DE19720883A1 - Demontierbarer Prüfkörper in Form eines Tetraeders - Google Patents
Demontierbarer Prüfkörper in Form eines TetraedersInfo
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Description
Beschrieben wird ein Prüfkörper zur Überwachung von räumlich positionierenden bzw.
messenden Systemen allgemein, speziell von mobilen Koordinatenmeßgeräten. Mit
solchen Geräten werden meist große und ortsfeste Objekte gemessen. Damit die ent
sprechenden Prüfkörper zur Überwachung dieser mobilen Geräte mit wirtschaftlich
vertretbarem Aufwand vor Ort transportiert werden können, müssen sie einfach de
montierbar und sehr leicht sein. Die Prüfkörper dürfen durch Demontage und Montage
nicht ihre kalibrierten Eigenschaften ändern.
Erfindungsgemäß werden diese Anforderungen besonders einfach durch eine spezielle
Tetraederkonstruktion aus Stäben (Detail 1 in Fig. 1) und Kugeln (Detail 2 in Fig. 1)
erfüllt. Die erfindungsgemäße Konstruktion besitzt eine sehr hohe Reproduzierbarkeit
der relativen Kugelpositionen bei wiederholter Montage und Demontage. Um diese Re
produzierbarkeit zu erreichen, ist bei der Wieder-Montage nur ein grobes Positionieren
der Stäbe zueinander erforderlich. Diese erfindungsspezifische Eigenschaft beruht auf
der Tatsache, daß die Stäbe mit ihren (vorzugsweise planparallelen) Enden vier
"Nester" für die Kugeln bilden, in denen die Kugeln statisch bestimmt ruhen, ohne
selbst Kräfte in der Struktur übertragen zu müssen, was bei anderen dreidimensionalen
demontierbaren Strukturen unvermeidbar ist, um alle Teile in ihre Sollage zu bringen.
Die Kugelmittelpunkte liegen näherungsweise auf den Verlängerungen der Stabach
sen, um bei Biegung der Stäbe eine minimale Längenänderung zu erfahren. Eine Late
ralverschiebung der Stäbe hat keinen Einfluß (Fig. 2), eine Axialverschiebung nur einen
Einfluß zweiter Ordnung (Fig. 3) und eine Drehung der Stäbe (Fig. 2) ebenso nur einen
kleinen Einfluß ("Cosinus-Fehler") auf die Geometrie des Tetraeders.
Die sechs Längenabweichungen in den sechs Stabrichtungen erlauben es, sechs Frei
heitsgrade des Meßgeräts mit nur einer einzigen Prüfkörperaufstellung und Messung
zu prüfen, z. B. die drei Maßstabsfaktoren und die drei Orthogonalitätsabweichungen
eines kartesischen Koordinatenmeßgeräts. Wegen der Tetraederform sind alle Kugeln
mit nur einem einzigen Taststift zugänglich! Dies sind gerade die Abweichungen, die
den größten Änderungen mit der Zeit unterliegen und deshalb am häufigsten über
wacht werden müssen.
Es ergibt sich so zwar ein deutlich geringerer Informationsgehalt pro Aufstellung
(Position) als bei Verwendung von Kugelquadern oder Kugelplatten, mit denen in einer
einzigen Aufstellung erheblich mehr Freiheitsgrade abgeprüft werden können. Der
Gesamtaufwand, abhängig von Preis, Transport, Kalibrierung, Lagerung und Aufbau
des Prüfkörpers vor Ort, ist aber bei sehr großen Geräten trotzdem erheblich geringer,
bzw. bei mobilen Geräten überhaupt erst im Bereich der wirtschaftlichen Möglichkeiten.
So ergibt sich für große zu prüfende Geräte im allgemeinen ein guter wirtschaftlicher
Kompromiß, wenn man den Tetraeder zu Überwachungen zwischen den eigentlichen
Kalibrierungen bzw. vollständigen Abnahmen vorsieht und die Kalibrierungen bzw.
vollständigen Abnahmen etwas häufiger plant, als es bei Verwendung der erwähnten
informativeren Überwachungsmethoden nötig gewesen wäre. Auch kann der Tetraeder
bei aufeinanderfolgenden Überwachungen in variierenden Lagen im Raum gemessen
werden um den Mangel an Information auszugleichen. Kugelquader und Kugelplatten
sind also bei kleineren und mittleren zu überwachenden Geräten bis über 2 m Achs
länge (also bei Prüfkörpern von bis zu etwa einem Meter Abmessungen) eindeutig ge
genüber dem Tetraeder vorzuziehen, da hier Preis, Transport, Kalibrierung, Lagerung
und Aufbau dieser im allgemeinen nicht demontierbaren Prüfkörper vor Ort weniger ins
Gewicht fallen.
Grundsätzlich kann gesagt werden, daß der Tetraeder auch durch einen einzigen kali
brierten Stab ersetzt werden kann, der in sechs Stellungen im Raum gemessen wird.
Der Aufwand für die wechselnde Aufstellung des Stabes ist aber deutlich größer als für
die Messung des Tetraeders. Die Messung des Stabes erfordert 12 Kugelmessungen,
die des Tetraeders nur 4 Kugelmessungen, um die gleiche Information zu erhalten. Der
Aufwand für die Anfertigung des Tetraeders plus der der erforderlichen Vorrichtung zur
Aufstellung des Tetraeders entspricht etwa dem Aufwand der auch für einen Stab in
klusive Aufstellvorrichtung für die raumschräge Anordnung erforderlich ist ("der Tetrae
der ist seine eigene Aufstellvorrichtung"). Bei Bedarf, also wenn ähnlicher Informati
onsgehalt wie der aus Messungen an einem Quader oder einer Kugelplatte erforderlich
ist, läßt sich der Tetraeder etwa ebenso leicht wie ein Stab in weitere Stellungen brin
gen, wobei jede Stellung, wie erwähnt, aber sechs Kugelstabstellungen entspricht.
Der Tetraeder in der erfindungsgemäßen Ausführung stellt das einzige räumliche Ge
bilde dar, bei dem die Verbindungselemente (Stäbe: Detail 1 in Fig. 1) in weiten Gren
zen (bis zu mehrere Millimeter) ihre Lage und Position im Raum ändern dürfen, ohne
daß die Geometrie des Gebildes sich wesentlich ändert. Eine relative Verlagerung ei
nes Stabendes von 4 mm (z. B. durch eine Stabdrehung) bewirkt einen sog. Cosinus
fehler von 2 µm für den Abstand zwischen den Kugeln auf eine Stablänge von 4 m (Fig.
2). Eine axiale Stabverlagerung wirkt sich ähnlich unkritisch aus (ebenfalls Cosinusfeh
ler), wie in Fig. 3 gezeigt ist. Lediglich während einer Messung müssen die Stäbe in
Richtung ihrer Längsachse im Raum fest stehen.
Die erfindungsgemäße Ausführung des Tetraeders ist also für die Lage der Verbin
dungselemente (Stäbe) derart tolerant, daß lediglich auf etwa 4 mm genau zueinander
positionierte Stäbe bereits die Positionen der Antastelemente relativ zueinander aus
reichend genau festlegen: damit müssen weder Antastelemente noch Stäbe Rei
bung überwinden, um das gesamte Gebilde in einen statisch definierten Zustand
zu bringen. Genau an diesem Reibungsproblem scheiterten in der Vergangenheit Ver
suche, demontierbare Stab-Kugel-Quader und Stab-Kugel-Platten mit ausreichend
guter Reproduzierbarkeit (bei wiederholter Demontage und Montage) herzustellen.
Bisher waren nur eindimensionale Stab-Kugel-Systeme mit guter Reproduzierbarkeit
bekannt (Patente DE 39 30 223.7 und US 5269067 führten nur zu kommerziellen Produk
ten eindimensionaler Art). Der erfindungsgemäße Tetraeder hat als dreidimensionales
Gebilde erstmals diese Eigenschaften. Besonders vorteilhaft ist, daß er auf eindimen
sionalen und damit sehr leicht zu kalibrierenden Stabelementen basiert.
Werden die sechs Stäbe aus CFK mit longitudinaler Faserausrichtung hergestellt, er
geben sich als weitere Vorteile ein geringes Gewicht bei großer Steifigkeit, eine hervor
ragende Langzeitstabilität und ein gegen Null gehender thermischer Ausdehnungs
koeffizient. Letzterer erübrigt Wartezeiten von über 1/2 Stunde pro Prüfkörperstellung/Mes
sung zur Temperaturangleichung und er verringert die Meßunsicherheit erheb
lich, da die Temperatur bei derart großen Objekten (mehrere Meter) im allgemeinen
stark inhomogen ist. So lassen sich klar die gesuchten Abweichungseinflüsse, die vom
Meßgerät kommen, ermitteln, ohne Beeinflussung durch diejenigen des Meßobjektes.
Die Enden der Stäbe sind idealerweise mit feinbearbeiteten Planplatten aus hartem
Material (z. B. Hartmetall-Wendeschneidplatten) versehen (Detail 3 in Fig. 1). Die Aus
richtung der Plättchen bei Verklebung erfolgt z. B. unter Zuhilfenahme eines Autokolli
mators (Detail 8 in Fig. 4) mit auf beiden Plattenendflächen fixierten planparallelen
Glasplättchen (Detail 10) an denen Teile des Strahls (Detail 9) reflektiert werden, wo
durch die relative Ausrichtung ermittelt wird. Leichte Abweichungen von der Planität
und der Parallelität (z. B. im Bereich 1 µm pro mm) sind vernachlässigbar.
Werden die Kugeln nicht nur zur Messung manuell in den "Nestern" zur Anlage ge
bracht, sondern sind alle vier Kugeln Teile des Tetraeder-Prüfkörpers, empfiehlt es
sich, diese durch Federn oder dergleichen in die "Nester" zu ziehen oder zu drücken.
Der Einsatz des erfindungsgemäßen Tetraeders als Prüfkörper für Laser-Tracker ist
besonders sinnvoll. Die Reflektoreinheit (Katzenauge oder Tripelreflektor) kann näm
lich derart ausgeführt sein (meist ist dies der Fall), daß der mathematische/effektive
Zielpunkt der Mittelpunkt der manuell geführten Tastkugel ist, die Tastkugel kann somit
direkt in die durch die jeweils drei Stabenden gebildeten "Nester" gelegt oder gedrückt
werden. Der Tastkugelmittelpunkt verkörpert dabei die mathematischen Eckpunkte des
Tetraeders. Um eine ununterbrochene Strahlführung zu ermöglichen, müssen hierzu
die Stäbe im Verhältnis zum Tastkugeldurchmesser ausreichend dünn sein und die
Vorrichtung zum Fixieren der Stäbe muß eine Strahlführung durch das Tetraederinnere
zulassen (Detail 7 in Fig. 1 ermöglicht dies). Eventuell müssen die Stäbe an den Enden
verjüngt sein.
Ein solcher erfindungsgemäß konstruierter Tetraeder ist einfach zu kalibrieren, da le
diglich sechs Stablängen und die Kugeldurchmesser bekannt sein müssen. Dies ist z. B.
einfach mit einem Laser-Tracker möglich, der bereits bezüglich des Interferometers
(reine Längenmeßabweichung) und des Reflektor-Kugeldurchmessers kalibriert wur
de. Dabei werden die zu kalibrierenden Stäbe nacheinander in radialer Richtung relativ
zum Tracker aufgestellt und durch zweiseitige Antastung mit der Trackerkugel in der
Stabmitte gemessen. Der Tracker besitzt in radialer Richtung nahezu Laser-
Genauigkeit.
Der Aufbau bzw. die Aufstellung des Tetraeders ist in der Ausführung entsprechend
Fig. 1 besonders einfach: zuerst wird das Basisdreieck mit Verbindungseinheiten
(Detail 4) und Justierfüßen (Detail 5) horizontal ausgerichtet (Wasserwaage) und so fi
xiert, daß die Kugelmittelpunkte auf etwa 1 mm genau auf den Stabachsen liegen
("Augenmaß" reicht aus). Danach werden auch die raumdiagonalen Stäbe in den unte
ren Verbindungseinheiten fixiert (mittels Detail 6 oder 7 in Fig. 1), wobei sie an der
oberen Spitze des Tetraeders zunächst lose zusammengehalten werden (z. B. in einem
Block aus Schaumstoff, der vorübergehend die obere Verbindungseinheit ersetzt: ver
gleiche Fig. 5). Schließlich wird die obere (vierte) Verbindungseinheit angebracht, die
im allgemeinen identisch wie die unteren Verbindungseinheiten beschaffen ist. Unge
nauigkeiten in den Verbindungseinheiten werden durch Nachjustiermöglichkeiten in
den Verbindungseinheiten, durch leichte Elastizität in den Verbindungseinheiten oder
über die Durchbiegung der Stäbe selbst ausgeglichen, die selbst keine Abweichungen
erster Ordnung bewirkt. Je nach geforderter Genauigkeit sollten aber Durchbiegungen
von mehr als etwa 2 mm auf etwa 4 m Stablänge durch Versteifungen an den Stäben
vermieden werden, z. B. durch mehrere parallel zueinander verklebte Stäbe. 2 mm
Durchbiegung auf 4 m Stablänge ergibt etwa eine Längenabweichung von 2 µm.
Es ist möglich, den Tetraeder mit nur einer Person aufzubauen. Anschließend kann
der Tetraeder in eine beliebige Orientierung im Raum gebracht werden (wegen des
geringen Gewichts auch von ein oder zwei Personen) und auf einer einfachen Vorrich
tung fixiert werden, z. B. "überkopf", wenn die in Fig. 1 gezeigte Grundstellung nicht
ausreicht.
Eine besonders einfache Fixierung der Tetraederecken ist möglich, wenn die An
tastkräfte klein sind, bzw. wenn die Antastungen so symmetrisch auf den Kugeloberflä
chen verteilt werden können, daß elastische Effekte durch Antastung sich für die Ku
gelmittenpositionen aufheben. In diesem Fall können die Fixierungen z. B. einfach aus
elastischem Kunststoff (Detail 11 in Fig. 5) mit Löchern darin bestehen, durch die die
Stäbe zur Fixierung gesteckt sind.
Claims (12)
1. Reproduzierbar demontierbarer und ohne Verlust der Genauigkeit einer zuvorigen
Kalibrierung wieder montierbarer dreidimensionaler Prüfkörper für räumlich mes
sende oder positionierende Geräte (wie Koordinatenmeßgeräte, Theodolite, Robo
ter, Lasertracker und Werkzeugmaschinen) in Form eines Tetraeders, gekenn
zeichnet dadurch, daß vier Kugeln an den Ecken des Tetraeders als Antastforme
lemente dienen, daß sechs Stäbe als Verbindungselemente zwischen den Kugeln
dienen, daß jede Kugel genau drei Verbindungselemente an deren Endflächen be
rührt und daß die Kugelmittelpunkte in Näherung auf den Verlängerungen der Stab
achsen liegen.
2. Prüfkörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Stäbe über die Ku
geln, bzw. durch an den Kugeln angebrachte Halter in ihrer Position relativ zuein
ander fixiert werden.
3. Prüfkörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Stäbe nicht durch
die Kugeln selbst, bzw. durch an den Kugeln angebrachte Halter, sondern durch
separate Vorrichtungen in ihrer Position relativ zueinander fixiert werden und daß
die Kugeln lediglich in die entstehenden Nester aus je drei Planflächen gedrückt
werden, ohne daß sie dabei die zuvor bestehende relative Lage der Stäbe stark
verändern.
4. Prüfkörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß Kugeln und Stäbe
durch Federelemente zusammengedrückt werden.
5. Prüfkörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß Kugeln und Stäbe
durch Magnetkräfte zusammengehalten werden.
6. Prüfkörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Kugeln unter Zuhil
fenahme einer Handhabungseinrichtung oder manuell nur zur Messung mit den je
weils drei Stäben in Kontakt gebracht werden.
7. Prüfkörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Kugeln selbst Teil
des zu prüfenden Meßgeräts sind, also Tastkugeln oder Retroreflektoren, und sie
nur zur Messung der Eckkoordinaten des Tetraeders durch Selbstzentrierung in die
Nester zwischen den Stäben eingebracht werden.
8. Prüfkörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Stäbe aus Kohlen
stoffaser-Verbundwerkstoff mit unidirektionalen Fasern in Stab-Längsrichtung sind.
9. Prüfkörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Stäbe an den Kon
taktstellen planparallele Flächen besitzen um den Einfluß von Stabverschiebungen
auf die Tetraedergeometrie gering zu halten.
10. Prüfkörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Stäbe an den Kon
taktstellen Dreipunktlager besitzen um die Kugeln zu zentrieren.
11. Prüfkörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Stäbe an den Kon
taktstellen konkave Flächen besitzen.
12. Prüfkörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Stäbe an den Kon
taktstellen konvexe Flächen besitzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997120883 DE19720883A1 (de) | 1997-05-17 | 1997-05-17 | Demontierbarer Prüfkörper in Form eines Tetraeders |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19720883A1 true DE19720883A1 (de) | 1998-11-19 |
Family
ID=7829872
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997120883 Withdrawn DE19720883A1 (de) | 1997-05-17 | 1997-05-17 | Demontierbarer Prüfkörper in Form eines Tetraeders |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: TRAPET, EUGEN, DR.-ING., 57537 WISSEN, DE WENDT, K |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |