DE19724218A1 - Pressenpartie - Google Patents
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- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F3/00—Press section of machines for making continuous webs of paper
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- D—TEXTILES; PAPER
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Description
Die Erfindung betrifft eine Pressenpartie einer Maschine zur
Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier-
und/oder Kartonbahn, mit wenigstens einer ein umlaufendes
flexibles Preßband aufweisenden Schuhpreßeinheit, die mit ei
ner Gegenfläche einen in Bahnlaufrichtung verlängerten Preß
spalt bildet. Eine derartige Pressenpartie ist beispielsweise
aus der DE-A-43 21 404 bekannt.
Die Vorzüge der an sich bekannten Langspaltpressen bestehen
u. a. darin, daß der Preßspalt nicht mehr im wesentlichen li
nienförmig, sondern flächenförmig ist, so daß die noch nasse
Faserstoffbahn im Preßspalt über eine längere Strecke dem
Preßdruck ausgesetzt ist und damit intensiver entwässert
wird. Zudem setzt der Druck im Preßspalt nicht mehr schlagar
tig ein, dieser kann vielmehr von einem niedrigen Wert bei
spielsweise kontinuierlich auf einen hohen Wert gebracht wer
den, wodurch der Gefahr begegnet wird, daß die Faserstoffbahn
im Preßspalt verdrückt wird.
Bei den bisher üblichen Multipressen wie insbesondere den
bisher üblichen sogenannten Duozentri-II-Pressen und Duonip
coflex-Pressen, bei denen zwei Schuhpreßeinheiten jeweils mit
einer zentralen Gegenwalze zusammenwirken und zwischen den
beiden Zentralwalzen ein weiterer Preßspalt gebildet wird,
ist in der Regel die erste Zentralwalze durch eine Saugwalze
gebildet, um das für die Wasserabfuhr aus dem jeweiligen
Preßspalt erforderliche Wasserspeichervermögen zu schaffen.
Die Verwendung einer solchen Saugwalze ist jedoch mit erheb
lichen Herstellungs- und Betriebskosten verbunden. Zudem ist
die Linienkraft, die mit einer solchen Saugwalze erzeugt wer
den kann, beschränkt. In bestimmten Anwendungsfällen sind nun
aber auch höhere Linienkräfte von beispielsweise 1000 kN/m
erforderlich, für die eine aus den herkömmlichen Materialien
wie insbesondere Guß oder Stahl hergestellte Saugwalze nicht
ausgelegt werden kann.
Ziel der Erfindung ist es, eine Pressenpartie der eingangs
genannten Art zu schaffen, bei der das zur Wasserabfuhr aus
einem betreffenden Preßspalt erforderliche Wasserspeicherver
mögen unter Aufrechterhaltung einer möglichst optimalen Be
handlung der Faserstoffbahn auf einfachere Weise sicherge
stellt ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß we
nigstens eine Schuhpreßeinheit ein auf der Außenseite gerill
tes Preßband aufweist und/oder wenigstens ein verlängerter
Preßspalt zwischen einer zugeordneten Schuhpreßeinheit und
einer gerillten Gegenfläche gebildet ist.
Bei einer in der Praxis bevorzugten Ausführungsform der er
findungsgemäßen Pressenpartie ist vorgesehen, daß eine in
Bahnlaufrichtung betrachtet erste Schuhpreßeinheit ein ge
rilltes Preßband aufweist und/oder ein in Bahnlaufrichtung
betrachtet erster verlängerter Preßspalt zwischen einer zuge
ordneten Schuhpreßeinheit und einer gerillten Gegenfläche ge
bildet ist.
Ist der betreffende verlängerte Preßspalt zwischen einer zu
geordneten Schuhpreßeinheit und einer gerillten Gegenfläche
gebildet, so ist die gerillte Gegenfläche vorzugsweise durch
eine gerillte Gegenwalze gebildet. Erfindungsgemäß wird somit
die Saugwalze der bekannten Pressenanordnungen durch eine ge
rillte Walze ersetzt, in deren Rillen das im jeweiligen Preß
spalt aus der Faserstoffbahn austretende Wasser aufgenommen
wird. Damit ist sichergestellt, daß beispielsweise in einer
ersten Langspaltpresse die Oberseite der Bahn gut verdichtet
wird.
In dem Fall, daß wenigstens ein verlängerter Preßspalt zwi
schen einer ein gerilltes Preßband aufweisenden Schuhpreßein
heit und einer Gegenfläche gebildet ist, ist sichergestellt,
daß die Unterseite der Bahn ausreichend verdichtet wird. Die
Bahn kann durch eine weitere Presse zusätzlich verdichtet
werden. Der Trockengehalt kann durch eine unbefilzte Langs
paltpresse erhöht werden.
Grundsätzlich ist es auch möglich, wenigstens einen verlän
gerten Preßspalt zwischen einer ein gerilltes Preßband auf
weisenden Schuhpreßeinheit und einer gerillten Gegenfläche zu
bilden. Auch in diesem Fall kann es sich wiederum um den in
Bahnlauf betrachtet ersten verlängerten Preßspalt handeln.
Hierbei kann die Rillung der Gegenfläche vorzugsweise um ein
Vielfaches tiefer sein als die des Preßbandes.
Eine vorteilhafte praktische Ausführungsform ist dadurch ge
kennzeichnet, daß eine in Bahnlaufrichtung betrachtet erste
Schuhpreßeinheit ein auf der Außenseite gerilltes Preßband
aufweist und/oder ein in Bahnlaufrichtung betrachtet erster
verlängerter Preßspalt zwischen einer zugeordneten Schuhpreß
einheit und einer gerillten Gegenfläche gebildet ist, daß ei
ne zweite Schuhpreßeinheit vorgesehen ist, die mit einer Ge
genfläche einen in Bahnlaufrichtung betrachtet zweiten ver
längerten Preßspalt bildet, und daß diese zweite Schuhpreß-
einheit ein glattes Preßband aufweist.
In diesem Fall ist zur Abnahme der Faserstoffbahn von dem
glatten Preßband der zweiten Schuhpreßeinheit vorzugsweise
eine Abnahmewalze vorgesehen, die unbefilzt oder befilzt sein
kann. Eine solche Abnahmewalze ist vorzugsweise angetrieben.
Im Fall einer befilzten Abnahmewalze kann diese durch einen
sie umschlingenden Filz oder ein sie umschlingendes Sieb an
treibbar sein. In bestimmten Fällen ist es von Vorteil, wenn
der Antrieb der Abnahmewalze lastgesteuert ist.
Zweckmäßigerweise sind Mittel vorgesehen, um das glatte Preß
band mit heißem Dampf zu beaufschlagen und damit von außen zu
beheizen. Dabei wird die Temperatur der Außenseite des glat
ten Preßbandes beispielsweise auf einen Wert eingestellt, der
größer als etwa 60°C ist und vorzugsweise etwa 90°C beträgt.
Ist eine beispielsweise durch eine Rillenwalze gebildete ge
rillte Gegenfläche vorgesehen, so kann in deren Rillen zweck
mäßigerweise ein geringes Vakuum erzeugt werden. Dazu können
beispielsweise Mittel vorgesehen sein, um die Rillen der vor
zugsweise durch eine solche Rillenwalze gebildeten gerillten
Gegenfläche zu besaugen. Zusätzlich oder alternativ kann die
gerillte Gegenfläche durch einen vorzugsweise mit Borsten
versehenen Rillenschaber beaufschlagt sein.
Bei einer in der Praxis bevorzugten Ausführungsform der er
findungsgemäßen Pressenpartie ist die jeweilige Gegenfläche
durch eine zentrale Gegenwalze gebildet, der sowohl die erste
als auch die zweite Schuhpreßeinheit zugeordnet ist.
Vorzugsweise ist wenigstens eine Schuhpreßeinheit durch eine
Schuhpreßwalze und das zugeordnete flexible Preßband entspre
chend durch einen flexiblen Preßmantel gebildet.
Von besonderem Vorteil ist, wenn der erste verlängerte Preß
spalt doppelt und der zweite verlängerte Preßspalt einfach
befilzt ist, wobei vorzugsweise ein Filz sowohl durch den er
sten als auch durch den zweiten verlängerten Preßspalt ge
führt ist.
Bei einer in der Praxis bevorzugten Ausführungsform sind Mit
tel vorgesehen, um einen die gerillte Gegenwalze umschlingen
den Filz in einem Bereich zwischen einem ersten und einem
zweiten verlängerten Preßspalt von der Seite der Faserstoff
bahn her mit Luft zu beaufschlagen und dadurch die Haftung
der Faserstoffbahn am Filz zu unterstützen.
Bei einer vorteilhaften praktischen Ausführungsform sind Mit
tel vorgesehen, um einen durch den ersten verlängerten Preß
spalt geführten Unterfilz von der Innenseite her mit Luft zu
beaufschlagen und dadurch die Ablösung der Faserstoffbahn vom
Unterfilz zu unterstützen.
Von Vorteil ist, wenn ein durch den ersten verlängerten Preß
spalt geführter Unterfilz die gerillte Gegenwalze nach Ver
lassen des Preßspaltes noch ein Stück umschlingt, um die Fa
serstoffbahn an die gerillte Gegenwalze zu führen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben;
in dieser zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Ausfüh
rungsform einer Pressenpartie mit einer ge
rillten zentralen Gegenwalze,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer weiteren
Ausführungsform der Pressenpartie, bei der der
Unterfilz die gerillte Gegenwalze nach Verlas
sen des ersten Preßspaltes noch ein Stück um
schlingt,
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer weiteren
Ausführungsform der Pressenpartie mit Mitteln
zum Besaugen der gerillten Gegenwalze sowie
mit Mitteln zur Beaufschlagung des die Gegen
walze umschlingenden oberen Filzes mit Luft
und
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer weiteren
Ausführungsform der Pressenpartie mit einem
der gerillten Gegenwalze zugeordneten Rillen
schaber.
Fig. 1 zeigt in rein schematischer Darstellung eine erste
Ausführungsform einer Pressenpartie einer Maschine zur Her
stellung einer Faserstoffbahn 10, bei der es sich insbesonde
re um eine Papier- und/oder Kartonbahn handeln kann.
Die Pressenpartie umfaßt zwei einer gemeinsamen zentralen Ge
genwalze 12 zugeordnete Schuhpreßeinheiten, die im vorliegen
den Fall jeweils durch eine Schuhpreßwalze 14 bzw. 16 gebil
det sind. Jede dieser beiden Schuhpreßwalzen 14, 16 umfaßt
als umlaufendes flexibles Preßband einen flexiblen Preßmantel
18 bzw. 20, der durch jeweils wenigstens einen Preßschuh 22
bzw. 24 gegen die zentrale Gegenwalze 12 preßbar ist.
Die beiden Schuhpreßwalzen 14, 16 bilden mit der durch die
zentrale Gegenwalze 12 gebildeten Gegenfläche 26 jeweils ei
nen in Bahnlaufrichtung L verlängerten Preßspalt S1 bzw. S2.
Der in Bahnlaufrichtung L betrachtet erste verlängerte Preß
spalt S1 ist doppelt und der zweite verlängerte Preßspalt S2
einfach befilzt, wobei ein Filz 28 sowohl durch den ersten
als auch durch den zweiten verlängerten Preßspalt S1 bzw. S2
geführt ist. Durch den ersten verlängerten Preßspalt S1 ist
zusätzlich ein Unterfilz 30 geführt, in dessen Schlaufe die
erste Schuhpreßwalze 14 angeordnet ist.
Wie in Fig. 1 durch eine gestrichelte Linie dargestellt ist
beim vorliegenden Ausführungsbeispiel die durch die zentrale
Gegenwalze 12 gebildete Gegenfläche 26 gerillt. Somit wird im
ersten verlängerten Preßspalt S1 aus der Faserstoffbahn 10
austretendes Wasser in den Rillen der zentralen Gegenwalze 12
aufgenommen, wodurch das für die Wasserabfuhr erforderliche
Wasserspeichervermögen geschaffen wird.
Beim in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel kann alter
nativ oder zusätzlich insbesondere auch der flexible Preßman
tel 18 der ersten Schuhpreßwalze 14 gerillt sein.
Dagegen ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel der Preß
mantel 20 der zweiten Schuhpreßwalze 16 glatt ausgebildet,
wodurch eine optimale Übernahme der Faserstoffbahn 10 vom
Filz 28 gewährleistet ist.
Ist außer der zentralen Gegenwalze 12 auch der Preßmantel 18
der ersten Schuhpreßwalze 14 gerillt, so ist die Rillung der
Gegenwalze 12 vorzugsweise um ein Vielfaches tiefer als die
des Preßmantels 18.
Vom glatten Preßmantel 20 der zweiten Schuhpreßwalze 16 wird
die Faserstoffbahn 10 durch eine Abnahmewalze 32 abgenommen.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist diese vorzugsweise
lastgesteuert angetriebene Abnahmewalze 32 unbefilzt.
Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung einer weiteren
Ausführungsform einer Pressenpartie, die sich von der der Fig.
1 praktisch nur dadurch unterscheidet, daß der durch den
ersten verlängerten Preßspalt S1 geführte Unterfilz 30 die
gerillte zentrale Gegenwalze 12 nach Verlassen des Preßspal
tes S1 noch ein Stück umschlingt, um die Faserstoffbahn an
die gerillte Gegenwalze 12 zu führen.
Auch die in Fig. 3 dargestellte weitere Ausführungsform be
sitzt im wesentlichen den gleichen Grundaufbau wie die der
Fig. 1. Im vorliegenden Fall sind jedoch zusätzlich Mittel
34 vorgesehen, um den die gerillte Gegenwalze 12 umschlingen
den Filz 28 im Bereich zwischen dem ersten und dem zweiten
verlängerten Preßspalt S1 bzw. S2 von der Seite der Faser
stoffbahn her mit Luft zu beaufschlagen und dadurch die Haf
tung der Faserstoffbahn am Filz 28 zu unterstützen.
Zudem sind Mittel 36 vorgesehen, um den durch den ersten ver
längerten Preßspalt S1 geführten Unterfilz 30 von der Innen
seite her mit Luft zu beaufschlagen und dadurch die Ablösung
der Faserstoffbahn vom Unterfilz 30 zu unterstützen.
Schließlich sind auch Mittel 38 vorgesehen, um die Rillen der
Gegenwalze 12 zu besaugen und in diesen ein geringes Vakuum
zu erzeugen. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel umfassen
diese Mittel 38 einen an eine Vakuumquelle angeschlossenen
Saugkasten, der auf der Seite der gerillten Gegenwalze 12 an
geordnet ist, die nicht vom Filz 28 umschlungen ist.
In Fig. 4 ist in schematischer Darstellung eine weitere Aus
führungsform der Pressenpartie dargestellt, die sich im we
sentlichen dadurch von der der Fig. 1 unterscheidet, daß die
durch die zentrale Gegenwalze 12 gebildete gerillte Gegenflä
che 26 durch einen vorzugsweise mit Borsten versehenen Ril
lenschaber 40 beaufschlagt ist, der im vorliegenden Fall ei
nem Schaber 42 zugeordnet ist. Auch durch einen solchen Ril
lenschaber 40 kann in den Rillen der zentralen Gegenwalze 12
ein geringes Vakuum erzeugt werden, um die Haftung der Faser
stoffbahn am Filz 28 zu erhöhen. Zudem ist beim dargestellten
Ausführungsbeispiel gegenüber dem vom Filz 28 umschlungenen,
zwischen den beiden Preßspalten S1 und S2 gelegenen Umfangs
bereich der zentralen Gegenwalze 12 ein Feucht-Luft-Blaskasten
oder Dampfblaskasten 44 angeordnet.
10
Faserstoffbahn
12
zentrale Gegenwalze
14
Schuhpreßwalze
16
Schuhpreßwalze
18
flexibler Preßmantel
20
flexibler Preßmantel
22
Preßschuh
24
Preßschuh
26
gerillte Gegenfläche
28
Filz
30
Unterfilz
32
Abnahmewalze
34
Luftbeaufschlagungsmittel
36
Luftbeaufschlagungsmittel
38
Saugmittel
40
Rillenschaber
42
Schaber
44
Feucht-Luft-Blaskasten oder Dampfblaskasten
L Bahnlaufrichtung
S1 erster verlängert er Preßspalt
S2 zweiter verlängerter Preßspalt
L Bahnlaufrichtung
S1 erster verlängert er Preßspalt
S2 zweiter verlängerter Preßspalt
Claims (23)
1. Pressenpartie einer Maschine zur Herstellung einer Fa
serstoffbahn, insbesondere Papier- und/oder Kartonbahn,
mit wenigstens einer ein umlaufendes flexibles Preßband
(18, 20) aufweisenden Schuhpreßeinheit (14, 16), die mit
einer Gegenfläche (12) einen in Bahnlaufrichtung (L)
verlängerten Preßspalt (S1, S2) bildet,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine Schuhpreßeinheit (14) ein auf der
Außenseite gerilltes Preßband (18) aufweist und/oder we
nigstens ein verlängerter Preßspalt (S1, S2) zwischen
einer zugeordneten Schuhpreßeinheit (14, 16) und einer
gerillten Gegenfläche (26) gebildet ist.
2. Pressenpartie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine in Bahnlaufrichtung (L) betrachtet erste
Schuhpreßeinheit (14) ein gerilltes Preßband (18) auf
weist und/oder ein in Bahnlaufrichtung (L) betrachtet
erster verlängerter Preßspalt (S1) zwischen einer zuge
ordneten Schuhpreßeinheit (14) und einer gerillten Ge
genfläche (26) gebildet ist.
3. Pressenpartie nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die gerillte Gegenfläche (26) durch eine gerillte
Gegenwalze (12) gebildet ist.
4. Pressenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein verlängerter Preßspalt (S1) zwischen
einer ein gerilltes Preßband (18) aufweisenden
Schuhpreßeinheit (14) und einer gerillten Gegenfläche
(26) gebildet ist.
5. Pressenpartie nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein in Bahnlaufrichtung (L) betrachtet erster ver
längerter Preßspalt (S1) zwischen einer ein gerilltes
Preßband (18) aufweisenden Schuhpreßeinheit (14) und ei
ner gerillten Gegenfläche (26) gebildet ist.
6. Pressenpartie nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rillung der Gegenfläche (26) vorzugsweise um ein
Vielfaches tiefer ist als die des Preßbandes (18).
7. Pressenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine in Bahnlaufrichtung (L) betrachtet erste
Schuhpreßeinheit (14) ein auf der Außenseite gerilltes
Preßband (18) aufweist und/oder ein in Bahnlaufrichtung
(L) betrachtet erster verlängerter Preßspalt (S1) zwi
schen einer zugeordneten Schuhpreßeinheit (14) und einer
gerillten Gegenfläche (26) gebildet ist, daß eine zweite
Schuhpreßeinheit (16) vorgesehen ist, die mit einer Ge
genfläche (26) einen in Bahnlaufrichtung (L) betrachtet
zweiten verlängerten Preßspalt (S2) bildet, und daß die
se zweite Schuhpreßeinheit (16) ein glattes Preßband
(20) aufweist.
8. Pressenpartie nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Abnahme der Faserstoffbahn (10) von dem glatten
Preßband (20) der zweiten Schuhpreßeinheit (16) eine Ab
nahmewalze (32) vorgesehen ist.
9. Pressenpartie nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß Abnahmewalze (32) unbefilzt ist.
10. Pressenpartie nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet
daß Abnahmewalze befilzt ist.
11. Pressenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet
daß Abnahmewalze (32) angetrieben ist.
12. Pressenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Abnahmewalze befilzt und durch einen sie umschlin
genden Filz oder ein sie umschlingendes Sieb antreibbar
ist.
13. Pressenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet
daß der Antrieb der Abnahmewalze (32) lastgesteuert ist.
14. Pressenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel vorgesehen sind, um das glatte Preßband (20)
mit heißem Dampf zu beaufschlagen.
15. Pressenpartie nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Temperatur der Außenseite des glatten Preßbandes
(20) auf einen Wert eingestellt wird, der größer als et
wa 60°C ist und vorzugsweise etwa 90°C beträgt.
16. Pressenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel (38) vorgesehen, um die Rillen der vorzugs
weise durch eine Gegenwalze (12) gebildeten gerillten
Gegenfläche (26) zu besaugen.
17. Pressenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vorzugsweise durch eine Gegenwalze (12) gebilde
te gerillte Gegenfläche (26) durch einen vorzugsweise
mit Borsten versehenen Rillenschaber (40) beaufschlagt
ist.
18. Pressenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die jeweilige Gegenfläche (26) durch eine zentrale
Gegenwalze (12) gebildet ist, der sowohl die erste auch
die zweite Schuhpreßeinheit (14, 16) zugeordnet ist.
19. Pressenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet
daß wenigstens eine Schuhpreßeinheit durch eine
Schuhpreßwalze (14, 16) und das zugeordnete flexible
Preßband entsprechend durch einen flexiblen Preßmantel
(18, 20) gebildet ist.
20. Pressenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet
daß der erste verlängerte Preßspalt (S1) doppelt und der
zweite verlängerte Preßspalt (S2) einfach befilzt ist,
wobei vorzugsweise ein Filz (28) sowohl durch den ersten
als auch durch den zweiten verlängerten Preßspalt (S1
bzw. S2) geführt ist.
21. Pressenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel (34) vorgesehen sind, um einen die gerillte
Gegenwalze (12) umschlingenden Filz (28) in einem Be
reich zwischen einem ersten und einem zweiten verlänger
ten Preßspalt (S1, S2) von der Seite der Faserstoffbahn
(10) her mit Luft zu beaufschlagen und dadurch die Haf
tung der Faserstoffbahn (10) am Filz (28) zu unterstüt
zen.
22. Pressenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet
daß Mittel (36) vorgesehen sind, um einen durch den er
sten verlängerten Preßspalt (S1) geführten Unterfilz
(30) von der Innenseite her mit Luft zu beaufschlagen
und dadurch die Ablösung der Faserstoffbahn (10) vom Un
terfilz (30) zu unterstützen.
23. Pressenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein durch den ersten verlängerten Preßspalt (S1) ge
führter Unterfilz (30) die gerillte Gegenwalze (12) nach
Verlassen des Preßspaltes (S1) noch ein Stück um
schlingt, um die Faserstoffbahn (10) an die gerillte Ge
genwalze (12) zu führen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997124218 DE19724218A1 (de) | 1997-06-09 | 1997-06-09 | Pressenpartie |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997124218 DE19724218A1 (de) | 1997-06-09 | 1997-06-09 | Pressenpartie |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19724218A1 true DE19724218A1 (de) | 1998-12-10 |
Family
ID=7831895
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997124218 Withdrawn DE19724218A1 (de) | 1997-06-09 | 1997-06-09 | Pressenpartie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19724218A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1997
- 1997-06-09 DE DE1997124218 patent/DE19724218A1/de not_active Withdrawn
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