DE19724822C1 - Hydraulik-Federkorbpresse - Google Patents
Hydraulik-FederkorbpresseInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hydraulik-Federkorbpresse für die
Preßglasfertigung, mit einer Preßform für den herzustellenden Preßglasartikel,
einem Preßstempel, einem Federkorb, und mit einem Deckring, der um einen
vorgegebenen Abstand (Federweg) über den Preßstempel hinausragt.
Federkorbpressen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt geworden. Eine
typische, als marktgängiges Produkt bekannt gewordene Federkorbpresse ist in
der Fig. 1 näher dargestellt. An der als Kolbenstange eines Hydrauliksystems
fungierenden Preßwelle 1 ist ein Preßstempel 2 fest aufgeschraubt, dabei wird
auch die Kühlwasserzufuhr für den Preßstempel abgedichtet. An der Preßwelle 1
ist auch ein generell mit 3 bezeichneter Federkorb einstellbar befestigt. Er weist
eine obere Ringplatte 4 auf, die vier axial verlaufende Führungssäulen 5, 6 mit
Anschlägen in Form der Köpfe von Sechskantschrauben 5a, 6a axial verschiebbar
gegen die Kraft von vier Spiralfedern 7, 8 haltert, die konzentrisch in den
Führungssäulen aufgenommen sind. Die obere Ringplatte 4 ist mittels zweier
Stellmuttern 9, 10 auf der mit einem Gewindeabschnitt versehenen Preßwelle
festgeschraubt, wobei die Lage der Stellmuttern zwecks
Einstellen des Abstandes zum Preßstempel hin verstellbar ist. Die unteren
freien Enden der Führungssäulen 5, 6 sind in einer unteren Ringplatte 11 fest
aufgenommen, mittels der die Führungssäulen 5, 6 gegen die Federkraft der
Spiralfedern 7, 8 axial verschiebbar sind. Die Presse weist ferner einen
Deckring 12 auf, der an der unteren Ringplatte 11, auch Federplatte genannt,
mittels zweier Sechskantschrauben 13, 14 lösbar montiert ist, und der um einen
vorgegebenen, mittels der Stellmutter 9, 10 einstellbaren Abstand, den
Federweg des Federkorbes 3, über den Preßstempel 2 hinausragt.
Der Preßvorgang mit einer derartigen Presse ist in Fig. 2 in drei Stufen A, B
und C dargestellt, und zwar am Beispiel der Herstellung eines Stieles 15 als
Preßglasartikel.
In der Stellung A wird zunächst ein flüssiger Glastropfen 16 in eine Preßform
16 eingelegt. Dann beginnt der Preßvorgang. Die Preßkraft wird durch ein
Hydrauliksystem 18 erzeugt, die über die als Kolbenstange fungierende
Preßwelle auf den in direkter Linie angebrachten Preßstempel 2 übertragen
wird, der dann die Preßkraft auf das Glas 16 ausübt. Beim Pressen fährt das
Hydrauliksystem 18 mit angebautem Preßstempel, Federkorb 3 und Deckring 2
auf die Form 17 zu. Dabei berührt gemäß Zustand B zuerst der Deckring 12
die Preßform, da dieser im Ruhezustand A um das einstellbare Maß a, den
Federweg, über den Preßstempel 2 hinausragt. Der Preßstempel 2 wird dann
weiter in Richtung Form gedrückt und preßt dabei das flüssige Glas in die
Stielform (Zustand C).
Während des ganzen Preßvorganges liegt der Deckring 12 auf der Preßform 17
auf und verhindert, daß Glas zwischen Deckring und Form ausgepreßt wird.
Die Anpreßkraft des Deckringes 12 wird dabei von den vorgespannten
Spiralfedern 7, 8 des Federkorbes 3 aufgebracht.
Da Deckring 12 und Preßstempel 2 Werkzeuge sind, die in Art und Größe
verschiedenen zu pressenden Artikeln zugeordnet sind, müssen diese bei jedem
Umrüsten der Glaspresse auf einen anderen Preßglasartikel getauscht werden. Der
Deckring und der Preßstempel sind aber auch während des Betriebes Verschleiß
und Beschädigungen ausgesetzt und müssen deshalb den Erfordernissen
entsprechend ausgetauscht werden.
Preßstempel und Deckring werden bisher in der laufenden Maschine gewechselt.
Dabei wird zuerst der Deckring gelöst und entfernt, indem die beiden
Sechskantschrauben 13, 14, mit denen der Deckring 2 auf dem Federkorb
befestigt ist, gelöst und entfernt werden. Dabei wird der heiße Ring mit der Hand
aus der Presse genommen. Anschließend muß der Preßstempel 2 mit einem sog.
Stempeleisen und einem Hammer losgeschlagen werden.
Der Einbau der neuen Werkzeuge geschieht in umgekehrter Reihenfolge. Dieser
Vorgang dauert je nach Bedienungspersonal 4 bis 6 Minuten, eine Zeitspanne, in
der nicht produziert werden kann.
Wenn der Federweg a am Federkorb 3 verstellt werden muß, dann geschieht dies
ebenfalls mit Hammer und Stempeleisen. Dabei müssen die beiden Stellmuttern 9
und 10 abwechselnd gelöst und verstellt werden, was ebenfalls zeitaufwendig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs bezeichnete Hydraulik-
Federpresse so auszubilden, daß ein Wechsel der Werkzeuge Preßstempel und
Deckring sowie ein Einstellen des Federweges sehr schnell und einfach
durchgeführt werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt gemäß der Erfindung durch eine Hydraulik-
Federkorbpresse für die Preßglas-Fertigung mit:
- - einer Preßform für den herzustellenden Preßglasartikel,
- - einem Preßstempel, der an einer als bewegliche Kolbenstange eines Hydrauliksystems fungierenden Preßwelle lösbar befestigt ist,
- - einem Federkorb bestehend aus einer oberen Ringplatte, die im vorgegebenen, einstellbaren Abstand von dem Preßstempel ebenfalls an der Preßwelle befestigt ist, und mindestens drei axial verlaufende, jeweils eine Spiral-Druckfeder aufnehmende Führungssäulen gegen die Federkraft verschiebbar haltert, deren freie Enden in einer unteren Ringplatte fest aufgenommen sind, mittels der die Führungssäulen gegen die Federkraft der Spiralfedern axial verschiebbar sind,
- - einem Deckring, der um einen vorgegebenen, an der oberen Ringplatte einstellbaren Abstand (Federweg a) über den Preßstempel hinausragend, lösbar an der unteren Ringplatte montiert ist,
- - einer Ausbildung des preßstempelseitigen Endes der Preßwelle mit dem daran befestigten Preßstempel und dem daran befestigten Federkorb als abnehmbare Wechseleinheit, und
- - einem mechanischen Schnellwechselsystem, mittels dem die Wechseleinheit montier- und demontierbar ist.
Gemäß der Erfindung werden daher Preßstempel, Deckring samt Federkorb als
Einheit gewechselt. Durch das Schnellwechselsystem kann dabei das Wechseln
sehr schnell durchgeführt werden; es dauert ca. 20 Sekunden. Zum Wechseln
wird die Wechseleinheit nach Aufheben der Arretierung abgenommen und durch
ein zweites vormontiertes Teil ersetzt. Danach wird das Schnell-Wechselsystem
wieder in Arbeitsstellung gebracht, wodurch die Wechseleinheit mechanisch
arretiert wird. Bei dieser Vormontage kann auch bereits der Federweg, wenn
nötig, eingestellt werden.
Durch die DE 42 13 237 A1 ist eine hydraulische Federkorbpresse für die
Preßglasfertigung bekannt geworden, bei der das Hydrauliksystem als ortsfester
Kolben mit einem beweglichen Zylinder, der mit einem stirnseitigen
Abschlußelement versehen ist, ausgebildet ist. An diesem Abschlußelement kann
der Preßstempel oder alternativ ein Federkorb mit Preßstempel lösbar befestigt
werden. Hierbei handelt es sich jedoch nur um die übliche lösbare Befestigung
des Preßstempels an der Preßwelle und nicht um die Ausbildung einer
Wechseleinheit bestehend aus dem preßstempelseitigen Ende der Preßwelle mit
dem daran befestigten Preßstempel bzw. Federkorb in Verbindung mit einem
mechanischen Schnellwechselsystem im Sinne der Erfindung.
Eine besonders sichere und schnelle Montage läßt sich gemäß einer Ausgestaltung
der Erfindung erzielen, wenn die Wechseleinheit einen Befestigungsflansch mit
Bohrungen für die Kühlwasserversorgung und der zugehörige Anschluß an der
Preßwelle eine Wechselteileaufnahme mit einer zu dem Befestigungsflansch
komplementären Ausnehmung und einem schwenkbaren Arretierhebel aufweisen.
Durch ein einfaches Verschwenken des Arretierhebels wird das Wechselteil
freigegeben oder arretiert und ermöglicht somit ein sehr schnelles und sicheres
Montieren der Wechseleinheit in der Wechselteilaufnahme.
Zum positionsgenauen Einsetzen des Preßstempels weist der Befestigungsflansch
einen Zapfen sowie die Ausnehmung in der Wechselteileaufnahme eine
entsprechende Bohrung zur Montage des Wechselteiles in einer peripher
festgelegten Position auf.
Für die Ausbildung der Befestigungselemente sind dem Fachmann mehrere
Möglichkeiten an die Hand gegeben. Vorzugsweise ist der Befestigungsflansch
kreisringförmig ausgebildet und die Ausnehmung wird in der
Wechselteileaufnahme durch eine nach einer Seite offene Ringnut gebildet.
Zum Wechseln kann dann die Wechseleinheit nach vorn aus der Aufnahme
herausgezogen und schnell durch ein zweites vorbereitetes Wechselteil ersetzt
werden.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist in der Wechselteilaufnahme
zusätzlich ein Elektromagnet in Verbindung mit einem auf die Stellung des
Arretierhebels ansprechenden Endschalter vorgesehen derart, daß der
Elektromagnet in der Arretierstellung des Hebels unter spielfreiem Anziehen
des Befestigungsflansches mit Abdichtung der Bohrungen der
Kühlwasserversorgung aktivierbar ist.
Eine konstruktiv einfache und schnelle Einstellung des Federweges ist gemäß
einer Ausgestaltung der Erfindung möglich, indem die obere Ringplatte als
Gewindehülse ausgebildet ist, die auf dem mit einem Außengewinde
versehenen Preßwellenteil der Wechseleinheit als Stellmutter für den Federweg
mittels Drehung des Federkorbes verdrehbar angeordnet ist, wobei eine zweite
Gewindehülse als Kontermutter auf dem Gewindeabschnitt des Preßwellenteiles
angebracht ist, die mittels eines Konterwerkzeuges verstellbar ist.
Weitere ausgestaltende Merkmale sowie Vorteile der Erfindung ergeben sich
anhand der Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiele.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Hydraulik-Federkorbpresse gemäß dem Stand der Technik,
Fig. 2 den Preßvorgang bei der Federkorbpresse nach Fig. 1 in drei
verschiedenen Zuständen A, B, C,
Fig. 3 in drei Ansichten A, B, C eine Hydraulik-Federkorbpresse mit dem
erfindungsgemäßen Wechselteil, und
Fig. 4 in der Ansicht A eine Schnittdarstellung des Wechselteiles nach Fig. 3
sowie in der Ansicht B eine Draufsicht auf das erfindungsgemäße
Wechselteil.
Die erfindungsgemäße Wechseleinheit ist in Fig. 3 mit den Ansichten A, B, C
und in Fig. 4 in einer Schnittansicht (Teil A) der Fig. 3A mit einer
zugehörigen Draufsicht (Teil B) dargestellt. Diejenigen Teile, die mit der
bekannten Federkorbpresse nach Fig. 1 übereinstimmen, sind mit demselben
Bezugszeichen versehen und brauchen daher an dieser Stelle nicht im einzelnen
beschrieben zu werden.
Die Wechseleinheit besteht aus einem Wechselkörper 1a, der funktionell das
vordere, quasi abgetrennte Ende der Preßwelle 1 nach Fig. 1 darstellt. An
diesem Wechselkörper ist auf übliche Weise der Preßstempel 2 befestigt. In
dem Wechselkörper 1a verlaufen auch Kanäle 23 mit Öffnungen 23a für die
Kühlflüssigkeit.
In der Montageebene besitzt das Wechselteil einen Befestigungsflansch 19 mit
einem Positionierzapfen 20 zur Montage der Wechseleinheit in einer nach
vorne offenen Ringnut 21 einer Wechselteil-Aufnahme 1b, die wiederum an
der Preßwelle 1 angeflansch ist. Der Zapfen 20 in Verbindung mit einer
zugehörigen, nicht dargestellten Öffnung in der Ringnut 21 sorgt dabei für eine
Montage der Wechseleinheit in einer vorgegebenen peripheren Position.
Ist der Befestigungsflansch 19 in die Ringnut 21 eingeschoben, wird ein Hebel
22 nach unten vor die Öffnung der Ringnut umgelegt (Fig. 3); damit wird der
Befestigungsflansch 19 in der Wechselteil-Aufnahme 1b fixiert. Mittels eines
Endschalters 24 wird beim Abheben des Hebels 22 aus der in Fig. 3B
gezeigten oberen Stellung in die in Fig. 3A gezeigte untere, verriegelnde
Stellung, ein (nicht dargestellter) Magnet in der Wechselteil-Aufnahme 1b
aktiviert, der den Befestigungsflansch 19 spielfrei fest an eine flache
Gegenfläche in der Wechselteil-Aufnahme anzieht, unter Abdichtung der
Kühlflüssigkeitsöffnungen 23a mittels üblicher O-Ringe 23b.
Die obere Ringplatte 4a besteht aus einer Gewindehülse, die an den Stellen, an
denen die Führungssäulen 5, 6, im vorliegenden Beispiel drei Exemplare,
verschiebbar aufgenommen sind, Ausformungen besitzt (Fig. 4B). Die
Gewindehülse 4a ist auf einem Gewindeabschnitt des Wechselkörpers 1a
- unter Drehen der gesamten Wechseleinheit - verschraubbar angeordnet. Sie
hat die Funktion einer Stellmutter, da durch ihre axiale Lage der Federweg a
(Fig. 1) vorgegeben ist. Zur Fixierung der Lage der Stellmutter-Gewindehülse
ist eine Kontermutter in Form einer weiteren Gewindehülse 24' vorgesehen, die
umlaufend beabstandete Sackbohrungen 24a für die Aufnahme eines
Konterschlüssels 25 besitzt. Mittels dieses Konterschlüssels kann ein
umlaufendes, an der Stellmutter angebrachtes Konterzahnrad 26 nach Art eines
Werkzeug-Spannfutters betätigt und damit die Gewindehülse 24' konternd gegen
die Gewindehülse 4a angezogen oder von ihr gelöst werden, damit die
Stellmutter verstellbar ist. Im montierten Zustand sind dabei die beiden
Gewindehülsen durch ein Element 27 miteinander verstiftet.
Um einen Werkzeugwechsel vorzunehmen, muß bei dem erfndungsgemäßen
System nur der Hebel 22 um 180° in die in Fig. 3B dargestellte Position
gedreht werden. Zum Wechseln wird dabei die Einheit nach vorne aus der
Aufnahme 21 gezogen und durch ein zweites vorbereitetes Teil ersetzt. Wenn
das neue Wechselteil ganz eingeschoben ist, wird der Hebel 22 in die in
Fig. 3A gezeigte Position umgelegt, der das neue Wechselteil mechanisch
arretiert und gleichzeitig den in der Wechselteil-Aufnahme eingebauten
Elektromagnet einschaltet. Durch das Einschalten des Elektromagneten wird
das Wechselteil angezogen und liegt spielfrei an der Wechselteil-Aufnahme an.
Dadurch werden die Kühlwasserkanäle mittels der O-Ringe abgedichtet und die
Presse ist einsatzbereit.
Bei dem erfindungsgemäßen System dauert dieses Wechseln nur ca. 20
Sekunden, d. h. ist gegenüber der Montagezeit mit dem bekannten Pressen
beachtlich kürzer. Diese kurze Wechselzeit wirkt sich sehr fördernd auf die
Produktivität einer Anlage aus.
Der Deckring 12 und der Preßstempel 2 werden dabei außerhalb der Presse
montiert. Dies geschieht mittels einer Montageplatte, die im Schraubstock
eingespannt wird. Bei dieser Vormontage kann auch bereits der Federweg,
wenn nötig, neu eingestellt werden. Dies erfolgt mit dem Konterschlüssel 25 in
der bereits geschilderten Art und Weise.
Claims (6)
1. Hydraulik-Federkorbpresse für die Preßglasfertigung, mit
- 1. - einer Preßform (17) für den herzustellenden Preßglasartikel (15),
- 2. - einem Preßstempel (2), der an einer als bewegliche Kolbenstange eines Hydrauliksystems (18) fungierenden Preßwelle (1) lösbar befestigt ist,
- 3. - einem Federkorb (3) bestehend aus einer oberen Ringplatte (4), die im vorgegebenen, einstellbaren Abstand von dem Preßstempel (2) ebenfalls an der Preßwelle (1) befestigt ist, und mindestens drei axial verlaufende, jeweils eine Spiral-Druckfeder (7, 8) aufnehmende Führungssäulen (5, 6) gegen die Federkraft verschiebbar haltert, deren freie Enden in einer unteren Ringplatte (11) fest aufgenommen sind, mittels der die Führungssäulen (5, 6) gegen die Federkraft der Spiralfedern (7, 8) axial verschiebbar sind,
- 4. - einem Deckring (12), der um einen vorgegebenen, an der oberen Ringplatte (4) einstellbaren Abstand (Federweg a) über den Preßstempel (2) hinausragend, lösbar an der unteren Ringplatte (11) montiert ist,
- 5. - einer Ausbildung des preßstempelseitigen Endes der Preßwelle (1) mit dem daran befestigten Preßstempel (2) und dem daran befestigten Federkorb (3) als abnehmbare Wechseleinheit, und
- 6. - einem mechanischen Schnellwechselsystem (19-22), mittels dem die Wechseleinheit montier- und demontierbar ist.
2. Federkorbpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wechseleinheit einen Befestigungsflansch (19) mit Bohrungen (23) für
die Kühlwasserversorgung und der zugehörige Anschluß an der
Preßwelle (1) eine Wechselteil-Aufnahme (1b) mit einer zu dem
Befestigungsflansch komplementären Ausnehmung (21) und einem
schwenkbaren Arretierhebel (22) aufweisen.
3. Federkorbpresse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem
Befestigungsflansch (19) ein Zapfen (20) und in der Ausnehmung (21)
eine entsprechende Bohrung für eine Montag des Wechselteiles in einer
peripher festgelegten Position vorgesehen ist.
4. Federkorbpresse nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Befestigungsflansch (19) kreisringförmig und die Ausnehmung (21)
in der Wechselteil-Aufnahme als nach einer Seite hin offene Ringnut
(21) ausgebildet sind.
5. Federkorbpresse nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß in der Wechselteilaufnahme (1b) zusätzlich ein
Elektromagnet in Verbindung mit einem auf die Stellung des
Arretierhebels (22) ansprechenden Endschalter (24) vorgesehen ist, der
in der Verriegelungsstellung unter Anziehen des Befestigungsflansches
(19) und Abdichtung der Bohrungen (23a) der Kühlwasserkanäle
aktivierbar ist.
6. Federkorbpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die obere Ringplatte als Gewindehülse (4a)
ausgebildet ist, die auf dem mit einem Außengewinde versehenen
Preßwellenteil (1a) der Wechseleinheit als Stellmutter für den Federweg
(a) mittels des Federkorbes (3) verdrehbar angeordnet ist, und daß eine
zweite Gewindehülse (24) als Kontermutter auf dem Gewindeabschnitt
des Preßwellenteiles (1a) aufgeschraubt ist, die mittels eines
Konterwerkzeuges (25, 26) verdrehbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997124822 DE19724822C1 (de) | 1997-06-12 | 1997-06-12 | Hydraulik-Federkorbpresse |
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Publications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19724822C1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103753646A (zh) * | 2013-09-04 | 2014-04-30 | 湖北华强科技有限责任公司 | 一种电动单冲除边机 |
| CN110482842A (zh) * | 2019-09-24 | 2019-11-22 | 江苏鸿威光学有限公司 | 一种光学镜片压铸装置 |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4213237A1 (de) * | 1992-04-22 | 1993-10-28 | Lindner Maschinen Gmbh W | Vorrichtung zur Herstellung von Glasgegenständen |
-
1997
- 1997-06-12 DE DE1997124822 patent/DE19724822C1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN110482842A (zh) * | 2019-09-24 | 2019-11-22 | 江苏鸿威光学有限公司 | 一种光学镜片压铸装置 |
| CN110482842B (zh) * | 2019-09-24 | 2024-01-02 | 江苏鸿威光学有限公司 | 一种光学镜片压铸装置 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
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Owner name: SCHOTT ZWIESEL AG, 94227 ZWIESEL, DE |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
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