DE1972633U - Schranktuer od. dgl. - Google Patents
Schranktuer od. dgl.Info
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- strip
- cabinet door
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/70—Door leaves
- E06B3/88—Edge-protecting devices for door leaves
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/70—Door leaves
- E06B3/7001—Coverings therefor; Door leaves imitating traditional raised panel doors, e.g. engraved or embossed surfaces, with trim strips applied to the surfaces
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B5/00—Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
- E06B5/006—Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for furniture
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Wing Frames And Configurations (AREA)
Description
Philipp Ernst KG., Eschelbronn/Baden
"Schranktür od.dgl."
Die Neuerung betrifft eine Schranktür oder ähnliches Möbelstück aus Holz mit PaIz und einer denselben bildenden Falzleiste.
Schranktüren, die zur besseren Abdichtung einen Falz erhalten sollen, werden bisher üblicherweise mit einem sogenannten
Massivanleimer versehen., d.h. einer Leiste, die mit einer
ihrer Flächen stumpf an die Stirnseite der Schranktür geleimt wird und der Stärke des Türholzes entspricht. Ein solcher
Massivanleimer erfordert das Aufleimen mittels einer Spezialpresse.
Die mit dem Anleimer versehene Schranktür wird auf beiden Seiten abgezahnt und gegebenenfalls, insbesondere zur
Erzielung hochglanzpolierter Flächen, zum Verdecken der Fuge zwischen dem Anleimer und dem Türholz mit einem z.B. etwa 1,5 mm
starken Sperrfurnier abgesperrt. Die Herstellung einer solchen Schranktür ist umständlich und teuer.
Die Neuerung vermeidet die Nachteile der bisher bekannten Schranktüren dieser Art, indem sie eine einfache Herstellung
des Falzes ermöglicht, ohne daß eine nach außen hervortretende und durch eine Furnierplatte zu verdeckende Fuge zwischen einem
Anleimer und dem Schrankholz entsteht. Sie besteht im wesentlichen
darin,, daß das Holz der Tür auf deren Außenseite unter
Bildung einer rückwärtigen Aussparung bis oder etwa bis zur Kantenfläche des Überschlages verlängert und in die Aussparung
eine den Falz bildende Falzleiste, insbesondere mit winkelförmigem
Querschnitt,, eingesetzt ist» Vorzugsweise ist die Verlängerung des Türholzes nur so stark,, z,B« etwa 2,5 bis 5 Rim,
bemessen, wie dieses aus Festigkeitsgründen erforderlich ist. Die Falzleiste selbst kann als winkelförmige, mit seinen beiden
Schenkeln an das Türholz angeleimte Holzleiste ausgebildet sein.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Falzleiste mittels einer beweglichen oder nachgiebigen Klammer zusätzlich mit dem Türholz
verbunden ist. Dadurch ist es möglich, die Leiste nach dem Anklammern scharnierartig hochzuklappen, den Leim aufzutragen und
die Leiste daraufhin wieder in die Falzlage zurückzuklappen. Gewünschtenfalls kann hierauf die gesamte Außenfläche beleimt und
mit einer Furnierschicht versehen werden. Der besondere Vorteil
der Neuerung besteht darin, daß eine Spezialverleimung der Leiste und ein nachträgliches Bündigschleifen, wie dieses bei
einer nach der herkömmlichen Art verleimten Falzleiste notwendig ist, erspart wird, also zwei volle Arbeitsgänge fortfallen.
Bei einer anderen Ausführungsform der Neuerung besteht die Falzleiste
aus Kunststoff, insbesondere Hart-PVC. Das Kunststoffprofil kann hierbei auch die Kantenfläche des Überschlages abdecken
und dadurch gegen Beschädigung schützen. Es kann mit
in dem Türholz mittels Dübel und Bohrungen oder mittels/Nuten
eingreifender Federn oder Leisten oder durch entsprechende Teile
- 3 verbunden sein., die vorteilhaft mit Widerhaken versehen sind.
Die Neuerung sei anhand der Zeichnung noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen,, je in einem Horizontalschnitt durch
eine Schranktür.,
Fig. 1 eine bekannte übliche Ausführung,
Fig. 2 eine Ausführung mit aus Holz bestehender Falzleiste im Zustand vor dem Anleimen.,
Fig. 3 die fertige Ausführung gemäß Fig» 2,
Pig. 4 eine andere Ausführungsform der Neuerung mit Kunststoff-Falzleiste
und
Fig. 5 eine Variante zu Figo 4 mit gleichzeitigem Kantenschutz
durch die Falzleiste.
In Fig. 1 ist ein Horizontalschnitt durch eine bekannte Schranktür dargestellt. An das Türholz 10 ist an dessen Stirnkante
11 der Massivanleimer 12 angeleimt, der zur Bildung des
Falzes mit einer Aussparung 13 vorgesehen wird. Türholz 10 und
Anleimer 12 sind mit Sperrfurnieren 14 und 15 verkleidet.
Im erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und 3
weist das Türholz 110 eine Verlängerung 116 auf, die sich bis zur vorderen Endkante des den Falz bildenden Überschlages erstreckt s
so daß eine durch die Flächen 111 und 117 begrenzte vertikal durchlaufende rückwärtige Aussparung 118 gebildet wird. In
diese Aussparung wird die Falzleiste 112 eingesetzt und durch eine Klammer 119 mit dem Türholz 110 verbunden.Die Klammer
hierbei auf dem Holz aufliegen oder in das Holz eingelassen sein und mit ihren Enden in das Holz eingeschlagen werden.
Vorzugsweise werden mehrere solcher Klammern über die Länge der Falzleiste 112 verteilt. Sie sind beweglich., z.B. gelenkig
ausgebildet oder bestehen aus biegsamem Material, so daß die Falzleiste 112, wie in Fig. 2 dargestellt ist, aufgebogen werden
-kann und hierauf Leimschichten 120 auf die Flächen 111 und
117 -aufgebracht werden können. Nach dem Aufbringen des Leims
wird die Falzleiste 112 wieder heruntergeklappt, so daß sie durch die Leimschichten 120 fest mit dem Türholz 110 bzw. mit
der im wesentlichen den Überschlag bildenden Verlängerung Il6 fest verbunden wird. Die Klammer 119 kann an ihrer Stelle verbleiben
oder nach dem Verleimen der Falzleiste 112 wieder entfernt werden.
Gewünschtenfalls kann das Türholz auf seiner Außenseite auch mit einer Furnierschicht versehen sein, die jedoch in der Zeichnung
nicht dargestellt ist.
Die Falzaussparung 113 kann vor oder nach dem Anleimen der Falzleiste 112 hergestellt werden. Letztere kann aus beliebigem
geeigneten Holz bestehen, vorzugsweise aus einem Ä-bachi-Massivholz,
da sich dieses bei dem geradlinigen Wuchs am besten für den vorgesehenen -Zweck eignet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 besteht die Palzleiste 212 aus einem Kunststoff-Winkelprofil, das auf die Flächen 211
und 217 einer FaIzaussparung im Holz 210 bzw. dessen Verlängerung
21β aufgesetzt wird und den Falz 215 bildet. Die Falzleiste 212,
z.B. aus Hart-PVC bestehend., weist einen Zapfen 221 auf, der
mit widerhakenförmigen Vorsprüngen versehen ist und in eine Nut im Holz 210 eingetrieben wird,, deren Dicke kleiner als
das Außenmaß der widerhakenförmigen Vorsprünge des Zapfens ist. Die Falzleiste 212 liegt dadurch dicht an den Flächen 211,217
an und ist im Holz 210 fest verankert.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 unterscheidet sich von demjenigen
nach Fig. 4 lediglich dadurch, daß die Falzleiste 212
in insgesamt Z-förmiger Ausbildung mit einem Flansch 222 die Kantenfläche des Überschlages 2l6 abdeckt und dadurch diese
gegen Beschädigung schützt.
Statt aus Kunststoff kann die Falzleiste gegebenenfalls auch aus einem anderen geeigneten Material, gegebenenfalls auch aus
Metall bestehen. Statt für Schranktüren kann die Neuerung auch bei anderen Möbelstücken Verwendung finden, bei denen ebenfalls
ein entsprechender Falz vorgesehen ist.
Claims (7)
1. Schranktür oder ähnliches Möbelstück aus Holz mit Falz und einer denselben bildenden Falzleiste, dadurch gekennzeichnet,
daß das Türholz (110,210) auf deren Außenseite unter Bildung einer rückwärtigen Aussparung bis oder etwa
bis zur Kantenfläche des Überschlages verlängert (116,216) und in die Aussparung eine den Falz bildende Falzleiste
(112,212), insbesondere mit winkelförmigem Querschnitt, eingesetzt ist.
2. Schranktür od.dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verlängerung (116,216) des Türholzes nur so stark
(z.B. etwa 2,5 bis 5 mm) wie aus Festigkeitsgründen erforderlich
bemessen ist.
3· Schranktür od.dgl. nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Falzleiste als winkelförmige, an das Türholz (110) angeleimte Holzleiste (112) ausgebildet ist.
4. Schranktür od.dgl. mitFalznais;te, insbesondere nach Anspruch
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Falzleiste (112) durch bewegliche oder nachgiebige - vorzugsweise in das
Holz eingelassene - Klammern (119) zusätzlich mit dem Türholz (110) verbunden ist, insbesondere derart, daß die Falzleiste
nach dem Anklammern hochgeklappt und nach dem Auftrag der Leimschicht zwischen Türholz und Falzleiste wieder zurückgeklappt
werden kann.
Schranktür od.dgl. nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Falzleiste (212) aus Kunststoff, insbesondere Hart-PVC, besteht.
6. Schranktür od.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das die
Falzleiste (212) bildende Kunststoffprofil mit dem Türholz (210) mittels in Ausnehmungen des Türholzes eingreifender,
insbesondere mit Widerhaken versehener, vorspringender Teile, z.B. mittels in Bohrungen eingreifender
Dübel oder mittels einer in eine Nut des Türholzes eingreifenden Leiste oder Feder (221) verbunden
ist.
7. Schranktür od.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Falzleiste
(212), insbesondere bei Verwendung von Kunststoff, auch die Überschlagkante als Kantenschutz (222) verkleidet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE25695U DE1972633U (de) | 1967-09-05 | 1967-09-05 | Schranktuer od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE25695U DE1972633U (de) | 1967-09-05 | 1967-09-05 | Schranktuer od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1972633U true DE1972633U (de) | 1967-11-16 |
Family
ID=33332231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE25695U Expired DE1972633U (de) | 1967-09-05 | 1967-09-05 | Schranktuer od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1972633U (de) |
-
1967
- 1967-09-05 DE DEE25695U patent/DE1972633U/de not_active Expired
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