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DE19724146C2 - Verfahren zur Gewinnung von Paraffin und/oder Mikrowachs aus Altkunststoffen - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Paraffin und/oder Mikrowachs aus Altkunststoffen

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DE19724146C2
DE19724146C2 DE1997124146 DE19724146A DE19724146C2 DE 19724146 C2 DE19724146 C2 DE 19724146C2 DE 1997124146 DE1997124146 DE 1997124146 DE 19724146 A DE19724146 A DE 19724146A DE 19724146 C2 DE19724146 C2 DE 19724146C2
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Guenter Kurtze
Joachim Salzmann
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MITTELDEUTSCHES BITUMENWERK GMBH, 06679 HOHENMOELSEN
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PARAFFINWERK WEBAU GmbH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G1/00Production of liquid hydrocarbon mixtures from oil-shale, oil-sand, or non-melting solid carbonaceous or similar materials, e.g. wood, coal
    • C10G1/10Production of liquid hydrocarbon mixtures from oil-shale, oil-sand, or non-melting solid carbonaceous or similar materials, e.g. wood, coal from rubber or rubber waste
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J11/00Recovery or working-up of waste materials
    • C08J11/04Recovery or working-up of waste materials of polymers
    • C08J11/10Recovery or working-up of waste materials of polymers by chemically breaking down the molecular chains of polymers or breaking of crosslinks, e.g. devulcanisation
    • C08J11/12Recovery or working-up of waste materials of polymers by chemically breaking down the molecular chains of polymers or breaking of crosslinks, e.g. devulcanisation by dry-heat treatment only
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
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Description

Die Erfindung betrifft ein vereinfachtes Verfahren zur Gewinnung von Paraffin und/oder Mikrowachs aus Altkunststoffen, die auf Grund ihrer Erscheinungsform oder ihres Schädigungsgrades nicht mehr werkstofflich verwertet werden können.
Kunststoffe werden in immer weiter steigenden Mengen in fast allen Bereichen der Industrie und des täglichen Lebens eingesetzt. Nach ihrem Gebrauch fallen sie nur zu einem geringen Anteil sortenrein an, sind hier zum Teil mit Füllgütern oder Verschmutzungen kontaminiert oder fallen als Gemische, ebenfalls mit Kontaminaten oder Verschmutzungen an.
Ein Teil dieser Kunststoffe kann durch unterschiedliche Aufarbeitungsverfahren getrennt, gereinigt und erneut werkstofflich als Einzelpolymeres oder als Mischung verwendet werden. Einzelne Kennwerte oder Kennwertbereiche zeigen auf Grund des Gebrauches in der Regel Qualitätseinbußen gegenüber Neuware auf, so daß dieser Zyklus nicht unendlich wiederholt werden kann.
Abhilfe sollen hier die sogenannten rohstofflichen Recyclingverfahren (Pyrolyse, Hydrierung, Visbreaking, Vergasung) schaffen, bei denen als Zielstellung neue Chemierohstoffe entstehen, analog der Aufarbeitung von Erdöl zu flüssigen oder gasförmigen Kohlenwasserstoffen. Die dazu entwickelten Verfahren und Technologien sind dabei nur auf die Gewinnung gasförmiger oder leicht flüssiger Kohlenwasserstoffe orientiert.
Mit diesen Verfahren ist zwar eine umweltschonende Entsorgung von Kunststoffabfällen möglich, die Herstellung von Paraffinen und/oder Mikrowachsen gelingt jedoch nicht.
Aus den DE 43 44 846 C1, DE 43 44 848 A1, DE 44 23 394 C1, DE 44 30 664 A1, DE 44 30 665 A1 und DE 44 44 209 C1 sind eine Reihe von Verfahren bekannt geworden, bei denen aus sortenreinen Polyolfinen oder Polyolefinmischungen Paraffine oder Mikrowachse unterschiedlicher Provenienz gewonnen werden können. Diese Verfahren arbeiten nach einem Mehrstufenprozeß, bei dem in der ersten Stufe das Aufschmelzen und der Abbau (Vorcracken) bis zu pumpbaren Lösungen bei gleichzeitiger Dehalogenierung evtl. mitgeführter PVC-Anteile erfolgt und in der zweiten Stufe die Crackdestillation unter Normaldruck bzw. Vakuum vorgenommen wird. Übliche bekannte Aufbereitungsverfahren, wie beispielsweise die Selektiventölung, können diesen Verfahrensschritten angeschlossen sein.
Nachteilig bei diesen Verfahren ist, daß die Zugabe des Einsatzproduktes portionsweise als Feststoff erfolgt, wodurch ein an der Stromaufnahme des Rührens erkennbarer Viskositätsanstieg zu verzeichnen ist. Dieses führt zu ständig schwankenden Belastungen des Rührers und dessen Antrieb. Weiterhin zeigt sich, daß es bei einer derartigen Verfahrensweise zu Anbackungen mit Vernetzungserscheinungen an der Rührerwelle, den Reaktorwänden und vor allem an den Heizflächen kommt. Die Folgen sind für einen kontinuierlichen Betrieb sowohl qualitativ durch Verschlechterung der Eigenschaften der Endprodukte als auch ökonomisch infolge eines schlechteren Wärmeübergangs durch Wandabtagerungen und Erhöhung des Anteils an Nebenprodukten, wie z. B. Koks, von negativem Einfluß.
Von Nachteil bei der Anwendung dieser Verfahren sind auch die erforderlichen hohen Flüssigkeitsstände und -mengen in Form der Schmelze in den einzelnen Prozeßstufen, die ständig bewegt und auf entsprechende Temperaturen gebracht werden müssen.
Obwohl die genannten Abbauverfahren sich teilweise als zweckmäßig erwiesen haben, sind sie in ihrer allgemeinen Anwendung begrenzt. Der Abbau der meisten Polymeren oberhalb 400°C verläuft derartig unkontrolliert und schnell, daß es eines erheblichen technischen Aufwandes zur Steuerung des Prozesses bedarf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde ein Verfahren zu entwickeln, mit dem verunreinigte Polyolefinabfälle bzw. deren Gemische unter schonenden und gleichmäßigen Bedingungen mit hoher Qualität und Effizienz zu Paraffin und/oder Mikrowachs umgewandelt werden können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zur Gewinnung von Paraffin und/oder Mikrowachsen aus Altkunststoffen oder deren Gemischen, indem die Altkunststoffe oder deren Gemische nach der Entfernung von metallischen, anorganischen/organischen und mineralischen Verunreinigungen in einem Extruder im ersten Drittel der wirksamen Verfahrenslänge durch Einbringen von Friktionsenergie aufgeschmolzen und auf eine Temperatur von 350 bis 390°C erhitzt werden, in den letzten zwei Dritteln der wirksamen Verfahrenslänge durch Friktion und äußere Wärmezufuhr auf eine Temperatur bis 430°C erhitzt werden und diese Schmelze nach Passieren eines Filtersystems unter einem Druck von 3 bis 60 bar mittels einer Pumpe in einem Reaktor gegen einen auf 400 bis 550°C aufgeheizten Prallkörper geschossen werden und gleichzeitig einer spaltenden Flashverdampfung bei Normaldruck oder unter Vakuum ausgesetzt werden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird vorzugsweise ein Doppelschneckenextruder mit gleichsinnig drehenden Schnecken eingesetzt.
Darüber hinaus ist es erfindungsgemäß von Vorteil, die Beheizung der letzten zwei Drittel des Extruders entweder elektrisch oder mittels einer extern aufgeheizten Salzschmelze auszuführen.
Bei der Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Schmelze mit einem Druck von 3 bis 10 bar in den Reaktor einzudüsen. Außerdem ist es zur Vermeidung von Temperaturschwankungen der Kunststoffschmelze und zur Einhaltung einer gleichmäßigen Viskosität zweckmäßig, die Schmelze zwischen Pumpe und Reaktor zusätzlich auf Prozeßtemperatur aufzuheizen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Schmelzestrom mittels Pumpe über eine Düse in den Reaktor in Form eines Sprays mit einer Teilchengröße von max. 0,1 mm auf den oder die beheizten Prallkörper geschossen und gleichzeitig unter Normaldruck oder unter Vakuum abgezogen und der weiteren Aufarbeitung zugeführt werden.
Die Erfindung wird anhand der folgenden Ausführungsbeispiele näher erläutert:
Beispiel 1
Ein aus DSD-Sammlungen stammendes Einsatzgemisch aus ca. 63 Ma-% Polyethylen niederer Dichte (LDPE), ca. 26 Ma-% Polyethylen hoher Dichte (HDPE) und ca. 11 Ma-% Polypropylen (PP) wurde nach der Entfernung von metallischen, anorganisch/organischen und mineralischen Verunreinigungen einem Gleichdrall-Doppelschneckenextruder zugeführt. Dazu wurde das Einsatzmaterial im ersten Drittel der wirksamen Verfahrenslänge des Extruders durch Einbringen von Friktionsenergie und in den restlichen zwei Dritteln der wirksamen Verfahrenslänge durch Einbringen von Friktionsenergie und Wärmezufuhr von außen mittels elektrischer Heizschalen aufgeschmolzen, homogenisiert und teilweise in der Molmasse abgebaut. Am Ende des ersten Drittels lagen die Temperaturen zwischen 350 und 390°C und am Ende des Extruders in dem Bereich von 400 bis 430°C.
Die vorabgebaute Polymerschmelze wurde bei einem Druck von 10 bar durch einen Zerstäuber in einen Behälter fein verdüst und einer Flashverdampfung unterworfen. In dem Behälter waren Prallbleche angeordnet, die auf 480°C aufgeheizt waren und gegen die die heißen Polymertröpfchen prallten.
An den Behälter wurde ein Vakuum von 10 mbar angelegt. Das abgezogene Crackdestillat mit einem Erstarrungspunkt von 59°C wurde einer fraktionierenden Vakuumdestillation bei einem Druck von 7 mbar unterworfen. Dabei fielen 22 Ma-% einer Vorlauffraktion an, deren Siedebereich bis 164°C ging und 74 Ma-% einer Hauptfraktion, der Rest waren gasförmige Spaltprodukte.
Die Hauptfraktion wurde nach konventionellen Methoden der Paraffingewinnung aus Erdölgatschen aufgearbeitet. Dazu wurde in einem zweistufigen Prozeß mittels eines Aceton- Toluol-Gemisches bei -8°C entölt. Es wurde ein bei 66°C erstarrendes Wachs mit einer Penetration von 19 × 10-1 mm bei 25°C gewonnen.
Beispiel 2
Es wurde analog Beispiel 1 mit folgenden Änderungen gearbeitet.
Das aus dem Extruder austretende Polymergemisch wurde durch ein auf 420°C, mittels elektrischer Heizschalen erhitztes Verweilzeitrohr gefahren. Die Verweilzeit wurde auf ca. 10 Minuten eingestellt. Mit Hilfe einer Pumpe wurde die Schmelze über einen Zerstäuber mit einem Druck von 58 bar in den Behälter verdüst und der Flashverdampfung unterworfen. Der Behälter war ohne Einbauten. Als Prallbleche dienten die auf 490°C aufgeheizten Behälterwände. Die Schmelze hatte vor der Zerstäubung eine Viskosität von 48 Pas bei 200 °C.
Am Boden des Behälters sammelte sich ein geringer. Anteil flüssige Polymerschmelze, die mit Hilfe einer Pumpe in den Übergangsbereich zwischen Extruder und Verweilszeitrohr eingespeist wurde.
Der Behälter wurde unter Normaldruck betrieben. Das abgezogene Crackdestillat hatte einen Erstarrungspunkt von 46°C. Dieses Destillat wurde unter einem Druck von 8 mbar einer Fraktionierung unterworfen. Es fielen 24 Ma-% einer bis 182°C siedenden Vorlauffraktion an. Die Hauptfraktion siedete zu 68 Ma-% zwischen 220 und 380°C und hatte einen Erstarrungspunkt von 48°C. Durch eine Selektiventölung mit Aceton-Toluol wurde ein farbloses Paraffin mit einem Erstarrungspunkt von 53°C und einer Penetration von 16 × 10-1 mm bei 25°C erhalten.
Beispiel 3
Das aus dem Extruder austretende Polymergemisch wurde durch ein auf 410°C erhitztes Verweilszeitrohr gefahren und mit Hilfe einer Pumpe mit einem Druck von 3 bar über eine Düse in einen mit Prallblechen, die auf 480°C erhitzt waren, versehenen Behälter verdüst. Am Boden des Behälters sammelte sich ein Teil nicht zersetzter Polymerschmelze, die mit Hilfe einer Pumpe in den Übergangsbereich zwischen Extruder und Verweilszeitrohr eingespeist wurde. Gleichzeitig erfolgte an dieser Stelle der Zusatz eines Schleppmittels. In diesem Beispiel wurde Wasserdampf als Schleppmittel eingesetzt.
Das aus dem Behälter abgezogene Crackdestillat hatte einen Erstarrungspunkt von 48°C. Es wurde einer Fraktionierung unter einem Druck von 6 mbar unterzogen. Dabei wurden 20,8 Ma-% einer Vorlauffraktion und 76 Ma-% einer Hauptfraktion erhalten. Bei dieser Verfahrensweise wurde innerhalb der Versuchsfahrt keine Koksbildung beobachtet.
Die Paraffinfraktion wurde wieder einer zweistufigen Selektiventölung unterzogen und ein Paraffin mit einem Erstarrungspunkt von 55°C und einer Penetration von 18 . 10-1 mm bei 25 °C erhalten.

Claims (7)

1. Verfahren zur Gewinnung von Paraffin und/oder Mikrowachsen aus Altkunststoffen oder deren Gemische, dadurch gekennzeichnet, daß die Altkunststoffe oder deren Ge­ mische nach der Entfernung von metallischen, anorganischen/organischen und minera­ lischen Verunreinigungen in einem Extruder im ersten Drittel der wirksamen Verfah­ renslänge durch Einbringen von Friktionsenergie aufgeschmolzen und auf eine Tempe­ ratur von 350 bis 390°C aufgeheizt, in den letzten beiden Dritteln der wirksamen Verfahrenslänge durch Friktion und äußere Wärmezufuhr auf eine Temperatur bis 430°C erhitzt werden und diese Schmelze nach Passieren eines Filtersystems unter einem Druck von 3 bis 60 bar mittels einer Pumpe in einem Reaktor gegen auf 400 bis 550°C aufgeheizte Prallkörper geschossen und gleichzeitig einer spaltenden Flashver­ dampfung bei Normaldruck oder unter Vakuum ausgesetzt werden.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Extruder um einen Doppelschneckenextruder mit Gleichdrall der Schnecken handelt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beheizung der letzten zwei Drittel des Extruders elektrisch erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beheizung der letzten zwei Drittel des Extruders mittels einer extern aufgeheizten Salzschmelze erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelze mit einem Druck von 3 bis 10 bar in den Reaktor geleitet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelze zwischen der Pumpe und dem Reaktor über einen Wärmetauscher aufgeheizt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Reaktor zuge­ führte Schmelzestrom über eine Düse in Form eines Sprays mit einer Teilchengröße von max. 0,1 mm auf den oder die beheizten Prallkörper geschossen wird.
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