DE19720297A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Eindosierung von körnigem Grobgut in eine Luftstrahlmühle - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Eindosierung von körnigem Grobgut in eine LuftstrahlmühleInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur Eindosierung von körnigem Grobgut
in eine Luftstrahlmühle, bei dem das zu mahlende Grobgut durch einen mit Treibluft
betriebenen Injektor in die Luftstrahlmühle geblasen wird. Außerdem betrifft die
Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, die aus einem mit
Treibluft gespeisten Injektor, einem am Injektor angebrachten Injektortrichter und
einem am Injektortrichter angeschlossenen Dosierorgan zur Beschickung des Injektor
trichters mit dem zu mahlenden, pulverförmigen Grobgut besteht.
Strahlmühlen werden mit Druckluft, Inertgas, oder Dampf als Treibmittel betrieben.
Zur Vereinfachung wird im Folgenden (beispielhaft) immer von Druckluft als Treib
mittel gebrochen. Beim Produkteintrag mittels Injektoren in Strahlmühlen und insbe
sondere in Spiralstrahlmühlen kann es zum Rückblasen kommen, z. B. wenn die
Injektorfangdüse (Venturidüse) einen zu geringen Gegendruck im Vergleich zum
Mühleninnendruck aufbaut oder durch Produktanbackungen belegt ist. Der Mühlen
innendruck ist vom Mahlkammer-Hold-Up abhängig. Im Leerlauf muß ein hoher
Innendruck überwunden werden. Dies erfordert vielfach Fangdüsen mit kleinen
Mischstreckendurchmesser. Der Mühleninnendruck fällt stark ab, sobald Produkt in
der Mahlkammer ist. In diesem Zustand könnte durchaus eine Injektorfangdüse mit
größerem Durchmesser gewählt werden. Tatsächlich wird in der Praxis häufig eine
Strahlmühle mit möglichst großen Fangdüsen betrieben, um schlecht fluidisierbare
oder anbackende Produkte leichter eintragen zu können. Dabei muß eine ständige
Produktzufuhr sichergestellt sein, da sonst eine Rückströmung in den Injektor und in
die Produktaufgabevorrichtung einsetzt (Rückblasen). Dies erfordert eine sorgfältige
Überwachung durch das Bedienungspersonal. Hersteller von Strahlmühlen und insbe
sondere von Spiralstrahlmühlen bieten bisher keine automatisierte Überwachung
gegen Rückblasen des Produkteintrages an vorgeschalteten Injektor-Dosiereinrich
tungen an.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, apparative Vorkehrungen zu treffen, um
einen sicheren und störungsfreien Betrieb einer Strahlmühle ohne Überwachung durch
Personal zu ermöglichen und die Produktzudosierung im jeweils optimalen Bereich zu
fahren. Zudem sollen auch der An- und Abfahrvorgang von einer Leitwarte aus
automatisch erfolgen können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
- a) daß das Grobgut einem am Injektor angebrachten, geschlossenen trichter förmigen Injektortrichter kontinuierlich zugeführt wird,
- b) daß der Druck p an einer produktfreien Stelle im Injektortrichter gemessen wird und
- c) daß durch Nachstellung des Treibluftmengenstroms am Injektor der Druck p im Injektortrichter auf einem vorgewählten Unterdruck-Sollwert p0 konstant gehalten wird.
Vorzugsweise wird der Sollwert p0 innerhalb eines Druckbereiches p1 ≦ p0 ≦ p2
vorgegeben, wobei der obere Grenzwert p2 dadurch charakterisiert ist, daß bei diesem
Druck gerade noch keine Rückströmung aus dem Injektor in den Injektortrichter
erfolgt. Auf diese Weise kann eine Minimierung der zum Betrieb des Injektors
erforderlichen Luftmenge erreicht werden.
Im praktischen Betrieb liegt der Sollwert p0 zweckmäßig innerhalb eines Bereichs
von 1 mbar bis 0,2 mbar Unterdruck (gegenüber Normaldruck).
Die Regelung ist vorteilhaft als Proportionalregelung ausgeführt; d. h. der Treibluft
mengenstrom wird proportional zu der im Injektortrichter gemessenen Druckab
weichung Δp vom Sollwert p0 nachgestellt.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden die Mahlluft für die Luft
strahlmühle und die Produktzufuhr in den Injektortrichter abgeschaltet, wenn der
Druck im Injektortrichter einen oberhalb des Grenzdrucks p2 liegenden Grenzwert p3
überschreitet. Auf diese Weise kann im Falle von unvorhergesehenen Betriebs
störungen die Dosiervorrichtung abgeschaltet und ein Rückblasen des pulverförmigen
Mahlguts aus der Dosiervorrichtung in die Umgebung sicher vermieden werden.
Bei empfindlichen zu mahlenden Produkten kann es zweckmäßig sein, das Mahlgut im
Injektortrichter mit einem Inertgas zu beaufschlagen. Auf diese Weise kann z. B. bei
hygroskopischen Produkten der Zutritt von Raumluft bzw. Luftfeuchte vermieden
werden. Ferner sind Fälle aufgetreten, wo die durch den Zerkleinerungsvorgang beim
Mahlen aktivierten Oberflächen des Mahlguts vom Luftsauerstoff angegriffen wurden.
In diesen Fällen ist dann ebenfalls ein Überschleiern des Mahlguts im Injektortrichter
und eine Beaufschlagung der Luftstrahlmühle mit Inertgas von Vorteil.
Zur Durchführung des Regelverfahrens hat sich eine Vorrichtung bewährt, die aus
einem mit Treibluft gespeisten Injektor, einem am Injektor angebrachten Injektor
trichter, und einem am Injektortrichter angeschlossenen Dosierorgan zur Beschickung
des Injektortrichters mit dem zu mahlenden, Grobgut besteht und erfindungsgemäß
durch einen Regelkreis gekennzeichnet ist, der einen Drucksensor zur Messung des
Drucks p in dem geschlossenen Injektortrichter, ein motorisch verstellbares Ventil im
Injektor als Stellglied für die Veränderung des eingespeisten Treibluftmengenstroms
und einen Regler aufweist, der den Druck-Istwert p mit einem vorgegebenen Soll
wert p0 vergleicht und ein Steuersignal zur Betätigung des Stellglieds und damit zur
Minimierung der Differenz Unterdrucksollwert minus Unterdruck-Istwert liefert. Der
Drucksensor ist dabei vorzugsweise im produktfreien Raum am Deckel des Injektor
trichters angeordnet.
Das Dosierorgan zur Beschickung des Injektortrichters mit dem Mahlgut besteht
vorteilhaft aus einer Dosierschnecke.
Mit der Erfindung werden folgende Vorteile erzielt:
- - Aufgrund der geregelten und gleichzeitig minimierten Injektorluftzuführung wird die Sichtwirkung der nachgeschalteten Luftstrahlmühle verbessert, da die Injek torluft eine Störung der Spiralströmung in der Mahlkammer darstellt. Dieser störende Einfluß wird auf dem geringstmöglichen Niveau gehalten.
- - Außerdem können aufgrund der geregelten Injektorluftminimierung neue Anwen dungen für die Einbindung von Strahlmühlen in Regelkonzepte erschlossen werden.
- - Da der Injektor jeweils nur mit der gerade eben notwendigen, minimalen Luft menge arbeitet, wird das Produkt schonend in die Mahlkammer eingetragen. Bei stark klebenden oder schleißenden Produkten verlängert sich dadurch auch die Standzeit der Fangdüse am Eintritt in die Strahlmühle.
- - In geringem Umfang wird auch noch Treibmittel (Druckluft, Stickstoff oder Dampf) eingespart.
- - Der Injektoreintrag ist geschlossen. Eine Kontamination durch eingesaugte Partikel aus der Umgebung ist ausgeschlossen; ebenso der Eintrag von Luftsauer stoff bei inertisierter Fahrweise (Einspeisung von Inertgas in den Injektortrichter).
- - Die Mühle ist abgesichert gegen Rückblasen. Dadurch wird eine Kontamination der Umgebung mit Produkt sicher vermieden (Verbesserung der Arbeitssicher heit).
- - Als Nebeneffekt ergibt sich eine starke Geräuschminderung.
- - Weiterhin kann die Mühle mit mit einer Fangdüse betrieben werden, deren Mischstreckendurchmesser für einen sicheren Betrieb bei ungeregelter Fahrweise zu groß wäre.
- - Der An- und Abfahrvorgang der Strahlmühle kann automatisiert durchgeführt werden.
Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand einer in der
Zeichnung schematisch dargestellten Regeleinrichtung erläutert.
Luftstrahlmühlen werden heute in der chemischen Industrie in großem Umfang zur
Partikelzerkleinerung eingesetzt. Diese Mühlen zeichnen sich durch ihren einfachen
Aufbau, die gute Reinigbarkeit und ihre Wartungsfreundlichkeit aus. Die Eintragung
des Mahlgutes erfolgt dabei durch eine der Strahlmühle vorgeschaltete Luftstrahl
injektor-Dosiervorrichtung.
Nachteilig ist, daß der Betrieb von Strahlmühlen häufig sehr personalintensiv ist. So
bilden sich z. B. bei stark klebenden Produkten vielfach Anbackungen im Injektor
eintrag. Dies kann im Extremfall zum "Rückblasen" und zur Kontamination der
Umgebung mit Produkt führen. Es wurde daher nach betriebsnahen Lösungen für
Steuer- und Regelkonzepte gesucht, die die Handhabung und die Betriebssicherheit
der Mühlen in Verbindung mit einer Luftstrahlinjektor-Dosiervorrichtung erheblich
verbessern.
Die Prinzipzeichnung zeigt die Luftstrahlmühle 1 mit der Injektor-Dosiervorrich
tung 2. Letztere besteht aus dem Luftstrahlinjektor 3 mit einem Ventil 4 und einem
Stellmotor 5 zur Verstellung des Ventil-Öffnungsquerschnitts. Anstelle eines Ventils
könnte auch eine verstellbare Blende verwendet werden. Stromabwärts des Ventils 4
ist ein Injektortrichter 6 angesetzt, aus dem das pulverförmige Mahlgut vom Injek
tor 3 angesaugt wird und dann mit dem Injektorluftstrom in die Strahlmühle 1 einge
tragen wird. Der Injektortrichter 6 wird mittels einer Dosierschnecke 7 mit dem Mahl
gut aus dem Aufgabebehälter 8 beschickt. Der mit einem Deckel 9 abgeschlossene
Injektortrichter 6 kann über den Stutzen 10 mit Luft oder einem Inertgas beaufschlagt
werden. Der Injektor 3 und die Strahlmühle 1 werden über die Leitungen 11 und 12
bzw. die Hauptleitung 13 mit Druckluft versorgt. In die Leitung 12, in den Injektor 3
und in den Injektortrichter 6 sind Druckmeßfühler 14, 15, und 16 eingebaut. Mit dem
Meßfühler 14 wird der Mahlluftbetriebsdruck an der Strahlmühle 1 und mit dem Meß
fühler 15 der Injektorvordruck gemessen. Der Druckmeßfühler 16, der im produkt
freien Raum am Deckel 9 des Injektortrichters 6 angeordnet ist dient zur Messung
des Gasdrucks im Injektortrichter. Sämtliche Meßgrößen werden einem Steuerrechner
17 zugeführt. Mit dem Ventil 18 kann der Betriebsdruck für die Strahlmühle 1 und
den Injektor 3 eingestellt werden.
Der Injektor 3 erzeugt zunächst in dem geschlossenen Injektortrichter 6 einen so
starken Unterdruck, daß aus der Dosierschnecke 7 unkontrolliert Mahlgut angesaugt
würde. Dies wird durch die Einspeisung von Inertgas oder Zusatzluft vermieden, die
dem Injektortrichter 6 über den Stutzen 10 zugeführt wird. Durch die Zusatzluft kann
das Druckniveau soweit angehoben werden, daß kein Produkt unkontrolliert einge
saugt wird. Die Einstellung der Zusatzluft erfolgt manuell.
Naturgemäß arbeiten die Injektoren produktbeladen mit einem starkem Luftüber
schuß. Nur im Leerlauf ist eine hohe Luftmenge erforderlich. Die leere Mühle wird
mit maximalem Injektorvordruck angefahren. Der hohe Vordruck ist notwendig, um
Mahlgut gegen den Mühleninnendruck einzutragen. Liegt Mahlgut in der Mühle vor,
sinkt der Mühleninnendruck. Daraufhin kann der Injektorvordruck zurückgenommen
werden, da nur noch ein geringerer Gegendruck überwunden werden muß. Der Vor
druck wird soweit zurückgenommen, daß stets ein minimaler Unterdruck im Injektor
bereich aufrecht erhalten wird, der gerade noch so groß sein soll, daß ein Zurück
blasen von Mahlgut aus dem Injektortrichter 6 in die Umgebung sicher vermieden
wird. Zu diesem Zweck wurde die nachfolgend beschriebene Regelung entwickelt.
Der Meßfühler 16 bildet zusammen mit dem Steuerrechner 17 und dem Stellmotor 5
zur Verstellung des Ventils 4 im Injektor 3 einen Regelkreis, mit dessen Hilfe der
Druck p im Injektortrichter 6 konstant gehalten wird. Der Stellmotor 5 bewirkt eine
Verkleinerung oder Vergrößerung des Öffnungsquerschnitts des Ventils 4 und damit
eine Verminderung oder Vergrößerung des Treibluftmengenstroms im Injektor 3. Die
Verminderung des Treibluftmengenstroms führt zu einer Verminderung und die Ver
größerung zu einer Erhöhung des Unterdrucks p im Injektortrichter 6. Der Sollwert
p für den Unterdruck p wird dabei im Bereich p1 = 1 mbar bis p2 = 0.2 mbar ein
gestellt. Bei einem Unterdruck von 0,2 mbar kann erfahrungsgemäß noch zuverlässig
verhindert werden, daß eine Rückströmung aus dem Injektor 3 in den Injektortrichter
6 erfolgt.
Tritt eine Verringerung der Mahlgutzufuhr auf, so erhöht sich der Mühleninnendruck.
Für einen störungsfreien Betrieb ist dann eine Erhöhung des Injektorvordruckes
notwendig. Dies geschieht über den im Steuerrechner 17 hinterlegten Regelalgo
rithmus, der den Injektorvordruck so lange erhöht, bis erneut Unterdruck vorliegt.
Analog kann der Injektorvordruck reduziert werden, wenn die Mahlgutzufuhr erhöht
wird.
Versuche haben gezeigt, daß es möglich ist, die Luftstrahlmühle mit dieser Regelung
automatisiert zu betreiben. Die Regelung war in der Lage, Änderungen in der Mahl
gutzufuhr, bzw. in der Druckluftversorgung auszuregeln. Es ist somit möglich, die
Luftstrahlmühle mit der minimalen Injektorluftmenge zu betreiben, ohne das Risiko
einzugehen, daß Mahlgut aus dem Injektorbereich in die Umgebung geblasen wird.
Die Minimierung der Injektorluftmenge zieht auch eine Verbesserung der Sicht
wirkung der Strahlmühle nach sich, da die über den Injektor eingetragene Falschluft
menge die Sichtwirkung negativ beeinflußt. Außerdem kann auf diese Weise die
Mühle mit einer großen Fangdüse sicher angefahren werden, ohne während des
Betriebes unnötig große Falschluftmengen in Kauf nehmen zu müssen.
Als positiver Nebeneffekt ergab sich durch die Kapselung des Eintragsbereiches und
die Injektorluftminimierung eine deutliche Reduktion des Betriebsgeräusches der
Luftstrahlmühle. Im Leerlauf betrug die Schallemission 105 dbA. Mit Mahlgut in der
Mahlkammer sank der Wert auf < 90 dbA. Bei der geschlossenen Ausführung mit
Injektorluftminimierung konnte die Schallemission auf ca. 70 dbA reduziert werden.
Kann die eingetretene Abweichung vom Sollwert p0 für den Unterdruck im Injektor
trichter 6 nicht mehr über die Injektorluftmenge korrigiert werden, so ist eine Notab
schaltung der Strahlmühle vorgesehen. Diese Notabschaltung arbeitet in der Weise,
daß bei Überschreitung eines Grenzwerts p3 im Injektortrichter 6 ein Magnetventil 18
in der zentralen Druckversorgungungsleitung 13 geschlossen und die Mahlgutzufuhr
durch Abschalten der Mahlgutdosierschnecke 7 unterbunden wird. Der Schwellwert
für die Abschaltung wird in der Praxis auf einen Wert zwischen 0.2 mbar und 0 mbar
eingestellt. Dadurch ist gewährleistet, daß auch in kritischen Störfällen kein Mahlgut
durch Rückblasen aus dem Injektorbereich in die Umgebung gelangt.
Claims (9)
1. Verfahren zur Eindosierung von körnigem Grobgut in eine Luftstrahlmühle
(1), bei dem das zu mahlende Grobgut durch einen mit Treibluft betriebenen
Injektor (3) in die Luftstrahlmühle (1) geblasen wird, dadurch gekennzeichnet,
- a) daß das Grobgut einem am Injektor (3) angebrachten, geschlossenen Injektortrichter (6) kontinuierlich zugeführt wird,
- b) daß der Druck p an einer produktfreien Stelle im Injektortrichter (6) gemessen wird und
- c) daß durch Nachstellung des Treibluftmengenstroms am Injektor (3) der Druck p im Injektortrichter (6) auf einem vorgewählten Unterdruck- Sollwert p0 konstant gehalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend einem
Betrieb mit minimaler Injektorluftmenge der Sollwert p0 innerhalb eines
Bereiches p1 ≦ p0 ≦ p2 vorgegeben wird, wobei der obere Grenzwert p2 da
durch charakterisiert ist, daß bei diesem Druck gerade noch keine Rück
strömung aus dem Injektor (3) in den Injektortrichter (6) erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sollwert p0
innerhalb eines Bereichs von p1 = 1 mbar bis p2 = 0.2 mbar Unterdruck ein
gestellt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibluft
mengenstrom proportional zu der im Injektortrichter (6) gemessenen Druck
abweichung Δp vom Sollwert p0 nachgestellt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mahlluft
für die Luftstrahlmühle (1) und die Produktzufuhr in den Injektortrichter (6)
abgeschaltet werden, wenn der Druck im Injektortrichter (6) einen oberhalb
des Grenzdrucks p2 liegenden Grenzwert p3 überschreitet.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Injektor
trichter (6) mit Inertgas beaufschlagt wird.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 6, be
stehend aus einem mit Treibluft gespeisten Injektor (3), einem am Injektor (3)
angebrachten Injektortrichter (6) und einem am Injektortrichter (6) ange
schlossenen Dosierorgan (7) zur Beschickung des Injektortrichters (6) mit
dem zu mahlenden, pulverförmigen Grobgut, gekennzeichnet durch einen
Regelkreis mit einem Druckmeßfühler (16) zur Messung des Drucks p in dem
geschlossenen Injektortrichter (6), einem motorisch verstellbaren Ventil (4, 5)
im Injektor (3) als Stellglied für die Veränderung des eingespeisten Treibluft
mengenstroms und einem Regler, der den Druck-Istwert p mit einem vorge
gebenen Sollwert p0 vergleicht und ein Steuersignal zur Betätigung des Stell
glieds (4, 5) liefert.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck
meßfühler (16) am Deckel (9) des Injektortrichters (6) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Dosier
organ aus einer Dosierschnecke (7) besteht.
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