DE19720858A1 - Elektromagnetische Betätigungsvorrichtung - Google Patents
Elektromagnetische BetätigungsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektromagnetische Betätigungsvorrichtung zur
Verschiebung eines Stellglieds zwischen zwei Endlagen.
Elektromagnetische Betätigungsvorrichtungen sind in unterschiedlichsten
Ausführungen und breite Anwendungsgebiete bekannt. So offenbart z. B.
die DE 27 18 826 C2 eine dort als Hubmagnet bezeichnete elektromagneti
sche Betätigungsvorrichtung, die dafür vorgesehen ist, den Durchtrittsquer
schnitt eines Strömungsregelventils in streng linearer Abhängigkeit von der
durch die elektrische Wicklung fließenden Stromstärke zu steuern. Dabei
weist der Hubmagnet einen zylindrischen Anker auf, der innerhalb eines
Rohres konzentrisch dazu gelagert ist. Für eine saubere Linearität soll eine
möglichst ungehinderte Bewegung des Ankers innerhalb des Rohres si
chergestellt werden.
Die DE 26 18 087 C2 zeigt einen Schalter mit einem inneren elektrodyna
mischen Zusatzantrieb für sein bewegliches Schaltstück. Dieser zusätzliche
elektrodynamische Antrieb kompensiert dort die Abbremsung der Schalter
bewegung infolge der Kompression und der Erwärmung des Löschgases im
Schalter.
Die DE 43 04 921 C1 offenbart einen bistabilen elektromagnetischen An
trieb für einen elektrischen Schalter. Ein Anker des Antriebsmechanismus
besteht aus lamellierten Weicheisenblechen und ist in einem von einem
rechteckigen Joch aus ebenfalls lamellierten Weicheisenblechen umgebe
nen Raum zwischen zwei, mit gleichen Polen dem Anker zugewandten
Dauermagneten axial verschiebbar angeordnet. Die Dauermagnete sind je
weils zwischen dem Anker und einem Polschuh stationär angebracht, der in
das Joch des elektromagnetischen Antriebes übergeht. Beiderseits der Pol
schuhe ist jeweils eine Spule innerhalb des Joches angeordnet. Dieser be
kannte elektromagnetische Antrieb soll bei kompaktem Aufbau eine kurze
Ansprechzeit aufweisen und eine große Kraft zur Bewegung des mechani
schen Gliedes erzeugen, das auf den Schalter einwirkt.
Aufgrund des Aufbaus dieses Magnetantriebes ergibt sich eine sehr langge
streckte Bauform, deren Kompaktheit in Richtung der Längserstreckung zu
wünschen übrig läßt. Ferner ist der innere Aufbau des Magnetantriebes mit
Joch, Polschuhen, stationären Dauermagneten, Anker sowie der Einschalt- und
Ausschaltfeder auf die Funktion des Antriebes zur Betätigung eines
elektrischen Schalters ausgerichtet.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine universell
einsetzbare elektromagnetische Betätigungsvorrichtung zu schaffen, die bei
bezüglich aller Dimensionen kompaktem Aufbau einen relativ dazu großen
Hub bei schnellem Ansprechen aufweist. Insbesondere soll eine solche
elektromagnetische Betätigungsvorrichtung als Ersatz für mechanische
Nockensteuerungen oder pneumatische Stellglieder z. B. in Verpackungs-,
Umreifungsmaschinen und dergleichen einsetzbar sein.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Patentanspruch 1 angegeben und sieht
eine elektromagnetische Betätigungsvorrichtung zur Verschiebung eines
Stellgliedes zwischen zwei Endlagen vor, die aufweist:
Elektromagnetische Betätigungsvorrichtung zur Verschiebung eines Stell glieds zwischen zwei Endlagen mit:
Elektromagnetische Betätigungsvorrichtung zur Verschiebung eines Stell glieds zwischen zwei Endlagen mit:
- - einem topfförmigen, mit einem Boden, einem zentralen Spulenkern und einer Außenwand versehenen Spulengehäuse,
- - einer im Spulengehäuse zwischen Spulenkern und Außenwand ange ordneten Magnetspule,
- - mindestens einem im Spulenkern parallel zur Spulenachse verschieb bar gelagerten Stellglied,
- - einem im wesentlichen kappenförmigen, elektromagnetisch angetrie benen Ankerteil, das mit seinem Lagerteil am Stellglied gehalten und mit seinem davon in Richtung der Spulenachse abstehenden, magneti schen Kragenteil in den zwischen Spulenkern und Außenwand gebil deten Luftspalt des Spulengehäuses eingreift, und
- - einem am Kragenteil angebrachten Permanentmagnet-Ring.
Durch die ineinandergeschachtelte Anordnung des topfförmigen Spulenge
häuses mit dem kappenförmigen Ankerteil wird die gewünschte kleine,
kompakte Bauform erreicht. Der am Ankerteil angebrachte Permanentma
gnet-Ring wird dabei zur Beschleunigung und Rückstellung bei der Linear
bewegung des Ankerteils benutzt. Da im stromlosen Zustand das Kragenteil
des Ankerteils mit dem Permanentmagnet-Ring in den Luftspalt des Spu
lengehäuses eingreift, wird bei einer Strombeaufschlagung der Magnetspule
aufgrund der Wechselwirkung zwischen dem Permanentmagnetfeld und
dem elektromagnetischen Feld eine starke Beschleunigung des Ankerteils
hervorgerufen. Darüber hinaus dient der Permanentmagnet-Ring zur Rück
stellung des Ankerteils beim Übergang vom stromführenden zum stromlo
sen Zustand der Magnetspule. Während bekannte Elektromagnete mit ein
gebauten Permanentmagneten letztere nur als Haltemagnet in der stromlo
sen Endlage benutzen, wird bei der erfindungsgemäßen Betätigungsvor
richtung der Permanentmagnet aktiv zur Erzeugung einer Rückstellkraft.
Die Betätigungsvorrichtung ist damit grundsätzlich stoßend und ziehend
wirksam, wodurch keine Rückzugfeder notwendig ist. Die stromlose End
lage ist dabei monostabil und somit eindeutig definiert.
Bevorzugte Ausführungsformen sowie weitere Merkmale, Einzelheiten und
Vorteile des Erfindungsgegenstandes sind den Unteransprüchen und der
nachfolgenden Beschreibung entnehmbar, in der Ausführungsbeispiele der
Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. Es
zeigen
Fig. 1 und 2 einen Vertikalschnitt durch eine elektromagnetische Betäti
gungsvorrichtung mit dem Stellglied in den beiden stabilen
Endlagen,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt einer Betätigungsvorrichtung in einer zweiten
Ausführungsform,
Fig. 4 einen schematischen Horizontalschnitt durch das Ankerteil der Betä
tigungsvorrichtung gemäß der Schnittlinie IV-IV nach Fig. 2, und
Fig. 5A bis E schematische Darstellungen von Ankerteilen in unterschied
lichen Umrißgestaltungen.
Die in den Fig. 1, 2 und 4 dargestellte elektromagnetische Betätigungsvor
richtung weist ein insgesamt topfförmiges Spulengehäuse 1 auf, das mit
einem Boden 2 und einer zylindrische Außenwand 3 versehen ist. Boden 2
und Außenwand 3 bestehen genauso aus magnetischem Weicheisenmateri
al, wie der zentral im Spulengehäuse 1 aufragende Spulenkern 4, der in
einer Öffnung 5 des Bodens 2 sitzt. Der im wesentlichen hülsenförmige
Spulenkern 4 weist eine zentrale Lagerbohrung 6 und eine umlaufende
Ringschulter 7 auf, die am oberen, dem Boden 2 abgewandten Ende des
Spulenkerns 4 angeformt ist.
In dem Ringraum zwischen Boden 2, Außenwand 3 und unterer Flanke 8
der Ringschulter 7 ist die Magnetspule 9 der Betätigungsvorrichtung einge
setzt, die über ein zweiadriges Anschlußkabel 10 bestrombar ist. Das An
schlußkabel 10 ist über eine Durchführung 11 nach außen geleitet. In der
Schnittlage der Fig. 1 und 2 ist durch die fehlende Schraffur im Bereich der
Außenwand 3 ferner vertikal gerichtete Schlitze 33 in dieser Außenwand 3
kenntlich gemacht, von denen mindestens vier über den Umfang der Au-
ßenwand verteilt sind. Die Schlitze 33 dienen zur Verstärkung des Magnet
feldes und zur Belüftung des Gehäuseinnenraumes.
Die Magnetspule 9 ist durch eine Verklebung 12 im Spulengehäuse 1 ver
ankert.
In der Lagerbohrung 6 ist über zwei nicht-magnetische Lagerbuchsen 13
aus Messing die Hubstange 14 in Betätigungsrichtung B verschiebbar ge
führt. Unter Weglassung der Lagerbuchsen 13 kann auch die Hubstange 14
selbst aus Messing und damit nicht-magnetischen Material gefertigt sein.
Die jeweils mit einem Gewinde 15, 16 versehenen Enden der Hubstange 14
ragen über den Spulenkern 4 nach oben und unten hinaus. Am oberen Ge
winde 15 ist das im wesentlichen kappenförmig ausgestaltete Ankerteil 17
befestigt. Dazu weist das Ankerteil 17 ein scheibenförmiges Lagerteil 18
auf, das mit seiner zentralen Öffnung 19 auf die Hubstange 14 gesteckt ist.
Das Lagerteil 18 ruht auf einer bis zum Endanschlag des Gewindes 15 auf
geschraubten Stützscheibe 20 an der Hubstange 14. Die Stützscheibe 20
liegt dabei versenkt im Lagerteil 18. Durch eine Mutter 21 ist das Ankerteil
17 auf der Hubstange 14 gesichert.
Am Außenrand des Lagerteils 18 ist ein parallel zur Spulenachse 22 zum
Spulengehäuse 1 hin abstehendes Kragenteil 23 vorgesehen, das in den
Luftspalt 24 zwischen der Außenwand 3 und der Außenflanke 25 der Ring
schulter 7 des Spulenkerns 4 eingreift. Das Kragenteil 23 weist dabei einen
magnetischen Außenring 26 auf; an dessen Innenseite ein Permanentma
gnet-Ring 27 befestigt ist. Wie aus Fig. 4 deutlich wird, besteht der Perma
nentmagnet-Ring 27 aus einzelnen, Seite an Seite aneinandergesetzten
Permanentmagneten 28, die mittels einer Epoxidharzschicht 29 (Fig. 1) an
die Innenseite des Außenrings 26 geklebt sind. Statt dieser Einzelmagneten
kann der Ring 27 auch ein einstückiges Sinterteil sein, das in ihrer Polari
sierung abwechselnd einander entgegengerichtete Bereiche aufweist. Wie
aus Fig. 1 und 2 deutlich wird, weist die Außenflanke 25 des Spulenkerns 4
eine flache Anfasung 30 auf; so daß der Luftspalt 24 sich in Richtung des
Lagerteils 18 des Ankerteils 17 in seiner Breite b (Fig. 2) vergrößert. Durch
diese spezielle Formgebung des Luftspalts 24 können die Kräfteverhältnis
se auf das Ankerteil 17 und insbesondere dessen Beschleunigungsverhalten
beeinflußt werden. Genauso ist der Kraft- und Beschleunigungsverlauf
durch eine anderweitige Geometrieänderung des Spulenkerns 4 variierbar.
Die in Fig. 1 gezeigte Endanschlagstellung wird bei stromlosem Zustand
der Magnetspule 9 eingenommen. Diese Endlage ist monostabil, da die
Permanentmagneten 28 für eine Halterung des Ankerteils 17 sorgen. Letz
tes liegt mit seinem Lagerteil 18 bzw. der Stützscheibe 20 auf einer
Ringscheibe 31 aus Elastomermaterial auf; die mit ihrer Innenöffnung auf
die Hubstange 14 aufgeschoben und auf der oberen Lagerbuchse 13 liegt.
Die Ringscheibe 31 dient zur Geräuschdämpfung beim Anschlagen des
Lagerteils 18 in der in Fig. 1 gezeigten Endanschlagstellung. Ferner ist mit
der Ringscheibe 31 der Spalt zwischen dem Ankerteil 17 und dem Spulen
kern 4 und damit die Halte- bzw. Losbrechkraft der Permanentmagneten 28
definiert.
Bei Strombeaufschlagung der Magnetspule 9 wird durch den im ringförmi
gen Luftspalte 24 gebildeten magnetischen Fluß das Ankerteil 17 mit sei
nem Kragenteil 23 nach oben aus dem Luftspalt 24 ausgetrieben, wobei
sich die Permanentmagneten 28 positiv auf die möglichen Beschleuni
gungswerte und erzielbaren Betätigungskräfte auswirken. Das Lagerteil 18
zieht damit die Hubstange 14 in Betätigungsrichtung B mit. Die Hubstange
14 kann nun an einen zu betätigenden Mechanismus, z. B. eine Hebelan
ordnung oder ein zu verschwenkendes Teil in einer Verpackungs- oder
Umreifungsmaschine, angekoppelt werden und ersetzt in dieser Funktion
beispielsweise übliche pneumatische Kolben-Zylinder-Antriebe oder me
chanische Nockensteuerungen in solchen Geräten.
Ausgehend von der in Fig. 2 gezeigten Endanschlagstellung der Hubstange
14 mit Ankerteil 17, die analog dem oberen Ende der Hubstange durch eine
auf das Gewinde 16 aufgeschraubte Mutter 21' mit daraufsitzender elasto
meren Ringscheibe 31' definiert ist, wird beim Abschalten des Stromflus
ses durch die Magnetspule 9 das Ankerteil 17 durch den Einfluß der Per
manentmagneten 28 aktiv in den Luftspalt 24 hineingezogen, was aufgrund
der erfindungsgemäßen Anordnung mit großer, gleichmäßig über den Hub
bereich verteilter Kraft und sehr schnell vonstatten geht. Die Betätigungs
zeit bei einem Hub von 15 mm liegt etwa in der Größenordnung von 10 ms.
Das Anschlaggeräusch des Lagerteils 18 wird dabei durch die Elastomer-
Ringscheibe 31 gedämpft, so daß die Betätigungsvorrichtung sehr leise ar
beitet.
Die in Fig. 3 gezeigte Ausführungsform der Betätigungsvorrichtung unter
scheidet sich nur geringfügig von der gemäß Fig. 1 und 2. Insofern sind
übereinstimmende Bauteile mit identischen Bezugszeichen versehen und
bedürfen keiner nochmaligen Erörterung. Als Unterschied ist lediglich fest
zuhalten, daß im Kragenteil 23 die Anordnung des Permanentmagnet-
Ringes 27 anders ist. Dieser liegt nämlich auf der Außenseite des Innen
rings 32. Auch ist die Verbreiterung des Luftspaltes 24 durch eine Anfa
sung 30 an der Innenseite der Außenwand 3 realisiert. Im übrigen ist die
Funktionsweise dieser Ausführungsform unverändert.
In Fig. 5 sind anhand schematischer Darstellungen von Ankerteilen 17 un
terschiedliche Möglichkeiten für die Umrißgestaltung von Spulengehäuse 1
und Ankerteil 17 angedeutet. So zeigen die Teilfiguren A, C und D Poly
gonformen, nämlich Teilfigur A eine sternförmige Umrißgestalt, Teilfigur
C eine sechseckige Gestalt und Teilfigur D eine Quadratform. Auch eine
Ellipsenform des Ankerteils 17 mit zwei Öffnungen 19 für zwei Hubstan
gen ist realisierbar (s. Teilfigur B). Teilfigur E gibt zum Vergleich die an
hand der Fig. 1 bis 4 beschriebene Kreisform der Umrißgestalt wieder.
Die Fig. 5A bis E dienen in erster Linie zur Deutlichmachung der Va
riablität des erfindungsgemäßen Konzeptes, wobei bei den jeweiligen Aus
führungsformen das Verhältnis zwischen der Pollänge der Permanentma
gneten 28 und der Länge des Spulenkerns 4 jeweils optimal zueinander ge
staltet werden kann. Je länger die Pollängen im Verhältnis zum Volumen
des Magneten ausgebildet sind, desto wirkungsvoller ist die Betätigungs
vorrichtung.
Claims (12)
1. Elektromagnetische Betätigungsvorrichtung zur Verschiebung eines
Stellglieds zwischen zwei Endlagen mit:
- - einem topfförmigen, mit einem Boden (2), einem zentralen Spulen kern (4) und einer Außenwand (3) versehenen Spulengehäuse (1),
- - einer im Spulengehäuse (1) zwischen Spulenkern (4) und Außenwand (3) angeordneten Magnetspule (9),
- - mindestens einem im Spulenkern (4) parallel zur Spulenachse (22) verschiebbar gelagerten Stellglied (14),
- - einem im wesentlichen kappenförmigen, elektromagnetisch angetrie benen Ankerteil (17), das mit seinem Lagerteil (18) am Stellglied (14) gehalten und mit seinem davon in Richtung der Spulenachse (22) ab stehenden, magnetischen Kragenteil (23) in den zwischen Spulenkern (4) und Außenwand (3) gebildeten Luftspalt (24) des Spulengehäuses (1) eingreift, und
- - einem am Kragenteil (23) angebrachten Permanentmagnet-Ring (27).
2. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Permanentmagnet-Ring (27) aus in Umfangsrichtung des Ringes an
einandergereihten Einzelmagneten (28) zusammengesetzt ist.
3. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Permanentmagnet-Ring (27) als gesinterter Permanentmagnet-Ring
(27) mit in ihrer Polarisierungsrichtung abwechselnden Polarisierungsbe
reichen ausgebildet ist.
4. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Permanentmagnet-Ring (27) innen oder außen am
Kragenteil (23) angebracht ist.
5. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Kragenteil (23) aus einem magnetischen Material
und das Lagerteil (18) aus einem nicht-magnetischen Material besteht.
6. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Luftspalt (24) bezogen auf seine parallel zur
Spulenachse (22) verlaufende Längsrichtung eine variable Breite auf
weist.
7. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine
sich in Richtung des Lagerteils (18) des Ankerteils (17) vergrößernde
Breite des Luftspaltes (24) durch eine Anfasung (30) des Spulenkerns
(4) und/oder der Außenwand (3).
8. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Stellglied als Hubstange (14) ausgebildet ist, die
in einer zentralen Lagerbohrung (6) des Spulenkerns (4) verschiebbar
gelagert ist.
9. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hubstange (14) in nicht-magnetischen Lagerbuchsen (13) in der La
gerbohrung (6) geführt ist.
10. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Stellglied (14) komplett aus nicht-magneti
schem Material besteht.
11. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekenn
zeichnet durch Elastomer-Anschläge (31) zur Begrenzung des Stellwe
ges des Stellgliedes (14).
12. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß Spulengehäuse (1) und Ankerteil (17) eine einan
der entsprechende Umrißgestalt in Kreis-, Ellipsen- oder Polygonform
aufweisen.
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|---|---|---|---|
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