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DE19724431C1 - Verfahren zum Aktivieren eines Abstützelementes - Google Patents

Verfahren zum Aktivieren eines Abstützelementes

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Publication number
DE19724431C1
DE19724431C1 DE1997124431 DE19724431A DE19724431C1 DE 19724431 C1 DE19724431 C1 DE 19724431C1 DE 1997124431 DE1997124431 DE 1997124431 DE 19724431 A DE19724431 A DE 19724431A DE 19724431 C1 DE19724431 C1 DE 19724431C1
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DE
Germany
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support element
closing part
wall
cross member
bumper
Prior art date
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Application number
DE1997124431
Other languages
English (en)
Inventor
Uwe Brun
Matthias Heinrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rehau Automotive SE and Co KG
Original Assignee
Rehau AG and Co
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Publication date
Application filed by Rehau AG and Co filed Critical Rehau AG and Co
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R19/00Wheel guards; Radiator guards, e.g. grilles; Obstruction removers; Fittings damping bouncing force in collisions
    • B60R19/02Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects
    • B60R19/18Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects characterised by the cross-section; Means within the bumper to absorb impact
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60R2019/1886Bumper fascias and fastening means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aktivieren eines Abstützelementes zwischen der Verkleidung eines Stoßfängers und dem Querträger eines Kraftfahrzeuges, wobei im Aufnahmeraum zwischen der Verkleidung und dem Querträger ein die Verkleidung wenigstens partiell stützendes Schließteil angeordnet ist.
Bei Pkw-Stoßfängern gibt es die unterschiedlichsten Arten des Aufbaues. So ist aus der EP 0 253 967 A1 ein Stoßfänger für Pkw bekannt, bei dem unmittelbar hinter der Außenhaut aus Kunststoff ein metallischer Querträger angeordnet ist. Dieser Querträger als Teil des Stoßfängers ist mit der Kunststoff-Außenhaut fest verbunden. Der bekannte Stoßfänger hat eine mehrteilige Außenhaut aus Kunststoff, so daß jedes Einzelteil dieser Außenhaut an den dafür vorgesehenen Befestigungspunkten mit dem Querträger ver­ bunden werden muß. Dadurch erhöht sich der Montageaufwand erheblich.
Aus der DE 27 13 226 C2 ist ein Stoßfänger für Kraftfahrzeuge bekannt, bei dem der Querträger ein Teil der Fahrzeugkarosserie ist. Aufgrund von Toleranzen zwischen dem Querträger und der Außenhaut aus Kunststoff wird bei der Montage in diesem Fall ein Abstand zwischen dem zur Karosserie gehörenden Querträger und dem Stoßfänger bzw. dessen Außenhaut eingehalten. Durch diesen Abstand kommt es bei Belastungen auf den Stoßfänger, wie sie z. B. durch Absetzen eines Getränkekastens beim Verladen in den Kofferraum des Fahrzeugs entstehen, zu einer Durchbiegung der Außenhaut des Stoßfängers durch den belastenden Körper. Die Stoßfängeraußenhaut kann dabei soweit durchgebogen werden, bis sie selbst oder die dazwischenliegenden Teile des Stoßfängers auf feststehende Karosserieteile auftreffen. Diese Biegemöglichkeit wird nicht toleriert, so daß solche Systeme vom Markt abgelehnt werden.
Da die Zuordnung des Querträgers zur Fahrzeugkarosserie Vorteile bringt, wurde zur Verbesserung dieses Systems vorgeschlagen, zwischen dem Querträger des Fahrzeugs und dem die Stoßfängerverkleidung versteifenden, innenliegenden Bauteil eine spaltüber­ greifende Abstützung anzuordnen. Diese Abstützung kann nach der DE-OS 21 35 855 eine Feder sein, die an den Enden des Stoßfängers angeordnet und C-förmig gebogen ist.
Die Schwierigkeit einer solchen Abstützung liegt darin, daß sie nach Montage der Stoßfängerverkleidung praktisch nicht mehr zugänglich ist, so daß eine Anpassung an die gegebenen Toleranzen nicht erfolgen kann.
Hier setzt die Erfindung ein, die es sich zur Aufgabe gestellt hat, ein Verfahren zum Aktivieren eines solchen Abstützelementes sowie ein Abstützelement selbst zur Durchführung des Verfahrens anzugeben. Das Kennzeichen des Verfahrens zum Aktivieren des Abstützelementes wird darin gesehen, daß das Abstützelement in einem ersten Verfahrensschritt über geeignete Haltemittel unter Vorspannung einer Zugfeder in Ruhe­ stellung am Schließteil gehalten wird, und daß das Abstützelement in einem zweiten Verfahrensschritt durch Lösen der Haltemittel über die Federkraft der Zugfeder in seiner Endposition zur Überbrückung des Spaltes zwischen Schließteil und Querträger gezogen wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren geht von einem Schließteil aus, welches an der Innen­ seite der Stoßfänger-Verkleidung angeordnet ist. Dieses Schließteil gilt gleichzeitig als Halterung des Abstützelementes, welches vor und bei der Montage der Stoßfänger­ verkleidung an den Querträger des Kraftfahrzeugs unter Vorspannung einer Zugfeder in Ruhestellung am Schließteil gehalten wird.
Nach Beendigung des Montagevorgangs wird die Spannung der Zugfeder durch Lösen der Haltemittel aufgehoben und die Federkraft der Zugfeder zieht das Abstützelement in seine Endposition. Diese ist dann erreicht, wenn der Spalt zwischen dem Schließteil und dem Querträger durch das Abstützelement aufgehoben ist, so daß bei einer Belastung der Stoßfänger-Verkleidung ein Eindrücken bzw. Durchbiegen nicht mehr erfolgen kann.
Das Abstützelement zur Durchführung des Verfahrens ist vorteilhaft ein Formteil vorge­ gebener Breite, dessen Innenwand als mit der Kreisbahn im vorderen Bereich des Schließ­ teils korrespondierender Kreisbogen ausgebildet ist, und daß an seinen freien Rändern dem Kreisbogen entsprechende Nutenführungen aufweist, in welche am Schließteil ange­ ordnete Führungszapfen eingreifen.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, daß an der Innenwand des Abstützelementes eine Rastfläche angeformt ist, welche mit einer Raste an der Kreisbahn im vorderen Bereich des Schließteils unter Spannung der Zugfeder verrastbar ist. Die Außenwand des Abstütz­ elementes ist dagegen in Richtung zum Querträger als zylindrischer Auflaufbereich aus­ gestaltet, dessen Radius exzentrisch zum Kreisbogen der Innenwand verläuft.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, daß an der Außenwand und/oder an der Innenwand des Abstützelementes in definieretem Abstand voneinander rippenartige Erhöhungen ausgebildet sind. Auf diese Weise kann das Abstützelement ausreichend verstärkt werden.
In einer besonderen Ausführungsform sind die freien Ränder des Abstützelementes einstückig als Federspiralen ausgebildet, deren Enden zur Verbindung mit dem Schließteil einen nach außen abragenden, rastenartigen Vorsprung tragen.
Das erfindungsgemäße Abstützelement ist wenigstens einmal über die Breite eines Stoßfängers zwischen dem Querträger und der Stoßfängerabdeckung montiert.
Das erfindungsgemäße Abstützelement ist in der Zeichnung in verschiedenen Ausführungs­ formen schematisch dargestellt; es zeigt:
Fig. 1 ein Stoßfängersystem ohne Abstützelement
Fig. 2 das Stoßfängersystem aus Fig. 1 mit Abstützelement vor Betätigung
Fig. 3 das Stoßfängersystem aus Fig. 2 mit Abstützelement nach der Betätigung
Fig. 4 das Abstützelement mit integrierter Feder
Das in Fig. 1 dargestellte Stoßfängersystem besteht aus der Verkleidung 1, dem die Verkleidung stützenden, aus Kunststoff bestehenden Schließteil 2 und der Schutzleiste 3. Unterhalb des Schließteils 2 ist hinter der Schutzleiste 3 der Querträger 4 dargestellt, der zur nicht gezeigten Fahrzeugkarosserie gehört. Der Spalt 5 zwischen dem Querträger 4 und dem Schließteil 2 ist in dieser Darstellung offen und bei Belastung der Verkleidung 1 von oben kann die Verkleidung 1 mit dem Schließteil 2 und der Schutzleiste 3 nach unten gedrückt werden, bis der zugeordnete Bereich des Schließteils 2 auf dem Querträger 5 aufliegt.
Fig. 2 zeigt das Abstützelement 6 der Erfindung im vormontierten Zustand vor der Aktivierung. Das Abstützelement 6 wird in speziellen Nuten 7 geführt, die in entsprechende Zapfen 8 des Schließteils 2 eingreifen. Zum Erreichen der in Fig. 2 gezeigten Vor­ montagestellung wird das Abstützelement 6 auf einer Kreisbahn entsprechend der Ausführung der Nuten 7 und Zapfen 8 entgegen der Kraft des Federelementes 9 verdreht, bis die Raste 10 an der Kreisbahn im vorderen Bereich des Schließteils in die dafür vorgesehene Rastfläche an der Innenwand des Abstützelementes einrastet. In dieser Ruhestellung kann der Stoßfänger transportiert und an das Fahrzeug montiert werden.
Das Abstützelement 6 besitzt auf der innenliegenden, dem Schließteil 2 zugewandten Seite eine zylindrische Oberfläche 11, die einer entsprechenden Oberfläche am Schließteil 2 entspricht. An der Außenseite verläuft das Abstützelement in einer zylindrischen Oberfläche 12, die der inneren Oberfläche 11 exzentrisch zugeordnet ist, so daß beim Verdrehen des Abstützelementes 6 um den Mittelpunkt der zylindrischen Oberfläche 11 das Bauteil an Abstützhöhe zu- oder abnimmt. Wenigstens eine der Oberflächen 11, 12 ist mit Rippen versehen, wobei die offenen Rippenköpfe die beschriebenen zylindrischen Oberflächen bilden.
Nach Montage des Stoßfängers an das Kraftfahrzeug kann das Abstützelement durch Zusammendrücken der Raste 10 ausgelöst werden.
Das Abstützelement 6 bewegt sich dabei durch den Zug der gespannten Federn 9 auf der beschriebenen Kreisbahn. Dabei nimmt der Spalt 5 zwischen dem Abstützelement 6 an der Oberfläche 12 und dem Querträger 4 zunehmend weiter ab. Die Drehbewegung des Abstützelementes 6 wird gestoppt, sobald die Oberfläche 12 mit dem Querträger 4 in Be­ rührung kommt. Über diese Berührungsstelle 13 (Fig. 3) kann dann die Kraftübertragung von der Verkleidung 1 über das Schließteil 2 auf den Querträger 4 direkt erfolgen. Die Anordnung mit dem Abstützelement in seiner Endstellung ist in Fig. 3 dargestellt.
Gleiche Merkmale haben hier gleiche Bezugszeichen erhalten.
Die in den Fig. 2 und 3 dargestellte Feder 9 zum selbständigen Verdrehen des Abstütz­ elementes 6 in die Endlage wird als Spiralfeder vorgeschlagen und ist wenigstens einmal pro Abstützelement 6 vorhanden.
Eine besondere Ausbildung des Abstützelementes ist in Fig. 4 dargestellt. Bei diesem Abstützelement 6 hat die Federkraft durch mindestens eine direkt an das Abstützelement 6 angeformte schneckenartige Feder 14, 14' erzeugt. Die Darstellung zeigt beispielhaft ein Abstützelement 6 mit zwei Federn 14, 14'. Die Federn 14, 14' sind dabei an ihrem einen Ende 15, 15' einstückig mit dem Abstützelement 6 verbunden und werden an ihrem anderen Ende 16, 16' verdrehsicher mit dem Schließteil 2 - in der Zeichnung nicht darge­ stellt - verbunden. Die schneckenartige Feder 14, 14' kann auch als eigenständiges, separates Bauteil ausgeführt sein, wobei dann das in Fig. 4 beschriebene Federende 15, 15' durch Einstecken in das Abstütztelement 6 fixiert wird.
Das Auslösen des Abstützelementes 6 durch Zurückdrücken der Raste 10 kann per Hand oder mit Hilfe eines geeigneten Gegenstandes, z. B. eines Schraubendrehers erfolgen. Die Raste 10 kann auch durch eine Schnur desaktiviert werden, die nach der Montage des Stoßfängers an die Karosserie gezogen wird.
Anstelle der Raste 10 kann die Sicherung des Abstützelementes in Ruhestellung ebenso durch ein bolzen- oder stiftartiges Halteelement erfolgen. Das Abstützelement 6 wird in diesem Fall durch Ziehen des Bolzens per Hand oder über eine Schnur ausgelöst. Bei der Verwendung metallischer Bolzen oder Stifte kann die Aktivierung des Abstützelementes auch mittels eines Magneten erfolgen.

Claims (6)

1. Verfahren zum Aktivieren eines Abstützelementes zwischen der Verkleidung eines Stoßfängers und dem Querträger eines Kraftfahrzeuges, wobei im Aufnahmebereich zwischen der Verkleidung und dem Querträger ein die Verkleidung wenigstens partiell stützendes Schließteil angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstützelement (6) in einem ersten Verfahrensschritt über geeignete Haltemittel (10) und der Vorspannung einer Zugfeder (9) in Ruhestellung am Schließteil (2) gehalten wird, und daß das Abstützelement (6) in einem weiten Verfahrensschritt durch Lösen der Haltemittel (10) über die Federkraft der Zugfeder (9) in seine Endposition zur Überbrückung des Spaltes (5) zwischen Schließteil (2) und Querträger (4) gezogen wird.
2. Abstützelement zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Formteil (6) vorgegebener Breite, dessen Innenwand als mit der Kreisbahn im vorderen Bereich des Schließteils (2) korrespondierender Kreisbogen (11) aus­ gebildet ist, und das an seinen freien Rändern dem Kreisbogen (11) entsprechende Nutenführungen (7) aufweist, in welche am Schließteil (2) angeordnete Führungs­ zapfen (8) eingreifen.
3. Abstützelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dessen Innenwand eine Rastfläche angeordnet ist, welche mit einer Raste (10) an der Kreisbahn im vorderen Bereich des Schließteils (2) unter Spannung der Zugfeder (9) verrastbar ist.
4. Abstützelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Außen­ wand in Richtung zum Querträger (4) als zylindrische Oberfläche (12) ausgebildet ist, deren Radius exzentrisch zum Kreisbogen (11) der Innenwand des Abstütz­ elementes (6) verläuft.
5. Abstützelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenwand (12) und/oder an der Innenwand (11) in definiertem Abstand voneinander rippen­ förmige Erhöhungen ausgebildet sind.
6. Abstützelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Ränder einstückig als Federspiralen (14, 14') ausgebildet sind, deren Enden zur Verbindung mit dem Schließteil jeweils einen nach außen abragenden, rastenartigen Vorsprung (16, 16') tragen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8297680B2 (en) 2009-01-23 2012-10-30 Dr. Ing. H.C.F. Porsche Ag Device for reinforcement

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DE2135855A1 (de) * 1971-07-17 1973-01-25 Audi Nsu Auto Union Ag Stossfaenger, der mit stossdaempfern am kraftwagen abgestuetzt ist
DE2713226C2 (de) * 1977-03-25 1983-12-08 Dr.Ing.H.C. F. Porsche Ag, 7000 Stuttgart Stoßfangvorrichtung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
EP0253967A1 (de) * 1986-07-04 1988-01-27 Dr.Ing.h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft Stossfänger für Fahrzeuge

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