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DE19723441A1 - Koaxialer Schienenverteiler und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Koaxialer Schienenverteiler und Verfahren zu seiner Herstellung

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Publication number
DE19723441A1
DE19723441A1 DE1997123441 DE19723441A DE19723441A1 DE 19723441 A1 DE19723441 A1 DE 19723441A1 DE 1997123441 DE1997123441 DE 1997123441 DE 19723441 A DE19723441 A DE 19723441A DE 19723441 A1 DE19723441 A1 DE 19723441A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tubes
coaxial
trunking system
busbar trunking
another
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1997123441
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhard Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Kloeckner Moeller GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Moeller GmbH filed Critical Kloeckner Moeller GmbH
Priority to DE1997123441 priority Critical patent/DE19723441A1/de
Publication of DE19723441A1 publication Critical patent/DE19723441A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G5/00Installations of bus-bars
    • H02G5/06Totally-enclosed installations, e.g. in metal casings
    • H02G5/061Tubular casings

Landscapes

  • Installation Of Bus-Bars (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Schienenverteiler nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Schienenverteiler, die auch als Linienverteiler bekannt sind, bestehen aus einem Schienenkanal mit darin befestigten Stromschienen, Abgangstellen und Abgangskästen und dienen zur Verteilung elektrischer Energie, insbesondere in Fabrikhallen und Gebäuden in denen Verbraucher oft gewechselt werden müssen.
Ein koaxialer Drehstromleiter ist aus der DE 32 11 845 A1 bekannt. Dieser besteht aus konzentrisch umeinander liegenden metallischen Rohren und dazwischenliegenden Isoliermaterial. Die koaxiale Anordnung bietet gegenüber anderen Anordnungen erhebliche Vorteile in bezug auf die elektrischen und magnetischen Eigenschaften, wie Leiterinduktivität, Stromverdrängung, Energieübertragungsverluste und Störfelder.
In der Praxis haben sich derartige Systeme als Schienenverteiler unter anderem wegen der schwierigen Herstellung, mangelnder Isolierung, z. B. an den Verbindungsstellen, und fehlenden Lösungen für die Gestaltung des Stromabgriffes an den Abgangsstellen nicht durchgesetzt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen koaxialen Schienenverteiler nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 zu schaffen, der einfach herzustellen ist und einem praktischem Einsatz näher kommt.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst, während in den Unteransprüchen besonders vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gekennzeichnet sind.
Anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist, sollen die Erfindung, weitere Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung und weitere Vorteile näher beschrieben und erläutert werden.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Darstellung des Schienenverteilers im unaufgerollten Zustand von oben,
Fig. 2 eine Darstellung des Schienenverteilers von der Seite,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung des Schienenverteilers gemäß der Schnittlinie B-B,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung des Schienenverteilers gemäß der Schnittlinie A-A und
Fig. 5 eine Schnittdarstellung des Schienenverteilers gemäß der Schnittlinie C-C.
Die Fig. 1 zeigt die Isolierfolie 2 mit den bandförmigen Leitern 3, 4, 5 bzw. L1, L2, L3. Es können aber auch anstelle von L1, L2, L3 die Leiter PE, L1, N vorhanden sein.
Die Isolierfolie 2 ist an den Seiten stufenweise ausgebildet. Im Bereich jeder Stufe ist auf der Isolierfolie 2 ein folienartiger Leiter L1, L2, L3 angeordnet. Weitere Leiterfolien für N- oder PE-Leiter können noch zusätzlich angeordnet werden.
Die Leiter 3, 4, 5 sind nebeneinander und im ausreichenden Isolierabstand angeordnet.
Quer zu den Leitern sind Abgriffe 6 für Abgangsstellen vorhanden, wobei die Abgriffe 6 eine Streifenform aufweisen und gegen die anderen Leiter isoliert sind. Unisoliert sind die Abgriffe 6 nur an den Endstellen.
Die in Fig. 1 gezeigte Anordnung wird zu dem in Fig. 2 gezeigten Schienenverteiler 1 aufgerollt. Die Endstellen der entstehenden Rohre 3, 4, 5, die die Stromschienen bilden, sind gegeneinander versetzt angeordnet und jeweils an verschiedenen Stellen von außen über Abgriffe 6 für die elektrische Verbindung mit einem hier nicht gezeigten Verbindungselement zugänglich.
Die Rohrenden von verschiedenen Leitern und die Isolierfolie sind stufenweise angeordnet, derart daß an verschiedenen Längenabschnitten verschiedene Leiter zugänglich sind und ausreichend gegeneinander isoliert sind.
Wie insbesondere die Fig. 3 zeigt, sind die Rohre 3, 4, 5 der Länge nach offen und zwischen der spiralförmigen Isolierfolie 2 angeordnet.
Die Endstellen 11, 12 der Rohre 3, 4, 5 sind im offenen Bereich gegeneinander versetzt angeordnet, wobei sie derart gegeneinander versetzt angeordnet sind, daß die Endstellen von konzentrisch benachbarten Rohren auf einem Kreisumfang angeordnet sind.
Im Inneren ist ein geschlossenes Rohr 7, z. B. als N- oder PE-Leiter angeordnet. Eine andere Zuordnung von L1, L2, L3, N und PE zu den Rohren, sowie die Ausführung als zweiphasiges System, ist natürlich möglich.
In der Fig. 4 ist die Anordnung des Abgriffes 6 dargestellt, der spiralförmig nach außen geführt ist und von einer weiteren Isolierfolie 9 gegen die Rohre 3 und 4 isoliert ist.
Die Abgriffe 6 sind nebeneinander angeordnet, wie die Fig. 1 zeigt, wobei in der Fig. 2 nur zwei Abgriffe 6 dargestellt sind. Sie sind im herausgeführten Bereich auf einem isolierten Feld 10 angeordnet.
Als Schienenkanal kann entweder ein kastenförmiger Schienenkanal mit allen bekannten Befestigungsanordnungen und Ausführungen der Abgangsstellen vorgesehen sein oder eine rohrförmige Umhüllung mit entsprechenden Abgangsöffnungen.
Durch den koaxialen Querschnitt tritt eine gleichmäßige Ausnutzung des Leitermaterials auf, was die Übertragung von hohen Strömen bei kleinerem Querschnitt ermöglicht. Durch weiches, d. h. hochleitfähiges Material ergibt sich ein System mit hoher Kurzschlußfestigkeit.
Bezugszeichenliste
1
Schienenverteiler
2
Isolierfolie
3
,
4
,
5
Rohre, Leiter
6
Abgriff
7
geschlossenes Rohr
9
weitere Isolierfolie
10
Feld
11
,
12
Endstellen

Claims (10)

1. Koaxialer Schienenverteiler bestehend aus im wesentlichen konzentrisch umeinander liegenden metallischen Rohren als Leiter mit dazwischenliegendem Isoliermaterial , dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (3, 4, 5) der Länge nach offen sind und daß die Rohre (3, 4, 5) zwischen einer spiralförmigen Isolierfolie (2) angeordnet sind.
2. Koaxialer Schienenverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstellen (11, 12) der Rohre (3, 4, 5) in einem offenen Bereich gegeneinander versetzt angeordnet sind.
3. Koaxialer Schienenverteiler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstellen (11, 12) der Rohre im offenen Bereich derart gegeneinander versetzt angeordnet sind, daß die Endstellen von konzentrisch benachbarten Rohren auf einem Kreisumfang angeordnet sind.
4. Koaxialer Schienenverteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im inneren des Schienenverteilers (1) ein geschlossenes Rohr (7) angeordnet ist.
5. Koaxialer Schienenverteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Abgriffe (6) für Abgangsstellen in Streifenform vorhanden sind, die nach außen spiralförmig herausgeführt sind.
6. Koaxialer Schienenverteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Abgriffe (6) nebeneinander angeordnet sind.
7. Koaxialer Schienenverteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgriffe (6) auf einer weiteren Isolierfolie (9) angeordnet sind.
8. Koaxialer Schienenverteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgriffe (6) im herausgeführten Bereich auf einem Isolierten Feld (10) angeordnet sind.
9. Koaxialer Schienenverteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstellen (11, 12) der Rohre (3, 4, 5) von verschiedenen Leitern (3, 4, 5) und die Isolierfolie (2) stufenweise angeordnet sind, derart daß an verschiedenen Längenabschnitte verschiedene Leiter (3, 4, 5) zugänglich sind und ausreichend gegeneinander isoliert sind.
10. Verfahren zur Herstellung eines koaxialen Schienenverteilers nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter (3, 4, 5) als flache Folien nebeneinander auf einer gemeinsamen Isolierfolie (2) angeordnet werden, die später zusammen mit den Leitern (3, 4, 5) spiralförmig zu einem rohrförmigen Leiter aufgerollt wird.
DE1997123441 1997-06-04 1997-06-04 Koaxialer Schienenverteiler und Verfahren zu seiner Herstellung Withdrawn DE19723441A1 (de)

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