DE19723414A1 - Herstellungsverfahren für einzelne Teigstücke und Schneid- und/oder Stanzwerkzeug dafür - Google Patents
Herstellungsverfahren für einzelne Teigstücke und Schneid- und/oder Stanzwerkzeug dafürInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einzelner Teigstücke aus einer
kontinuierlichen Teigbahn, indem in den Endabschnitt der Teigbahn - frei von
Restteig - eine schräg oder quer zur Bahnlängsrichtung verlaufende Reihe von
separaten, jeweils in sich geschlossenen Konturen ausgeschnitten wird, welche
den Teigstücken entsprechen, und diese in Reihe aneinanderliegenden Konturen
bzw. Teigstücke vom Bahnende entfernt und zur Weiterverarbeitung voneinander
quer oder schräg zur Bahnlängsrichtung auseinanderbewegt und abgelegt wer
den. Ferner betrifft die Erfindung ein Schneid- und/oder Stanzwerkzeug zur
Durchführung des Verfahrens, welches Werkzeug mit der Teigstückkontur verse
hen und von Antriebsmitteln betätigbar und zum Zusammenwirken mit einem ge
genüberliegenden Tisch als Auf-, Unter- oder Ablage bzw. Unterteil für das Teig
band und die daraus geschnittenen Teigstücke ausgebildet ist.
Ein Teigstück-Herstellungsverfahren der eingangs genannten Art wird mit einer
bekannten Vorrichtung zum Herstellen von Backwerk aus Teigstücken realisiert
(EP 0 382 105 A1). Ein ausgewalztes Teigband wird durch ein erstes Transport
band herangeführt. Beim Durchlauf unter einer Schneidwalze wird dieses Teig
band in eine Vielzahl von dreieckigen Teigschnittstücken aufgeschnitten, die beim
wiedergegebenen Beispiel in fünf Reihen nebeneinander derart angeordnet sind,
daß in jeder Reihe die Spitze der dreieckigen Teigstücke einander entgegen ge
richtet sind (Restteigfreiheit). Die Längsschnitte zwischen den einzelnen Reihen
werden durch eine gesonderte Schneidwalze bewirkt. Sodann müssen die einzel
nen Reihen der aus dem Teig band ausgeschnittenen Teigstücke zunächst in För
derrichtung auseinandergerückt werden. Hierzu dienen gesonderte Greiforgane,
mit eigenem Schlitten und Führungen. Die Teigstücke der einen Reihe weisen mit
ihrer Spitze beispielsweise nach rechts, die Teigstücke der nachfolgenden Reihe
hingegen nach links, jeweils quer zur Förderrichtung. Um die Teigstücke nun der
art drehen zu können, daß sie gleichsinnig liegen, müssen sie auch quer zur
Transportrichtung des Bandes auseinandergerückt werden. Dies wird ebenfalls
durch die genannten, gesondert ausgebildeten, geführten und getragenen Grei
fereinheiten bewerkstelligt. Nachdem die Teigstücke mit den Greifereinheiten
auch gedreht worden sind, so daß die Dreiecksbasis in die Förderrichtung weist,
müssen die Teigstücke wieder seitlich zusammengerückt werden. Auch dies wird
mit den gesonderten Greifeinheiten durchgeführt. Ein weiterer Nachteil des be
kannten Verfahrens besteht darin, daß die Greifer die Teigstücke vielfach nicht
zentrisch oder symmetrisch erfassen. Dies führt zu einer exzentrischen Drehung
und damit unpräzisen oder gar fehlerhaften Positionierung der Teigstücke. Zum
Ausgleich sind komplexe Positioniersteuerungen und/oder sonstige Mittel wie den
Greifern nachgeschaltete Ausrichtlineale erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung einzelner
Teigstücke aus einer kontinuierlichen Teigbahn so weiterzuentwickeln, daß der
dafür notwendige Aufwand an Maschinenkomponenten und Geräten sowie Kon
struktion vermindert und zudem die Zuverlässigkeit der entsprechenden Herstel
lungsmaschine erhöht und dessen Wartbarkeit verbessert werden kann. Insbe
sondere soll auch der Ablauf der notwendigen Herstellungsschritte an sich verein
facht und gleichzeitig in seiner Effizienz (Verarbeitungsdurchsatz an Teig) erhöht
sein. Zudem ist bei möglichst vermindertem Steuerungsaufwand eine präzisere
Positionierung zu erreichen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Verfahren mit den eingangs genannten
Merkmalen erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß zum Entfernen, zum Auseinan
derbewegen und zum Ablegen der ausgeschnittenen Teigstücke ganz oder teil
weise die Schneidmittel verwendet werden, die zum Ausschneiden der Teigstück
reihe am Bahnende eingesetzt wurden, und nach dem Ablegen die Schneidmittel
für ein erneutes Ausschneiden zum (stirnseitigen) Bahnende zurückbewegt wer
den. Nach der Erfindung werden also die mehreren, separaten Schneidmittel oder
Stanzwerkzeuge nicht nur zum Ausschneiden der Teigstücke, sondern auch zu
deren Transport, Verschieben, Auseinanderbewegen quer zur Transportrichtung
(Spreizen) und zum Ablegen verwendet. Ein und dasselbe Schneid- oder
Stanzwerkzeug bewirkt also sowohl das Stanzen, Trennen der Teigstücke von der
stirnseitigen Teigbahn, Auseinanderbewegen in Teigbahn-Querrichtung (Spreizen)
und gegebenenfalls auch das Drehen. Aufwendige Maschinenkomponenten wie
Greif- bzw. Pick-Einrichtungen zum Spreizen und Drehen lassen sich einsparen.
Die zentrische oder symmetrische Erfassung beim Schneiden der Teigstück-Kon
turen bleibt für die weitere Positionierung und das Ablegen der Teigstücke
erhalten, weil das Teigstück noch im Schneidwerkzeug selbst geführt und abge
legt wird. Spezielle Steuerungs- und Ausgleichsmittel zur Kompensation von Un
genauigkeiten können entfallen.
Gemäß einer Ausbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Teigstück
kontur im Folgeschnittverfahren hergestellt: Eine vor den beweglichen Schneidmit
teln oder Stanzwerkzeugen installierte, stationäre Stanz- oder Schneideinrichtung
(zum Beispiel Schneidwalze mit radial vorstehenden Schneidkanten) schneidet
beispielsweise in Teigbahn-Längsrichtung die Basis einer gleichschenklig dreieck
förmigen Teigstückkontur, während die Schenkel mit den zur späteren Teigstück
bewegung eingesetzten Schneidmitteln geschnitten werden.
Nach einer Konkretisierung der allgemeinen, erfinderischen Grundidee werden in
dem Zeitraum zwischen dem Ausschneiden der Teigstücke und deren Ablegen
die die ausgeschnittenen Teigstücke mit sich führenden Schneidmittel zunächst
vom Bahnende linear in Bahnlängsrichtung entfernt, voneinander in Bahn-Quer
richtung auseinander bewegt und dann - gegebenenfalls nach vorherigem
Drehen - abgelegt. Sodann wird dieser Ablauf umgekehrt wiederholt, bis die
Schneidmittel über das Teigbahnende wieder angelangt sind. Bei dieser Bewe
gungsfolge wandert der Drehpunkt oder die Drehachse der Schneidkontur des
Schneidmittels in Transportrichtung vom Teigbandende unter Durchführung einer
Winkelbewegung von der Teigbandperipherie weg und wieder zurück, wobei die
Winkelbewegung umgekehrt wird.
Um zu verhindern, daß sich die Teigstücke bei ihrem Transport innerhalb der
Schneidwerkzeuge verformen oder gar herausrutschen, ist nach einer Ausbildung
der Erfindung vorgesehen, daß den die Teigstücke bewegenden Schneid- oder
Stanzmitteln Greifer- oder Pick-Einrichtungen, beispielsweise in Form von längli
chen und spitz endenden Greifdornen, beigeordnet und in Eingriff mit den Teig
stücken gebracht werden.
Nach einer anderen Ausbildung der Erfindung wird unmittelbar nach dem Schnei
den und/oder Stanzen der Teigstückkonturen für das weitere Entfernen vom
Teigbandende, Auseinanderbewegen voneinander und das Ablegen der Teig
stücke der Druck auf das Stanzwerkzeug-Oberteil gegen das Stanzwerkzeug-Un
terteil soweit zurückgenommen, daß das Oberteil mit seinen Schneidkanten auf
der Oberfläche des Stanzwerkzeug-Unterteils gleiten und/oder darüber bewegt
werden kann. Als Unterteil für das Stanz- oder Schneidwerkzeug kann dabei bei
spielsweise ein Förderband für die ausgewalzte Teigbahn dienen. Dadurch lassen
sich die ausgeschnittenen Teigstücke mit dem jeweiligen Schneidwerkzeug be
sonders leicht vom Teigbandende über eine Oberfläche beispielsweise eines För
derbandes bewegen und positionieren.
Beim Stanzen von dicken Teigen kann es zweckmäßig sein, das Teigförderband
während des Schneid- oder Stanzvorganges anzuhalten und dann wieder in Be
wegung zu setzen bzw. getaktet zu bewegen. Dabei ist es günstig, wenn nach
jedem Schneid- oder Stanzvorgang das Teigförderband in Teigförderrichtung um
eine Strecke verfahren wird, die der Abmessung der Kontur oder Teigstücks in
Bahnlängsrichtung entspricht. Weist diese Kontur bzw. das Teigstück die Form
eines gleichschenkligen Dreiecks auf, von dem die Basisseite in oder parallel zur
Teigbahnlängsrichtung verläuft, ist das Verfahren des Förderbands jeweils um
eine halbe Länge der Basisseite bis zur nächsten Takt-Pause zweckmäßig. Ande
rerseits kann aus Gründen der Produktionsleistung der kontinuierliche Transport
des Teigbandes vorteilhaft sein, wobei steuerungstechnisch der Teigbandvor
schub und der Stanzhub miteinander zu synchronisieren sind.
Zur Lösung der obigen Aufgabe wird bei einem Schneid- oder Stanzwerkzeug mit
den eingangs genannten Merkmalen, das zur Durchführung des erfindungsgemä
ßen Verfahrens geeignet ist, vorgeschlagen, eine Schneidelemente mit der Teig
stückkontur aufweisende Halte- oder Schneidplatte und eine Teigausstoßplatte
anzuordnen, wobei die beiden Platten gegeneinander in Schneid- oder Stanz
hubrichtung mittels der Antriebsmittel und/oder eines Federelements (rück-) ver
stellbar verbunden sind, und die Teigausstoßplatte unmittelbar neben den
Schneidelementen und/oder an diesen gleitbar mit einem Verstellhub angeordnet
ist, der sich beidseits der Schneidkante des Schneidelements erstreckt, so daß
das jeweilige Teigstück zwischen den Schneidelementen ausgestoßen oder davon
abgestreift werden kann. Mit diesem Stanzwerkzeug in zweiteiliger, in sich ver
stellbarer Grundstruktur lassen sich die Ausstoß- und Halteelemente für eine zu
verlässige Ablage der Teigstücke und für eine teigfreie Rückführung der Schneide
lemente zum stirnseitigen Teigbahnende einsetzen.
Nach einer Erfindungsalternative bezüglich der Schneid- und/oder Stanzwerkzeu
ge weist eine Halte- oder Schneidplatte Schneidelemente mit der Teigstückkontur
oder Teilen davon auf. Ferner sind ein oder mehrere, als Greifer und/oder Pick-Ein
richtungen dienende Dornelemente vorgesehen, die an der Halteplatte inner
halb der Schneidelemente so angeordnet sind, daß ihre Spitzen den Teigstücken
zugeordnet sind.
Mit jeder dieser Erfindungsalternativen für Stanz- und/oder Schneidwerkzeuge, die
auch miteinander kombiniert werden können, wird der Vorteil erzielt, daß diese
Werkzeuge nicht nur zum eigentlichen Zweck des Ausschneidens von Teig
stücken, sondern auch zu deren Transport, Auseinanderspreizen und Ausrichtung
zusätzlich eingesetzt werden können. Dies erspart die Anordnung zusätzlicher,
separater Funktionskomponenten wie in eigenen Schlitten und Führungen ange
ordnete, separate Greifereinheiten. Zudem lassen sich mit den erfindungsgema
ßen Werkzeugen die frisch geschnittenen Teigstücke rechtzeitig vom Teigbah
nende wegbewegen, bevor sie miteinander verkleben.
Nach einer besonderen Ausbildung ist die dem Teigstück zugewandte Unterseite
der ersten oder zweiten Halteplatte mit Erhöhungen, vorstehenden (Schneid-)
Kanten und/oder Vertiefungen versehen, deren Verlauf und Konturen Schlitzen,
textlichen oder figürlichen Darstellungen, Markierungen oder sonstigen Informa
tionen entsprechen und zum Einprägen in die Teigstück-Oberseite vorgesehen
sind. Mit dieser Ausbildung lassen sich die eine oder andere Halteplatte gleichsam
als Informationsträger für diverse Konturen, Schlitze, Muster usw. einsetzen. Vor
zugsweise erfolgt das Aufbringen von Markierungen auf die Teigstück-Oberseite
im Stadium des Schneidens oder Stanzens. Damit lassen sich beispielsweise
Markierungen auf der Teigstück-Oberseite anbringen, die in einem späteren Ver
fahrensstadium als Aufbring- bzw. Auflegestellen für Zutaten wie Marmelade oder
Früchte dienen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale, Wirkungen und Vorteile auf der Basis der Erfin
dung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausfüh
rungsbeispiele der Erfindung sowie aus den Zeichnungen. Diese zeigen in:
Fig. 1a und 1b in schematischer Draufsicht zwei unterschiedliche Phasen
eines ersten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Herstellungsverfahrens,
Fig. 2a-2d in schematischer Draufsicht die vier Phasen eines zweiten
Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Herstellungs
verfahrens,
Fig. 3a-c eine hubparallele Schnittansicht auf ein erfindungsgemäßes
Stanzwerkzeug in drei unterschiedlichen Verfahrensabschnit
ten.
Gemäß Fig. 1 wird auf einem ersten Förderband 1 ein flach ausgewalztes Teig
band 2 angeliefert und unterhalb einer Schneidwalze 3 längsgeschnitten vorbeibe
fördert. Diese erzeugt im Teigband 2 gemäß gezeichnetem Beispiel drei Längs
schnitte 4, die parallel zu den Teigbandrändern 5 und parallel bzw. in Teigtrans
portrichtung 6 verlaufen. Am stirnseitigen Ende kommt das Teigband 2 in Eingriff
mit vier voneinander unabhängig bewegbaren Stanzwerkzeugen 7, die in der
Stanzposition am Stirnende des Teigbandes 2 aneinander angrenzend positioniert
sind. Nach Vollendung des Stanzvorgangs wird den einzelnen Stanzwerkzeugen 7
zunächst eine Linearbewegung 8 in Teigtransportrichtung bzw. parallel zu den
Teigband-Längsrändern erteilt. Dabei werden die ausgestanzten Teigstücke zwi
schen den Schneidelemente der Stanzwerkzeuge 7 verschoben und dabei auf
das zweite, gegebenenfalls schneller laufende Förderband 9 bewegt, das an das
erste Förderband 1 über einen Spalt 10 anschließt. Im Anfangsbereich des zwei
ten Förderbandes 9 wird die erste Linearbewegung 8 umgewandelt in eine im
Winkel von 90° dazu verlaufende Linear- Querbewegung 11, die nach außen zum
Längsrand 12 des zweiten Förderbandes 9 gerichtet ist. Dies gilt analog für alle
einzelnen Stanzwerkzeuge 7, wobei die Linearquerbewegungen 11 der in der
Reihe innen liegenden Stanzwerkzeuge kürzer als die der außen liegenden sind.
Sind den Stanzwerkzeugen 7 durch die Linearquerbewegungen 11 ausreichende
und übereinstimmende Abstände 13 voneinander (in Querrichtung zur Teigtrans
portrichtung 6 verlaufend) erteilt, wird die Teigstück-Verschiebebewegung der
Stanzwerkzeuge 7 wiederum um weitere 90° und wieder in Teigtransportrichtung
6 verlaufend geändert - vgl. zweite Linearbewegung 14. Nach der Vollendung
werden die zwischen den Schneidelementen der Stanzwerkzeuge befindlichen
Teigstücke davon entfernt und abgelegt, wie in Fig. 1b durch die "leer" gezeich
neten Stanzwerkzeuge 7 veranschaulicht. Sodann wird die zweite Linearbewe
gung 14 in umgekehrter Richtung vollzogen, ebenso die Linearquerbewegung 11,
so daß die einzelnen, leeren Stanzwerkzeuge 7 aneinandergefahren werden.
Auch die erstgenannte Linearbewegung 8 wird gegenüber Fig. 1a umgekehrt
vollzogen, bis sich die vier Stanzwerkzeuge über dem stirnseitigen Ende des
Teigbandes 2 erneut befinden. Sodann kann ein erneuter Stanz- und Transport
zyklus mit der dem Auseinanderspreizen dienenden Linearquerbewegung 11 er
folgen. Eine Drehung der Stanzwerkzeuge ist hier nicht erforderlich, weil die
Teigstückkonturen bezüglich ihrer Mittelachse parallel zur Teigtransportrichtung
jeweils symmetrisch sind.
Anders nach Fig. 2a, bei der die Teigstücke mit einer Kontur etwa der eines
gleichschenkligen Dreiecks ausgestanzt werden, wobei die dem Basisschenkel Bs
gegenüberliegende Dreiecksspitze Sp abgestumpft ist. In der Phase des Stanzens
werden die Teigstückkonturen so aneinanderliegend ausgestanzt, daß von den
vier Stanzwerkzeugen bzw. ausgestanzten Teigstücken die von links ersten drei
Teigstücke mit ihrer jeweiligen Dreiecksspitze Sp am Basisschenkel Bs des be
nachbarten Teigstücks bzw. der benachbarten Schneidkontur an liegen. Sodann
werden die Teigstücke innerhalb der Schneidelemente der Stanzwerkzeuge 7
analog Fig. 1a verschoben, allerdings mit dem Zusatz, daß beim Übergang von
der Linearquerbewegung 11 zur zweiten Linearbewegung 14 in Teigtransportrich
tung 6 eine Drehung 15 um 90° entgegen dem Uhrzeigersinn vollzogen wird.
Damit werden die Teigstücke bzw. die diese erfassende Stanzwerkzeuge mit dem
Basisschenkel Bs nach vorne in Teigtransportrichtung 6 weisend ausgerichtet.
Gemäß Fig. 2b werden den - nunmehr von den Teigstücken entleerten - Stanz
werkzeugen 7 die Bewegungen 14, 11, 8 in umgekehrter Richtung (analog
zu Fig. 1b) erteilt, wobei während der unmittelbar dem Teigstück-Ablegen
nachfolgenden Linearbewegungsphase 14 den Stanzwerkzeugen 7 eine weitere
Drehung 15 entgegen dem Uhrzeigersinn um 90° erteilt wird.
Gemäß Fig. 2c ist dadurch das Ausstanzen einer weiteren gleichschenkligen
Teigstückreihe ohne Anfall von Restteig möglich. Die Stanzwerkzeuge können
über dem stirnseitigen Ende des Teigbandes 2 so positioniert werden, daß ein Teil
ihrer Schneidkonturen mit dem im vorausgegangenen Stanzschritt entstandenen,
sägezahnförmigen Stirnrand des Teigbandes 2 sich deckt. Dabei ist die jeweilige
Dreiecksspitze Sp gegenüber dem vorausgegangen Stanzschritt gemäß Fig. 2a
entgegengesetzt (in Fig. 2c nach links) gerichtet. Nach dem Stanzvorgang folgen
die Bewegungen 8 zum Entfernen vom Teigbandende, 11 zum Auseinandersprei
zen der einzelnen Teigstücke voneinander und 14 zur Ablage der Teigstücke
analog Fig. 2a. Lediglich beim Übergang von der Spreizbewegung 11 zur Abla
gebewegung 14 wird den einzelnen Teigstücken bzw. den diese haltenden und
verschiebenden Stanzwerkzeugen 7 eine Drehung 16 um 90° nun im Uhrzeiger
sinn erteilt. Dies gilt auch für die zweite Rückbewegungsphase nach Fig. 2d im
vierten Schritt, die ansonsten wie nach Fig. 2b abläuft. Mit Beendigung dieses
vierten Schrittes läßt sich die Teigstückreihe wieder mit derselben Ausrichtung wie
nach Fig. 2a ausstanzen.
Wie aus Fig. 1b ersichtlich, ist beim Stanzwerkzeug 7 nur eine einzige, quer zur
Teigtransportrichtung 6 verlaufende Schneidkante 19 notwendig, mit der das frei
geschnittene Teigstück von hinten in Teigtransportrichtung 6 geschoben werden
kann. Denn die Längsschnitte 4 sind bereits von der Schneidwalze 3 erzeugt.
Analog ist nach Fig. 2b und 2d beim Stanzwerkzeug 7 für die Teigtransportrichtung
6 n Basisschenkel Bs eine eigene Schneidkante nicht notwendig.
Zu bemerken ist noch, daß nach Fig. 1a, 1b und 2a-2d beim Auseinander
spreizen 11 von den vier Stanzwerkzeugen den beiden linken eine Linearquerbe
wegung 11 nach links und den beiden rechten eine Linearquerbewegung nach
rechts erteilt wird. Ferner wird den jeweils äußeren Stanzwerkzeugen 7 eine weite
re bzw. längere und aus Synchronisationsgründen schnellere Linearquerbewe
gung 11 als den beiden inneren Stanzwerkzeugen eingeprägt. Damit lassen sich
übereinstimmende Abstände 13 zwischen den Teigstücken 17 erzielen. Beim
Ausführungsbeispiel nach Fig. 2a-d wird die Basisschenkelseite des Teigstücks
jeweils von der Schneidwalze 3 erzeugt.
Gemäß Fig. 3a wird ein Teigstück 17 innerhalb von Schneidelementen 18 mit
Schneidkanten 19 gerade aus dem Teigband 2 ausgeschnitten. Die sonstigen
Schneidkanten können nicht mehr zur Schneidwirkung kommen, weil bereits im
vorangehenden Stanzschritt die Quer- oder Schrägschnitte (vgl. Fig. 1 oder 2) vom
Stanzwerkzeug in 180 Grad gedrehter Stellung sowie die Längsschnitte 4 von der
Schneidwalze 3 erzeugt wurden. Die Schneidelemente 18 sind an der Unterseite
einer ersten Halteplatte 20 des erfindungsgemäßen Schneidwerkzeugs befestigt.
Innerhalb dieser Schneidelemente 20 und parallel dazu verlaufen Greifdorne 21,
die ebenfalls an der ersten Halteplatte 20 befestigt sind. Diese ist soweit in Rich
tung zum Teigband 2 bzw. Teigstück 17 gefahren, daß die Dornspitzen 22 in die
Teigmasse eingedrungen sind und so das Teigstück 17 stabil zwischen den
Schneidelementen 18 halten. Die erste Halteplatte 20 ist mit einer mittigen Boh
rung 23 versehen, durch die ein Tragschaft 24 mit einer zweiten Halteplatte 25 an
seinem unteren Ende verläuft. Im peripheren Bereich ist die zweite Halteplatte 25
mit Randbohrungen 26 versehen, durch die die Greifdorne 21 verschiebbar ge
führt sind. Über den verschiebbar gelagerten Tragschaft können die erste und die
zweite Halteplatte 20 bzw. 25 gegeneinander verschoben werden. Hierzu dienen
(nicht gezeichnete) Antriebsmittel, die am Tragschaft 24 und/oder in der ersten
Halteplatte 20 angreifen. Dazu ist die erste Halteplatte 20 auf ihrer Oberseite im
mittigen Bereich an einer Zylinderbüchse 27 befestigt. Die Unterseite der zweiten
Halteplatte 25 kann noch mit (nicht gezeichneten) Erhöhungen oder Vertiefungen
versehen sein, die zum Einprägen in die Oberseite des Teigstückes 17 vorgese
hen sind. Dadurch können zum Beispiel Markierungen geschaffen werden, die
den Ablageort für Speisezutaten wie Obststückchen kennzeichnen.
Gemäß Fig. 3b ist der Stanzvorgang beendet, und das Teigstück 17 weiterhin
zwischen den Schneidelementen 18 und von den Greifdornen 21 gehalten. Die
Halteplatte 25 ist gegenüber ihrer Stellung nach Fig. 3a ein wenig, beispielsweise
um einen halben Millimeter, angehoben (vgl. Hub 32 in Fig. 3b), damit die Trans
portband-Oberfläche nicht beschädigt wird. Dieser Zustand eignet sich zum Sprei
zen und/oder Drehen des Teigstücks beziehungsweise zum Gleiten des
Stanzwerkzeugs auf der Teigbandoberfläche, entsprechend den Bewegungen 11,
15 und 16 gemäß Fig. 2a-2d. Nach Fig. 3c ist das Teigstück 17 von der
zweiten Halteplatte 25, die gegenüber der ersten, mit einer Aufwärtsbewegung 29
nach oben verfahrenen Halteplatte 20 festgehalten worden ist, gegenüber den
Schneidelementen 18 und dem Greifdorn 21 abgestreift. Die Eindrücke 28 auf
grund der Dornspitzen 22 sind noch ersichtlich. Zur Vorbereitung des nächsten
Stanzvorgangs gemäß Fig. 3a bzw. Fig. 2a bzw. Fig. 1a wird nun dem
Stanzwerkzeug mit dem Tragschaft 24 mit der zweiten Halteplatte 25 eine Auf
wärtsbewegung 29 erteilt, und es wird aus der Position gemäß Fig. 3c in die Posi
tion gemäß Fig. 3a zurückverfahren. Beim Stanzvorgang gemäß Fig. 3a wird der
ersten Halteplatte 20 eine Abwärtsbewegung 30 erteilt, so daß die Schneidele
mente 18 und die Dornenspitzen 22 in Eingriff mit dem Teigband 2 kommen und
dieses durchtrennen und das resultierende Teigstück 17 halten. Die zweite Halte
platte 25 wird immer mit einem bestimmten Abstand 33 über den Teig gehalten,
es sei denn, ihre Unterseite wird zusätzlich zum Prägen der Teigstück-Oberfläche
eingesetzt (siehe oben).
Claims (23)
1. Verfahren zur Herstellung einzelner Teigstücke (17) aus einer kontinuierli
chen Teigbahn (2), indem mittels Schneidmittel in den Endabschnitt der
Teigbahn (2) ohne Anfall von Restteig eine schräg oder quer zur Bahn
längsrichtung verlaufende Reihe von separaten, jeweils in sich geschlosse
nen Konturen ausgeschnitten wird, welche den Teigstücken (17) entspre
chen, und diese in Reihe aneinanderliegenden Konturen beziehungsweise
Teigstücke (17) vom Bahnende entfernt (8) und zur Weiterverarbeitung
voneinander quer oder schräg zur Bahnlängsrichtung auseinander bewegt
(11) und abgelegt (14) werden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ent
fernen (8), zum Auseinanderbewegen (11) und zum Ablegen (14) der aus
geschnittenen Teigstücke (17) vollständig oder teilweise die Schneidmittel
verwendet werden, die zum Ausschneiden der Teigstückreihe am Bahnen
de eingesetzt wurden, und nach dem Ablegen (14) die Schneidmittel für ein
erneutes Ausschneiden zum Bahnende zurückbewegt (Fig. 1b) werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den
Schneidmitteln ein Teil (3) stationär beziehungsweise ortsfest gehalten und
zum Schneiden eines Teils, beispielsweise eines in Transportrichtung (6)
länglichen Schnittes (4), der jeweiligen Teigstückkontur verwendet wird,
während ein anderer oder der andere, zur Bewegung der Teigstücke (17)
eingesetzte Teil (7) der Schneidmittel zur Vervollständigung der jeweiligen
Teigstückkontur verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als
Schneidmittel mehrere Schneidstempel, Scher- und/oder Stanzwerkzeuge
(7) jeweils mit einem Oberteil verwendet werden, das einen oder mehrere,
die Konturen erzeugende Schneidkanten (19) oder -abschnitte (18) zur Er
zeugung der Teigstückreihe aufweist, und die Stanzwerkzeuge (7) zu deren
Entfernung vom Bahnende vollständig oder teilweise linear bewegt, vonein
ander in Teigbahn-Querrichtung entfernt und positioniert werden, wobei die
Teigstücke zwischen den Schneidelementen des Stanzwerkzeug-
Oberteiles, gegebenenfalls unter Verwendung von Greif- oder Pick-Ein
richtungen, gehalten und geführt und/oder verschoben werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach
dem Ausschneiden der Teigstückkonturen und vor dem Ablegen der Teig
stücke (17) die Schneidmittel über der die Teigstücke tragenden Unterlage
mit einem Abstand (32) positioniert werden, der ein Schonen von
Schneidmittel-Schneidkanten (19) und der Unterlagen-Oberfläche und/oder
deren Gleiten gegeneinander erlaubt.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß nach ihrem Entfernen (8) vom Bahnende und während oder
nach ihrem Auseinanderbewegen (11) den Teigstücken (17) eine Drehbe
wegung (15, 16) überlagert oder eingeprägt wird.
6. Verfahren nach Ansprüche 4 oder 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß
unmittelbar nach dem Schneiden und/oder Stanzen der Teigstückkonturen
für das weitere Entfernen (8) vom Teigbandende, Auseinanderbewegen
(11) voneinander und das Ablegen (14) der Teigstücke (17) der Druck auf
das Stanzwerkzeug-Oberteil (18, 20) gegen das Stanzwerkzeug-Unterteil
soweit zurückgenommen wird, daß das Oberteil (18, 20) mit seinen
Schneidkanten (19) auf der Oberfläche des Stanzwerkzeug-Unterteils glei
ten und/oder darüber bewegt werden kann.
7. Verfahren nach Ansprüche 4, 4 und 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß
als Schneid- und/oder Stanzwerkzeug-Unterteil ein Teigförderband ver
wendet wird, das mit einer schnittfesten Oberfläche versehen ist.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Teigförder
band während des Teigstück-Stanzvorgangs angehalten und dann wieder
in Bewegung versetzt und/oder getaktet bewegt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß nach je
dem Stanzvorgang das Teigförderband in Teigförderrichtung (6) um eine
Strecke verfahren wird, die der Abmessung (Bs) der Kontur oder des Teig
stücks (17) in Bahnlängsrichtung (12) entspricht.
10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Kontur beziehungsweise das Teig
stück (17) die Form eines gleichschenkligen Dreiecks oder symmetrischen
Trapezes aufweisen, von dem die Basisseite (Bs) in oder parallel zur Teig
bandlängsrichtung (12) verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verfahr-Strecke der halben Länge der Basisseite (Bs) entspricht.
11. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß mehrere, jeweils eine Teigstück-Kontur erzeugende
Schneidmittel (7) nebeneinander im Teigbahn-Endbereich angeordnet und
vereinzelt zueinander synchronisiert und/oder koordiniert betätigt und, die
Teigstücke (17) transportierend, bewegt (Fig. 2a) und nach deren Ablage
zurückbewegt (Fig. 2b) werden.
12. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Kontur
beziehungsweise das Teigstück (17) die Form eines gleichschenkligen
Dreiecks oder eines Trapezes aufweisen, von dem die Basisseite (Bs) in
Teigbandlängsrichtung (12) verläuft, gekennzeichnet durch eine Drehung
(15, 16) der Schneidmittel (17) derart, daß die Teigstücke (17) mit ihrer Ba
sisseite (Bs) jeweils quer zur Teigtransportrichtung (6) verlaufend und in
Teigtransportrichtung (6) nach vorne gewandt zur Ablage kommen.
13. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß nach dem Teigstück-Ausschneiden und vor dem Teigstück-Ab
legen die Schneidmittel (7) mit den ausgeschnittenen Teigstücken (17)
zunächst vom Bahnende linear in Bahnlängsrichtung entfernt (8) und dann
schräg oder quer zur Bahnlängsrichtung (12) und auseinander bewegt
(11, Fig. 1a) werden, und/oder nach dem Teigstück-Ablegen und vor dem
erneuten Teigstück-Ausschneiden die Schneidmittel (7) ohne die bereits
abgelegten Teigstücke (17) zunächst schräg oder quer zur Bahnlängsrich
tung (12) und aufeinander (11, Fig. 1b) und dann zum Bahnende linear zu
rückbewegt (8, Fig. 1b) werden.
14. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Geschwindigkeit zum Entfernen (8) der Teigstücke (17)
vom Teigbahnende die Geschwindigkeit zum Transport der Teigbahn we
sentlich übersteigt.
15. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Schneid
kontur der Schneidmittel (17) beziehungsweise die Teigstückform (17) in
bezug auf eine quer zur Bahnlängsrichtung (12) verlaufende Mittelachse
symmetrisch ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jedem Teig-Schneid
vorgang die Schneidmittel (17) um 180 Grad vorzugsweise in ab
wechselnder Richtung (15, 16) gedreht werden.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung
(15, 16) um 180 Grad in separaten Abschnitten (Fig. 2a, Fig. 2b; Fig. 2c, Fig. 2d)
mit und ohne jeweiliges Teigstück (17) erfolgt.
17. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß zum Ablegen der Teigstücke (17) Ausstoß- und/oder Ab
streifmittel ((25) verwendet werden, die mit den Schneidkanten (19) der
Schneidmittel (7) in Wirkungsverbindung gesetzt werden, indem diese und
die Ausstoß- und/oder Abstreifmittel (25) relativ zueinander verstellt wer
den.
18. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß den die Teigstücke (17) bewegenden Schneid- oder Stanz
mitteln Greifer- oder Pick-Einrichtungen (21) beigeordnet und in Eingriff mit
den Teigstücken (17) gebracht werden.
19. Schneid- und/oder Stanzwerkzeug zur Durchführung des Verfahrens nach
einem der vorangehenden Ansprüche, welches Werkzeug mit der Teig
stückkontur ganz oder teilweise versehen und von Antriebsmitteln betätig
bar und zum Zusammenwirken mit einem gegenüberliegenden Tisch als
Auf-, Unter- oder Ablage für das Teigband (2) und die daraus geschnittenen
Teigstücke (17) ausgebildet ist, gekennzeichnet durch eine Schneidele
mente (7) mit der Teigstückkontur aufweisende Halte- oder Schneidplatte
(20) und eine Teigausstoßplatte (25), welche beiden Platten (20, 25) ge
geneinander in Stanzhubrichtung (30) mittels der Antriebsmittel und/oder
eines Federelements (rück-)verstellbar verbunden sind, wobei die Tei
gausstoßplatte (25) unmittelbar neben den Schneidelementen (18)
und/oder an diesen gleitbar mit einem Verstellhub angeordnet ist, der sich
beidseits der Schneidkante (19) des Schneidelements (18) erstreckt, um
das jeweilige Teigstück (17) zwischen den Schneidelementen (18) auszu
stoßen und/oder davon abzustreifen.
20. Schneid- und/oder Stanzwerkzeug zur Durchführung des Verfahrens nach
einem der vorangehenden Ansprüche, welches Werkzeug mit der Teig
stückkontur ganz oder teilweise versehen und von Antriebsmitteln betätig
bar und zum Zusammenwirken mit einem gegenüberliegenden Tisch als
Auf-, Unter- oder Ablage für das Teigband (2) und die daraus geschnittenen
Teigstücke (17) ausgebildet ist, gekennzeichnet durch eine Schneidele
mente (18) mit der Teigstückkontur aufweisende Halte- oder Schneidplatte
(20) und eines oder mehrere, als Greifer- und/oder Pick-Einrichtungen die
nende Dornelemente (21), die an der Halteplatte (20) innerhalb der Schnei
delemente (18) so angeordnet sind, daß ihre Spitzen (22) den Teigstücken
(17) zugeordnet sind.
21. Werkzeug nach Ansprüche 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, daß die
Teigausstoßplatte (25) durchgehende Bohrungen (26) für den Durchtritt der
Dornelemente (21) an der Halteplatte (20) aufweist.
22. Werkzeug nach Ansprüche 19, 19 und 20 oder 21, dadurch gekennzeich
net, daß die Ausstoßplatte (25) an einem Tragschaft (24) befestigt ist, der
innerhalb der ersten Halteplatte (20), diese durchsetzend, beweglich
(29, 30) gelagert und/oder zur Verbindung mit den Antriebsmitteln betätigbar
ist.
23. Werkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die dem Teigstück (17) zugewandte Unterseite (31) der Hal
teplatte (20) und/oder der Teigausstoßplatte (25) mit Erhöhungen, vorste
henden Kanten und/oder Vertiefungen versehen ist, deren Verlauf und
Konturen Schlitzen, textlichen oder figürlichen Darstellungen, Muster, Mar
kierungen oder sonstigen Informationen entsprechen und zum Einprägen in
die Teigstück-Oberseite vorgesehen sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19723414A DE19723414A1 (de) | 1997-04-18 | 1997-06-04 | Herstellungsverfahren für einzelne Teigstücke und Schneid- und/oder Stanzwerkzeug dafür |
| DE59800414T DE59800414D1 (de) | 1997-06-04 | 1998-05-29 | Herstellungsverfahren für einzelne Teigstücke und Schneid- und/oder Stanzwerkzeug dafür |
| EP19980109918 EP0882400B1 (de) | 1997-06-04 | 1998-05-29 | Herstellungsverfahren für einzelne Teigstücke und Schneid- und/oder Stanzwerkzeug dafür |
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| EP1005793A1 (de) | 1998-12-04 | 2000-06-07 | A. FRITSCH GMBH & CO. KG | Verfahren und Anordnung zur Brezelherstellung |
| EP1020116A1 (de) * | 1999-01-12 | 2000-07-19 | A. FRITSCH GMBH & CO. KG | Herstellungsverfahren und -anordnung für Brötchen-Teiglinge |
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| DE3903746C1 (de) * | 1989-02-09 | 1990-05-31 | A. Fritsch Gmbh & Co Kg, 8711 Markt Einersheim, De |
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- 1997-05-16 DE DE19720689A patent/DE19720689A1/de not_active Withdrawn
- 1997-06-04 DE DE19723414A patent/DE19723414A1/de not_active Withdrawn
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