[go: up one dir, main page]

DE19722514C2 - Vollmaske insbes. zum schnellen Einmalgebrauch - Google Patents

Vollmaske insbes. zum schnellen Einmalgebrauch

Info

Publication number
DE19722514C2
DE19722514C2 DE1997122514 DE19722514A DE19722514C2 DE 19722514 C2 DE19722514 C2 DE 19722514C2 DE 1997122514 DE1997122514 DE 1997122514 DE 19722514 A DE19722514 A DE 19722514A DE 19722514 C2 DE19722514 C2 DE 19722514C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mask
filter
full
full face
surface element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE1997122514
Other languages
English (en)
Other versions
DE19722514A1 (de
Inventor
Regina Hoffmann
Torsten Rolland
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Helsa Werke Helmut Sandler GmbH and Co KG
Original Assignee
Helsa Werke Helmut Sandler GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Helsa Werke Helmut Sandler GmbH and Co KG filed Critical Helsa Werke Helmut Sandler GmbH and Co KG
Priority to DE1997122514 priority Critical patent/DE19722514C2/de
Publication of DE19722514A1 publication Critical patent/DE19722514A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19722514C2 publication Critical patent/DE19722514C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B17/00Protective clothing affording protection against heat or harmful chemical agents or for use at high altitudes
    • A62B17/04Hoods

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vollmaske, insbes. zum schnellen Einmalgebrauch, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine Vollmaske der oben genannten Art ist aus der CH-PS 383 783 bekannt. Diese bekannte Vollmaske kann wegen des großen, für beide Augen zusammenhängenden, aus Kunststoff hergestellten Fensterstückes und der Nasenpartie nicht zusammengefaltet werden. Diese Vollmaske ist mit einer quaderförmigen Filterkassette im Wangenbereich versehen. Nachdem diese Filterkassetten nicht die gezeigte rechteckige Form besitzen müssen, sondern beliebig rund, oval, kugelsegmentförmig oder beliebig anders ausgebildet sein können, ergibt sich, daß diese bekannte Vollmaske nicht zusammenfaltbar ist.
Die US 492 980 offenbart eine Maske mit rechteckigen Sichtgläsern. Diese Maske ist jedoch offensichtlich nicht zusammenfaltbar, was sich aus der Zeichnung dieser Patentschrift ergibt und auch dadurch unterstützt wird, daß dieses Patent aus dem Jahre 1893 stammt.
Bei der aus der EP 264 772 bekannten Maske handelt es sich nicht um eine Vollmaske sondern um eine Halbmaske, da die Augen des Benutzers nicht geschützt werden. Auch diese Halbmaske ist nicht zusammenfaltbar, weil sonst der ziehharmonikaförmige Faltenbereich nicht vorgesehen sein müßte. Dort sind mit der Maske verbundene, umlaufende und in das Innere der Maske weisende Dichtlippenelemente vorgesehen.
Die DE-AS 10 22 911 zeigt eine Maske mit einer Abdichtung am Rand der Masken-Augengläser. Eine Abdichtung mit Schnapp- Rastelementen ist dort nicht offenbart. Über die Maske selbst ist dort ebenfalls nichts ausgesagt. Der Begriff "Maskenkörper" läßt jedoch nur die Folgerung zu, daß es sich dort um eine nicht zusammenfaltbare Maske handelt.
Die FR 26 83 152 beschreibt ebenfalls keine zusammenfaltbare Vollmaske, da die Sichtöffnung sich über die gesamte obere Hälfte der Maske erstreckt und die Sicht durch das transparente Material gestört wäre, wenn dieses nach dem Zusammenfalten auseinandergefaltet werden würde.
Vollmasken umschließen das Gesicht eines Benutzers und schützen gleichzeitig die Augen des Benutzers. Der abdichtend am Gesicht des Benutzers anliegende Öffnungsrand des Masken- Flächenelementes verläuft über die Stirn, die Wangen und unterhalb des Kinns des Benutzers. Solche Vollmasken sind oftmals mit Innenmasken kombiniert, durch welche ein relativ kleiner Totraum mit gerichteter Luftführung festgelegt ist. Durch diese gerichtete Luftführung soll ein Beschlagen der Sichteinrichtung der Vollmaske verhindert werden.
Vollmasken werden verwendet, wenn giftige Stoffe bzw. hohe Konzentrationen gesundheitsschädlicher Stoffe eine optimale Abdichtung erfordern, Atemschutzhauben, Atemschutzhelme oder Atemschutzanzüge zum Schutz weiterer Körperteile aber noch nicht notwendig sind. Vollmasken der eingangs genannten Art sind insbes. bei plötzlichem Auftreten gesundheitsgefährdender Schadstoffe in der Umgebungsluft lebensrettend, indem sie einen schnellen und sicheren Rückzug aus dem jeweiligen Gefahrenbereich möglich machen. Die besagten Vollmasken sollen so klein und handlich verpackbar sein, daß sie leicht und einfach entweder dauernd mitgeführt werden können, oder daß sie in der Nähe eines entsprechenden Arbeitsplatzes gelagert und untergebracht werden können. Zum anderen sollen solche Vollmasken aus wirtschaftlichen Gründen langzeitig im verschlossenen, d. h. klein und handlich verpackten Zustand, aufbewahrt und gelagert werden können und dabei einsatzbereit bleiben.
Bekannte Vollmasken der eingangs genannten Art sind regelmäßig mit einer Filtereinrichtung versehen, die eine kreisrunde Grundflächengestalt besitzt. Die Sichteinrichtung schließt sich an die kreisrunde Filtereinrichtung mit einer geeignet angepaßten Umfangskontur an. Infolge der kreisrunden Gestalt der Filtereinrichtung läßt die Kleinheit der bekannten Vollmasken noch im zusammengefalteten bzw. verpackten Zustand Wünsche offen.
Aus der DE-OS 27 17 968 ist eine Einmal-Atemmaske mit einem becherförmigen Hauptkörper bzw. Masken-Flächenelement aus einem mehrschichtigen, Staub und Nebel filternden Material bekannt. Der besagte Hauptkörper weist eine derartige Umrißform und Tiefe des Bechers auf, daß ein bequemer enger Sitz über der Nase, den Backen bzw. Wangen und dem Kinn des Benutzers gegeben ist, wobei gleichzeitig der Mund und die Nase des Benutzers eingeschlossen sind. Der Hauptkörper ist derartig gestaltet, daß um den Mund und die Nase des Benutzers herum im Inneren des Hauptkörpers ein ausreichender freier Raum gegeben ist. Bei dieser bekannten Einmal-Atemmaske weist der becherförmige Hauptkörper eine entsprechende Formstabilität auf, d. h. er ist nicht platzsparend weiter zusammenlegbar, was unter dem Gesichtspunkt, die Einmal-Atemmaske permanent mitzuführen, als nachteilig angesehen werden muß. Entsprechendes gilt für die aus der DE 31 13 828 C2 bekannte Gesichtsmaske in Schalenform zum Ausfiltern von teilchenförmigen Verunreinigungen aus der Atemluft. Diese bekannte Gesichtsmaske weist wenigstens eine Außenschicht aus einem warmverformbaren Kunststoffmaterial und eine als Faservlies ausgebildete Filterschicht auf, die entlang ihrer gemeinsamen Ränder miteinander verschweißt sind. Die Außenschicht ist aus einer flexiblen Kunststoffbahn aus Vinyl, Polyäthylen, synthetischem Kautschuk, Äthylvinylacetat oder Kombinationen hieraus gebildet. Die Außenschicht weist musterförmig angeordnete Öffnungen in einer solchen Größe auf, daß Luft im wesentlichen ungehindert durch die Außenschicht hindurchtreten kann. Die Außenschicht dient für die die Verunreinigungen ausfilternde Filterschicht als Stützträger.
Bei der oben erwähnten Einmal-Atemmaske gemäß DE-OS 27 17 968 und bei der aus der oben erwähnten DE 31 13 828 C2 bekannten Gesichtsmaske handelt es sich nicht um Vollmasken sondern um sog. Halbmasken, welche nur den Mund und die Nase eines Benutzers umschließen.
Aus der DE 37 19 420 C2 der Anmelderin ist eine Halbmaske mit einer Außenlage, einer Innenlage und einem zwischen der Außen- und der Innenlage vorgesehenen Filterelement bekannt, das ein Partikelfilter und ein Adsorberfilter aufweist. Das Partikelfilter weist eine Lage aus Elektretmaterial und das Adsorberfilter weist mindestens eine Lage aus offenporigem Schaummaterial auf. Das offenporige Schaummaterial ist mit Adsorberpartikeln versehen, die mindestens zwei unterschiedliche Partikelgrößen aufweisen.
Halbmasken sind bspw. auch in der DE 32 04 060 A1 und in der DE 32 04 322 A1 beschrieben. Bei der aus der genannten DE 32 04 060 A1 bekannten Atem-Halbmaske ist ein Kopfband vorgesehen, das als endloses elastisches Hand ausgebildet ist. Das Kopfband ist lose in je einer von außen in der Nähe des Dichtungsrandes am Körper der Halbmaske gegenüber den Wangen befestigten Öse geführt und dabei in eine Unterlänge und in einer Oberlänge aufgeteilt. Bei der aus der genannten DE 32 04 322 bekannten Atem-Halbmaske aus einem mehrschichtigen Maskenkörper, dessen Schichten einen Abdichtungsrand bildend miteinander verbunden sind, besteht der Maskenkörper aus einem Filterteil, einem Medium aus einer Mischung von Kunststoff- und Mikroglasfasern, nach außen abgedeckt von einer vorgeformten Stützschicht aus einem grobmaschigen Gewebe aus Kunstfasern. Auch bei diesen bekannten Halbmasken ergibt sich der Mangel, daß sie entsprechend formstabil und folglich nicht platzsparend zusammenlegbar sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vollmaske der eingangs genannten Art zu schaffen, die im Bedarfsfall schnell einen zuverlässigen Schutz des Gesichtes einschließlich der Augen eines Benutzers gewährleistet, und die während des Nichtgebrauchs platzsparend klein zusammenfaltbar ist, so daß sie von einem Benutzer jederzeit problemlos und nicht störend mitgeführt werden kann, um den Besitzer der Vollmaske zu gegebener Zeit schnell und unverzüglich entsprechend zu schützen.
Diese Aufgabe wird bei einer Vollmaske der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch die Merkmale des Kennzeichenteiles des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die Ausbildung der erfindungsgemäßen Vollmaske mit mindestens einer quaderförmigen Filterkassette und mindestens einem formstabilen Sichtglas mit einer rechteckigen Grundflächengestalt ist es in vorteilhafter Weise möglich, die Vollmaske platzsparend kleinvolumig zusammenzufalten, wobei das Gesamtvolumen der Vollmaske im zusammengefalteten Zustand gleichsam durch das Volumen der quaderförmigen Filterkassette bestimmt ist.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn bei der erfindungsgemäßen Vollmaske die Filtereinrichtung zwei voneinander seitlich beabstandete Filterkassetten und wenn die Sichteinrichtung zwei voneinander seitlich beabstandete Sichtgläser aufweist. Die Filterkassetten weisen hierbei zweckmäßigerweise eine größere rechteckige Grundflächengestalt auf als die beiden formstabilen Sichtgläser.
Die Sichtgläser können hierbei einfach als planare Sichtscheiben oder als optische Gläser ausgebildet sein.
Erfindungsgemäß ist der Rand der/jeder Filteröffnung vorzugsweise einstückig mit einem zugehörigen ersten Dichtungskragen und der Rand der/jeder Sichtöffnung einstückig mit einem zugehörigen zweiten Dichtungskragen ausgebildet. Der/jeder erste und der/jeder zweite Dichtungskragen kann vom Masken-Flächenelement nach außen wegstehen.
Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn bei der erfindungsgemäßen Vollmaske die/jede Filterkassette ein formstabiles Kassettenunterteil und ein formstabiles Kassettenoberteil aufweist, die miteinander durch Schnapp- Rastelemente verbunden sind und die zwischen sich im zusammengebauten Zustand den Rand der entsprechenden Filteröffnung abdichtend festlegen. Das Kassettenunterteil und das Kassettenoberteil der entsprechenden Filterkassette bestehen vorzugsweise aus einem geeigneten kratz- und schlagfesten Kunststoffmaterial. Hierbei handelt es sich bspw. um ABS (Acrylnitril-Butatien-Styrol-Copolymere). Das Kassettenunterteil und das Kassettenoberteil der entsprechenden Filterkassette sind derartig gestaltet, daß sie luft- bzw. gasdurchlässig sind.
Bei einer erfindungsgemäßen Vollmaske kann in dem zwischen dem Kassettenunterteil und dem Kassettenoberteil festgelegten Filterraum der entsprechenden Filterkassette mindestens ein Partikel- und mindestens ein Adsorberfilterelement angeordnet sein. Das Adsorberfilterelement und das Partikelfilterelement kann in Abhängigkeit von der Umgebung gewählt werden, in welcher die erfindungsgemäße Vollmaske zum Einsatz gelangen soll.
Das/jedes Sichtglas der erfindungsgemäßen Vollmaske kann einen umlaufenden Kragen aufweisen, der durch Schnapp-Rastelement mit einem Befestigungsrahmen verbunden ist, wobei der Rand der zugehörigen Sichtöffnung zwischen dem Sichtglas und dem Befestigungsrahmen abdichtend festgelegt ist. Eine solche Ausbildung weist den Vorteil auf, daß die Sichtgläser wunschgemäß mit entsprechenden Vollmasken kombinierbar sind.
Das/jedes Sichtglas kann hochglanzpoliert bzw. innenseitig mit einem Antibeschlagmaterial beschichtet sein. Bei diesem Antibeschlagmaterial kann es sich um ein geeignetes Gel, ein Spray o. ä. handeln.
Bei der erfindungsgemäßen Vollmaske kann das um den Öffnungsrand des Masken-Flächenelementes umlaufende Dichtlippenelement gesichtseitig mit einem Haftkleber versehen sein, um die Vollmaske mit Hilfe dieses Haftklebers direkt und unmittelbar am Gesicht eines Benutzers festzulegen, es ist jedoch auch möglich, daß bei der erfindungsgemäßen Vollmaske in der Nachbarschaft des Öffnungsrandes vom Flächenelement integral Befestigungslaschen wegstehen, an welchen Maskenhaltebänder befestigt sind. Bei einer solchen Vollmaske der zuletzt genannten Art kann das Masken-Flächenelement stirnseitig mit zwei seitlichen Befestigungslaschen und mit einer scheitelmittigen Befestigungslasche und kinn- bzw. halsseitig mit zwei seitlichen Befestigungslaschen ausgebildet sein, wobei an den beiden kinn- bzw. halsseitigen Befestigungslaschen jeweils ein ein entsprechendes Maskenhalteband bildendes Klettband und an den beiden stirnseitigen seitlichen Befestigungslaschen und der scheitelmittigen Befestigungslasche mittels zugehörigen Maskenhaltebändern ein Flächenelement mit mindestens einer Gegenklettfläche befestigt sein kann. Mit Hilfe des Flächenelementes erfolgt eine Festlegung der Vollmaske am Gesicht bzw. Kopf eines Benutzers. Dadurch erfolgt bereits eine ausreichende angepaßte Festlegung der Vollmaske an die Anatomie der meisten Benutzer. Mit Hilfe der beiden Klettbänder, die an der mindestens einen Gegenklettfläche des Flächenelementes geeignet fixiert werden, erfolgt eine zusätzliche Anpassung an die individuelle Anatomie eines Benutzers, sowie eine zusätzliche Sicherung gegen mechanische Einwirkungen. Danach kann der Benutzer dann die entsprechende gesundheitsgefährdende bzw. lebensbedrohende Umgebung fluchtartig verlassen.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vollmaske, die insbesondere zum schnellen Einmalgebrauch vorgesehen ist, ist in der Zeichnung verdeutlicht und wird nachfolgend beschreiben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht der Vollmaske in Blickrichtung von vorne, wobei die vom Masken-Flächenelement wegstehenden Maskenhaltebänder abgeschnitten gezeichnet sind,
Fig. 2 eine Ansicht der Vollmaske gemäß Fig. 1 in Blickrichtung von hinten zur Verdeutlichung des mit Hilfe der Maskenhaltebänder am Masken- Flächenelement angebrachten rückseitigen Flächenelementes mit Gegenklettflächen und zugehörigen Klettbändern,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Schnittlinie III-III in Fig. 1 zur Verdeutlichung eines Sichtglases mit zugehörigem Befestigungsrahmen und abschnittweise gezeichnetem Masken-Flächenelement,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Schnittlinie IV-IV in Fig. 1 zur Verdeutlichung einer Ausbildung einer am Masken-Flächenelement abdichtend festgelegten Filterkassette, deren Kassettenoberteil und deren Kassettenunterteil abschnittweise dargestellt sind.
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Schnittlinie V-V in Fig. 1 zur Verdeutlichung des um den Öffnungsrand des Masken-Flächenelementes umlaufenden Dichtlippenelementes.
Fig. 1 zeigt schematisch in einer Ansicht von vorne eine Ausbildung der Vollmaske 10, die insbes. zum schnellen Einmalgebrauch vorgesehen ist. Die Vollmaske 10 weist ein gasdichtes, flexibles Masken-Flächenelement 12 mit einer Sichteinrichtung 14 und mit einer Filtereinrichtung 16 auf. Die Sichteinrichtung 14 weist zwei voneinander seitlich beabstandete Sichtgläser 18 und die Filtereinrichtung 16 weist zwei voneinander seitlich beabstandete Filterkassetten 20 auf.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, weist jede Filterkassette 20 ein Kassettenunterteil 22 und ein Kassettenoberteil 24 auf. Das jeweilige Kassettenunterteil 22 weist einen gitter- bzw. rostartigen Boden 26 und einen vom Boden 26 nach oben stehenden umlaufenden Mantel 28 auf. Der Mantel 28 ist mit Rastelementen 30 ausgebildet. Der Boden 26 des Kassettenunterteiles 22 ist außerdem mit einem außenseitig umlaufenden Flansch 32 ausgebildet. Der Boden 26 des Kassettenunterteiles 22 ist innenseitig mit Rippen 34 ausgebildet, die zum Festlegen eines im Inneren 36 der jeweiligen Filterkassette 20 vorgesehenen Partikelfilters 38 dienen. Über dem Partikelfilter 38 ist ein Adsorberfilter 40 und über den Adsorberfilter 40 ist außenseitig ein weiteres Partikelfilter 42 vorgesehen. Der Partikelfilter 42 wird mit Hilfe von Rippen 44 im Inneren 36 der Filterkassette 20 festgelegt, die von einer gitter- bzw. rostartig ausgebildeten Basis 46 des Kassettenoberteiles 24 in das Innere 36 der Filterkassette 20 ragen. Von der außen- bzw. stirnseitigen Basis 46 des Kassettenoberteiles 24 ragt ein Mantel 48 weg, der mit Aussparungen 50 ausgebildet ist. In diese Aussparungen 50 stehen die vom Mantel 28 des Kassettenunterteiles 22 wegstehenden Rastelemente 30 im zusammengebauten Zustand der Filterkassette 20 hinein. Die Rastelemente 30 und die zugehörigen Aussparungen 50 bilden folglich federnde Schnapp-Rastelemente 52, durch welche das Kassettenunterteil 22 und das Kassettenoberteil 24 der jeweiligen Filterkassette 20 miteinander fest verbunden sind. In diesem zusammengebauten Zustand der entsprechenden Filterkassette 20 drückt der Mantel 48 des Kassettenoberteiles 24 mit einem Schneidenrand 54 in das am Flansch 32 des Kassettenunterteiles 22 anliegende Masken-Flächenelement 12 derart hinein, daß sich eine abdichtende Verbindung des Maskenflächenelementes 12 mit der Filterkassette 20 ergibt.
Das Masken-Flächenelement 12 ist zur abdichtenden Aufnahme der zugehörigen Filterkassette 20 mit einer Filteröffnung 56 ausgebildet. Die Filteröffnung 56 ist einstückig mit einem zugehörigen ersten Dichtungskragen 58 ausgebildet. Im zusammengebauten Zustand ergibt sich durch den um die jeweilige Filteröffnung 56 umlaufenden ersten Dichtungskragen 58 und durch den Schneidenrand 54 am Mantel 48 des Kassettenoberteils 24 eine dichte Verbindung zwischen dem Masken-Flächenelement 12 und der jeweiligen Filterkassette 20.
Fig. 3 zeigt abschnittweise in einer Schnittdarstellung ein Sichtglas 18 der Sichteinrichtung 14 (sh. Fig. 1) in Kombination mit einem zugehörigen Befestigungsrahmen 60. Das Sichtglas 18 weist einen außenseitig umlaufenden Kragen 62 mit Rastorganen 64 auf. Der Befestigungsrahmen 60 weist eine umlaufende Schneide 66 und Gegenrastorgane 68 auf, die mit den Rastorganen 64 am Kragen 62 des Sichtglases 18 Schnapp- Rastelemente 70 bilden.
Mit der Bezugsziffer 12 ist auch in Fig. 3 das flexible Masken- Flächenelement bezeichnet, das vorzugsweise aus einem Silikonmaterial besteht. Das Masken-Flächenelement 12 ist mit Sichtöffnungen 72 ausgebildet. Jede Sichtöffnung 72 ist durch einen zugehörigen einstückigen zweiten Dichtungskragen 74 begrenzt. Der zweite Dichtungskragen 74 steht wie der erste Dichtungskragen 58 (sh. Fig. 4) vom Masken-Flächenelement 12 nach außen weg. Die Abdichtung des Masken-Flächenelementes 12 im Bereich der jeweiligen Sichtöffnung 72 erfolgt insbes. durch die Schneide 66 des Befestigungsrahmens 60 und durch einen Flansch 76, der vom Sichtglas 18 außerhalb des Kragens 62 umlaufend wegsteht.
Das Sichtglas 18 kann an seiner Innenseite 78 und an seiner Außenseite 80 hochglanzpoliert sein. Das jeweilige Sichtglas 18 kann an seiner Innenseite 78 mit einem Antibeschlagmaterial 82 beschichtet sein.
Fig. 5 zeigt in einer Schnittdarstellung abschnittweise den umlaufenden Öffnungsrand 84 des Masken-Flächenelementes 12, der einstückig mit einem in das Innere 86 der Vollmaske 10 geneigten, um den Öffnungsrand 84 umlaufenden Dichtlippenelement 88 ausgebildet ist. Das Dichtlippenelement 88 kann an seiner dem Gesicht eines Benutzers zugewandten Außenseite 90 mit einem Haftkleber versehen sein. Bevorzugt ist es jedoch, wenn in der Nachbarschaft des Öffnungsrandes 84 des Masken-Flächenelementes 12 integral Befestigungslaschen 92, 94 und 96 angeformt sind, die vom besagten Öffnungsrand 84 wegstehen, und an welchen Maskenhaltebänder 98 und 100 befestigt sind. Diese Befestigung erfolgt bspw. durch Nieten.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, ist das Masken- Flächenelement 12 stirnseitig mit zwei seitlichen Befestigungslaschen 92 und mit einer scheitelmittigen Befestigungslasche 94 und kinn- bzw. halsseitig mit zwei seitlichen Befestigungslaschen 96 ausgebildet. An den beiden seitlichen stirnseitigen Befestigungslaschen 92 und an der scheiltelmittigen Befestigungslasche 94 sind die Maskenhaltebänder 98 befestigt. An den von den Befestigungslaschen 92 und 94 entfernten Endabschnitten der besagten Maskenhaltebänder 98 ist ein textiles Flächenelement 102 befestigt. Diese Befestigung erfolgt bspw. durch Verbindungsnähte. Das textile Flächenelement 102 ist mit Gegenklettflächen 104 versehen, die zur wunschgemäßen Festlegung von die Maskenhaltebänder 100 bildenden Klettbändern 106 (sh. Fig. 2) vorgesehen sind.
Gleiche Einzelheiten sind in den Fig. 1 bis 5 jeweils mit denselben Bezugsziffern bezeichnet, so daß es sich erübrigt, in Verbindung mit allen diesen Figuren alle Einzelheiten jeweils detailliert zu beschreiben.

Claims (13)

1. Vollmaske, insbes. zum schnellen Einmalgebrauch, mit einem gasdichten flexiblen Masken-Flächenelement (12), das einen umlaufenden, an der Stirn, den Wangen und unter dem Kinn eines Benutzers anliegenden Öffnungsrand (84) aufweist und das mit einer Filtereinrichtung (16) und mit einer Sichteinrichtung (14) versehen ist, wobei die Filtereinrichtung (16) mindestens eine quaderförmige Filterkassette (20) mit einer rechteckigen Grundflächengestalt aufweist und die Sichteinrichtung (14) mindestens ein Sichtglas (18) hat und wobei die mindestens eine Filterkassette (20) am Rand einer zugehörigen Filteröffnung (56) und das mindestens eine Sichtglas (18) am Rand einer zugehörigen Sichtöffnung (72) abdichtend festgelegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Masken-Flächenelement (12) zusammenfaltbar ist, daß die Sichteinrichtung (14) mindestens ein Sichtglas (18) mit einer rechteckigen Grundflächengestalt aufweist und daß der umlaufende Öffnungsrand (84) einstückig mit einem in das Innere (86) der Vollmaske geneigten, um den Öffnungsrand (84) umlaufenden Dichtlippenelement (88) ausgebildet ist.
2. Vollmaske nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtereinrichtung (16) zwei voneinander seitlich beabstandete Filterkassetten (20) und daß die Sichteinrichtung (14) zwei voneinander seitlich beabstandete Sichtgläser (18) aufweist.
3. Vollmaske nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand der jeweiligen Filteröffnung (56) einstückig mit einem zugehörigen ersten Dichtungskragen (58) und daß der Rand der/jeder Sichtöffnung (72) einstückig mit einem zugehörigen zweiten Dichtungskragen (74) ausgebildet ist.
4. Vollmaske nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der/jeder erste Dichtungskragen (58) und daß der/jeder zweite Dichtungskragen (74) vom Masken- Flächenelement (12) nach außen wegstehen.
5. Vollmaske nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die/jede Filterkassette (20) ein Kassettenunterteil (22) und ein Kassettenoberteil (24) aufweist, die miteinander durch Schnapp-Rastelemente (52) verbunden sind und die zwischen sich im zusammengebauten Zustand den Rand der entsprechenden Filteröffnung (56) abdichtend festlegen.
6. Vollmaske nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zwischen dem Kassettenunterteil (22) und dem mindestens ein Partikel- und mindestens ein Adsorberfilterelement (38, 40, 42) angeordnet sind.
7. Vollmaske nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das/jedes Sichtglas (18) einen umlaufenden Kragen (62) aufweist, der durch Schnapp-Rastelemente (70) mit einem Befestigungsrahmen (60) verbunden ist, wobei der Rand der zugehörigen Sichtöffnung (72) zwischen dem Sichtglas (18) und dem Befestigungsrahmen (60) abdichtend festgelegt ist.
8. Vollmaske nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das/jedes Sichtglas (18) hochglanzpoliert ist.
9. Vollmaske nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das/jedes Sichtglas (18) innenseitig mit einem Antibeschlagmaterial (82) beschichtet ist.
10. Vollmaske nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das um den Öffnungsrand (84) des Masken- Flächenelementes (12) umlaufende Dichtlippenelement (88) gesichtseitig mit einem Haftkleber versehen ist.
11. Vollmaske nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nachbarschaft des Öffnungsrandes (84) vom Masken-Flächenelement (12) integral Befestigungslaschen (92, 94, 96) wegstehen, an welchen Maskenhaltebänder (98, 100) befestigt sind.
12. Vollmaske nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Masken-Flächenelement (12) stirnseitig mit zwei seitlichen Befestigungslaschen (92) und einer scheitelmittigen Befestigungslasche (94) und kinn- bzw. halsseitig mit zwei seitlichen Befestigungslaschen (96) ausgebildet ist, wobei an den beiden kinn- bzw. halsseitigen Befestigungslaschen (96) jeweils ein ein entsprechendes Maskenhalteband (100) bildendes Klettband (106) und an den beiden stirnseitigen seitlichen Befestigungslaschen (92) und der scheitelmittigen Befestigungslasche (94) mittels zugehöriger Maskenhaltebänder (98) ein Flächenelement (102) mit mindestens einer Gegenklettfläche (104) befestigt sind.
13. Vollmaske nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Masken-Flächenelement (12) seitlich im Wangenbereich ein Ausatemventil aufweist.
DE1997122514 1997-05-30 1997-05-30 Vollmaske insbes. zum schnellen Einmalgebrauch Expired - Fee Related DE19722514C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1997122514 DE19722514C2 (de) 1997-05-30 1997-05-30 Vollmaske insbes. zum schnellen Einmalgebrauch

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1997122514 DE19722514C2 (de) 1997-05-30 1997-05-30 Vollmaske insbes. zum schnellen Einmalgebrauch

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19722514A1 DE19722514A1 (de) 1998-12-10
DE19722514C2 true DE19722514C2 (de) 2002-06-20

Family

ID=7830837

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1997122514 Expired - Fee Related DE19722514C2 (de) 1997-05-30 1997-05-30 Vollmaske insbes. zum schnellen Einmalgebrauch

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19722514C2 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10000403B4 (de) * 2000-01-04 2004-08-19 Auergesellschaft Gmbh Atemschutzmaske mit auswechselbaren Sichtscheiben
CN116115922A (zh) * 2022-12-30 2023-05-16 郑静 带过滤装置的密封全面罩

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US492980A (en) * 1893-03-07 Francois coquy
DE1022911B (de) * 1955-03-01 1958-01-16 Draegerwerk Ag Fenster fuer Atemschutzmasken
CH383783A (de) * 1958-12-22 1964-10-31 Helly Hansen Leiv Gasmaske
EP0264772A1 (de) * 1986-10-17 1988-04-27 Bilsom AB Atemschutz
FR2683153A1 (fr) * 1991-10-30 1993-05-07 Miaud Pierre Masque de protection a usage unique.

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US492980A (en) * 1893-03-07 Francois coquy
DE1022911B (de) * 1955-03-01 1958-01-16 Draegerwerk Ag Fenster fuer Atemschutzmasken
CH383783A (de) * 1958-12-22 1964-10-31 Helly Hansen Leiv Gasmaske
EP0264772A1 (de) * 1986-10-17 1988-04-27 Bilsom AB Atemschutz
FR2683153A1 (fr) * 1991-10-30 1993-05-07 Miaud Pierre Masque de protection a usage unique.

Also Published As

Publication number Publication date
DE19722514A1 (de) 1998-12-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69626508T2 (de) Augenschutzblende für atmungsmaske
DE69813032T2 (de) Gesichtsdichtung für atemschutzgerät
DE69732806T2 (de) Gesichts- und Atemschutzsystem
DE60133186T2 (de) Selbstdichtender filteranschluss und damit versehene gasmaske und filteranordnung
EP0764452B1 (de) Atemschutzmaske
DE69806414T2 (de) Schutzartikel mit einem durchsichtigen schirm
DE60014972T2 (de) Atemhalbmaske mit kopfbänderung
US4098270A (en) Smoke mask apparatus
DE3522873C2 (de)
US7077128B2 (en) Eye-wear articles for use with respiratory masks
DE69629952T2 (de) Einweggesichtsmaske mit verbessertem Schutz gegen Flüssigkeit
DE69804327T2 (de) Notfluchtatemgerät
US3678929A (en) Face mask
DE102016124196B4 (de) Gesichtsmaske mit eingebettetem Nasenpolster
EP0355444B1 (de) Gesichtsmaske
DE3608872C2 (de)
US11998774B2 (en) Face mask with improved face seal
DE19722514C2 (de) Vollmaske insbes. zum schnellen Einmalgebrauch
DE202006020594U1 (de) Blasenableiter für die Verwendung mit einer Tauchausrüstung
DE2645151A1 (de) Atemschutzmaske
DE102021001500A1 (de) Atemschutzmaske mit aktiver Belüftung
DE102020002554A1 (de) Virologische Atemschutzmaske zum Schutz vor Tröpfcheninfektionen
DE29709417U1 (de) Vollmaske insbesondere zum schnellen Einmalgebrauch
WO2021214651A1 (de) Maske
DE102005062370B4 (de) Universeller Arbeitsplatzschutz für den Kopf

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20111201