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DE19720795A1 - Fadenbremse und damit ausgerüstete Textilmaschine und Fadenliefervorrichtung - Google Patents

Fadenbremse und damit ausgerüstete Textilmaschine und Fadenliefervorrichtung

Info

Publication number
DE19720795A1
DE19720795A1 DE19720795A DE19720795A DE19720795A1 DE 19720795 A1 DE19720795 A1 DE 19720795A1 DE 19720795 A DE19720795 A DE 19720795A DE 19720795 A DE19720795 A DE 19720795A DE 19720795 A1 DE19720795 A1 DE 19720795A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
brake
bearing pin
thread brake
holder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19720795A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst-Dieter Dipl Ing Plath
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sipra Patententwicklungs und Beteiligungs GmbH
Original Assignee
Sipra Patententwicklungs und Beteiligungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sipra Patententwicklungs und Beteiligungs GmbH filed Critical Sipra Patententwicklungs und Beteiligungs GmbH
Priority to DE19720795A priority Critical patent/DE19720795A1/de
Priority to TW087107388A priority patent/TW451008B/zh
Priority to GB9810371A priority patent/GB2325246B/en
Priority to ES009801076A priority patent/ES2156489B1/es
Priority to US09/079,944 priority patent/US6065711A/en
Priority to JP10133854A priority patent/JPH10331059A/ja
Priority to IT98MI001063A priority patent/IT1299255B1/it
Priority to KR1019980017454A priority patent/KR19980087058A/ko
Publication of DE19720795A1 publication Critical patent/DE19720795A1/de
Priority to JP2007259943A priority patent/JP2008044797A/ja
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/44Tensioning devices for individual threads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/10Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by devices acting on running material and not associated with supply or take-up devices
    • B65H59/20Co-operating surfaces mounted for relative movement
    • B65H59/22Co-operating surfaces mounted for relative movement and arranged to apply pressure to material
    • B65H59/225Tension discs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2555/00Actuating means
    • B65H2555/10Actuating means linear
    • B65H2555/13Actuating means linear magnetic, e.g. induction motors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Fadenbremse der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung und damit ausgerüstete Textilmaschine und Fadenliefervorrichtung.
Fadenbremsen dieser Art neigen in hohem Maße zur Verschmutzung, da sich während des Betriebs leicht Garnpräparationen oder an den Fäden haftende Rückstände aus Öl, Parafin od. dgl. an den Fadenkontakt- bzw. Bremsflächen ansammeln. Es ist daher bereits bekannt (DE 35 04 739 A1), die Bremselemente drehbar auf dem Lagerbolzen anzuordnen. Die drehbare Lagerung der Bremselemente dient dem Zweck, die bei laufenden Fäden auf die Bremselemente ausgeübten Tangentialkräfte dazu zu benutzen, die Bremselemente in eine Drehbewegung zu versetzen und dadurch eine ständige Selbstreinigung der Bremselemente zu bewirken. Bei Anwendung von herkömmlichen, mit Druckfedern aneinander gedrück­ ten Bremselementen wird jedoch die gewünschte freie Rotation der Bremselemente durch die von den Druckfedern bewirkten Reibungskräfte so stark behindert, daß angesammelte Schmutzpartikel selbst dann nicht selbsttätig aus dem Innenraum zwischen den Brems­ elementen austreten, wenn in deren Wandungen ausreichend große Öffnungen vorgesehen werden. Dasselbe gilt im Prinzip für Fadenbremsen, bei denen die Bremselemente mit Hilfe von Permanentmagneten zusammengedrückt werden, von denen einer ortsfest angeordnet ist (DE 195 31 579 C1), weil in diesem Fall die entsprechenden Brems­ momente von den Magnetanordnungen auf die Bremselemente ausgeübt werden. Trotz der im Prinzip vorhandenen Neigung zur Selbstreinigung muß die Fadenbremse daher in relativ kurzen Zeitabständen gereinigt werden, was bei einer Faden verarbeitenden oder verbrauchenden Maschine mit einer Vielzahl von Fadenführungen, z. B. einer 96-systemi­ gen Rundstrickmaschine, aufwendige Reinigungsarbeiten mit entsprechenden Maschinen­ stillstandzeiten erforderlich macht.
Daneben besteht die Gefahr, daß sich wenig oder gar nicht drehende Bremselemente aufgrund der Fadenreibung schnell abnutzen oder zumindest Riefen und scharfe Kanten an ihnen entstehen, was zur Schonung der Fäden vermieden werden sollte.
Es sind daher bereits Fadenbremsen bekannt geworden, deren Bremselemente entweder mit Hilfe von Antriebsmitteln, die nach Art von Rutschkupplungen mit den Brems­ elementen gekoppelt sind, zwangsweise in Umdrehungen versetzt werden (DE 27 58 334 C2) oder so mit einer Schwingungen erzeugenden Einrichtung gekoppelt sind (EP 0 499 218 A1), daß eine die Drehbewegung der Bremselemente fördernde Kraftwirkung entsteht. Vom wirtschaftlichen Standpunkt aus betrachtet sind derartige Zusatzeinrichtungen bei Maschinen, die eine große Anzahl von Fäden verbrauchen oder verarbeiten, jedoch nicht akzeptabel, weil sie einen ungeheuren konstruktiven Aufwand erfordern.
Schließlich ist eine Fadenbremse der eingangs bezeichneten Gattung bekannt (DE 43 01 507 C2), bei der die Bremselemente Mittellöcher mit Durchmessern aufweisen, die wesentlich größer als die Außendurchmesser der Lagerkörper sind, so daß eine außermittige Lagerung zu ihrer Drehachse erzielt wird. Eine derartige Ausbildung der Fadenbremse macht allerdings die Anwendung von Vorspannelementen erforderlich, die ausschließlich aus mit den Bremselementen verbundenen magnetischen Einsätzen bestehen. Folglich steht einer u. U. erzielbaren verbesserten Selbstreinigungswirkung der Nachteil gegenüber, daß die Vorspannkraft der Bremselemente und damit die auf den Faden ausgeübte Bremskraft nur durch ein mit hohem Zeitaufwand verbundenes Auswechseln der magnetischen Einsätze und daher nur in vergleichsweise großen Stufen veränderbar ist, während die bei herkömmlichen Fadenbremsen vorgesehenen Federn eine kontinuierliche Einstellung der Bremskraft ermöglichen.
Vor diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Faden­ bremse zu schaffen, die nicht nur das Verschmutzungs- und Abnutzungsproblem be­ friedigend löst, sondern auch in konstruktiver Hinsicht befriedigt, indem sowohl auf zusätzliche Antriebsmittel verzichtet als auch irgendein übliches Vorspannelement zur Einstellung der Bremskraft vorgesehen werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1, 17 und 18.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß die zur Einstellung der Bremskraft ver­ wendeten Vorspannelemente selbst dann, wenn sie aus Federn bestehen, die gewünschte freie Rotation der Bremselemente nicht behindern können, falls die Bremsanordnung als Ganzes frei drehbar ausgebildet wird. Der Reibschluß zwischen Faden und Bremselemen­ ten reicht hierbei zur Drehung der gesamten Baueinheit aus, insbesondere wenn diese mittels einer reibungsarmen Lagerung in der Halterung gelagert wird, was z. B. durch einen kleinen Lagerquerschnitt erreicht werden kann.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Seitenansicht einer Fadenliefervorrichtung mit einer Faden­ bremse;
Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Fadenbremse;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Fadenbremse längs der Linie III-III der Fig. 2;
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV der Fig. 3;
Fig. 5 und 6 je eine Seitenansicht und einen Schnitt längs der Linie VI-VI der Fig. 5 einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Fadenbremse;
Fig. 7 eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Faden­ bremse;
Fig. 8 einen Schnitt längs der Linie VIII-VIII der Fig. 7;
Fig. 9 eine Draufsicht auf die Fadenbremse nach Fig. 7; und
Fig. 10 bis 12 den Fig. 7 bis 9 entsprechende Ansichten einer vierten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Fadenbremse.
Die in Fig. 1 dargestellte Fadenliefervorrichtung weist einen Träger 1 auf, der mit seinem einen Ende an einer Montageschiene 2 einer Faden verarbeitenden oder Faden ver­ brauchenden Maschine, z. B. einer Rundstrickmaschine, lösbar befestigbar ist. Auf der Unterseite des Trägers 1 ist eine übliche Speicher- bzw. Liefertrommel 3 angeordnet, die um eine Drehachse 4 drehbar gelagert und zu diesem Zweck fest mit einer drehbar in Träger 1 gelagerten Welle 5 verbunden ist. An einem über die Oberseite des Trägers 1 überstehenden Teil der Welle 5 ist wenigstens eine Riemenscheibe 6 drehbar gelagert, die von einem nicht dargestellten Antrieb mittels eines Riemens od. dgl. angetrieben und z. B. mittels einer z. B. manuell schaltbaren Kupplung 6a drehfest mit der Welle 5 verbunden werden kann, um dann ihrerseits die Speicher- bzw. Liefertrommel 3 anzutreiben.
An dem freien Ende des Trägers 1 sind eine Fadenbremse 7 und eine über dieser angeord­ nete Fadenöse 8 befestigt. Auf der Unterseite des Trägers 1 ist ein zwischen der Faden­ bremse 7 und der Liefertrommel 3 angeordnetes Fadeneinlauf-Leitelement 9, z. B. ein Öse, vorgesehen, während auf der dem Leitelement 9 diametral gegenüberliegenden Seite der Liefertrommel 3 zwei an der Unterseite des Trägers 1 befestigte Fadenauslauf-Leit­ elemente 10 und 11 vorgesehen sind, die wie das Leitelement 9 aus offenen oder geschlossenen Ösen bestehen können. Ein Faden 12 wird von einer nicht dargestellten Vorratsspule durch die Fadenöse 8, die Fadenbremse 7 und das Leitelement 9 schräg von oben und im wesentlichen tangential auf die Fadenauflagefläche der Liefertrommel 3 geführt, auf dieser in wenigstens einer, vorzugsweise mehreren Windungen aufgewickelt und schließlich im wesentlichen tangential und durch die beiden Leitelemente 10 und 11 einer nicht dargestellten Verarbeitungsstelle einer Strickmaschine od. dgl. zugeführt. Fühler 13 und 14, die ebenfalls am Träger 1 angebracht sind, können in üblicher Weise zur Überwachung des Fadens 12 dienen.
Fadenliefervorrichtungen dieser Art sind dem Fachmann allgemein bekannt (z. B. DE 37 11 558 C1, EP 0 499 218 A1) und brauchen daher nicht näher erläutert werden.
Einzelheiten einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Fadenbremse 7 ergeben sich aus Fig. 2 bis 4. Danach weist die Fadenbremse 7 ein Halteelement 15 in Form eines Winkelstücks od. dgl. auf, das in nicht näher dargestellter Weise am Träger 1 nach Fig. 1 od. dgl. befestigt werden kann. Das Halteelement 15 weist eine Lagerhülse 16 mit einem zylindrischen Durchgang 17 auf, in dem ein zylindrisches Ende eines rotationssym­ metrischen Lagerbolzens 18 mit ausreichendem Lagerspiel und somit reibungsarm drehbar gelagert ist.
Auf einen aus der Lagerhülse 16 herausragenden Endabschnitt des Lagerbolzens 18 ist ein hülsenförmiger Gegenhalter 19 aufgesteckt, der mittels eines Querstifts 20, der aufein­ ander ausgerichtete Querbohrungen des Gegenhalters 19 und des Lagerbolzens 18 durchragt, drehfest und axial unverschieblich auf dem Lagerbolzen 18 befestigt ist und einen größeren Querschnitt als der Durchgang 17 hat. Entsprechend ist auf der anderen Seite der Lagerhülse 16 aus dem Durchgang 17 herausragender Abschnitt des Lagerbol­ zens 18 mit einem Anschlag 21 versehen, dessen Durchmesser größer als der Durch­ messer des Durchgangs 17 ist und der einen solchen Abstand vom Gegenhalter 19 hat, daß die Hülse 16 mit einem vorgewählten Axialspiel von z. B. 0,3 mm zwischen beiden angeordnet und der Lagerbolzen 18 daher leicht in der Lagerhülse 16 drehbar ist.
Auf der vom Anschlag 21 abgewandten Seite weist der Lagerbolzen 18 ein Begrenzungs­ element 22 auf, das wie der Anschlag 21 vorzugsweise als ein an den Lagerzapfen 18 angeformter, umlaufender Bund ausgebildet ist. Alternativ könnte der Anschlag 21 auch als Sprengring und das Begrenzungselement 22 als eine an diesem anliegende, ringförmige Scheibe ausgebildet sein. Auch andere Konstruktionen sind möglich.
An der vom Anschlag 21 abgewandten Seite des Begrenzungselements 22 liegt ein hohlzylindrischer, vorzugsweise als Keramikrohr ausgebildeter Lagerkörper 23 an, dem auf den Lagerbolzen 18 aufgezogen ist, mit diesem z. B. durch Kleben oder Klemmen fest verbunden wird und daher einen integralen Bestandteil des Lagerbolzens 18 bildet. Das von der Lagerhülse 16 entfernte, andere Ende des Lagerbolzens 18 ist schließlich mit einem Außengewindeabschnitt 24 versehen, auf den eine mit einem entsprechenden Innengewinde versehene Einstellmutter 25 aufgeschraubt ist.
Auf dem Lagerkörper 23 sind mit einem ausreichenden Radialspiel zwei Bremselemente 26, 27 drehbar und axial verschiebbar gelagert, die zweckmäßig in an sich bekannter Weise scheiben-, schalen- oder tellerförmig ausgebildet sind und nicht dargestellte, seitliche Durchgänge aufweisen können, durch die zwischen ihnen angesammelte Ver­ unreinigungen axial nach außen austreten können. Dabei ist das eine Bremselement 26 am Begrenzungselement 22 abgestützt, während die von ihm abgewandte Seite des Brems­ elements 27 unter der Wirkung eines auf den Lagerbolzen 18 aufgezogenen und zwischen dem Bremselement 27 und der Einstellmutter 25 eingespannten Vorspannelements 28 in Form einer Druckfeder steht. Die Einstellmutter 25 und das Vorspannelement 28 bilde einen Vorspannmechanismus, bei dem die auf das Bremselement 27 wirkende Vorspann­ kraft bzw. die Fadenbremskraft durch Drehen und damit axiales Verschieben der Einstell­ mutter 25 verändert werden kann.
Aufgrund der beschriebenen Anordnung können sich die Bremselemente 26, 27 entweder auf dem Lagerbolzen 18 oder zusammen mit der aus ihnen, dem Lagerbolzen 18 der Einstellmutter 25 und dem Vorspannelement 28 gebildeten Baueinheit als Ganzes um eine vom Lagerbolzen 18 definierte Drehachse 29 in der Halterung 15 bzw. deren Lagerhülse 16 drehen. Bei laufendem Faden 12, der entsprechend Fig. 1 auch den als Fadenleit- bzw. Umlenkabschnitt wirkenden und daher vorzugsweise aus einem verschleißfesten Material bestehenden Lagerkörper 23 teilweise umschlingen kann, wird daher aufgrund des Reibschlusses zwischen dem Faden 12 und den vom Vorspannelement 28 gegenein­ andergedrückten Bremselementen 26 und 27 in jedem Fall eine Drehung der Brems­ elemente 26, 27 in Fadenlaufrichtung erzeugt. Kommt dabei eine Drehung der Brems­ elemente 26, 27 um den Lagerbolzen 18 nicht oder nur unvollständig zustande, z. B. weil aufgrund der bestehenden oder durch Verunreinigungen bewirkten Reibung ein zu großes Gegendrehmoment erzeugt wird oder weil das Vorspannelement 28 ein zu großes Reibmo­ ment auf die Bremselemente 26, 27 ausübt, dann dreht sich zumindest die komplette Baueinheit um die Drehachse 29. Diese zuletzt genannte Drehung stellt sich unabhängig von den auf die Bremselemente 26, 27 wirkenden Gegendrehmomenten insbesondere dann ein, wenn die drehbare Lagerung der Baueinheit in der Hülse 16 mit einem kleineren Querschnitt als die drehbare Lagerung der Bremselemente 26, 27 auf dem Lagerbolzer 18 erfolgt. Diese Voraussetzung ist bei der beschriebenen Anordnung erfüllt, wenn der Außendurchmesser D des Lagerkörpers 23 größer als der Außendurchmesser d des in der Lagerhülse 16 gelagerten Endes des Lagerbolzens 18 und damit das auf dieses Ende ausgeübte Gegendrehmoment vergleichsweise klein ist.
Ist der Lagerbolzen 18 aufgrund der beschriebenen Anordnung sehr leichtgängig bzw. reibungsarm in der Lagerhülse 16 gelagert, dann besteht die Gefahr, daß die gesamte Baueinheit stets mit Fadengeschwindigkeit rotiert. Das könnte dazu führen, daß der Faden 12 aus seiner Lage zwischen den Bremselementen 26, 27 herausspringt oder die Baueinheit bei einem plötzlichen Abbremsen der Maschine oder bei einem gewünschten Fadenstill­ stand aufgrund ihrer Trägheit noch weiterläuft und dadurch eine lose Fadenschleife bildet, die ein Stoppsignal durch den Fühler 13 (Fig. 1) für die Maschine zur Folge hat, selbst wenn dies nicht erwünscht ist.
Zur Vermeidung derartiger Störungen ist der beschriebenen Baueinheit erfindungsgemäß eine Bremseinrichtung zugeordnet. Diese enthält im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 bis 4 einen in der Halterung 15 montierten Bremsklotz 31 (Fig. 4), der auf das in der Lagerhül­ se 16 gelagerte Ende des Lagerbolzens 18 einwirkt. Dazu ist die Halterung 15 mit einem von der Lagerhülse 16 radial abstehenden Ansatz 32 versehen, der eine durchgehende den Durchgang 17 kreuzende Bohrung 33 aufweist, die den Bremsklotz 31 aufnimmt. Der Bremsklotz 31 wird dabei vorzugsweise durch das eine Ende einer Vorspannfeder 34 in Anlage mit dem Lagerbolzen 18 gehalten. Das andere Ende der Vorspannfeder 34 liegt an einem axial in der Bohrung 33 verschiebbaren Stellbolzen 35 an, der z. B. an einer auf einen Außengewindeabschnitt des Ansatzes 32 aufgeschraubten Einstellmutter befestigt sein oder aus einem in einen Innengewindeabschnitt der Bohrung 33 eingeschraubten, mit einem Rändelknopf 36 versehenen Gewindebolzen bestehen kann. Mittels des Stellbolzens 35 und der Vorspannfeder 34 kann die sehr reibungsarme Lagerung des Lagerbolzens 18 künstlich wieder vergrößert bzw. die Bremskraft der Bremseinrichtung individuell eingestellt werden. Dadurch ist es möglich, die Bremskraft für die Drehbewegung der beschriebenen Baueinheit gezielt und unabhängig von der mittels des Vorspannelements 28 eingestellten Fadenbremskraft einzustellen, wie es beispielsweise erwünscht sein kann, um unterschiedliche Reibwerte der verwendeten Garne zu berücksichtigen.
Die Fadenbremskraft kann individuell mit Hilfe der Einstellmutter 25 eingestellt werden. Dabei kann der Gegenhalter 19 mit der Hand festgehalten werden, um zu vermeiden, daß beim Drehen der Einstellmutter 25 nur die gesamte Baueinheit in Drehung versetzt wird.
Die Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 unterscheidet sich lediglich durch die Brems­ einrichtung von der Ausführungsform nach Fig. 2 bis 4. Gleiche Teile sind daher mit denselben Bezugszeichen versehen. Die Bremseinrichtung enthält hier eine zwischen dem Anschlag 21 und dem Begrenzungselement 22 drehfest auf dem Lagerbolzen 18 befestigte, vorzugsweise aus einem ferromagnetischen Material bestehende Bremsscheibe 38 und einen auf diese einwirkenden, in der Halterung 15 montierten Bremsmagneten 39, der insbesondere ein Permanentmagnet sein kann. Der Bremsmagnet 39 ist vorzugsweise an einem axial verschiebbar in der Halterung 15 gelagerten, z. B. als Gewindebolzen ausgebildeten Stellbolzen 40 befestigt, so daß sein Abstand von der Bremsscheibe 38 verändert und dadurch die auf den Lagerbolzen 18 wirkende Bremskraft verändert werden kann. Die Bremseinrichtung wirkt nach Art einer Wirbelstrombremse.
Während der Lagerbolzen 18 bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 2 bis 6 einseitig gelagert ist, ist beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 bis 9 ein aus zwei koaxialen und miteinander verbundenen Abschnitten 42, 43 bestehender Lagerbolzen 44 vorgesehen. Die beiden Abschnitte 42, 43 sind an entgegengesetzten Enden mit Drehzapfen 45, 46 versehen, die vorzugsweise sehr kleine Durchmesser aufweisen und in entsprechende Lagerbohrun­ gen der Halterung 15 ragen. Dabei weist die Halterung 15 zusätzlich einen senkrecht abstehenden Arm 47 auf, an dessen freiem Ende mittels eines Paßstifts 48 und einer Schraube 49 eine Lagerscheibe 50 befestigt ist, die die Lagerbohrung für den Drehzapfen 44 aufweist und eine einfache Montage des Lagerbolzens 44 ermöglicht. Auf dem Abschnitt 42 des Lagerbolzens 44 ist analog zu Fig. 2 bis 6 ein Begrenzungselement 51 für zwei axial verschiebbar und drehbar auf dem Abschnitt 42 gelagerte Bremselemente 52, 53 befestigt. Der an einem Ende den Drehzapfen 46 aufweisende Abschnitt 43 des Lagerbolzens 44 ist am anderen Ende mit einem Außengewindeabschnitt versehen. Dieser ist in einen Innengewindeabschnitt, der an dem vom Drehzapfen 45 abgewandten Ende des Abschnitts 42 angebracht ist, eingeschraubt und dadurch mit dem Abschnitt 42 verbunden. Außerdem weist der Abschnitt 43 einen radial abstehenden, als umlaufender Bund od. dgl. ausgebildeten und der Einstellmutter 25 nach Fig. 3 entsprechenden Einstellknopf 54 auf, wobei zwischen diesem Einstellknopf 54 und dem Bremselement 53 analog zu Fig. 2 bis 6 ein auf den Lagerbolzen 44 aufgezogenes Vorspannelement 55 in Form einer Feder abgestützt ist. Durch Drehen des Einstellknopfs 54 und die dadurch bewirkte Verschie­ bung des Abschnitts 43 in Längsrichtung kann daher die auf den Faden 12 wirkende Bremskraft eingestellt werden, wobei die Länge des in der zugehörigen Lagerbohrung geführten Teils des Lagerzapfens 46 entsprechend dem gewünschten Verstellweg und dem Abstand zwischen den Teilen 43 und 50 zu wählen ist. Außerdem ist die Anordnung analog zu Fig. 2 bis 6 so getroffen, daß der Lagerbolzen 44 bei jeder Einstellung des Vorspannelements 55 mit ausreichendem axialen Spiel zwischen der Lagerscheibe 50 und dem gegenüberliegenden Teil der Halterung 15 gelagert ist und sich sehr leichtgängig drehen läßt. Im übrigen ist die Arbeitsweise der Fadenbremse nach Fig. 7 bis 9 analog zu den Arbeitsweisen der Fadenbremsen nach Fig. 2 bis 6. Um beim Einstellen der Brems­ kraft eine Drehung der gesamten Baueinheit bzw. des aus dem Vorspannelement 55 und dem Einstellknopf 54 gebildeten Vorspannmechanismus zu vermeiden, kann bei Betätigung des Einstellknopfs 54 gleichzeitig der Abschnitt 42 mit der Hand erfaßt und festgehalten werden.
Die anhand der Fig. 7 bis 9 beschriebene Ausführungsform kann dadurch abgewandelt werden, daß der Lagerbolzen 44 einschließlich der Lagerzapfen 45, 46 einstückig ausgebil­ det wird. In diesem Fall wird analog zu Fig. 3 der in Fig. 8 mit dem Bezugszeichen 43 versehene Abschnitt mit einem Außengewinde versehen und der Einstellknopf 54 als eine auf das Außengewinde aufgebrachte Mutter ausgebildet. Im Vergleich zum Ausführungs­ beispiel nach Fig. 3 würde der dort gezeigte Lagerbolzen 18 dann lediglich am freien, den Gewindeabschnitt 24 aufweisenden Ende mit einer zweiten Lagerstelle versehen sein.
Die Ausführungsform nach Fig. 10 bis 12 enthält einen aus zwei Abschnitten 57, 58 zusammengesetzten Lagerbolzen 59. Wenigstens einer der Abschnitte, hier der Abschnitt 58, ist innen hohl, damit der Abschnitt 57 teleskopartig in ihn eingesetzt werden kann. Jeder Abschnitt 57, 58 ist außerdem mit einem einen kleinen Durchmesser aufweisenden Drehzapfen 60, 61 versehen, der analog zu Fig. 7 bis 9 in einer entsprechend ausgebildeten Halterung 15 gelagert ist.
Abweichend von den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen ist beim Ausführungs­ beispiel nach Fig. 10 bis 12 ein innen liegendes Vorspannelement 62 für zwei Brems­ elemente 63, 64 vorgesehen. Das Vorspannelement 62 besteht hier aus einer Zugfeder, deren eines Ende in dem vorzugsweise ebenfalls hohl ausgebildeten Abschnitt 57 und deren anderes Ende an einem den anderen Abschnitt 58 durchragenden Stellbolzen 65 befestigt ist. Der Stellbolzen 65 durchragt auch den Drehzapfen 61 des Abschnitts 58 und weist an einem aus der Lagerscheibe 50 herausragenden Ende einen Außengewinde­ abschnitt auf, auf den eine Einstellmutter 66 aufgeschraubt ist, die sich innen an einem ebenfalls aus der Lagerscheibe 50 nach außen ragenden Endabschnitt des Drehzapfens 61 abstützt. Durch Drehen der Einstellmutter 66 wird daher die Feder 62 mehr oder weniger gespannt und dadurch der Abschnitt 57 in axialer Richtung mehr oder weniger tief in den Abschnitt 58 hineingezogen. Da sich hierbei die Einstellmutter 66 nur am Lagerzapfen 61 und nicht an der Lagerscheibe 50 abstützt, kann sie selbst kein Bremsmoment erzeugen, wie es bei ihrer Abstützung an der Lagerscheibe 50 entstehen könnte. Um zu vermeiden, daß sich bei Betätigung der Einstellmutter 66 die gesamte Baueinheit dreht, kann hier z. B. gleichzeitig der Abschnitt 58 mit der Hand erfaßt und festgehalten werden.
Die Bremselemente 63, 64 sind bei diesem Ausführungsbeispiel zumindest axial so an den zugehörigen Abschnitten 57, 58 abgestützt, daß sie deren durch das Vorspannelement 62 bewirkte Axialbewegung mitmachen. Hierzu ist z. B. das Bremselement 63 in einer Ringnut des Abschnitts 57 drehbar, aber axial unverschiebbar gelagert, während das Bremselement 64 zwar drehbar und axial verschiebbar auf dem Abschnitt 57 gelagert ist, aufgrund der Vorspannung aber in Anlage mit der inneren, in Fig. 11 links befindlichen Stirnfläche des Abschnitts 58 gehalten ist und daher unter dem Einfluß der Zugkraft des Vorspannelements 62 nicht axial ausweichen kann. Alternativ könnten die Bremselemente 63, 64 auch drehbar auf den Abschnitten 57, 58 gelagert und an den voneinander abge­ wandten Seiten an entsprechenden Schultern od. dgl. der Abschnitte 57, 58 anliegen, die ein axiales Ausweichen verhindern. Auch andere Lagerungen der Bremselemente 63, 64 sind möglich.
Damit bei den Fadenbremsen nach Fig. 7 bis 12 eine zu leichtgängige Drehung der aus den Lagerbolzen 44 oder 59, den Vorspannelementen 55 bzw. 62, den Bremselementen 52, 53 bzw. 63, 64 und der Einstellmutter 66 bzw. dem Einstellknopf 54 gebildeten Baueinheiten vermieden wird, ist auch bei diesen Ausführungsformen eine zusätzliche und vorzugsweise einstellbare Bremseinrichtung vorgesehen, die z. B. auf wenigstens einer der Drehzapfen 45, 46 bzw. 60, 61 einwirkt. Diese Bremseinrichtung ist z. B. analog zu Fig. 2 bis 4 ausgebildet, weshalb in Fig. 7 bis 12 der Einfachheit halber für gleiche Teile dieselben Bezugszeichen verwendet sind.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, die auf vielfache Weise abgewandelt werden können. Beispielsweise könnte die leichtgängige Drehlagerung der verschiedenen Lagerbolzen dadurch erreicht werden, daß diese an ihren Enden mit konisch zulaufenden Enden versehen und nach Art von Spitzenlagern in der Halterung 15 gelagert werden, insbesondere bei Anwendung von magnetisch wirkenden Bremseinrichtungen. Dabei wird unter der Bezeichnung "leichtgängig" verstanden, daß eine so leichtgängige Lagerung vorgesehen wird, daß aufgrund der Reibwirkung zwischen dem Faden 12 und den zugehörigen Bremselementen bzw. den Fadenleitabschnitten (z. B. 23) jeweils die gesamte Baueinheit in Umdrehungen versetzt werden kann. Weiterhin ist es im Prinzip nicht erforderlich, die Bremselemente drehbar auf dem Lagerbolzen zu lagern, da bei leichtgängiger Lagerung desselben stets die gesamte Baueinheit rotieren kann und zur Einstellung der gewünschten Fadenbremskraft nur eines der Bremselemente axial verschiebbar gelagert sein braucht. Außerdem ist für den Fachmann klar, daß auch andere Lagerungen und Vorspannmechanismen vorgesehen werden können. Insbesondere könnte die aus den Bremselementen, dem Vorspannelement, der Einstellmutter bzw. dem Einstellknopf und ggf. der Keramikhülse bestehende Baueinheit auf einer gemeinsamen, einen hülsenartigen Lagerbolzen bildenden Lagerhülse montiert sein, die ihrerseits auf einer ortsfest in der Halterung 15 fixierten Achse leicht drehbar gelagert ist. Schließlich versteht sich, daß die beschriebenen Merkmale der Fadenbremsen auch in anderen als den dargestellten und beschriebenen Kombinationen verwendet werden können.
Im übrigen kann die beschriebene Fadenbremse überall dort angewendet werden, wo laufende Fäden ver- oder bearbeitet werden, insbesondere natürlich in Textilmaschinen und dort im Fadenweg eines laufenden Fadens. Mit besonderem Vorteil kann die Faden­ bremse analog zu Fig. 1 auch an einer Fadenliefervorrichtung montiert oder als integraler Bestandteil derselben vorgesehen werden.

Claims (18)

1. Fadenbremse mit einer Halterung (15, 47, 50), einem Lagerbolzen (18, 44,59), zwei auf dem Lagerbolzen (18, 44, 59) gelagerten Bremselementen (26, 27; 52, 53; 63, 64), von denen wenigstens eines axial verschiebbar auf dem Lagerbolzen (18, 44, 59) angeordnet ist, und einem die beiden Bremselemente (26, 27; 52, 53; 63, 64) in Anlage haltenden Vorspann­ mechanismus (25, 28; 54, 55; 62, 66), dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerbolzen (18, 44, 59), die Bremselemente (26, 27; 52, 53; 63, 64,) und der Vorspannmechanismus (25, 28; 54, 55; 62, 66) zu einer als Ganzes frei drehbar in der Halterung (15, 47, 50) gelagerten Baueinheit zusammengesetzt sind.
2. Fadenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Baueinheit eine Bremseinrichtung (31, 34, 35; 38, 39, 40) zugeordnet ist.
3. Fadenbremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremskraft der Bremseinrichtung (31, 34, 35; 38, 39, 40) einstellbar ist.
4. Fadenbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Bremselement (26, 27; 52, 53; 63, 64) drehbar auf dem Lagerbolzen (18, 44, 59) gelagert ist.
5. Fadenbremse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerbolzen (18) einen Fadenleitabschnitt (23) enthält und die drehbare Lagerung der Baueinheit in der Halterung (15, 47, 50) mit einem kleineren Querschnitt (d) erfolgt, als dem Durchmesser (D) des Fadenleitabschnitts (23) entspricht.
6. Fadenbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorspannmechanismus eine Feder (28, 55, 62) enthält.
7. Fadenbremse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Feder (28, 55, 62) ein drehbar und axial verschiebbar auf dem Lagerbolzen (18, 44, 59) gelagertes und mit der Baueinheit als Ganzes mitdrehbares Einstellorgan (25, 54, 66) zugeordnet ist.
8. Fadenbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit mit wenigstens einem Ende des Lagerbolzens (18, 44, 59) drehbar in der Halterung (15, 47, 50) gelagert ist.
9. Fadenbremse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung einen zur Einwirkung auf dieses Ende bestimmten, in der Halterung (15, 47, 50) montierten Bremsklotz (31) aufweist.
10. Fadenbremse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsklotz (31) unter der Einwirkung einer Vorspannfeder (34) steht.
11. Fadenbremse nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft der Vor­ spannfeder (34) einstellbar ist.
12. Fadenbremse nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung eine mit dem Lagerbolzen (18) fest verbundene Bremsscheibe (38) und einen auf diese einwirkenden, in der Halterung (15) montierten Bremsmagneten (39) aufweist.
13. Fadenbremse nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des Brems­ magneten (39) relativ zur Bremsscheibe (38) einstellbar ist.
14. Fadenbremse nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerbolzen (44, 59) wenigstens zwei in Längsrichtung relativ zueinander bewegliche drehbar in der Halterung (15, 47, 50) gelagerte Abschnitte (42, 43; 57, 58) aufweist.
15. Fadenbremse nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Abschnitte (57, 58) teleskopartig ineinander verschiebbar sind und der Vorspannmechanismus eine in einem Hohlraum wenigstens eines der beiden Teile (57, 58) angeordnete Zugfeder (62) enthält.
16. Fadenbremse nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugfeder (62) mit einem Ende an einem der beiden Abschnitte (57) und mit einem anderen Ende an einem Stellbolzen (65) befestigt ist, der einen hohlen, am anderen Abschnitt (58) vorgesehenen, in der Halterung (50) gelagerten Drehzapfen (61) durchragt und an einem aus dem Drehzapfen (61) herausragenden Ende mit einem zur Aufnahme einer Einstellmutter (66) bestimmten Gewindeabschnitt versehen ist.
17. Textilmaschine, insbesondere Rundstrickmaschine, mit wenigstens einer Faden­ bremse, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenbremse (7) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16 ausgebildet ist.
18. Fadenliefervorrichtung mit wenigstens einer Fadenbremse für eine Textilmaschine, insbesondere Rundstrickmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenbremse (7) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16 ausgebildet ist.
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