DE1972033U - Ortsveraenderliche haus- und gartenbar. - Google Patents
Ortsveraenderliche haus- und gartenbar.Info
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Description
r. Wi
Petem.nganio.ur
Bremen, den 25. Juni 1967
St 3239
Friedrich. Stelling, 2131 Stuckenborstel Ortsveränderliche Haus- und Gartenbar
Es sind Isoliergefäße allgemein "bekannts in welche
kühl oder warm zu haltende in Flaschen "befindliche Getränke eingesetzt werden können. Solche Isoliergefäße
sind in der Regel so "beschaffen, daß der
Flaschenkörper selbst trocken "bleibt, d.h. also, daß sich die Flasche nicht in einem Behälter mit Eiswasser
oder mit Eisstücken durchsetztem Wasser "befindet. Bei ortsveränderlichen truhenähnlichen Behältern, die als
Haus- oder Gartenbar verwendet werden sollen, empfiehlt es sich mehrere Kammern vorzusehen, so daß man also
mehrere verschieden große und auch verschiedene Temperaturen erfordernde oder aufweisende Flaschen
in die Truhe einsetzen kann. Bei diesen an sich "bekannten thermoisolierten Behältern ist -es aber unter
Umständen empfehlenswert, daß man auch einen Eiswürfel
oder Eisschmelzwasser enthaltenden Behälter vorsieht.
Es ergibt sich dann die Möglichkeit, um den Eiswasserbehälter eine Anzahl anderer trockener Behälter mit
Abstand zu gruppieren, so daß von dem Eisbehälter ausgehend eine Kältestrahlung auf die daneben befindlichen
Isolierkammern möglich ist. Eine solche Kältestrahlung braucht nicht besonders intensiv zu sein, aber bei
verhältnismäßig hohen Außentemperaturen tritt trotz des Isoliermantels eine unerwünschte Wärmeaufladung
ein, die durch ein Kühlmittel wieder ausgeglichen werden kann.
Das sogenannte Hauptkühlgefäß mit Eiswasser wird
gemäß der Neuerung mit einem relativ dünnwandigen Mantel aus Wärmedämmstoff, z„ B. aus festem Kunststoffscliaum
umgeben und in diesen Kunststoff schaum werden zylindrische röhrenförmige Aussparungen vorgesehen,
so daß man Flaschen von oben her in diese Aussparungen einsetzen kann. Im lormalfall besitzt jede
Flasche eine besondere dem Flascheninhalt entsprechende Kellertemperatur, bevor man die Flasche in die Hausbar
einsetzt.
Man muß aber bedenken, daß die Flaschen an ihrem oberen Ende 5 also am Flaschenhals, der Raumtemperatur
ausgesetzt sind. Zur Verbesserung der Isolierung wird ein thermoisolierter oberer Abschlußdeckel
verwendet. Solche aufklappbaren thermoisolierten Deckel werden so angeordnet, daß sie im
aufgeklappten Zustand horizontal verlaufen. Dann kann
man die Innenfläche des Deckels zum Abstellen von Gläsern verwenden.
Während man also die Hausbar benutzt, sind die Flaschenhälse der Raumtemperatur ausgesetzt und die unerwünschte
Wärmeaufladung wird durch das Eiswasser ausgeglichen. Zwischen dem Eisbehälter und den daneben befindlichen
trockenen Einstellbehältern für Flaschen befindet sich gemäß der Neuerung eine Trennwand aus Wärmedämmstoff.
Diese Trennwand kann verschiedene Dicke aufweisen und man hat dadurch die Möglichkeit, die Kältestrahlung
auf einen benachbarten trockenen röhrenförmigen Einstellbehälter mehr oder weniger intensiv
zu halten»
Der Deckel wird in horizontaler lage gehalten, wenn er im aufgeklappten Zustand sich auf einen festen Tragegriff
als Anschlag abstützt. Die ganze Hausbar hat entweder ovale Querschnittsform oder z. B. kreisrunde Quer-
schnittsform, wie es in Figo 2 dargestellt ist» Es
kann aber auch eine rechteckige Querschnittsform angewandt werden, wobei die Hausbar dann eine kistenförmige
Gestalt besitzt.
I1Ur eine geschmackvolle äußere Erscheinung der Hausbar
muß gesorgt werden9 beispielsweise in der Weise, daß man die äußeren Wände aus Korbgeflecht herstellt»
Eine kleinere Hausbar kann man mit einem Tragegriff versehen, um die ganze Einrichtung z. B. von einem
Zimmer in ein anderes Zimmer zu tragen« Da aber solche Einrichtungen unter Umständen schwer sind, ist gemäß
der Neuerung die Hausbar an der Unterseite mit Schwenkrollen versehen, so daß man die ganze Bar auch in
jeder beliebigen Richtung wegrollen kann.
Der zentrale Eisbehälter besitzt an seiner Unterseite einen etwas nach unten durchgewölbten Boden. An der
tiefsten Stelle besitzt er einen Wasserablaßstutzen oder einen Ablaßhahn. Der ganze Behälter hat infolge der
Stützrollen genügend Bodenhöhe, so daß man eine Wasserauffangschale unter den Behälter schieben kann, wenn
man das Schmelzwasser ablassen will. Die Außenwände der Hausbar sind soweit nach unten gezogen, daß der Ablaßhahn
nicht sichtbar ist.
Figur 1 und 2 zeigen von der Seite in teilweisem Schnitt und Ansicht eine
fahrbare eimerförmige Hausbar mit
mehreren oben offenen Kühlkammern und Klappdeckel.
Figur 3 und 4 zeigen eine fahrbare kistenförmige
Hausbar ebenfalls mit mehreren Kühlkammern.
-4-
Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel, wobei die Hausbar
außen Korbgeflecht besitzt und im ganzen eine aufrechtstehende etwa zylindrische Form aufweist. Der in
dieser Hausbar, befindliche Eiswasserbehälter ist zylindrisch gestaltet und außermittig angeordnet. Um
diesen Eiswasserbehälter sind einseitig herum gruppiert weitere zylindrische Einstellbehälter für Flaschen angeordnet,
die dazu bestimmt sind, Flaschen verschiedenen Durchmessers stehend aufzunehmen, wie es sich aus Pig.
ergibt, die eine Draufsicht nach dem Behälter gemäß Pig. 1 darstellt.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 zeigt eine Hausbar,
die kistenförmig ausgestaltet ist und wobei die äußere Wandung entweder aus Kunststoffplatten mit imitierter
Holzmaserung oder aus geeignetem Dämmstoff besteht. Die Außenwand kann aber auch wie beim Beispiel gemäß
Fig. 1 aus Flechtwerk bestehen, beispielsweise, aus
Weidengeflecht oder aus Metallgeflecht. Um den zentralen mittleren Eiswasserbehälter herum sind eine Anzahl
zylindrischer Einstellgefäße für Flaschen angeordnet, die mit ihren Wandungen zum Teil an die Wandungen des
Eisbehälters anschließen. Andere Einstellbehälter sind wiederum von diesen Wandungen etwas entfernt, so daß
zwischen beiden Wandungen noch eine relativ dünne Wand aus Dämmstoff besteht. Auf diese Weise kann man den
Temperaturaustausch mehr oder weniger intensivieren. Der aufklappbare Deckel legt sich im geöffneten Zustand gegen
einen Jnschlag, z. B. gegen einen Handgriff und bildet im
geöffneten Zustand mit seiner Innenfläche eine tischförmige Auflage zum Absetzen von Trinkgläsern.
Der Isolierbehälter 1 gemäß Fig. 1 besitzt eine zylindrische Gestalt und ist oben mit einem aufklappbaren
Deckel 2 versehen und unter dem Boden befinden sich Schwenkrollen 3, die den ganzen Behälter ortsbeweglich
machen, ohne daß man ihn z. B. mit dem bügeiförmigen
Tragegriff 4 anhebt ο Der oben offene zentrale Eiswasserbehälter
5 ist außermittig im Innern des Behälterkörpers 1 angeordnet. In den Bisbehälter 5
werden intensiv zu kühlende Flaschen eingesetzt. Um den zentralen Eisbehälter 5 herum sind eine Anzahl
weiterer röhrenförmiger oben offener Behälter 6, 7, 8, 9 angeordnet, die verschiedene Durchmesser und/oder
Tiefe aufweisen und die von der Außenwand des Eisbehälters verschieden weit entfernt angeordnet sind. Diese
im Innern trockenen Behälter 65Y5O59 sind in Wärmedämmstoff
gelagert, der z„ B. aus Kunststoffschaum besteht
und formhaltig ist. Der aufklappbare Deckel 2 stützt sich in der Offenlage gegen einen Handgriff 10 an und
dient mit seiner Innenfläche 11 zum Abstellen von Trinkgläsern,
Der zentrale Eisbehälter 5 besitzt beim Beispiel nach Fig. 1 an seiner Unterseite einen Wasserablaßstutzen 12,
der von außen nicht sichtbar ist, weil der untere Rand den Behälterboden 14 nach unten überragt. Am Behälterboden
14 sind gleichzeitig die Schwenkrollen 3 befestigt.
Beim Beispiel nach den Figuren 3 und 4 ist der eckige zentrale Eisbehälter 15 in der Mitte des kistenförmigen
Behälters 16 angeordnet. Um diesen Behälter 15 herum sind für Flaschen bestimmte oben offene zylindrische
Einsetzbehälter angeordnet, wobei sich die an den Schmalseiten des rechteckigen kistenförmigen Behälters
vorgesehenen Einsetzbehälter den Wandungen des Eisbehälters mehr nähern als die übrigen Einsetzbehälter. Die Einsetzbehälter
sind auch bei diesem Ausführungsbeispiel in formhaltigem Dämmstoff gelagerte Der Biswürfelbehälter
besitzt an der tiefsten Stelle seines Bodens einen Wasserablaßhahn 17. Auch bei diesem Beispiel ist der ein- oder
zweiteilige Deckel 2 nach außen aufklappbar und stützt sich in aufgeklapptem Zustand in Horizontallage gegen den
Handgriff 10 ab,
-6-
S chut ζ ans prüche
Claims (1)
- Schutζansprüche. Truhenförmige Haus- oder G-artenbar zur Aufnahme von Flaschen, wobei die Wandungen der Gartenbar in an sich bekannter Tfeise thermoisoliert sind und die Flaschen von oben in den die Hausbar bildenden Behälter eingesetzt oder herausgenommen werden können,dadurch gekennzeichnet, daß der die Hausbar bildende Behälter mehrere gegeneinander thermoisolierte Einzelkammern aufweist.2. Haus- oder G-artenbar nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß eine zentral im Innern des die G-artenbar bildenden Körpers angeordnete Einstellkammer als wasserdichte Kaminer zur Aufnahme von Eiswürfeln oder Schmelzwasser mit am Boden dieser Kammer angeordnetem Ablaßstutzen ausgebildet ist.3. Haus- oder G-artenbar nach Anspruch 1 und 2,dadurch gekennzeichnet, daß weitere Einstellkammern zylindrischer Gestalt um die Eiswürfel oder Schmelzwasser enthaltende Kammer herumgruppiert und als Trockenkammern mit Wandungen aus Dämmstoff ausgebildet sind.4. Haus- oder Gartenbar nach einem der Ansprüche 1 bisdadurch gekennzeichnet, daß die Trennwände zwischen der zentralen Eiskammer und den für die Aufnahme von Flaschen bestimmten zylindrischen Einstellkammern verschieden dick sind.-7-5. Haus- oder Gartenbar nacli einem der Ansprüche 1 bis 4 jdadurch, gekennzeichnet, daß die innen trockenen Piaschenkammern verschiedene Tiefe aufweisen.6. Haus- oder Gartenbar nach einem der Ansprüche 1 bis 5,dadurch gekennzeichnet, daß die Gartenbau entweder eimerförmige oder kistenförmige Gestalt aufweist und fahrbar ausgebildet ist, wobei im Falle der kistenförmigen Ausgestaltung des truhenförmigen Körpers auch der Eisbehälter kistenförmig geformt ist und die innen trockenen Kammern für das Einstellen von Flaschen in an sich bekannter Weise zylindrische Gestalt besitzen.7. Haus- oder Gartenbar nach einem der Ansprüche 1 bis β 5dadurch gekennzeichnet, daß alle Kühlkammern einen klappbar am Rand des truhenförmigen Körpers befestigten thermoisolierten Deckel aufweisen, der in geöffnetem Zustand sich in Horizontallage gegen einen ortsfesten Anschlag abstützt.8ο Haus- oder Gartenbar nach einem der Ansprüche 1 bis 7,dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel an seiner bei geschlossenem Deckel unten befindlichen Seite aus festem Werkstoff mit ebener Oberfläche besteht, so daß die Innenseite des aufgeklappten Deckels als Tischfläche zum Absetzen von Trinkgläsern benutzbar ist.-8-9. Haus- oder Gartenbar nach einem der Ansprüche 1 bis 8,dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Seitenwandung über den Behälterboden nach unten vorsteht und dadurch den Ablaßstutzen des Eisbehälters, sowie auch teilweise die unter dem Behälterboden vorgesehenen Laufrollen unsichtbar macht.10. Haus- oder Gartenbar nach einem der Ansprüche 1 bis 9,dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag für den Deckel aus einem an der Außenseite der truhenförmigen Gartenbau befindlichen Handgriff besteht.11. Haus- oder Gartenbar nach einem der Ansprüche 1 bis 10,dadurch gekennzeichnet, daß am Behälterboden mindestens drei Schwenkrollen angeordnet sind.12. Haus- oder Gartenbar nach einem der Ansprüche 1 bis 11,dadurch gekennzeichnet, daß die äußere IJmmantelung des die Kühlkammern enthaltenden truhenförmigen Gesamtbehälters aus Flechtmaterial besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST21451U DE1972033U (de) | 1967-06-30 | 1967-06-30 | Ortsveraenderliche haus- und gartenbar. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEST21451U DE1972033U (de) | 1967-06-30 | 1967-06-30 | Ortsveraenderliche haus- und gartenbar. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1972033U true DE1972033U (de) | 1967-11-09 |
Family
ID=33378212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST21451U Expired DE1972033U (de) | 1967-06-30 | 1967-06-30 | Ortsveraenderliche haus- und gartenbar. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1972033U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8921430B2 (en) | 2009-06-30 | 2014-12-30 | Cognis Ip Management Gmbh | Ester mixtures and compositions comprising such ester mixtures |
-
1967
- 1967-06-30 DE DEST21451U patent/DE1972033U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8921430B2 (en) | 2009-06-30 | 2014-12-30 | Cognis Ip Management Gmbh | Ester mixtures and compositions comprising such ester mixtures |
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