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DE19725692A1 - Leckageprüf- und -ortungsverfahren für weitestgehend flache Behältnisse - Google Patents

Leckageprüf- und -ortungsverfahren für weitestgehend flache Behältnisse

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Publication number
DE19725692A1
DE19725692A1 DE1997125692 DE19725692A DE19725692A1 DE 19725692 A1 DE19725692 A1 DE 19725692A1 DE 1997125692 DE1997125692 DE 1997125692 DE 19725692 A DE19725692 A DE 19725692A DE 19725692 A1 DE19725692 A1 DE 19725692A1
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DE
Germany
Prior art keywords
barrier layer
warning system
leakage
leakage warning
liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1997125692
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Lingen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Theelen Joerg Dipl-Kaufm 41334 Nettetal De
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE1996147361 external-priority patent/DE19647361A1/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1997125692 priority Critical patent/DE19725692A1/de
Priority to PT97954884T priority patent/PT938615E/pt
Priority to DE59712199T priority patent/DE59712199D1/de
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Priority to JP52306798A priority patent/JP2001503829A/ja
Priority to AU53073/98A priority patent/AU5307398A/en
Priority to EP97954884A priority patent/EP0938615B1/de
Priority to ES97954884T priority patent/ES2238084T3/es
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Priority to AT97954884T priority patent/ATE288974T1/de
Publication of DE19725692A1 publication Critical patent/DE19725692A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D31/00Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C3/00Foundations for pavings
    • E01C3/06Methods or arrangements for protecting foundations from destructive influences of moisture, frost or vibration
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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    • E02B11/00Drainage of soil, e.g. for agricultural purposes
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/10Collecting-tanks; Equalising-tanks for regulating the run-off; Laying-up basins
    • E03F5/101Dedicated additional structures, interposed or parallel to the sewer system
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
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Description

Leckagewarnsystem für Becken, Behälter oder sonstige Behältnisse zur Aufnahme, Speicherung, und Abgabe von flüssigen Medien, welches die Dichtheit der nach außen abdichtenden Sperrschicht überwacht und im Falle eines Leckes diesen Schadensfall bei einer Kontrolle oder automatisch anzeigt bzw. meldet und bei der nachfolgenden Leckageortung das Leck lokalisiert.
Aus der vorgenannten Hauptpatent-Anmeldung ist ein System zum Boden- und Gewässerschutz bekannt, daß aus einer Sperrschicht mit darauf angeordnetem Unterbau und Bodenbelag besteht, in dem Flüssigkeit aufgenommen und kontrolliert einem Flüssigkeitsauf­ bereitungssystem zugeführt werden kann.
Unter den im Hauptpatent behandelten Ausführungsformen ist bereits in den Patentansprüchen 12 und 13 von einer Leckageüberwachung der Fläche oder der Sperrschicht die Rede, die im Hauptpatent allerdings nur als geschleifte Strom- pneumatische oder hydraulische Leitung dargestellt ist.
Diesem erfinderischen Aspekt der Leckageüberwachung von Behältnissen, bzw. in diesem Anwendungsfall auch Flächen, wird folgend intensiver als im Hauptpatent Rechnung getragen.
Von der Firma PROGEO GmbH aus Berlin ist ein System zur Leckageüberwachung und -ortung bekannt, daß auf einem Meßsystem beruht, daß den Isolationswiderstand der Kunststoffdichtungsbahn kontrolliert. Dazu werden ober- und unterhalb der Sperrschicht im Abstand von einigen Metern Elektrodenbänder angeordnet, die über ihre gesamte Länge elektrisch leitend sind und so über die vorhandene Feuchte auf beiden Seiten der Sperrschicht ein elektrisches Feld bilden, welche sich an undichten Stellen berühren und damit das Leck und deren Lage melden.
Von der Firma ABG GmbH aus München ist eine Leckageüberwachung für Basisabdichtungen aus Kunststoffdichtungsbahnen bekannt, die aus einer geschleiften, perforierten Rohrleitung besteht, die unterhalb der Kunststoffdichtungsbahn angeordnet ist. Über einen Gasprobennehmer wird die Luft aus dem Rohr abgesogen und auf Schadstoffinhalte geprüft.
Aus dem Tankschutz für doppelwandige Öltanks sind Leckagewarn­ systeme bekannt, die die Dichtheit des Tanks in der Art überwachen, daß ein an den Zwischenraum des doppelwandigen Tanks angeschlossenes Rohr in einem mit Flüssigkeit gefüllten Behälter endet, in dem ein Schwimmerschalter angeordnet ist. Im Falle eines Leckes in einer der beiden Tankschalen sinkt der Flüssigkeitspegel in dem angeschlossenen Behälter ab, bis der Schwimmerschalter einen Alarm auslöst.
Der zusätzlichen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Leckageüberwachung für offene und geschlossene Behältnisse zu schaffen, die weitestgehend unabhängig von der zu überwachenden Einfassung (Sperrschicht) über den gemessenen Füllstand auf Leckagen und in Verbindung mit einer entsprechenden Sperrschichtgestaltung auch auf die Lage des Leckes schließen läßt.
Um eine grundsätzliche Aussage über die Dichtheit eines Behältnisses zu treffen reicht es in der Regel aus zu kontrollieren ob im ruhenden Zustand das eingelagerte Volumen unverändert erhalten bleibt.
Vermindert sich das eingelagerte Volumen kann dies bei Flüssigkeiten an Verdunstung, undichten Ventilen oder einem Leck in der Behälterwandung (Sperrschicht) liegen.
Die Verdunstungsrate ist in der Regel vernachlässigbar, so das als primäre Leckagequellen die Absperrorgane oder die Behälterwandung verbleiben.
Diesem Grundsatz folgend ist es somit über eine Füllstandskontrolle möglich, neben der Menge des eingelagerten Volumens auch eine Aussage zur Dichtheit des Behältnisses zu treffen.
Die erfindungsgemäße Leckageüberwachung beruht daher auf einer Füllstandsanzeige bzw. -kontrolle die je nach Einstufung der Gefahrenklasse des eingelagerten Mediums mehr oder weniger schnell auf ein unbeabsichtigt Absinken des Füllstandsniveaus reagieren sollte.
Dieser Aufgabe werden viele unterschiedliche Füllstandprüf- und Füllstandmeßsysteme gerecht. Diese beginnen bei einfachen, relativ ungenau reagierenden, mechanischen Schwimmerschaltern zur Überwachung einer eventuellen Befüllung oder Entleerung und enden bei lasergestützten Abstandsmeßgeräten die im tausendstel Millimeterbereich auf Niveauveränderungen des Füllstandes reagieren.
Insbesondere mit den sehr genau arbeitenden Füllstandsmeßsystemen sind eindeutige Aussagen zur Dichtheit eines Behältnisses realisierbar.
Dies kann z. B. in der Art geschehen, daß ein Laser direkt oder mit entsprechenden Hilfsmitteln die Oberfläche des Flüssigkeitsniveaus in einem gewissen Zeittakt vermißt und auf festgestellte Höhenänderungen des Füllstandes, die nicht durch geplante Befüll- oder Entleerungsaktivitäten belegbar sind reagiert.
Dabei ist es wichtig, die Messungen immer nur im ruhenden Behälterbetrieb durchzuführen, damit in einem gewissen Zeitraum durch mehrere Messungen ein unverfälschtes Ergebnis ermöglicht wird.
Aber auch während des Betriebs kann eine Dichtheitskontrolle z. B. in der Art realisiert werden, daß während eines Befüllungs- oder Entleerungsvorganges dieser in gewissen Abständen durch abschalten der Pumpen unterbrochen wird um den Prüfintervall von mindestens zwei in zeitlichem Abstand liegenden Messungen zu ermöglichen.
Werden zwischen diesen mindestens zwei zeitlich versetzten Messungen Füllstandsunterschiede festgestellt ist ein Leck als sehr wahrscheinlich anzunehmen.
Zusätzlich läßt sich aus der Meßergebnisdifferenz und der Zeitspanne zwischen den Messungen eine sichere Aussage zum austretenden Volumenstrom des Leckes machen.
Die vorab beschriebenen Füllstandsniveauprüf- und Füllstandsniveau­ meßgeräte bilden zusammen mit einem Signalgeber die Füllstandsniveauüberwachung, die ihre Meldung in akustischer (Horn, Sirene, etc.) und/oder visueller (Rundumleuchte, Blinklicht, etc.) und/oder auch schriftlicher Form an eine Überwachungsstelle weitergibt.
Dabei müssen die Systeme nicht zwingend direkt im Becken oder Behälter angeordnet sein, sondern können das Flüssigkeitsniveau auch über eine mit dem Behältnis kommunizierende Röhre in einigem Abstand dazu Prüfen bzw. Messen.
Bei großflächigen Becken oder flachen Wannen verliert dieses Prüfverfahren mit zunehmender Größe des Beckens bzw. der Wanne an Aussagekraft, da z. B. bei einer Grundfläche von hundert Quadratmetern das Absinken des Flüssigkeitsniveaus um einen hundertstel Millimeter einem Leckageverlust von einem Liter entspricht. Bei einer Behältnisgrundfläche von eintausend Quadratmetern ist zur Feststellung des selben Leckagevolumen bereits eine Meßgenauigkeit von einem tausendstel Millimeter erforderlich, was zwar mit der Lasertechnologie realisierbar ist, aber ggf. durch andere Parameter wie ansteigen oder Absinken der Flüssigkeitstemperatur während des Prüfzeitraumes das Messergebnis verfälscht.
Um diesen Umstand zu begegnen ist es ratsam, je nach Gefährdungspotential der eingelagerten Flüssigkeit und daraus resultierender Toleranzleckagemenge, die Gesamtfläche in mehrere Teilprüfbereiche aufzuteilen, die entweder im Intervall durch ein abwechselnd eingesetztes Meßgerät oder zusammen durch mehrere Meßgeräte auf Leckagen zu prüfen sind.
Neben der grundsätzlichen Feststellung dessen ob ein Behältnis überhaupt ein Leck hat ist die Lagefeststellung eines festgestellten Leckes zur kurzfristigen Beseitigung des Schadens von großer Bedeutung.
Die Lagefeststellung oder Ortung des Leckes erfolgt erfindungsgemäß in der Art, daß die Sperrschicht in mindestens eine oder einer Vielzahl geneigter Einzelflächen aufgeteilt wird und die Flüssigkeit nur so lange aus dem Behältnis austreten kann, bis die Unterkante des Leckes erreicht wird.
Wird daraufhin die Höhe des nun nicht weiter absinkenden Füllstandes im Behältnis, mit der im Planungsstadium festgelegten Geographie der Sperrschicht in Bezug gebracht, ist die Lage des Leckes entlang einer Linie (Füllstand an der Unterkante des Leckes) auf der geneigten Sperrschichtfläche definierbar.
Wurde zudem die Sperrschichtfläche auch noch in einer zusätzlichen, quer zur ersten Richtung verlaufenden Richtung geneigt wird die Linie auf welcher sich der Leckageort befindet weiter eingekürzt und damit die Lage des Leckageortes weiter präzisiert.
Je nach Größe der, aufgrund der Neigungen entstehenden, Sperrschichtteilfläche und der darauf ermittelten Leckagelagelinie ist somit eine relativ grobe bis sehr genaue Lokalisierung des Leckageortes möglich.
Ist in dem Behältnis eine Drainagevorrichtung vorgesehen, können die erforderlichen Sperrschichtteilflächenneigungen in sinnvoller Weise auch so ausgeführt werden, daß die Drainageleitungen immer im tiefsten Scheitelpunkt (Tal) von zwei Sperrschichtteilflächen angeordnet sind.
Werden in dieser Ausführungsform mehrere Täler nebeneinander angeordnet so werden die Täler durch die oberen Scheitelpunkte der benachbarten Sperrschichtteilflächen abgegrenzt.
Auf diese Weise wird eine einzeln auf Leckagen hin prüfbare Teilfläche gebildet.
Da zudem aufgrund der erforderlichen Drainageleitung die Sperrschichtteilflächen in zwei Richtungen, einmal zur Drainageleitung hin und vom Anfang der Drainageleitung zum Ablauf hin, geneigt sind entstehen innerhalb dieses Tales nur noch zwei relativ kurze Leckagelagelinien.
Die Unterteilung in Sperrschichtteilflächen kann auch durch zusätzlich eingezogene Trennwände in Form von Beton, Metall oder Kunststoff durchgeführt werden, die bis an die Oberkante des maximalen Füllstandes des Behältnisses reichen können.
Eine solche Unterteilung in mindestens zwei Teilflächen sollte neben der besseren, bzw. parzellierten Leckagefeststellung auch bei stark verschmutzungsgefährdeten Behältnissen mit Flächenaufbau grundsätzlich vorgesehen werden, da diese Anordnung ein zusätzliches Pendelspülen der Teilflächeneinbauten ermöglicht.
Zum Pendelspülen wird die Flüssigkeit aus der einen Teilfläche über Drainageleitungen abgesogen und über einen Feststoffilter geschickt und danach in die Drainageleitung der zweiten Teilfläche mit maximal zulässigem Druck bis zur Füllstandsgrenze eingepumpt.
Dies mehrmals im Wechsel von Teilfläche eins in Teilfläche zwei und umgekehrt mit Druck umgepumpte Wasser garantiert sehr gute Reinigungsleistungen des flüssigkeitsspeichernden Unterbaus.
Ebenso kann dieses wechselseitige Befüllen und Entleeren im Zusammenhang mit biologischen in situ Reinigungen hervorragend eingesetzt werden.
Im Bereich des Ablaufs des Drainagerohres ist sinnvoller Weise eine Anschlußmöglichkeit für ein Füllstandsmeßgerät vorzusehen, um diesen Sperrschichtteilbereich separat überprüfen zu können.
Dazu ist bereits ein kleines mit dem Teilflächenfüllstand kommunizierendes Rohr ausreichend, daß z. B. mit den kommunizierenden Röhren anderer Teilflächen zu einem zentralen Überwachungsstandort geführt werden kann.
Ist eine nur sehr geringe Leckage ermittelt worden ist das auffinden des Leckageortes durch eine Erhöhung des hydrostatischen Drucks auf der Sperrschicht sinnvoll, um die Leckagelagelinie zu ermitteln. Da dies nicht durch zusätzliche Flüssigkeitsmengen erfolgen kann, ist die Druckerhöhung über Beaufschlagung der Flüssigkeitsoberfläche mit Druckluft eine praktische Alternative. Diese kann z. B. über das Drainagesystem, Beflutungssystem oder Lanzen erfolgen, da die Behälterwandung oder die Fahrbahn eines Flächeneinbaus weitestgehend zur Umgebung hin dicht sind.
Neben dem vorher beschriebenen einschaligen Dichtheitsüber­ wachungssystem sind noch weitere kontrollierbare Sperrschichten in üblicherweise zweischaliger Ausführung möglich.
Dies macht insbesondere im stark geneigten Randbereich von Becken oder Wannen einen Sinn, da die Doppelschaligkeit der Sperrschicht auch bei entleertem Behältnis eine unabhängige Leckageprüfung vom Rest der Sperrschichtfläche ermöglicht.
Aufgrund der Doppelschaligkeit kann zudem auf eine spezielle Geographie der Sperrschicht verzichtet werden, was gerade im Randbereich eine einfachere Verarbeitung ermöglicht.
Um die doppelte Sperrschicht auf Dichtheit zu überprüfen stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.
Zum einen kann zwischen den zwei Schichten durch Abstandhalter ein freier Luftraum geschaffen werden, über den im Falle eines Leckes die eindringende Flüssigkeit zu einem entsprechend reagierenden Sensor oder anders gearteter Kontrollmöglichkeit geleitet werden kann.
Auch durch sporadisches absaugen der Zwischenluft ist eine Aussage zum Vorhandensein eines Leckes möglich.
Als weitere Möglichkeit könnte dieser Zwischenraum zwischen den Sperrschichten mit einer Kontrollflüssigkeit befüllt sein, die im Falle eines Leckes an die Umgebung abgeleitet wird.
Das dabei absinkende Flüssigkeitsniveau ist feststellbar und kann zur Auslösung einer entsprechenden Meldung oder Signals genutzt werden.
Beide vorgenannten doppelschaligen Überwachungssysteme sind ebenfalls in Teilflächen unterteilbar und somit auch für die Feststellung einer Leckagelagelinie einsetzbar.
In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Sie zeigen
Fig. 1 einen perspektivischen Querschnitt durch eine asphaltierte Bodenfläche,
Fig. 2 einen Ausschnitt als Vergrößerung des linken Bereich A der asphaltierten Bodenfläche entsprechend Fig. 1,
Fig. 3 einen Ausschnitt als Vergrößerung des rechten Bereich B der asphaltierten Bodenfläche entsprechend Fig. 1,
Fig. 4 einen perspektivischen Querschnitt durch eine betonierte Bodenfläche,
Fig. 5 einen Ausschnitt als Vergrößerung des linken Bereich A der betonierten Bodenfläche entsprechend Fig. 4,
Fig. 6 einen Ausschnitt als Vergrößerung des rechten Bereich B der betonierten Bodenfläche entsprechend Fig. 4,
Fig. 7 eine Draufsicht der Sperrschichtgeographie der asphaltierten Bodenfläche entsprechend Fig. 1,
Fig. 8 eine Draufsicht der Sperrschichtgeographie der betonierten Bodenfläche entsprechend Fig. 4,
Fig. 9 ein laserunterstütztes, dezentrales Füllstandsmeßsystem.
Die in Fig. 1 dargestellte Fläche mit einem Flächenbelag (32) aus Asphalt leitet das niedergegangene Regenwasser mit den vom Flächenbelag (32) aufgenommenen Schadstoffen über eine Senke (33) und Ablaufrohr (69) zu einem außerhalb der Fläche liegenden Schlamm- und Schwebstoffabscheider. Von dort wird das vorgereinigte Wasser-/Schadstoffgemisch über eine in die Fläche zurückführende Wassereinlaufleitung (34) an ein Verteilerrohr (35) abgeleitet, von wo aus die Flüssigkeit an mehrere daran angeschlossene Versickerungsrohre (36) gleichmäßig verteilt wird. Beim durchströmen des Unterbaus (30) werden aus der Flüssigkeit weitere Schadstoffe ausgefiltert und den im Unterbau (30) sowie der Drainageschicht (29) angesiedelten Bakterien die Schadstoffe als Nahrung zugeführt, so daß innerhalb der Fläche eine erhebliche Schadstoffminderung erreicht wird. Das aufbereitete Wasser wird über die Drainageleitungen (28) an die Doppel-T-Stücke (23) geleitet und von dort über das Sammelrohr (17, 68) aus der Fläche abgeleitet. Um das Wasser-/Schadstoffgemisch zurückzuhalten ist auf der Ausgleichsschicht eine Sperrschicht (15) aus PEHD- Kunststoffdichtungsbahnen angeordnet, auf der das Drainagesystem (28, 23) innerhalb einer Glasascheschüttung (29) untergebracht ist. Die zum Drainage- und Ableitungssystem gehörenden Doppel-T-Stücke (23) mit aufgesetztem Revisionsschacht (25) ermöglichen einen direkten Zugriff zum Flüssigkeitsniveau, mit der daraus resultierenden Möglichkeit der Leckagekontrolle von jeweils einer, vom Drainagerohr (28) zu entleerenden und dadurch abgegrenzten Sperrschichtteilfläche. Der am unteren Rand des Revisionsschachtes (25) angebrachte Betonkragen (24) ist in der Lage eine auf dem Revisionsschachtdeckel (56) wirkende Last von 60 Mg an den Unterbau (30) abzuleiten. Die untere Sperrschicht (15) ist mit einer Neigung vom Anfang der Drainagerohre (28) gleichmäßig abfallend bis zum Doppel-T-Stück (23) sowie einer zweiten Neigung von der Sperrschichtkammlinie (27) bis zur Unterkante der Drainageleitungen (28) versehen. Das gesamte Drainagesystem (23, 28, 29) fällt wiederum gleichmäßig in Richtung des Flächenabflusses (68) ab. Als umlaufende Einfassung der Sperrschicht (15) sind Randsteine (13) bzw. Bordsteine (13) dargestellt, an denen der obere Rand der Sperrschicht (15) unter Zuhilfenahme eines Flansches (41) angeschlossen ist. Entsprechend der baurechtlichen Vorschriften ist die Randeinfassung (13, 41) auf einem Streifenfundament (12) gegründet, daß im Anschluß von der flächenabgewandten Seite mit Erdreich (14) verfüllt wurde. Von der oberen Sperrschichtabkantung bis hinunter zur Drainageschicht (29) ist die Sperrschicht zur Leckagekontrolle doppelwandig (15, 16) ausgeführt, um zum einen im Teilbereich A über ein am tiefsten Punkt der Doppelsperrschicht (15, 16) angeschlossenem Rohr (18) zur Ableitung von Leckageflüssigkeit oder im Teilbereich B über das Absinken eines angeschlossenen Flüssigkeitsniveaus eine Leckage feststellen zu können.
In Fig. 2 wird insbesondere auf dem in Fig. 1 dargestellten Teilbereich A genauer eingegangen. Darin ist zu erkennen, daß die im leckageüberwachten Randbereich (von der unteren, weitestgehend horizontal verlaufende Sperrschicht (15) bis zum Anschlußflansch (41)) auf der Ausgleichsschicht (11) verlegte Sperrschicht (15) aus der ganzflächig in der Wanne verlegten Sperrschicht (15) selbst, mit darauf aufliegender Noppenbahn (16) und einer Schutzvliesauflage (37) besteht. Die Noppenbahn (16), aus dem selben Material wie die ganzflächig verlegte Sperrschicht (15), ist in einzeln auf Leckagen zu überprüfende Teilflächen unterteilt. Das abdeckende Schutzvlies (37) schützt die Noppenbahn (16) vor Beschädigungen durch das grobkörnige Unterbaumaterial (30). Oberhalb des Unterbaus (30) ist eine bituminöse Tragschicht (31) mit abschließendem, asphaltiertem Flächenbelag (32) dargestellt, der bis an den Anschlußflansch (41) der Sperrschicht (15) reicht. Am unteren Ende der Noppenbahn (16) ist das Sammelrohr (18) zu erkennen, daß eventuell in den Zwischenraum von Sperrschicht (15) und Noppenbahn (16) eindringende Leckageflüssigkeit in ein zentrales Sammelbehältnis leitet, von dem beim einlaufen von Flüssigkeit ein Signal abgegeben wird. Unterhalb des Doppel-T-Stückes (23) ist das Sperrschichttal (57) zu erkennen. Von da aus nach rechts der Sperrschicht (15) folgend steigt diese bald darauf nach einer Aufkantung senkrecht auf und wird nur wenige Zentimeter oberhalb des Sperrschichtkammniveaus (27) nochmals abgekantet und wieder nach unten zurückgeführt um dann auf dem Niveau der Drainagerohranschlußunterkante (42) wieder in die horizontale Verlegung zurück zu kehren. Diese Aufkantung (22) dient der Trennung von zwei Leckageprüfbereichen. Zum einen dem Teilbereich, in dem sich die Doppel-T-Stücke (23) mit den, den Teilbereich drainierenden, Verbindungsrohren (17) befindet und den Teilbereichen, die durch die angeschlossenen Drainagerohre (28) entwässert werden. Bei einer Lecksuche ist sicherzustellen, daß das Flüssigkeitsniveau sich immer knapp unterhalb der abtrennenden Aufkantungen (22) befindet bzw. die Prüfniveauobergrenze (27) (entspricht den Sperrschichtkämmen (60)) nicht überschritten wird, um eine genaue, teilbereichbezogene Leckageprüfung und -ortung durchführen zu können.
Fig. 3 stellt den rechten Teilbereich B der Fig. 1 dar und unterscheidet sich im Aufbau des Randbereiches nur in der Art, daß zur Leckageüberwachung der Zwischenraum zwischen Sperrschicht (15) und Noppenbahn (16) mit einer Flüssigkeit gefüllt ist, deren Ausgleichsbehälter über eine kommunizierende Röhre (20) mit dem Zwischenraum verbunden ist. Im Falle eines Leckes würde ein Teil der Kontrollflüssigkeit aus dem Zwischenraum auslaufen und durch das nachlaufen der Flüssigkeit aus dem Ausgleichsbehälter würde ein darin angeordneter Schalter mit Meldeeinheit ein entsprechendes Signal absetzen.
Fig. 4 stellt eine mit Fig. 1 vergleichbare Fläche mit einer Fahrbahn aus Beton (32) dar. Um auf die Noppenbahn (16) und deren aufwendige Verarbeitung verzichten zu können wurde in diesem Beispiel die trennende Sperrschichtaufkantung (22) bis unter die Betonschicht (32) geführt.
In Fig. 5 ist der Teilbereich A im Detail dargestellt, wobei zu erkennen ist, das nur im Bereich des grobkörnigen Unterbaumaterials (30) ein Schutzvlies (37) erforderlich ist. Soll im Randbereich eine Leckageortung stattfinden ist die gesamte Randteilfläche bis unter den Beton (32) mit Wasser zu befüllen, um beim nachfolgenden, leckagebedingten Senkungsvorgang des Flüssigkeitsspiegels die Leckagelinie genau ermitteln zu können. Von daher sollten die Randteilflächen möglichst klein gehalten werden.
Um auch im Randbereich mit wenig Wasser prüfen zu können wurde in Fig. 6 die Sperrschichtaufkantung (15, 37, 38) geneigt eingebaut. Dadurch entsteht ein Zwischenraum zwischen Aufkantung (15, 37, 38) und der Randsperrschicht (15, 37) der mit der aus einer Sperrschicht (15) und einer Noppenbahn (16) gebildeten Zwischenraum vergleichbar ist und zudem erheblich weniger Wasser zur Leckageprüfung oder -ortung benötigt als gemäß Teilbereich A der Fig. 5 erforderlich. Auch diese Teilfläche ist mit einem separaten Drainagerohr versehen, so daß auch diese Teilfläche separat prüfbar ist.
In Fig. 7 ist die Sperrschichtgeographie (57-66) der Fig. 1, 2, 3 dargestellt, die im Randbereich am Sammeldrainagerohr (17) beginnend von der tiefsten Stelle 0' über Höhe 1' bis 2' ansteigt. Seitlich und etwas höher liegend ist das parallele Sperrschichtal 0, 1, 2 (58) angeordnet. Von diesem Tal aus steigen die drei dargestellten, angeschlossenen Drainageleitungen (28) von 0 bis 1, 1 bis 2 und 2 bis 3 an. Die Sperrschichttäler (58, 59, 70) folgen diesem Verlauf. Die Sperrschichten (15) zwischen den Drainagerohren treffen sich alle auf dem Niveau 4 (60), daß als Sperrschichtkamm (60) oder Prüfniveauobergrenze (27) definiert ist. Von den einzelnen Höhen 0' bis 4 aus wird im Randbereich die Sperrschicht (15) bis zum oberen Rand 5 des Flächenbelages (32) hochgezogen.
Fig. 8 gibt die Sperrschichtgeographie (57-66) der Fläche aus Fig. 4, 5, 6 wieder. Im horizontalen, mittleren Teilbereich ist die Ausführung identisch mit der Fig. 1, 2, 3. Nur der Randbereich ist in Teilen anders aufgebaut, da daß Sperrschichttal (65) (ansteigend von 6 bis 7) aufgrund des zusätzlich erforderlich Drainagerohres dies erfordert. Das dort zusätzlich verlaufende Drainagerohr hat einen Revisionsschacht (40) und als Kupplung ein Doppelwinkelstück (71) um den Anschluß an ein weiterführendes, ableitendes Drainagerohr (28) zu ermöglichen.
Die Leckageprüfung und -ortung erfolgt z. B. über das in Fig. 9 dargestellte Lasermeßsystem (45-55). Zur Überprüfung einzelner Teilflächen wird das Meßrohr (50) durch den Revisionsschacht (25, 26, 40) bis in den Drainagerohranschluß (42) eingeführt und dort durch aufpumpen des Dichtschlauches (46) darin verankert. Entweder von selbst oder durch kurzes ansaugen wird das in der zu prüfenden Teilfläche befindliche Wasser ins Meßrohr (50) befördert. Dort stellt sich umgehend aufgrund der kommunizierenden Röhre (45) ein in der Teilfläche und dem Meßrohr (50) identisches Füllstandsniveau ein. Der auf dem im Meßrohr (50) befindlichen Wasserstand aufschwimmende, reflektierende Schwimmer (53) kann nun vom Laserstrahl als Bezugsfläche angestrahlt werden. Durch zeitlich versetzte Messungen ist eine Veränderung des Füllstandes innerhalb des Meßrohres (50) und damit auch der kommunizierenden Teilfläche nachvollziehbar.
Bezugszeichenliste
10
gewachsener Boden
11
Ausgleichsschicht
12
Streifenfundament
13
Randsteine/Bordstein
14
Schüttung
15
Sperrschicht aus PEHD
16
Noppenbahn aus PEHD
17
Sammelleitung
18
Leckageleitung
19
Verteilerrohr
20
kommunizierende Röhre
21
Sperrschichtaufkantung
22
Teilflächenabtrennung
23
Doppel-T-Anschluß
24
Stützkragen
25
Revisionsschacht
26
Revisionsschächte
27
Prüfniveauobergrenze
28
Drainagerohr
29
Drainageschicht
30
speicherfähiger Unterbau
31
Tragschicht
32
Flächenbelag
33
Senke
34
Wassereinlauf
35
Verteilerrohr
36
Versickerungsrohr
37
Schutzvlies
38
Stützrohr
39
Drainagerohr
40
Revisionsschacht
41
Anschlußflansch
42
Drainrohranschluß
43
Schachtanschluß
44
Schachtöffnung
45
kommunizierendes Rohr
46
Dichtschlauch
47
Lufteinlaß
48
Luftrohr
49
Luftventil
50
Meßrohr
51
Stativ
52
Lasermeßkopf
53
Schwimmer
54
Stromversorgung
55
Meßwertausgabe
56
Deckel
57
Sperrschichttalverlauf
58
Sperrschichttalverlauf
59
Sperrschichttalverlauf
60
Sperrschichtkammverlauf
61
Sperrschichtabkantung
62
Sperrschichtabkantung
63
Sperrschichtabkantung
64
Sperrschichtabkantung
65
Sperrschichttalverlauf
66
Sperrschichtabkantung
67
Oberflächengefälle
68
Flächenabfluß
69
Senkenabfluß
70
Sperrschichttalverlauf
71
Doppelwinkelstück

Claims (22)

1. Leckagewarnsystem für Becken, Behälter oder sonstige Speicherräume für flüssige Medien, welches die Dichtheit der nach außen abdichtenden Sperrschicht (15) überwacht und im Falle eines Leckes diesen Schadensfall bei einer Kontrolle oder automatisch anzeigt bzw. meldet und nachfolgend bei der Leckageortung das Leck lokalisiert, dadurch gekennzeichnet, daß die permanente oder sporadische Dichtheitskontrolle der Sperrschicht (15) über ein Flüssigkeitsniveaumeßgerät erfolgt, welches bei unvorhergesehenem Absinken des Flüssigkeitsniveaus eine akustische, und/oder visuelle, und/oder schriftliche oder anders geartetes Signal, bzw. Meldung abgibt.
2. Leckagewarnsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Flüssigkeitsniveaumeßgerät als schwimmergesteuertes, mechanisches und/oder induktives und/oder hydrostatisches Gerät, oder als elektronisches, zum Füllstand hin auf reflektierter Strahlung (45-55) basierendes Meßsystem ausgeführt ist.
3. Leckagewarnsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Niveaukontrolle entweder direkt über den Füllstand innerhalb des Beckens, Behälters oder Auffangraumes und/oder durch den Füllstand in mindestens einer, nach außerhalb führenden kommunizierenden Röhre (20, 45) erfolgt.
4. Leckagewarnsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte zu kontrollierende Behältnisfläche (15) in mehrere Teilkontrollflächen aufgeteilt ist.
5. Leckagewarnsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des gemeldeten Leckes über die Geographie der Sperrschicht (15), im Zusammenwirken mit dem, ab der Unterkante des Leckes nicht weiter absinkenden Füllstandsniveau, - das heißt über die Höhe des Füllstandes und der daraus ermittelbaren Lage des oberen Flüssigkeitsrandes auf der geneigten Sperrschichtfläche (15),- zu ermitteln ist.
6. Leckagewarnsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Geographie der Sperrschicht (15) es erlaubt, daß diese in mehrere, beliebig umrissene, unabhängig voneinander auf Leckes prüfbare Teilbereiche aufzuteilen ist.
7. Leckagewarnsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede der zu überwachenden Sperrschichtteilflächen (15) mit mindestens einem eigenen, für die Leckageüberwachung nutzbaren Ablauf und/oder kommunizierender Röhre (20, 45) versehen ist.
8. Leckagewarnsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablauf (68) oder die Abläufe (23, 42) bzw. die kommunizierende Röhre oder Röhren zum Anschluß eines Flüssigkeitsspeicherschicht-Reinigungssystems zu verwenden sind.
9. Leckagewarnsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer in mindestens zwei Teilbereichen aufgeteilten Fläche die Abläufe (23, 42) bzw. kommunizierenden Röhren je Teilbereich ein gegenseitiges hin und her befüllen und entleeren der Teilbereiche und damit einhergehendes Filtern bzw. Reinigen der Flüssigkeit während des Umpumpens durchzuführen ist.
10. Leckagewarnsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur höherwertigen Sperrschichtprüfung oder besseren Leckageerkennung der hydrostatische Druck auf der Sperrschicht (15) durch Druckluft, die auf das auf der Sperrschicht (15) aufliegende Flüssigkeitsniveau drückt, zu erhöhen ist.
11. Leckagewarnsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Erhöhung des hydrostatischen Drucks auf der Sperrschicht (15) erforderliche Luft über ein flüssigkeitsableitendes Drainagesystem (23, 42, 28) eingepumpt wird.
12. Leckagewarnsystem noch mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Erhöhung des hydrostatischen Drucks auf der Sperrschicht (15) erforderliche Luft über mindestens ein Ventil in das Becken, den Behälter oder sonst wie gearteten Speicherraum eingepumpt wird.
13. Leckagewarnsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als gesamte Sperrschicht (15) oder Sperrschichtteilbereich bzw. -bereiche eine Sperrschicht (15) mit oder ohne leckageortungsunterstützender Sperrschichtgeographie, als doppelwandige Sperrschicht (15, 16) ohne Leckageüberwachung einzusetzen ist.
14. Leckagewarnsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als gesamte Sperrschicht (15) oder Sperrschichtteilbereich bzw. -bereiche eine Sperrschicht (15) mit oder ohne leckageortungsunterstützender Sperrschichtgeographie als doppelwandige Sperrschicht (15, 16) mit Leckageüberwachung einzusetzen ist.
15. Leckagewarnsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Sperrschichten (15, 16) einer doppelwandigen Sperrschicht (15, 16) oder mindestens eines Sperrschichtteil­ bereiches mit einem luftraumschaffenden bzw. flüssigkeits­ aufnehmenden Abstand zueinander angeordnet sind.
16. Leckagewarnsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß doppelwandige Sperrschichten (15, 16) oder Sperrschicht­ teilbereiche durch absaugen und Prüfen der zwischen den zwei Sperrschichten (15, 16) vorhandenen Luft bzw. im Leckagefall abgesaugter eingedrungener Flüssigkeit hin auf ein Leck zu prüfen sind.
17. Leckagewarnsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß doppelwandige Sperrschichten (15, 16) oder Sperrschicht­ bereiche durch eine flüssige Zwischenraumbefüllung und deren sich nicht verändern dürfenden Füllstandes hin, auf ein Leck zu prüfen sind.
18. Leckagewarnsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei schräg angeordneten doppelwandigen Sperrschichten (15, 16) oder Sperrschichtteilbereichen mit flüssigkeits­ gefüllten Zwischenräumen die Höhenlage des Leckes in der Schrägen durch mindestens eines der vielen vorgenannten Füllstandsmeßsysteme zu bestimmen ist.
19. Leckagewarnsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschichtmaterialien (15) aus Beton, Metall und deren Legierungen, Kunststoff oder Mineralien oder deren Kombinationen gebildet ist.
20. Leckagewarnsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Drainagesystem (23, 28, 42, 71) aus mindestens einem Drainagerohr (28), oder einer Noppenfolie (16) mit oder ohne Vlies oder einer durchströmungsfähigen Granulatschicht (29) oder einer Kombination (28, 29) der vorgenannten Drainage- bzw. Verrieselungsmöglichkeiten gebildet ist.
21. Leckagewarnsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zu überwachende Sperrschichtwanne (15) mit einem mehrschichtigen Flächenaufbau (29, 30, 31, 32) befüllt ist.
22. Leckagewarnsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der mehrschichtige Flächenaufbau (29, 30, 31, 32) begehbar, befahrbar und/oder bebaubar ist.
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RU2770486C1 (ru) * 2021-07-29 2022-04-18 Общество с ограниченной ответственностью "МЕЩЕРСКИЙ НАУЧНО-ТЕХНИЧЕСКИЙ ЦЕНТР" Дренажное устройство
CN117418437A (zh) * 2023-11-10 2024-01-19 中交三公局第二工程有限公司 一种路面防排水施工方法

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