DE19722084A1 - Vorrichtung und Verfahren zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zur automatischen Bearbeitung von ServiceaufträgenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur automatischen Bearbeitung von
Serviceaufträgen insbesondere zur Auftragsannahme von Kraftfahrzeugen.
Durch den Gebrauch von Kraftfahrzeugen, wird eine mehr oder minder häufige Wartung
oder Reparatur der Fahrzeuge erforderlich. Beispielsweise müssen insbesondere bei älteren
Fahrzeugen die Betriebsmittel, wie Öl, Brems- oder Kühlflüssigkeit ergänzt oder verschlis
sene Fahrzeugteile gegen neue Teile ausgetauscht werden. Derartige Arbeiten werden in
geeigneten Reparaturwerkstätten oder anderen Servicestellen, beispielsweise Tankstellen,
durchgeführt.
Ein Auftrag zum Service an Kraftfahrzeugen wird dadurch erstellt, daß der Fahrzeughalter
oder -fahrer oder eine andere Person dem für den Service zuständigen Personal der
Servicestelle, beispielsweise der Werkstatt, mündlich mitteilt, welche Servicearbeiten an
dem Fahrzeug auszuführen sind, und einen Auftrag zur Erledigung der erforderlichen Arbei
ten erteilt. Daraufhin wird der Auftrag schriftlich festgehalten, beispielsweise indem die auf
tragsbezogenen Daten handschriftlich in ein Formular eingetragen werden. Eine andere
Möglichkeit besteht darin, die zur Ausführung des Auftrages erforderlichen Daten mittels
einer Datenverarbeitungsanlage zu speichern und ein Protokoll drucken zu lassen, in dem
diese Daten enthalten sind. Der Auftraggeber übergibt die Fahrzeugpapiere und die Fahr
zeugschlüssel dem Servicepersonal oder läßt die Schlüssel auch im Fahrzeug, das auf dem
Betriebsgelände der Werkstatt sicher abgestellt wird.
Dieses Vorgehen ist jedoch wenig rationell, da viele Aufträge für Servicearbeiten von ver
schiedenen Auftraggebern gleichzeitig erteilt werden, so daß sich zwangsläufig Wartezeiten
für die Auftraggeber ergeben. Beispielsweise werden die Fahrzeuge üblicherweise am
frühen Morgen oder auch in der Mittagspause zur Servicestelle gebracht, so daß sich
gerade zu diesen Zeiten zum Teil erhebliche Wartezeiten einstellen können. Darüber hinaus
werden die Servicetechniker, die die Serviceaufträge oft selbst entgegen nehmen durch die
unter Umständen langdauernden Gespräche mit den Auftraggebern von der Annahme
weiterer Aufträge abgehalten. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Fahrzeuge in
vielen Fällen von den Auftraggebern wegen der eigenen Berufstätigkeit nur mit Schwierig
keiten innerhalb der Geschäftszeiten zur Servicestelle gebracht oder nach abgeschlossener
Reparatur wieder von dieser abgeholt werden können. Unter Umständen erreichen sie die
Servicestelle erst nach den Geschäftszeiten und müssen in diesem Fall am nächsten
Arbeitstag noch einmal zur Servicestelle kommen.
Der vorliegenden Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein
Verfahren zu finden, mit denen die Probleme des bekannten Systems und insbesondere
lange Wartezeiten bei der Auftragsannahme für den Service an Fahrzeugen vermieden und
eine Bedienung der Auftraggeber zu beliebigen Tages- und Nachtzeiten ermöglicht wird.
Die Lösung der Aufgabe ergibt sich durch die Merkmale der Patentansprüche 1 und 13.
Vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen für
Fahrzeuge umfaßt mindestens je eine Eingabe-, Ausgabe- und Speichereinheit, die jeweils
mindestens einer Steuereinheit zugeordnet sind, wobei
- - die Eingabe-, Ausgabe-, Steuer- und Speichereinheiten so ausgebildet und einander zugeordnet sind, daß zwischen einem Benutzer und dem elektronischen System ein Dialog zur Erfassung von auftragsbezogenen Daten möglich ist und
- - eine Bestätigung des im Dialog ferner erteilten Auftrages mit der Ausgabeeinheit erstell bar ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen,
insbesondere zur Auftragsannahme von Kraftfahrzeugen, mittels einer Vorrichtung, umfas
send mindestens je eine Eingabe-, Ausgabe- und Speichereinheit, die jeweils mindestens
einer Steuereinheit zugeordnet sind, umfaßt die Verfahrensschritte:
- - Betätigung der Eingabeeinheit zur Überführung der Vorrichtung von einem Bereitschafts- in einen Dialogmodus,
- - Aufforderung zur Eingabe von Identitätsmerkmalen durch die Ausgabeeinheit,
- - Eingabe der Identifikationsmerkmale und einer Auftragsart aus einer Vielzahl möglicher vordefinierter Standard-Aufträge oder eines individuellen Auftrages mittels der Eingabe einheit, die mittels der Ausgabeeinheit angezeigt werden,
- - eindeutige zugeordnete Abspeicherung der Eingaben in der Speichereinheit durch die Steuereinheit und
- - Ausgabe eines Protokolls zur Bestätigung des eingegebenen Auftrages durch die Aus gabeeinheit.
Mit Hilfe der Erfindung ist es für den Fahrzeughalter oder -fahrer möglich, einen Service
auftrag für ein Fahrzeug zu erteilen, indem er die dem Auftrag zugrundeliegenden Daten,
nämlich die Kundendaten, wie seinen Namen, seine Anschrift, seine Telefonnummer, und
die Fahrzeugdaten, wie beispielsweise das Fahrzeugkennzeichen und gegebenenfalls den
Fahrzeugtyp, das Fahrzeugbaujahr und die Fahrgestellnummer des Fahrzeuges, sowie die
von ihm gewünschten Serviceleistungen über eine geeignete Eingabeeinheit, beispielsweise
über eine Schreibmaschinen-Tastatur in das System einspeichert oder die bereits gespei
cherten Daten bestätigt. Hierzu werden die über die Eingabeeinheit eingegebenen Daten in
digitale elektronische Signale umgewandelt und mittels einer Steuereinheit, beispielsweise
einem Mikroprozessor, in eine Datenspeichereinheit abgespeichert. Zu diesem Zweck sind
in einem geeigneten Programmspeicher entsprechende Programme abgelegt, auf die die
Steuereinheit zugreifen kann.
Diese Daten können z. B. durch eine benutzerfreundliche Menüführung abgefragt werden.
Auch diese Menüführung ist in einem der Steuereinheit zugeordneten Programmspeicher
abgelegt, auf den die Steuereinheit zugreifen kann. Für eine benutzerfreundliche Bedienung
des Systems ist es hierzu vorteilhaft, den Dialog mit einfach zu bedienenden Benutzerober
flächen, die auf einem Bildschirm als optischer Ausgabeeinheit dargestellt werden, zu
unterstützen. Bei der Durchführung des Menüs ist es für den Benutzer bei den meisten
Menüschritten nur erforderlich, eine oder mehrere angezeigte Alternativen durch eine Ein
gabe zu bestätigen, z. B. in welcher vorgegebenen Sprache der Dialog durchgeführt werden
soll. In anderen Fällen müssen auch Daten eingegeben werden, wie z. B. der Name des
Fahrzeughalters oder das Fahrzeugkennzeichen.
Nach der Eingabe aller erforderlichen Daten wird der Auftrag dem Benutzer bestätigt. Hierzu
kann entweder auf dem Bildschirm ein Bestätigungstext erscheinen oder vorzugsweise ein
schriftliches Bestätigungsschreiben auf einem Drucker als Ausgabeeinheit ausgedruckt wer
den. Auf dem Bestätigungsschreiben können wiederum die eingegebenen Daten wiederholt
sein. Gegebenenfalls kann der Auftraggeber, nachdem er aufgrund der Kontrolle der aus
gedruckten Daten festgestellt hat, daß einzelne Angaben nicht korrekt sind, diese Daten
durch eine erneute Eingabe korrigieren und erhält dann eine korrigierte Auftragsbestätigung.
Zur Bearbeitung eines Auftrages werden ferner häufig die Fahrzeugunterlagen, wie bei
spielsweise der Fahrzeugschein, benötigt. Außerdem muß das Fahrzeug durch Überlassen
des Schlüssels für das Servicepersonal zugänglich sein. Hierzu können die Unterlagen
zusammen mit den Schlüsseln in ein von außen nicht zugängliches Brieffach der Service
annahmestelle eingeworfen werden.
Durch den Einsatz des neuen Systems kann der Benutzer zu beliebigen Tageszeiten und
insbesondere auch nach Betriebsschluß der Servicestelle einen Serviceauftrag erteilen. Es
ist nicht erforderlich, daß er hierzu direkt mit dem Servicepersonal zusammentrifft, so daß
lange Wartezeiten für den Auftraggeber vermieden werden und für ihn eine maximale
Flexibilität ermöglicht wird. Die Auftragserteilung selbst wird in der Regel ebenfalls verkürzt,
da keine Störungen wie bei der direkten Auftragserteilung gegenüber dem Personal selbst
vorkommen, beispielsweise durch während des Kundengespräches angenommene Telefon
gespräche durch das Servicepersonal.
Als Eingabeeinheit kann anstelle von oder zusätzlich zur optischen Anzeigeeinheit auch eine
akustische Eingabeeinrichtung als Eingabeeinheit, vorzugsweise ein Mikrophon, vorgesehen
sein. Dadurch wird dem Benutzer die Möglichkeit gegeben, komplizierte Sachverhalte einzu
geben, ohne daß er hierzu mit einer Tastatur mühselig Texte schreiben muß. Beispielsweise
ist diese Variante vorzuziehen, wenn der Benutzer Angaben zum gewünschten Auftrags
umfang geben soll, jedoch keine Standardangabe machen und die gewünschte Service
leistung auch nicht durch eine kurze Beschreibung benennen kann. Die Eingabezeit kann in
diesem Fall durch eine Zeitschaltung begrenzt sein, so daß nicht beliebig große Daten
mengen über diese Eingabeeinheit gespeichert werden müssen. Der hierzu erforderliche
Programmablauf ist wiederum in einem geeigneten Datenspeicher abgelegt und wird über
die Steuereinheit abgerufen.
Das System enthält neben einer Eingabeeinheit, beispielsweise einer Schreibmaschinen-
Tastatur, eine Ausgabeeinheit, beispielsweise eine optische Anzeigeeinrichtung, vorzugs
weise einen Bildschirm, auf dem die eingegebenen Daten sowie weitere Daten angezeigt
werden. Als kombinierte Eingabe- und Ausgabeeinheit kann der Bildschirm insbesondere als
touch screen ausgebildet sein. Dies bietet den Vorteil geringerer Fehleranfälligkeit, da
mechanische Tastaturen wegen Überbeanspruchung häufig repariert und ausgetauscht
werden müssen. Außerdem kann das neue System auch außerhalb von Gebäuden auf
gestellt werden, während die Verwendung von mechanischen Tastaturen an diesen Stellen
durch Witterungseinflüsse praktisch ausgeschlossen wird.
Als Ausgabeeinheit kann auch eine akustische Ausgabeeinrichtung, vorzugsweise ein Laut
sprecher, vorgesehen sein.
Um das System nicht nur zur Auftragserteilung sondern auch nach der Abwicklung des
Serviceauftrages zur Abholung des z. B. reparierten Fahrzeuges einsetzen zu können, kann
eine zusätzliche mechanisch verschließ- und verriegelbare Aufbewahrungseinheit mit den
Betriebszuständen "verriegelt" und "entriegelt" vorgesehen sein, die durch die Steuereinheit
ansteuerbar ist. Hierzu ist die mechanische Aufbewahrungseinheit so ausgebildet, daß der
Benutzer Gegenstände in dieser deponieren oder von ihr entnehmen kann.
Beispielsweise können mehrere numerierte Fächer vorgesehen sein, die z. B. rollierend an
einem in einer horizontalen oder vertikalen Ebene umlaufenden Band oder einer umlaufen
den Kette befestigt sind, und von denen wahlweise ein bestimmtes Fach hinter einer
verschließ- und verriegelbaren Öffnung plaziert werden kann. Diese Fächer müssen so groß
gewählt werden, daß darin der Fahrzeugschlüssel und/oder die für den Serviceauftrag
benötigten Unterlagen bequem untergebracht werden können. Die Öffnung kann beispiels
weise mit einer aufbruchsicheren Klappe verschlossen und verriegelt werden, die nur dann
entriegelt wird, wenn hierzu ein Signal von der Steuereinheit gegeben wird. Hierzu ist die
mechanische Aufbewahrungseinheit von der Steuereinheit so ansteuerbar, daß die genann
ten Gegenstände nur dann deponiert oder entnommen werden können, wenn ein bestimm
ter Dialogzustand durch die Steuereinheit erreicht ist. Der durch den menügeführten Dialog
mit dem Benutzer erzeugte Programmablauf wird ebenfalls durch ein entsprechendes in
einem geeigneten Datenspeicher abgelegtes Programm vorgegeben, das in der Steuer
einheit abgearbeitet wird. Beispielsweise wird die Aufbewahrungseinheit nur dann durch
Entriegeln der Klappe für den Benutzer zugänglich, wenn er bei Erteilung des Auftrages zur
Deponierung der Fahrzeugpapiere und der Schlüssel aufgefordert wird und bei Abholung
seines Fahrzeuges, wenn er sich mit einem bestimmten Identifikationsmerkmal, z. B. einer
alphanumerischen Kombination (Geheimcode), die ihm bei der Auftragserteilung mitgeteilt
wurde, ausgewiesen hat und eventuell über eine Kreditkarte die Bezahlung für den Auftrag
sichergestellt ist.
Die mechanische Aufbewahrungseinheit kann auch in der Weise ausgebildet sein, daß ein
zelne für sich verriegelbare Schließfächer vorgesehen sind, die jeweils eine aufbruchsichere
Tür aufweisen. Die Entriegelung eines dieser Fächer wird erst nach entsprechender Auffor
derung im menügeführten Dialog oder nach Identifikation des Benutzers bei der Abholung
seines Fahrzeuges durch ein Ansteuersignal der Steuereinheit ausgelöst. Es ist auch eine
mechanische Aufbewahrungseinheit denkbar, in der nur der Schlüssel und/oder weitere
Unterlagen zur Abholung deponiert sind.
Zur Entnahme der deponierten Gegenstände durch das Personal der Servicestelle werden
die Fächer der Aufbewahrungseinheit nach Erteilung des Auftrages entriegelt. Die Gegen
stände werden vom Servicepersonal einzeln entnommen und über die zugehörigen Num
mern der Fächer den im elektronischen Speicher abgelegten Aufträgen zugeordnet.
Um zu vermeiden, daß der Benutzer nach Einlegen der abgeforderten Gegenstände die
Aufbewahrungseinheit nicht ordnungsgemäß verschließt und das Fach daher nicht verriegelt
werden kann, kann ferner ein geeigneter Sensor vorgesehen sein, der der Steuereinheit und
der Aufbewahrungseinheit zugeordnet ist und über den der Betriebszustand der Aufbewah
rungseinheit ("verriegelt" bzw. "entriegelt") an die Steuereinheit übermittelt wird. In diesem
Fall fehlerhafter Bedienung kann der Benutzer über eine Ausgabeeinheit aufgefordert wer
den, die Aufbewahrungseinheit ordnungsgemäß zu verschließen.
In einer Variante wird die mechanische Aufbewahrungseinheit erst nach dem Ende der
Geschäftsstunden der Servicestelle in Betrieb gesetzt (Nachtbetrieb). Während der
Geschäftsstunden der Servicestelle (Tagesbetrieb) kann der Benutzer zwar den Serviceauf
trag über das System erteilen, indem er wie zuvor beschrieben vorgeht. Die Fahrzeugunter
lagen und die Fahrzeugschlüssel gibt er in diesem Fall jedoch in der Servicestelle selbst ab.
Nach Durchführung des Auftrages kann der Auftraggeber in dieser Variante die abgegebe
nen Fahrzeugunterlagen und -schlüssel nach Vereinbarung über das System aus der Auf
bewahrungseinheit oder nur bei der Servicestelle selbst erhalten. In dem Fall, daß die
abgegebenen Fahrzeugunterlagen und -schlüssel nur bei der Servicestelle erhalten werden
können, wird der Benutzer über die Ausgabeeinheit optisch und/oder akustisch darauf hin
gewiesen, daß er die abgeforderten und für die Bearbeitung des Auftrages benötigten
Gegenstände bei der Servicestelle selbst abgeben soll bzw. daß er die Gegenstände und die
Rechnung bei dieser abholen könne. In diesem Fall ist die mechanische Aufbewahrungs
vorrichtung gegen automatische Entriegelung gesperrt. Dies kann durch geeignete
Programmierung der Steuereinheit erreicht werden.
Für verschiedene Zwecke kann auch eine zusätzliche Magnetstreifenleseeinrichtung als
Eingabeeinheit vorgesehen sein. Diese wird z. B. benötigt, um die Auftragsabwicklung bei
der Abholung des Fahrzeuges während des Nachtbetriebes mit der Begleichung der Rech
nung abzuschließen. Hierzu kann der Benutzer nach entsprechender Aufforderung im
menügeführten Dialog eine Kreditkarte in die Leseeinheit einführen. Die Magnetstreifen
leseeinheit wird auch für den Fall benötigt, daß die Identifikation des Benutzers mittels
geeigneter Ausweiskarten mit einem lesbaren Magnetstreifen vorgesehen ist. In diesem Fall
wird der Benutzer zur Abholung seines Fahrzeuges im menügeführten Dialog aufgefordert,
die Ausweiskarte in die Leseeinheit einzuführen. Der Steuereinheit werden in diesem Fall die
Identifikationsmerkmale, die auf dem Magnetstreifen gespeichert sind, übermittelt. Diese
werden mit gespeicherten Daten verglichen, und nur im Falle der Übereinstimmung mit den
gespeicherten Daten wird der Dialog mit dem Benutzer fortgeführt und z. B. ein Fach der
Aufbewahrungseinheit zur Entnahme der darin enthaltenen Gegenstände entriegelt. Andern
falls kann z. B. vorgesehen sein, daß der Benutzer auf den Fehler aufmerksam gemacht und
zur Einführung der richtigen Ausweiskarte aufgefordert wird. Nach erfolglosem zweiten Ver
such kann dann der gesamte Dialog beispielsweise abgebrochen werden. Diese Abfolge von
Datenabfragen und damit logisch verknüpften Steuersignalen wird wiederum durch ein Pro
gramm erzeugt, das in einem geeigneten Programmspeicher abgelegt ist, das der Steuer
einheit zugeordnet ist.
Der Steuereinheit ist mindestens eine Speichereinheit zugeordnet, die der temporären oder
permanenten Speicherung von Daten sowie der Programme zur Steuerung des Systems
dient. Als Speichereinheit kann je nach gewünschter Anwendung ein Halbleiterspeicherbau
teil, wie z. B. ein ROM- oder RAM-Datenspeicher, oder ein Festplattenspeicher, ein CD-
ROM-Speicher, ein Magnetbandspeicher oder ein anderes Speichermedium vorgesehen
sein.
Zur temporären Speicherung von einzelnen Programmteilen während des Betriebes wird
vorzugsweise ein Halbleiterspeicherelement eingesetzt. Zur Speicherung größerer Daten
mengen können die anderen angegebenen Speichertypen verwendet werden, beispiels
weise zur Information der Benutzer über Serviceangebote oder Angebote neuer Fahrzeuge.
Zur Speicherung der zur akustischen Ausgabe dienenden Daten kann z. B. ein Magnetband,
ein CD-ROM-Speicher oder auch ein Halbleiterspeicherbauteil vorgesehen sein, wenn diese
Daten, beispielsweise gesprochene Worte in mehreren Sprachen oder Musik oder Geräu
sche, in digitaler Form abgespeichert werden sollen. Für den multilingualen Dialog werden
Daten zur akustischen oder visuellen Ausgabe mehrsprachig gespeichert.
Zur Speicherung der zur akustischen Eingabe dienenden Daten kann ebenfalls ein Halb
leiterspeicherbauteil vorgesehen sein, vorzugsweise ein austauschbares, nichtflüchtiges und
wiederlöschbares Speicherelement (EPROM oder EEPROM). Dieses Bauteil kann zu
Beginn der Betriebsstunden der Servicestelle beispielsweise gegen ein neues Bauteil aus
getauscht und die auf dem Bauteil gespeicherten Informationen in einer separaten Vorrich
tung zur weiteren Verarbeitung ausgelesen werden. Anschließend können die Daten auf
diesem Bauteil wieder gelöscht werden, so daß das Bauteil wiederverwendet werden kann.
Zur Weiterverarbeitung der gespeicherten Daten wird die Steuereinheit mit einer externen
Datenverarbeitungsanlage über eine elektronische Übertragungseinrichtung verbunden.
Damit ist es möglich, die eingespeicherten Aufträge direkt in die Datenverarbeitungsanlage
zu übernehmen.
Das neue System wird an frei zugänglicher Stelle bei der Servicestelle installiert. Hierzu
werden die einzelnen Komponenten beispielsweise in eine Hauswand integriert. Dies bietet
den Vorteil, daß die Aufbewahrungseinheit gegen Einbruch gut schützbar ist. Andererseits
weist eine Konfiguration, bei der die einzelnen Komponenten in einer isoliert stehenden
Anordnung untergebracht sind, den Vorteil auf, daß keine erheblichen Umbaumaßnahmen
zur Installation des System erforderlich sind.
Zur weiteren Absicherung des Systems wird vorzugsweise eine zusätzliche Überwachungs
einrichtung vorgesehen, beispielsweise eine elektronische Kamera, über die ein Sicher
heitsdienst kontinuierlich das System überwachen kann.
Die Erfindung wird anhand der nachfolgend dargestellten Figuren näher erläutert. Die
Figuren zeigen im einzelnen:
Fig. 1 Blockschaltbild des erfindungsgemäßen elektronischen Systems,
Fig. 2, Fließdiagramm zum Programmablauf "Auftragserteilung",
Fig. 3 Fließdiagramm zum Programmablauf "Abholung der Unterlagen".
Die in Fig. 1 dargestellte Anordnung des elektronischen Systems umfaßt verschiedene
Eingabeeinheiten, nämlich einen als touch screen ausgebildeten Bildschirm 1, ein Mikrophon
2 und ein Magnetstreifenkartenlesegerät 3, eine Steuereinheit 4 und eine der Steuereinheit
4 zugeordneten Speichereinheit 5, sowie Ausgabeeinheiten, und zwar einen Lautsprecher 6
und einen Drucker 7 und den als touch screen ausgebildeten Bildschirm 1. Zusätzlich enthält
das System eine mechanische Aufbewahrungseinheit 8, der ein Sensor 9 zur Erfassung der
Betriebszustände zugeordnet ist, dessen Signalausgang mit der Steuereinheit 4 verbunden
ist. Die für den Funktionsablauf des Systems erforderlichen Programme sind in der Spei
chereinheit 5 abgelegt. Hierbei handelt es sich um einen CD-ROM-Speicher, eine Magnet
speicher-Festplatte sowie einen RAM-Arbeitsspeicher.
Vor der ersten Eingabe von Daten ist auf dem Bildschirm 1 eine Standardmaske gezeigt, die
verschiedene Schaltflächen aufweist sowie einen Bereich, in dem ein Videofilm präsentiert
wird. Die Videofilmsequenzen sind auf dem CD-ROM-Speicher 5 abgelegt. Die Schaltflächen
stellen Wahlmöglichkeiten für die jeweils nächsten Anzeigen dar, im vorliegenden Fall unter
anderem ein Videofilm über ein neues Kraftfahrzeugprodukt. Des weiteren können über eine
Schaltfläche Informationen über das elektronische Servicesystem abgerufen werden. Über
eine der Schaltflächen kann auch der Programmablauf zur Serviceauftragserteilung gestartet
werden. Durch Berührung dieser Schaltfläche erscheint eine weitere Maske mit den drei
Wahlmöglichkeiten "Anmelden des Fahrzeugs zum Service", "Abholen des Fahrzeugs" und
"Zurück". Außerdem wird über den Lautsprecher 6 ein entsprechender Text angesagt.
Dieser Text ist in digitalisierter Form auf dem CD-ROM-Speicher 5 abgelegt. Während bei
der Wahl der beiden zuerst genannten Möglichkeiten jeweils eine neue Bildschirmmaske
erscheint, wird durch Berühren der dritten Schaltfläche die vorige Maske wieder eingeblen
det.
Durch Berühren der Schaltfläche "Anmelden des Fahrzeugs zum Service" wird ein Pro
gramm mit mehreren Schritten gestartet, dessen Ablauf schematisch in Fig. 2 als Fließdia
gramm dargestellt ist.
Zunächst werden übereinander eine Bildschirmtastatur sowie in tabellarischer Form ein
Formular auf dem Bildschirm 1 angezeigt, das ausgefüllt werden soll. Über die Bildschirm
tastatur können die abgefragten Kundendaten (Name, Vorname, Anschrift) sowie das Fahr
zeugkennzeichen eingegeben und durch Berühren der Schaltfläche "Eingabe bestätigen"
gespeichert werden. Bei Wahl jeder einzelnen Angabe wird über den Lautsprecher 6 eine
entsprechende Aufforderung zur Bestätigung der Eingabe angesagt. Nach Abschluß der
Eingabe der Daten kann über die weitere Schaltfläche "Weiter" eine neue Maske auf dem
Bildschirm 1 dargestellt werden. Mit dieser neuen Maske kann über eine weitere Abfrage die
Telefonnummer des Benutzers eingegeben und gespeichert werden.
Nach dem Programmablauf wird der Benutzer anschließend aufgefordert mitzuteilen, ob die
Serviceleistung gegebenenfalls auch ohne telephonische Rückfrage bei ihm durchgeführt
werden soll. Auch diese Anfrage wird sowohl über den Bildschirm 1 als auch durch Ansage
eines Textes über den Lautsprecher 6 gestellt.
Danach kann eine Auswahl verschiedener Servicearten ausgewählt werden, für die jeweils
wieder Schaltflächen vorgesehen sind. Hierzu gehören unter anderem "Inspektion",
"Winterservice", "Plakettenservice AU" und "Individueller Auftrag". Es können mehrere
Schaltflächen durch Berühren aktiviert werden. Dabei wird jeweils eine Information über die
angebotenen Leistungspakete eingeblendet und nach Berühren der Schaltfläche
"Bestätigen" wieder die vorige Maske angezeigt.
Durch Berühren der weiteren Schaltfläche "Weiter" wird die Maske "Weitere Angaben" dar
gestellt, wenn die Schaltfläche "Individuelle Leistungen" gewählt wurde. In diesem Fall
erscheint eine Aufforderung zur Angabe weiterer Informationen durch Sprach- oder Textein
gabe, die der Benutzer wiederum durch Berühren der entsprechenden Schaltflächen aus
wählen kann. Falls die Schaltfläche "Spracheingabe" gewählt wurde, kann der Benutzer
nach dem weiteren Berühren der Schaltfläche "Aufnahme starten" über das Mikrophon 2 drei
Minuten lang einen Auftrag, beispielsweise mit näherer Beschreibung des am Fahrzeug
beobachteten Fehlers, formulieren. Die über das Mikrophon 2 aufgenommenen Signale wer
den nach Digitalisierung in einem RAM-Speicher 5 abgelegt und können anschließend wie
der abgerufen werden. Nach Beendigung der Ansage wird die Aufnahme durch Berühren
der Schaltfläche "Aufnahme beenden" gestoppt. Die Aufnahme kann durch Berühren ent
sprechender Schaltflächen auch wieder abgehört und gelöscht werden. Anschließend kann
der Benutzer die Eingabe durch Berühren einer entsprechenden Schaltfläche bestätigen.
Daraufhin werden die digitalisierten Daten auf der Festplatte 5 gespeichert.
Anschließend wird der Benutzer über eine weitere Maske aufgefordert, den gewünschten
Abholtermin einzugeben. Nach der Bestätigung durch Eingabe mit der Schaltfläche "Weiter"
werden zwei Exemplare einer Auftragsbestätigung mit dem Drucker 7 erstellt, und der
Benutzer wird aufgefordert, beide Exemplare zu entnehmen. Diese Auftragsbestätigung ent
hält alle eingegebenen Daten. Nach Berühren der Schaltfläche "Weiter" erscheint die weitere
Aufforderung über den Bildschirm 1 und den Lautsprecher 6, ein Exemplar der Bestätigung
zu unterzeichnen und die unterzeichnete Bestätigung sowie die Fahrzeugschlüssel und den
Fahrzeugschein in einem mit einer bestimmten Nummer versehenen Fach der mechani
schen Aufbewahrungseinheit 8 zu deponieren. Der Benutzer kann nun die gewünschten
Gegenstände in das Fach legen, aus dem Fach eine dort deponierte Ausweiskarte mit
Magnetstreifen, oder einen Geheimcode entnehmen und das Fach schließen. Nach dem
Schließen wird das Fach verriegelt, sobald der Benutzer die Schaltfläche "Weiter" berührt.
Falls der Benutzer das Fach nicht schließt, wird dies vom Sensor 9 erkannt und ein Signal
an die Steuereinheit 4 übermittelt. Durch diesen Schaltzustand wird ein Programmteil gestar
tet, durch das eine Aufforderung über den Bildschirm 1 und durch eine Ansage über den
Lautsprecher 6 an den Benutzer ausgegeben wird, das Fach zu schließen.
Die Magnetstreifenkarte enthält ein Identifikationsmerkmal, mit dessen Hilfe über das elek
tronische System bei der Abholung der Unterlagen nach Durchführung der Serviceleistung
seinen Auftrag identifiziert werden kann.
Die einzelnen Programmschritte, die zur Prozedur bei der Abholung der Unterlagen nach
Durchführung des Serviceleistungen durchlaufen werden, sind in Fig. 3 in einem Fließdia
gramm dargestellt.
Zur Abholung der Unterlagen wird der Benutzer aufgefordert, die Magnetstreifenkarte in das
Kartenlesegerät 3 einzuführen. Zur Identifikation des Benutzers über die Magnetstreifenkarte
wird nach dem Starten eines entsprechenden Programmpakets ein bestimmter Identifika
tionsdatensatz von der Festplatte 5 abgerufen und mit den von der Magnetkarte ausgelese
nen Daten verglichen. Falls die Daten übereinstimmen, wird die Karte wieder ausgegeben,
und es erscheint auf dem Bildschirm 1 die Aufforderung, einen bestimmten Rechnungs
betrag zu bezahlen. Gleichzeitig wird auch über einen Text angesagt, daß der Benutzer eine
Kreditkarte in das Kartenlesegerät 3 einführen soll. Nachdem der Benutzer dies getan hat,
wird ein über das Identifikationsmerkmal auf der Magnetstreifenkarte festgelegtes Fach der
Aufbewahrungseinheit 8 entriegelt und der Benutzer kann die dort deponierten Fahrzeug
schlüssel und den Fahrzeugschein entnehmen. Hierzu wird die Entriegelung über die
Steuereinheit 4 gesteuert.
1
Bildschirm
2
Mikrofon
3
Magnetstreifenkartenlesegerät
4
Steuereinheit
5
Speichereinrichtung
6
Lautsprecher
7
Drucker
8
Aufbewahrungseinheit
9
Sensor
Claims (20)
1. Vorrichtung zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen, insbesondere für
Kraftfahrzeuge, mit mindestens je einer Eingabe- (1; 2; 3) Ausgabe- (1; 6; 7) und
Speichereinheit (5), die jeweils mindestens einer Steuereinheit (4) zugeordnet sind,
wobei
- - die Eingabe- (1; 2; 3), Ausgabe- (1; 6; 7), Steuer- (4) und Speichereinheiten (5) so ausgebildet und einander zugeordnet sind, daß zwischen einem Benutzer und dem elektronischen System ein Dialog zur Erfassung von auftragsbezogenen Daten möglich ist und
- - eine Bestätigung des im Dialog erteilten Auftrages mit der Ausgabeeinheit (1; 6; 7) erstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche
mechanische Aufbewahrungseinheit (8) der Vorrichtung zugeordnet ist, in die Gegen
stände deponierbar oder aus der diese entnehmbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Auf
bewahrungseinheit (8) mit der Steuereinheit (4) verbunden ist, und von dieser
verriegel- und entriegelbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische
Aufbewahrungseinheit (8) von der Steuereinheit (4) so ansteuerbar ist, daß die
Gegenstände nur dann deponiert oder entnommen werden können, wenn ein
bestimmter Dialogzustand über die Steuereinheit (4) erreicht ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein der
Steuereinheit (4) und der mechanischen Aufbewahrungseinheit (8) zugeordneter
Sensor (9) zur Ermittlung des Betriebszustandes der mechanischen Aufbewahrungs
einheit (8) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausgabeeinheit (1; 6; 7) mindestens teilweise als Drucker (7) ausgebildet ist,
mittels dessen eine schriftliche Bestätigung des Auftrages ausgebbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingabeeinheit (1; 2; 3) als Magnetstreifenleseeinrichtung (3) und/oder als
Tastatur und/oder als Bildschirm, insbesondere als touch screen (1), und/oder als
Mikrofon (2) ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausgabeeinheit (1; 6; 7) als Bildschirm, vorzugsweise als touch screen (1)
und/oder als akustische Ausgabeeinrichtung (6), vorzugsweise als Lautsprecher, aus
gebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Speicherung
der zur akustischen Ein- und/oder Ausgabe dienenden Daten die Speichereinheit (5)
als Halbleiterspeicher und/oder als Magnetband und/oder CD-ROM ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Halbleiterspeicher als
austauschbarer EPROM oder EEPROM ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
eine zusätzliche Überwachungseinrichtung für das System vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
eine der Steuereinheit (4) zugeordnete elektronische Übertragungseinrichtung zur
Übermittlung von Daten von den Speichereinheiten (5) zu einer Datenverarbeitungs
anlage vorgesehen ist.
13. Verfahren zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen, insbesondere für
Kraftfahrzeuge, mittels einer Vorrichtung, umfassend mindestens je eine Eingabe
(1; 2; 3), Ausgabe- (1; 6; 7) und Speichereinheit (5), die jeweils mindestens einer
Steuereinheit (4) zugeordnet sind, umfassend folgende Verfahrensschritte:
- a) Betätigung der Eingabeeinheit (1; 2; 3) zur Überführung der Vorrichtung von einem Bereitschafts- in einen Dialogmodus,
- b) Aufforderung zur Eingabe von Identitätsmerkmalen durch die Ausgabeeinheit (1; 6; 7),
- c) Eingabe der Identifikationsmerkmale und einer Auftragsart aus einer Vielzahl mög licher vordefinierter Standard-Aufträge oder eines individuellen Auftrages mittels der Eingabeeinheit (1; 2; 3), die mittels der Ausgabeeinheit (1 ;6;7) angezeigt wer den,
- d) eindeutige zugeordnete Abspeicherung der Eingaben in der Speichereinheit (5) durch die Steuereinheit (4) und
- e) Ausgabe eines Protokolls zur Bestätigung des eingegebenen Auftrages durch die Ausgabeeinheit (1; 6; 7).
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß nach jeder Eingabe von
Daten oder jeder Gruppe von Eingaben von Daten, diese mittels der Ausgabeeinheit
(1; 6; 7) dargestellt werden und zur Bestätigung oder zum Widerruf der Eingaben auf
gefordert wird.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß bei Eingabe von
Identitätsmerkmalen, die im Widerspruch zu in der Speichereinheit (5) vorab abgeleg
ten Identitätsmerkmalen stehen, der Dialogmodus abgebrochen wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß mittels
einer der Vorrichtung zusätzlich zugeordneten Aufbewahrungseinheit (8) in Abhängig
keit eines Dialogzustandes Gegenstände in der Aufbewahrungseinheit (8) deponiert
oder aus dieser entnommen werden können.
17. Verfahren nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch folgende weitere Verfahrens
schritte noch Bearbeitung der Serviceaufträge:
- f) Betätigung der Eingabeeinheit (1; 2; 3) zur Überführung der Vorrichtung von einem Bereitschafts- in einen Dialogmodus,
- g) Aufforderung zur Eingabe von Identifikationsmerkmalen durch die Ausgabeeinheit (1; 6; 7),
- i) Eingabe der Identifikationsmerkmale,
- k) automatische Entriegelung der Aufbewahrungseinheit (8) zur Entnahme von in dieser deponierten Gegenständen.
18. Verfahren nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch die folgenden zusätzlichen
Verfahrensschritte nach Verfahrensschritt i):
Aufforderung zur bargeldlosen Zahlung eines angezeigten Geldbetrages durch die Ausgabeeinheit (1; 6. 7) und bargeldlose Zahlung des Geldbetrages über eine Magnetstreifenleseeinrichtung (3).
Aufforderung zur bargeldlosen Zahlung eines angezeigten Geldbetrages durch die Ausgabeeinheit (1; 6. 7) und bargeldlose Zahlung des Geldbetrages über eine Magnetstreifenleseeinrichtung (3).
19. Verfahren noch einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufforderung zur Eingabe von Daten, die Identifikationsmerkmale und/oder die
Auftragsart akustisch eingegeben und/oder ausgegeben werden.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß
einzelne Identifikationsmerkmale als auf einem Magnetstreifen gespeicherte Daten
eingegeben worden.
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE29724666U DE29724666U1 (de) | 1997-05-27 | 1997-05-27 | Vorrichtung zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen |
| DE1997122084 DE19722084A1 (de) | 1997-05-27 | 1997-05-27 | Vorrichtung und Verfahren zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen |
| EP98106947A EP0881602A3 (de) | 1997-05-27 | 1998-04-16 | Vorrichtung und Verfahren zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen |
| DE1998135562 DE19835562A1 (de) | 1997-05-27 | 1998-08-06 | Vorrichtung zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997122084 DE19722084A1 (de) | 1997-05-27 | 1997-05-27 | Vorrichtung und Verfahren zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19722084A1 true DE19722084A1 (de) | 1998-12-03 |
Family
ID=7830594
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997122084 Ceased DE19722084A1 (de) | 1997-05-27 | 1997-05-27 | Vorrichtung und Verfahren zur automatischen Bearbeitung von Serviceaufträgen |
Country Status (2)
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| DE (1) | DE19722084A1 (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0881602A2 (de) | 1998-12-02 |
| EP0881602A3 (de) | 2001-09-19 |
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