zusammen wirkt. In dieser Funktion bildet das Ventilglied 23
ein Sitzventilglied. Ein Mantelbereich 27 des Ventilgliedes
23 verschließt bei Anlage seiner Stirnseite 26 am Ventilsitz
19 eine Überströmöffnung 28 zwischen dem Führungskanal 20
und dem zweiten Kraftstoffhochdruckspeicher 17. Das
Ventilglied 23 wird auf seiner dem ersten
Kraftstoffhochdruckspeicher 16 abgewandten Seite von einer
Druckfeder 29 in Schließrichtung beaufschlagt. Die Feder
stützt sich an einem Verschlußteil 30 ab, das den
Führungskanal verschließt, eine Öffnung für die
Entlastungsleitung 21 freiläßt und einen Anschlag 31 für das
Ventilglied bildet, wenn dieses entgegen der Kraft der Feder
29 vom Ventilsitz 19 weg verschoben wird. Dieser Anschlag
bestimmt den maximalen Weg des Ventilgliedes, das bei Anlage
an diesem die Überströmöffnung 28 ganz geöffnet hat, so daß
eine ungehinderte Verbindung zwischen dem ersten
Kraftstoffhochdruckspeicher 16 und dem zweiten
Kraftstoffhochdruckspeicher 17 hergestellt ist.
Beim Start der Brennkraftmaschine befindet sich das Ventil
glied 23 der in Fig. 2 gezeigten Stellung, bei der die
Überströmöffnung 28 verschlossen ist. Der von der Hochdruck
pumpe 1 geförderte Kraftstoff füllt daher den ersten Kraft
stoffhochdruckspeicher 16 auf und bringt diesen auf den
erforderlichen hohen Kraftstoffeinspritzdruck, der für den
Start der Brennkraftmaschine benötigt wird. Nach Anlaufen
der Brennkraftmaschine und weiterer Förderung der
Kraftstoffhochdruckpumpe, jetzt mit höherer Förderleistung,
steigt der Druck im Kraftstoffhochdruckspeicher 16 an
derart, daß nun das Ventilglied 23 gegen die Vorspannung der
Feder 29 verschoben werden kann. Dabei wird mit zunehmendem
Weg die Überströmöffnung 28 von der Stirnseite 26
aufgesteuert, so daß sich in der Folge auch der zweite
Kraftstoffhochdruckspeicher auf das erforderliche
Druckniveau auffüllen kann.
Dieses Druckniveau wird in der Folge entweder durch die
bereits beschriebene Maßnahme der Steuerung der Kraft
stofförderung der Hochdruckpumpe 1 oder durch Entlastung
über das Drucksteuerventil gesteuert. Dieses Drucksteuerven
til ist bei der Ausgestaltung nach Fig. 2 als Drucksteuer
ventil 14' in das Ventil 22 integriert. Dazu ist auf der der
Stirnseite 26 abgewandten, dem Entlastungsdruck ausgesetzten
Stirnseite 34 des Ventilgliedes 23, ein Schließglied 35 des
Drucksteuerventils 14' vorgesehen, das von einer separaten
Feder oder von der Feder 29 beaufschlagt wird. Dieses
Schließglied 35 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel
ebenfalls topfförmig ausgebildet mit einem Bodenteil 37 und
einem Mantelteil 38, über das das Schließglied 35 innerhalb
des topfförmigen Ventilglieds 23 geführt ist. Auf das
Bodenteil ist ein Dichtkegel 39 auf der der anderen
Stirnseite 34 des Ventilgliedes 23 zugewandten Stirnseite 40
des Schließglieds 35 angeordnet, der mit einem Durchtritts
kanal 42 im Ventilglied 23 zusammen arbeitet. Dieser Durch
trittskanal verbindet die Stirnseite 26 des Ventilglieds 23
mit der Stirnseite 34 und ist dort als Ventilsitz 44 ausge
formt. Der Raum zwischen der Stirnseite 34 des Ventilglieds
23 und der Stirnseite 40 des Schließglieds 35 ist über eine
Entlastungsbohrung 45 mit der Entlastungsleitung 21 am Ende
des Führungskanals verbunden.
Bei dieser Ausgestaltung wirkt ein und dieselbe Druckfeder
29 auf das Ventilglied 23 und das Schließglied 35 und ist
bestrebt beide an ihren Sitzen 19 bzw. 44 zu halten. In
diesem in Fig. 2 gezeigten Zustand ist eine Verbindung
entweder zwischen dem ersten Kraftstoffhochdruckspeicher 16
und dem zweiten Kraftstoffhochdruckspeicher 17 und zwischen
diesen Kraftstoffhochdruckspeichern und der Entlastungsseite
unterbunden. Die dem Druck ausgesetzte Fläche ist bei beiden
Ventilgliedern unterschiedlich, so daß aufgrund der höheren
druckausgesetzten Fläche bei einer Drucksteigerung im ersten
Kraftstoffhochdruckspeicher 16 das Ventilglied 23 in
Öffnungsrichtung bewegen wird. Zugleich steigt die
Vorspannung der Feder 29 so lange, bis das Ventilglied 23 in
Anlage am Anschlag 31 ist und die Verbindung zum zweiten
Kraftstoffhochdruckspeicher 17 ganz geöffnet hat. Bei
weiterer Drucksteigerung und Erreichen eines höchst
eingestellten Druckes gelingt es dann, das Schließglied 35
von seinem Sitz entgegen der Kraft der Feder 29
wegzubewegen, so daß die Kraftstoffhochdruckspeicher über
den Durchtrittskanal 42 und die Entlastungsbohrung entlastet
werden können.
Statt dieser Ausgestaltung ist natürlich auch eine Ausfüh
rung mit separater Anbringung eines Drucksteuerventils 14
möglich und auch bei einer Integration mit dem Ventil 22
können zwei Federn jeweils für eines der Ventilglieder
vorgesehen sein. Es ist weiterhin möglich, beim Stillstand
der Brennkraftmaschine bzw. bei Außerbetriebnahme des Kraft
stoffeinspritzsystems den zweiten Hochdruckspeicher ganz zu
entlasten. Dabei kann eine Entleerungsbohrung 47 zwischen
dem zweiten Kraftstoffhochdruckspeicher und dem Führungs
kanal 20 vorgesehen werden, wie sie gestrichelt in Fig. 2
eingezeichnet ist. Bei im Schließstellung befindlichem
Ventilglied 23 hat dabei dessen Mantelbereich 27 diese
Entleerungsbohrung geöffnet. Vor einem öffnen der Überström
öffnung 28 wird diese Entleerungsbohrung jedoch durch den
Mantelbereich 27 verschlossen, so daß der zweite Hochdruck
speicher auf den gewünschten Betriebsdruck gelangen kann.
Durch diese erfindungsgemäße Lösung mit der Zweiteilung des
Kraftstoffhochdruckspeichers ist es möglich, mit einer
relativ kleinen Leistung einer Hochdruckpumpe auszukommen.
Dabei kann das Gesamtvolumen des Kraftstoffhochdruck
speichers 5 größer ausgelegt werden als bei einem nur
einteiligen Kraftstoffhochdruckspeicher, da bei der
zweiteiligen Lösung der den Arbeitsbeginn des Kraftstoff
einspritzsystems bestimmende Kraftstoffhochdruckspeicherteil
schnell genug auf den Betriebsdruck gelangt. Vorteilhaft ist
ferner die Integration des Drucksteuerventils bzw.
Druckbegrenzungsventils in das die Verbindung zwischen den
beiden Kraftstoffhochdruckteilen steuernden Ventil 22.
Claims (8)
1. Kraftstoffeinspritzsystem für Brennkraftmaschinen mit
einer Hochdruckpumpe (1), die einen ersten und einen zweiten
Kraftstoffhochdruckspeicher (16, 17) mit Kraftstoff
versorgt, wobei der erste Kraftstoffhochdruckspeicher (16)
über ein Ventil (22) mit dem zweiten Kraftstoffhochdruck
speicher (17) verbindbar ist und der erste Kraftstoffhoch
druckspeicher (16) über Druckleitungen (7) mit jeweils einem
elektrisch gesteuerten Kraftstoffeinspritzventil (8) verbun
den ist, das zum Einspritzzeitpunkt auf Einspritzdruck
gebrachten, gespeicherten Kraftstoff aus dem ersten Kraft
stoffhochdruckspeicher (16) entnimmt und zur Einspritzung an
der zugehörigen Brennkraftmaschine bringt, dadurch gekenn
zeichnete daß die Hochdruckpumpe (1) mit dem ersten Kraft
stoffhochdruckspeicher (16) verbunden ist und das Ventil
(22) zwischen dem ersten und dem zweiten Kraftstoffhoch
druckspeicher ein vom Druck im ersten Kraftstoffhochdruck
speicher (16) gesteuertes Ventil ist.
2. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ventil bei Überschreiten eines
Mindestdruckes im ersten Kraftstoffhochdruckspeicher (16)
die Verbindung zwischen dem ersten Kraftstoffhochdruckspei
cher (16) und dem zweiten Kraftstoffhochdruckspeicher 17)
herstellt.
3. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ventil (22) ein federbelastetes
Ventilglied (23) aufweist, das eine Überströmöffnung (28)
zwischen dem ersten Kraftstoffhochdruckspeicher (16) und
zweiten Kraftstoffhochdruckspeicher (17) steuert.
4. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ventilglied (23) auf seiner einen
Stirnseite (26) vom Druck im ersten Kraftstoffhochdruck
speicher (16) beaufschlagt ist, dort mit einer Dichtfläche
(26) mit einem Ventilsitz (19) zusammenwirkt und auf seiner
anderen, von der Feder belasteten Stirnseite (34) einem Ent
lastungsdruck ausgesetzt ist und mit einer Steuerkante (26)
die Überströmöffnung (28) steuert.
5. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ventilglied (23) topfförmig ausge
bildet ist, mit seiner einen Stirnseite (26) die Dichtfläche
bildet, die zugleich eine die Überströmöffnung (28)
steuernde Steuerkante bildet.
6. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ventilglied (23) einen seine eine
Stirnseite (26) mit seiner anderen Stirnseite (34)
verbindenden Durchtrittskanal (42) aufweist, der durch ein
von einer vorgespannten Feder (29) belastetes Schließglied
(35) eines Drucksteuerventils (14') verschließbar ist.
7. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schließglied (35) bei Erreichen
eines höchstzulässigen Drucks in den Kraftstoffhochdruck
speichern den Durchtrittskanal (42) zur Entlastungsseite hin
öffnet.
8. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Feder (29), die das Schließglied
(35) belastet zugleich die Feder (29) ist, die das Ventil
glied (23) belastet.
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| JPH1162773A (ja) | 1999-03-05 |
| EP0887544A1 (de) | 1998-12-30 |
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