DE19723564C2 - Vorrichtung zur Gewinnung von Sauerstoff oder Stickstoff - Google Patents
Vorrichtung zur Gewinnung von Sauerstoff oder StickstoffInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Gewinnung von
Sauerstoff oder Stickstoff nach dem Druckwechseladsorbtions
verfahren (PSA-Verfahren) bestehend aus mindestens zwei Ad
sorbtionsbehältern, die in gleichen Zeitintervallen wechsel
seitig zu- und abschaltbar sind, wobei zwischen den Ablei
tungen der Behälter eine Verbindungsleitung vorgesehen ist
mit druck- und mengenregelnder Einrichtung, welche die ge
wonnenen Gasmengen für die Rückspülung der Adsorbtionsbe
hälter steuert.
Ein derart verwendetes Druckwechseladsorbtionsverfahren ist
beispielsweise aus der DE-PS 32 07 089 bekannt. Dieses Ver
fahren läßt sich kurz so darstellen, daß üblicherweise Luft
einen Zyklus durchläuft, der folgende Phasen umfaßt:
(1) Adsorbtion bei niedrigem Druck, (2) Aufdrücken auf den
hohen Druck, (3) Spülen bei dem hohen Druck und Abführen von
angereichertem Abgas, d. h. der unreinen, weniger leicht
adsorbierbaren oder leichten Komponente, und (4) Druckmin
derung, wobei die leicht adsorbierbare oder schwere Kompo
nente bei niedrigem Druck als gewünschtes Produktgas mit ge
steigerter Reinheit freigesetzt wird. Für die Durchführung
dieser Verfahren ist aus der DE-PS 32 07 089 eine Anlage
bekannt, die aus drei Adsorberbetten besteht, um das Ein
satzgas, welches in der Regel aus Stickstoff und Sauerstoff
besteht, zu zerlegen. Diese Anlagen sind sehr kompakt und in
der Auslegung, bedingt durch die Vielzahl der Ventile und
deren Steuerung, sehr kostenaufwendig.
Dazu ist es nur erforderlich, die Drossel in der Verbin
dungsleitung zwischen den Produktgasableitungen der Adsorb
tionsbehälter durch eine Drossel auszutauschen, die ein
verändertes Verhältnis der Länge zum Durchmesser der Dros
selbohrung aufweist, damit die benötigte Rückspülgasmenge
sichergestellt ist. Auf diese Weise ist es möglich, kleinere
Vorrichtungen mit einer geringen Kapazität kostengünstig
auch für größere Kapazitäten verfügbar zu machen und/oder
die Vorrichtungen auch bei stark schwankender Kapazität
wirtschaftlich auszulegen und zu betreiben, indem je nach
Bedarf an Produktgas zusätzliche Paare der Adsorbtions
behälter entweder paarweise abgeschaltet oder zugeschaltet
werden.
Darüber hinaus weist die erfindungsgemäße Drossel als druck-
und mengenregelnde Einrichtung weitere zahlreiche Vorteile
gegenüber der herkömmlichen Regeleinrichtung auf. So kann
z. B. mit einer derartig ausgebildeten Drossel eine Kleinst
anlage mit einer Quantität von kleiner 30 m3/h oder eine
industrielle Anlage, die möglicherweise durch eine entspre
chende Ausführungsform, beispielsweise in Modulbauweise, bei
steigendem Bedarf ohne großen Aufwand auch noch erweiterungs
fähig ist, sehr wirtschaftlich betrieben werden, ohne das
veränderte oder speziell ausgeführte Regeleinrichtungen
benötigt werden.
Der geringe geräte- und regeltechnische Aufwand bei der
Anwendung der erfindungsgemäßen Drossel macht es aber auch
möglich, daß insbesondere kleine mobile Anlagen sehr anwen
dungsfreundlich ausgeführt werden können.
Weiterhin kann eine Anlage mit der erfindungsgemäßen Drossel
trotz der grundsätzlichen Notwendigkeit der Verwendung von
Druckluft beim Druckwechselverfahren mit oder ohne eigenen
Kompressor ausgeführt werden, weil die Drossel auch für den
Anschluß an zentrale Druckluftquellen des Betreibers geeignet
ist.
Darüber hinaus kann die Kapazität einer derartigen Anlage
nicht oder nur mit einem erheblichen Kostenaufwand dem Be
darf an Produktgas angepaßt werden, der beispielsweise beim
Sommerbetrieb, infolge des höheren Verlustes an Sauerstoff,
größer ist als im Winterbetrieb.
Aus der DE-OS 34 23 968 A1 ist eine modular aufgebaute Vor
richtung zur industriellen Sauerstoffkonzentration nach dem
PSA-Verfahren bekannt, die auf verhältnismäßig großmaßstäb
liche industrielle Anlagen ausgerichtet ist. Diese Vor
richtung besteht aus vier Modulen und zwar aus einem ersten
Modul, das wenigstens eine Gasadsorbtionseinrichtung zur
Durchführung der Gastrennung umfaßt; einem zweiten Modul,
das einen Zwischenbehälter zum Sammeln einer im ersten Modul
getrennten Gaskomponente umfaßt; einem dritten Modul, das
Einrichtungen zur Zuführung des Gasgemisches zum ersten Modul
und zur Ableitung des Abgases vom ersten Modul umfaßt und
einem vierten Modul, das Einrichtungen zur Überleitung der
einen Gaskomponente vom ersten Modul zum zweiten Modul und
zur Zuführung von Gas zum ersten Modul für die Spülung des
ersten Moduls umfaßt; sowie Einrichtungen zur hydraulischen,
elektrischen und mechanischen Verbindung der vier Module.
Diese Vorrichtung ist ausschließlich für Grobanlagen ge
eignet. Darüber hinaus kann, wenn überhaupt möglich, die
Quantitätsbreite des zu erzeugenden Produktgases nur in
geringen Grenzen verändert werden, so daß die Quantität bei
einem wechselnden Bedarf vom Betreiber nicht dem tatsäch
lichen Verbrauch angepaßt werden kann. Die Folge kann sein,
daß einerseits bei einer geringeren Abnahme von Produktgas
aus dem Zwischenbehälter ein Teil des Produktgases an die
Atmosphäre abgegeben werden muß und andererseits bei einem
zeitweisen größeren Bedarf keine ausreichende Menge an Pro
duktgas im Zwischenbehälter zur Verfügung steht.
Aus der EP 0 207 686 ist eine Vorrichtung bekannt, die aus
mindestens zwei Adsorbtionsbehältern besteht, die durch eine
T-förmige Verbindungsleitung miteinander verbunden sind.
Diese Verbindungsleitung verbindet die Ableitungen der Ad
sorbtionsbehälter mit einem Sensor, mit dem der Partial
druck des abgezweigten Gases aus dem in der Adsorbtionsphase
befindlichen Adsorbtionsbehälter gemessen wird. Mit diesem
ermittelten Wert wird ein Ventil gesteuert, über das zum
einen die Menge der zuzuführenden komprimierten Luft zu und
zum anderen das abzuführende Abgas zum Rückspülen für den
abgeschalteten Adsorbtionsbehälter aus dem in der Adsorb
tionsphase befindlichen Adsorbtionsbehälter bestimmt wird.
Der Steuer- und Regelaufwand für diese Vorrichtung ist jedoch
sehr hoch und unwirtschaftlich, insbesondere wenn eine der
artige Anlage als industrielle Großanlage eingesetzt werden
soll. Durch die Regelung der zuzuführenden Luft zu dem sich
in der Adsorbtionsphase befindlichen Adsorbtionsbehälter
über den gemessenen Partialdruck steht an den Drosseln kein
gleichmäßiger Druck und damit keine gleichmäßige Menge zur
Rückspülung des abgeschalteten Adsorbtionsbehälters an.
Folglich herrschen nicht bei jeder Rückspülung die gleichen
Verhältnisse beim Rückspülen vor. Ungleichmäßige Verhältnisse
beim Rückspülen beeinflussen aber die gewünschte Gaskonzen
tration.
Darüber hinaus sind die Drosseln in der Verbindungsleitung
weitgehend zueinander abzustimmen, damit die Rückspülung des
jeweils abgeschalteten Adsorbtionsbehälters effektiv durch
geführt werden kann. Diese Abstimmung ist infolge der un
gleichmäßigen anliegenden Druckverhältnisse in den Adsorb
tionsbehältern nicht oder nur mit hohem regeltechnischen
Aufwand möglich.
Die Aufgabe der Erfindung ist, die eingangs erwähnten Vor
richtungen in der Weise zu verbessern, daß mit geringem
Steuer- und Regelaufwand konstante Mengen- und Druck
verhältnisse bei der Rückspülung vorherrschen und daß ohne
weiteren regeltechnischen Aufwand die Anlage an den ge
wünschten Reinheitgrad oder die Menge des zu erzeugenden
Gases anpaßbar oder erweiterbar ist.
Ausgehend von dem bekannten Druckwechseladsorbtionsverfahren
wird die Erfindung dadurch gelöst, daß die druck- und mengen
regelnde Einrichtung aus einer einzigen Drossel (6) in der
Verbindungsleitung (5) besteht, die einen Drosselkörper (28)
und eine Drosselbohrung (29) aufweist, die an ihren gegen
überliegenden Enden mit annähernd gleichen Senkungen (30a,
30b) versehen ist.
Durch diese Drossel wird gewährleistet, daß die Adsorbtions
behälter mit ihren Adsorberbetten durch die wechselseitige
Arbeitsweise maximal für eine wirtschaftliche und effektive
Trennung des zugeführten Einsatzgases, beispielsweise in
Sauerstoff und Abgas, ausgenutzt werden können. Vielmehr
durch eine derartig ausgebildete Drossel in der Leitung
zwischen den Ableitungen der Adsorbtionsbehälter kann der
Druck und die Menge für die Rückspülung, der wechselseitig
abschaltbaren Behälter, exakt vorbestimmt und konstant
gehalten werden, wodurch gewährleistet ist, daß der abge
zweigte Teilstrom aus dem abgeführten Produktgas für die
jeweilige Rückspülung immer mit gleichem Druck und gleicher
Menge anliegt. Damit kann der Aufwand an notwendiger Steuer-
und Regel- sowie Ventiltechnik auf ein Minimum reduziert
werden, was u. a. dazu führt, daß diese Vorrichtung sehr
wirtschaftlich ausgelegt und betrieben werden kann. Aber auch
die Erweiterung und die Einstellung des Reinheitsgrades ist
ohne weiteren regeltechnischen Aufwand möglich. Zu diesem
braucht nur die Drossel durch eine Drossel ausgetauscht wer
den, bei der das Verhältnis zwischen der Länge und dem
Durchmesser der Drosselbohrung verändert ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung sind zu den
Adsorbtionsbehältern mehrere paarweise geschaltete und
wechselseitig betriebene Adsorbtionsbehälter zu- und ab
schaltbar.
Letztlich ist es möglich die Herstellungskosten und auch die
Betriebskosten für eine derartige Anlage zu reduzieren, was
ausschließlich auf die erfindungsgemäße Drossel als druck- und
mengenregelnde Einheit zurückzuführen ist.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten
Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen der
Erfindung bespielsweise veranschaulicht sind.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine schematische Darstellung einer Anlage mit
zwei paarweise geschalteten und wechselseitig
betriebenen Adsorbtionsbehältern,
Fig. 2: eine schematische Darstellung einer Anlage mit
mehreren jeweils paarweise geschalteten und
wechselseitig betriebenen Adsorbtionsbehältern und
Fig. 3: eine mögliche Ausführungsform der Drossel.
Wie in Fig. 1 gezeigt, umfaßt die Vorrichtung die Adsorb
tionsbehälter 1a, 1b, die aufrechtstehend nebeneinander an
geordnet sind; zwei Sammelbehälter 3a, 3b, die getrennt mit
den Adsorbtionsbehältern 1a, 1b über die Leitungen 17a, 17b
in Verbindung stehen; zwei Rückschlagventile 4a, 4b in den
Leitungen 17a, 17b; eine die Ableitungen 17a, 17b verbindende
Leitung 5, die zwischen den Adsorbtionsbehältern 1a, 1b und
den Rückschlagventilen 4a, 4b angeordnet ist; eine in der
Leitung 5 eingebundene, den Druck und die Menge des Rück
spülgases regelnde Drossel 6, sowie die Zuführungsleitungen
26a, 26b des Einsatzgases zu den Adsorbtionsbehältern 1a, 1b
und den Ventilen 7, 8, 9, 10 in der Leitung 24a, 24b, 25.
Jeder der Adsorbtionsbehälter 1a, 1b enthält ein nicht ge
zeigtes aber für das Druckwechseladsorbtionsverfahren übli
cherweise erforderliches Adsorberbett, das aus einem Zeo
lith-Molekularsieb besteht, in dem das durchströmende
Einsatzgas in Sauerstoff und Abgas getrennt wird.
Unterhalb der Adsorbtionsbehälter 1a, 1b verläuft eine Lei
tung 25, die zum einen über die Leitung 23 mit dem Kompres
sor 2 verbunden ist, der mit der Zuführungsleitung 22 für
das Einsatzgas in Verbindung steht und in der zum anderen
die Magnetventile 8, 9 sowie die Magnetventile 7, 10 und die
Leitungen 26a, 16b zu den Adsorbtionsbehältern 1a, 1b einge
bunden sind.
Die Leitung 26a, die in den Adsorbtionsbehälter 1a von unten
einmündet und diesen mit der Leitung 25 verbindet, wird auf
der einen Seite von dem Magnetventil 7 und auf der anderen
Seite von dem Magnetventil 8 begrenzt und die Leitung 26b,
die ebenfalls in den Adsorbtionsbehälter 1b von unten ein
mündet und diesen mit der Leitung 25 verbindet, wird auf der
einen Seite von dem Magnetventil 9 und auf der anderen Seite
von dem Magnetventil 10 begrenzt.
Am obersten Ende des Adsorberbehälters 1a ist die Ableitung
17a angeschlossen, die das abgetrennte Produktgas aus dem
Adsorbtionsbehälter 1a über die Leitung 17a und ein darin
zwischengeschaltetes Rückschlagventil 4a in den Sammelbe
hälter 3a einführt. Analog dazu ist am obersten Ende des
Adsorberbehälter 1b eine Ableitung 17b angeschlossen, die
das abgetrennte Produktgas aus dem Adsorbtionsbehälter 1b
über die Leitung 17b und ein darin zwischengeschaltetes
Rückschlagventil 4b in den Sammelbehälter 3b einführt.
Die Leitungen 17a, 17b sind durch die Leitung 5 verbunden, die
zwischen den Rückschlagventilen 4a, 4b und den Adsorbtions
behältern 1a, 1b angeordnet ist. In der Leitung 5 ist die
Drossel 6 vorgesehen.
Beim Betreiben der Vorrichtung wird Einsatzgas über die
Leitung 22 dem Kompressor 2 zugeführt und verdichtet. Das
verdichtete Einsatzgas wird bei geöffneten Magnetventilen
8, 10 und bei geschlossenen Magnetventilen 7, 9 dem Adsorb
tionsbehälter 1a zugeführt und beim Durchströmen des Adsor
berbetts in Sauerstoff und Abgas getrennt. Durch Schließen
der Magnetventile 8, 10 und gleichzeitigem Öffnen der Magnet
ventile 7, 9, wird der Adsorbtionsbehälter 1a entspannt und
stickstoffhaltiges Gas entweicht. Gleichzeitig wird der Ad
sorbtionsbehälter 1b mit verdichtetem Einsatzgas gefüllt und
das Einsatzgas beim Durchströmen des Adsorberbetts im Adsorb
tionsbehälter 1b in Sauerstoff und strickstoffhaltiges Gas
getrennt. Der getrennte Sauerstoff entweicht über die Ablei
tung 17b aus dem Adsorbtionsbehälter 1b und wird über die
Leitung 17b dem Sammelbehälter 3b zugeführt. Beim Durchströ
men des Sauerstoffs durch die Leitung 17b wird über die Lei
tung 5, welche die Leitung 17b, 17a verbindet, ein durch die
Drossel 6 vorbestimmter Teilstrom aus dem abgeführten Sauer
stoff abgezogen, der infolge des geschlossenen Rückschlagven
tils 4a in den Adsorbtionsbehälter 1a eingeleitet und zum
Spülen des Adsorberbetts genutzt wird. Beim Spülen desorbiert
der abgezogene Teil des Sauerstoffs mit dem abgetrennten
stickstoffhaltigen Gas und wird als Abgas über die Leitung
26a, 25, dem geöffneten Magnetventil 7 in die Abgasleitung 24a
eingeleitet.
Nach Beendigung des Spülvorganges des Adsorbtionsbehälters 1a
werden die Magnetventile 7, 9 geschlossen und gleichzeitig die
Magnetventile 8, 10 geöffnet und verdichtetes Einsatzgas wird
wieder über die Leitung 26a dem Adsorbtionsbehälter 1a zuge
führt. Zur gleichen Zeit entspannt sich der Adsorbtionsbehäl
ter 1b durch das geöffnete Magnetventil 10 und der Adsorb
tionsbehälter 1b wird durch Schließen des Rückschlagventils
4b in der Leitung 17b mit einem Teilstrom des abgeführten
Sauerstoff aus der Leitung 17a, der durch die Drossel 6 und
die Leitung 5 abgezogen wird, beaufschlagt und gespült,
wodurch der Sauerstoff aus dem Teilstrom mit dem stickstoff
haltigen Gas desorbiert und als Abgas über die Leitung 26b, 25
und dem geöffneten Magnetventil 10 in die Abgasleitung 24b
eingeleitet wird.
Dieser Vorgang wiederholt sich während der gesamten Betriebs
zeit der Vorrichtung durch gleichzeitiges Umschalten der
Magnetventile 7, 9 und 8, 10 zwischen den Adsorbtionsbehältern
1a, 1b wechselseitig, so daß eine kontinuierliche Erzeugung
von Sauerstoff erreicht werden kann.
Der in den Sammelbehältern 3a, 3b gesammelte Sauerstoff kann
über die Leitungen 20, 21 zusammengeführt und dem Verbraucher
zugeführt werden.
Wie in Fig. 2 gezeigt, sind dem Grundaufbau der Vorrichtung
nach Fig. 1 beispielsweise drei paarweise geschaltete Ad
sorbtionsbehälter x1a, x1b; x2a, x2b; x3a, x3b zugeordnet, wo
bei immer die Adsorbtionsbehälter 1a, x1a, x2a, x3a sowie die
Adsorbtionsbehälter 1b, x1b, x2b, x3b parallel arbeiten und
paarweise wechselseitig betrieben werden. Dazu sind die Ad
sorbtionsbehälter x1a, x2a, x3a einerseits durch Leitungen
27a, 27b, 27c in die Leitung 26a des Adsorbtionsbehälters 1a
eingebunden und werden durch Kugelhähne 11a, 12a, 13a der
Leitung 26a getrennt zu- und abgeschaltet und andererseits
sind die Ableitungen 18a, 18b, 18c der Adsorbtionsbehälter x1a,
x2a, x3a in die Leitung 17a des Adsorbtionsbehälters 1a ein
gebunden und werden durch Kugelhähne 14a, 15a, 16a, zu der
Leitung 17a getrennt zu- und abgeschaltet. Analog dazu sind
die Adsorbtionsbehälter x1b, x2b, x3b einerseits durch Lei
tungen 27d, 27e, 27f in die Leitung 26b des Adsorbtionsbe
hälters 1b eingebunden und werden durch Kugelhähne 11b,
12b, 13b der Leitung 26b getrennt zu- und abgeschaltet und
andererseits sind die Ableitungen 18d, 18e, 18f der Adsorb
tionsbehälter x1b, x2b, x3b in die Leitung 17b des Adsorbtions
behälters 1b eingebunden und werden durch Kugelhähne 14b,
15b, 16b zu der Leitung 17b getrennt zu- und abgeschaltet.
Der Verfahrensablauf der Anlage nach Fig. 2 erfolgt analog
der beschriebenen Verfahrensweise nach Fig. 1 mit nur einer
Drossel 6. Dazu werden die Kugelhähne 11a, 12a, 13a und die
Kugelhähne 14a, 15a, 16a in Abhängigkeit der Magnetventile 7, 8
angesteuert und geschaltet und die Kugelhähne 11b, 12b, 13b,
und die Kugelhähne 14b, 15b, 16b in Abhängigkeit der Magnet
ventile 9, 10 angesteuert und geschaltet.
Eine derartige Zuordnung von paarweise und wechselseitig
betriebenen Adsorbtionsbehältern zum Grundaufbau der Vor
richtung nach Fig. 1 kann beliebig verringert und auch er
weitert werden und ist nicht durch die beispielsweise in
Fig. 2 dargestellte Ausführungsform begrenzt.
In Fig. 3 ist eine mögliche Ausführungsform der Drossel 6
gezeigt, die im wesentlichen aus einem Drosselkörper 28
und der Drosselbohrung 29 besteht, die an ihren gegenüber
liegenden Enden mit annähernd gleichen Senkungen 30a, 30b
versehen ist, die in einem Winkel 32 von vorzugsweise 60°
eingebracht sind und zusätzlich auch zum Kalibrieren des
Verhältnisses zwischen dem Durchmesser und der Länge 31 der
Drosselbohrung 28 dienen, so daß die Tiefe der Senkungen
30a, 30b, die bei einer Drossel 6 gleich sind, bei den ver
schiedenen Ausführungsformen der Drosseln 6, die in Abhän
gigkeit der gewünschten Menge und/oder des Reinheitsgrades
zur Anwendung kommen, verändert sein können. Am äußeren Um
fang ist der Drosselkörper 28 mit einem Gewinde (33) ver
sehen, über das der Drosselkörper 28 mit nicht gezeigten
Rohrverschraubungen in die Leitung 5 eingebunden wird,
welches bevorzugt mittig am Drosselkörper 28 durch eine
Schlüsselfläche 34 unterbrochen ist.
Die Leistung und die Effektivität der Drossel 6 wird über das
Verhältnis der Länge 31 zum Durchmesser der Drosselbohrung 29
bestimmt und festgelegt.
Claims (5)
1. Vorrichtung zur Gewinnung von Sauerstoff oder Stick
stoff nach dem Druckwechseladsorbtionsverfahren (PSA-
Verfahren), bestehend aus mindestens zwei Adsorbtions
behältern, die in gleichen Zeitintervallen wechselsei
tig zu- und abschaltbar sind, wobei zwischen den Ab
leitungen der Behälter eine Verbindungsleitung vorge
sehen ist mit druck- und mengenregelnder Einrichtung,
welche die gewonnenen Gasmengen für die Rückspülung der
Adsorbtionsbehälter steuert, dadurch gekennzeichnet,
daß die druck- und mengenregelnde Einrichtung aus einer
einzigen Drossel (6) in der Verbindungsleitung (5) be
steht, die einen Drosselkörper (28) und eine Drossel
bohrung (29) aufweist, die an ihren gegenüberliegenden
Enden mit annähernd gleichen Senkungen (30a, 30b) ver
sehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zu den Adsorbtionsbehältern (1a und 1b) mehrere
paarweise geschaltete und wechselseitig betriebene
Adsorbtionsbehälter (xa und xb) zu- und abschaltbar
sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Adsorbtionsbehälter (xa und xb) getrennt zu-
und abschaltbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Ableitungen (18a bis 18x) der Adsorb
tionsbehälter (xa und xb) in die Ableitungen (17a und
17b) der Adsorbtionsbehälter (1a und 1b) führen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß durch Austausch der Drossel (6)
die Menge und/oder der Reinheitsgrad des Gases ver
änderbar ist.
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0207686A1 (de) * | 1985-06-17 | 1987-01-07 | Negretti Aviation Limited | Druckwechselverfahren für die Aufbereitung von Sauerstoff |
-
1997
- 1997-06-05 DE DE1997123564 patent/DE19723564C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0207686A1 (de) * | 1985-06-17 | 1987-01-07 | Negretti Aviation Limited | Druckwechselverfahren für die Aufbereitung von Sauerstoff |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19723564A1 (de) | 1998-12-10 |
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