DE19723971C1 - Wärmetauscher - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Wärmetauscher mit bündel
artig zusammengefaßten, mit ihren Enden in Rohrböden ge
lagerten Rohren, in denen zwecks Reinigung von Ablagerun
gen sich in Längsrichtung erstreckende Reinigungsfedern
angeordnet sind.
Bei der Rückgewinnung von Wärme, beispielsweise aus Ab
gas, bzw. der Kühlung von Abgas kommen Rohrbündelwärme
tauscher in kompakter Bauweise zum Einsatz. Die Rohrbün
del setzen sich aus einer Vielzahl von Rohren zusammen,
welche in Rohrböden gehalten werden. Durch die Rohre wird
das heiße Medium geleitet, während auf deren Außenseite
ein Tauschermedium, meist Wasser, geführt wird.
An die Leistung und die Betriebszuverlässigkeit der Wär
metauscher werden hohe Ansprüche gestellt. Bereits bei
der Auslegung der Wärmetauscher ist man daher bestrebt,
alle Faktoren, welche die Qualität und Leistung negativ
beeinflussen können, zu minimieren.
Problematisch gestaltet sich sowohl die Auslegung der
Wärmetauscher als auch deren Betrieb, wenn ein Medium mit
hohem Schmutzanteil durch den Wärmetauscher geführt wer
den muß. Hier kommt es zu einer Verschmutzung der Rohre,
wodurch sich der Wärmeübergang vom Medium an die Rohrwand
erheblich verschlechtert. Desweiteren steigt der Druck
verlust mit zunehmender Betriebsdauer. Die vorgegebenen
Ausgangstemperaturen können dann nur noch bedingt er
reicht werden. Als Folge der Verschmutzung sinkt der Ge
samtwirkungsgrad. Die Verschmutzung fördert darüberhinaus
die Korrosion und verkürzt die Lebensdauer eines Wärme
tauschers. Hohe Wartungskosten und unter Umständen lange
Stillstandszeiten der Anlage können die Folge sein.
Üblich ist es, die Rohrbündel in bestimmten Reinigungs
intervallen manuell zu reinigen. Die Wärmetauscher werden
hierzu stillgelegt, geöffnet und mit entsprechendem Rei
nigungswerkzeug bearbeitet. Das Reinigungsergebnis ist
hierbei sehr gut, jedoch ist der Reinigungsaufwand hoch.
Darüberhinaus ist eine Unterbrechung des Betriebs der An
lage unvermeidlich.
Durch die DE 29 35 701 A1 zählt eine Vorrichtung zum Ab
kratzen von Ablagerungen an den Innenflächen von Wärme
tauscherrohren zum Stand der Technik. Hierbei sind
Schraubenfedern im Inneren der Rohre angeordnet. Die
Schraubenfedern sind mit einem Ende an einer Platte befe
stigt, die mit einem Antrieb für eine hin- und hergehende
und eine drehende Bewegung verbunden ist. Aufwendig und
im Betrieb schwierig gestaltet sich insbesondere die Ab
dichtung des außen angeordneten Antriebs zum unter Druck
und bei hohen Temperaturen arbeitenden Wärmetauscher. We
gen ihrer Anfälligkeit führt die Abdichtung häufig zum
Ausfall des Wärmetauschers.
Ferner beeinflußt die vollflächig geschlossene Platte, an
der die Schraubenfedern festgelegt sind, die Strömungs
verhältnisse im Wärmetauscher nachteilig. Schließlich hat
sich auch die mechanische Kopplung von Antrieb und Platte
als störanfällig erwiesen.
Bei der durch die US 48 25 940 bekannten Vorrichtung zur
Reinigung von Wärmetauscherrohren im Betrieb sind Reini
gungsfedern in diesen angeordnet, welche durch die Injek
tion von Druckgas in die Wärmetauscherrohre in Schwingun
gen versetzt werden sollen. Diese Vorgehensweise ist je
doch anlagen- und steuerungstechnisch aufwendig.
Besonders hohe Sicherheitsanforderungen werden an Wärme
tauscher dann gestellt, wenn toxische, explosive oder um
weltgefährdende Fluide im Wärmetauscher behandelt werden.
Abdichtungen an nach außen geführten Wellen bilden dann
potentielle Schwach- und Gefahrenpunkte.
Der Erfindung liegt daher ausgehend vom Stand der Technik
die Aufgabe zugrunde, einen Wärmetauscher, bei dem eine
Abreinigung der Rohre während des Betriebs erfolgen kann,
anlagentechnisch weiterzubilden und zu verbessern.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß in den
Merkmalen des Anspruchs 1.
Kernpunkt der Erfindung bildet die Maßnahme, die Rohr
platte, an der die Reinigungsfedern festgelegt sind,
durch eine äußere Magnetkraft zu bewegen.
Auf diese Weise kann eine berührungslose Kraftübertragung
für die Bewegung der Rohrplatte erfolgen. Zusätzliche
Dichtungen an nach außen geführten Wellen sind nicht er
forderlich. Hierdurch wird die insbesondere bei problema
tischen Einsatzfällen, wie der Behandlung von toxischen,
explosiven oder umweltgefährdenden Fluiden, geforderten
Dichtheit Rechnung getragen. Der Wärmetauscher kann her
metisch dicht ausgeführt werden. Grundsätzlich kann die
äußere Magnetkraft innerhalb des Gehäuses des Wärmetau
schers oder außerhalb angeordnet sein.
Zur Erzeugung der Magnetkraft kommt ein Magnet zum Ein
satz, dessen Magnetfeld in der Lage ist, mit einer ent
sprechend hohen Suszeptibilitätswirkung die Rohrplatte
mit den angegliederten Reinigungsfedern zu bewegen. Neben
Permanentmagneten können vorteilhaft auch Elektromagnete
zur Erzeugung der Magnetkraft zum Einsatz gelangen.
Die Anbindung der Reinigungsfedern an die Rohrplatte kann
direkt oder mittelbar durch Zwischenschaltung weiterer
Bauteilkomponenten erfolgen.
Die Reinigungsfedern sind einseitig an der Rohrplatte
festgelegt. Das jeweils andere Federende ist lose im Rohr
geführt. Durch die durch die Magnetkraft eingeleitete Be
wegung der Reinigungsfedern werden diese in Längsrichtung
im Rohr bewegt. Gleichzeitig werden die Reinigungsfedern
zu Schwingungen angeregt. Der Außendurchmesser der Reini
gungsfedern ist daher kleiner als der Innendurchmesser
eines Rohrs gewählt. Es kommt dann zu Längs- und Quer
schwingungen der Reinigungsfedern. Die Reinigungswirkung
besteht sowohl in einer Schab- als auch in einer Pulsa
tions- oder Schlagwirkung. Verschmutzungen kann so entge
gengewirkt werden.
Ein zusätzlicher Vorteil stellt sich durch die von den
Reinigungsfedern im Rohr hervorgerufenen Turbulenzen ein.
Hieraus resultiert ein besserer Wärmeübergang an der
Rohrinnenseite und eine verbesserte Wärmeübertragung.
In der Rohrplatte sind in Geometrie und Anzahl entspre
chend auf die austrittsseitigen Öffnungen der Wärmetau
scherrohre angepaßte Durchbrechungen vorgesehen. Die
Durchbrechungen gewährleisten einen ausreichend großen
Durchströmquerschnitt für das Abgas. So werden die Strö
mungsverhältnisse im Wärmetauscher durch die im Wärmetau
schergehäuse integrierte Rohrplatte nur unwesentlich be
einflußt. Im Wärmetauscher ist die Rohrplatte an Füh
rungsstangen mit Passung verlagerbar angeordnet.
Eine vorteilhafte Ausführungsform des allgemeinen Erfin
dungsgedankens ist in den Merkmalen des Anspruchs 2 cha
rakterisiert.
Danach weist die Rohrplatte einen Permanentmagneten auf,
welcher unter den Einfluß eines außen am Wärmetauscherge
häuse verlagerbaren Magneten bewegbar ist. Bei dem äuße
ren Magneten kommt ebenfalls vorzugsweise ein Permanent
magnet zum Einsatz. Permanentmagnete haben die Eigen
schaft, daß sie eine von äußeren Feldern wenig abhängige
Magnetisierung besitzen und erzeugen ein dauernd wirken
des Magnetfeld.
Der Einsatz eines Elektromagneten zur Erzeugung der äuße
ren Magnetkraft hat den Vorteil, daß diese bzw. die
magnetische Feldstärke durch Veränderung der Stromstärke
geregelt werden kann.
Nach den Merkmalen des Anspruchs 3 wird der äußere Magnet
durch eine Kolben-Zylinder-Einheit, beispielsweise einen
doppelt wirkenden Pneumatik- oder Hydraulikzylinder, be
wegt. Kolben-Zylinder-Einheiten, beispielsweise Pneuma
tik- oder Hydraulikzylinder, sind robust, kleinbauend und
arbeiten zuverlässig. Sie sind sowohl für den Einsatz im
periodischen Betrieb als auch für einen Dauerbetrieb ge
eignet.
Je nach Baugröße des Wärmetauschers können mehrere Kol
ben-Zylinder-Einheiten vorgesehen sein, welche über den
Umfang des Wärmetauschergehäuses verteilt angeordnet
sind, wie dies Anspruch 4 vorsieht.
Grundsätzlich sind auch andere Antriebsausführungen mög
lich. Eine Alternative sieht nach den Merkmalen des An
spruchs 5 vor, einen Elektromotor zur Bewegung des Magne
ten einzusetzen.
Nach den Merkmalen des Anspruchs 6 sind die Reinigungsfe
dern an einer Halteplatte festgelegt, welche der Rohr
platte zugeordnet ist.
Die Enden der Reinigungsfedern sind in Durchbrechungen
der Halteplatte eingehängt. Durch Verbindungselemente,
beispielsweise Schraubbolzen, sind Rohrplatte und Halte
platte untereinander gekoppelt. Auf diese Weise ist eine
sichere Lagefixierung und ein einfacher Ein- und Ausbau
der Reinigungsfedern gewährleistet.
Ein der Rohrplatte zugeordneter Permanentmagnet kann bei
spielsweise mittels einer Paßfederverbindung festgelegt
sein. Hierdurch wird eine stabile Lagefixierung des Per
manentmagneten gewährleistet, die eine gute Kraft- bzw.
Bewegungsübertragung ermöglicht.
Zweckmäßgerweise ist die Aktivierung der Magnetkraft,
welche die Bewegung der Rohrplatte bewirkt, in die Abhän
gigkeit einer speicherprogrammierbaren Steuerung ge
stellt, wie dies Anspruch 7 vorsieht. Auf diese Weise
kann eine bedarfsgerechte, in Abhängigkeit vom Verschmut
zungszustand des Wärmetauschers ansteuerbare Abreinigung
der Wärmetauscherrohre vorgenommen werden.
Die Bewegung bzw. Bewegungsfrequenz der Reinigungsfedern
kann entsprechend der Neigung zur Ablagerung des jeweili
gen Mediums angepaßt werden. Bei geringer Neigung zur
Bildung von Ablagerungen reicht eine diskontinuierliche
Abreinigung in gewissen Zeitabständen aus. Vor allem bei
Medien mit hohem Foulingfaktor, also starkem Bestreben,
Ablagerungen zu bilden, ist es nützlich, die Frequenz der
Federbewegungen erhöhen zu können.
Insgesamt ermöglicht die Erfindung einen kontinuierlichen
Betrieb eines Wärmetauschers. An den Rohrwänden abgela
gerte Schmutzpartikel werden durch die Reinigungsfedern
während des Betriebs abgelöst und mit dem strömenden Me
dium ausgetragen. Stillstandszeiten bzw. Betriebsunter
brechungen für Reinigungsarbeiten werden weitestgehend
minimiert. Auch die häufig übliche Überdimensionierung
von Wärmetauschern, um den sich während des Betriebs ein
stellenden Leistungsrückgang infolge der Verschmutzungen
zu kompensieren, ist nicht erforderlich.
Besonders zweckmäßig wird die Rohrplatte mit den An
triebskomponenten an der kalten Seite des Wärmetauschers,
also an der Abgasaustrittsseite, vorgesehen. Auf diese
Weise ist der Magnetantrieb den hohen Temperatureinflüs
sen auf der Abgaseintrittsseite entzogen. Vorteilhafter
weise sind die im Medium befindlichen Magnete gekapselt
und damit vor nachteiligen Einflüssen des Fördermediums
geschützt.
In einer weiteren Ausbildung ist es möglich, die Reini
gungsfedern in der Rohrplatte drehbar einzuhängen, so daß
durch den Magnetantrieb neben der längsgerichteten Bewe
gung auch eine Drehbewegung möglich ist.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeich
nung dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben.
In der Fig. 1 ist ein Ausschnitt aus einem erfindungsge
mäßen Wärmetauscher im vertikalen Querschnitt darge
stellt.
Heißes Abgas wird von der hier nicht dargestellten Ein
trittsseite durch ein von einer Vielzahl von Tauscherroh
ren 1 gebildeten Rohrbündel geleitet. Der Übersicht hal
ber ist hier nur ein Tauscherrohr 1 gezeigt. Über eine
Austrittskammer 2 des Wärmetauschergehäuses 3 wird das
Abgas der weiteren Entsorgung zugeführt.
Beidseitig sind die Tauscherrohre 1 mit ihren Enden in
Rohrböden gelagert. Hier dargestellt ist ein Rohrboden 4
an der Abgasaustrittsseite 5. Das Rohrbündel ist von
einem Mantel 6 umgeben, welcher mit Stutzen für die Zu-
und Ableitung eines Tauschermediums versehen ist. Mit 7
ist hier der Abgangsstutzen bezeichnet.
Jedes Tauscherrohr 1 ist in Längsrichtung mindestens zum
überwiegenden Teil seiner Länge von einer Reinigungsfeder
8 durchsetzt. An einem Ende 9 ist die Reinigungsfeder 8
aus dem Tauscherrohr 1 herausgeführt und an einer im Wär
metauschergehäuse 3 angeordneten Rohrplatte 10 festge
legt. Das andere Ende der Reinigungsfeder 8 ist lose im
Tauscherrohr 1 geführt.
Der Rohrplatte 10 ist eine Halteplatte 11 zugeordnet.
Jede Reinigungsfeder 8 ist in eine Durchbrechung 12 der
Halteplatte 11 eingehängt. Hierzu ist das Ende 13 der
Reinigungsfeder 8 hakenartig umgeformt. Das Ende 13 ist
durch die Durchbrechung 12 geführt und greift in eine ne
ben der Durchbrechung 12 vorgesehene Bohrung 14 ein.
Die Fixierung der Reinigungsfedern 8 erfolgt durch die
Rohrplatte 10. Die Rohrplatte 10 ist auf der dem Rohrbo
den 4 abgewandten Seite 15 angeordnet, wobei Halteplatte
11 und Rohrplatte 10 untereinander mittels Schraubbolzen
16 gekoppelt sind. Durch die Verspannung von Halteplatte
11 und Rohrplatte 10 werden die Enden 13 der Reinigungs
federn 8 festgeklemmt.
Korrespondierend zu den Durchbrechungen 12 der Halte
platte 11 sind Öffnungen 17 in der Rohrplatte 10 angeord
net. Die Halteplatte 11 und die Rohrplatte 10 können so
vom Abgas durchströmt werden.
Die Rohrplatte 10 ist durch einen Magnetantrieb 18 im
Wärmetauschergehäuse 3 längsgerichtet bewegbar. Der
Magnetantrieb 18 umfaßt einen Permanentmagneten 19, wel
cher der Rohrplatte 10 zugeordnet ist und mittels einer
Paßfederverbindung 20 nach DIN 6885 festgelegt ist.
Außerhalb des Wärmetauschers ist ein zweiter, mit dem
Permanentmagneten 19 zusammenwirkender Permanentmagnet 21
angeordnet. Dieser kann durch eine Kolben-Zylinder-Ein
heit 22 in axialer Längsrichtung des Wärmetauschers be
wegt werden. Bei der Kolben-Zylinder-Einheit 22 kann es
sich um einen Pneumatik- oder Hydraulikzylinder handeln.
Der Permanentmagnet 21 ist am freien Ende 23 der Kolben
stange 24 befestigt. Durch die Bewegung des Permanent
magneten 21 und des hierbei wirkenden Magnetfelds wird
der Permanentmagnet 19 um eine entsprechende Strecke mit
gezogen. Durch die Rückbewegung des Permanentmagneten 21
wird der Ausgangszustand erreicht. Infolge der äußeren
Magnetkraft wird so die Rohrplatte 10 bewegt. Die Anre
gung der Rohrplatte 10 und der hieran festgelegten Rohr
federn 8 wird demzufolge durch die in Wirkzusammenhang
stehenden Permanentmagneten 19, 21 und deren Bewegung be
stimmt.
Auf diese Weise ist eine berührungslose Kraftübertragung
durch das wirksame magnetische Feld realisiert.
Der Magnetantrieb 18 arbeitet berührungslos und damit
verschleißfrei. Die Erfindung ermöglicht einen dichten
Wärmetauscher ohne zusätzliche Wellenabdichtungen. Demzu
folge ist der erfindungsgemäße Wärmetauscher insbesondere
geeignet für Einsatzfälle, bei denen toxische, explosive
oder andere umweltgefährdende Fluide eingesetzt werden.
Die Aktivierung des Magnetantriebs 18 ist in die Abhän
gigkeit einer speicherprogrammierbaren Steuerung ge
stellt. Damit ist eine bedarfsgerechte, in Abhängigkeit
vom Verschmutzungsgrad der Tauscherrohre 1 regel- bzw.
steuerbare Fremderregung der Reinigungsfedern 8 möglich.
Durch die von dem Magnetantrieb 18 bewirkte Bewegung der
Rohrplatte 10 werden die Reinigungsfedern 8 longitudinal
in den Tauscherrohren 1 bewegt. Gleichzeitig werden sie
zu Schwingungen angeregt. Es kommt dann zusätzlich zu
einer intensiven Längs- und Querschwingung der Reini
gungsfedern 8. Hierdurch werden Ablagerungen an den In
nenflächen der Tauscherrohre 1 abgetragen. Auf diese
Weise ist eine kontinuierliche Abreinigung der Tauscher
rohre 1 im laufenden Betrieb sichergestellt.
1
- Tauscherrohr
2
- Austrittskammer
3
- Wärmetauschergehäuse
4
- Rohrboden
5
- Abgasaustrittsseite
6
- Mantel
7
- Abgangsstutzen
8
- Reinigungsfeder
9
- Ende
10
- Rohrplatte
11
- Halteplatte
12
- Durchbrechung
13
- Ende v.
8
14
- Bohrung
15
- Seite v.
4
16
- Schraubbolzen
17
- Öffnungen in
10
18
- Magnetantrieb
19
- Permanentmagnet
20
- Paßfederverbindung
21
- Permanentmagnet
22
- Kolben-Zylinder-Einheit
23
- Ende v.
24
24
- Kolbenstange
Claims (7)
1. Wärmetauscher mit bündelartig zusammengefaßten, mit
ihren Enden in Rohrböden (4) gelagerten Rohren (1),
in denen sich in Längsrichtung erstreckende Reini
gungsfedern (8) angeordnet sind, die an einem Ende
(9) aus den Rohren (1) herausgeführt und an einer im
Wärmetauschergehäuse (3) längsgerichtet verlagerbar
angeordneten Rohrplatte (10) festgelegt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Rohrplatte (10) durch eine äußere Magnetkraft beweg
bar ist.
2. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rohrplatte (10)
ein Permanentmagnet (19) zugeordnet ist, welcher un
ter dem Einflug eines außen am Wärmetauschergehäuse
(3) verlagerbaren Magneten (21) bewegbar ist.
3. Wärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Kolben-Zylin
der-Einheit (22) zur Bewegung des Magneten (21) vor
gesehen ist.
4. Wärmetauscher nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere Kolben-
Zylinder-Einheiten (22) vorgesehen sind, welche über
den Umfang des Wärmetauschergehäuses (3) verteilt an
geordnet sind.
5. Wärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Elektromotor zur
Bewegung des Magneten vorgesehen ist.
6. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Rohrplatte (10) eine Halteplatte (11) umfaßt, welche
Durchbrechungen (12) aufweist, in denen die Enden
(13) der Reinigungsfedern (8) eingehängt sind.
7. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Aktivierung der Magnetkraft in die Abhängigkeit einer
speicherprogrammierbaren Steuerung gestellt ist.
Priority Applications (1)
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| DE1997123971 DE19723971C1 (de) | 1997-06-06 | 1997-06-06 | Wärmetauscher |
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| DE1997123971 Expired - Fee Related DE19723971C1 (de) | 1997-06-06 | 1997-06-06 | Wärmetauscher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19723971C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITRM20080418A1 (it) * | 2008-08-01 | 2010-02-02 | Gioel Holding S R L | Sistema per la rimozione di depositi da uno scambiatore di calore, in particolare uno scambiatore di calore per una macchina per il caffè. |
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| DE2935701A1 (de) * | 1978-09-06 | 1980-03-20 | Mitsui Toatsu Chemicals | Vorrichtung zum abkratzen von ablagerungen von der innenflaeche langer rohre |
| US4825940A (en) * | 1985-10-25 | 1989-05-02 | Etablissements Neu | Automatic process and device for cleaning a heat exchanger for gaseous fluids |
-
1997
- 1997-06-06 DE DE1997123971 patent/DE19723971C1/de not_active Expired - Fee Related
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: GEA RENZMANN & GRUENEWALD GMBH, 55569 MONZINGE, DE |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee | ||
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Effective date: 20150101 |