DE19721955A1 - Rollendruck-Regelsystem - Google Patents
Rollendruck-RegelsystemInfo
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Description
Die Erfindung betrifft allgemein ein Rollendrucksteuersystem. Mehr im einzelnen betrifft die
Erfindung ein Regelsystem zum seitlichen Ausrichten einer Bahn mit verschiedenen Druck
systemeinrichtungen in der Weise, daß eine Ausrichtung relativ zu der tatsächlichen Position
von Druckfarbe auf der Bahn stattfindet.
In einem typischen Mehrfarben-Rollendrucksystem wird eine Materialbahn (zum Beispiel
Papier) der Reihe nach durch eine Mehrzahl von Druckeinheiten geleitet. Jede Druckeinheit
trägt eine Druckfarbe unterschiedlicher Farbe auf die Bahn auf, um ein Mehrfarbenbild zu
erzeugen. Eine stromaufwärts von den Druckeinheiten gelegene Zustellbahnführung steuert
die laterale (seitliche) Position der den Druckeinheiten zugestellten Bahn, um dadurch die
genaue Plazierung von Druckfarbe auf der Bahn zu steuern.
Eine Farbenausrichtungseinheit wird angewendet, um eine genaue Passung (Ausrichtung)
zwischen entsprechenden Druckfarben aufrechtzuerhalten. Mehr im einzelnen wird eine
optische Abtasteinrichtung in Verbindung mit auf die Bahn aufgedruckten Deckungsmarken
verwendet, um die Plazierung jeder Druckfarbe relativ zu einer Bezugsdruckfarbe zu be
stimmen. Fehlersignale werden erzeugt, um eine Positionskorrektur der jeweiligen Druck
einheitsplatten zu bewirken, wie erforderlich zum Erzielen einer richtigen Passung zwischen
Druckfarben.
Ein solches Farbenausrichtungssystem (Passungssystem) ist beschrieben in
US-PS 4,887,530, dem Abtretungsempfänger der Erfindung erteilt.
Die Bahn wird typisch durch einen Wärmetrockner geführt, welcher die Druckfarbe trock
net, und dann zu einer Reihe von Kühlwalzen, die betrieben werden, um die Bahn abzuküh
len und die Druckfarbe zu binden. Eine Bahnführung ist vor einer Auftrageinheit
angeordnet, die Silikon auf die Bahn aufträgt. Anschließend schneidet ein Längsschneider
die Bahn in Längsrichtung (in einer zur Bahnbewegungsrichtung parallelen Richtung) in
zwei Streifen auf. Danach werden die Streifen übereinander ausgerichtet und zu einer Falz
maschine geführt, die in Betrieb ist, um die Streifen in Längsrichtung aufzuschneiden. Eine
durch ein Abschneidsteuersystem gesteuerte Schneideinheit arbeitet, um die gefalzten
Streifen in einer Richtung quer zur Richtung der Bahnbewegung zur geeigneten Zeit zu
schneiden. Ein geeignetes Abschneidsteuersystem ist beschrieben in den US-Patenten
4,736,446, 4,882,764 und 4,885,785, die sämtlich an den Abtretungsempfänger der Erfin
dung abgetreten sind.
Wie bisher beschrieben, gibt das Drucksystem eine Anzahl von "Signaturen" aus, die je aus
acht Seiten bestehen. Die Signaturen werden anschließend selbständig zu Magazinen oder
dergleichen verarbeitet.
In dem typischen Drucksystem arbeitet der Längsschneider, um die Bahn bei einer gegebe
nen lateralen Position zu schlitzen, typisch bei der Mitte der Bahn. Die Zustellbahnführung
arbeitet, um die den Druckeinheiten zugeführte Bahn lateral zu positionieren, so daß das
Bild auf der Bahn an einem gewünschten Ort gedruckt wird; zum Beispiel kann es er
wünscht sein, das Bild auf der Bahn zu zentrieren. Eine vor dem Längsschneider gelegene
Kühlbahnführung arbeitet, um die Bahn bezüglich des Längsschneiders zu positionieren
unter Verwendung der Kante der Bahn als Bezug. Der Schlitzprozeß erfolgt also relativ zu
der Kante der Bahn oder indirekt relativ zu der erwarteten Position von Druckfarbe auf der
Bahn.
Ähnlich arbeitet die Falzmaschine, um die Streifen an einer vorbestimmten lateralen Position
relativ zu der erwarteten Position von Druckfarbe auf den Streifen zu falzen. Typisch ist die
erwünschte Falzstelle nicht die Mitte des Streifens, da es oft erwünscht ist, daß eine Bahn
kante die andere überlappt, um die Signaturhandhabung während des anschließenden ge
trennten Fertigstellprozesses zu erleichtern.
Typisch arbeitet ein Drucksystem gemäß obiger Beschreibung mit Bahngeschwindigkeiten
von annähernd 480 m (1600 feet) je Minute oder mehr. Bei diesen hohen Geschwindigkei
ten kann die Bahn laterale Verschiebungen an verschiedenen Punkten in dem Drucksystem
erfahren. Laterale Verschiebungen der Bahn, die zwischen der Zustellbahnführung und den
Druckeinheiten auftreten, bewirken, daß die tatsächliche laterale Position der Druckfarbe
auf der Bahn (gemessen von einer Bahnkante aus) gegenüber ihrer erwarteten Position va
riieren. Da der Längsschneider und die Falzmaschine in solch einem System relativ zu der
erwarteten Position von Druckfarbe auf der Bahn operieren, befinden sich, wenn die tat
sächliche laterale Position von Druckfarbe bedeutend von ihrer erwarteten Position ab
weicht, die Schlitz- und Falzstellen nicht an der richtigen Stelle bezüglich der Bildlage. Zum
Beispiel sind in dem endgültigen gedruckten Produkt Bilder auf benachbarten Seiten ver
setzt, und die Abmessungen von Rändern um die Bilder herum sind nicht übereinstimmend.
Die Erfindung verbessert die Ausgabequalität des gedruckten Produkts durch Betreiben des
Drucksystems in der Weise, daß die Bahn relativ zu der tatsächlichen Position von Druck
farbe auf der Bahn geschlitzt wird. Ahnlich werden die Streifen relativ zu der tatsächlichen
Position von Druckfarbe auf den Streifen gefalzt.
In einer Ausführungsform der Erfindung bestimmt der optische Scanner des Farbenausrich
tungssystems die laterale Position von Druckfarbe auf der Bahn auf laufender Grundlage.
Das heißt, die laterale Position der Druckfarbe wird periodisch an verschiedenen Punkten
abgetastet, während die Bahn an dem Scanner vorbeiläuft. Gleichzeitig überwacht ein Kan
tenfühler die laterale Position der Kante der Bahn entsprechend jeder abgetasteten lateralen
Farbenposition. Auf diese Weise wird die tatsächliche laterale Position der Druckfarbe be
züglich einer Bahnkante auf einer laufenden Basis überwacht. Eine Abmessung, die für die
Versetzung zwischen der tatsächlichen und der erwarteten Kante-zu-Farbe-Position kenn
zeichnend ist, wird für jeden abgetasteten Punkt bestimmt. Diese Abmessung wird strom
abwärts verschiedenen Bahnpositionier-Steuereinrichtungen zugeführt, so daß die laterale
Ausrichtung der Bahn auf den Längsschneider und auf die Falzmaschine relativ zu der tat
sächlichen Position von Druckfarbe auf der Bahn aufrechterhalten wird. Zusätzlich wird
diese Abmessung stromaufwärts der Zustellbahnführung zugeführt, um eine genauere Zu
stellbahnführung zu bewirken.
Ein prinzipieller Vorteil der Erfindung besteht in der Schaffung eines Druckregelsystems
(closed loop printing control system), welches die Qualität des gedruckten Produkts verbes
sert, wobei der Papierabfall aufgrund lateraler Verschiebung der Bahn minimiert wird.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbei
spiels im einzelnen beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Rollendrucksystems, das eine erste Ausführungs
form der Erfindung darstellt;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Bahn mit mehreren darauf gedruckten Bildern;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des letzten Abschnitts des Rollendrucksystems, das
eine erste Ausführungsform der Erfindung darstellt;
Fig. 4 eine schematische Ansicht eines Rollendrucksystems, das eine zweite Ausfüh
rungsform der Erfindung darstellt;
Fig. 5 eine schematische Ansicht eines Rollendrucksystems, das eine dritte Ausführungs
form der Erfindung darstellt;
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Bahn mit mehreren darauf gedruckten Bildern; und
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht des letzten Abschnitts des Rollendrucksystems, das
eine dritte Ausführungsform der Erfindung darstellt.
Bevor eine Ausführungsform der Erfindung im einzelnen erläutert wird, ist zu verstehen,
daß die Erfindung in ihrer Anwendung nicht beschränkt ist auf die Einzelheiten des Aufbaus
und der Anordnung von Bauteilen, die in der folgenden Beschreibung erörtert oder in den
Figuren dargestellt sind. Die Erfindung ist in der Lage zu anderen Ausführungsformen und
läßt sich auf unterschiedliche Weise in die Praxis umsetzen oder ausführen. Es versteht sich
auch, daß die hierin verwendete Ausdrucksweise und Terminologie dem Zweck der Be
schreibung dient und nicht als beschränkend angesehen werden sollte.
In Fig. 1 ist ein Rollendrucksystem 10 mit einer Zustellbahnführung 12 und einer Druck
maschine 14 dargestellt. Eine Bahn 16, typisch Papier, wird der Druckmaschine 14 von ei
nem Abrollständer 18 über die Bahnführung 12 zugeführt. Die Druckmaschine 14 umfaßt
eine Mehrzahl in Reihe angeordneter herkömmlicher Druckeinheiten 20, 22, 24, 26. In einer
Rollen-Offsetdruckmaschine umfaßt jede der Druckeinheiten einen oberen Druckzylinder
30, einen oberen Plattenzylinder 32, einen unteren Druckzylinder 34 und einen unteren
Plattenzylinder 36, wie allgemein bekannt. Die Druckeinheiten 20, 22, 24, 26 wirken zu
sammen, um Mehrfarbenbilder auf der oberen und der unteren Fläche der Bahn 16 einzu
drucken. Jede Druckeinheit druckt eine zugehörige Farbe von Druckfarbe; typisch druckt
die Druckeinheit 20 die Farbe schwarz, und nachfolgende Druckeinheiten 22, 24, 26 druc
ken die Farben Zyan, Magenta und Gelb. Die Erfindung ist in ihrer Anwendung nicht auf
einen Vierfarbendruckprozeß beschränkt, sondern kann auch in Verbindung mit einem Ein
farbendruckprozeß verwendet werden oder einem Mehrfarbendruckprozeß mit einer belie
bigen Anzahl von Druckeinheiten.
Um die jeweiligen Bilder, die von jeder der einzelnen Druckeinheiten erzeugt werden, auf
einanderzupassen (auszurichten), wird eine Farbenausrichtungseinheit 38 angewendet. In
der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die im Handel erhältliche Einheit
RGS V (Register Ouidance System V), erhältlich von Quad/Tech, Inc., Sussex, Wisconsin,
dazu verwendet, eine Farbenpassung zu bewirken. Die Farbenausrichtungseinheit 38 ver
wendet einen optischen Zeilenscanner 40, um die Position von Deckungsmarken oder Paß
kreuzen zu bestimmen, die von jeder der Druckeinheiten 20, 22, 24, 26 auf die Bahn 16
gedruckt werden. Typisch wird eine der Druckfarben als Bezug gewählt, und die Position
der anderen Farben wird relativ zu der Bezugsdruckfarbe ermittelt. Geeignete Steuersignale
werden erzeugt für die entsprechenden Elektromotoren (nicht gezeigt), die mit den Platten
zylindern gekoppelt sind, um dadurch die Quer- und Längsposition der Plattenzylinder zu
steuern, wie erforderlich, um die Passung zwischen den Farben aufrechtzuerhalten.
In herkömmlicher Betriebsweise bestimmt die Farbenausrichtungseinheit 38 die Position
jeder Druckfarbe bezüglich einer Bezugsdruckfarbe. In der bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung liefert jedoch die Farbenausrichtungseinheit 38 in Verbindung mit einem
Kantenfühler 52 Daten an eine Steuereinrichtung 56, welche die tatsächliche laterale Positi
on der Druckfarbe auf der Bahn feststellt, von einer Bahnkante aus gemessen. Obwohl ein
optischer Scanner beliebiger Art, der imstande ist, die Druckfarbe auf der Bahn abzutasten,
dazu verwendet werden kann, für die tatsächliche laterale Position von Druckfarbe auf der
Bahn kennzeichnende Daten zu liefern, wird in der bevorzugten Ausführungsform der opti
sche Scanner 40 der Farbenausrichtungseinheit 38 angewendet, um dadurch die benötigte
Anzahl optischer Scanner in dem System zu minimieren.
In Fig. 2 ist die Richtung der Bahnbewegung als in der Richtung der positiven y-Achse
verlaufend dargestellt, und die Bahnquerrichtung verläuft entlang der x-Achse. Eine
stationäre Achse 50, am besten beschrieben als eine feststehende, nichtbewegliche
Bezugslinie, verläuft im wesentlichen parallel zur Richtung der Bahnbewegung.
Mehrfarbenbilder 42, 44, 46 und 48 werden durch die Druckeinheiten 20, 22, 24, 26 auf die
Bahn 16 gedruckt und sind in ausgezogenen Linien gezeigt. Die erwünschte oder nominelle
Plazierung dieser Bilder als lateral auf der Bahn 16 zentriert ist in gestrichelten Linien ge
zeigt. Die Sollplazierung des Bildes auf der Bahn kann für verschiedene Druckabläufe vari
ieren. Die gestrichelte Linie 49 zeigt die erwünschte oder nominelle Plazierung des Schlitzes
an, die auch für verschiedene Druckabläufe variieren kann. Während dem Drucken wird die
tatsächliche laterale Position des Bildes 42 aufgrund der lateralen Bewegung der Bahn 16
verschoben. Also stellt der optische Scanner 40 die tatsächliche laterale Position der Druck
farbe relativ zu der stationären Achse 50 fest. Der Abstand zwischen der stationären Achse
50 und der tatsächlichen Druckfarbenposition des Bildes 42 ist in Fig. 2 als Abmessung A
gezeigt. Es ist zu beachten, daß die tatsächliche laterale Druckfarbenposition nicht von der
Kante des Bildes gemessen zu werden braucht, wie dargestellt, sondern von irgendeinem
geeigneten Punkt in dem Bild gemessen werden kann, der in der Lage ist, als lateraler Be
zug für den optischen Scanner 40 zu funktionieren. Zum Beispiel können (nicht dargestellte)
Deckungsmarken, die gewöhnlich zur Verwendung mit der Farbenausrichtungseinheit 38
gedruckt werden, als ein geeigneter lateraler Bezug verwendet werden.
Gleichzeitig überwacht der Kantenfühler 52 die Position der Kante 54 der Bahn 16. Der
Kantenfühler 52 ist seitlich quer von dem Scanner 40 gelegen und stellt die Abmessung B
relativ zu der stationären Achse 50 fest. Auf diese Weise wird die Plazierung der Druckfar
be auf der Bahn unter Bezug auf die Bahnkante 54 bestimmt.
Wie in Fig. 1 gezeigt, ist eine Steuereinrichtung 56 so angeordnet, daß sie mit der Farben
ausrichtungseinheit 38 und dem Kantenfühler 52 in Verbindung steht. Ein für die laterale
Druckfarbenabmessung A kennzeichnendes Signal und ein für die laterale Bahnkantenab
messung B kennzeichnendes Signal werden der Steuereinrichtung 56 zugeführt. Aus den
zwei Abmessungen berechnet die Steuereinrichtung 56 eine Kante-zu-Farbe-Abmessung (A-
B). Eine nominelle Kante-zu-Farbe-Abmessung, als Abmessung D in Fig. 2 dargestellt,
wird der Steuereinrichtung 56 als Steuervariable eingegeben. Es ist zu beachten, daß die
Abmessung D eine durch eine Bedienungsperson der Steuereinrichtung 56 eingegebene
erwünschte Kante-zu-Farbe-Abmessung sein kann. Alternativ kann die Abmessung D relativ
sein und kann zum Beispiel bestimmt werden durch Mittelbildung der Kante-zu-Farbe-
Position für die ersten paar gedruckten Bilder, und man kann eine Bedienungsperson nach
Bedarf Einstellungen vornehmen lassen, um die stromab gelegenen Komponenten auszu
richten, wie allgemein bekannt.
Die Steuereinrichtung 56 berechnet die Größe und Richtung der Versetzung zwischen der
tatsächlichen und der nominellen Kante-zu-Farbe-Position, die in Fig. 2 dargestellt ist als
Abmessung C [C = (A-B) - D]. Der Kantenfühler 52 und die Farbenausrichtungseinheit 38
liefern Information an die Steuereinrichtung 56 für eine Reihe von Punkten P, P+1, P+2 auf
der Bahn 16, während die Bahn 16 unter dem Scanner 40 durchläuft. Da die Bahn 16
störenden lateralen Verschiebungen unterworfen ist, variieren die Abmessung A und die
Abmessung B für verschiedene abgetastete Punkte auf der Bahn. Es versteht sich, daß die
Abtastfrequenz nicht jedes zweite Bild zu sein braucht, wie in Fig. 2 dargestellt. Die Ab
tastfrequenz wird eher gewählt auf der Grundlage, wieviel Verschiebung der Bahn in einer
gegebenen Zeitspanne auftritt, ferner dem Bearbeitungsvermögen der Steuereinrichtung 56
sowie dem Bearbeitungsvermögen der Farbenausrichtungseinheit 38.
Auf diese Weise wird eine Versetzung berechnet für jeden einer Reihe von Punkten (P, P+1,
P+2, usw.) auf der Bahn 16, während diese Punkte an dem optischen Scanner 40 und dem
Kantenfühler 52 vorbeilaufen. Die berechnete Versetzung (Abmessung C) für jeden Punkt
wird von der Steuereinrichtung 56 gespeichert zusammen mit einer Zeit oder Längsabmes
sung, welche dazu dient, die Versetzung seiner Längsposition auf der Bahn 16 zuzuordnen.
Wie in Fig. 1 gezeigt, wird die Bahn 16 der Reihe nach durch einen Wärmetrockner 58,
eine Reihe von Kühlwalzen 60 und eine Bahnführung 62 geführt. Der Trockner 58 erhitzt
die Bahn 16, um verschiedene Lösungsmittel in der Druckfarbe zu verdampfen. Die Kühl
walzen 60 sind in Betrieb, um die Bahn nach dem Trocknungsschritt schnell zu kühlen, um
die Druckfarbe abzubinden.
Die Bahnführung 62 ist in Betrieb, um die einem Längsschneider 66 zugeführte Bahn lateral
zu positionieren, und spricht an auf ein Steuersignal von der Steuereinrichtung 56 auf der
Leitung 63. Der Längsschneider 66 wird betrieben, um die Bahn 16 in Längsrichtung (im
wesentlichen parallel zur Richtung der Bahnbewegung) in zwei Streifen 68, 70 zu schlitzen,
wie in Fig. 3 dargestellt. Der Längsschneider 66 ist stationär, und seine Position bezüglich
der Bahnführung 62 ist bekannt. Ein Kantenfühler 64 im Inneren der Bahnführung 62 weist
eine Sollposition bezüglich des Längsschneiders 66 auf. Der Kantenfühler 64 verfolgt die
laterale Position der Bahnkante 54, bezogen auf ihre nominelle Position. Dies findet statt für
den Punkt P und nachfolgende abgetastete Punkte auf der Bahn. Die Steuereinrichtung 56
führt der Bahnführung 62 auf der Leitung 63 ein Steuersignal zu, das kennzeichnend ist für
die Versetzung (Abmessung C), gemessen für Punkt P und nachfolgende abgetastete Punkte
auf der Bahn. Die Bahnführung 62 bewegt die Bahn lateral auf der Grundlage des empfan
genen Steuersignals sowie der von dem Kantenfühler 64 gemessenen tatsächlichen lateralen
Kantenposition. Geeignete Zeitsteuersignale werden in der Steuereinrichtung 56 aufrechter
halten, so daß das geeignete Steuersignal entsprechend dem Punkt P der Bahnführung 62
zum geeigneten Zeitpunkt zugeführt wird, das heißt, wenn der Punkt P die Bahnführung 62
erreicht hat. Da die Versetzung die laterale Abmessung zwischen der tatsächlichen und der
nominellen Kante-zu-Farbe-Position ist, wird die Bahn 16 lateral um diesen Betrag verscho
ben aus ihrer nominellen Position bezüglich des Längsschneiders 66, um die Bahn 16 relativ
zu der tatsächlichen Druckfarbenposition auf der Bahn aufzuschneiden.
In der bevorzugten Ausführungsform ist zwischen der Bahnführung 62 und dem Längs
schneider 66 eine Auftragmaschine 72 angeordnet, welche einen Silikonüberzug auf die
Bahn aufträgt. Obwohl es am vorteilhaftesten wäre, die Bahnführung 62 direkt benachbart
dem Längsschneider 66 anzuordnen, ist dies in einigen Prozeßlinien nicht möglich. Um eine
sekundäre Regelung zu bewirken, ist ein zusätzlicher Kantenfühler 74 an dem Längsschnei
der 66 gelegen und überwacht die Bahnkante 54, die gleiche Bahnkante, die stromaufwärts
durch den Kantenfühler 52 überwacht wird. Der Kantenfühler 74 liefert für zwei Zwecke
nützliche Information. Erstens bildet der Kantenfühler 74 eine indirekte Rückführungs
schleife über die Steuereinrichtung 56 zu der Bahnführung 62, um eine systematische late
rale Bewegung der Bahn auszugleichen, die zwischen der Bahnführung 62 und dem Längs
schneider 66 auftritt, wobei die laterale Bewegung berücksichtigt werden kann durch Korri
gieren des der Bahnführung 62 über die Leitung 63 zugeführten Steuersignals. Zweitens
liefert der Kantenfühler 74, da seine Position konstant und relativ zu dem Längsschneider
66 bekannt ist, der Steuereinrichtung 56 Information, welche diese verarbeitet, um eine
Abmessung E (in Fig. 3 gezeigt) zu bestimmen, die repräsentativ ist für den lateralen
Abstand zwischen der äußeren Bahnkante 54 und der Schlitzkante des Streifens 68. Die
Abmessung E liefert also ein Maß für die laterale Position des tatsächlichen Schlitzes, bezo
gen auf die Bahnkante 54.
Wie in den Fig. 1 und 3 gezeigt, werden die Streifen 68 und 70 nach dem Verlassen des
Längsschneiders 66 übereinander ausgerichtet. Die gestapelten Streifen werden dann dem
Falztrichter 78 einer Falzmaschine 80 zugeführt, welche betrieben wird, um die Streifen 68
und 70 in Längsrichtung zu falzen. Die Falzmaschine 80 umfaßt verschiedene Positionier
mechanismen wie Eckschienen, Leerlaufrollen und Ausgleichseinrichtungen, wie allgemein
bekannt. Zum Beispiel sind Eckschienen in Betrieb, um die Bewegungsrichtung einer Bahn
oder eines Streifens um annähernd neunzig Grad zu verändern, und damit eine Positionie
rung der Bahn oder des Streifens in der Seitenrichtung zu erreichen. Die Bewegung von
Ausgleichseinrichtungen 76 gestattet es, die Streifen auch in der Längsrichtung zu positio
nieren.
Die Streifen 68 und 70 werden bezüglich des Falztrichters 78 lateral so ausgerichtet, daß die
Streifen relativ zu der tatsächlichen Position von Druckfarbe auf der Bahn gefalzt werden.
Um dies zu erreichen, wird die laterale Position des Streifens 68 überwacht durch einen
Kantenfühler 86, der bei der Eckschiene 82 positioniert ist, um die Position der Streifen
kante 90 abzutasten. Die Streifenkante 90 entspricht der durch den Kantenfühler 52 strom
aufwärts abgetasteten Bahnkante 54. Ähnlich wird die laterale Position des Streifens 70
durch einen Kantenfühler 88 überwacht, der an der Eckschiene 84 positioniert ist, um die
Position der Streifenkante 92 abzutasten, welche die Schlitzkante des Streifens 70 ist. Si
gnale von dem Kantenfühler 86 und dem Kantenfühler 88 werden der Steuereinrichtung 56
übermittelt. Die Eckschienen 82 und 84 sprechen auf Steuersignale von der Steuereinrich
tung 56 auf den Leitungen 94 und 96 an, um die jeweiligen Streifen 68 und 70 lateral zu
positionieren.
Genauer ausgedrückt berechnet die Steuereinrichtung 56 das Steuersignal auf der Leitung
94, um die laterale Positionierung des Streifens 68 für eine Reihe von Punkten P, P+1, P+2,
etc. zu steuern, wenn diese Punkte jeweils die Eckschiene 82 erreichen, wobei Information
betreffend die tatsächliche Position des Bildes auf der Bahn (bezüglich der Kante gemes
sen), versetzt gegen ihre nominelle Position (Abmessung C), für jeden Punkt berücksichtigt
wird, sowie Information von dem Kantenfühler 86 betreffend die laterale Position des
entsprechenden Punktes des Streifens bezüglich des Falztrichters 78. Die Eckschiene 82
spricht an auf das Steuersignal auf der Leitung 94 und stellt die laterale Position des Strei
fens 68 so ein, daß der Falz gegen seine Sollposition versetzt ist, wenn die tatsächliche Po
sition von Druckfarbe auf der Bahn gegen ihre Sollposition versetzt ist.
Ähnlich der Positionierung der Bahn 16 bezüglich des Längsschneiders 66, wie oben be
schrieben, werden geeignete Zeitsteuersignale in der Steuereinrichtung 56 aufrechterhalten,
so daß die Versetzungsabmessung entsprechend dem Punkt P der entsprechenden Eck
schiene 82 zum geeigneten Zeitpunkt zugeführt wird, das heißt, annähernd dann, wenn der
Punkt P die Eckschiene 82 erreicht hat, und ähnlich für nachfolgende abgetastete Punkte.
Ähnlich liefert die Steuereinrichtung 56 ein zweites Steuersignal auf der Leitung 96 zum
Bewegen der Eckschiene 84, um den Streifen 70 lateral auf den Falztrichter 78 auszurich
ten. Die Steuereinrichtung 56 berechnet dieses Steuersignal ähnlich dem Steuersignal auf
der Leitung 94, wie oben beschrieben. Es ist jedoch auch möglich, bei dem Berechnen des
zweiten Steuersignals Information zu berücksichtigen betreffend die Position des tatsächli
chen Schlitzes auf der Grundlage der von dem Kantenfühler 74 gelieferten Information, wie
oben beschrieben (Abmessung E). Auf diese Weise wird eine Kante-zu-Farbe-Abmessung
für den Streifen 70 bestimmt auf der Grundlage der tatsächlichen Schlitzposition, und so ist
eine genauere Positionierung des Streifens 70 bezüglich des Falztrichters 78 der Falzma
schine 80 möglich.
Die lateral ausgerichteten Streifen werden dann dem Falztrichter 78 der Falzmaschine 80
zugeführt, welche betrieben wird, um die Streifen in Längsrichtung zu falzen. Die Falzma
schine 80 umfaßt ferner eine Schneideinheit 98, die dazu dient, die Streifen 68 und 70 quer
zu schneiden. Eine Abschneidsteuerung wird erzielt mit einer Abschneidsteuereinheit 100
wie der im Handel erhältlichen PPC 3000, ebenfalls erhältlich von Quad/Tech, Inc., Sussex,
Wisconsin. Die PPC 3000 sorgt für die Steuerung von Ausgleichseinrichtungen 76 in Fig.
3 und anderen Korrektureinrichtungen (nicht gezeigt), um die Längsposition des gedruckten
Bildes in Beziehung zu dem Schneidmesser (nicht gezeigt) der Schneideinheit 98 aufrecht
zuerhalten, um das Abschneiden an der richtigen Bildrepetierposition zu erhalten.
In der bevorzugten Ausführungsform des Systems spricht die Zustellbahnführung 12 auch
auf ein Steuersignal von der Steuereinrichtung 56 auf der Leitung 102 an. Das Steuersignal
auf der Leitung 102 ist ein Rückführsignal, das Information enthält, welche kennzeichnend
ist für die systematische laterale Versetzung zwischen der tatsächlichen Kante-zu-Farbe-
Position und der erwünschten Kante-zu-Farbe-Position. Die Zustellbahnführung 12 stellt
automatisch die laterale Position der Bahn 16 relativ zu der Druckmaschine 14 ein auf der
Grundlage des Rückführsignals, um so die Versetzung zu minimieren.
Die Positionen des Scanners der Zustellbahnführung 12, des Scanners 40, des Scanners 74,
der Kantenfühler 52, 64, 86, 88, des Längsschneiders 66 und des Falztrichters 78 können
bei Inbetriebnahme eingestellt werden auf der Grundlage des spezifischen Endproduktes,
das von dem zu druckenden Bild erwünscht wird, sowie der erwünschten Lage des Bildes
auf der Bahn. Mit anderen Worten, da die gewünschte Kante-zu-Farbe-Abmessung für ein
gegebenes Bild bekannt ist, wie es auch die gewünschten Kante-zu-Schlitz-Abmessung und
die Kante-zu-Falz-Abmessung sind, können die nominellen Positionen der verschiedenen
oben erwähnten Bauteile relativ zueinander positioniert werden. Zum Beispiel kann die Po
sition des Scanners der Zustellbahnführung 12 relativ zu den Plattenzylindern der Druckein
heit 20 eingestellt werden. Auch die Position des Kantenfühlers 52 und des Scanners 40
können relativ zu den Plattenzylindern der Druckeinheit 20 eingestellt werden. Ähnlich kann
die Position des Kantenfühlers 64 relativ zu dem Längsschneider 66 eingestellt werden, und
es können die Positionen der Kantenfühler 86 und 88 relativ zu dem Falztrichter 78 einge
stellt werden.
Die Ausführungsform der Erfindung, wie beschrieben, operiert daher, um das Längsschnei
den und Falzen relativ zu der tatsächlichen Position von Druckfarbe auf der Bahn zu bewir
ken sowie derart zu arbeiten, daß die Versetzung zwischen den tatsächlichen und erwünsch
ten Kante-zu-Farbe-Positionen minimiert wird. Verschiedene andere Druckprozeßaufbauten
sind möglich, und es versteht sich, daß ein Drucksystem 10, das eine Falzmaschine 80 ohne
einen Längsschneider 66 umfaßt oder einen Längsschneider 66 ohne eine Falzmaschine 80
umfaßt, auch die Prinzipien der Erfindung verwenden kann, um die gedruckte Produktqua
lität zu verbessern.
Fig. 4 stellt eine alternative Einrichtung zum Bestimmen der tatsächlichen lateralen Positi
on der Druckfarbe, gemessen von einer Bahnkante, dar, worin gleiche Teile mit gleichen
Bezugszeichen bezeichnet sind. In Fig. 4 arbeitet die Farbenausrichtungseinheit 38, um die
Position von Druckplattenzylindern 32 für drei der Druckeinheiten 22, 24, 26 zu steuern in
Relation zu der Position des Druckplattenzylinders 32 für eine vierte oder Bezugsdruckein
heit 20, welche typisch stationär bleibt. Hier arbeitet die Farbenausrichtungseinheit 38 in
ihrem Standardausrichtmodus und funktioniert nicht zum Feststellen der Position der Druck
farbe relativ zu einer stationären Achse, wie in der vorherigen Ausführungsform beschrie
ben. Statt dessen kann durch Überwachen der Bahnkante 54 an einem Punkt, der den Druc
keinheiten unmittelbar vorangeht, die tatsächliche laterale Position der Druckfarbe auf der
Bahn bezüglich einer Kante bestimmt werden. Mehr im einzelnen wird dies erreicht mit ei
nem Kantenfühler 104, der nahe der Bezugsdruckeinheit 20 angeordnet ist. Der Kantenfüh
ler 104 steht mit der Steuereinrichtung 56 in Verbindung. Da die laterale Position des Kan
tenfühlers 104 relativ zu dem Plattenzylinder 32 der Druckeinheit 20 bekannt ist und nur
eine unbedeutende Größe an Bahnverschiebung zwischen dem Kantenfühler 104 und dem
Plattenzylinder 32 auftreten kann, ist das Signal von dem Kantenfühler 104 zu der Steuer
einrichtung 56 eine genaue Angabe der tatsächlichen lateralen Position der Druckfarbe auf
der Bahn, gemessen von der Bahnkante 54.
Wenn es erforderlich ist, den Plattenzylinder der Bezugsdruckeinheit 20 während des Far
benausrichtprozesses zu verschieben, kann der Steuereinrichtung 56 die Größe der benö
tigten lateralen Verschiebung mitgeteilt werden. Auf diese Weise kann die Steuereinrichtung
56 die tatsächliche Kante-zu-Farbe-Abmessung für eine Reihe von Punkten auf der Bahn
16 berechnen, wobei jede Bewegung des Plattenzylinders der Bezugsdruckeinheit 20 be
rücksichtigt wird.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in den Fig. 5 bis 7 dargestellt, worin ein
zusätzlicher Kantenfühler 106 verwendet wird, um die Bahnkante 110 zu überwachen, wel
che die Bahnkante gegenüber der Bahnkante 54 ist. Mehrfarbenbilder 42, 44, 46 und 48
werden durch die Druckeinheiten 20, 22, 24, 26 auf die Bahn 16 gedruckt und sind in aus
gezogenen Linien gezeigt. Die nominelle oder erwünschte Plazierung dieser Bilder ist in
gestrichelten Linien gezeigt. Die tatsächliche laterale Position des Bildes 42 ist aufgrund
lateraler Bewegung der Bahn 16 aus ihrer nominellen Position verschoben. Also stellt der
optische Scanner 40 die tatsächliche laterale Position von Druckfarbe relativ zu der statio
nären Achse 50 fest. Der Abstand zwischen der stationären Achse 50 und der tatsächlichen
lateralen Farbenposition des Bildes 42 ist in Fig. 6 als Abmessung A gezeigt.
Gleichzeitig überwacht der Kantenfühler 52 die Position der Kante 54 der Bahn 16. Der
Kantenfühler 52 ist quer gegenüber dem Scanner 40 gelegen und bestimmt die Abmessung
B relativ zu der stationären Achse 50. Zusätzlich überwacht der Kantenfühler 106, der auch
quer gegenüber dem Scanner 40 gelegen ist, die Position der Bahnkante 110. Der Fühler
106 bestimmt die Abmessung F relativ zu der Achse 50. Auf diese Weise wird die Plazie
rung der Druckfarbe auf der Bahn, bezogen auf die Bahnkante 54 sowie die Bahnkante 110,
bestimmt.
Die Kantenfühler 52, 106 stehen mit der Steuereinrichtung 56 in Verbindung. Ein für die
laterale Druckfarbenabmessung A kennzeichnendes Signal sowie ein für die laterale Bahn
kantenabmessungen B und F kennzeichnendes Signal werden gemessen und der Steuerein
richtung 56 zugeführt. Aus diesen drei Abmessungen berechnet die Steuereinrichtung 56
eine erste Kante-zu-Farbe-Abmessung (A-B), gemessen von der Bahnkante 54, sowie eine
zweite Kante-zu-Farbe-Abmessung (F-A), gemessen von der Kante 110. Eine nominelle
erste Kante-zu-Farbe-Abmessung, in Fig. 6 als Abmessung D dargestellt, wird der Steuer
einrichtung 56 als Steuervariable eingegeben. Zusätzlich wird der Steuereinrichtung 56 eine
nominelle zweite Kante-zu-Farbe-Abmessung, dargestellt als D′, eingegeben. Die Steuerein
richtung 56 berechnet die Größe und Richtung der Versetzung zwischen der tatsächlichen
und der nominellen Kante-zu-Farbe-Position für beide Bahnkanten. Für die Bahnkante 54,
wie in Fig. 2 dargestellt, berechnet die Steuereinrichtung 56 die Abmessung [C
= (A-B) - D]. Zusätzlich berechnet die Steuereinrichtung 56 für die Bahnkante 110, wie
in Fig. 6 dargestellt, C′ [C′ = D′ - (F-A)].
Die Kantenfühler 52, 106 und die Farbenausrichtungseinheit 38 liefern Information an die
Steuereinrichtung 56 für eine Reihe von Punkten P, P+1, P+2, etc. auf der Bahn 16, wäh
rend die Bahn 16 unter dem Scanner 40 durchläuft. Da die Bahn 16 störenden lateralen
Verschiebungen unterworfen ist, variieren die Abmessungen A, F und B für verschiedene
abgetastete Punkte auf der Bahn.
Auf diese Weise wird eine Versetzung für jeden einer Reihe von Punkten (P, P+1, P+2,
etc.) auf der Bahn 16 berechnet, während diese Punkte an dem optischen Scanner 40 und
den Kantenfühlern 52 und 106 vorbeilaufen. Diese berechneten Versetzungen (Abmessun
gen C und C′) für jeden Punkt werden von der Steuereinrichtung 56 gespeichert zusammen
mit einer Zeit oder Längsabmessung, welche dazu dient, die Versetzung ihrer Längsposition
auf der Bahn 16 zuzuordnen.
Die Bahnführung 62 arbeitet, um die dem Längsschneider 66 zugeführte Bahn lateral zu
positionieren und spricht an auf eine erstes Steuersignal von der Steuereinrichtung 56 auf
der Leitung 63. Der Längsschneider 66 wird betrieben, um die Bahn 16 in Längsrichtung
(im wesentlichen parallel zur Richtung der Bahnbewegung) in zwei Streifen 68, 70 zu zer
schneiden, wie in Fig. 7 dargestellt. Der Längsschneider 66 ist stationär, und seine Position
bezüglich der Bahnführung 62 ist bekannt. Ein Kantenfühler 64, in der Bahnführung 62,
verfolgt die laterale Position der Bahnkante 54, bezogen auf ihre nominelle Position bezüg
lich des Längsschneiders 66 für den Punkt P und nachfolgende abgetastete Punkte auf der
Bahn. Die Steuereinrichtung 56 führt der Bahnführung 62 auf der Leitung 63 ein erstes
Steuersignal zu, das kennzeichnend ist für die Versetzung (Abmessung C), gemessen für
Punkt P und nachfolgende abgetastete Punkte auf der Bahn. Die Bahnführung 62 bewegt
die Bahn lateral auf der Grundlage des empfangenen ersten Steuersignals sowie der von
dem Kantenfühler 64 gemessenen tatsächlichen lateralen Kantenposition. Geeignete Zeit
steuersignale werden in der Steuereinrichtung 56 aufrechterhalten, so daß das Steuersignal
entsprechend dem Punkt P der Bahnführung 62 zum geeigneten Zeitpunkt zugeführt wird,
das heißt, wenn der Punkt P die Bahnführung 62 erreicht hat. Da die Versetzung die laterale
Abmessung zwischen der tatsächlichen und der nominellen Kante-zu-Farbe-Position ist,
wird die Bahn 16 lateral um diesen Betrag verschoben aus ihrer nominellen Position bezüg
lich des Längsschneiders 66, damit der Längsschneider 66 die Bahn 16 relativ zu der tat
sächlichen Position von Druckfarbe auf der Bahn aufschneidet.
Wie in den Fig. 5 und 7 gezeigt, werden die Streifen 68 und 70 nach dem Verlassen des
Längsschneiders 66 übereinander ausgerichtet. Die gestapelten Streifen werden dann dem
Falztrichter 78 einer Falzmaschine 80 zugeführt, welche betrieben wird, um die Streifen 68
und 70 in Längsrichtung zu falzen.
Die Streifen 68 und 70 werden bezüglich des Falztrichters 78 lateral so ausgerichtet, daß die
Streifen relativ zu der tatsächlichen Position von Druckfarbe auf der Bahn gefalzt werden.
Um dies zu erreichen, wird die laterale Position des Streifens 68 überwacht durch einen
Kantenfühler 86, der an der Eckschiene 82 positioniert ist, um die Position der Streifenkante
90 abzutasten. Die Streifenkante 90 entspricht der durch den Kantenfühler 52 stromauf
wärts abgetasteten Bahnkante 54. Ähnlich wird die laterale Position des Streifens 70 durch
einen Kantenfühler 108 überwacht, der an der Eckschiene 84 positioniert ist, um die Positi
on der Streifenkante 112 abzutasten, welche der stromaufwärts gelegenen Bahnkante 110
entspricht. Signale von dem Kantenfühler 86 und dem Kantenfühler 108 werden der Steuer
einrichtung 56 übermittelt. Die Eckschienen 82 und 84 sprechen auf Steuersignale von der
Steuereinrichtung 56 auf den Leitungen 94 und 96 an, um die jeweiligen Streifen 68 und 70
lateral zu positionieren.
Genauer ausgedrückt berechnet die Steuereinrichtung 56 ein zweites Steuersignal, um die
laterale Positionierung des Streifens 68 für eine Reihe von Punkten P, P+1, P+2, etc. zu
steuern, wenn diese Punkte jeweils die Eckschiene 82 erreichen. Das zweite Steuersignal
berücksichtigt Information betreffend die tatsächliche Kante-zu-Farbe-Position des Bildes
auf der Bahn, versetzt gegen ihre nominelle Position, sowie Information von dem Kanten
fühler 86. Die Eckschiene 82 spricht an auf das zweite Steuersignal auf der Leitung 94 und
stellt die laterale Position des Streifens 68 so ein, daß der Streifen 68 bezüglich der tatsäch
lichen Position von Druckfarbe auf dem Streifen gefalzt wird.
Ähnlich liefert die Steuereinrichtung 56 ein drittes Steuersignal auf der Leitung 96 zum Be
wegen der Eckschiene 84, um den Streifen 70 lateral auf den Falztrichter 78 auszurichten
und dadurch die laterale Positionierung des Streifens 70 für eine Reihe von Punkten P, P+1,
P+2, etc. zu steuern, wenn diese Punkte jeweils die Eckschiene 84 erreichen. Das dritte
Steuersignal berücksichtigt Information betreffend die tatsächliche Kante-zu-Farbe-Position
des Bildes auf der Bahn (bezogen auf die Kante 110), versetzt gegen ihre nominelle Positi
on, sowie Information von dem Kantenfühler 108. Die Eckschiene 84 spricht an auf das
dritte Steuersignal auf der Leitung 96 und stellt die laterale Position des Streifens 70 so ein,
daß der Streifen 70 bezüglich der tatsächlichen Position von Druckfarbe auf dem Streifen
gefalzt wird.
Die lateral ausgerichteten Streifen 68, 70 werden dann dem Falztrichter 78 zugeführt, der
betrieben wird, um die Streifen in Längsrichtung aufzuschneiden. Die Falzmaschine 80
umfaßt auch eine Schneideinheit 98, welche die Streifen 68 und 70 quer trennt.
Es wird auch daran gedacht, daß die Erfindung verschiedene Drucksystemaufbauten betrifft
einschließlich solcher, in welchen eine Mehrzahl von Längsschneidern angewendet wird, um
die Bahn in Längsrichtung in mehr als zwei Streifen zu schlitzen.
Es wird auch daran gedacht, daß die Erfindung anwendbar ist auf Prozesse, welche ver
schiedene andere Bearbeitungseinheiten umfassen wie Perforiereinheiten, Lochungseinhei
ten, Numeriereinheiten, Klebeeinheiten oder Tabuliereinheiten, bei denen die laterale Positi
on der Bahn bezüglich der Bearbeitungseinheit wichtig ist.
Es ist anzuerkennen, daß verschiedene Äquivalente, Alternativen und Modifikationen im
Rahmen der Ansprüche möglich sind.
Claims (31)
1. System zur Steuerung der lateralen Position einer Bahn in einer Rollendruckmaschi
ne mit einer Druckeinheit, wobei die Bahn eine Reihe darauf gedruckter Bilder aufweist,
gekennzeichnet durch
einen optischen Scanner (40) zum Abtasten der lateralen Position eines Bildes (42, 44, 46, 48) auf der Bahn (16), wobei der Scanner (40) ein erstes Signal erzeugt,
einen Kantenfühler (52), der benachbart dem optischen Scanner (40) gelegen ist, zum Abtasten der lateralen Position der Bahnkante (54), wobei der Kantenfühler (52) ein zweites Signal erzeugt,
eine Steuereinrichtung (56) zum Verarbeiten des ersten und des zweiten Signals, um ein Steuersignal zu erzeugen, und
eine Positioniereinrichtung, die auf das Steuersignal anspricht, zum lateralen Positionieren des Bahn (16).
einen optischen Scanner (40) zum Abtasten der lateralen Position eines Bildes (42, 44, 46, 48) auf der Bahn (16), wobei der Scanner (40) ein erstes Signal erzeugt,
einen Kantenfühler (52), der benachbart dem optischen Scanner (40) gelegen ist, zum Abtasten der lateralen Position der Bahnkante (54), wobei der Kantenfühler (52) ein zweites Signal erzeugt,
eine Steuereinrichtung (56) zum Verarbeiten des ersten und des zweiten Signals, um ein Steuersignal zu erzeugen, und
eine Positioniereinrichtung, die auf das Steuersignal anspricht, zum lateralen Positionieren des Bahn (16).
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniereinrichtung
eine Bahnführung (12) umfaßt, und daß die Bahnführung (12) die Bahn (16) lateral positio
niert relativ zu der Druckeinheit (20) der Druckmaschine (14).
3. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniereinrichtung
eine Bahnführung (62) umfaßt, und daß die Bahnführung (62) die Bahn (16) lateral positio
niert relativ zu einem Längsschneider (66).
4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahnführung (62) strom
abwärts von dem optischen Scanner (40) gelegen ist und einen zweiten Kantenfühler (74)
umfaßt, wobei der zweite Kantenfühler (74) die stromabwärts gelegene laterale Position der
Bahnkante (54) abtastet, und wobei die Bahnführung (62) anspricht auf die stromabwärts
gelegene laterale Position zum lateralen Positionieren der Bahn (16).
5. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniereinrichtung
eine Eckschiene umfaßt, und daß die Eckschiene die Bahn (16) lateral positioniert relativ zu
einer Falzmaschine (80).
6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckschiene stromabwärts
von dem optischen Scanner (40) angeordnet ist und einen zweiten Kantenfühler (74)
umfaßt, wobei der zweite Kantenfühler (74) die stromab gelegene laterale Position der
Bahnkante (54) abtastet und die stromab gelegene laterale Kantenposition der Steuerein
richtung (56) mitteilt, um das Steuersignal zu erzeugen.
7. System zur Steuerung der lateralen Position der einem Längsschneider zugeführten
Bahn, wobei die Bahn eine Reihe darauf gedruckter Bilder aufweist, und wobei der Längs
schneider arbeitet, um die Bahn in eine Mehrzahl von Streifen zu zerschneiden,
gekennzeichnet durch
einen optischen Scanner (40) zum Abtasten der lateralen Position eines Bildes (42, 44, 46, 48) auf der Bahn (16), wobei der Scanner (40) ein erstes Signal erzeugt,
einen Kantenfühler (52), der benachbart dem optischen Scanner (40) gelegen ist, zum Abtasten der lateralen Position der Bahnkante (54), wobei der Kantenfühler (52) ein zweites Signal erzeugt,
eine Steuereinrichtung (56) zum Verarbeiten des ersten und des zweiten Signals, um ein Steuersignal zu erzeugen, und
eine Bahnführung (62), die auf das Steuersignal zum lateralen Positionieren der Bahn (16) bezüglich des Längsschneiders (66) anspricht.
einen optischen Scanner (40) zum Abtasten der lateralen Position eines Bildes (42, 44, 46, 48) auf der Bahn (16), wobei der Scanner (40) ein erstes Signal erzeugt,
einen Kantenfühler (52), der benachbart dem optischen Scanner (40) gelegen ist, zum Abtasten der lateralen Position der Bahnkante (54), wobei der Kantenfühler (52) ein zweites Signal erzeugt,
eine Steuereinrichtung (56) zum Verarbeiten des ersten und des zweiten Signals, um ein Steuersignal zu erzeugen, und
eine Bahnführung (62), die auf das Steuersignal zum lateralen Positionieren der Bahn (16) bezüglich des Längsschneiders (66) anspricht.
8. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahnführung (62) strom
abwärts von dem optischen Scanner (40) gelegen ist und einen zweiten Kanterfühler (74)
umfaßt, wobei der zweite Kantenfühler (74) die stromabwärts gelegene laterale Position der
Bahnkante (54) abtastet, und daß die Bahnführung (62) anspricht auf die stromabwärts
gelegene laterale Kantenposition, um die Bahn (16) lateral bezüglich des Längsschneiders
(66) zu positionieren.
9. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das gedruckte Bild Dec
kungsmarken umfaßt und der optische Scanner (40) die laterale Position der Deckungsmar
ken relativ zu einer Bezugsachse (50) bestimmt.
10. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (56)
ein zweites Steuersignal erzeugt und das System eine Einrichtung zum Steuern der lateralen
Ausrichtung der Mehrzahl von einer Falzmaschine (80) zugeführten Streifen (68, 70) um
faßt, wobei die Falzmaschine (80) arbeitet, um die Mehrzahl von Streifen (68, 70) in Längs
richtung zu falzen, wobei die Einrichtung zum Steuern umfaßt
eine erste Eckschiene (82), die anspricht auf das Steuersignal zum lateralen Positionieren eines ersten der Mehrzahl von Streifen (68) bezüglich der Falzmaschine (80), und
eine zweite Eckschiene (84), die anspricht auf das zweite Steuersignal zum lateralen Po sitionieren eines zweiten der Mehrzahl von Streifen (70) bezüglich der Falzmaschine (80).
eine erste Eckschiene (82), die anspricht auf das Steuersignal zum lateralen Positionieren eines ersten der Mehrzahl von Streifen (68) bezüglich der Falzmaschine (80), und
eine zweite Eckschiene (84), die anspricht auf das zweite Steuersignal zum lateralen Po sitionieren eines zweiten der Mehrzahl von Streifen (70) bezüglich der Falzmaschine (80).
11. System nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine zweite Bahnführung (12), die
stromaufwärts von dem optischen Scanner (40) angeordnet ist, zum Steuern der lateralen
Position der den Druckeinheiten (20, 22, 24, 26) einer Rollendruckmaschine (14) zuge
führten Bahn (16), wobei die zweite Bahnführung (12) anspricht auf das Steuersignal zum
Positionieren der Bahn (16) bezüglich der Druckeinheiten (20, 22, 24, 26).
12. System nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine zweite Bahnführung (12), die
stromaufwärts von dem optischen Scanner (40) angeordnet ist, zum Steuern der lateralen
Position der den Druckeinheiten (20, 22, 24, 26) einer Rollendruckmaschine (14) zuge
führten Bahn (16), wobei die zweite Bahnführung (12) anspricht auf das Steuersignal zum
Positionieren der Bahn (16) bezüglich der Druckeinheiten (20, 22, 24, 26).
13. System zur Steuerung der lateralen Ausrichtung der einer Falzmaschine zugeführten
Bahn, wobei die Bahn eine Reihe darauf gedruckter Bilder aufweist, und wobei die Falzma
schine arbeitet, um die Bahn in Längsrichtung zu falzen, gekennzeichnet durch
einen optischen Scanner (40) zum Abtasten der lateralen Position eines Bildes (42, 44, 46, 48) auf der Bahn (16), wobei der Scanner (40) ein erstes Signal erzeugt,
einen Kantenfühler (52), der benachbart dem optischen Scanner (40) gelegen ist, zum Abtasten der lateralen Position einer Bahnkante (54), wobei der Kantenfühler (52) ein zweites Signal erzeugt,
eine Steuereinrichtung (56) zum Verarbeiten des ersten und des zweiten Signals, um ein Steuersignal zu erzeugen, wobei das Steuersignal kennzeichnend ist für die gewünschte late rale Bahnbewegung, und
eine Positioniereinrichtung, die anspricht auf das Steuersignal zum lateralen Positionieren der Bahn (16) bezüglich der Falzmaschine (80).
einen optischen Scanner (40) zum Abtasten der lateralen Position eines Bildes (42, 44, 46, 48) auf der Bahn (16), wobei der Scanner (40) ein erstes Signal erzeugt,
einen Kantenfühler (52), der benachbart dem optischen Scanner (40) gelegen ist, zum Abtasten der lateralen Position einer Bahnkante (54), wobei der Kantenfühler (52) ein zweites Signal erzeugt,
eine Steuereinrichtung (56) zum Verarbeiten des ersten und des zweiten Signals, um ein Steuersignal zu erzeugen, wobei das Steuersignal kennzeichnend ist für die gewünschte late rale Bahnbewegung, und
eine Positioniereinrichtung, die anspricht auf das Steuersignal zum lateralen Positionieren der Bahn (16) bezüglich der Falzmaschine (80).
14. System nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniereinrichtung
eine Eckschiene umfaßt.
15. System nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckschiene stromab
von dem optischen Scanner (40) angeordnet ist und einen zweiten Kantenfühler (86) um
faßt, der benachbart der Eckschiene angeordnet ist, wobei der zweite Kantenfühler (86) die
stromab gelegene Position der Bahnkante (90) für das Bild abtastet und die stromabwärts
gelegene Kantenposition der Steuereinrichtung (56) mitteilt, um das Steuersignal zu erzeu
gen.
16. System zur Steuerung der lateralen Position der einer Druckeinheit einer Rollen
druckmaschine zugeführten Bahn, wobei die Druckeinheit arbeitet, um Bilder auf der Bahn
zu drucken, gekennzeichnet durch
eine optische Scannereinrichtung (40) zum Abtasten der lateralen Position eines Bildes (42, 44, 46, 48) auf der Bahn (16), wobei die optische Scannereinrichtung (40) ein erstes Si gnal erzeugt,
eine Fühlereinrichtung (52), die benachbart der optischen Scannereinrichtung (40) gele gen ist, zum Abtasten der lateralen Position einer dem Bild (42, 44, 46, 48) entsprechenden Bahnkante (54), wobei die Fühlereinrichtung (52) ein zweites Signal erzeugt,
eine Steuereinrichtung (56) zum Verarbeiten des ersten und des zweiten Signals, um ein Korrekturpositions-Rückführsignal zu erzeugen, und
eine Führungseinrichtung, die auf das Korrekturpositions-Rückführsignal anspricht, wo bei die Führungseinrichtung die laterale Position der Bahn (16) steuert.
eine optische Scannereinrichtung (40) zum Abtasten der lateralen Position eines Bildes (42, 44, 46, 48) auf der Bahn (16), wobei die optische Scannereinrichtung (40) ein erstes Si gnal erzeugt,
eine Fühlereinrichtung (52), die benachbart der optischen Scannereinrichtung (40) gele gen ist, zum Abtasten der lateralen Position einer dem Bild (42, 44, 46, 48) entsprechenden Bahnkante (54), wobei die Fühlereinrichtung (52) ein zweites Signal erzeugt,
eine Steuereinrichtung (56) zum Verarbeiten des ersten und des zweiten Signals, um ein Korrekturpositions-Rückführsignal zu erzeugen, und
eine Führungseinrichtung, die auf das Korrekturpositions-Rückführsignal anspricht, wo bei die Führungseinrichtung die laterale Position der Bahn (16) steuert.
17. System zur Steuerung der lateralen Position der Bahn in einer Rollendruckmaschine
mit einer Druckeinheit zum Drucken einer Reihe gedruckter Bilder auf der Bahn,
gekennzeichnet durch
einen Kantenfühler (52), der in einem vorbestimmten lateralen Abstand von der Druck einheit (20) angeordnet ist, um die laterale Position der Bahnkante (54) abzutasten, wobei der Kantenfühler (52) ein Positionssignal erzeugt,
eine Steuereinrichtung (56) zum Verarbeiten des Positionssignals, um ein Steuersignal zu erzeugen, und
eine Positioniereinrichtung, die auf das Steuersignal anspricht, zur lateralen Positionie rung der Bahn (16).
einen Kantenfühler (52), der in einem vorbestimmten lateralen Abstand von der Druck einheit (20) angeordnet ist, um die laterale Position der Bahnkante (54) abzutasten, wobei der Kantenfühler (52) ein Positionssignal erzeugt,
eine Steuereinrichtung (56) zum Verarbeiten des Positionssignals, um ein Steuersignal zu erzeugen, und
eine Positioniereinrichtung, die auf das Steuersignal anspricht, zur lateralen Positionie rung der Bahn (16).
18. System nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniereinrichtung
eine Bahnführung (12) umfaßt, und daß die Bahnführung (12) die Bahn (16) lateral positio
niert relativ zu der Druckeinheit (20).
19. System nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniereinrichtung
eine Bahnführung (62) umfaßt, und daß die Bahnführung (62) die Bahn (16) lateral positio
niert relativ zu einem Längsschneider (66).
20. System nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahnführung (62)
stromab von den Druckeinheiten (20, 22, 24, 26) gelegen ist und einen zweiten Kantenfüh
ler (74) umfaßt, wobei der zweite Kantenfühler (74) die stromabwärts gelegene laterale
Position der Bahnkante (54) abtastet, wobei die Bahnführung (62) anspricht auf die strom
abwärts gelegene laterale Kantenposition zur lateralen Positionierung der Bahn (16).
21. System nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniereinrichtung
eine Eckschiene umfaßt, und daß die Eckschiene die Bahn (16) relativ zu einer Falzmaschi
ne (80) lateral positioniert.
22. System nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckschiene stromabwärts
von der Druckeinheit (20) gelegen ist und das System einen zweiten Kantenfühler
(86) umfaßt, der nahe der Eckschiene angeordnet ist, wobei der zweiten Kantenfühler (86)
die stromabwärts gelegene laterale Position der Bahnkante (90) abtastet und die stromabwärts
gelegene laterale Kantenposition der Steuereinrichtung (56) mitteilt, um das Steuersi
gnal zu erzeugen.
23. System zur Steuerung der lateralen Position einer Bahn, die einem Längsschneider
zugeführt wird auf einer Presse, die eine Druckeinheit aufweist zum Drucken einer Reihe
gedruckter Bilder auf der Bahn, wobei der Längsschneider arbeitet, um die Bahn in Längs
richtung in eine Mehrzahl von Streifen zu zerschneiden, gekennzeichnet durch
einen Kantenfühler (52), der in einem vorbestimmten lateralen Abstand von der Druck einheit (20) angeordnet ist, um die laterale Position der Bahnkante (54) abzutasten, wobei der Kantenfühler (52) ein Positionssignal erzeugt,
eine Steuereinrichtung (56) zum Verarbeiten des Positionssignals, um ein Steuersignal zu erzeugen, und
eine Bahnführung (62), die auf das Steuersignal anspricht, um die Bahn (16) bezüglich des Längsschneiders (66) lateral zu positionieren.
einen Kantenfühler (52), der in einem vorbestimmten lateralen Abstand von der Druck einheit (20) angeordnet ist, um die laterale Position der Bahnkante (54) abzutasten, wobei der Kantenfühler (52) ein Positionssignal erzeugt,
eine Steuereinrichtung (56) zum Verarbeiten des Positionssignals, um ein Steuersignal zu erzeugen, und
eine Bahnführung (62), die auf das Steuersignal anspricht, um die Bahn (16) bezüglich des Längsschneiders (66) lateral zu positionieren.
24. System nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahnführung (62)
stromab von der Druckeinheit (20) gelegen ist und einen zweiten Kantenfühler (74) umfaßt,
der die stromab gelegene laterale Position der Bahnkante (54) abtastet, wobei die Bahnfüh
rung (62) anspricht auf die stromab gelegene-laterale Kantenposition zur lateralen Positio
nierung der Bahn (16) bezüglich des Längsschneiders (66).
25. System nach Anspruch 23, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Steuerung der
lateralen Ausrichtung der Mehrzahl von einer Falzmaschine (80) zugeführten Streifen
(68, 70), wobei die Falzmaschine (80) arbeitet, um die Mehrzahl von Streifen (68, 70) in
Längsrichtung zu falzen, wobei die Einrichtung umfaßt
eine erste Eckschiene (82) zum lateralen Positionieren eines ersten der Mehrzahl von Streifen (68) bezüglich der Falzmaschine (80),
eine zweite Eckschiene (84) zum lateralen Positionieren eines zweiten der Mehrzahl von Streifen (68) bezüglich der Falzmaschine (80),
einen zweiten Kantenfühler (86), der nahe der ersten Eckschiene (82) angeordnet ist, zum Abtasten der lateralen Kantenposition der ersten der Mehrzahl von Streifen (68) und zum Mitteilen der lateralen Kantenposition an die Steuereinrichtung (56), um ein zweites Steuer signal zu erzeugen,
einen dritten Kantenfühler (88), der nahe dem zweiten Kantenfühler (86) angeordnet ist, zum Abtasten der lateralen Kantenposition der zweiten der Mehrzahl von Streifen (70) und zum Mitteilen der lateralen Kantenposition an die Steuereinrichtung (56), um ein drittes Steuersignal zu erzeugen,
wobei die erste Eckschiene (82) auf das zweite Steuersignal anspricht und die zweite Eckschiene (84) auf das dritte Steuersignal anspricht.
eine erste Eckschiene (82) zum lateralen Positionieren eines ersten der Mehrzahl von Streifen (68) bezüglich der Falzmaschine (80),
eine zweite Eckschiene (84) zum lateralen Positionieren eines zweiten der Mehrzahl von Streifen (68) bezüglich der Falzmaschine (80),
einen zweiten Kantenfühler (86), der nahe der ersten Eckschiene (82) angeordnet ist, zum Abtasten der lateralen Kantenposition der ersten der Mehrzahl von Streifen (68) und zum Mitteilen der lateralen Kantenposition an die Steuereinrichtung (56), um ein zweites Steuer signal zu erzeugen,
einen dritten Kantenfühler (88), der nahe dem zweiten Kantenfühler (86) angeordnet ist, zum Abtasten der lateralen Kantenposition der zweiten der Mehrzahl von Streifen (70) und zum Mitteilen der lateralen Kantenposition an die Steuereinrichtung (56), um ein drittes Steuersignal zu erzeugen,
wobei die erste Eckschiene (82) auf das zweite Steuersignal anspricht und die zweite Eckschiene (84) auf das dritte Steuersignal anspricht.
26. System nach Anspruch 25, gekennzeichnet durch eine zweite Bahnführung (12), die
stromauf von der Druckeinheit (20) angeordnet ist, zum Steuern der lateralen Position der
der Druckeinheit (20) einer Rollendruckmaschine (14) zugeführten Bahn (16), wobei die
zweite Bahnführung (12) anspricht auf das Steuersignal zum Positionieren der Bahn (16)
bezüglich der Druckeinheiten (20, 22, 24, 26).
27. System nach Anspruch 23, gekennzeichnet durch eine zweite Bahnführung (12), die
stromauf von der Druckeinheit (20) angeordnet ist, zum Steuern der lateralen Position der
der Druckeinheit (20) einer Rollendruckmaschine (14) zugeführten Bahn (16), wobei die
zweite Bahnführung (12) anspricht auf das Steuersignal zum Positionieren der Bahn (16)
bezüglich der Druckeinheit (20).
28. System zur Steuerung der lateralen Ausrichtung der einer Falzmaschine zugeführten
Bahn, wobei die Falzmaschine auf einer Druckstrecke gelegen ist, die eine Druckeinheit
zum Drucken einer Reihe von gedruckten Bildern auf der Bahn aufweist, und wobei die
Falzmaschine arbeitet, um die Bahn in Längsrichtung zu falzen, gekennzeichnet durch
einen Kantenfühler (52), der in einem vorbestimmten lateralen Abstand von der Druck einheit (20) angeordnet ist, um die laterale Position der Bahnkante (54) abzutasten, wobei der Kanterfühler (52) ein Positionssignal erzeugt,
eine Steuereinrichtung (56) zum Verarbeiten des Positionssignals, um ein Steuersignal zu erzeugen, und
eine Positioniereinrichtung, die anspricht auf das Steuersignal zur lateralen Positionierung der Bahn (16) bezüglich der Falzmaschine (80).
einen Kantenfühler (52), der in einem vorbestimmten lateralen Abstand von der Druck einheit (20) angeordnet ist, um die laterale Position der Bahnkante (54) abzutasten, wobei der Kanterfühler (52) ein Positionssignal erzeugt,
eine Steuereinrichtung (56) zum Verarbeiten des Positionssignals, um ein Steuersignal zu erzeugen, und
eine Positioniereinrichtung, die anspricht auf das Steuersignal zur lateralen Positionierung der Bahn (16) bezüglich der Falzmaschine (80).
29. System nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniereinrichtung
eine Eckschiene umfaßt.
30. System nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckschiene stromab
von der Druckeinheit (20) angeordnet ist und das System einen zweiten Kantenfühler (86)
umfaßt, der benachbart der Eckschiene gelegen ist, wobei der zweite Kantenfühler (86) die
stromabwärts gelegene laterale Kantenposition der Bahnkante (90) für das Bild abtastet und
die stromabwärts gelegene laterale Kantenposition der Steuereinrichtung (56) mitteilt, um
das Steuersignal zu erzeugen.
31. System zur Steuerung der lateralen Position der einer Druckeinheit einer Rollen
druckmaschine zugeführten Bahn, wobei die Druckeinheit arbeitet, um Bilder auf der Bahn
zu drucken, gekennzeichnet durch
einen Kantenfühler (52), der in einem vorbestimmten lateralen Abstand von der Druck einheit (20) angeordnet ist, um die laterale Position der Bahnkante (54) abzutasten, wobei der Kantenfühler (52) ein Positionssignal erzeugt,
eine Steuereinrichtung (56) zum Verarbeiten des Positionssignals, um ein Korrekturposi tions-Rückführsignal zu erzeugen, und
eine Führungseinrichtung (12), die auf das Korrekturpositions-Rückführsignal anspricht, wobei die Führungseinrichtung die laterale Position der Bahn (16) steuert.
einen Kantenfühler (52), der in einem vorbestimmten lateralen Abstand von der Druck einheit (20) angeordnet ist, um die laterale Position der Bahnkante (54) abzutasten, wobei der Kantenfühler (52) ein Positionssignal erzeugt,
eine Steuereinrichtung (56) zum Verarbeiten des Positionssignals, um ein Korrekturposi tions-Rückführsignal zu erzeugen, und
eine Führungseinrichtung (12), die auf das Korrekturpositions-Rückführsignal anspricht, wobei die Führungseinrichtung die laterale Position der Bahn (16) steuert.
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