[go: up one dir, main page]

DE19722084A1 - Vorrichtung und Verfahren zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen

Info

Publication number
DE19722084A1
DE19722084A1 DE1997122084 DE19722084A DE19722084A1 DE 19722084 A1 DE19722084 A1 DE 19722084A1 DE 1997122084 DE1997122084 DE 1997122084 DE 19722084 A DE19722084 A DE 19722084A DE 19722084 A1 DE19722084 A1 DE 19722084A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
unit
output
input
data
storage unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1997122084
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Kleine-Besten
Dietmar Hildebrandt
Wilmjakob Dr Herlyn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE29724666U priority Critical patent/DE29724666U1/de
Priority to DE1997122084 priority patent/DE19722084A1/de
Priority to EP98106947A priority patent/EP0881602A3/de
Priority to DE1998135562 priority patent/DE19835562A1/de
Publication of DE19722084A1 publication Critical patent/DE19722084A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C5/00Registering or indicating the working of vehicles
    • G07C5/08Registering or indicating performance data other than driving, working, idle, or waiting time, with or without registering driving, working, idle or waiting time
    • G07C5/0841Registering performance data
    • G07C5/085Registering performance data using electronic data carriers
    • G07C5/0858Registering performance data using electronic data carriers wherein the data carrier is removable

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Stored Programmes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen insbesondere zur Auftragsannahme von Kraftfahrzeugen.
Durch den Gebrauch von Kraftfahrzeugen, wird eine mehr oder minder häufige Wartung oder Reparatur der Fahrzeuge erforderlich. Beispielsweise müssen insbesondere bei älteren Fahrzeugen die Betriebsmittel, wie Öl, Brems- oder Kühlflüssigkeit ergänzt oder verschlis­ sene Fahrzeugteile gegen neue Teile ausgetauscht werden. Derartige Arbeiten werden in geeigneten Reparaturwerkstätten oder anderen Servicestellen, beispielsweise Tankstellen, durchgeführt.
Ein Auftrag zum Service an Kraftfahrzeugen wird dadurch erstellt, daß der Fahrzeughalter oder -fahrer oder eine andere Person dem für den Service zuständigen Personal der Servicestelle, beispielsweise der Werkstatt, mündlich mitteilt, welche Servicearbeiten an dem Fahrzeug auszuführen sind, und einen Auftrag zur Erledigung der erforderlichen Arbei­ ten erteilt. Daraufhin wird der Auftrag schriftlich festgehalten, beispielsweise indem die auf­ tragsbezogenen Daten handschriftlich in ein Formular eingetragen werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die zur Ausführung des Auftrages erforderlichen Daten mittels einer Datenverarbeitungsanlage zu speichern und ein Protokoll drucken zu lassen, in dem diese Daten enthalten sind. Der Auftraggeber übergibt die Fahrzeugpapiere und die Fahr­ zeugschlüssel dem Servicepersonal oder läßt die Schlüssel auch im Fahrzeug, das auf dem Betriebsgelände der Werkstatt sicher abgestellt wird.
Dieses Vorgehen ist jedoch wenig rationell, da viele Aufträge für Servicearbeiten von ver­ schiedenen Auftraggebern gleichzeitig erteilt werden, so daß sich zwangsläufig Wartezeiten für die Auftraggeber ergeben. Beispielsweise werden die Fahrzeuge üblicherweise am frühen Morgen oder auch in der Mittagspause zur Servicestelle gebracht, so daß sich gerade zu diesen Zeiten zum Teil erhebliche Wartezeiten einstellen können. Darüber hinaus werden die Servicetechniker, die die Serviceaufträge oft selbst entgegen nehmen durch die unter Umständen langdauernden Gespräche mit den Auftraggebern von der Annahme weiterer Aufträge abgehalten. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Fahrzeuge in vielen Fällen von den Auftraggebern wegen der eigenen Berufstätigkeit nur mit Schwierig­ keiten innerhalb der Geschäftszeiten zur Servicestelle gebracht oder nach abgeschlossener Reparatur wieder von dieser abgeholt werden können. Unter Umständen erreichen sie die Servicestelle erst nach den Geschäftszeiten und müssen in diesem Fall am nächsten Arbeitstag noch einmal zur Servicestelle kommen.
Der vorliegenden Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren zu finden, mit denen die Probleme des bekannten Systems und insbesondere lange Wartezeiten bei der Auftragsannahme für den Service an Fahrzeugen vermieden und eine Bedienung der Auftraggeber zu beliebigen Tages- und Nachtzeiten ermöglicht wird.
Die Lösung der Aufgabe ergibt sich durch die Merkmale der Patentansprüche 1 und 13. Vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen für Fahrzeuge umfaßt mindestens je eine Eingabe-, Ausgabe- und Speichereinheit, die jeweils mindestens einer Steuereinheit zugeordnet sind, wobei
  • - die Eingabe-, Ausgabe-, Steuer- und Speichereinheiten so ausgebildet und einander zugeordnet sind, daß zwischen einem Benutzer und dem elektronischen System ein Dialog zur Erfassung von auftragsbezogenen Daten möglich ist und
  • - eine Bestätigung des im Dialog ferner erteilten Auftrages mit der Ausgabeeinheit erstell­ bar ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen, insbesondere zur Auftragsannahme von Kraftfahrzeugen, mittels einer Vorrichtung, umfas­ send mindestens je eine Eingabe-, Ausgabe- und Speichereinheit, die jeweils mindestens einer Steuereinheit zugeordnet sind, umfaßt die Verfahrensschritte:
  • - Betätigung der Eingabeeinheit zur Überführung der Vorrichtung von einem Bereitschafts- in einen Dialogmodus,
  • - Aufforderung zur Eingabe von Identitätsmerkmalen durch die Ausgabeeinheit,
  • - Eingabe der Identifikationsmerkmale und einer Auftragsart aus einer Vielzahl möglicher vordefinierter Standard-Aufträge oder eines individuellen Auftrages mittels der Eingabe­ einheit, die mittels der Ausgabeeinheit angezeigt werden,
  • - eindeutige zugeordnete Abspeicherung der Eingaben in der Speichereinheit durch die Steuereinheit und
  • - Ausgabe eines Protokolls zur Bestätigung des eingegebenen Auftrages durch die Aus­ gabeeinheit.
Mit Hilfe der Erfindung ist es für den Fahrzeughalter oder -fahrer möglich, einen Service­ auftrag für ein Fahrzeug zu erteilen, indem er die dem Auftrag zugrundeliegenden Daten, nämlich die Kundendaten, wie seinen Namen, seine Anschrift, seine Telefonnummer, und die Fahrzeugdaten, wie beispielsweise das Fahrzeugkennzeichen und gegebenenfalls den Fahrzeugtyp, das Fahrzeugbaujahr und die Fahrgestellnummer des Fahrzeuges, sowie die von ihm gewünschten Serviceleistungen über eine geeignete Eingabeeinheit, beispielsweise über eine Schreibmaschinen-Tastatur in das System einspeichert oder die bereits gespei­ cherten Daten bestätigt. Hierzu werden die über die Eingabeeinheit eingegebenen Daten in digitale elektronische Signale umgewandelt und mittels einer Steuereinheit, beispielsweise einem Mikroprozessor, in eine Datenspeichereinheit abgespeichert. Zu diesem Zweck sind in einem geeigneten Programmspeicher entsprechende Programme abgelegt, auf die die Steuereinheit zugreifen kann.
Diese Daten können z. B. durch eine benutzerfreundliche Menüführung abgefragt werden. Auch diese Menüführung ist in einem der Steuereinheit zugeordneten Programmspeicher abgelegt, auf den die Steuereinheit zugreifen kann. Für eine benutzerfreundliche Bedienung des Systems ist es hierzu vorteilhaft, den Dialog mit einfach zu bedienenden Benutzerober­ flächen, die auf einem Bildschirm als optischer Ausgabeeinheit dargestellt werden, zu unterstützen. Bei der Durchführung des Menüs ist es für den Benutzer bei den meisten Menüschritten nur erforderlich, eine oder mehrere angezeigte Alternativen durch eine Ein­ gabe zu bestätigen, z. B. in welcher vorgegebenen Sprache der Dialog durchgeführt werden soll. In anderen Fällen müssen auch Daten eingegeben werden, wie z. B. der Name des Fahrzeughalters oder das Fahrzeugkennzeichen.
Nach der Eingabe aller erforderlichen Daten wird der Auftrag dem Benutzer bestätigt. Hierzu kann entweder auf dem Bildschirm ein Bestätigungstext erscheinen oder vorzugsweise ein schriftliches Bestätigungsschreiben auf einem Drucker als Ausgabeeinheit ausgedruckt wer­ den. Auf dem Bestätigungsschreiben können wiederum die eingegebenen Daten wiederholt sein. Gegebenenfalls kann der Auftraggeber, nachdem er aufgrund der Kontrolle der aus­ gedruckten Daten festgestellt hat, daß einzelne Angaben nicht korrekt sind, diese Daten durch eine erneute Eingabe korrigieren und erhält dann eine korrigierte Auftragsbestätigung.
Zur Bearbeitung eines Auftrages werden ferner häufig die Fahrzeugunterlagen, wie bei­ spielsweise der Fahrzeugschein, benötigt. Außerdem muß das Fahrzeug durch Überlassen des Schlüssels für das Servicepersonal zugänglich sein. Hierzu können die Unterlagen zusammen mit den Schlüsseln in ein von außen nicht zugängliches Brieffach der Service­ annahmestelle eingeworfen werden.
Durch den Einsatz des neuen Systems kann der Benutzer zu beliebigen Tageszeiten und insbesondere auch nach Betriebsschluß der Servicestelle einen Serviceauftrag erteilen. Es ist nicht erforderlich, daß er hierzu direkt mit dem Servicepersonal zusammentrifft, so daß lange Wartezeiten für den Auftraggeber vermieden werden und für ihn eine maximale Flexibilität ermöglicht wird. Die Auftragserteilung selbst wird in der Regel ebenfalls verkürzt, da keine Störungen wie bei der direkten Auftragserteilung gegenüber dem Personal selbst vorkommen, beispielsweise durch während des Kundengespräches angenommene Telefon­ gespräche durch das Servicepersonal.
Als Eingabeeinheit kann anstelle von oder zusätzlich zur optischen Anzeigeeinheit auch eine akustische Eingabeeinrichtung als Eingabeeinheit, vorzugsweise ein Mikrophon, vorgesehen sein. Dadurch wird dem Benutzer die Möglichkeit gegeben, komplizierte Sachverhalte einzu­ geben, ohne daß er hierzu mit einer Tastatur mühselig Texte schreiben muß. Beispielsweise ist diese Variante vorzuziehen, wenn der Benutzer Angaben zum gewünschten Auftrags­ umfang geben soll, jedoch keine Standardangabe machen und die gewünschte Service­ leistung auch nicht durch eine kurze Beschreibung benennen kann. Die Eingabezeit kann in diesem Fall durch eine Zeitschaltung begrenzt sein, so daß nicht beliebig große Daten­ mengen über diese Eingabeeinheit gespeichert werden müssen. Der hierzu erforderliche Programmablauf ist wiederum in einem geeigneten Datenspeicher abgelegt und wird über die Steuereinheit abgerufen.
Das System enthält neben einer Eingabeeinheit, beispielsweise einer Schreibmaschinen- Tastatur, eine Ausgabeeinheit, beispielsweise eine optische Anzeigeeinrichtung, vorzugs­ weise einen Bildschirm, auf dem die eingegebenen Daten sowie weitere Daten angezeigt werden. Als kombinierte Eingabe- und Ausgabeeinheit kann der Bildschirm insbesondere als touch screen ausgebildet sein. Dies bietet den Vorteil geringerer Fehleranfälligkeit, da mechanische Tastaturen wegen Überbeanspruchung häufig repariert und ausgetauscht werden müssen. Außerdem kann das neue System auch außerhalb von Gebäuden auf­ gestellt werden, während die Verwendung von mechanischen Tastaturen an diesen Stellen durch Witterungseinflüsse praktisch ausgeschlossen wird.
Als Ausgabeeinheit kann auch eine akustische Ausgabeeinrichtung, vorzugsweise ein Laut­ sprecher, vorgesehen sein.
Um das System nicht nur zur Auftragserteilung sondern auch nach der Abwicklung des Serviceauftrages zur Abholung des z. B. reparierten Fahrzeuges einsetzen zu können, kann eine zusätzliche mechanisch verschließ- und verriegelbare Aufbewahrungseinheit mit den Betriebszuständen "verriegelt" und "entriegelt" vorgesehen sein, die durch die Steuereinheit ansteuerbar ist. Hierzu ist die mechanische Aufbewahrungseinheit so ausgebildet, daß der Benutzer Gegenstände in dieser deponieren oder von ihr entnehmen kann.
Beispielsweise können mehrere numerierte Fächer vorgesehen sein, die z. B. rollierend an einem in einer horizontalen oder vertikalen Ebene umlaufenden Band oder einer umlaufen­ den Kette befestigt sind, und von denen wahlweise ein bestimmtes Fach hinter einer verschließ- und verriegelbaren Öffnung plaziert werden kann. Diese Fächer müssen so groß gewählt werden, daß darin der Fahrzeugschlüssel und/oder die für den Serviceauftrag benötigten Unterlagen bequem untergebracht werden können. Die Öffnung kann beispiels­ weise mit einer aufbruchsicheren Klappe verschlossen und verriegelt werden, die nur dann entriegelt wird, wenn hierzu ein Signal von der Steuereinheit gegeben wird. Hierzu ist die mechanische Aufbewahrungseinheit von der Steuereinheit so ansteuerbar, daß die genann­ ten Gegenstände nur dann deponiert oder entnommen werden können, wenn ein bestimm­ ter Dialogzustand durch die Steuereinheit erreicht ist. Der durch den menügeführten Dialog mit dem Benutzer erzeugte Programmablauf wird ebenfalls durch ein entsprechendes in einem geeigneten Datenspeicher abgelegtes Programm vorgegeben, das in der Steuer­ einheit abgearbeitet wird. Beispielsweise wird die Aufbewahrungseinheit nur dann durch Entriegeln der Klappe für den Benutzer zugänglich, wenn er bei Erteilung des Auftrages zur Deponierung der Fahrzeugpapiere und der Schlüssel aufgefordert wird und bei Abholung seines Fahrzeuges, wenn er sich mit einem bestimmten Identifikationsmerkmal, z. B. einer alphanumerischen Kombination (Geheimcode), die ihm bei der Auftragserteilung mitgeteilt wurde, ausgewiesen hat und eventuell über eine Kreditkarte die Bezahlung für den Auftrag sichergestellt ist.
Die mechanische Aufbewahrungseinheit kann auch in der Weise ausgebildet sein, daß ein­ zelne für sich verriegelbare Schließfächer vorgesehen sind, die jeweils eine aufbruchsichere Tür aufweisen. Die Entriegelung eines dieser Fächer wird erst nach entsprechender Auffor­ derung im menügeführten Dialog oder nach Identifikation des Benutzers bei der Abholung seines Fahrzeuges durch ein Ansteuersignal der Steuereinheit ausgelöst. Es ist auch eine mechanische Aufbewahrungseinheit denkbar, in der nur der Schlüssel und/oder weitere Unterlagen zur Abholung deponiert sind.
Zur Entnahme der deponierten Gegenstände durch das Personal der Servicestelle werden die Fächer der Aufbewahrungseinheit nach Erteilung des Auftrages entriegelt. Die Gegen­ stände werden vom Servicepersonal einzeln entnommen und über die zugehörigen Num­ mern der Fächer den im elektronischen Speicher abgelegten Aufträgen zugeordnet.
Um zu vermeiden, daß der Benutzer nach Einlegen der abgeforderten Gegenstände die Aufbewahrungseinheit nicht ordnungsgemäß verschließt und das Fach daher nicht verriegelt werden kann, kann ferner ein geeigneter Sensor vorgesehen sein, der der Steuereinheit und der Aufbewahrungseinheit zugeordnet ist und über den der Betriebszustand der Aufbewah­ rungseinheit ("verriegelt" bzw. "entriegelt") an die Steuereinheit übermittelt wird. In diesem Fall fehlerhafter Bedienung kann der Benutzer über eine Ausgabeeinheit aufgefordert wer­ den, die Aufbewahrungseinheit ordnungsgemäß zu verschließen.
In einer Variante wird die mechanische Aufbewahrungseinheit erst nach dem Ende der Geschäftsstunden der Servicestelle in Betrieb gesetzt (Nachtbetrieb). Während der Geschäftsstunden der Servicestelle (Tagesbetrieb) kann der Benutzer zwar den Serviceauf­ trag über das System erteilen, indem er wie zuvor beschrieben vorgeht. Die Fahrzeugunter­ lagen und die Fahrzeugschlüssel gibt er in diesem Fall jedoch in der Servicestelle selbst ab. Nach Durchführung des Auftrages kann der Auftraggeber in dieser Variante die abgegebe­ nen Fahrzeugunterlagen und -schlüssel nach Vereinbarung über das System aus der Auf­ bewahrungseinheit oder nur bei der Servicestelle selbst erhalten. In dem Fall, daß die abgegebenen Fahrzeugunterlagen und -schlüssel nur bei der Servicestelle erhalten werden können, wird der Benutzer über die Ausgabeeinheit optisch und/oder akustisch darauf hin­ gewiesen, daß er die abgeforderten und für die Bearbeitung des Auftrages benötigten Gegenstände bei der Servicestelle selbst abgeben soll bzw. daß er die Gegenstände und die Rechnung bei dieser abholen könne. In diesem Fall ist die mechanische Aufbewahrungs­ vorrichtung gegen automatische Entriegelung gesperrt. Dies kann durch geeignete Programmierung der Steuereinheit erreicht werden.
Für verschiedene Zwecke kann auch eine zusätzliche Magnetstreifenleseeinrichtung als Eingabeeinheit vorgesehen sein. Diese wird z. B. benötigt, um die Auftragsabwicklung bei der Abholung des Fahrzeuges während des Nachtbetriebes mit der Begleichung der Rech­ nung abzuschließen. Hierzu kann der Benutzer nach entsprechender Aufforderung im menügeführten Dialog eine Kreditkarte in die Leseeinheit einführen. Die Magnetstreifen­ leseeinheit wird auch für den Fall benötigt, daß die Identifikation des Benutzers mittels geeigneter Ausweiskarten mit einem lesbaren Magnetstreifen vorgesehen ist. In diesem Fall wird der Benutzer zur Abholung seines Fahrzeuges im menügeführten Dialog aufgefordert, die Ausweiskarte in die Leseeinheit einzuführen. Der Steuereinheit werden in diesem Fall die Identifikationsmerkmale, die auf dem Magnetstreifen gespeichert sind, übermittelt. Diese werden mit gespeicherten Daten verglichen, und nur im Falle der Übereinstimmung mit den gespeicherten Daten wird der Dialog mit dem Benutzer fortgeführt und z. B. ein Fach der Aufbewahrungseinheit zur Entnahme der darin enthaltenen Gegenstände entriegelt. Andern­ falls kann z. B. vorgesehen sein, daß der Benutzer auf den Fehler aufmerksam gemacht und zur Einführung der richtigen Ausweiskarte aufgefordert wird. Nach erfolglosem zweiten Ver­ such kann dann der gesamte Dialog beispielsweise abgebrochen werden. Diese Abfolge von Datenabfragen und damit logisch verknüpften Steuersignalen wird wiederum durch ein Pro­ gramm erzeugt, das in einem geeigneten Programmspeicher abgelegt ist, das der Steuer­ einheit zugeordnet ist.
Der Steuereinheit ist mindestens eine Speichereinheit zugeordnet, die der temporären oder permanenten Speicherung von Daten sowie der Programme zur Steuerung des Systems dient. Als Speichereinheit kann je nach gewünschter Anwendung ein Halbleiterspeicherbau­ teil, wie z. B. ein ROM- oder RAM-Datenspeicher, oder ein Festplattenspeicher, ein CD- ROM-Speicher, ein Magnetbandspeicher oder ein anderes Speichermedium vorgesehen sein.
Zur temporären Speicherung von einzelnen Programmteilen während des Betriebes wird vorzugsweise ein Halbleiterspeicherelement eingesetzt. Zur Speicherung größerer Daten­ mengen können die anderen angegebenen Speichertypen verwendet werden, beispiels­ weise zur Information der Benutzer über Serviceangebote oder Angebote neuer Fahrzeuge. Zur Speicherung der zur akustischen Ausgabe dienenden Daten kann z. B. ein Magnetband, ein CD-ROM-Speicher oder auch ein Halbleiterspeicherbauteil vorgesehen sein, wenn diese Daten, beispielsweise gesprochene Worte in mehreren Sprachen oder Musik oder Geräu­ sche, in digitaler Form abgespeichert werden sollen. Für den multilingualen Dialog werden Daten zur akustischen oder visuellen Ausgabe mehrsprachig gespeichert.
Zur Speicherung der zur akustischen Eingabe dienenden Daten kann ebenfalls ein Halb­ leiterspeicherbauteil vorgesehen sein, vorzugsweise ein austauschbares, nichtflüchtiges und wiederlöschbares Speicherelement (EPROM oder EEPROM). Dieses Bauteil kann zu Beginn der Betriebsstunden der Servicestelle beispielsweise gegen ein neues Bauteil aus­ getauscht und die auf dem Bauteil gespeicherten Informationen in einer separaten Vorrich­ tung zur weiteren Verarbeitung ausgelesen werden. Anschließend können die Daten auf diesem Bauteil wieder gelöscht werden, so daß das Bauteil wiederverwendet werden kann.
Zur Weiterverarbeitung der gespeicherten Daten wird die Steuereinheit mit einer externen Datenverarbeitungsanlage über eine elektronische Übertragungseinrichtung verbunden. Damit ist es möglich, die eingespeicherten Aufträge direkt in die Datenverarbeitungsanlage zu übernehmen.
Das neue System wird an frei zugänglicher Stelle bei der Servicestelle installiert. Hierzu werden die einzelnen Komponenten beispielsweise in eine Hauswand integriert. Dies bietet den Vorteil, daß die Aufbewahrungseinheit gegen Einbruch gut schützbar ist. Andererseits weist eine Konfiguration, bei der die einzelnen Komponenten in einer isoliert stehenden Anordnung untergebracht sind, den Vorteil auf, daß keine erheblichen Umbaumaßnahmen zur Installation des System erforderlich sind.
Zur weiteren Absicherung des Systems wird vorzugsweise eine zusätzliche Überwachungs­ einrichtung vorgesehen, beispielsweise eine elektronische Kamera, über die ein Sicher­ heitsdienst kontinuierlich das System überwachen kann.
Die Erfindung wird anhand der nachfolgend dargestellten Figuren näher erläutert. Die Figuren zeigen im einzelnen:
Fig. 1 Blockschaltbild des erfindungsgemäßen elektronischen Systems,
Fig. 2, Fließdiagramm zum Programmablauf "Auftragserteilung",
Fig. 3 Fließdiagramm zum Programmablauf "Abholung der Unterlagen".
Die in Fig. 1 dargestellte Anordnung des elektronischen Systems umfaßt verschiedene Eingabeeinheiten, nämlich einen als touch screen ausgebildeten Bildschirm 1, ein Mikrophon 2 und ein Magnetstreifenkartenlesegerät 3, eine Steuereinheit 4 und eine der Steuereinheit 4 zugeordneten Speichereinheit 5, sowie Ausgabeeinheiten, und zwar einen Lautsprecher 6 und einen Drucker 7 und den als touch screen ausgebildeten Bildschirm 1. Zusätzlich enthält das System eine mechanische Aufbewahrungseinheit 8, der ein Sensor 9 zur Erfassung der Betriebszustände zugeordnet ist, dessen Signalausgang mit der Steuereinheit 4 verbunden ist. Die für den Funktionsablauf des Systems erforderlichen Programme sind in der Spei­ chereinheit 5 abgelegt. Hierbei handelt es sich um einen CD-ROM-Speicher, eine Magnet­ speicher-Festplatte sowie einen RAM-Arbeitsspeicher.
Vor der ersten Eingabe von Daten ist auf dem Bildschirm 1 eine Standardmaske gezeigt, die verschiedene Schaltflächen aufweist sowie einen Bereich, in dem ein Videofilm präsentiert wird. Die Videofilmsequenzen sind auf dem CD-ROM-Speicher 5 abgelegt. Die Schaltflächen stellen Wahlmöglichkeiten für die jeweils nächsten Anzeigen dar, im vorliegenden Fall unter anderem ein Videofilm über ein neues Kraftfahrzeugprodukt. Des weiteren können über eine Schaltfläche Informationen über das elektronische Servicesystem abgerufen werden. Über eine der Schaltflächen kann auch der Programmablauf zur Serviceauftragserteilung gestartet werden. Durch Berührung dieser Schaltfläche erscheint eine weitere Maske mit den drei Wahlmöglichkeiten "Anmelden des Fahrzeugs zum Service", "Abholen des Fahrzeugs" und "Zurück". Außerdem wird über den Lautsprecher 6 ein entsprechender Text angesagt. Dieser Text ist in digitalisierter Form auf dem CD-ROM-Speicher 5 abgelegt. Während bei der Wahl der beiden zuerst genannten Möglichkeiten jeweils eine neue Bildschirmmaske erscheint, wird durch Berühren der dritten Schaltfläche die vorige Maske wieder eingeblen­ det.
Durch Berühren der Schaltfläche "Anmelden des Fahrzeugs zum Service" wird ein Pro­ gramm mit mehreren Schritten gestartet, dessen Ablauf schematisch in Fig. 2 als Fließdia­ gramm dargestellt ist.
Zunächst werden übereinander eine Bildschirmtastatur sowie in tabellarischer Form ein Formular auf dem Bildschirm 1 angezeigt, das ausgefüllt werden soll. Über die Bildschirm­ tastatur können die abgefragten Kundendaten (Name, Vorname, Anschrift) sowie das Fahr­ zeugkennzeichen eingegeben und durch Berühren der Schaltfläche "Eingabe bestätigen" gespeichert werden. Bei Wahl jeder einzelnen Angabe wird über den Lautsprecher 6 eine entsprechende Aufforderung zur Bestätigung der Eingabe angesagt. Nach Abschluß der Eingabe der Daten kann über die weitere Schaltfläche "Weiter" eine neue Maske auf dem Bildschirm 1 dargestellt werden. Mit dieser neuen Maske kann über eine weitere Abfrage die Telefonnummer des Benutzers eingegeben und gespeichert werden.
Nach dem Programmablauf wird der Benutzer anschließend aufgefordert mitzuteilen, ob die Serviceleistung gegebenenfalls auch ohne telephonische Rückfrage bei ihm durchgeführt werden soll. Auch diese Anfrage wird sowohl über den Bildschirm 1 als auch durch Ansage eines Textes über den Lautsprecher 6 gestellt.
Danach kann eine Auswahl verschiedener Servicearten ausgewählt werden, für die jeweils wieder Schaltflächen vorgesehen sind. Hierzu gehören unter anderem "Inspektion", "Winterservice", "Plakettenservice AU" und "Individueller Auftrag". Es können mehrere Schaltflächen durch Berühren aktiviert werden. Dabei wird jeweils eine Information über die angebotenen Leistungspakete eingeblendet und nach Berühren der Schaltfläche "Bestätigen" wieder die vorige Maske angezeigt.
Durch Berühren der weiteren Schaltfläche "Weiter" wird die Maske "Weitere Angaben" dar­ gestellt, wenn die Schaltfläche "Individuelle Leistungen" gewählt wurde. In diesem Fall erscheint eine Aufforderung zur Angabe weiterer Informationen durch Sprach- oder Textein­ gabe, die der Benutzer wiederum durch Berühren der entsprechenden Schaltflächen aus­ wählen kann. Falls die Schaltfläche "Spracheingabe" gewählt wurde, kann der Benutzer nach dem weiteren Berühren der Schaltfläche "Aufnahme starten" über das Mikrophon 2 drei Minuten lang einen Auftrag, beispielsweise mit näherer Beschreibung des am Fahrzeug beobachteten Fehlers, formulieren. Die über das Mikrophon 2 aufgenommenen Signale wer­ den nach Digitalisierung in einem RAM-Speicher 5 abgelegt und können anschließend wie­ der abgerufen werden. Nach Beendigung der Ansage wird die Aufnahme durch Berühren der Schaltfläche "Aufnahme beenden" gestoppt. Die Aufnahme kann durch Berühren ent­ sprechender Schaltflächen auch wieder abgehört und gelöscht werden. Anschließend kann der Benutzer die Eingabe durch Berühren einer entsprechenden Schaltfläche bestätigen. Daraufhin werden die digitalisierten Daten auf der Festplatte 5 gespeichert.
Anschließend wird der Benutzer über eine weitere Maske aufgefordert, den gewünschten Abholtermin einzugeben. Nach der Bestätigung durch Eingabe mit der Schaltfläche "Weiter" werden zwei Exemplare einer Auftragsbestätigung mit dem Drucker 7 erstellt, und der Benutzer wird aufgefordert, beide Exemplare zu entnehmen. Diese Auftragsbestätigung ent­ hält alle eingegebenen Daten. Nach Berühren der Schaltfläche "Weiter" erscheint die weitere Aufforderung über den Bildschirm 1 und den Lautsprecher 6, ein Exemplar der Bestätigung zu unterzeichnen und die unterzeichnete Bestätigung sowie die Fahrzeugschlüssel und den Fahrzeugschein in einem mit einer bestimmten Nummer versehenen Fach der mechani­ schen Aufbewahrungseinheit 8 zu deponieren. Der Benutzer kann nun die gewünschten Gegenstände in das Fach legen, aus dem Fach eine dort deponierte Ausweiskarte mit Magnetstreifen, oder einen Geheimcode entnehmen und das Fach schließen. Nach dem Schließen wird das Fach verriegelt, sobald der Benutzer die Schaltfläche "Weiter" berührt. Falls der Benutzer das Fach nicht schließt, wird dies vom Sensor 9 erkannt und ein Signal an die Steuereinheit 4 übermittelt. Durch diesen Schaltzustand wird ein Programmteil gestar­ tet, durch das eine Aufforderung über den Bildschirm 1 und durch eine Ansage über den Lautsprecher 6 an den Benutzer ausgegeben wird, das Fach zu schließen.
Die Magnetstreifenkarte enthält ein Identifikationsmerkmal, mit dessen Hilfe über das elek­ tronische System bei der Abholung der Unterlagen nach Durchführung der Serviceleistung seinen Auftrag identifiziert werden kann.
Die einzelnen Programmschritte, die zur Prozedur bei der Abholung der Unterlagen nach Durchführung des Serviceleistungen durchlaufen werden, sind in Fig. 3 in einem Fließdia­ gramm dargestellt.
Zur Abholung der Unterlagen wird der Benutzer aufgefordert, die Magnetstreifenkarte in das Kartenlesegerät 3 einzuführen. Zur Identifikation des Benutzers über die Magnetstreifenkarte wird nach dem Starten eines entsprechenden Programmpakets ein bestimmter Identifika­ tionsdatensatz von der Festplatte 5 abgerufen und mit den von der Magnetkarte ausgelese­ nen Daten verglichen. Falls die Daten übereinstimmen, wird die Karte wieder ausgegeben, und es erscheint auf dem Bildschirm 1 die Aufforderung, einen bestimmten Rechnungs­ betrag zu bezahlen. Gleichzeitig wird auch über einen Text angesagt, daß der Benutzer eine Kreditkarte in das Kartenlesegerät 3 einführen soll. Nachdem der Benutzer dies getan hat, wird ein über das Identifikationsmerkmal auf der Magnetstreifenkarte festgelegtes Fach der Aufbewahrungseinheit 8 entriegelt und der Benutzer kann die dort deponierten Fahrzeug­ schlüssel und den Fahrzeugschein entnehmen. Hierzu wird die Entriegelung über die Steuereinheit 4 gesteuert.
Bezugszeichenliste
1
Bildschirm
2
Mikrofon
3
Magnetstreifenkartenlesegerät
4
Steuereinheit
5
Speichereinrichtung
6
Lautsprecher
7
Drucker
8
Aufbewahrungseinheit
9
Sensor

Claims (20)

1. Vorrichtung zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit mindestens je einer Eingabe- (1; 2; 3) Ausgabe- (1; 6; 7) und Speichereinheit (5), die jeweils mindestens einer Steuereinheit (4) zugeordnet sind, wobei
  • - die Eingabe- (1; 2; 3), Ausgabe- (1; 6; 7), Steuer- (4) und Speichereinheiten (5) so ausgebildet und einander zugeordnet sind, daß zwischen einem Benutzer und dem elektronischen System ein Dialog zur Erfassung von auftragsbezogenen Daten möglich ist und
  • - eine Bestätigung des im Dialog erteilten Auftrages mit der Ausgabeeinheit (1; 6; 7) erstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche mechanische Aufbewahrungseinheit (8) der Vorrichtung zugeordnet ist, in die Gegen­ stände deponierbar oder aus der diese entnehmbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Auf­ bewahrungseinheit (8) mit der Steuereinheit (4) verbunden ist, und von dieser verriegel- und entriegelbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Aufbewahrungseinheit (8) von der Steuereinheit (4) so ansteuerbar ist, daß die Gegenstände nur dann deponiert oder entnommen werden können, wenn ein bestimmter Dialogzustand über die Steuereinheit (4) erreicht ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Steuereinheit (4) und der mechanischen Aufbewahrungseinheit (8) zugeordneter Sensor (9) zur Ermittlung des Betriebszustandes der mechanischen Aufbewahrungs­ einheit (8) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabeeinheit (1; 6; 7) mindestens teilweise als Drucker (7) ausgebildet ist, mittels dessen eine schriftliche Bestätigung des Auftrages ausgebbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabeeinheit (1; 2; 3) als Magnetstreifenleseeinrichtung (3) und/oder als Tastatur und/oder als Bildschirm, insbesondere als touch screen (1), und/oder als Mikrofon (2) ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabeeinheit (1; 6; 7) als Bildschirm, vorzugsweise als touch screen (1) und/oder als akustische Ausgabeeinrichtung (6), vorzugsweise als Lautsprecher, aus­ gebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Speicherung der zur akustischen Ein- und/oder Ausgabe dienenden Daten die Speichereinheit (5) als Halbleiterspeicher und/oder als Magnetband und/oder CD-ROM ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Halbleiterspeicher als austauschbarer EPROM oder EEPROM ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Überwachungseinrichtung für das System vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Steuereinheit (4) zugeordnete elektronische Übertragungseinrichtung zur Übermittlung von Daten von den Speichereinheiten (5) zu einer Datenverarbeitungs­ anlage vorgesehen ist.
13. Verfahren zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mittels einer Vorrichtung, umfassend mindestens je eine Eingabe­ (1; 2; 3), Ausgabe- (1; 6; 7) und Speichereinheit (5), die jeweils mindestens einer Steuereinheit (4) zugeordnet sind, umfassend folgende Verfahrensschritte:
  • a) Betätigung der Eingabeeinheit (1; 2; 3) zur Überführung der Vorrichtung von einem Bereitschafts- in einen Dialogmodus,
  • b) Aufforderung zur Eingabe von Identitätsmerkmalen durch die Ausgabeeinheit (1; 6; 7),
  • c) Eingabe der Identifikationsmerkmale und einer Auftragsart aus einer Vielzahl mög­ licher vordefinierter Standard-Aufträge oder eines individuellen Auftrages mittels der Eingabeeinheit (1; 2; 3), die mittels der Ausgabeeinheit (1 ;6;7) angezeigt wer­ den,
  • d) eindeutige zugeordnete Abspeicherung der Eingaben in der Speichereinheit (5) durch die Steuereinheit (4) und
  • e) Ausgabe eines Protokolls zur Bestätigung des eingegebenen Auftrages durch die Ausgabeeinheit (1; 6; 7).
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß nach jeder Eingabe von Daten oder jeder Gruppe von Eingaben von Daten, diese mittels der Ausgabeeinheit (1; 6; 7) dargestellt werden und zur Bestätigung oder zum Widerruf der Eingaben auf­ gefordert wird.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß bei Eingabe von Identitätsmerkmalen, die im Widerspruch zu in der Speichereinheit (5) vorab abgeleg­ ten Identitätsmerkmalen stehen, der Dialogmodus abgebrochen wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer der Vorrichtung zusätzlich zugeordneten Aufbewahrungseinheit (8) in Abhängig­ keit eines Dialogzustandes Gegenstände in der Aufbewahrungseinheit (8) deponiert oder aus dieser entnommen werden können.
17. Verfahren nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch folgende weitere Verfahrens­ schritte noch Bearbeitung der Serviceaufträge:
  • f) Betätigung der Eingabeeinheit (1; 2; 3) zur Überführung der Vorrichtung von einem Bereitschafts- in einen Dialogmodus,
  • g) Aufforderung zur Eingabe von Identifikationsmerkmalen durch die Ausgabeeinheit (1; 6; 7),
  • i) Eingabe der Identifikationsmerkmale,
  • k) automatische Entriegelung der Aufbewahrungseinheit (8) zur Entnahme von in dieser deponierten Gegenständen.
18. Verfahren nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch die folgenden zusätzlichen Verfahrensschritte nach Verfahrensschritt i):
Aufforderung zur bargeldlosen Zahlung eines angezeigten Geldbetrages durch die Ausgabeeinheit (1; 6. 7) und bargeldlose Zahlung des Geldbetrages über eine Magnetstreifenleseeinrichtung (3).
19. Verfahren noch einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufforderung zur Eingabe von Daten, die Identifikationsmerkmale und/oder die Auftragsart akustisch eingegeben und/oder ausgegeben werden.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Identifikationsmerkmale als auf einem Magnetstreifen gespeicherte Daten eingegeben worden.
DE1997122084 1997-05-27 1997-05-27 Vorrichtung und Verfahren zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen Ceased DE19722084A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29724666U DE29724666U1 (de) 1997-05-27 1997-05-27 Vorrichtung zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen
DE1997122084 DE19722084A1 (de) 1997-05-27 1997-05-27 Vorrichtung und Verfahren zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen
EP98106947A EP0881602A3 (de) 1997-05-27 1998-04-16 Vorrichtung und Verfahren zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen
DE1998135562 DE19835562A1 (de) 1997-05-27 1998-08-06 Vorrichtung zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1997122084 DE19722084A1 (de) 1997-05-27 1997-05-27 Vorrichtung und Verfahren zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19722084A1 true DE19722084A1 (de) 1998-12-03

Family

ID=7830594

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1997122084 Ceased DE19722084A1 (de) 1997-05-27 1997-05-27 Vorrichtung und Verfahren zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen

Country Status (2)

Country Link
EP (1) EP0881602A3 (de)
DE (1) DE19722084A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0978805A2 (de) 1998-08-06 2000-02-09 Volkswagen Aktiengesellschaft Vorrichtung zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen
DE10011891A1 (de) * 2000-03-03 2001-09-13 Textilpflege Melle Aufnahmeautomat für zu reinigende Bekleidung und Wäsche
DE10221236A1 (de) * 2002-05-13 2003-12-24 Hans Fellner Vorrichtung und Verfahren zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen für Kraftfahrzeuge

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4404639A (en) * 1980-12-02 1983-09-13 Chevron Research Company Automotive diagnostic system
US4803348A (en) * 1987-06-30 1989-02-07 Lohrey David W Automated customer interface for services involving drop-off and pickup
FR2619236A1 (fr) * 1987-08-06 1989-02-10 Body Camille Appareil de reception programmable pour objets en vue de leur traitement
US4999763A (en) * 1988-04-25 1991-03-12 Ousborne Jeffrey J Self service access controller
FR2641637B1 (fr) * 1989-01-06 1992-04-10 Onfroy Sampaix Berou Armoire et procede de remise temporaire d'un objet entre deux personnes
US5317503A (en) * 1992-03-27 1994-05-31 Isao Inoue Apparatus for calculating a repair cost of a damaged car
GB2269469B (en) * 1992-08-04 1996-01-03 Tokyo Seimitsu Co Ltd Method of exchanging an article and apparatus therefor
JPH07207965A (ja) * 1994-01-24 1995-08-08 Osamu Endo エネルギー供給ステーションシステムおよび当該システムを稼動させる情報伝達装置ないしキーボックス

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0978805A2 (de) 1998-08-06 2000-02-09 Volkswagen Aktiengesellschaft Vorrichtung zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen
DE10011891A1 (de) * 2000-03-03 2001-09-13 Textilpflege Melle Aufnahmeautomat für zu reinigende Bekleidung und Wäsche
DE10221236A1 (de) * 2002-05-13 2003-12-24 Hans Fellner Vorrichtung und Verfahren zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen für Kraftfahrzeuge

Also Published As

Publication number Publication date
EP0881602A2 (de) 1998-12-02
EP0881602A3 (de) 2001-09-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1103922A2 (de) Kartenbuchung mittels einer virtuellen Eintrittskarte
DE3407674A1 (de) Elektronische registrierkasse
EP0621977B1 (de) Anordnung zur titelauswahl von jeweils eine anzahl von abspieltiteln enthaltenden speichermitteln in einem magazin
DE20210786U1 (de) Anordnung für die Vermietung von Fahrrädern
DE60205784T2 (de) Gesteuertes Zugangssystem
EP0890927B1 (de) Anordnung zum Erfassen und Auswerten von Zeit- und Betriebsdaten
DE202009011994U1 (de) Automatisierte Ausgabe von Waren
DE19722084A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen
WO1980002756A1 (fr) Systeme de transmission de donnees
WO2010086157A1 (de) Aufbewahrungssystem für medien
DE9303870U1 (de) Computergestützte Zentralsteuerung für Sonnenbänke in Bräunungsstudios
DE102007057546B4 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Aufbewahren und Ausleihen von elektronischen Geräten
DE29724666U1 (de) Vorrichtung zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen
DE69331208T2 (de) Vorrichtung zur Aufzeichnung und Wiedergabe von persönlichen Daten in Fahrzeugen
EP4227840B1 (de) Zeit- und/oder anwesenheitserfassungseinrichtung; system; verfahren zum betreiben einer zeit- und/oder anwesenheitserfassungseinrichtung; computerprogrammprodukt
EP1504421B1 (de) Verfahren zum erfassen von ereignissen
DE19616918C2 (de) Verfahren zur Bilderfassung von Personen
EP0978805A2 (de) Vorrichtung zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen
DE19835562A1 (de) Vorrichtung zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen
DE2559136A1 (de) Vorrichtung fuer ein vollautomatisches banksystem zum automatischen abwickeln von bankgeschaeften
DE19639042A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Organisation von Mitfahrten in Kraftfahrzeugen
DE102004020351A1 (de) Elektronisches Abstimmungssystem
EP1199683A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Vornehmen und Einlösen von Reservierungen
DE102024102239A1 (de) Elektronisches Servicesystem sowie Verfahren zum Betreiben eines elektronischen Servicesystems
DE10325961A1 (de) Verfahren zur computergestützten Ausgabe eines Arzneimittels

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
AG Has addition no.

Ref country code: DE

Ref document number: 19835562

Format of ref document f/p: P

8131 Rejection