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DE19723414A1 - Herstellungsverfahren für einzelne Teigstücke und Schneid- und/oder Stanzwerkzeug dafür - Google Patents

Herstellungsverfahren für einzelne Teigstücke und Schneid- und/oder Stanzwerkzeug dafür

Info

Publication number
DE19723414A1
DE19723414A1 DE19723414A DE19723414A DE19723414A1 DE 19723414 A1 DE19723414 A1 DE 19723414A1 DE 19723414 A DE19723414 A DE 19723414A DE 19723414 A DE19723414 A DE 19723414A DE 19723414 A1 DE19723414 A1 DE 19723414A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dough
cutting
pieces
piece
web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19723414A
Other languages
English (en)
Inventor
Udo Bernhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
A Fritsch GmbH and Co KG
Original Assignee
A Fritsch GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by A Fritsch GmbH and Co KG filed Critical A Fritsch GmbH and Co KG
Priority to DE19723414A priority Critical patent/DE19723414A1/de
Priority to DE59800414T priority patent/DE59800414D1/de
Priority to EP19980109918 priority patent/EP0882400B1/de
Publication of DE19723414A1 publication Critical patent/DE19723414A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C11/00Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking
    • A21C11/10Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking combined with cutting apparatus
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C3/00Machines or apparatus for shaping batches of dough before subdivision
    • A21C3/06Machines for coiling sheets of dough, e.g. for producing rolls
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C9/00Other apparatus for handling dough or dough pieces
    • A21C9/08Depositing, arranging and conveying apparatus for handling pieces, e.g. sheets of dough
    • A21C9/085Separating, spacing, orienting or aligning discrete dough pieces, e.g. after passing a cutting device

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einzelner Teigstücke aus einer kontinuierlichen Teigbahn, indem in den Endabschnitt der Teigbahn - frei von Restteig - eine schräg oder quer zur Bahnlängsrichtung verlaufende Reihe von separaten, jeweils in sich geschlossenen Konturen ausgeschnitten wird, welche den Teigstücken entsprechen, und diese in Reihe aneinanderliegenden Konturen bzw. Teigstücke vom Bahnende entfernt und zur Weiterverarbeitung voneinander quer oder schräg zur Bahnlängsrichtung auseinanderbewegt und abgelegt wer­ den. Ferner betrifft die Erfindung ein Schneid- und/oder Stanzwerkzeug zur Durchführung des Verfahrens, welches Werkzeug mit der Teigstückkontur verse­ hen und von Antriebsmitteln betätigbar und zum Zusammenwirken mit einem ge­ genüberliegenden Tisch als Auf-, Unter- oder Ablage bzw. Unterteil für das Teig­ band und die daraus geschnittenen Teigstücke ausgebildet ist.
Ein Teigstück-Herstellungsverfahren der eingangs genannten Art wird mit einer bekannten Vorrichtung zum Herstellen von Backwerk aus Teigstücken realisiert (EP 0 382 105 A1). Ein ausgewalztes Teigband wird durch ein erstes Transport­ band herangeführt. Beim Durchlauf unter einer Schneidwalze wird dieses Teig­ band in eine Vielzahl von dreieckigen Teigschnittstücken aufgeschnitten, die beim wiedergegebenen Beispiel in fünf Reihen nebeneinander derart angeordnet sind, daß in jeder Reihe die Spitze der dreieckigen Teigstücke einander entgegen ge­ richtet sind (Restteigfreiheit). Die Längsschnitte zwischen den einzelnen Reihen werden durch eine gesonderte Schneidwalze bewirkt. Sodann müssen die einzel­ nen Reihen der aus dem Teig band ausgeschnittenen Teigstücke zunächst in För­ derrichtung auseinandergerückt werden. Hierzu dienen gesonderte Greiforgane, mit eigenem Schlitten und Führungen. Die Teigstücke der einen Reihe weisen mit ihrer Spitze beispielsweise nach rechts, die Teigstücke der nachfolgenden Reihe hingegen nach links, jeweils quer zur Förderrichtung. Um die Teigstücke nun der­ art drehen zu können, daß sie gleichsinnig liegen, müssen sie auch quer zur Transportrichtung des Bandes auseinandergerückt werden. Dies wird ebenfalls durch die genannten, gesondert ausgebildeten, geführten und getragenen Grei­ fereinheiten bewerkstelligt. Nachdem die Teigstücke mit den Greifereinheiten auch gedreht worden sind, so daß die Dreiecksbasis in die Förderrichtung weist, müssen die Teigstücke wieder seitlich zusammengerückt werden. Auch dies wird mit den gesonderten Greifeinheiten durchgeführt. Ein weiterer Nachteil des be­ kannten Verfahrens besteht darin, daß die Greifer die Teigstücke vielfach nicht zentrisch oder symmetrisch erfassen. Dies führt zu einer exzentrischen Drehung und damit unpräzisen oder gar fehlerhaften Positionierung der Teigstücke. Zum Ausgleich sind komplexe Positioniersteuerungen und/oder sonstige Mittel wie den Greifern nachgeschaltete Ausrichtlineale erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung einzelner Teigstücke aus einer kontinuierlichen Teigbahn so weiterzuentwickeln, daß der dafür notwendige Aufwand an Maschinenkomponenten und Geräten sowie Kon­ struktion vermindert und zudem die Zuverlässigkeit der entsprechenden Herstel­ lungsmaschine erhöht und dessen Wartbarkeit verbessert werden kann. Insbe­ sondere soll auch der Ablauf der notwendigen Herstellungsschritte an sich verein­ facht und gleichzeitig in seiner Effizienz (Verarbeitungsdurchsatz an Teig) erhöht sein. Zudem ist bei möglichst vermindertem Steuerungsaufwand eine präzisere Positionierung zu erreichen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Verfahren mit den eingangs genannten Merkmalen erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß zum Entfernen, zum Auseinan­ derbewegen und zum Ablegen der ausgeschnittenen Teigstücke ganz oder teil­ weise die Schneidmittel verwendet werden, die zum Ausschneiden der Teigstück­ reihe am Bahnende eingesetzt wurden, und nach dem Ablegen die Schneidmittel für ein erneutes Ausschneiden zum (stirnseitigen) Bahnende zurückbewegt wer­ den. Nach der Erfindung werden also die mehreren, separaten Schneidmittel oder Stanzwerkzeuge nicht nur zum Ausschneiden der Teigstücke, sondern auch zu deren Transport, Verschieben, Auseinanderbewegen quer zur Transportrichtung (Spreizen) und zum Ablegen verwendet. Ein und dasselbe Schneid- oder Stanzwerkzeug bewirkt also sowohl das Stanzen, Trennen der Teigstücke von der stirnseitigen Teigbahn, Auseinanderbewegen in Teigbahn-Querrichtung (Spreizen) und gegebenenfalls auch das Drehen. Aufwendige Maschinenkomponenten wie Greif- bzw. Pick-Einrichtungen zum Spreizen und Drehen lassen sich einsparen. Die zentrische oder symmetrische Erfassung beim Schneiden der Teigstück-Kon­ turen bleibt für die weitere Positionierung und das Ablegen der Teigstücke erhalten, weil das Teigstück noch im Schneidwerkzeug selbst geführt und abge­ legt wird. Spezielle Steuerungs- und Ausgleichsmittel zur Kompensation von Un­ genauigkeiten können entfallen.
Gemäß einer Ausbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Teigstück­ kontur im Folgeschnittverfahren hergestellt: Eine vor den beweglichen Schneidmit­ teln oder Stanzwerkzeugen installierte, stationäre Stanz- oder Schneideinrichtung (zum Beispiel Schneidwalze mit radial vorstehenden Schneidkanten) schneidet beispielsweise in Teigbahn-Längsrichtung die Basis einer gleichschenklig dreieck­ förmigen Teigstückkontur, während die Schenkel mit den zur späteren Teigstück­ bewegung eingesetzten Schneidmitteln geschnitten werden.
Nach einer Konkretisierung der allgemeinen, erfinderischen Grundidee werden in dem Zeitraum zwischen dem Ausschneiden der Teigstücke und deren Ablegen die die ausgeschnittenen Teigstücke mit sich führenden Schneidmittel zunächst vom Bahnende linear in Bahnlängsrichtung entfernt, voneinander in Bahn-Quer­ richtung auseinander bewegt und dann - gegebenenfalls nach vorherigem Drehen - abgelegt. Sodann wird dieser Ablauf umgekehrt wiederholt, bis die Schneidmittel über das Teigbahnende wieder angelangt sind. Bei dieser Bewe­ gungsfolge wandert der Drehpunkt oder die Drehachse der Schneidkontur des Schneidmittels in Transportrichtung vom Teigbandende unter Durchführung einer Winkelbewegung von der Teigbandperipherie weg und wieder zurück, wobei die Winkelbewegung umgekehrt wird.
Um zu verhindern, daß sich die Teigstücke bei ihrem Transport innerhalb der Schneidwerkzeuge verformen oder gar herausrutschen, ist nach einer Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß den die Teigstücke bewegenden Schneid- oder Stanzmitteln Greifer- oder Pick-Einrichtungen, beispielsweise in Form von längli­ chen und spitz endenden Greifdornen, beigeordnet und in Eingriff mit den Teig­ stücken gebracht werden.
Nach einer anderen Ausbildung der Erfindung wird unmittelbar nach dem Schnei­ den und/oder Stanzen der Teigstückkonturen für das weitere Entfernen vom Teigbandende, Auseinanderbewegen voneinander und das Ablegen der Teig­ stücke der Druck auf das Stanzwerkzeug-Oberteil gegen das Stanzwerkzeug-Un­ terteil soweit zurückgenommen, daß das Oberteil mit seinen Schneidkanten auf der Oberfläche des Stanzwerkzeug-Unterteils gleiten und/oder darüber bewegt werden kann. Als Unterteil für das Stanz- oder Schneidwerkzeug kann dabei bei­ spielsweise ein Förderband für die ausgewalzte Teigbahn dienen. Dadurch lassen sich die ausgeschnittenen Teigstücke mit dem jeweiligen Schneidwerkzeug be­ sonders leicht vom Teigbandende über eine Oberfläche beispielsweise eines För­ derbandes bewegen und positionieren.
Beim Stanzen von dicken Teigen kann es zweckmäßig sein, das Teigförderband während des Schneid- oder Stanzvorganges anzuhalten und dann wieder in Be­ wegung zu setzen bzw. getaktet zu bewegen. Dabei ist es günstig, wenn nach jedem Schneid- oder Stanzvorgang das Teigförderband in Teigförderrichtung um eine Strecke verfahren wird, die der Abmessung der Kontur oder Teigstücks in Bahnlängsrichtung entspricht. Weist diese Kontur bzw. das Teigstück die Form eines gleichschenkligen Dreiecks auf, von dem die Basisseite in oder parallel zur Teigbahnlängsrichtung verläuft, ist das Verfahren des Förderbands jeweils um eine halbe Länge der Basisseite bis zur nächsten Takt-Pause zweckmäßig. Ande­ rerseits kann aus Gründen der Produktionsleistung der kontinuierliche Transport des Teigbandes vorteilhaft sein, wobei steuerungstechnisch der Teigbandvor­ schub und der Stanzhub miteinander zu synchronisieren sind.
Zur Lösung der obigen Aufgabe wird bei einem Schneid- oder Stanzwerkzeug mit den eingangs genannten Merkmalen, das zur Durchführung des erfindungsgemä­ ßen Verfahrens geeignet ist, vorgeschlagen, eine Schneidelemente mit der Teig­ stückkontur aufweisende Halte- oder Schneidplatte und eine Teigausstoßplatte anzuordnen, wobei die beiden Platten gegeneinander in Schneid- oder Stanz­ hubrichtung mittels der Antriebsmittel und/oder eines Federelements (rück-) ver­ stellbar verbunden sind, und die Teigausstoßplatte unmittelbar neben den Schneidelementen und/oder an diesen gleitbar mit einem Verstellhub angeordnet ist, der sich beidseits der Schneidkante des Schneidelements erstreckt, so daß das jeweilige Teigstück zwischen den Schneidelementen ausgestoßen oder davon abgestreift werden kann. Mit diesem Stanzwerkzeug in zweiteiliger, in sich ver­ stellbarer Grundstruktur lassen sich die Ausstoß- und Halteelemente für eine zu­ verlässige Ablage der Teigstücke und für eine teigfreie Rückführung der Schneide­ lemente zum stirnseitigen Teigbahnende einsetzen.
Nach einer Erfindungsalternative bezüglich der Schneid- und/oder Stanzwerkzeu­ ge weist eine Halte- oder Schneidplatte Schneidelemente mit der Teigstückkontur oder Teilen davon auf. Ferner sind ein oder mehrere, als Greifer und/oder Pick-Ein­ richtungen dienende Dornelemente vorgesehen, die an der Halteplatte inner­ halb der Schneidelemente so angeordnet sind, daß ihre Spitzen den Teigstücken zugeordnet sind.
Mit jeder dieser Erfindungsalternativen für Stanz- und/oder Schneidwerkzeuge, die auch miteinander kombiniert werden können, wird der Vorteil erzielt, daß diese Werkzeuge nicht nur zum eigentlichen Zweck des Ausschneidens von Teig­ stücken, sondern auch zu deren Transport, Auseinanderspreizen und Ausrichtung zusätzlich eingesetzt werden können. Dies erspart die Anordnung zusätzlicher, separater Funktionskomponenten wie in eigenen Schlitten und Führungen ange­ ordnete, separate Greifereinheiten. Zudem lassen sich mit den erfindungsgema­ ßen Werkzeugen die frisch geschnittenen Teigstücke rechtzeitig vom Teigbah­ nende wegbewegen, bevor sie miteinander verkleben.
Nach einer besonderen Ausbildung ist die dem Teigstück zugewandte Unterseite der ersten oder zweiten Halteplatte mit Erhöhungen, vorstehenden (Schneid-) Kanten und/oder Vertiefungen versehen, deren Verlauf und Konturen Schlitzen, textlichen oder figürlichen Darstellungen, Markierungen oder sonstigen Informa­ tionen entsprechen und zum Einprägen in die Teigstück-Oberseite vorgesehen sind. Mit dieser Ausbildung lassen sich die eine oder andere Halteplatte gleichsam als Informationsträger für diverse Konturen, Schlitze, Muster usw. einsetzen. Vor­ zugsweise erfolgt das Aufbringen von Markierungen auf die Teigstück-Oberseite im Stadium des Schneidens oder Stanzens. Damit lassen sich beispielsweise Markierungen auf der Teigstück-Oberseite anbringen, die in einem späteren Ver­ fahrensstadium als Aufbring- bzw. Auflegestellen für Zutaten wie Marmelade oder Früchte dienen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale, Wirkungen und Vorteile auf der Basis der Erfin­ dung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausfüh­ rungsbeispiele der Erfindung sowie aus den Zeichnungen. Diese zeigen in:
Fig. 1a und 1b in schematischer Draufsicht zwei unterschiedliche Phasen eines ersten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens,
Fig. 2a-2d in schematischer Draufsicht die vier Phasen eines zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Herstellungs­ verfahrens,
Fig. 3a-c eine hubparallele Schnittansicht auf ein erfindungsgemäßes Stanzwerkzeug in drei unterschiedlichen Verfahrensabschnit­ ten.
Gemäß Fig. 1 wird auf einem ersten Förderband 1 ein flach ausgewalztes Teig­ band 2 angeliefert und unterhalb einer Schneidwalze 3 längsgeschnitten vorbeibe­ fördert. Diese erzeugt im Teigband 2 gemäß gezeichnetem Beispiel drei Längs­ schnitte 4, die parallel zu den Teigbandrändern 5 und parallel bzw. in Teigtrans­ portrichtung 6 verlaufen. Am stirnseitigen Ende kommt das Teigband 2 in Eingriff mit vier voneinander unabhängig bewegbaren Stanzwerkzeugen 7, die in der Stanzposition am Stirnende des Teigbandes 2 aneinander angrenzend positioniert sind. Nach Vollendung des Stanzvorgangs wird den einzelnen Stanzwerkzeugen 7 zunächst eine Linearbewegung 8 in Teigtransportrichtung bzw. parallel zu den Teigband-Längsrändern erteilt. Dabei werden die ausgestanzten Teigstücke zwi­ schen den Schneidelemente der Stanzwerkzeuge 7 verschoben und dabei auf das zweite, gegebenenfalls schneller laufende Förderband 9 bewegt, das an das erste Förderband 1 über einen Spalt 10 anschließt. Im Anfangsbereich des zwei­ ten Förderbandes 9 wird die erste Linearbewegung 8 umgewandelt in eine im Winkel von 90° dazu verlaufende Linear- Querbewegung 11, die nach außen zum Längsrand 12 des zweiten Förderbandes 9 gerichtet ist. Dies gilt analog für alle einzelnen Stanzwerkzeuge 7, wobei die Linearquerbewegungen 11 der in der Reihe innen liegenden Stanzwerkzeuge kürzer als die der außen liegenden sind. Sind den Stanzwerkzeugen 7 durch die Linearquerbewegungen 11 ausreichende und übereinstimmende Abstände 13 voneinander (in Querrichtung zur Teigtrans­ portrichtung 6 verlaufend) erteilt, wird die Teigstück-Verschiebebewegung der Stanzwerkzeuge 7 wiederum um weitere 90° und wieder in Teigtransportrichtung 6 verlaufend geändert - vgl. zweite Linearbewegung 14. Nach der Vollendung werden die zwischen den Schneidelementen der Stanzwerkzeuge befindlichen Teigstücke davon entfernt und abgelegt, wie in Fig. 1b durch die "leer" gezeich­ neten Stanzwerkzeuge 7 veranschaulicht. Sodann wird die zweite Linearbewe­ gung 14 in umgekehrter Richtung vollzogen, ebenso die Linearquerbewegung 11, so daß die einzelnen, leeren Stanzwerkzeuge 7 aneinandergefahren werden. Auch die erstgenannte Linearbewegung 8 wird gegenüber Fig. 1a umgekehrt vollzogen, bis sich die vier Stanzwerkzeuge über dem stirnseitigen Ende des Teigbandes 2 erneut befinden. Sodann kann ein erneuter Stanz- und Transport­ zyklus mit der dem Auseinanderspreizen dienenden Linearquerbewegung 11 er­ folgen. Eine Drehung der Stanzwerkzeuge ist hier nicht erforderlich, weil die Teigstückkonturen bezüglich ihrer Mittelachse parallel zur Teigtransportrichtung jeweils symmetrisch sind.
Anders nach Fig. 2a, bei der die Teigstücke mit einer Kontur etwa der eines gleichschenkligen Dreiecks ausgestanzt werden, wobei die dem Basisschenkel Bs gegenüberliegende Dreiecksspitze Sp abgestumpft ist. In der Phase des Stanzens werden die Teigstückkonturen so aneinanderliegend ausgestanzt, daß von den vier Stanzwerkzeugen bzw. ausgestanzten Teigstücken die von links ersten drei Teigstücke mit ihrer jeweiligen Dreiecksspitze Sp am Basisschenkel Bs des be­ nachbarten Teigstücks bzw. der benachbarten Schneidkontur an liegen. Sodann werden die Teigstücke innerhalb der Schneidelemente der Stanzwerkzeuge 7 analog Fig. 1a verschoben, allerdings mit dem Zusatz, daß beim Übergang von der Linearquerbewegung 11 zur zweiten Linearbewegung 14 in Teigtransportrich­ tung 6 eine Drehung 15 um 90° entgegen dem Uhrzeigersinn vollzogen wird. Damit werden die Teigstücke bzw. die diese erfassende Stanzwerkzeuge mit dem Basisschenkel Bs nach vorne in Teigtransportrichtung 6 weisend ausgerichtet.
Gemäß Fig. 2b werden den - nunmehr von den Teigstücken entleerten - Stanz­ werkzeugen 7 die Bewegungen 14, 11, 8 in umgekehrter Richtung (analog zu Fig. 1b) erteilt, wobei während der unmittelbar dem Teigstück-Ablegen nachfolgenden Linearbewegungsphase 14 den Stanzwerkzeugen 7 eine weitere Drehung 15 entgegen dem Uhrzeigersinn um 90° erteilt wird.
Gemäß Fig. 2c ist dadurch das Ausstanzen einer weiteren gleichschenkligen Teigstückreihe ohne Anfall von Restteig möglich. Die Stanzwerkzeuge können über dem stirnseitigen Ende des Teigbandes 2 so positioniert werden, daß ein Teil ihrer Schneidkonturen mit dem im vorausgegangenen Stanzschritt entstandenen, sägezahnförmigen Stirnrand des Teigbandes 2 sich deckt. Dabei ist die jeweilige Dreiecksspitze Sp gegenüber dem vorausgegangen Stanzschritt gemäß Fig. 2a entgegengesetzt (in Fig. 2c nach links) gerichtet. Nach dem Stanzvorgang folgen die Bewegungen 8 zum Entfernen vom Teigbandende, 11 zum Auseinandersprei­ zen der einzelnen Teigstücke voneinander und 14 zur Ablage der Teigstücke analog Fig. 2a. Lediglich beim Übergang von der Spreizbewegung 11 zur Abla­ gebewegung 14 wird den einzelnen Teigstücken bzw. den diese haltenden und verschiebenden Stanzwerkzeugen 7 eine Drehung 16 um 90° nun im Uhrzeiger­ sinn erteilt. Dies gilt auch für die zweite Rückbewegungsphase nach Fig. 2d im vierten Schritt, die ansonsten wie nach Fig. 2b abläuft. Mit Beendigung dieses vierten Schrittes läßt sich die Teigstückreihe wieder mit derselben Ausrichtung wie nach Fig. 2a ausstanzen.
Wie aus Fig. 1b ersichtlich, ist beim Stanzwerkzeug 7 nur eine einzige, quer zur Teigtransportrichtung 6 verlaufende Schneidkante 19 notwendig, mit der das frei­ geschnittene Teigstück von hinten in Teigtransportrichtung 6 geschoben werden kann. Denn die Längsschnitte 4 sind bereits von der Schneidwalze 3 erzeugt.
Analog ist nach Fig. 2b und 2d beim Stanzwerkzeug 7 für die Teigtransportrichtung 6 n Basisschenkel Bs eine eigene Schneidkante nicht notwendig.
Zu bemerken ist noch, daß nach Fig. 1a, 1b und 2a-2d beim Auseinander­ spreizen 11 von den vier Stanzwerkzeugen den beiden linken eine Linearquerbe­ wegung 11 nach links und den beiden rechten eine Linearquerbewegung nach rechts erteilt wird. Ferner wird den jeweils äußeren Stanzwerkzeugen 7 eine weite­ re bzw. längere und aus Synchronisationsgründen schnellere Linearquerbewe­ gung 11 als den beiden inneren Stanzwerkzeugen eingeprägt. Damit lassen sich übereinstimmende Abstände 13 zwischen den Teigstücken 17 erzielen. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2a-d wird die Basisschenkelseite des Teigstücks jeweils von der Schneidwalze 3 erzeugt.
Gemäß Fig. 3a wird ein Teigstück 17 innerhalb von Schneidelementen 18 mit Schneidkanten 19 gerade aus dem Teigband 2 ausgeschnitten. Die sonstigen Schneidkanten können nicht mehr zur Schneidwirkung kommen, weil bereits im vorangehenden Stanzschritt die Quer- oder Schrägschnitte (vgl. Fig. 1 oder 2) vom Stanzwerkzeug in 180 Grad gedrehter Stellung sowie die Längsschnitte 4 von der Schneidwalze 3 erzeugt wurden. Die Schneidelemente 18 sind an der Unterseite einer ersten Halteplatte 20 des erfindungsgemäßen Schneidwerkzeugs befestigt. Innerhalb dieser Schneidelemente 20 und parallel dazu verlaufen Greifdorne 21, die ebenfalls an der ersten Halteplatte 20 befestigt sind. Diese ist soweit in Rich­ tung zum Teigband 2 bzw. Teigstück 17 gefahren, daß die Dornspitzen 22 in die Teigmasse eingedrungen sind und so das Teigstück 17 stabil zwischen den Schneidelementen 18 halten. Die erste Halteplatte 20 ist mit einer mittigen Boh­ rung 23 versehen, durch die ein Tragschaft 24 mit einer zweiten Halteplatte 25 an seinem unteren Ende verläuft. Im peripheren Bereich ist die zweite Halteplatte 25 mit Randbohrungen 26 versehen, durch die die Greifdorne 21 verschiebbar ge­ führt sind. Über den verschiebbar gelagerten Tragschaft können die erste und die zweite Halteplatte 20 bzw. 25 gegeneinander verschoben werden. Hierzu dienen (nicht gezeichnete) Antriebsmittel, die am Tragschaft 24 und/oder in der ersten Halteplatte 20 angreifen. Dazu ist die erste Halteplatte 20 auf ihrer Oberseite im mittigen Bereich an einer Zylinderbüchse 27 befestigt. Die Unterseite der zweiten Halteplatte 25 kann noch mit (nicht gezeichneten) Erhöhungen oder Vertiefungen versehen sein, die zum Einprägen in die Oberseite des Teigstückes 17 vorgese­ hen sind. Dadurch können zum Beispiel Markierungen geschaffen werden, die den Ablageort für Speisezutaten wie Obststückchen kennzeichnen.
Gemäß Fig. 3b ist der Stanzvorgang beendet, und das Teigstück 17 weiterhin zwischen den Schneidelementen 18 und von den Greifdornen 21 gehalten. Die Halteplatte 25 ist gegenüber ihrer Stellung nach Fig. 3a ein wenig, beispielsweise um einen halben Millimeter, angehoben (vgl. Hub 32 in Fig. 3b), damit die Trans­ portband-Oberfläche nicht beschädigt wird. Dieser Zustand eignet sich zum Sprei­ zen und/oder Drehen des Teigstücks beziehungsweise zum Gleiten des Stanzwerkzeugs auf der Teigbandoberfläche, entsprechend den Bewegungen 11, 15 und 16 gemäß Fig. 2a-2d. Nach Fig. 3c ist das Teigstück 17 von der zweiten Halteplatte 25, die gegenüber der ersten, mit einer Aufwärtsbewegung 29 nach oben verfahrenen Halteplatte 20 festgehalten worden ist, gegenüber den Schneidelementen 18 und dem Greifdorn 21 abgestreift. Die Eindrücke 28 auf­ grund der Dornspitzen 22 sind noch ersichtlich. Zur Vorbereitung des nächsten Stanzvorgangs gemäß Fig. 3a bzw. Fig. 2a bzw. Fig. 1a wird nun dem Stanzwerkzeug mit dem Tragschaft 24 mit der zweiten Halteplatte 25 eine Auf­ wärtsbewegung 29 erteilt, und es wird aus der Position gemäß Fig. 3c in die Posi­ tion gemäß Fig. 3a zurückverfahren. Beim Stanzvorgang gemäß Fig. 3a wird der ersten Halteplatte 20 eine Abwärtsbewegung 30 erteilt, so daß die Schneidele­ mente 18 und die Dornenspitzen 22 in Eingriff mit dem Teigband 2 kommen und dieses durchtrennen und das resultierende Teigstück 17 halten. Die zweite Halte­ platte 25 wird immer mit einem bestimmten Abstand 33 über den Teig gehalten, es sei denn, ihre Unterseite wird zusätzlich zum Prägen der Teigstück-Oberfläche eingesetzt (siehe oben).

Claims (23)

1. Verfahren zur Herstellung einzelner Teigstücke (17) aus einer kontinuierli­ chen Teigbahn (2), indem mittels Schneidmittel in den Endabschnitt der Teigbahn (2) ohne Anfall von Restteig eine schräg oder quer zur Bahn­ längsrichtung verlaufende Reihe von separaten, jeweils in sich geschlosse­ nen Konturen ausgeschnitten wird, welche den Teigstücken (17) entspre­ chen, und diese in Reihe aneinanderliegenden Konturen beziehungsweise Teigstücke (17) vom Bahnende entfernt (8) und zur Weiterverarbeitung voneinander quer oder schräg zur Bahnlängsrichtung auseinander bewegt (11) und abgelegt (14) werden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ent­ fernen (8), zum Auseinanderbewegen (11) und zum Ablegen (14) der aus­ geschnittenen Teigstücke (17) vollständig oder teilweise die Schneidmittel verwendet werden, die zum Ausschneiden der Teigstückreihe am Bahnen­ de eingesetzt wurden, und nach dem Ablegen (14) die Schneidmittel für ein erneutes Ausschneiden zum Bahnende zurückbewegt (Fig. 1b) werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den Schneidmitteln ein Teil (3) stationär beziehungsweise ortsfest gehalten und zum Schneiden eines Teils, beispielsweise eines in Transportrichtung (6) länglichen Schnittes (4), der jeweiligen Teigstückkontur verwendet wird, während ein anderer oder der andere, zur Bewegung der Teigstücke (17) eingesetzte Teil (7) der Schneidmittel zur Vervollständigung der jeweiligen Teigstückkontur verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Schneidmittel mehrere Schneidstempel, Scher- und/oder Stanzwerkzeuge (7) jeweils mit einem Oberteil verwendet werden, das einen oder mehrere, die Konturen erzeugende Schneidkanten (19) oder -abschnitte (18) zur Er­ zeugung der Teigstückreihe aufweist, und die Stanzwerkzeuge (7) zu deren Entfernung vom Bahnende vollständig oder teilweise linear bewegt, vonein­ ander in Teigbahn-Querrichtung entfernt und positioniert werden, wobei die Teigstücke zwischen den Schneidelementen des Stanzwerkzeug- Oberteiles, gegebenenfalls unter Verwendung von Greif- oder Pick-Ein­ richtungen, gehalten und geführt und/oder verschoben werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Ausschneiden der Teigstückkonturen und vor dem Ablegen der Teig­ stücke (17) die Schneidmittel über der die Teigstücke tragenden Unterlage mit einem Abstand (32) positioniert werden, der ein Schonen von Schneidmittel-Schneidkanten (19) und der Unterlagen-Oberfläche und/oder deren Gleiten gegeneinander erlaubt.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß nach ihrem Entfernen (8) vom Bahnende und während oder nach ihrem Auseinanderbewegen (11) den Teigstücken (17) eine Drehbe­ wegung (15, 16) überlagert oder eingeprägt wird.
6. Verfahren nach Ansprüche 4 oder 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar nach dem Schneiden und/oder Stanzen der Teigstückkonturen für das weitere Entfernen (8) vom Teigbandende, Auseinanderbewegen (11) voneinander und das Ablegen (14) der Teigstücke (17) der Druck auf das Stanzwerkzeug-Oberteil (18, 20) gegen das Stanzwerkzeug-Unterteil soweit zurückgenommen wird, daß das Oberteil (18, 20) mit seinen Schneidkanten (19) auf der Oberfläche des Stanzwerkzeug-Unterteils glei­ ten und/oder darüber bewegt werden kann.
7. Verfahren nach Ansprüche 4, 4 und 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Schneid- und/oder Stanzwerkzeug-Unterteil ein Teigförderband ver­ wendet wird, das mit einer schnittfesten Oberfläche versehen ist.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Teigförder­ band während des Teigstück-Stanzvorgangs angehalten und dann wieder in Bewegung versetzt und/oder getaktet bewegt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß nach je­ dem Stanzvorgang das Teigförderband in Teigförderrichtung (6) um eine Strecke verfahren wird, die der Abmessung (Bs) der Kontur oder des Teig­ stücks (17) in Bahnlängsrichtung (12) entspricht.
10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Kontur beziehungsweise das Teig­ stück (17) die Form eines gleichschenkligen Dreiecks oder symmetrischen Trapezes aufweisen, von dem die Basisseite (Bs) in oder parallel zur Teig­ bandlängsrichtung (12) verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die Verfahr-Strecke der halben Länge der Basisseite (Bs) entspricht.
11. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mehrere, jeweils eine Teigstück-Kontur erzeugende Schneidmittel (7) nebeneinander im Teigbahn-Endbereich angeordnet und vereinzelt zueinander synchronisiert und/oder koordiniert betätigt und, die Teigstücke (17) transportierend, bewegt (Fig. 2a) und nach deren Ablage zurückbewegt (Fig. 2b) werden.
12. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Kontur beziehungsweise das Teigstück (17) die Form eines gleichschenkligen Dreiecks oder eines Trapezes aufweisen, von dem die Basisseite (Bs) in Teigbandlängsrichtung (12) verläuft, gekennzeichnet durch eine Drehung (15, 16) der Schneidmittel (17) derart, daß die Teigstücke (17) mit ihrer Ba­ sisseite (Bs) jeweils quer zur Teigtransportrichtung (6) verlaufend und in Teigtransportrichtung (6) nach vorne gewandt zur Ablage kommen.
13. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß nach dem Teigstück-Ausschneiden und vor dem Teigstück-Ab­ legen die Schneidmittel (7) mit den ausgeschnittenen Teigstücken (17) zunächst vom Bahnende linear in Bahnlängsrichtung entfernt (8) und dann schräg oder quer zur Bahnlängsrichtung (12) und auseinander bewegt (11, Fig. 1a) werden, und/oder nach dem Teigstück-Ablegen und vor dem erneuten Teigstück-Ausschneiden die Schneidmittel (7) ohne die bereits abgelegten Teigstücke (17) zunächst schräg oder quer zur Bahnlängsrich­ tung (12) und aufeinander (11, Fig. 1b) und dann zum Bahnende linear zu­ rückbewegt (8, Fig. 1b) werden.
14. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Geschwindigkeit zum Entfernen (8) der Teigstücke (17) vom Teigbahnende die Geschwindigkeit zum Transport der Teigbahn we­ sentlich übersteigt.
15. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Schneid­ kontur der Schneidmittel (17) beziehungsweise die Teigstückform (17) in bezug auf eine quer zur Bahnlängsrichtung (12) verlaufende Mittelachse symmetrisch ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jedem Teig-Schneid­ vorgang die Schneidmittel (17) um 180 Grad vorzugsweise in ab­ wechselnder Richtung (15, 16) gedreht werden.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung (15, 16) um 180 Grad in separaten Abschnitten (Fig. 2a, Fig. 2b; Fig. 2c, Fig. 2d) mit und ohne jeweiliges Teigstück (17) erfolgt.
17. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zum Ablegen der Teigstücke (17) Ausstoß- und/oder Ab­ streifmittel ((25) verwendet werden, die mit den Schneidkanten (19) der Schneidmittel (7) in Wirkungsverbindung gesetzt werden, indem diese und die Ausstoß- und/oder Abstreifmittel (25) relativ zueinander verstellt wer­ den.
18. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß den die Teigstücke (17) bewegenden Schneid- oder Stanz­ mitteln Greifer- oder Pick-Einrichtungen (21) beigeordnet und in Eingriff mit den Teigstücken (17) gebracht werden.
19. Schneid- und/oder Stanzwerkzeug zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche, welches Werkzeug mit der Teig­ stückkontur ganz oder teilweise versehen und von Antriebsmitteln betätig­ bar und zum Zusammenwirken mit einem gegenüberliegenden Tisch als Auf-, Unter- oder Ablage für das Teigband (2) und die daraus geschnittenen Teigstücke (17) ausgebildet ist, gekennzeichnet durch eine Schneidele­ mente (7) mit der Teigstückkontur aufweisende Halte- oder Schneidplatte (20) und eine Teigausstoßplatte (25), welche beiden Platten (20, 25) ge­ geneinander in Stanzhubrichtung (30) mittels der Antriebsmittel und/oder eines Federelements (rück-)verstellbar verbunden sind, wobei die Tei­ gausstoßplatte (25) unmittelbar neben den Schneidelementen (18) und/oder an diesen gleitbar mit einem Verstellhub angeordnet ist, der sich beidseits der Schneidkante (19) des Schneidelements (18) erstreckt, um das jeweilige Teigstück (17) zwischen den Schneidelementen (18) auszu­ stoßen und/oder davon abzustreifen.
20. Schneid- und/oder Stanzwerkzeug zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche, welches Werkzeug mit der Teig­ stückkontur ganz oder teilweise versehen und von Antriebsmitteln betätig­ bar und zum Zusammenwirken mit einem gegenüberliegenden Tisch als Auf-, Unter- oder Ablage für das Teigband (2) und die daraus geschnittenen Teigstücke (17) ausgebildet ist, gekennzeichnet durch eine Schneidele­ mente (18) mit der Teigstückkontur aufweisende Halte- oder Schneidplatte (20) und eines oder mehrere, als Greifer- und/oder Pick-Einrichtungen die­ nende Dornelemente (21), die an der Halteplatte (20) innerhalb der Schnei­ delemente (18) so angeordnet sind, daß ihre Spitzen (22) den Teigstücken (17) zugeordnet sind.
21. Werkzeug nach Ansprüche 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Teigausstoßplatte (25) durchgehende Bohrungen (26) für den Durchtritt der Dornelemente (21) an der Halteplatte (20) aufweist.
22. Werkzeug nach Ansprüche 19, 19 und 20 oder 21, dadurch gekennzeich­ net, daß die Ausstoßplatte (25) an einem Tragschaft (24) befestigt ist, der innerhalb der ersten Halteplatte (20), diese durchsetzend, beweglich (29, 30) gelagert und/oder zur Verbindung mit den Antriebsmitteln betätigbar ist.
23. Werkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die dem Teigstück (17) zugewandte Unterseite (31) der Hal­ teplatte (20) und/oder der Teigausstoßplatte (25) mit Erhöhungen, vorste­ henden Kanten und/oder Vertiefungen versehen ist, deren Verlauf und Konturen Schlitzen, textlichen oder figürlichen Darstellungen, Muster, Mar­ kierungen oder sonstigen Informationen entsprechen und zum Einprägen in die Teigstück-Oberseite vorgesehen sind.
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