DE19720720A1 - Kommunikationssystem und -verfahren für geosynchrone Satelliten - Google Patents
Kommunikationssystem und -verfahren für geosynchrone SatellitenInfo
- Publication number
- DE19720720A1 DE19720720A1 DE19720720A DE19720720A DE19720720A1 DE 19720720 A1 DE19720720 A1 DE 19720720A1 DE 19720720 A DE19720720 A DE 19720720A DE 19720720 A DE19720720 A DE 19720720A DE 19720720 A1 DE19720720 A1 DE 19720720A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- satellite
- geosynchronous
- satellites
- cross
- communication
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims abstract description 52
- 238000004891 communication Methods 0.000 title claims description 108
- 230000006854 communication Effects 0.000 title claims description 108
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 22
- 238000012546 transfer Methods 0.000 claims description 11
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims description 4
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 claims 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 claims 1
- 230000001934 delay Effects 0.000 abstract description 8
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 10
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 5
- 210000002414 leg Anatomy 0.000 description 4
- 238000001228 spectrum Methods 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 230000001413 cellular effect Effects 0.000 description 2
- 239000012141 concentrate Substances 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 2
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 2
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 2
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 150000001768 cations Chemical class 0.000 description 1
- 230000010267 cellular communication Effects 0.000 description 1
- 230000001684 chronic effect Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 238000011835 investigation Methods 0.000 description 1
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
- 230000036962 time dependent Effects 0.000 description 1
- 210000000689 upper leg Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B7/00—Radio transmission systems, i.e. using radiation field
- H04B7/14—Relay systems
- H04B7/15—Active relay systems
- H04B7/185—Space-based or airborne stations; Stations for satellite systems
- H04B7/19—Earth-synchronous stations
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Astronomy & Astrophysics (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Radio Relay Systems (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Satellitensyste
me, und insbesondere Satelliten-Kommunikationssysteme, welche
geosynchrone Satelliten einsetzen.
Internationale Regelungen bestimmen die Anordnung und Sta
tionserhaltung für geosynchrone Satelliten. Diese Regelungen
erfordern es, daß der Bodenpfad eines geosynchronen Satel
liten den Äquator nur innerhalb eines Toleranzfensters oder
"Umlaufbahnschlitzes" schneidet, welches bzw. welcher dem
Satelliten zugeordnet ist. Typischerweise ist jeder Umlauf
bahnschlitz über einem einzigen Längengrad zentriert, und
ist in bezug auf die Zentrumsposition durch ± 0,05° bis
± 0,1° Länge festgelegt. Momentan sind Umlaufbahnschlitze
alle zwei Längengrade zentriert (so daß um die Erde herum
180 Schlitze vorhanden sind). Diese Trennung trägt dazu bei,
sicherzustellen, daß von in benachbarten Umlaufbahnschlitzen
angeordneten Satelliten ausgesandte Signale sich gegenseitig
nicht wesentlich stören.
Die begrenzte Verfügbarkeit von Umlaufbahnschlitzen fordert
Satellitenkonstrukteure dazu heraus, geosynchrone Satelliten
zu entwerfen, welche die höchstmögliche Datenübertragungs
kapazität aufweisen. Die Kapazität eines geosynchronen Satel
liten ist typischerweise proportional zur Größe des Satel
liten, und durch den momentanen Stand der Technik begrenzt.
Große geosynchrone Satelliten nach dem Stand der Technik sind
teuer, sowohl in Hinblick auf die Baukosten als auch ihren
Transport in die Umlaufbahn. Infolge dieser Kosten ist es
typischerweise nicht möglich, geosynchrone Satelliten häufig
zu ersetzen, welche infolge unzureichender Abmessungen und/
oder veralteter Technik eine zu geringe Gesprächsübertragungs
kapazität aufweisen.
Bei einigen Systemen nach dem Stand der Technik werden mehre
re geostationäre Satelliten innerhalb eines einzigen Umlauf
bahnschlitzes angeordnet, um die Gesprächsübertragungskapazi
tät des Systems innerhalb dieses Schlitzes zu erhöhen. Dies
wird als gemeinsame Anordnung bezeichnet. Beispielsweise wer
den mehrere geostationäre Astra-Satelliten innerhalb eines Um
laufbahnschlitzes betrieben, der auf 19,2° Ost zentriert ist.
Das US-Patent Nr. 5 506 780 (Montenbruck et al.) beschreibt
ebenfalls ein geostationäres Satellitensystem, welches mehre
re, zusammen angeordnete Satelliten aufweist. In diesem Zusam
menhang werden zwei zusammen angeordnete Satelliten als ein
ander "benachbart" angesehen, wenn sich keine anderen Satel
liten zwischen diesen beiden Satelliten befinden. Zwei Satel
liten sind daher "nicht benachbart", wenn sich zwischen die
sen beiden Satelliten ein anderer Satellit befindet. Ein
Satellit, der zwischen zwei zusammen angeordneten Satelliten
angeordnet ist, wird hier als "intervenierender" Satellit be
zeichnet.
Damit eine Kommunikation zwischen zwei Bodenkommunikations
geräten stattfinden kann, die innerhalb nicht überlappender
Abdeckungsbereiche unterschiedlicher geostationärer Satelli
ten angeordnet sind, müssen Signale zum ersten Satelliten
heraufgeschickt werden, dann herunter zu einer Bodenstation
im Sichtbereich beider Satelliten, dann zum zweiten Satelli
ten herauf, und schließlich zum anderen Gerät herunter. Der
Pfad nach oben und unten von einem einzigen Satelliten wird
als "Schenkelrohr" bezeichnet.
Die Verwendung von Schenkelrohrverbindungen führt zu hohen
Signalverzögerungen infolge der Entfernung zwischen den Sa
telliten und Bodenkommunikationsgeräten. Infolge der großen
Entfernung zwischen einem geostationären Satelliten und der
Oberfläche der Erde tritt bei einem Funksignal, welches von
einem Punkt in der Nähe des Äquators auf der Erde ausgesandt
wird, eine Zeitverzögerung von annähernd 120 Millisekunden
(ms) auf. Bei Systemen nach dem Stand der Technik wird das
Funksignal zu einem anderen Abschnitt des Spektrums verscho
ben (nämlich zur Vermeidung gegenseitiger Störungen), und zum
Ziel des Signals übertragen. Bei dem Signal tritt daher eine
Gesamtverzögerung von zumindest 240 ms auf. Wenn ein Signal
über mehrere geostationäre Schenkelrohrverbindungen übertra
gen werden muß, steigt die Verzögerung geometrisch an.
Signale, die von Bodengeräten ausgesandt werden, die sich
auf höheren Breitengraden befinden, weisen noch größere Zeit
verzögerungen auf, da die Entfernung zwischen einem Punkt
außerhalb des Äquators und einem geostationären Satelliten
größer ist als die Entfernung zwischen einem Punkt in der
Nähe des Äquators und dem Satelliten. Unvermeidlich bei Schen
kelrohrverbindungen auftretende Verzögerungen machen es wün
schenswert, direkte Kommunikationsverbindungen zwischen geo
stationären Satelliten zu haben.
Direkte Verbindungen mit schmalen Strahlen zwischen nicht
benachbarten, zusammen angeordneten geostationären Satelli
ten sind jedoch bei Systemen nach dem Stand der Technik nicht
möglich, da intervenierende Satelliten die Sichtverbindung
zwischen den nicht-benachbarten Satelliten unterbrechen wür
den, und so die Verbindung unterbrechen würden.
Neben erhöhten Zeitverzögerungen treten bei nicht-äquatoria
len Signalen auch verschlechterte Signalqualitäten infolge
der Krümmung der Erde auf, infolge eines erhöhten Einflusses
der Atmosphäre, und aufgrund von Bodenhindernissen, die ent
lang der Sichtverbindung zwischen dem Gerät und dem geosta
tionären Satelliten angeordnet sind. Oberhalb eines bestimm
ten Breitengrades kann tatsächlich ein Bodengerät nicht mit
geostationären Satelliten nach dem Stand der Technik kommu
nizieren. Grundsätzlich ist der Abdeckungsbereich eines geo
stationären Satelliten relativ stark auf einem Bereich in der
Nähe des Äquators fixiert. Diese Begrenzung ist ungünstig,
da die Flächen mit den höchsten Gesprächsanforderungen nicht
mit dem Äquator zusammenfallen.
Erforderlich sind ein Verfahren und eine Vorrichtung, welche
es ermöglichen, die Datenübertragungskapazität innerhalb ei
nes bestimmten geosynchronen Umlaufbahnschlitzes in bezug
auf die Anforderungen zu erhöhen, und entsprechend dem heuti
gen Stand der Technik. Weiterhin sind ein Verfahren und eine
Vorrichtung erforderlich, welche die Signalverzögerung für
zusammen angeordnete geostationäre Satelliten verringern kön
nen, indem ermöglicht wird, daß nicht-benachbarte, zusammen
angeordnete geostationäre Satelliten direkt miteinander ohne
Unterbrechung durch intervenierende Satelliten kommunizieren.
Weiterhin sind ein Verfahren und eine Vorrichtung dazu nötig,
die Signalverzögerung zu verringern, während die Signalqua
lität für Bodengeräte verbessert wird, die sich auf hohen
Breitengraden befinden, und unter Verwendung geosynchroner
Satelliten kommunizieren. Zusätzlich sind ein Verfahren und
eine Vorrichtung dazu nötig, die Abdeckfläche geosynchroner
Satellitensysteme so zu vergrößern, daß Bodengeräte auf
hohen Breitengraden eingeschlossen sind, die momentan keine
geosynchronen Satellitendienste empfangen können. Weiterhin
sind ein Verfahren und eine Vorrichtung dazu nötig, die Ka
pazität geosynchroner Satelliten für geographische Bereiche
außerhalb des Äquators zur Verfügung zu stellen. Weiterhin
werden ein Verfahren und eine Vorrichtung dazu benötigt, eine
globale Kommunikationsabdeckung unter Verwendung geosynchro
ner Satelliten zur Verfügung zu stellen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestell
ter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus welchen weitere
Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
Fig. 1 ein geosynchrones Satellitennetzwerk, welches mehre
re Satelliten in geneigten Umlaufbahnen verwendet,
gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung;
Fig. 2 ein geosynchrones Satellitennetzwerk, welches mehre
re Satelliten in einer geneigten, elliptischen Um
laufbahn verwendet, gemäß einer bevorzugten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 ein geosynchrones Satellitennetzwerk, welches mehre
re, zusammen angeordnete Satelliten verwendet, gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 4 ein geosynchrones Satellitennetzwerk, welches mehre
re, zusammen angeordnete Satelliten in gestörten Um
laufbahnen verwendet, gemäß einer bevorzugten Aus
führungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 ein geosynchrones Satellitennetzwerk, welches mehre
re, zusammen angeordnete Satelliten in gestörten Um
laufbahnen verwendet, gemäß einer alternativen Aus
führungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 6 ein Blockschaltbild eines geosynchronen Satelliten
gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung;
Fig. 7 ein Blockschaltbild einer Steuereinrichtung gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 8 ein Blockschaltbild eines Gateways gemäß einer be
vorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung;
Fig. 9 ein Blockschaltbild eines Satellitenkommunikations
geräts gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 10 ein Blockschaltbild einer drahtlosen Kommunikations
einheit gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 11 ein Verfahren zum Aussetzen eines geosynchronen
Satellitennetzwerks gemäß einer bevorzugten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 12 ein Verfahren zum Leiten von Information durch ein
geosynchrones Satellitennetzwerk gemäß einer bevor
zugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 13 ein Verfahren zur Übergabe einer Kommunikationsein
heit zwischen geneigten geosynchronen Satelliten
gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung; und
Fig. 14 ein Verfahren zur Einrichtung von Kreuzverbindungen
zwischen Satelliten eines geosynchronen Satelliten
netzwerks gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
Das Verfahren und die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Er
findung ermöglichen eine Vergrößerung der Datenübertragungs
kapazität innerhalb eines bestimmten geosynchronen Umlauf
bahnschlitzes in bezug auf die Anforderungen und entsprechend
dem momentanen Stand der Technik. Das Verfahren und die Vor
richtung gemäß der vorliegenden Erfindung verringern darüber
hinaus die Signalverzögerung für zusammen angeordnete geosta
tionäre Satelliten dadurch, daß sie es ermöglichen, daß nicht-
benachbarte, zusammen angeordnete geostationäre Satelliten
direkt miteinander kommunizieren, ohne Unterbrechung durch
intervenierende Satelliten. Das Verfahren und die Vorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung verringern darüber hinaus
die Signalverzögerung, während sie die Signalqualität für
Bodengeräte verbessern, die sich an hohen Breitengraden be
finden, und die unter Verwendung geosynchroner Satelliten
kommunizieren. Zusätzlich erhöhen das Verfahren und die Vor
richtung gemäß der vorliegenden Erfindung die Abdeckungsflä
che geosynchroner Satellitensysteme, so daß Bodengeräte an
hohen Breitengraden eingeschlossen sind, die momentan keine
stationären Satellitendienste empfangen können.
Weiterhin stellen das Verfahren und die Vorrichtung gemäß
der vorliegenden Erfindung selektiv Kapazität geosynchroner
Satelliten für geographische Bereiche außerhalb des Äquators
zur Verfügung. Darüber hinaus sorgen das Verfahren und die
Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung für eine globale
Kommunikationsabdeckung unter Verwendung geosynchroner Satel
liten.
Das Verfahren und die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung
werden nachstehend noch im einzelnen erläutert. Kurz gefaßt
werden die voranstehend aufgeführten Vorteile der vorliegen
den Erfindung dadurch erzielt, daß mehrere geosynchrone Satel
liten zusammen entlang einem gemeinsamen Bodenpfad angeord
net werden, und Kreuzverbindungen zwischen den Satelliten zur
Verfügung gestellt werden. Kreuzverbindungen zwischen geosyn
chronen Satelliten stellen dem System Netzwerkfähigkeit zwi
schen Satelliten zur Verfügung, und verringern Signalverzöge
rungen. Darüber hinaus kann die Datenübertragungskapazität
eines Netzwerks in bezug auf die Anforderungen dadurch erhöht
werden, daß zusätzliche Satelliten entlang dem gemeinsamen
Bodenpfad ausgesetzt werden.
Für Bodengeräte, die sich auf hohen Breitengraden befinden,
wird die Signalverzögerung dadurch verringert, daß mehrere
geosynchrone Satelliten zur Verfügung gestellt werden, die
Umlaufbahnen aufweisen, die in bezug auf den Äquator geneigt
angeordnet sind. Dies führt dazu, daß jeder Satellit inner
halb seines Bodenpfades höhere Breitengrade erreicht, wodurch
die Entfernung zu Geräten an hohen Breitengraden verringert
wird. Darüber hinaus führen die geneigten Umlaufbahnen dazu,
daß die geosynchronen Satelliten Dienste für Bodengeräte an
Breitengraden zur Verfügung stellen, die von Systemen nach
dem Stand der Technik nicht bedient werden konnten. Eine er
höhte Netzwerkkapazität kann in außerhalb des Äquators gele
genen Bereichen (also entweder der Nord- oder Südhalbkugel)
dadurch eingestellt werden, daß die geneigten Umlaufbahnen
exzentrisch ausgebildet werden. Eine globale Abdeckung wird
dadurch erzielt, daß mit mehreren Satelliten arbeitende geo
synchrone Netzwerke miteinander verbunden werden, die sich
in unterschiedlichen Umlaufbahnschlitzen befinden.
Fig. 1 zeigt ein geosynchrones Satellitennetzwerk 10, welches
mehrere Satelliten 16 verwendet, gemäß einer bevorzugten Aus
führungsform der vorliegenden Erfindung. Das Netzwerk 10 ent
hält Satelliten 16, welche um die Erde 12 auf solche Art und
Weise umlaufen, daß der Bodenpfad 18 der Satelliten 16 in be
zug auf den Äquator 14 symmetrisch ist.
Die Satelliten 16 sind geosynchrone Satelliten, deren Boden
pfad 18 den Äquator innerhalb eines gemeinsamen Umlaufbahn
schlitzes 32 schneidet. Bei einer bevorzugten Ausführungsform
weisen die Satelliten 16 Neigungswinkel auf, die größer als
ein Nominalwert sind (also kleiner als einige wenige Grade),
so daß die Satelliten 16 Breitengrade erreichen können, die
deutlich höher liegen als jene, die von geostationären Satel
liten nach dem Stand der Technik erreicht werden. Unter Ver
wendung einer derartigen geneigten Umlaufbahn bewegt sich der
geosynchrone Satellit in den Kommunikationsbereich von Orten
an höheren Breitengraden auf der Oberfläche der Erde und aus
diesem Kommunikationsbereich heraus. Fig. 1 zeigt, daß der
Bodenpfad 18 der Satelliten 16 Breitengrade im Bereich der
Breitengrade 40 bis 42 erreichen kann.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Umlaufbahnen
für jeden Satelliten 16 um denselben Winkel geneigt. Bei
alternativen Ausführungsformen können die Umlaufbahnen für
den Satelliten 16 um unterschiedliche Winkel geneigt sein,
was zu Satelliten führt, die unterschiedlichen Bodenpfaden
folgen, obwohl jeder Bodenpfad den Äquator innerhalb dessel
ben Umlaufbahnschlitzes schneidet.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform befinden sich die Sa
telliten 16 in Umlaufbahnen, welche dazu führen, daß die
Satelliten 16 einem nahezu identischen Bodenpfad 18 folgen.
Die Satelliten 16 werden so in ihren Umlaufbahnen angeordnet,
daß sie an sich ändernden Punkten entlang dem Bodenpfad 18
verteilt sind. Bei einer Ausführungsform weisen die Satelli
ten 16 in ihren Umlaufbahnen die gleiche Phase auf. Dies
bedeutet, daß die Satelliten 16 gegeneinander um einen Wert
von 360°, geteilt durch die Anzahl an Satelliten 16, phasen
verschoben sind. Bei fünf Satelliten, wie in Fig. 1 gezeigt,
sind die Satelliten 16 voneinander um 360/5° bezüglich der
Phase getrennt, also 72°. Der rechte Aufstieg der Aufstiegs
knoten für jeden Satelliten 16 wäre daher um 72° getrennt.
Bei alternativen Ausführungsformen müssen die Satelliten 16
nicht durch eine gleiche Phase getrennt sein. Wenn beispiels
weise die Gesprächsübertragungskapazität des Netzwerks 10 in
folge erhöhter Gesprächsanforderungen vergrößert werden muß,
könnten zusätzliche Satelliten in Umlaufbahnen ausgesetzt
werden, bei welchen die zusätzlichen Satelliten ebenfalls den
Bodenpfad 18 aufweisen. Jeder zusätzliche Satellit könnte in
einer Phase ausgesetzt werden, welche ihn auf irgendeinen
Punkt entlang dem Bodenpfad 18 setzt. Es gibt keine physika
lische Notwendigkeit dafür, daß die Satelliten 16 beim Aus
setzen eine gleiche Phase aufweisen, oder wenn zusätzliche
Satelliten dem Netzwerk 10 hinzugefügt werden.
Satelliten mit ungleicher Phase können ungleichförmige, zeit
abhängige Gesprächsübertragungskapazität über das gesamte
Kommunikationsnetzwerk erzeugen. Diese ungleichförmige Kapa
zität könnte zeitlich so gesteuert werden, daß eine höhere
oder niedrigere Kapazität an bestimmten Ortszeiten des Tages
in bestimmten Bereichen zur Verfügung gestellt wird. Wenn bei
spielsweise ein neuer Satellit dem Netzwerk hinzugefügt wird,
der in bezug auf die anderen Satelliten keine gleiche Phase
aufweist, wird dem Netzwerk für Flächen im Bereich des Punk
tes auf dem Bodenpfad Kapazität hinzugefügt, auf welchem sich
der neue Satellit befindet. Die Anordnung des neuen Satelli
ten entlang dem Bodenpfad kann so geplant werden, daß die
erhöhte Kapazität einer Fläche zur Verfügung gestellt wird,
die zu einer bestimmten Tageszeit einen hohen Gesprächsbedarf
hat.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform kommunizieren die Satel
liten 16 miteinander über Querverbindungen (Kreuzverbindungen)
30, die Funkfrequenzverbindungen (RF), optische Verbindungen
oder Laserverbindungen sein können. Eine Querverbindung 30
kann zwischen jeweils zwei Satelliten 16 eingerichtet werden,
die sich im selben Umlaufbahnschlitz befinden, und im gegen
seitigen Kommunikationsbereich liegen. Bei anderen bevorzugten
Ausführungsformen kann eine "Querschlitz"-Verbindung (nicht ge
zeigt) zwischen einem Satelliten 16 eingerichtet werden, der
sich innerhalb eines Umlaufbahnschlitzes befindet, und einem
Satelliten (nicht gezeigt), der sich in einem unterschiedli
chen Umlaufbahnschlitz (nicht gezeigt) befindet, oder sich
in einer nicht-geosynchronen Umlaufbahn befindet. Eine Kombi
nation von Querverbindungen 30 und Querschlitzverbindungen
ermöglicht es dem Netzwerk 10, eine globale Kommunikations
abdeckung zur Verfügung zu stellen. Das Netzwerk 10 kann bei
spielsweise ein Teil eines größeren Hybridsystems sein, wel
ches irgendeine Kombination geosynchroner und nicht-geosyn
chroner Satelliten verwendet, die durch Querverbindungen 30
und Querschlitzverbindungen verbunden sind.
Jeder Satellit 16 weist eine zugeordnete Abdeckungsfläche 20
auf, innerhalb derer der Satellit 16 mit Kommunikationsgerä
ten kommunizieren kann, die sich auf oder in der Nähe der
Oberfläche der Erde 12 befinden. Satelliten 16 kommunizieren
mit Bodengeräten, beispielsweise der Bodenstation 22 und der
Kommunikationseinheit 24, über eine Abwärtsverbindung 26 bzw.
28. Die Verbindungen 26, 28 können beispielsweise Funkver
bindungen, optische Verbindungen und/oder Laserverbindungen
sein, und können dieselben oder unterschiedliche Bänder des
Spektrums verwenden.
Die Bodenstation 22 kann beispielsweise eine Steuereinrich
tung oder eine umschaltende Gateway-Einrichtung sein. Eine
Steuereinrichtung führt Netzwerksteuerfunktionen durch, und
wird mit weiteren Einzelheiten im Zusammenhang mit Fig. 7 be
schrieben. Ein Gateway ermöglicht es dem Satelliten 16, Nach
richten mit einem oder mehreren unterschiedlichen Netzwerken
(nicht gezeigt) auszutauschen, beispielsweise einem terres
trischen Landleitungs-Kommunikationsnetzwerk oder einem zel
lulären Kommunikationsnetzwerk, oder aber einem anderen Sa
tellitennetzwerk. Ein Gateway wird mit weiteren Einzelheiten
im Zusammenhang mit Fig. 8 beschrieben.
Die Kommunikationseinheit 24 kann beispielsweise ein zellu
läres Telefon sein, ein Funkfrequenzgerät, ein Personenruf
gerät, oder ein Daten-Sende/Empfangs-Gerät (beispielsweise
ein Videodaten-Sende/Empfangs-Gerät), welches mit dem Satel
liten 16 eine Simplex- oder Duplex-Kommunikation durchführen
kann. Die Kommunikationseinheit 24 kann eine oder mehrere
bewegliche Antennenschüsseln dazu verwenden, die Satelliten
16 zu verfolgen, wie dies im Zusammenhang mit Fig. 9 noch er
läutert wird. Alternativ hierzu kann die Kommunikationsein
heit 24 eine für alle Richtungen geeignete Antenne aufweisen,
welche die Satelliten 16 nicht verfolgen muß.
Fig. 1 zeigt fünf Satelliten 16, obwohl mehr oder weniger
Satelliten eingesetzt werden können, bis herunter zu zwei
Satelliten, um die Vorteile der vorliegenden Erfindung zu
erzielen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird eine
ungerade Anzahl an Satelliten in dem Netzwerk 10 eingesetzt
(insbesondere wenn die Anzahl an Satelliten klein ist), so
daß Satelliten 16 mit gleicher Phase nicht gleichzeitig den
Äquator überqueren. Hierdurch wird die Möglichkeit ausgeschal
tet, daß Satelliten über dem Äquator zusammenstoßen können.
Das Netzwerk 10 kann auch eine gerade Anzahl an Satelliten
verwenden, soweit man sich um die Vermeidung von Zusammen
stößen und der gegenseitigen Störungen von Abwärtsverbindun
gen kümmert. Es hat sich herausgestellt, daß eine so geringe
Anzahl wie drei Satelliten eine wesentlich größere Abdeckungs
fläche zur Verfügung stellt, als mit einem einzigen, geosta
tionären Satelliten erzielt werden kann. Bei einem Netzwerk,
welches fünf oder mehr geosynchrone Satelliten verwendet,
hat sich herausgestellt, daß dieses eine hervorragende Ab
deckung zur Verfügung stellt.
Fig. 2 zeigt ein geosynchrones Satellitennetzwerk 100, wel
ches mehrere Satelliten 116 in einer geneigten, elliptischen
Umlaufbahn verwendet, gemäß einer bevorzugten Ausführungs
form der vorliegenden Erfindung. Das Netzwerk 100 weist Sa
telliten 116 auf, welche um die Erde 12 so umlaufen, daß der
Bodenpfad 118 des Satelliten 116 in bezug auf den Äquator 14
asymmetrisch ist. Fig. 2 zeigt fünf Satelliten 116, obwohl
mehr oder weniger Satelliten verwendet werden können, bis
herunter zu zwei Satelliten.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Satelliten
116 geosynchrone Satelliten, welche Neigungswinkel aufwei
sen, die größer als ein Nominalwert sind, so daß die Satel
liten 116 Breitengrade erreichen können, die wesentlich höher
liegen als jene, die von geostationären Satelliten nach dem
Stand der Technik erreicht werden. Bei einer bevorzugten Aus
führungsform sind die Umlaufbahnen für jeden Satelliten 116
um denselben Winkel geneigt. Bei alternativen Ausführungsfor
men sind die Umlaufbahnen der Satelliten 116 in unterschied
lichen Winkeln geneigt, was zu Satelliten führt, welche un
terschiedlichen Bodenpfaden folgen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden die Satelliten
116 in Umlaufbahnen angeordnet, welche dazu führen, daß die
Satelliten 116 einem nahezu identischen Bodenpfad 118 folgen.
Wie bei dem im Zusammenhang mit Fig. 1 geschilderten Netz
werk weisen die Satelliten 116 eine solche Phase in ihren Um
laufbahnen auf, daß sie an sich ändernden Punkten entlang dem
Bodenpfad 118 angeordnet sind. Die Satelliten 116 können in
ihren Umlaufbahnen eine gleiche oder ungleiche Phase aufwei
sen.
Jeder Satellit 116 weist eine zugeordnete Abdeckungsfläche
120 auf, innerhalb derer ein Satellit 116 mit Geräten kommu
nizieren kann, die sich an der oder in der Nähe der Oberflä
che der Erde 12 befinden. Die Satelliten 116 kommunizieren
mit Bodengeräten, beispielsweise einer Bodenstation 122 und
einer Kommunikationseinheit 124, über eine Abwärtsverbindung
126 bzw. 128. Die Verbindungen 126, 128 können beispielswei
se Funkverbindungen, optische Verbindungen und/oder Laserver
bindungen sein, und können dieselben oder unterschiedliche
Bänder des Spektrums verwenden. Die Bodenstation 122 und die
Kommunikationseinheit 124 wurden bereits im Zusammenhang mit
Fig. 1 beschrieben.
Der Bodenpfad 118 bildet ein Tränentropfenmuster infolge der
elliptischen Natur der Umlaufbahnen der Satelliten 116 aus.
Die Form des Bodenpfades 118 ermöglicht es dem Netzwerk 100,
eine größere Abdeckung entweder auf der Nordhalbkugel oder
der Südhalbkugel zur Verfügung zu stellen. Wie aus Fig. 2
hervorgeht, sind momentan drei Satelliten 116 an Breitengra
den oberhalb des Äquators 14 angeordnet, wogegen sich zwei
Satelliten 116 an Breitengraden unterhalb des Äquators 14
befinden. Darüber hinaus liegen die oberhalb des Äquators 14
angeordneten Satelliten 116 räumlich näher beieinander, was
dazu führt, daß sich ihre Abdeckungsflächen 120 im wesentli
chen überlappen. Die Bodengeräte 126, 128 können daher unter
Verwendung irgendeines der drei Satelliten 116 kommunizieren,
die sich auf der Nordhalbkugel befinden. In geographischen
Bereichen, die von mehreren Satelliten 116 bedient werden,
wird die Gesprächsübertragungskapazität vergrößert, und kön
nen höhere Gesprächsanforderungen bedient werden.
Die dargestellte Anordnung ermöglicht es dem Netzwerk 100,
seine Gesprächsübertragungskapazität auf die Nordhalbkugel
zu konzentrieren. Unter Verwendung elliptischer Umlaufbahnen
mit unterschiedlicher Orientierung kann das Netzwerk 100 sei
ne Gesprächsübertragungskapazität auch auf der Südhalbkugel
konzentrieren.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform kommunizieren die Sa
telliten 116 miteinander über Querverbindungen 130, die Funk
frequenzverbindungen, optische Verbindungen und/oder Laser
verbindungen sein können. Eine Querverbindung 130 kann zwi
schen irgendwelchen zwei Satelliten 116 eingerichtet werden,
welche demselben Bodenpfad folgen, und im gegenseitigen Kom
munikationsbereich liegen. Bei anderen bevorzugten Ausfüh
rungsformen kann eine Querschlitzverbindung (nicht gezeigt)
zwischen einem Satelliten 116, der einem Bodenpfad 118 folgt,
und einem (nicht gezeigten) Satelliten eingerichtet werden,
der einem unterschiedlichen Bodenpfad folgt, einschließlich
eines Satelliten in einer nicht-geosynchronen Umlaufbahn.
Das Netzwerk 100 kann ein Teil eines größeren Hybridsystems
sein, welches irgendeine Kombination geosynchroner und nicht-
geosynchroner Satelliten verwendet, die durch Querverbindun
gen 130 und Querschlitzverbindungen verbunden sind.
Eine elliptische, geosynchrone Satellitenumlaufbahn wurde in
dem US-Patent Nr. 4 943 808 (Dulck et al.) beschrieben. In
dem System von Dulck stellt ein einziger geosynchroner Satel
lit eine Abdeckung innerhalb eines im wesentlichen dreiecki
gen Abdeckungsbereichs zur Verfügung, der durch die ellipti
sche Umlaufbahn festgelegt ist. Andere Satelliten können da
zu verwendet werden, eine Abdeckung in unterschiedlichen Be
reichen zur Verfügung zu stellen. Das System von Dulck ver
wendet nicht mehrere Satelliten zur Abdeckung eines bestimm
ten Bereichs, und verwendet auch keine Querverbindungen zwi
schen Satelliten. Das System von Dulck ist daher nicht dazu
fähig, adaptiv die Netzwerkkapazität zu vergrößern, noch kann
es Signalverzögerungen verringern, die unvermeidlich bei
Schenkelrohrsystemen auftreten.
Fig. 3 zeigt ein geosynchrones Satellitennetzwerk 140, wel
ches mehrere, zusammen angeordnete Satelliten 151-154 ver
wendet, gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung. Die Satelliten 151-154 sind in einer Um
laufbahn 150 um die Erde 12 herum angeordnet, und sind zusam
men innerhalb eines Umlaufbahnschlitzes 156 angeordnet, der
ein den Regelungen entsprechendes Toleranzfenster bildet. Ob
wohl in Fig. 3 vier Satelliten 151-154 gezeigt sind, können
mehr oder weniger Satelliten eingesetzt werden, bis herunter
zu zwei Satelliten.
Da die Satelliten 151-154 innerhalb des Umlaufbahnschlitzes
156 bleiben müssen, sind die Winkelentfernungen zwischen den
Satelliten 151-154 äußerst gering (beispielsweise einige
wenige Hundertstel eines Grades). Obwohl die Satelliten 151 -
154 entlang einer kreisförmigen Umlaufbahn angeordnet sind,
führt ihre Nähe zueinander dazu, daß ihre Orientierung so
ist, daß sie nahezu auf einer Linie liegen.
Querverbindungen zwischen benachbarten Satelliten 151-154
ermöglichen es dem Netzwerk 140, daß es Netzwerkfähigkeiten
aufweist, und führen auch zur Verringerung von Verzögerungen,
die unvermeidlich bei Schenkelrohrverbindungen auftreten. Die
nahezu ko-lineare Orientierung der Satelliten 151-154 führt
jedoch zu Schwierigkeiten bei der Einrichtung und Aufrecht
erhaltung von Querverbindungen, insbesondere von Schmalband-
Querverbindungen, zwischen nicht-benachbarten Satelliten.
Wenn beispielsweise versucht wird, eine Schmalband-Querver
bindung zwischen nicht-benachbarten Satelliten 151 und 153
einzurichten, so wird es wahrscheinlich, daß der intervenie
rende Satellit 152 die Querverbindung verdeckt. Die Fig. 4
und 5 zeigen Netzwerkanordnungen, welche das Problem blockier
ter Querverbindungen zwischen nicht-benachbarten Satelliten
überwinden.
Fig. 4 zeigt ein geosynchrones Satellitennetzwerk 160, wel
ches mehrere, zusammen angeordnete Satelliten 171-174 in
gestörten Umlaufbahnen verwendet, gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie in Fig. 3
gezeigt sind die Satelliten 151-154 auf der Umlaufbahn 170
um die Erde herum verteilt angeordnet, und sind zusammen in
nerhalb eines Umlaufbahnschlitzes angeordnet. Die Umlaufbah
nen des Satelliten 172 und 173 sind allerdings absichtlich
leicht gestört, um das Problem blockierter Querverbindungen
auszuschalten.
Der Satellit 172 ist so dargestellt, daß er dem Bodenpfad
176 in Richtung 177 des Gegenuhrzeigersinns folgt. Der
Satellit 173 ist so dargestellt, daß er dem Bodenpfad 178 in
Richtung 179 des Uhrzeigersinns folgt. Wenn die Satelliten
172 und 173 in ihren Umlaufbahnen eine geeignete Phase auf
weisen, wird eine Querverbindung zwischen nicht-benachbarten
Satelliten 171 und 173 nicht durch den intervenierenden
Satelliten 172 blockiert.
Um die Umlaufbahnstörungen von Fig. 4 zu erreichen, wurde ein
kleiner Neigungswinkel (beispielsweise 0,04°) und eine klei
ne Exzentrizität (beispielsweise 0,00005) den Umlaufbahnen
der Satelliten 172, 173 hinzugefügt. Darüber hinaus wurden
die Argumente des Perigäums für die Satelliten 172, 173 auf
einen Wert von 270° bzw. 90° eingestellt, um gegensinnig um
laufende, ovale Bodenpfade zu erzielen. Schließlich wurde ei
ne Phasenverschiebung eingeführt, um die Satelliten 172, 173
voneinander in ihren Umlaufbahnen zu trennen.
Bei alternativen Ausführungsformen können unterschiedliche
Kombinationen von Störungen dazu verwendet werden, die Um
laufbahnen der Satelliten 172, 173 zu beeinflussen, und/oder
können die Störungen bei anderen Satelliten als den Satelli
ten 172, 173 angewendet werden, um denselben Effekt des Aus
schaltens einer Blockierung zwischen nicht-benachbarten Sa
telliten zu erreichen. Beispielsweise können Störungen bei
den Satelliten 171 und 173 statt den Satelliten 172 und 173
eingesetzt werden. Der Umfang der vorliegenden Erfindung soll
unterschiedliche Kombinationen von Störungen und sich ändern
de Anzahlen zusammen angeordneter Satelliten umfassen.
Fig. 5 zeigt ein geosynchrones Satellitennetzwerk 190, wel
ches mehrere, zusammen angeordnete Satelliten 181-184 in
gestörten Umlaufbahnen verwendet, gemäß einer alternativen
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie in Fig. 3
sind die Satelliten 181-184 in einer Umlaufbahn 180 um die
Erde herum verteilt, und sind zusammen innerhalb eines Um
laufbahnschlitzes angeordnet. Die Umlaufbahnen der Satelli
ten 182 und 183 wurden jedoch absichtlich leicht gestört, um
das Problem blockierter Querverbindungen auszuschalten.
Die Satelliten 182 und 183 sind so dargestellt, daß sie Bo
denpfaden 186 bzw. 188 folgen, welche Muster in Form einer
Acht bilden. Wenn die Satelliten 182 und 183 in ihren Umlauf
bahnen geeignete Phasen aufweisen, wird eine Querverbindung
zwischen nicht-benachbarten Satelliten 181 und 183 nicht
durch den intervenierenden Satelliten 182 blockiert.
Ähnlich wie bei dem in Fig. 4 gezeigten Netzwerk wurde, um
die in Fig. 5 dargestellten Umlaufbahnstörungen zu erzielen,
ein kleiner Neigungswinkel den Umlaufbahnen der Satelliten
182, 183 hinzugefügt. Allerdings bilden die Bodenpfade 186,
188 die Form einer Acht anstatt oval zu sein, da die Argumen
te des Perigäums für die Satelliten 182, 183 so eingestellt
wurden, daß sie entgegengesetzte Werte von 0° bzw. 180° auf
weisen, und die Exzentrizität der Umlaufbahnen gleich Null
ist. Schließlich wurde eine Phasenverschiebung eingeführt,
um die Satelliten 182, 183 voneinander in ihren Umlaufbahnen
zu trennen.
Bei alternativen Ausführungsformen können unterschiedliche
Kombinationen von Störungen dazu verwendet werden, die Um
laufbahnen der Satelliten 182, 183 zu erreichen, und/oder
können die Störungen bei anderen Satelliten als den Satelli
ten 182, 183 vorgesehen werden, um denselben Effekt der Aus
schaltung einer Blockierung zwischen nicht-benachbarten Sa
telliten zu erzielen.
Fig. 6 zeigt ein Blockschaltbild eines geosynchronen Satelli
ten 200 (beispielsweise Satelliten 16, 116 in den Fig. 1, 2)
gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. Der geosynchrone Satellit 200 wird zum Datenaus
tausch zwischen Bodenstationen und Satelliten verwendet.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist der geosynchrone
Satellit 200 einen Prozessor 202 und zumindest ein Querver
bindungs-Sende/Empfangs-Gerät 204, 206, 208 auf. Für einen
geosynchronen Satelliten, der eine Kommunikation mit Boden
geräten durchführt, weist der Satellit 200 darüber hinaus
ein Abwärtsverbindungs-Sende/Empfangs-Gerät 210 auf.
Der geosynchrone Satellit 200 empfängt Daten von zumindest
einem anderen geosynchronen Satelliten über das Querverbin
dungs-Sende/Empfangs-Gerät 204, 206, 208. Bei einer bevor
zugten Ausführungsform sind die anderen geosynchronen Satel
liten entlang einem gemeinsamen Bodenpfad (also in einem ge
meinsamen Umlaufbahnschlitz) mit dem Satelliten 200 angeord
net, obwohl der geosynchrone Satellit 200 auch Querschlitz
verbindungen mit anderen geosynchronen Satelliten aufrecht
erhalten kann, die entlang unterschiedlichen Bodenpfaden
angeordnet sind, oder mit Satelliten in nicht-geosynchronen
Umlaufbahnen.
Wie voranstehend erläutert kann eine Querverbindung eine
Funkfrequenzverbindung, eine optische Verbindung oder eine
Laserkommunikationsverbindung zwischen zwei Satelliten sein.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann der geosynchrone
Satellit 200 mehrere Querverbindungen aufrechterhalten, wenn
mehrere andere Satelliten innerhalb des Kommunikationsbe
reichs vorhanden sind, obwohl sich die Vorteile der vorlie
genden Erfindung auch dann erzielen lassen, wenn der geosyn
chrone Satellit 200 nur eine einzige Querverbindung mit ei
nem einzigen Querverbindungs-Sende/Empfangs-Gerät 204 unter
stützen kann.
Der Prozessor 202 wird dazu eingesetzt, die Querverbindungs-
Sende/Empfangs-Geräte 204, 206, 208 und das Abwärtsverbin
dungs-Sende/Empfangs-Gerät 210 zu steuern, und darüber hin
aus den Weg der Daten zu steuern, die über Querverbindungen
und Abwärtsverbindungen empfangen werden. Die Funktion des
Prozessors 202 wird im einzelnen unter Bezugnahme auf Fig. 12
noch erläutert.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann jeder geosynchro
ne Satellit eines bestimmten Netzwerks zumindest eine Ab
wärtsverbindung über zumindest ein Abwärtsverbindungs-Sende/
Empfangs-Gerät 210 aufrechterhalten. Bei alternativen Ausfüh
rungsformen können einige geosynchrone Satelliten nur dazu
verwendet werden, Querverbindungsdaten auf den richtigen Weg
zu schicken, und würden keinen Abwärtsverbindungs-Sender/Empfänger
erfordern.
Das Abwärtsverbindungs-Sende/Empfangs-Gerät 210 wird dazu ver
wendet, Daten mit Bodengeräten auszutauschen, beispielsweise
einer Steuereinrichtung, einem schaltenden Gateway, oder einer
Kommunikationseinheit. Unterschiedliche Daten an Abwärtsver
bindungs-Sende/Empfangs-Geräten 210 können beispielsweise da
zu erforderlich sein, mit einem Steuergerät und mit einer Kom
munikationseinheits zu kommunizieren.
Fig. 7 zeigt ein Blockschaltbild eines Steuergeräts 300 ge
mäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung. Das Steuergerät 300 wird dazu verwendet, Operationen
des geosynchronen Satellitennetzwerks zu steuern. Bei einer
bevorzugten Ausführungsform weist das Steuergerät 300 einen
Prozessor 302 und ein Abwärtsverbindungs-Sende/Empfangs-Gerät
304 auf.
Das Abwärtsverbindungs-Sende/Empfangs-Gerät 304 wird dazu
verwendet, Daten an Satelliten zu schicken bzw. von diesen
zu empfangen. Empfangene Daten sind beispielsweise Teleme
triedaten und/oder Ortsdaten, welche es dem Steuergerät 300
ermöglichen, den Zustand des Netzwerks zu überwachen. Das
Steuergerät 300 schickt darüber hinaus Steuerinformation an
Satelliten über das Abwärtsverbindungs-Sende/Empfangs-Gerät
304.
Steuerinformation wird von dem Prozessor 302 erzeugt. Bei
einer bevorzugten Ausführungsform steuert der Prozessor 302
die Ausbildung von Querverbindungen durch Festlegung von Ver
bindungseinstellzeiten, wenn geosynchrone Satelliten sich im
Kommunikationsbereich befinden, durch Berechnung der Ausrich
tungswinkel von Satelliten-Sende/Empfangs-Geräten, und durch
Schicken von Steuerinformation an die Satelliten, so daß die
Querverbindungen zu den Verbindungseinstellzeiten eingerich
tet werden können. Diese Vorgehensweise wird mit weiteren
Einzelheiten unter Bezugnahme auf Fig. 14 noch genauer erläu
tert. Bei alternativen Ausführungsformen können einige oder
sämtliche dieser Berechnungen und Steuerfunktionen von den
Satelliten statt von dem Steuergerät 300 durchgeführt werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist das Steuergerät
300 auch ein Speichergerät 306 auf, obwohl dies für die vor
liegende Erfindung nicht unbedingt erforderlich ist. Das
Speichergerät 306 wird vorzugsweise dazu verwendet, den Sa
telliten zugeordnete Information zu speichern, beispielswei
se Umlaufdaten und Telemetriedaten, die zum Steuern des Netz
werks nützlich sind.
Fig. 8 zeigt ein Blockschaltbild eines Gateways 400 gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Der Gateway 400 wird als schaltende Schnittstelle zwischen
einem geosynchronen Satellitennetzwerk und einem anderen
Netzwerk verwendet. Bei einer bevorzugten Ausführungsform
weist der Gateway 400 einen Prozessor 402 auf, ein Abwärts
verbindungs-Sende/Empfangs-Gerät 404, und zumindest eine ex
terne Netzwerkschnittstelle 406, 408, 410.
Das Abwärtsverbindungs-Sende/Empfangs-Gerät 404 wird dazu
verwendet, Daten an Satelliten zu senden oder von diesen zu
empfangen. Daten, die vom Abwärtsverbindungs-Sende/Empfangs-
Gerät 404 ausgesandt und empfangen werden, umfassen typi
scherweise sich auf die Gesprächsdichte beziehende Daten,
obwohl auch Steuerdaten ausgetauscht werden können. Sich auf
die Gesprächsdichte beziehende Daten können beispielsweise
Sprachdaten, Rufeinrichtungs/Abschaltinformation, Abrechnung,
Registrierung, und Telemetrieinformation umfassen. Von Satel
liten über das Abwärtsverbindungs-Sende/Empfangs-Gerät 404
empfangene Daten wird durch den Prozessor 402 einer Netzwerk
schnittstelle 406, 408, 410 zugeführt.
Die Netzwerkschnittstellen 406, 408, 410 dienen zur Verbin
dung des Gateways 400 mit anderen Netzwerken, beispielsweise
fest verdrahteten Netzwerken auf der Erde, zellulären Netz
werken auf der Erde, oder anderen Satellitennetzwerken. Der
Gateway 400 kann an ein einziges oder an mehrere andere Netz
werke angeschlossen sein.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist der Gateway 400
darüber hinaus ein Speichergerät 412 auf, obwohl dies für
die vorliegende Erfindung nicht unbedingt erforderlich ist.
Das Speichergerät 412 wird vorzugsweise dazu verwendet, In
formation zu speichern, welche Systembenutzern zugeordnet
ist (beispielweise Registrierung, Haus-Gateway, und/oder
Abrechnungsinformation), sowie Information, die zur Durch
führung von Leitungsvorgängen für den Datenweg verwendet
wird.
Fig. 9 zeigt ein Blockschaltbild eines Satelliten-Kommunika
tionsgeräts 500 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Das Satelliten-Kommunikationsgerät
500 wird dazu verwendet, Information von einem geosynchronen
Satellitennetzwerk zu empfangen und an dieses zu schicken.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist das Satelliten-
Kommunikationsgerät 500 zumindest zwei Satellitenschüsseln
504, 508 auf, zumindest zwei Schüsselausrichtungsgeräte 506,
510, einen Prozessor 502, und zumindest ein Abwärtsverbin
dungs-Sende/Empfangs-Gerät 512. Bei alternativen Ausführungs
formen kann das Satelliten-Kommunikationsgerät 500 nur eine
einzige Satellitenschüssel 504 und ein Schüsselausrichtungs
gerät 506 aufweisen, oder kann ein einziges Schüsselausrich
tungsgerät 506 dazu verwendet werden, die Ausrichtung mehre
rer Satellitenschüsseln 504, 508 zu steuern.
Der Prozessor 502 wird zum Steuern des Abwärtsverbindungs-
Sende/Empfangs-Geräts 512 und der Schüsselausrichtungsgeräte
506, 508 verwendet. Das Abwärtsverbindungs-Sende/Empfangs-
Gerät 512 empfängt Datenpakete, die von den Satellitenschüs
seln 504, 508 aufgefangen werden, und schickt Datenpakete an
Satelliten über die Satellitenschüsseln 504, 508.
Das Satelliten-Kommunikationsgerät 500 kann ein Duplexgerät
sein oder ein Simplexgerät, welches Signale nur senden oder
empfangen kann. Wenn das Satelliten-Kommunikationsgerät 500
ein Duplexgerät ist, weist das Abwärtsverbindungs-Sende/
Empfangs-Gerät 512 einen Sender und einen Empfänger auf. Wenn
das Satelliten-Kommunikationsgerät 500 ein Simplexgerät ist,
welches nur senden kann, weist das Abwärtsverbindungs-Sende/
Empfangs-Gerät 512 nur einen Sender auf. Entsprechend weist,
wenn das Satelliten-Kommunikationsgerät 500 ein Simplexgerät
ist, welches nur empfangen kann, das Abwärtsverbindungs-Sende/
Empfangs-Gerät 512 nur einen Empfänger auf.
Die Satellitenschüsseln 504, 508 sind mit Antennen versehen,
und werden sowohl zum Auffangen von Signalen von geosynchro
nen Satelliten als auch zum Schicken von Signalen an die geo
synchronen Satelliten verwendet. Die Schüsselausrichtungs
geräte 506, 508 werden dazu verwendet, die Satellitenschüs
seln 504, 508 auf die geosynchronen Satelliten auszurichten.
Wie voranstehend geschildert folgen bei einer bevorzugten
Ausführungsform die geosynchronen Satelliten des Netzwerks
Bodenpfaden, welche eine neue Ausrichtung am Erdboden befind
licher, gerichteter Empfänger erfordern.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden vorzugsweise meh
rere Satellitenschüsseln 504, 508 verwendet, so daß das Satel
liten-Kommunikationsgerät 500 eine sogenannte "make-before-
break"-Übergabe zwischen geosynchronen Satelliten durchführen
kann (bei welcher erst die Übergabe erfolgt, und dann die
bisherige Kommunikation unterbrochen wird). Die Satelliten
schüssel 504 richtet eine Verbindung zu einem ersten geosyn
chronen Satelliten ein, und verfolgt diesen Satelliten bei
dessen Bewegung in seiner Umlaufbahn. Irgendwann bewegt sich
der erste geosynchrone Satellit aus dem Kommunikationsbereich
des Satelliten-Kommunikationsgeräts 500 hinaus. Bevor dies
auftritt, richtet das Satelliten-Kommunikationsgerät 500 vor
zugsweise eine andere Verbindung mit einem zweiten geosyn
chronen Satelliten unter Verwendung der Satellitenschüssel
506 ein. Diese Übergabeprozedur wird noch genauer im Zusam
menhang mit Fig. 13 erläutert.
Fig. 10 zeigt ein Blockschaltbild einer drahtlosen Kommunika
tionseinheit 600 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Die Kommunikationseinheit 600 wird da
zu verwendet, Information von einem geosynchronen Satelliten
netzwerk zu empfangen und an dieses zu schicken. Bei einer be
vorzugten Ausführungsform weist die Kommunikationseinheit 600
einen Prozessor 602 auf, ein Abwärtsverbindungs-Sende/Empfangs-Gerät
604, sowie eine Benutzerschnittstelle 606.
Die Kommunikationseinheit 600 unterscheidet sich von dem
Satelliten-Kommunikationsgerät 500 (Fig. 9) in der Hinsicht,
daß die Kommunikationseinheit 600 über das Abwärtsverbin
dungs-Sende/Empfangs-Gerät 604 Signale von geosynchronen
Satelliten empfangen und/oder an diese schicken kann, ohne
die Verwendung einer Satellitenschüssel. Die Kommunikations
einheit 600 kann ein Duplexgerät sein, oder ein Simplexgerät,
welches nur Signale senden oder empfangen kann. Wenn die
Kommunikationseinheit 600 ein Duplexgerät ist, weist das Ab
wärtsverbindungs-Sende/Empfangs-Gerät 604 einen Sender und
einen Empfänger auf. Wenn die Kommunikationseinheit 600 ein
Simplexgerät ist, welches nur senden kann, weist das Abwärts
verbindungs-Sende/Empfangs-Gerät 604 nur einen Sender auf.
Entsprechend weist, wenn die Kommunikationseinheit 600 ein
Simplexgerät ist, welches nur empfangen kann, das Abwärtsver
bindungs-Sende/Empfangs-Gerät 604 nur einen Empfänger auf.
Fig. 11 erläutert ein Verfahren zum Aussetzen eines geosyn
chronen Satellitennetzwerks gemäß einer bevorzugten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung. Das Verfahren beginnt
im Schritt 702 damit, daß zumindest ein ursprünglicher Satel
lit in einer geosynchronen Umlaufbahn entlang einem gemein
samen Bodenpfad ausgesetzt wird. Die Eigenschaften der geo
synchronen Umlaufbahn hängen von der Art der Ausbildung des
Netzwerks ab. Beispiele für Netzwerkkonfigurationen wurden
bereits im Zusammenhang mit den Fig. 1 bis 5 geschildert.
Im Schritt 704 werden die Gesprächsanforderungen untersucht.
Die Untersuchung kann beispielsweise auf Telemetrieinforma
tion beruhen, die von Satelliten und/oder Gateways empfangen
wird, und welche das Ausmaß der Gesprächsdichte angibt, die
von dem Netzwerk verarbeitet wird.
Im Schritt 706 wird bestimmt, ob die Gesprächsanforderungen
nahe an die Gesprächsübertragungskapazität des Netzwerks her
ankommen (beispielsweise ob die Anforderungen die Kapazität
erreichen, dieser nahekommt oder diese überschritten haben).
Ist dies nicht der Fall, wird eine Schleife durchlaufen, wie
dies in Fig. 11 gezeigt ist.
Wenn die Gesprächsanforderungen nahe an die Gesprächsüber
tragungskapazität herankommen, wird der Schritt 708 durchge
führt, wodurch zusätzliche Satelliten entlang dem gemeinsamen
Bodenpfad ausgesetzt werden. Die zusätzlichen Satelliten er
möglichen es dem Netzwerk, seine Gesprächsübertragungskapa
zität zu vergrößern. Dann wird wie in Fig. 11 gezeigt eine
Schleife durchlaufen.
Nach dem Aussetzen verwenden die Satelliten entlang dem ge
meinsamen Bodenpfad Querverbindungen, um Daten untereinander
auf den Weg zu schicken. Fig. 12 erläutert ein Verfahren zum
Schicken von Information durch ein geosynchrones Satelliten
netzwerk gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung. Das Verfahren beginnt im Schritt 802, wenn
ein Satellit ein Datenpaket empfängt. Im Schritt 804 beur
teilt der Satellit Wegleitungsinformation, die dem Datenpaket
zugeordnet ist.
Im Schritt 806 erfolgt auf der Grundlage der Wegleitungs
information eine Bestimmung, ob das Datenpaket zu einem Ziel
satelliten geschickt werden soll, der entlang dem gemeinsamen
Bodenpfad angeordnet ist. Ist dies der Fall, so wird das Da
tenpaket zum Zielsatelliten über eine Querverbindung zwischen
dem empfangenden Satelliten und dem Zielsatelliten geschickt.
Wenn der Schritt 806 ergibt, daß das Datenpaket nicht zu
einem Satelliten geschickt werden sollte, der entlang dem
gemeinsamen Umlaufpfad angeordnet ist, wird bei einer bevor
zugten Ausführungsform eine Bestimmung im Schritt 810 getrof
fen, ob das Datenpaket zu einem Zielsatelliten geschickt wer
den soll, der sich auf einem unterschiedlichen Umlaufpfad
befindet, oder aber zu einem Zielsatelliten, der nicht geo
synchron ist. Ist dies der Fall, so wird das Datenpaket im
Schritt 812 zu dem Zielsatelliten geschickt, der sich nicht
auf dem gemeinsamen Bodenpfad befindet. Falls nicht, so wird
das Zielpaket im Schritt 814 über eine geeignete Abwärtsver
bindung an ein auf dem Boden befindliches Zielgerät geschickt.
Dann endet die Prozedur.
Die Schritte 810 und 812 werden nur dann durchgeführt, wenn
ein bestimmtes Netzwerk aus geosynchronen Satelliten (bei
spielsweise Fig. 1 bis 5) Querschlitzverbindungen mit Satel
liten einrichten kann, die nicht entlang dem gemeinsamen
Bodenpfad oder innerhalb desselben Umlaufbahnschlitzes ange
ordnet sind. Wenn diese Fähigkeit vorhanden ist, kann eine
globale Kommunikationsabdeckung unter Verwendung des Verfah
rens und der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung er
zielt werden.
Bei Netzwerken, die geneigte Umlaufbahnen aufweisen (bei
spielsweise Fig. 1, 2), können sich geosynchrone Satelliten
in den Kommunikationsbereich von Bodengeräten hinein und aus
diesem heraus bewegen. Vorzugsweise ist zumindest ein geo
synchroner Satellit des Netzwerks jederzeit in Sichtverbin
dung mit dem Bodengerät. Zu bestimmten Zeiten wird es wün
schenswert, eine Kommunikationsverbindung mit einem Boden
gerät von einem ersten geosynchronen Satelliten auf einen
zweiten geosynchronen Satelliten zu übergeben.
Fig. 13 zeigt ein Verfahren zur Übergabe einer Kommunikations
einheit zwischen geneigten geosynchronen Satelliten gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Das Verfahren betrifft die Übergabe von Verbindungen zwischen
geosynchronen Satelliten und jeglicher Art von Bodengeräten
(beispielsweise einer Kommunikationseinheit, einem Gateway,
oder einem Steuergerät).
Das Verfahren beginnt im Schritt 902, wenn eine Verbindung
zwischen der Kommunikationseinheit und einem ersten geosyn
chronen Satelliten eingerichtet wird. Falls erforderlich,
führt die Kommunikationseinheit eine Zielverfolgung des ersten
Satelliten im Schritt 904 durch, um die Verbindung aufrecht
zuerhalten, durch Neuausrichtung einer Antenne auf den ersten
Satelliten, wenn sich der erste Satellit in seiner Umlaufbahn
bewegt. Eine Zielverfolgung wäre beispielsweise bei einer
Kommunikationseinheit nicht erforderlich, die eine für alle
Richtungen geeignete Antenne aufweist.
Im Schritt 906 wird bestimmt, ob die Zeit für die Übergabe
auf einen anderen geosynchronen Satelliten erreicht wurde
oder bald erreicht wird. Der Zeitpunkt zur Übergabe kann bei
spielsweise dann erreicht werden, wenn sich der erste Satel
lit bald aus dem Kommunikationsbereich der Kommunikations
einheit herausbewegt. Alternativ kann der Zeitpunkt für ei
ne Übergabe erreicht werden, wenn die Kapazität des ersten
Satelliten überschritten ist oder bald überschritten wird.
Eine Kommunikationseinheit kann feststellen, daß die Zeit
für eine Übergabe gekommen ist, infolge ihrer eigenen Berech
nungen, oder durch eine Nachricht, die von einem anderen Ge
rät empfangen wird (beispielsweise einem Gateway oder einem
Steuergerät). Wenn die Zeit für die Übergabe noch nicht er
reicht ist, durchläuft die Prozedur eine Schleife, wie in
Fig. 13 gezeigt.
Wenn die Zeit für die Übergabe gekommen ist, richtet die
Kommunikationseinheit eine Verbindung mit einem zweiten geo
synchronen Satelliten im Schritt 908 ein. Die Einrichtung
der zweiten Verbindung erfordert es, daß sich der zweite geo
synchrone Satellit innerhalb des Kommunikationsbereichs der
Kommunikationseinheit befindet. Bei einer Kommunikationsein
heit, welche eine Zielverfolgung der geosynchronen Satelli
ten durchführen muß, erfordert die Einrichtung der Verbindung
auch, daß die Kommunikationseinheit eine zweite Antenne auf
dem zweiten Satelliten ausrichtet, und den zweiten Satelliten
erfaßt.
Nachdem die zweite Verbindung eingerichtet wurde, unterbricht
die Kommunikationseinheit die Verbindung mit dem ersten Sa
telliten im Schritt 910, und endet die Übergabeprozedur. Die
se Prozedur verwendet eine sogenannte make-before-break-Über
gabesequenz, bei welcher eine zweite Verbindung vor der Unter
brechung der ersten Verbindung eingerichtet wird. Bei alter
nativen Ausführungsformen kann die Kommunikationseinheit ei
ne break-before-make-Übergabesequenz einsetzen, oder eine
gleichzeitige make-break-Übergabesequenz. Die jeweilige Über
gabesequenz beeinflußt nicht das Wesen der vorliegenden Er
findung.
Wie voranstehend erläutert verwendet die Vorrichtung gemäß
der vorliegenden Erfindung Querverbindungen zwischen geosyn
chronen Satelliten. Fig. 14 erläutert ein Verfahren zur Ein
richtung von Querverbindungen zwischen Satelliten eines geo
synchronen Satellitennetzwerks gemäß einer bevorzugten Aus
führungsform der vorliegenden Erfindung. Das Verfahren wird
vorzugsweise von einem Steuergerät durchgeführt. Allerdings
können einige oder sämtliche Schritte auch durch einen Gate
way, einen Satelliten, eine Kommunikationseinheit oder eine
Kombination dieser Einrichtungen durchgeführt werden.
Das Verfahren beginnt im Schritt 1002 mit der Festlegung
einer Verbindungseinstellzeit, wenn sich ein erster geosyn
chroner Satellit im Kommunikationsbereich eines zweiten geo
synchronen Satelliten befindet. Dies kann beispielsweise da
durch ermittelt werden, daß Satelliten-Telemetriedaten beur
teilt werden, und/oder Satelliten-Umlaufbahnparameter beur
teilt werden, um den Ort des ersten und zweiten Satelliten
zu berechnen.
Im Schritt 1004 werden Ausrichtungswinkel für die Querverbin
dungs-Sende/Empfangs-Geräte dann für den ersten und zweiten
Satelliten berechnet, auf der Grundlage der geometrischen
Beziehung und der Orientierung der Satelliten. Die Ausrich
tungswinkel geben an, wohin jedes Satelliten-Sende/Empfangs-
Gerät ausgerichtet werden sollte, um eine Querverbindung zur
Verbindungseinstellzeit einzurichten.
Die Querverbindungs-Sende/Empfangs-Geräte werden dann im
Schritt 1006 zum Verbindungseinstellzeitpunkt so gesteuert,
daß sie auf den anderen Satelliten weisen. Wenn ein anderes
Gerät als der erste und zweite Satellit die Ausrichtung der
Sende/Empfangs-Geräte steuert, wird die Steuerung indirekt
dadurch durchgeführt, daß Steuerinformation an die Satelliten
geschickt wird, welche es den Satelliten ermöglicht, die Ver
bindungen einzurichten.
Nachdem die Querverbindungs-Sende/Empfangs-Geräte ordnungs
gemäß ausgerichtet wurden, wird die Einrichtung der Querver
bindung im Schritt 1008 gesteuert. Erneut wird, wenn ein an
deres Gerät als der erste und zweite Satellit die Einstel
lung der Querverbindung steuert, die Steuerung indirekt durch
Schicken von Steuerinformation an die Satelliten durchgeführt.
Nachdem die Querverbindung eingerichtet wurde, endet die Pro
zedur.
Zusammengefaßt läßt sich feststellen, daß ein Verfahren und
eine Vorrichtung beschrieben wurden, welche mehrere geosyn
chrone Satelliten verwenden, die neue Umlaufbahnanordnungen
verwenden, und welche miteinander über Querverbindungen kom
munizieren. Das Verfahren und die Vorrichtung gemäß der vor
liegenden Erfindung weisen zahlreiche Vorteile gegenüber dem
Stand der Technik auf, und lösen Probleme, die bei Systemen
nach dem Stand der Technik nicht angegangen werden.
Die vorliegende Erfindung wurde voranstehend unter Bezugnahme
auf bevorzugte Ausführungsformen erläutert. Fachleuten auf
diesem Gebiet wird jedoch deutlich werden, daß sich bei die
sen bevorzugten Ausführungsformen Änderungen und Modifikatio
nen vornehmen lassen, ohne vom Umfang der vorliegenden Er
findung abzuweichen. Beispielsweise können die Vorgänge und
Stufen, die hier angegeben wurden, anders als hier beschrie
ben, kategorisiert und organisiert werden, wobei entsprechen
de Ergebnisse erzielt werden. Darüber hinaus werden Kommuni
kationsnutzlasten an Bord der Satelliten so ausgedehnt, daß
sie Bildinformation umfassen, Navigationsinformation, Über
wachungsinformation, und jegliche andere Information, die von
der Erde-Raum-Geometrie des Netzwerks herrührt, sowie die
Übertragung derartiger Information. Diese und weitere Ände
rungen und Modifikationen, die für Fachleute auf diesem Ge
biet offensichtlich sind, sollen vom Umfang der vorliegenden
Erfindung umfaßt sein.
Claims (29)
1. Satelliten-Kommunikationsnetzwerk (10) mit mehreren geo
synchronen Satelliten (16), die in einem gemeinsamen Um
laufbahnschlitz (32) angeordnet sind, wobei die mehreren
geosynchronen Satelliten (16) miteinander über zumindest
eine Querverbindung (30) zwischen den mehreren geosynchro
nen Satelliten (16) kommunizieren, und zumindest ein Sa
tellit unter den mehreren geosynchronen Satelliten (16)
mit zumindest einem Bodengerät (22, 24) über eine Abwärts
verbindung (26, 28) zwischen dem zumindest einen Satelli
ten und dem zumindest einem Bodengerät (22, 24) kommuni
ziert.
2. Satelliten-Kommunikationsnetzwerk (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die mehreren geosynchronen
Satelliten (16) einen rechten Anstieg der Anstiegsknoten
aufweisen, die voneinander durch einen Wert von 360°, ge
teilt durch die Anzahl der mehreren geosynchronen Satel
liten (16), getrennt sind.
3. Satelliten-Kommunikationsnetzwerk (10) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die mehreren geosynchronen
Satelliten (16) Phasen aufweisen, die voneinander durch
einen Wert getrennt sind, der gleich 360°, geteilt durch
die Anzahl der mehreren geosynchronen Satelliten (16),
ist.
4. Satelliten-Kommunikationsnetzwerk (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der zumindest eine Satellit
einen Neigungswinkel aufweist, der größer ist als ein
Nominalwert, so daß sich der zumindest eine Satellit in
einen Kommunikationsbereich zumindest eines Orts auf der
Oberfläche der Erde hineinbewegt bzw. aus diesem heraus
bewegt.
5. Satelliten-Kommunikationsnetzwerk (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der zumindest eine der mehre
ren geosynchronen Satelliten (16) mit zumindest einem
anderen Satelliten in einer unterschiedlichen Umlaufbahn
über zumindest eine zusätzliche Querverbindung kommuni
ziert.
6. Satelliten-Kommunikationsnetzwerk (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die mehreren geosynchronen
Satelliten (16) zumindest drei Satelliten (16) umfassen,
die in Umlaufbahnen (18) angeordnet sind, die im wesent
lichen ko-linear über den Zeitraum der Umlaufbahn verlau
fen, und daß eine Störung bei einer Umlaufbahn (18) zu
mindest eines Satelliten unter den zumindest drei Satelli
ten (16) eingesetzt wird, so daß eine Querverbindung (30)
zwischen jeweils zwei beliebigen unter den zumindest drei
Satelliten (16) nicht durch körperliche Blockierung eines
anderen unter den zumindest drei Satelliten (16) unter
brochen wird.
7. Satelliten-Kommunikationsnetzwerk (10), welches mehrere
geosynchrone Satelliten (16) aufweist, die in einem ge
meinsamen Umlaufbahnschlitz (32) angeordnet sind, wobei
zumindest ein Satellit unter den mehren geosynchronen Sa
telliten (16) einen Neigungswinkel aufweist, der größer
als ein Nominalwert ist, so daß sich der zumindest eine
Satellit (16) in einem Kommunikationsbereich zumindest
eines Orts auf der Oberfläche der Erde hineinbewegt bzw.
aus diesem herausbewegt.
8. Satelliten-Kommunikationsnetzwerk (10) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die mehreren geosynchronen
Satelliten (16) miteinander über zumindest eine Querver
bindung (30) zwischen den mehreren geosynchronen Satel
liten (16) kommunizieren, und zumindest ein Satellit (16)
unter den mehreren geosynchronen Satelliten (16) mit zu
mindest einem Bodengerät (22, 24) über eine Abwärtsver
bindung (26, 28) zwischen dem zumindest einen Satelliten
und dem zumindest einen Bodengerät (22, 24) kommuniziert.
9. Satelliten-Kommunikationsnetzwerk (10), welches mehrere
geosynchrone Satelliten (116) aufweist, welche einem ge
meinsamen Bodenpfad folgen, wobei zumindest ein Satellit
(116) unter den mehreren geosynchronen Satelliten (116)
eine elliptische Umlaufbahn (118) aufweist, welche dazu
führt, daß der gemeinsame Bodenpfad des zumindest einen
Satelliten (116) in bezug auf die Äquatorialebene nicht
symmetrisch ist.
10. Satelliten-Kommunikationsnetzwerk (10) nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die mehreren geosynchronen
Satelliten (116) miteinander über zumindest eine Querver
bindung (130) zwischen den mehreren geosynchronen Satel
liten (116) kommunizieren, und daß zumindest ein Satel
lit unter den mehreren geosynchronen Satelliten (116) mit
zumindest einem Bodengerät (122, 124) über eine Abwärts
verbindung (126, 128) zwischen dem zumindest einen Sa
telliten (116) und dem zumindest einen Bodengerät (122,
124) kommuniziert.
11. Geosynchroner Satellit (200) mit
zumindest einem Querverbindungs-Sende/Empfangs-Gerät (204) zum Senden und Empfangen von Querverbindungsdaten an einen anderen geosynchronen Satelliten (16) bzw. von diesem, der innerhalb eines gemeinsamen Umlaufbahn schlitzes (32) mit dem geosynchronen Satelliten (200) angeordnet ist; und
einem Prozessor (202), der mit dem zumindest einen Quer verbindungs-Sende/Empfangs-Gerät (204) gekoppelt ist, um das zumindest eine Querverbindungs-Sende/Empfangs-Gerät zu steuern, und um den Weg der Querverbindungsdaten zu steuern.
zumindest einem Querverbindungs-Sende/Empfangs-Gerät (204) zum Senden und Empfangen von Querverbindungsdaten an einen anderen geosynchronen Satelliten (16) bzw. von diesem, der innerhalb eines gemeinsamen Umlaufbahn schlitzes (32) mit dem geosynchronen Satelliten (200) angeordnet ist; und
einem Prozessor (202), der mit dem zumindest einen Quer verbindungs-Sende/Empfangs-Gerät (204) gekoppelt ist, um das zumindest eine Querverbindungs-Sende/Empfangs-Gerät zu steuern, und um den Weg der Querverbindungsdaten zu steuern.
12. Geosynchroner Satellit (200) nach Anspruch 11, gekenn
zeichnet durch zumindest ein Abwärtsverbindungs-Sende/
Empfangs-Gerät (210), welches an den Prozessor (202)
gekoppelt ist, um Abwärtsverbindungsdaten an ein Boden
gerät (22, 24) zu schicken bzw. von diesem zu empfangen.
13. Steuergerät (300) zum Betreiben eines geosynchronen Sa
tellitennetzwerks (10) mit mehreren geosynchronen Satel
liten (16), wobei das Steuergerät (300) aufweist:
ein Sende/Empfangs-Gerät (304) zum Schicken von Steuer information an zumindest einen der mehreren geosynchronen Satelliten (16); und
einen an das Sende/Empfangs-Gerät (304) gekoppelten Pro zessor (302), zur Bestimmung einer Verbindungseinrich tungszeit, wenn ein erster geosynchroner Satellit (16) und ein zweiter geosynchroner Satellit (16) sich in einem Kommunikationsbereich befinden, wobei der erste geosyn chrone Satellit (16) und der zweite geosynchrone Satel lit (16) entlang einem gemeinsamen Bodenpfad angeordnet sind, und der Prozessor (302) auch zur Berechnung von Ausrichtungswinkeln eines ersten Sende/Empfangs-Geräts des ersten geosynchronen Satelliten (16) und eines zwei ten Sende/Empfangs-Geräts des zweiten geosynchronen Sa telliten (16) dient, so daß die Ausrichtungswinkel es dem ersten Sende/Empfangs-Gerät und dem zweiten Sende/ Empfangs-Gerät ermöglichen, miteinander über eine Quer verbindung (30) zwischen dem ersten Sende/Empfangs-Gerät und dem zweiten Sende/Empfangs-Gerät zu kommunizieren, und zum Schicken der Steuerinformation an den ersten geo synchronen Satelliten (16) und den zweiten geosynchronen Satelliten (16), so daß das erste Sende/Empfangs-Gerät und das zweite Sende/Empfangs-Gerät entsprechend den Aus richtungswinkeln ausgerichtet werden können, und die Quer verbindung (30) zum Verbindungseinstellzeitpunkt einge richtet werden kann.
ein Sende/Empfangs-Gerät (304) zum Schicken von Steuer information an zumindest einen der mehreren geosynchronen Satelliten (16); und
einen an das Sende/Empfangs-Gerät (304) gekoppelten Pro zessor (302), zur Bestimmung einer Verbindungseinrich tungszeit, wenn ein erster geosynchroner Satellit (16) und ein zweiter geosynchroner Satellit (16) sich in einem Kommunikationsbereich befinden, wobei der erste geosyn chrone Satellit (16) und der zweite geosynchrone Satel lit (16) entlang einem gemeinsamen Bodenpfad angeordnet sind, und der Prozessor (302) auch zur Berechnung von Ausrichtungswinkeln eines ersten Sende/Empfangs-Geräts des ersten geosynchronen Satelliten (16) und eines zwei ten Sende/Empfangs-Geräts des zweiten geosynchronen Sa telliten (16) dient, so daß die Ausrichtungswinkel es dem ersten Sende/Empfangs-Gerät und dem zweiten Sende/ Empfangs-Gerät ermöglichen, miteinander über eine Quer verbindung (30) zwischen dem ersten Sende/Empfangs-Gerät und dem zweiten Sende/Empfangs-Gerät zu kommunizieren, und zum Schicken der Steuerinformation an den ersten geo synchronen Satelliten (16) und den zweiten geosynchronen Satelliten (16), so daß das erste Sende/Empfangs-Gerät und das zweite Sende/Empfangs-Gerät entsprechend den Aus richtungswinkeln ausgerichtet werden können, und die Quer verbindung (30) zum Verbindungseinstellzeitpunkt einge richtet werden kann.
14. Netzwerkschaltvorrichtung (400) zum Austausch von Signalen
zwischen einem ersten Netzwerk und einem zweiten Netzwerk,
wobei die Netzwerkschaltvorrichtung (400) aufweist:
ein Sende/Empfangs-Gerät (404) zum Senden und Empfangen von Daten an mehrere geosynchrone Satelliten (16) bzw. von diesen in einem geosynchronen Satellitensystem, wo bei die mehreren geosynchronen Satelliten (16) entlang einem gemeinsamen Bodenpfad angeordnet sind;
einen Prozessor (402), der an das Sende/Empfangs-Gerät (404) gekoppelt ist, um Weginformation, die den Daten zugeordnet ist, zu bewerten, und die Daten an eine geeig nete Netzwerkschnittstelle (406) zu schicken; und
zumindest eine Netzwerkschnittstelle (406), die an den Prozessor (402) gekoppelt ist, um die Daten an das zwei te Netzwerk zu schicken, wenn die Weginformation dies so angibt.
ein Sende/Empfangs-Gerät (404) zum Senden und Empfangen von Daten an mehrere geosynchrone Satelliten (16) bzw. von diesen in einem geosynchronen Satellitensystem, wo bei die mehreren geosynchronen Satelliten (16) entlang einem gemeinsamen Bodenpfad angeordnet sind;
einen Prozessor (402), der an das Sende/Empfangs-Gerät (404) gekoppelt ist, um Weginformation, die den Daten zugeordnet ist, zu bewerten, und die Daten an eine geeig nete Netzwerkschnittstelle (406) zu schicken; und
zumindest eine Netzwerkschnittstelle (406), die an den Prozessor (402) gekoppelt ist, um die Daten an das zwei te Netzwerk zu schicken, wenn die Weginformation dies so angibt.
15. Satelliten-Kommunikationsgerät (22) zum Kommunizieren mit
zumindest einem Satelliten eines geosynchronen Satelliten-
Netzwerks (10), wobei das Satelliten-Kommunikationsgerät
(22) aufweist:
eine erste Satellitenschüssel (504) zur Aufnahme von Daten von einem ersten Satelliten (16) des geosynchronen Satel litennetzwerks (10), welches mehrere geosynchrone Satel liten (16) aufweist, die in einem gemeinsamen Umlaufbahn schlitz (32) angeordnet sind, wobei die mehreren geosyn chronen Satelliten (16) miteinander über zumindest eine Querverbindung (30) kommunizieren; und
einen Prozessor (502), der an die erste Satellitenschüs sel (504) gekoppelt ist, um die Daten zu verarbeiten.
eine erste Satellitenschüssel (504) zur Aufnahme von Daten von einem ersten Satelliten (16) des geosynchronen Satel litennetzwerks (10), welches mehrere geosynchrone Satel liten (16) aufweist, die in einem gemeinsamen Umlaufbahn schlitz (32) angeordnet sind, wobei die mehreren geosyn chronen Satelliten (16) miteinander über zumindest eine Querverbindung (30) kommunizieren; und
einen Prozessor (502), der an die erste Satellitenschüs sel (504) gekoppelt ist, um die Daten zu verarbeiten.
16. Satelliten-Kommunikationsgerät (22) nach Anspruch 15,
gekennzeichnet durch:
ein erstes Schüsselausrichtungsgerät (506), welches an die erste Satellitenschüssel (504) gekoppelt ist, um die erste Satellitenschüssel (504) auf Positionen zu bewegen, an welchen die erste Satellitenschüssel (504) Daten von dem ersten Satelliten (16) aufnehmen kann, wenn sich der erste Satellit entlang einem Umlaufbahnpfad (18) bewegt, der einen Neigungswinkel aufweist, der größer ist als ein Nominalwert.
ein erstes Schüsselausrichtungsgerät (506), welches an die erste Satellitenschüssel (504) gekoppelt ist, um die erste Satellitenschüssel (504) auf Positionen zu bewegen, an welchen die erste Satellitenschüssel (504) Daten von dem ersten Satelliten (16) aufnehmen kann, wenn sich der erste Satellit entlang einem Umlaufbahnpfad (18) bewegt, der einen Neigungswinkel aufweist, der größer ist als ein Nominalwert.
17. Satelliten-Kommunikationsgerät (22) nach Anspruch 15,
gekennzeichnet durch:
eine zweite Satellitenschüssel (508) zur Aufnahme zusätz licher Daten von einem zweiten Satelliten (16) unter den mehreren geosynchronen Satelliten (16); und
ein zweites Schüsselausrichtungsgerät (510), welches an die zweite Satellitenschüssel (508) gekoppelt ist, um die zweite Satellitenschüssel (508) auf andere Positio nen zu bewegen, wodurch die zweite Satellitenschüssel (508) die zusätzlichen Daten von dem zweiten Satelliten (16) aufnehmen kann, wenn sich der zweite Satellit (16) entlang einem anderen Umlaufbahnpfad (18) bewegt, der ei nen anderen Neigungswinkel aufweist, der größer ist als der Nominalwert,
wobei der Prozessor (502) an die zweite Satellitenschüs sel (508) gekoppelt ist, und darüber hinaus zum Empfang der zusätzlichen Daten und zum Steuern einer Kommunika tionsübergabeprozedur zwischen dem ersten Satelliten (16) und dem zweiten Satelliten (16) dient.
eine zweite Satellitenschüssel (508) zur Aufnahme zusätz licher Daten von einem zweiten Satelliten (16) unter den mehreren geosynchronen Satelliten (16); und
ein zweites Schüsselausrichtungsgerät (510), welches an die zweite Satellitenschüssel (508) gekoppelt ist, um die zweite Satellitenschüssel (508) auf andere Positio nen zu bewegen, wodurch die zweite Satellitenschüssel (508) die zusätzlichen Daten von dem zweiten Satelliten (16) aufnehmen kann, wenn sich der zweite Satellit (16) entlang einem anderen Umlaufbahnpfad (18) bewegt, der ei nen anderen Neigungswinkel aufweist, der größer ist als der Nominalwert,
wobei der Prozessor (502) an die zweite Satellitenschüs sel (508) gekoppelt ist, und darüber hinaus zum Empfang der zusätzlichen Daten und zum Steuern einer Kommunika tionsübergabeprozedur zwischen dem ersten Satelliten (16) und dem zweiten Satelliten (16) dient.
18. Drahtlose Kommunikationseinheit (600), welche aufweist:
einen Empfänger (604) zum Empfangen von Daten von einem ersten Satelliten (16) eines geosynchronen Satelliten- Kommunikationsnetzwerks (10), welches mehrere geosynchrone Satelliten (16) aufweist, die entlang einem gemeinsamen Bodenpfad angeordnet sind, wobei die mehreren geosynchro nen Satelliten (16) miteinander über zumindest eine Quer verbindung (30) kommunizieren; und
einen Prozessor (602), der an den Empfänger (604) gekop pelt ist, um die Daten zu verarbeiten.
einen Empfänger (604) zum Empfangen von Daten von einem ersten Satelliten (16) eines geosynchronen Satelliten- Kommunikationsnetzwerks (10), welches mehrere geosynchrone Satelliten (16) aufweist, die entlang einem gemeinsamen Bodenpfad angeordnet sind, wobei die mehreren geosynchro nen Satelliten (16) miteinander über zumindest eine Quer verbindung (30) kommunizieren; und
einen Prozessor (602), der an den Empfänger (604) gekop pelt ist, um die Daten zu verarbeiten.
19. Globales geosynchrones Satelliten-Kommunikationssystem
(10) mit mehreren geosynchronen Netzwerken, wobei jedes
der mehreren geosynchronen Netzwerke innerhalb eines
Umlaufbahnschlitzes (32) angeordnet ist, so daß Quer
verbindungen (30) zwischen den mehreren geosynchronen
Netzwerken die Einrichtung eines Kommunikationspfades
um 360 Längengrade ermöglichen, und jedes der mehreren
geosynchronen Netzwerke aufweist:
zumindest einen geosynchronen Satelliten (16), der ent lang einem gemeinsamen Bodenpfad angeordnet ist, und ei nen Neigungswinkel aufweist, der größer ist als ein Nomi nalwert, so daß der zumindest eine geosynchrone Satellit (16) sich in einen Kommunikationsbereich zumindest eines Ortes auf der Oberfläche der Erde hinein bzw. aus diesem herum bewegt, wobei der zumindest eine geosynchrone Sa tellit (16) mit anderen geosynchronen Satelliten kommuni zieren kann, die entlang dem gemeinsamen Bodenpfad ange ordnet sind, über eine Querverbindung (30), und mit ei nem Bodengerät (22, 24) über eine Abwärtsverbindung (26, 28) kommunizieren kann.
zumindest einen geosynchronen Satelliten (16), der ent lang einem gemeinsamen Bodenpfad angeordnet ist, und ei nen Neigungswinkel aufweist, der größer ist als ein Nomi nalwert, so daß der zumindest eine geosynchrone Satellit (16) sich in einen Kommunikationsbereich zumindest eines Ortes auf der Oberfläche der Erde hinein bzw. aus diesem herum bewegt, wobei der zumindest eine geosynchrone Sa tellit (16) mit anderen geosynchronen Satelliten kommuni zieren kann, die entlang dem gemeinsamen Bodenpfad ange ordnet sind, über eine Querverbindung (30), und mit ei nem Bodengerät (22, 24) über eine Abwärtsverbindung (26, 28) kommunizieren kann.
20. Verfahren zur Modifizierung einer Gesprächsübertragungs
kapazität eines geosynchronen Satellitennetzwerks (10)
mit folgenden Schritten:
- a) Anordnen (702) zumindest eines ursprünglichen geosyn chronen Satelliten (16) in einer geosynchronen Umlauf bahn (18), wobei der zumindest eine ursprüngliche geo synchrone Satellit (16) entlang einem gemeinsamen Bodenpfad angeordnet wird;
- b) Vergleichen (706) von Gesprächsanforderungen mit einer momentanen Gesprächsübertragungskapazität des zumin dest einen ursprünglichen geosynchronen Satelliten (16);
- c) wenn die Gesprächsanforderungen nahe an der momentanen Gesprächsübertragungskapazität liegen, Anordnen (708) zumindest eines zusätzlichen geosynchronen Satelliten (16) in einer geosynchronen Umlaufbahn (18) entlang dem gemeinsamen Bodenpfad, um die momentane Gesprächs übertragungskapazität zu vergrößern; und
- d) Wiederholen der Schritte b) bis c).
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß
bei dem Schritt a)
- a1 ) der zumindest eine ursprüngliche geosynchrone Satel lit in der geosynchronen Umlaufbahn (18) angeordnet wird (702), wodurch die geosynchronen Umlaufbahnen (18) Neigungswinkel aufweisen, die größer sind als ein Nominalwert, so daß sich der zumindest eine ur sprüngliche geosynchrone Satellit in einen Kommuni kationsbereich zumindest eines Ortes auf der Ober fläche der Erde hinein bzw. aus diesem heraus bewegt.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß
bei dem Schritt a)
- a1 ) der zumindest eine ursprüngliche geosynchrone Satel lit (116) in der geosynchronen Umlaufbahn (18) ange ordnet wird (702), wodurch die geosynchronen Umlauf bahnen (118) elliptische Umlaufbahnen (118) sind, welche dazu führen, daß ein Bodenpfad des zumindest einen ursprünglichen geosynchronen Satelliten (116) in bezug auf die Äquatorialebene unsymmetrisch ist.
23. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß
im Schritt a)
- a1 ) der zumindest eine ursprüngliche geosynchrone Satel lit (16) in der geosynchronen Umlaufbahn (18) ange ordnet wird (702), wodurch der zumindest eine ur sprüngliche geosynchrone Satellit (16) Phasen auf weist, die voneinander durch einen Wert getrennt sind, der gleich 360°, geteilt durch die Anzahl des zumin dest einen ursprünglichen geosynchronen Satelliten (16), ist.
24. Verfahren zum Leiten eines Datenpakets durch ein geosyn
chrones Satellitensystem (10) mit folgenden Schritten:
- a) Empfang (802) eines Datenpakets durch einen geosyn chronen Satelliten (16) des geosynchronen Satelliten systems (10), wobei sich der geosynchrone Satellit (16) entlang einem gemeinsamen Bodenpfad mit zumindest einem anderen geosynchronen Satelliten (16) bewegt, und mit dem zumindest einen anderen geosynchronen Sa telliten (16) über zumindest eine Querverbindung (30) kommunizieren kann;
- b) Bewerten (804) von dem Datenpaket zugeordneter Weg information;
- c) Bestimmen (806) auf der Grundlage der Weginformation, ob das Datenpaket zu einem ersten Satelliten (16) des zumindest einen anderen geosynchronen Satelliten (16) über eine erste Querverbindung (30) der zumindest ei nen Querverbindung (30) geschickt werden soll; und
- d) wenn die Weginformation anzeigt, daß das Datenpaket an den ersten Satelliten über die erste Querverbindung (30) geschickt werden soll, Schicken (808) des Daten pakets an den ersten Satelliten über die erste Quer verbindung (30).
25. Verfahren nach Anspruch 24, gekennzeichnet durch:
- e) Bestimmung (810) auf der Grundlage der Weginformation, ob das Datenpaket an einen zweiten Satelliten geschickt werden soll, der sich nicht innerhalb des gemeinsamen Umlaufbahnschlitzes (32) befindet, über eine zweite Querverbindung; und
- f) wenn die Weginformation anzeigt, daß das Datenpaket an den zweiten Satelliten über die zweite Querverbin dung geschickt werden soll, Schicken (812) des Daten pakets an den zweiten Satelliten über die zweite Quer verbindung (30).
26. Verfahren zur Übergabe einer Kommunikationseinheit inner
halb eines geosynchronen Satellitennetzwerks (10) von ei
nem ersten geosynchronen Satelliten (16) auf einen zwei
ten geosynchronen Satelliten (16) mit folgenden Schrit
ten:
- a) Aufrechterhalten (902, 904) einer ersten Kommunika tionsverbindung mit dem ersten geosynchronen Satelli ten (16);
- b) Bewerten (906), ob der Zeitpunkt für eine Übergabe erreicht ist;
- c) wenn der Zeitpunkt für die Übergabe erreicht ist, Einrichtung (908) einer zweiten Kommunikationsverbin dung mit dem zweiten geosynchronen Satelliten (16), wobei der erste geosynchrone Satellit (16) und der zweite geosynchrone Satellit (16) sich innerhalb ei nes gemeinsamen Umlaufbahnschlitzes (32) befinden und
- d) Unterbrechung (910) der ersten Kommunikationsverbin dung mit dem ersten geosynchronen Satelliten (16).
27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß
im Schritt b)
- b1 ) bestimmt wird, ob der erste geosynchrone Satellit (16) bald außerhalb des Kommunikationsbereichs der Kommunikationseinheit gelangt; und
- b2) wenn der erste geosynchrone Satellit (16) bald außer halb des Kommunikationsbereichs sein wird, Festlegung (906), daß die Zeit für die Übergabe gekommen ist.
28. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß
im Schritt c)
- c1) die Identität des zweiten geosynchronen Satelliten (16) als ein Satellit bestimmt wird, der sich im Kommunikationsbereich der Kommunikationseinheit be findet; und
- c2) Einrichtung (908) der zweiten Kommunikationsverbin dung mit dem zweiten geosynchronen Satelliten (16) auf der Grundlage des Bestimmungsschrittes.
29. Verfahren zur Einrichtung von Querverbindungen (30) zwi
schen Satelliten (16) eines geosynchronen Satelliten
systems (10) mit folgenden Schritten:
- a) Bestimmung (1002) einer Verbindungseinstellzeit, wenn sich ein erster geosynchroner Satellit (16) und ein zweiter geosynchroner Satellit (16) in einem Kommu nikationsbereich befinden werden, wobei der erste geosynchrone Satellit (16) und der zweite geosynchrone Satellit (16) innerhalb eines gemeinsamen Umlaufbahn schlitzes (32) angeordnet sind;
- b) Berechnung (1004) von Ausrichtungswinkeln eines ersten Sende/Empfangs-Geräts (204) des ersten geosynchronen Satelliten und eines zweiten Sende/Empfangs-Geräts (204) des zweiten geosynchronen Satelliten, so daß es die Ausrichtungswinkel dem ersten Sende/Empfangs- Gerät (204) und dem zweiten Sende/Empfangs-Gerät (204) ermöglichen, miteinander über eine Querverbindung (30) zwischen dem ersten Sende/Empfangs-Gerät (204) und dem zweiten Sende/Empfangs-Gerät (204) zu kommunizieren;
- c) Steuern (1006) des ersten Sende/Empfangs-Geräts (204) und des zweiten Sende/Empfangs-Geräts (204) in der Nähe des Verbindungseinstellzeitpunkts, so daß sie entsprechend den Ausrichtungswinkeln ausgerichtet sind; und
- d) Steuern (1008) der Einrichtung der Querverbindung (30) zum Verbindungseinstellzeitpunkt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US08/657,846 US6226493B1 (en) | 1996-05-31 | 1996-05-31 | Geosynchronous satellite communication system and method |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19720720A1 true DE19720720A1 (de) | 1997-12-11 |
Family
ID=24638887
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19720720A Withdrawn DE19720720A1 (de) | 1996-05-31 | 1997-05-16 | Kommunikationssystem und -verfahren für geosynchrone Satelliten |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6226493B1 (de) |
| JP (1) | JPH1065593A (de) |
| DE (1) | DE19720720A1 (de) |
| FR (1) | FR2749458B1 (de) |
| GB (1) | GB2313743B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10062951A1 (de) * | 2000-12-16 | 2002-07-18 | Astrium Gmbh | Verfahren zur Positionsbestimmung von geostationären Satelliten durch Laufzeitmessungen von Satelliten-Navigationssignalen |
| DE10214977A1 (de) * | 2002-04-04 | 2003-10-30 | Deutsch Zentr Luft & Raumfahrt | Globales Kommunikationssystem unter Einbeziehung von geostationären Kommunikationssatelliten |
Families Citing this family (51)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6223019B1 (en) | 1996-03-14 | 2001-04-24 | Sirius Satellite Radio Inc. | Efficient high latitude service area satellite mobile broadcasting systems |
| JP3477115B2 (ja) * | 1999-03-16 | 2003-12-10 | 株式会社日立製作所 | 衛星を介して放送を行う方法、衛星放送システム、衛星放送基地局および衛星放送端末 |
| US20030189136A1 (en) * | 1998-05-20 | 2003-10-09 | Toshihide Maeda | Communication system, communication receiving device and communication terminal in the system |
| US6775251B1 (en) * | 1998-09-17 | 2004-08-10 | Globalstar L.P. | Satellite communication system providing multi-gateway diversity and improved satellite loading |
| US6257526B1 (en) * | 1998-11-09 | 2001-07-10 | Hughes Electronics Corporation | Satellite system and method of deploying same |
| US6327523B2 (en) * | 1999-01-21 | 2001-12-04 | Hughes Electronics Corporation | Overhead system of inclined eccentric geosynchronous orbitting satellites |
| US6990314B1 (en) * | 1999-03-18 | 2006-01-24 | The Directv Group, Inc. | Multi-node point-to-point satellite communication system employing multiple geo satellites |
| US6912075B1 (en) | 1999-05-17 | 2005-06-28 | The Directv Group, Inc. | Ring architecture for an optical satellite communication network with passive optical routing |
| US7103280B1 (en) | 1999-06-05 | 2006-09-05 | The Directv Group, Inc. | Architecture for an optical satellite communication network |
| US6816682B1 (en) * | 1999-06-07 | 2004-11-09 | The Directv Group, Inc. | Global gateway architecture for interconnecting regional satellites into a communication network |
| US6442385B1 (en) | 1999-11-04 | 2002-08-27 | Xm Satellite Radio, Inc. | Method and apparatus for selectively operating satellites in tundra orbits to reduce receiver buffering requirements for time diversity signals |
| US6603957B1 (en) * | 2000-03-31 | 2003-08-05 | Motorola, Inc. | Static and dynamic partnering schemes for satellite cross-links |
| DE60140712D1 (de) * | 2000-05-04 | 2010-01-21 | Hughes Electronics Corp | Bundelfunksystem Erde zu Weltall zu Erde |
| WO2001097408A2 (en) * | 2000-06-15 | 2001-12-20 | Spacenet, Inc. | Multi-spot satellite system for broadrand communication |
| US6628919B1 (en) * | 2000-08-09 | 2003-09-30 | Hughes Electronics Corporation | Low-cost multi-mission broadband communications payload |
| US6941138B1 (en) | 2000-09-05 | 2005-09-06 | The Directv Group, Inc. | Concurrent communications between a user terminal and multiple stratospheric transponder platforms |
| US6810249B1 (en) * | 2000-09-19 | 2004-10-26 | The Directv Group, Inc. | Method and system of efficient spectrum utilization by communications satellites |
| AU2000279094A1 (en) * | 2000-09-28 | 2002-04-08 | Ses Astra S.A. | Satellite communications system |
| US7369809B1 (en) | 2000-10-30 | 2008-05-06 | The Directv Group, Inc. | System and method for continuous broadcast service from non-geostationary orbits |
| US7006789B2 (en) * | 2001-09-14 | 2006-02-28 | Atc Technologies, Llc | Space-based network architectures for satellite radiotelephone systems |
| JP4090838B2 (ja) * | 2002-10-23 | 2008-05-28 | 三菱電機株式会社 | 非静止衛星搭載用アンテナ装置 |
| US7672639B2 (en) * | 2003-01-29 | 2010-03-02 | Globalstar, Inc. | Method and system for routing telemetry in a simplex mode |
| CN101238651B (zh) * | 2005-08-09 | 2014-02-12 | Atc科技有限责任公司 | 使用基本上共站的馈电链路天线的卫星通信系统和方法 |
| US7869766B2 (en) * | 2005-08-23 | 2011-01-11 | The Boeing Company | Wireless operational and testing communications network for diverse platform types |
| US8713324B2 (en) | 2006-01-18 | 2014-04-29 | Overhorizon (Cyprus) Plc | Systems and methods for tracking mobile terrestrial terminals for satellite communications |
| US8078141B2 (en) | 2006-01-18 | 2011-12-13 | Overhorizon (Cyprus) Plc | Systems and methods for collecting and processing satellite communications network usage information |
| US7962134B2 (en) | 2006-01-18 | 2011-06-14 | M.N.C. Microsat Networks (Cyprus) Limited | Systems and methods for communicating with satellites via non-compliant antennas |
| WO2007082719A2 (en) * | 2006-01-18 | 2007-07-26 | Overhorizon (Cyprus) Plc | Systems and methods for satellite communications with mobile terrestrial terminals |
| US8326217B2 (en) | 2006-01-18 | 2012-12-04 | Overhorizon (Cyprus) Plc | Systems and methods for satellite communications with mobile terrestrial terminals |
| US8948080B2 (en) | 2007-07-17 | 2015-02-03 | Overhorizon (Cyprus) Plc | Methods comprising satellites having a regenerative payload, onboard computer, payload interface and interference elimination system |
| US8050628B2 (en) | 2007-07-17 | 2011-11-01 | M.N.C. Microsat Networks (Cyprus) Limited | Systems and methods for mitigating radio relay link interference in mobile satellite communications |
| US8903973B1 (en) | 2008-11-10 | 2014-12-02 | Tanium Inc. | Parallel distributed network management |
| JP5584360B2 (ja) * | 2010-05-28 | 2014-09-03 | テルコーディア テクノロジーズ インコーポレイテッド | 再構成可能な地球低軌道衛星ネットワークにおける状況認識適合型スイッチング |
| US9086471B2 (en) * | 2012-12-05 | 2015-07-21 | Ses S.A. | Apparatuses, systems and methods for obtaining information about electromagnetic energy emitted from the earth, such as for locating an interference source on earth |
| US10720986B2 (en) | 2012-12-05 | 2020-07-21 | Ses S.A. | Apparatuses, systems and methods for obtaining information about electromagnetic energy emitted from the earth, such as for locating an interference source on earth |
| US11172470B1 (en) | 2012-12-21 | 2021-11-09 | Tanium Inc. | System, security and network management using self-organizing communication orbits in distributed networks |
| US9391702B2 (en) * | 2013-05-15 | 2016-07-12 | Worldvu Satellites Limited | System and method for multiple layer satellite communication |
| EP3080930A4 (de) * | 2013-12-11 | 2017-08-16 | Tawsat Limited | Satellitensysteme mit geneigter umlaufbahn |
| US20150158602A1 (en) * | 2013-12-11 | 2015-06-11 | Tawsat Limited | Inclined orbit satellite systems |
| US10873645B2 (en) | 2014-03-24 | 2020-12-22 | Tanium Inc. | Software application updating in a local network |
| JP6386674B2 (ja) | 2015-02-03 | 2018-09-05 | クラウド コンステレーション コーポレイション | 宇宙ベースの電子データストレージおよび転送ネットワークシステム |
| US10135520B2 (en) * | 2015-03-13 | 2018-11-20 | Peter Lemme | System and method for communicating via a satellite in an inclined geosynchronous orbit |
| US11153383B2 (en) | 2016-03-08 | 2021-10-19 | Tanium Inc. | Distributed data analysis for streaming data sources |
| US11609835B1 (en) | 2016-03-08 | 2023-03-21 | Tanium Inc. | Evaluating machine and process performance in distributed system |
| US10020876B2 (en) | 2016-07-28 | 2018-07-10 | Spire Global Inc. | Systems and methods for command and control of satellite constellations |
| US12250064B2 (en) * | 2017-03-02 | 2025-03-11 | Lynk Global, Inc. | Method and apparatus for handling communications between spacecraft operating in an orbital environment and terrestrial telecommunications devices that use terrestrial base station communications |
| US10840998B2 (en) * | 2017-06-21 | 2020-11-17 | Blue Digs LLC | Broadband satellite terminal |
| DE102019117969B3 (de) * | 2019-07-03 | 2020-10-01 | Christian Kendi | Kommunikationsvorrichtung, insbesondere Klein- und Kleinstsatellit wie CubeSat, System und zugehöriges Verfahren |
| US11831670B1 (en) | 2019-11-18 | 2023-11-28 | Tanium Inc. | System and method for prioritizing distributed system risk remediations |
| US11563764B1 (en) | 2020-08-24 | 2023-01-24 | Tanium Inc. | Risk scoring based on compliance verification test results in a local network |
| US12231467B1 (en) * | 2021-10-19 | 2025-02-18 | Tanium Inc. | System and method for deputizing satellite endpoints |
Family Cites Families (19)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE635698C (de) | 1936-09-22 | Philipp Holzmann Akt Ges | Binderrahmen fuer Wohnhaeuser | |
| US4375697A (en) | 1980-09-04 | 1983-03-01 | Hughes Aircraft Company | Satellite arrangement providing effective use of the geostationary orbit |
| DE3145207A1 (de) * | 1981-02-28 | 1982-09-23 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Fernmeldesatellitensystem mit geostationaeren positionsschleifen |
| JPS58145246A (ja) * | 1982-02-22 | 1983-08-30 | Nippon Telegr & Teleph Corp <Ntt> | 衛星間中継方式 |
| GB2134353B (en) | 1983-01-12 | 1986-05-14 | British Aerospace | Co-operative satellites |
| US4744083A (en) | 1984-09-14 | 1988-05-10 | Geostar Corporation | Satellite-based position determining and message transfer system with monitoring of link quality |
| US5006855A (en) | 1986-08-20 | 1991-04-09 | The Mitre Corporation | Ranging and processing system for mobile surveillance and data link |
| CA1334292C (en) | 1986-10-06 | 1995-02-07 | Andrew E. Turner | Apogee at constant time-of-day equatorial (ace) orbit |
| FR2628274B1 (fr) | 1988-03-02 | 1990-08-10 | Centre Nat Etd Spatiales | Systeme de communications avec des mobiles a l'aide de satellites |
| DE4135034C2 (de) | 1991-10-23 | 1995-04-13 | Deutsche Forsch Luft Raumfahrt | Einrichtung zur Bahnkontrolle von mindestens zwei kopositionierten geostationären Satelliten |
| FR2695774B1 (fr) * | 1992-09-15 | 1994-10-28 | France Telecom | Réseau de télécommunications. |
| DE4324515C2 (de) * | 1993-07-21 | 1997-12-18 | Kayser Threde Gmbh | Verfahren und Anordnung zur Verlängerung der Kommunikationsdauer eines Raumflugkörpers |
| FR2714778B1 (fr) * | 1993-12-31 | 1996-03-29 | Aerospatiale | Procédé et dispositif de transmission entre le sol et véhicule spatial géostationnaire. |
| US5579536A (en) * | 1994-06-13 | 1996-11-26 | Motorola, Inc. | Method and apparatus for establishing communication links between non-stationary communication units |
| US5552798A (en) * | 1994-08-23 | 1996-09-03 | Globalstar L.P. | Antenna for multipath satellite communication links |
| US5602838A (en) | 1994-12-21 | 1997-02-11 | Lucent Technologies Inc. | Global multi-satellite network |
| JPH08213945A (ja) * | 1995-02-06 | 1996-08-20 | Atr Kodenpa Tsushin Kenkyusho:Kk | 衛星通信システム |
| US5499237A (en) * | 1995-03-23 | 1996-03-12 | Motorola, Inc. | Waste canceling packet routing system and method |
| FR2737627B1 (fr) * | 1995-08-02 | 1997-10-03 | Europ Agence Spatiale | Systeme de transmission de signaux radioelectriques via un satellite de communication geostationnaire, notamment pour des communications avec des terminaux mobiles portables |
-
1996
- 1996-05-31 US US08/657,846 patent/US6226493B1/en not_active Expired - Lifetime
-
1997
- 1997-04-25 GB GB9708373A patent/GB2313743B/en not_active Expired - Fee Related
- 1997-05-16 DE DE19720720A patent/DE19720720A1/de not_active Withdrawn
- 1997-05-23 JP JP9150432A patent/JPH1065593A/ja active Pending
- 1997-05-29 FR FR9706587A patent/FR2749458B1/fr not_active Expired - Fee Related
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10062951A1 (de) * | 2000-12-16 | 2002-07-18 | Astrium Gmbh | Verfahren zur Positionsbestimmung von geostationären Satelliten durch Laufzeitmessungen von Satelliten-Navigationssignalen |
| US6683565B2 (en) | 2000-12-16 | 2004-01-27 | Astrium Gmbh | Method of determining the position of geostationary satellites by transit time measurements of satellite navigation signals |
| DE10062951B4 (de) * | 2000-12-16 | 2006-11-16 | Eads Astrium Gmbh | Verfahren zur Positionsbestimmung von geostationären Satelliten durch Laufzeitmessungen von Satelliten-Navigationssignalen |
| DE10214977A1 (de) * | 2002-04-04 | 2003-10-30 | Deutsch Zentr Luft & Raumfahrt | Globales Kommunikationssystem unter Einbeziehung von geostationären Kommunikationssatelliten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2313743B (en) | 2000-08-30 |
| GB2313743A (en) | 1997-12-03 |
| US6226493B1 (en) | 2001-05-01 |
| FR2749458B1 (fr) | 2004-08-13 |
| FR2749458A1 (fr) | 1997-12-05 |
| GB9708373D0 (en) | 1997-06-18 |
| JPH1065593A (ja) | 1998-03-06 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19720720A1 (de) | Kommunikationssystem und -verfahren für geosynchrone Satelliten | |
| DE102016121919B4 (de) | Kommunikationssatellit für eine Satellitenkonstellation | |
| DE19505905B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur adaptiven Weiterleitung in einem Kommunikationssystem | |
| DE69406240T2 (de) | Zellulartelekommunikationsanordnung mit Satelliten mittlerer Höhe | |
| DE69233707T2 (de) | Schnurloses Kommunikationssystem mit Vielfachzugriff durch Raummultiplexierung | |
| DE69218715T2 (de) | Verfahren zur Umschaltung des nach Endgeräten gerichteten Verkehrs in einer Satellitenübertragungsanordnung mit Umlaufbahnen niedriger Höhe und Kommunikationssystem für dieses Verfahren | |
| DE68924234T2 (de) | Zellularer Funksprech- und Datenkommunikationssatellitensystem. | |
| DE69718629T2 (de) | Antennenanordnung für funktelefon | |
| DE19747065B4 (de) | Verfahren zur Kommunikation mit Kommunikationsstationen, digitaler Strahlformer und Kommunikationsstation | |
| DE69827074T2 (de) | Mehrkeulenantennensystem für zellulare Basisfunkstation | |
| DE69418647T2 (de) | Verfahren zum Datenaustausch zwischen Basisstation eines Mobilfunkkommunikationsnetzes und Mobilstation dieses Netzes | |
| DE68922750T2 (de) | Mobiles Kommunikationssystem. | |
| DE69736147T2 (de) | Plan zur Zeitschlitzzuteilung für Endgerätsignalisierung in einer mobilen Kommunikationsanordnung mit Satelliten | |
| DE60122859T2 (de) | Taktsteuervorrichtung und -verfahren zur vorwärtsverbindungsdiversität in mobilen satellitensystemen | |
| DE4141398C2 (de) | Verfahren zum Verbessern der Funkzellenausleuchtung bei eimen zellularen Mobilfunksystem und Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens | |
| DE69709364T2 (de) | Kommunikationssystem für mobil zu mobil ruf und verfahren zur verschlüsselung und identitätsfeststellung bei anrufen zwischen zwei mobilstationen | |
| DE19746774A1 (de) | Verfahren und intelligentes, digitales Strahlformungssystem für Kommunikation mit verbesserter Signalqualität | |
| DE19615955A1 (de) | Verfahren zur Anforderung von freiwilligen Kandidaten für die Übergabe in einem zellularen System | |
| DE68925821T2 (de) | Verfahren und system für ein grossflächen-funkkommunikationssystem | |
| DE69835623T2 (de) | Verfahren und einrichtung für richtfunkkommunikation | |
| DE112017005563T5 (de) | Selbst anpassendes Millimeterwellen-Netzwerk | |
| DE69919152T2 (de) | Antennensystem zur verfolgung von nichtgeostationären satelliten | |
| DE69432214T2 (de) | Kommunikation über einen Kanal mit veränderbarer Verzögerungszeit | |
| EP1341260B1 (de) | Empfangsantennen-Anordnung für Satelliten- und/oder terrestrische Funksignale auf Fahrzeugen | |
| DE4343765C2 (de) | Steuerungssystem für die Funkversorgung in einem zellularen, digitalen Mobilkommunikationssystem |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |