DE19726772C2 - Mehrzweckschlafhülle in zwei verschiedenen Ausführungen - Google Patents
Mehrzweckschlafhülle in zwei verschiedenen AusführungenInfo
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Abstract
Mehrzweckschlafhülle in zwei Ausführungen: DOLLAR A - zum Aufenthalt und zur Übernachtung im Freien aus dickem, wasserdichtem, wärmeisolierendem Material, DOLLAR A - zum Aufenthalt und zur Übernachtung in Räumen aus entsprechend leichterem Material. DOLLAR A Die derzeitigen Schlafsäcke sind geschlossene Röhren, die die Arme einengen und keine Mobilität zulassen. Die neuen Mehrzweckschlafhüllen bieten dagegen Armfreiheit und erlauben das Umhergehen. DOLLAR A Technisches Merkmal beider Ausführungen ist ein ausgeklügeltes Reißverschluss- und Hakensystem, wodurch schnell mit wenigen Handgriffen Beinfreiheit zum Gehen erlangt wird, das im Wachpostenbereich wichtig ist. Ärmel ermöglichen Armfreiheit. Mit der dicken, wasserdichten, wärmeisolierenden Ausführung kamm man auch bei leichtem Frost und Regen draußen übernachten. DOLLAR A Die Mehrzweckschlafhüllen in zwei Ausführungen, d. h. für draußen oder drinnen, sind jeweils variable Hüllen zum Liegen, Schlafen und Umhergehen, verwendbar in Haus, Garten, Auto, auf dem Balkon, für Großeinsätze bei Katastrophen, in Wachstationen der Feuerwehr, Polizei und im Militär, Großveranstaltungen, Jugendtreffs, in Gefängnissen, besonders aber für Obdachlose.
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Mehrzweckschlafhülle in zwei
verschiedenen Ausführungen:
- a) eine zur Übernachtung im Freien - auch bei leichtem Frost und
Regen - bestehend aus drei Teilen:
- - einem schlafsackähnlichen Unterteil,
- - einer langen Jacke mit langen Ärmeln und
- - einem Kopfschutz,
- - innen aus einer dicken, sehr warmen lodenartigen Schicht und
- - aussen aus einer starken wind- und wasserdichten Kunststoffschicht;
- b) eine zweite Ausführung für die Übernachtung in geschlossenen
Räumen, bestehend aus zwei Teilen in Wolldeckenqualität:
- - Unterteil und
- - Jacke, jedoch ohne Kopfschutz.
Die technischen Merkmale der beiden Ausführungen dieser
Mehrzweckschlafhülle sind die gleichen, nämlich dass man bei beiden
mittels eines ausgeklügelten Reissverschluss- und Hakensystems
problemlos Beinfreiheit erlangen kann, um kurze Strecken zu Fuss
zurückzulegen, ohne die Schlafhüllen dafür ausziehen zu müssen. Es
werden lediglich in geöffnetem Zustand nach dem Heraussteigen die
seitlichen Teile des Unterteils 1 an den seitlichen Haken 8 befestigt.
Die gegenwärtig bekannten Schlafsäcke sind einteilige geschlossene
Röhren, die aufgrund ihrer Konstruktion ausschliesslich zum Liegen
und Schlafen geeignet sind und in denen man nicht - wie es bei der
vorliegenden Erfindung der Fall ist - herumgehen kann. Da bei ihnen
die Arme mit eingeschlossen sind, verursachen sie bei vielen Menschen
ein unangenehmes Engegefühl in der Schultergegend, was das
Einschlafen behindern kann.
Zum gegenwärtigen Stand der Technik gehört ein "Mantel als
Schlafsack umwandelbar" (DE 32 23 964 A1). Im Zustand eines
Mantels ist dieser ein normaler Mantel und im Zustand eines
Schlafsacks ähnlich konstruiert wie die bekannten Schlafsäcke, nämlich
als eine bis über die Schultern geschlossene Röhre, die wenig
Bewegungsfreiheit für die Arme bietet. Ausserdem ist dieser weder als
Mantel noch als Schlafsack für die Übernachtung im Freien bei kalten
Temperaturen geeignet.
Für den Aufenthalt im Freien gibt es gegenwärtig eine "Hülle für
Personen, vorzugsweise zur Benutzung im Freien" (DE 29 10 639 A1),
die jedoch keine Schlafhülle sondern eine ausschliesslich auf
Jagdzwecke ausgerichtete Hülle für den Ansitz ist.
Desweiteren gehört zum gegenwärtigen Stand der Technik ein
"Schlauchförmiges Gebilde aus Textilmaterial" (DE 72 30 508 U), bei dem
die Befestigung des Unterteils mittels Befestigungsgurten und
Schnallen - am Rücken des Trägers - nur sehr mühsam für den Träger
zu bewerkstelligen ist. Die - seitliche - Aufhängung bei beiden
Ausführungen der Mehrzweckschlafhülle, die Gegenstand der
gegenwärtigen Patentanmeldung ist, geht wesentlich schneller und
einfacher vonstatten, was z. B. gerade bei der Verwendung im
Katastrophen- oder Wachpostenbereich und auch ganz allgemein ein
grosser Vorteil ist. In der Ausführungsform als Schlafsack
("Mumiensack") bietet das "schlauchförmige Gebilde aus Textil" des
bestehenden Gebrauchsmusters DE 72 30 508 U ebenso wie die
herkömmlichen Schlafsäcke keine Armfreiheit, da hier keine Ärmel
existieren.
Weiterhin gibt es eine "Biwakausrüstung" (DE 19 44 302 U). Der
Biwaksack wird hier mittels Knopfleiste und ca. zwölf Knöpfen an-
bzw. abgeknöpft, was viel mühsamer und zeitaufwendiger ist als die
technische Lösung beider Ausführungsformen der hier angemeldeten
Mehrzweckschlafhülle. Ausserdem ist der Biwaksack im abgeknöpften
Zustand ein Extragepäckstück.
Das US-Patent "Knapsack-Parka Sleeping Bag" (US 4 103 377) ist
eine äusserst komplizierte Konstruktion: Hier müssen mit vielen
Handgriffen Teile auseinandergenommen und anders zusammengefügt
werden, um einen Schlafsack zu konstruieren, der wie die
herkömmlichen Schlafsäcke die Arme einengt.
Das Patent DE 195 10 518 A1 ist eine Erfindung, die zwar sehr
vielseitig ist, aber durch die vielen Möglichkeiten mittels Reissver
schlüssen Anpassungen vorzunehmen sehr benutzerunfreundlich ist. Es
ist sicherlich ein Problem, nachts oder bei schlechter Sicht die vielen
einzelnen Reissverschlüsse miteinander zu verbinden.
Problemstellung für den Erfinder der gegenwärtigen Patentanmeldung
war die Entwicklung bequemer, vielseitig verwendbarer, preiswerter
Schlafhüllen, bei denen man durch nur wenige Handgriffe mühelos
Fussfreiheit erlangt, um kurze Wegstrecken beispielsweise zur Toilette
etc. zu Fuss zurücklegen zu können, ohne die Hüllen ausziehen zu
müssen.
Mit diesen Schlafhüllen kann man bei vielen Anlässen,
besonders auch bei Massenunterbringung, mit der leichten Ausführung
in geschlossenen Räumen und mit der dicken Ausführung im Freien bei
leichten Minustemperaturen übernachten, was besonders auch für die
vielen Obdachlosen eine grosse Hilfe darstellen würde. Ferner ging es
dem Erfinder darum, während des Tragens dieser Schlafhüllen eine
gewisse Mobilität aufrechtzuerhalten, wobei die Hüllen nicht als
Extragepäckstücke mitzutragen sein sollten. Bei der Verwendung als
Schlafsack war es dem Erfinder wichtig, dass die Arme nicht eingeengt
sind, was viele Menschen als hinderlich beim Einschlafen empfinden.
Bei der leichten Ausführung ohne Jacke sind sowieso keine Ärmel
vorhanden. Bei der leichten und dicken Ausführung mit Jacke sind
Ärmel vorhanden, die jedoch nicht extra angebracht werden müssen.
Erfindungsgemäß wird dies durch eine Mehrzweckschlafhülle mit den
im Patentanspruch 1 enthaltenen Merkmalen erreicht. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprü
chen 2-7 enthalten.
In der nachfolgenden Beschreibung werden an Hand der Zeich
nungen zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben.
In ihrer dicken, wärmeisolierenden und wasserdichten Ausführung für
die Übernachtung im Freien besteht die Schlafhülle aus drei Teilen, die
jeweils aus zwei Materialschichten bestehen: innen aus einer dicken,
sehr warmen Stoffschicht aus Naturfaser wie Loden und aussen aus
einer wind- und wasserdichten Kunststoffschicht. (Fig. 1 und Fig. 2)
Das Unterteil 1 ist ein schlafsackähnliches Teil, das sich von den
Füssen bis zum unteren Brustbereich erstreckt, mit längenverstellbaren
Schulterträgern 10, die auf der Brust und dem Rücken über Kreuz
verlaufen. Es ist von der Gesamtgrösse her so grosszügig bemessen,
dass es Erwachsenen (Frauen als auch Männern) passt, selbst wenn
noch eigene Kleidung inklusive Mantel darunter getragen wird. Als
Schlafsack verwendet ist es im Fussbereich geschlossen. Auf der
Vorderseite kann die Hülle wahlweise durch einen von zwei in der
Mitte angesetzten Reissverschlüssen 12 von oben nach unten geöffnet
werden. Dickere Personen verwenden dann die äussere
Reissverschlussschiene, dünnere haken den Verschluss in die weiter
innen liegende Schiene ein. (Ausser den Reissverschlüssen wären auch
andere Verschlussarten wie zwei Reihen Klettverschlüsse oder
Druckknöpfe möglich.) In geöffnetem Zustand werden die Seitenteile
nach hinten geklappt und an seitlich befindlichen Haken 8 befestigt.
Somit entsteht Fussfreiheit und die Möglichkeit, kurze Strecken zu
gehen, beispielsweise zur Toilette.
Es gibt noch einen zusätzlichen Reissverschluss 11 mitten unter den
Füssen, der jedoch nicht geöffnet werden muss, um wie oben
beschrieben Beinfreiheit zum Gehen zu erhalten, da man, wenn der
vordere Reissverschluss 12 offen ist, das geschlossene Fussteil nach
hinten klappen kann. Dieser untere Reissverschluss 11 wird
hauptsächlich nur dann geöffnet getragen, wenn man beim Auto- oder
LKW-Fahren während langer Staus die Fahrzeugpedale zum
gelegentlichen Weiterfahren bedienen muss.
Die Reissverschlüsse haben einen Überhang 16, um das Eindringen von
Regenwasser zu vermeiden.
Das Oberteil 2 ist eine lange Jacke mit langen Ärmeln. Auch dieses ist
so grosszügig bemessen, dass es Erwachsenen unterschiedlichster
Grössen (ausgenommen starker Über- und Untergrössen) passt, selbst
wenn man sogar noch den eigenen Wintermantel darunter trägt. Die
Jacke ist lang und reicht weit über das Unterteil hinaus zwecks
Längenausgleich für verschieden grosse Menschen und gutem
Regenschutz. So werden ausserdem wichtige Körperteile besonders
vor Kälte geschützt. Auf der Brust sind jeweils Brusttaschen 5
angebracht und an beiden Seiten der Jacke Seitentaschen 7. Über allen
Taschen befinden sich kleine wasserdichte Laschen 16, die vor dem
Eindringen von Regenwasser schützen.
Das dritte Teil ist ein Kopfschutz 3. Dieser besteht aus den gleichen
Materialien wie der ganze Anzug. Jedoch ist im Gesichtsbereich eine
bewegliche Plexiglasscheibe 13 angebracht, die man wahlweise je nach
Witterung zum Schutz über das Gesicht ziehen oder wieder hochziehen
kann. Der Kopfschutz steht im Halsbereich über, so dass er regendicht
abschliesst. Er wird mittels Ösen 14 an Haken 15, die sich auf den
jeweiligen Schultern in Halsnähe befinden, angehakt. Er ist weit genug
bemessen, dass er für jede Kopfgrösse und Halsdicke geeignet ist und
dass ausserdem noch ein wärmender Schal und eine warme Mütze
darunter passen.
Eine zweite Variante dieser Erfindung für die Verwendung in
geschlossenen Räumen ist eine leichtere Ausführung
(Wolldeckenqualität, ohne äussere Kunststoffschicht und ohne
Kopfschutz) zum Schlafen, Ruhen und Herumgehen. Sie weist die
gleichen technischen Merkmale auf wie die dicke, wärmeisolierende
Ausführung mit Ausnahme der Überhänge zum Regenschutz an den
einzelnen Verschlüssen und Taschen. Das gleiche Reissverschluss- und
Hakensystem ermöglicht auch bei dieser Ausführung durch wenige
Handgriffe Mobilität zum Herumgehen. Auch diese Variante der
gleichen Erfindung hat eine grosszügig bemessene Einheitsgrösse für
Männer und Frauen, die es ermöglicht, je nach Temperatur der
Umgebung die normale Tageskleidung oder bei Hitze ggf. nur
Unterwäsche darunter anzubehalten. Bei genügend Wärme, wie z. B.
unter der Bettdecke etc., kann je nach Bedarf das Jackenteil 2
weggelassen und nur das Unterteil 1 zur Anwendung kommen.
Die hier angemeldete Schlafhülle kann für die unterschiedlichsten
Anlässe wahlweise in ihrer dicken, wärmeisolierenden,
wasserabweisenden Ausführung zum Aufenthalt und zur Übernachtung
im Freien - auch bei leichten Minustemperaturen, leichtem Regen und
Wind - oder in ihrer leichten Ausführung für den Aufenthalt oder die
Übernachtung in geheizten und ungeheizten Hallen und Räumen zur
Anwendung kommen.
Einige der Anwendungsmöglichkeiten sind im nachfolgenden
aufgeführt:
Für Obdachlose (hier wäre die dicke, isolierende Ausführung zum
Übernachten unter Brücken - auch im Winter - besser geeignet als die
grossen Pappkartons, die teilweise von Firmen für diesen Zweck
angeboten wurden; der Staat würde viel Geld für erkältungsbedingte
Krankheiten dieser Personen sparen);
bei Grossveranstaltungen (Sportveranstaltungen, Musikfestivals, Jugendveranstaltungen, Lehrgängen, Kursen etc.);
in Wachstationen (Feuerwehr, Polizei, Militär); hier kommt es besonders darauf an, dass viele Personen auf engem Raum untergebracht werden und gleichzeitig schnell einsatzbereit sein müssen.
bei Grossveranstaltungen (Sportveranstaltungen, Musikfestivals, Jugendveranstaltungen, Lehrgängen, Kursen etc.);
in Wachstationen (Feuerwehr, Polizei, Militär); hier kommt es besonders darauf an, dass viele Personen auf engem Raum untergebracht werden und gleichzeitig schnell einsatzbereit sein müssen.
Ferner kann die Schlafhülle im Auto oder Lastkraftwagen mitgeführt
werden, was ganz besonders Fernfahrern zu empfehlen ist. Bei langen
Staus in kalten Temperaturen könnte die Hülle geschlossen getragen
werden, wobei lediglich der untere Reissverschluss unter den Füssen
11 geöffnet wäre, um die Pedale zum gelegentlichen Weiterfahren zu
bedienen. Solange der Motor wegen häufigen Stillstandes noch keine
Wärme im Fahrerraum erzeugt, hat man durch diese Schlafhülle einen
wärmenden Schutz während langer Staus.
Weiterhin könnte diese Schlafhülle in Gefängnissen künftig von sehr
grossem Vorteil sein: Durch die ständig steigende Zahl von Delikten
sind die Gefängnisse überfüllt. Mit den neuen Schlafhüllen
einschliesslich aufblasbarer Gummiunterlagen könnte man in den
Gefängnissen drei mal so viel Gefangene wie bisher in den vorhandenen
Räumen unterbringen. Dies würde dadurch ermöglicht, dass man
tagsüber die Schlafsachen (Gummiunterlagen und Schlafhüllen) in einer
Ecke stapeln könnte, wodurch man dann den Raum als Tagesraum zur
Verfügung hätte. In diesen "Betten" (Schlafhüllen auf aufblasbaren
Gummibetten) schläft man so weich und warm wie in herkömmlichen
Betten - und beide Teile zusammen kosten nur ca. 1/7 so viel wie
normale Betten inklusive Matratzen und Bettzeug.
Beim Katastropheneinsatz ist es sehr wichtig, mit kleinstem Aufwand
ein Optimum an Nutzen zu erreichen. Die kleinen Abmessungen
verbunden mit dem geringen Gewicht dieser Schlafhüllen erleichtern
den Transport grosser Stückzahlen an die entsprechenden Einsatzorte,
wo sie rasch als Übernachtungsmöglichkeit eingesetzt werden können.
Aber auch im häuslichen Bereich kann sowohl die dicke Ausführung
dieser Mehrzweckschlafhülle beispielsweise zum Ausruhen nach der
Arbeit auf dem Balkon - auch im Winter - oder die leichte Ausführung
im Haus zum Ruhen und Schlafen Verwendung finden.
Ein grosser Vorteil der hier angemeldeten Erfindung liegt darin, dass
man durch Mitbenutzung der normalen Kleidung die Schlafhülle so
unglaublich vielseitig nutzen kann. Durch das Weglassen oder
Hinzufügen von Kleidung (bei der dicken Ausführung könnte man
Mantel, Schal und Mütze darunter tragen) lässt sich auf preiswerteste
Weise der perfekte Wärmeausgleich herstellen. Einer stärkeren
Verschmutzung der Schlafhüllen wird dadurch entgegengewirkt, dass
der Benutzer ja einen Teil seiner Kleidung darunter anbehält. Bei
Einsatz bei häufig wechselnden Benutzern (in Jugendherbergen,
Gefängnissen, Obdachlosenasylen) könnte man die Schlafhüllen auf
einfache Weise reinigen und sterilisieren.
Der Einsatz dieser neuen Schlafhüllen, je nach Einsatzart verbunden
mit der Benutzung einer mit Luft gefüllten Gummiunterlage, hätte
enorme volkswirtschaftliche Vorteile. Die Variabilität in Bezug auf
Einsatzmöglichkeit und Lagerhaltung, verbunden mit äusserst geringen
Gestehungskosten, macht diese Erfindung so revolutionär. Der Staat
könnte Millionen sparen.
Hinzu kommt ferner der Arbeitsplätze schaffende Aspekt bei der
Herstellung dieser Erfindung in grossen Stückzahlen.
Claims (7)
1. Mehrzweckschlafhülle in zwei verschiedenen Ausführungen:
- a) zur Übernachtung im Freien - auch bei leichtem Frost und Regen - bestehend aus drei Teilen:
- - einem schlafsackähnlichen Unterteil (1),
- - einer langen Jacke (2) und
- - einem Kopfschutz (3),wobei alle drei Teile aus mindestens zwei Stoffschichten bestehen:
- - innen aus einer dicken, sehr warmen lodenartigen Schicht und
- - aussen aus einer starken wind- und wasserdichten
Kunststoffschicht
- a) für die Übernachtung in geschlossenen Räumen, bestehend aus Teil (1) und (2) - ohne Kopfschutz, bestehend aus Wolldecken qualität,
- - dass es sich von den Füssen bis zum Oberbauch erstreckt,
- - dass es über den Schultern mittels über Kreuz verlaufender, längenverstellbarer Schulterträger (10) gehalten wird,
- - dass es vorne in der Mitte über die gesamte Länge mittels Reissverschluss (12) (oder ähnlichem Verschluss wie Klett verschluss oder starken Druckknöpfen) von oben nach unten geöffnet und von unten nach oben geschlossen werden kann, wobei man wahlweise, je nach Dicke der Person, eine von zwei ca. 15 bis 20 cm auseinander liegenden Reissverschluss- (oder ähnlichen) Schienen zum Schliessen verwenden kann,
- - dass es an beiden Seiten etwa in Schenkelhöhe Haken (8) aufweist, an denen man die zurückgeklappten unteren Schlaf sackteile mittels Ösen (9) befestigen kann, wobei der geschlossene Fussbereich nach hinten geklappt wird, um Fuss freiheit zum Gehen zu erzielen
- - dass sie lange Ärmel hat,
- - dass ihre Gesamtlänge bis über die Hüften reicht,
- - dass sie vier Aussentaschen aufweist: zwei kleinere Brusttaschen (5) im oberen vorderen Brustbereich und zwei grössere Aussentaschen (7) im unteren vorderen Bereich der Jacke, wobei alle Taschen am oberen Rand mit Laschen (16) bedeckt sind (bei der dicken Ausführung zur Übernachtung im Freien in wasserdichter Qualität),
- - dass sie vorne mittels Reissverschluss (12) oder ähnlichem Verschluss von unten nach oben geschlossen und von oben nach unten geöffnet werden kann, wobei man wahlweise, je nach Dicke der Person, eine von zwei ca. 15 bis 20 cm auseinanderliegenden Reissverschluss- (oder ähnlichen Schienen) zum Schliessen verwenden kann.
2. Mehrzweckschlafhülle nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass sich am Unterteil (1) mitten unter den Füssen ein
zusätzlicher Reissverschluss (11) befindet, der jedoch nicht
geöffnet werden muss, um Fussfreiheit beim Gehen zu er
möglichen.
3. Mehrzweckschlafhülle nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass alle drei Hauptteile (1), (2) und (3) eine gross
zügig bemessene Einheitsgrösse für Erwachsene aufweisen,
wodurch ermöglicht wird, die eigene Kleidung - auch Winter
kleidung - darunter anzubehalten und bei dem Kopfschutz
einen warmen Schal (4) und eine Mütze darunter zu tragen.
4. Mehrzweckschlafhülle nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Jacke (2) lang ist, wobei eine Überlappung
(6) von mindestens 50 cm über das obere Ende des Unterteils
hinausragt, zwecks Längenausgleich bei verschieden grossen
Personen und besserem Kälte- und Regenschutz.
5. Mehrzweckschlafhülle nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass bei beiden Ausführungen der Schlafhülle
über sämtlichen Reissverschlüssen und Taschen klappenartige
Überhänge (16) vorhanden sind, die bei der dicken, isolierenden
Ausführung aus wasserdichtem Material besteht, um das
Eindringen von Kälte und Regenwasser zu verhindern.
6. Mehrzweckschlafhülle nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass auf dem Kopfschutz (3) eine Plexiglasscheibe
(13) so am oberen Rand befestigt ist, dass sie bei Bedarf
wahlweise über das Gesicht herunter- und wieder hochgezogen
werden kann.
7. Mehrzweckschlafhülle nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Kopfschutz (3) mittels Haken (15) an Ösen
(14), die sich im Schulterbereich der Jacke in Halsnähe
befinden, befestigt wird.
Priority Applications (1)
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| DE19726772A DE19726772C2 (de) | 1997-06-24 | 1997-06-24 | Mehrzweckschlafhülle in zwei verschiedenen Ausführungen |
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