DE19724134A1 - Schraube mit Magnet - Google Patents
Schraube mit MagnetInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schraube mit Magnet für handgeführte Werkzeuggeräte
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Handgeführte Werkzeuggeräte wie beispielsweise Meißelgeräte weisen ein Getriebe
und ein Schlagwerk auf. Sowohl das Getriebe als auch das Schlagwerk weisen
mechanisch zusammenwirkende, metallische Bauteile auf. Beim Zusammenwirken
dieser Bauteile entsteht trotz Schmierung metallischer Abrieb, der sich in einem die
Bauteile schmierenden Schmiermittel verteilt, über das Schmiermittel zu Kugellagern und
Verzahnungen gelangt und dort zu einem übermäßigen Verschleiß sowie zu einer
frühzeitigen Beschädigung der Kugellager und der Verzahnungen führt.
Aus der US-PS 4 810 148 ist eine Vorrichtung zum Sammeln von metallischem, sich im
Getriebegehäuse befindlichem Abrieb bekannt, die aus einer Schraube mit einem
Magneten besteht und in das Getriebegehäuse einsetzbar ist. Die Schraube weist ein
Kopfteil und ein Schaftteil auf, wobei das Kopfteil das Schaftteil radial überragt und das
Schaftteil mit einem Außengewinde sowie mit einer Ausnehmung versehen ist, die zum
freien Ende des Schaftteiles hin offen ausgebildet ist. Der Drehmitnahme der Schraube
dienen Drehmitnahmeflächen an der Außenkontur des Kopfteiles in Form eines Außen
sechskantes, an dem ein entsprechendes Eindrehwerkzeug ansetzbar ist.
In die Ausnehmung ragt ein Magnet, der das freie Ende des Schaftteiles um einen
Betrag überragt der größer ist als die Gesamtlänge der Schraube. Aufgrund der
großen Länge des Magneten ragt dieser ein Stück weit in den Innenraum des Getriebes
und wird von dem zirkulierenden Schmiermittel umspült. Auf diese Weise gelangt der
metallische Abrieb zum Magneten und bleibt am freien Ende und am Umfang des
Magneten haften.
Diese bekannte Schraube weist den Nachteil auf, daß beim Entfernen der Schraube der
Magnet seitlich am Außengewinde anschlagen kann. Ein Teil des sich am Umfang des
Magneten angesammelten Metallabriebes wird dabei am Aufnahmegewinde des
Getriebegehäuses abgestreift und lagert sich dort ab. Beim nachfolgenden
Eindrehvorgang der Schraube kann der am Aufnahmegewinde abgelagerte Metallabrieb
eine Beschädigung der Gewindeverbindung zwischen der Schraube und dem
Getriebegehäuse verursachen oder zu einer Undichtigkeit im Bereich der
Gewindeverbindung führen. Einen weiteren Nachteil bildet die große axiale Länge des
Magneten, der das freie Ende der Schraube überragt. Damit der zusammen mit der
Schraube in das Getriebegehäuse eingesetzte Magnet mit beweglichen Teilen des
Getriebes nicht kollidieren kann, muß das Getriebe einen zusätzlichen
Aufnahmebereich aufweisen, der zu einer großen Baugröße des Getriebegehäuses
führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schraube mit einem Magneten zu
schaffen, an dem sich eine große Menge an Metallabrieb ansammeln kann, ohne daß
sich Metallabrieb am Außengewinde ablagert und der mit beweglichen Teilen einer
Werkzeugmaschine nicht kollidieren kann.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch eine Schraube mit Magnet, welche die im kenn
zeichnenden Abschnitt des Patentanspruchs 1 angeführten Merkmale aufweist. Dadurch,
daß die axial gemessene Stärke des Magneten im wesentlichen der vom freien Ende
des Schaftteiles aus gemessenen Tiefe der Ausnehmung entspricht, ist der Magnet
derart in der Schraube einsetzbar, daß eine Oberfläche des Magneten und das freie
Ende des Schaftteiles der Schraube im wesentlichen in der gleichen Ebene liegen. Da
die Schraube den Umfang des Magneten umgibt, kann sich Metallabrieb nur an der in
Eindrehrichtung weisenden Stirnseite des Magneten ansammeln. Beim Herausdrehen
der Schraube aus dem Getriebegehäuse gelangt der Metallabrieb mit dem
Aufnahmegewinde des Getriebegehäuses nicht in Berührung. Eine Ablagerung von
Metallabrieb am Aufnahmegewinde wird verhindert.
Damit mit Hilfe des Magneten eine große Menge an metallischem Abrieb gesammelt
werden und an dem Magneten gebunden werden kann, muß dieser eine sehr große,
mit dem Schmiermittel zusammenwirkende Kontaktfläche aufweisen, an dem das
Schmiermittel vorbeiströmt. Die axiale Stärke des Magneten und die entsprechende
Tiefe der Ausnehmung können sehr gering sein. Zweckmäßigerweise beträgt das Ver
hältnis zwischen der Tiefe der Ausnehmung und dem Außendurchmesser des Schaft
teiles 0,1 : 1 bis 0,2 : 1.
Eine formschlüssige Festlegung des Magneten in der Ausnehmung wird vorzugsweise
erreicht, indem sich die Ausnehmung zum freien Ende des Schaftteiles hin verjüngt und
den Umfangsbereich des Magneten wenigstens teilweise umgreift.
Bei einer allfälligen Entsorgung der erfindungsgemäßen Schraube ist es erforderlich,
den Magneten von der Schraube zu trennen. Um diesen Trennvorgang mit einfachen
Mitteln bewerkstelligen zu können, ist vorzugsweise im Umfangsbereich der
Ausnehmung wenigstens eine Erweiterung angeordnet, die die Ausnehmung radial
überragt und zum freien Ende des Schaftteiles hin offen ausgebildet ist. In diese
Ausnehmung ist beispielsweise ein Schraubenzieher einsetzbar, der sich beim
Verschwenken einerseits an einer zum freien Schaftteil weisenden Oberfläche der
Schraube abstützt, andererseits seitlich am Magneten angreift und den Magneten aus
der Ausnehmung herausdrückt. Der Magnet kann beispielsweise eine radiale Vertiefung
aufweisen, in der die Spitze des Schraubenziehers formschlüssig eingreifen kann. Es ist
auch möglich, die Ausnehmung axial derart tief auszugestalten, daß ein Hintergreifen
des Magneten durch den Schraubenzieher ermöglicht wird.
Da sich der in der Ausnehmung angeordnete Magnet beim Herausdrücken mit dem
Schraubenzieher verkanten und dadurch verklemmen kann, sind vorteilhafterweise daß
im Umfangsbereich der Ausnehmung mehrere Erweiterungen gleichmäßig verteilt
angeordnet. Auf diese Weise ist es möglich, den Magneten mit beispielsweise zwei
gegenüberliegend angreifenden Schraubenziehern aus der Ausnehmung zu drücken.
Vorteilhafterweise ist die Schraube aus Kunststoff ausgebildet. Die aus Kunststoff ausge
bildete Schraube weist ein geringes Gewicht auf und führt zu einem geringeren
Gesamtgewicht der Werkzeugmaschine.
Aus wirtschaftlichen Gründen und damit der Magnet formschlüssig mit der Schraube in
Verbindung steht, ist der Magnet vorteilhafterweise mit Kunststoff umspritzt.
Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel wiedergeben,
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Schraube mit einem Magnet in
geschnittener Darstellung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Schraube gemäß Fig. 1.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Schraube 1 weist ein Magnet 4 auf und setzt sich
aus einem Kopfteil 2 und einem Schaftteil 3 zusammen. Das Kopfteil 2 weist eine runde
Außenkontur auf und überragt die von einem Außengewinde gebildete Außenkontur
des Schaftteiles 3 der Schraube 1 radial. Die axiale Höhe H des Kopfteiles 2 entspricht
im wesentlichen einem Drittel der Gesamtlänge L der Schraube 1.
An der Stirnseite 23 des Kopfteiles 2 weist die Schraube 1 mehrere Vertiefungen 21, 22
auf, in die ein nicht dargestelltes Eindrehwerkzeug eingreifen kann. Die Vertiefungen 21,
22 sind zur Stirnseite 23 des Kopfteiles 2 hin offen ausgebildet und erstrecken sich bis in
den Bereich des Schaftteiles 3. Die Vertiefung 22 ist im Zentrum der Schraube 1 ange
ordnet und ist in Form eines Innensechskantes ausgebildet. Diese zentrale Vertiefung 22
erstreckt sich in axialer Richtung über im wesentlichen die halbe Gesamtlänge L der
Schraube 1. Die beiden, einander diametral gegenüberliegenden Vertiefungen 21 sind
als Sacklochbohrungen ausgebildet.
Das Schaftteil 3 weist eine Ausnehmung 32 auf, die zum freien Ende des Schaftteiles 3
hin offen ausgebildet ist. Die axiale Tiefe T der Ausnehmung 32 entspricht im wesent
lichen einem Drittel der Gesamtlänge L der Schraube 1. Das Verhältnis zwischen der
Tiefe T der Ausnehmung 32 und dem Außendurchmesser des Schaftteiles 3 beträgt
0,1 : 1 bis 0,2 : 1.
In der Ausnehmung 32 ist der Magnet 4 befestigt dessen Außendurchmesser im
wesentlichen dem Innendurchmesser der Ausnehmung 32 entspricht. Der Magnet 4
verjüngt sich in Eindrehrichtung stufenförmig und liegt mit seiner an die stufenförmige
Verjüngung anschließende Stirnseite 41 in einer Ebene mit dem freien Ende des
Schaftteiles 3. Das Schaftteil 3 verjüngt sich zu dessen freiem Ende hin.
Die Ausnehmung 32 verjüngt sich in Eindrehrichtung und hintergreift mit einem ver
jüngten Abschnitt den stufenförmig verjüngten Bereich des Magnets 4, so daß der
Magnet 4 formschlüssig in der Schraube 1 gehalten wird.
Im Umfangsbereich der Mündung der Ausnehmung 32 sind vier Erweiterungen 33 ange
ordnet, die gleichmäßig über den Umfang der Ausnehmung 32 verteilt angeordnet sind.
Die Erweiterungen 33 erstrecken sich teilweise entlang des Umfanges der Ausnehmung
32 und überragen die Ausnehmung 32 in radialer Richtung nach außen hin. Zum freien
Ende des Schaftteiles 3 hin sind die Erweiterungen 33 offen ausgebildet.
Claims (7)
1. Schraube mit Magnet (4) zum Eindrehen in ein Schmiermittel enthaltendes
Gehäuse von handgeführten Werkzeuggeräten, mit einem ein Außengewinde
(31) aufweisendes Schaftteil (3), einem das Schaffieil (3) radial überragenden
Kopfteil (2), Drehmitnahmeflächen am Kopfteil (2) und einer der formschlüssigen
Festlegung des Magneten (4) dienenden, offen ausgebildeten Ausnehmung (32)
im Schaffieil (3), dadurch gekennzeichnet, daß die vom freien Ende des
Schaftteiles (3) aus gemessene Tiefe (T) der Ausnehmung (32) im wesentlichen
der axial gemessenen Stärke des Magneten (4) entspricht.
2. Schraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis
zwischen der Tiefe (T) der Ausnehmung (4) und dem Außendurchmesser des
Schaftteiles (3) 0,1 : 1 bis 0,2 : 1 beträgt.
3. Schraube nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Aus
nehmung (32) zum freien Ende des Schaftteiles (3) hin verjüngt.
4. Schraube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im
Umfangsbereich der Ausnehmung (32) wenigstens eine Erweiterung (33) ange
ordnet ist, die die Ausnehmung (32) radial überragt und zum freien Ende des
Schaftteiles (3) hin offen ausgebildet ist.
5. Schraube nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Umfangsbereich
der Ausnehmung (32) mehrere Erweiterungen (33) gleichmäßig verteilt ange
ordnet sind.
6. Schraube nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schraube (1) aus Kunststoff ausgebildet ist.
7. Schraube nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (4) teil
weise mit Kunststoff umspritzt ist.
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