DE19718421C2 - Grillgerät - Google Patents
GrillgerätInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J37/00—Baking; Roasting; Grilling; Frying
- A47J37/04—Roasting apparatus with movably-mounted food supports or with movable heating implements; Spits
- A47J37/043—Roasting apparatus with movably-mounted food supports or with movable heating implements; Spits with food supports rotating about a vertical axis
Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft ein Grillgerät entsprechend dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
Zum Grillen von Fleisch, Gemüse, usw. werden heutzutage Kohle-,
Gas- oder Elektro-Grillgeräte verwendet. Diese Grillgeräte werden
im Freien aufgebaut und die zu grillenden Produkte, etwa Fleisch,
Fisch, Gemüse, werden auf einen Rost gelegt. Besteht jedoch der
Wunsch in geschlossenen Räumen - etwa am Tisch - zu grillen, so
ist dies mit Kohle- oder Gas-Grillgeräten aufgrund der Rauch-
und/oder Gasentwicklung der Verbrennungsstoffe nicht möglich. Auch
die handelsüblichen Elektrogeräte sind hierzu ungeeignet, da beim
Grillen von den auf einem Rost liegenden Produkten auf die
elektrische Heizeinrichtung Fett bzw. Öl tropft, wodurch sich
wiederum eine unangenehme Rauchentwicklung ergibt.
Deshalb wird bei geselligen Anlässen in geschlossenen Räumen oft
mals auf einen Fondue-Topf, einen Raclette-Grill oder auf einen
Wok zurückgegriffen. Die in diesen Geräten zubereiteten Produkte
stellen eine schmackhafte Alternative zu gegrillten Produkten dar,
der typische Grillgeschmack kann jedoch mit diesen Geräten nicht
erreicht werden.
GB 22 49 716 A beschreibt ein Grillgerät mit einer zentrisch auf
einem Grundkörper angeordneten Gasheizung. Die Gasheizung ist von
einem zylindrischen Element umgeben. Beabstandet von der Heizung
sowie auf einer Kreisbahn sind vier Grillspieße positioniert, de
ren, von der Heizung gesehen, nach außen gerichtete Seiten einem
Hitzereflektor zugewandt sind. Diese Hitzereflektoren bedingen
eine Grillwirkung auch an der von der Heizeinrichtung abgewandten
Seite eines Spießes. Wird andererseits dieses Grillgerät als
Tisch-Grillgerät eingesetzt, tritt ein starker Wärmeaustritt ra
dial nach außen sowohl zwischen den Hitzereflektoren als auch nach
oben auf. Dies führt zu einer starken Erwärmung der Umgebung und
wird somit von den um den Tisch sitzenden Personen als unangenehm
wahrgenommen.
Aus der DE 26 41 126 B2 ist wiederum ein Grillapparat zum Grillen
von Fleischportionen auf sich drehenden, mit einer Auffangschale
für den Fleischsaft versehenen und in Spießhalterungen einsetzba
ren Spießen bekannt. Die Spieße stehen senkrecht vor mit Elektro-
oder Gasheizkörpern versehenen Heizzylindern und werden mittels
eines Umlaufgetriebes angetrieben. Aber auch bei diesem Grillappa
rat tritt in dessen Umgebung eine starke Erwärmung auf, da die von
den Heizkörpern abgestrahlte Wärme radial nach außen und oben ent
weichen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Grillgerät der ein
gangs genannten Art zu schaffen, welches bei einfachem Aufbau und
einfacher, kostengünstiger Herstellbarkeit eine Mehrzahl von glei
chen oder unterschiedlichen Produkten (Gemüse-, Fleisch-, Fisch
spieße), vorzugsweise am Tisch, zubereiten kann, jedoch eine über
mäßige Wärmeabstrahlung unterbindet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des Hauptan
spruchs gelöst. Die Unteransprüche zeigen weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden aus der nach
folgenden Beschreibung eines erfindungsgemäßen Ausführungsbei
spiels in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung ersichtlich. Es
zeigt:
Fig. 1 eine Seitenschnittansicht eines Grillgeräts;
Fig. 2 eine Draufsicht des Grillgeräts von Fig. 1;
Fig. 3 eine Teilschnittansicht eines weiteren Ausführungs
beispiels des Grillgeräts;
Fig. 4 eine Ansicht eines Einsatzes im montierten Zustand;
Fig. 5 eine schematische Ansicht eines Ausführungs
beispiels des erfindungsgemäßen Grillgeräts; und
Fig. 6 den Grundkörper des Grillgeräts von Fig. 5.
Im folgenden werden die Begriffe "links", "rechts", "oben", "un
ten", "hinten" und "vorne" mit Bezug auf die Zeichenebene verwen
det. Diese Begriffsverwendung dient jedoch ausschließlich zur Ver
einfachung der Beschreibung und ist nicht einschränkend zu verste
hen. Vielmehr können sich bei von der nachfolgenden Beschreibung
abweichender Betrachtung auch andere Richtungsangaben ergeben,
welche durch die nachfolgende Beschreibung nicht ausgeschlossen
werden soll.
Die Beschreibung der Grillgeräte der Fig. 1 bis 4 dienen zum
besseren Verständnis des erfindungsgemäßen Grillgeräts entspre
chend den Fig. 5 und 6, werden aber nicht durch den Schutzbe
reich des Anspruchs 1 erfaßt.
In der stark schematisierten Fig. 1 ist eine Seitenschnittansicht
eines ersten Grillgeräts 1 dargestellt. Das Grillgerät 1 besteht
aus einem Grundkörper 2 in Form eines Gehäuses und einer Grillein
richtung 3. Die Grilleinrichtung 3 weist eine elektrisch betätig
bare Heizeinrichtung 17 auf, welche vorzugsweise aus Heizstäben
besteht. Die Heizeinrichtung 17 ist umfangseitig als auch nach
oben von einem Abdeckbehälter 18 umgeben. Der Abdeckbehälter 18
ist mit einer sieb- bzw. maschenartig aufgebauten Umfangswand 19
ausgestaltet. Das offene bzw. in Fig. 1 untere Ende des Abdeckbe
hälters 18 ist auf einem Zentrierring 20 des Gehäuses 2 aufge
setzt. Alternativ kann der Abdeckbehälter 18 mit dem Zentrierring
20 fest verbunden, etwa verschraubt, sein.
Der Abdeckbehälter 18 bewirkt eine gleichmäßigere Wärmeabstrahlung
des Grillgeräts 1, da er durch die von der Heizeinrichtung 17 ab
gestrahlte Wärme aufgeheizt wird und dadurch Temperaturschwankun
gen der Heizeinrichtung 17 kompensiert. Derartige Temperatur
schwankungen treten beispielsweise auf, wenn ein Thermostat zusam
men mit der Heizeinrichtung 17 verwendet und aufgrund eines Soll-
Ist-Wertabgleichs die Heizeinrichtung 17 kurzzeitig abgeschaltet
wird.
Das Gehäuse 2 besteht aus zwei verbindbaren Gehäuseteilen 39 und
40. Die Bodenfläche 35 des Gehäuseteils 39 ist mit höhenverstell
baren Standfüßen 36, 37 und 38 ausgestaltet, welche eine Justie
rung des Grillgeräts 1, auch bei geneigter oder unebener Standflä
che, ermöglichen. Zudem ist das Gehäuseteil 39 bei der vorliegen
den Ausgestaltungsform zylindrisch ausgebildet.
Auf dem oberen offenen Rand des Gehäuseteils 39 liegt das Gehäuse
teil 40 auf. Dieses ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel eben
falls zylinderförmig ausgestaltet und umgreift mit seiner nach un
ten umfänglich verlaufenden Seitenwand die sich nach oben erstrec
kende umfängliche Seitenwand des
Gehäuseteils 39. In montiertem Zustand kann das Gehäuseteil 40
durch ein Befestigungselement, etwa eine Schraube, am Gehäuseteil
39 befestigt werden.
In Fig. 1 ist in der linken Hälfte des Grillgeräts 1 eine An
triebseinrichtung 16 durch das obere Gehäuseteil 40 hindurchlau
fend an diesem befestigt. Als Antriebseinrichtung 16 kann bei
spielsweise ein Elektromotor 22 verwendet werden.
Der Elektromotor 22 ist über einen Riementrieb 21, etwa einen
Kunststoffzahnriemen, mit Steckhülsen 13, 14 und 15 für nicht dar
gestellte Grillspieße, spezielle Spieße oder Holzspieße in Verbin
dung. Die Steckhülsen 13, 14 und 15 sind auf Lagerzapfen 29, 30
und 31 des Gehäuses 2 drehbar gelagert. Die Lagerzapfen 29, 30 und
31 können entweder einstückig mit dem Gehäuse 2 verbunden oder in
Bohrungen des Gehäuses 2 einschraubbar sein.
Die Steckhülsen 13, 14 und 15 sind als miteinander kämmende Zahn
räder ausgebildet und werden in Fig. 1 nach oben durch einen Dec
kel 25 abgedeckt. Der Deckel 25 weist Führungshülsen 26, 27 und 28
auf, die im auf das Gehäuse 2 aufgesetzten Zustand mit den Steck
hülsen 13, 14 und 15 fluchten. Die Führungshülsen 26, 27 und 28
erleichtern das Einführen eines Grillspießes in die jeweilige
Steckhülse 13, 14 oder 15.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, muß aufgrund der Kämmwirkung der Zahn
räder bzw. Steckhülsen 13, 14 und 15 lediglich ein Zahnrad durch
den Riementrieb angetrieben werden. Im vorliegenden Fall ist dies
das Zahnrad bzw. die Steckhülse 13. Aufgrund des Kämmvorgangs dre
hen sich die Steckhülsen 13 und 15 in die gleiche Richtung,
wohingegen sich die Steckhülse 14 entgegengesetzt dazu dreht.
Alternativ kann auch eine andere Steckhülse, etwa 14 oder 15,
angetrieben werden.
Der Deckel 25 ist an seinem zum Abdeckbehälter 18 gerichteten Um
fangsrand mit einer schräg nach unten und innen verlaufenden Wand
ausgebildet, welche am Abdeckbehälter 18 abschließt und als Fett
ablauf 32 dient. Hierbei ist der in Fig. 1 dargestellte Fettablauf
32 lediglich eine mögliche Ausgestaltungsform und je nach
Anwendungsfall sind auch andere Ausgestaltungsformen des
Fettablaufs denkbar. Nach außen hin ist der Deckel 25 an seinem
Außenumfangsrand mit einem umlaufenden, über die Deckelebene 33
vorragenden Ring 34 ausgestaltet. Der Deckel 25 und der Ring 34
können sowohl zweistückig als auch einstückig ausgebildet sein.
Der Ring 34 verhindert ein Heruntertropfen von Öl, Fett oder Säf
ten, welche von den Grillspießen mit den zu grillenden Produkten
auf die Deckelebene 33 tropfen. Schließlich ist der Ring 34 derart
dimensioniert, daß er den umlaufenden Abstand zwischen Deckelebene
33 und Oberseite des Gehäuses 2 bzw. des oberen Gehäuseteils 40
nach außen verschließt. Hierdurch werden sowohl der Riementrieb 21
als auch die als Zahnräder ausgebildeten Steckhülsen 13, 14 und 15
in ihrem Raum 23 zwischen Deckel 25 und Gehäuse 2 vor äußeren
Einflüssen geschützt. Gleichzeitig kann auch von außen, etwa
während des Grillvorgangs, nicht auf diese Elemente zugegriffen
werden, so daß durch eine unachtsame Bewegung einer
Bedienungsperson in Richtung des Riementriebs 21 oder der Steck
hülsen 13, 14 oder 15 keine Verletzung resultiert.
Schließlich sind in Fig. 1 noch diverse vertikal verlaufende
Stützwände eingezeichnet, welche lediglich zur Stabilität des Ge
häuses 2 beitragen und in jeder geeigneten Form im Gehäuse 2 ange
ordnet werden können. Desgleichen gilt auch für die radial umlau
fende Stützwand des Fettablaufs 32.
Wie Fig. 2 zu entnehmen ist, sind im vorliegenden Ausführungsbei
spiel jeweils drei Steckhülsen 13, 14 und 15 als Gruppen von
Steckhülsen 5 bis 12 und radial nach außen verlaufend angeordnet.
Dies gilt natürlich auch für die im Deckel 25 angeordneten und mit
den Steckhülsen 13, 14 und 15 fluchtenden Führungshülsen 26, 27
und 28. Obgleich in jeder Steckhülsengruppe 5 bis 12 je drei
Steckhülsen 13 bis 15 radial nach außen verlaufend in einer Linie
in Fig. 2 angeordnet sind, können die Steckhülsen 13, 14 und 15
einer Steckhülsengruppe (5 bis 12) auch zueinander in Umfangsrich
tung um den Abdeckbehälter 18 versetzt sein. Auch können, je nach
Anwendungsfall, nur zwei oder auch vier und mehr Steckhülsen eine
Gruppe bilden. Entsprechend der Anzahl der Steckhülsen muß natür
lich auch die Antriebseinrichtung 16 leistungsstärker oder lei
stungsschwächer ausgelegt werden.
Die Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Grillgeräts
1. Hierbei ist der Grundkörper 2 mit einem Außenring einstückig
als Gußteil ausgebildet. Gleichzeitig weist der Grundkörper 2 eine
Fettwanne auf, welche umlaufend im Bereich der Steckhülsen 13, 14
und 15 ausgestaltet ist. Hierdurch wird der gleiche Effekt wie
beim ersten Ausführungsbeispiel erzielt, jedoch ist hierfür kein
Deckel 25 erforderlich.
Der Außenring dient als Bodenaufsatz und ist mit durch die gestri
chelte Linie angedeuteten Aussparungen versehen. Die Aussparungen
ermöglichen einerseits ein Hindurchführen von Stromkabeln, etwa
für den Antrieb oder die Heizeinrichtung, und erleichtern anderer
seits des Ergreifen des Grillgeräts 1. Zudem können an der einer
Auflagefläche zugewandten Seite des Außenrings noch Gummifüße oder
höhenverstellbare Füße befestigt werden, um ein Verkratzen der Un
terfläche zu vermeiden bzw. eine Nivellierung des Grillgeräts zu
ermöglichen.
Wie Fig. 3 zu entnehmen ist, wird eine Bodenplatte am Grundkörper
2 befestigt, so daß die zwischen Bodenplatte und Grundkörper 2 be
findlichen Bauteile, wie etwa die Steckhülsen, der nicht darge
stellte Motor und andere oben beschriebene Elemente vor äußeren
Einflüssen geschützt sind. Gleichzeitig wird eine Kammer für den
Anschluß der Heizstäbe 17 unterhalb der Heizstäbe ausgebildet.
Fig. 4 zeigt einen Einsatz für eine Steckhülse 13, 14 oder 15.
Dieser Einsatz bzw. Aufsatz wird in eine Steckhülse eingesteckt
oder mit ihr fest verbunden und kann als Adapter für verschiedene
Spieße dienen. Hierfür ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel
eine Öffnung im Einsatz ausgebildet, in welche der Spieß einge
setzt wird. Je nach Spieß können natürlich auch andere Formen der
Verbindung zwischen Einsatz und Spieß ausgewählt werden. Die Ver
wendung von Einsätzen erleichtert und beschleunigt die Anpassung
der Steckhülsen an die verschiedensten Spieße.
Gleichzeitig ist die Oberfläche des Einsatzes zumindest teilweise
mit einer konischen umlaufenden Fläche ausgebildet, welche ein
Eindringen von herabtropfenden Öl oder Saft in den Wirkbereich der
Steckhülsen verhindert.
Um eine gleichmäßige Rotation der Steckhülse 13 zu ermöglichen
sind in Fig. 4 noch Distanzscheiben sowie Buchsen angeordnet. Als
Steckhülsen bzw. Zahnräder 13, 14 oder 15 können genormte Zahnrä
der verwendet werden. Es ist anzumerken, daß der in Fig. 4 darge
stellte Aufbau in beiden oben beschriebenen Ausführungsbeispielen
des Grillgeräts 1 einsetzbar ist. (Bezüglich des Antriebs der in
Fig. 4 dargestellten Steckhülse 13 wird auf obige Beschreibung
verwiesen.)
Schließlich ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel des
Grillgeräts der Grundkörper bzw. das Gehäuse in Draufsicht rund
ausgebildet. Es sind aber auch andere Formen, wie etwa rechteckig,
dreieckig oder oval, denkbar. Es wird darauf hingewiesen, daß die
Figuren das Grillgerät in stark vereinfachter Form darstellen, um
die wesentlichen Bauteile zu betonen. Weitere Elemente, wie etwa
eine Temperatureinstellung, ein Ein/Aus-Schalter, ein Verbindungs
kabel zwischen dem Elektromotor und einer Stromquelle usw. sind
nicht dargestellt. Dies sind jedoch Bauteile bzw. Merkmale, welche
dem Wissen eines Fachmanns zugeordnet werden können. Demzufolge
wird auf diese und weitere gängige Bauteile nicht näher eingegan
gen.
In Fig. 5 ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Grill
geräts 1 schematisch dargestellt. Dieses Grillgerät 1 weist ein
Gehäuse 2 auf, welches in Fig. 6 im Schnitt dargestellt ist.
Das Gehäuse 2 ist mit Fettabläufen 32 entsprechend dem ersten Aus
führungsbeispiel ausgestaltet. Zudem sind, obgleich in Fig. 5
nicht dargestellt, Steckhülsen im Gehäuse 2 vorgesehen. Das Ge
häuse 2 des zweiten Ausführungsbeispiels von Fig. 5 weicht inso
fern von demjenigen des ersten Ausführungsbeispiels der Fig. 1 ab,
als die Heizeinrichtung 17 nicht direkt auf das Gehäuse 2 aufge
setzt, sondern im Abstand vom Gehäuse angeordnet ist. Hierfür ist
zwischen Gehäuse 2 und Heizeinrichtung 17 ein Abstandselement 42
angeordnet, welches entweder auf das Gehäuse 2 aufgesetzt wird
oder mit diesem einstückig ausgebildet sein kann.
Obgleich in Fig. 5 nicht dargestellt, laufen durch das zylinder
förmige Abstandselement 42 die Versorgungselemente für die Hei
zeinrichtung 17. Das Abstandselement 42 weist in Fig. 5 an dessen
oberem Ende einen Stempel 43 auf, um welchen herum die Heizein
richtung 17 angeordnet ist und dessen Oberseite ein zylindrisches
Gehäuse 44 abstützt. Das Gehäuse 44 besteht aus einer Platte 45,
einem nach unten offenen unteren Ring 46 und einem zylindrischen
Zwischenstück 47. Die Elemente 45, 46 und 47 können entweder ein
stückig ausgebildet sein oder aus getrennten miteinander verbunde
nen Teilen bestehen, etwa durch verschrauben. Die Platte 45 ist
hierbei mit dem Stempel 43 zentrisch verschraubt, um eine einfache
Montage und Demontage der Platte 45 oder auch des Gehäuses 44 zu
erzielen. Der untere Ring 46 kann Alternativ auch als im wesentli
chen geschlossene Platte mit Durchgangsöffnungen ausgebildet sein,
durch welche Spieße mit Grillgut einführbar sind.
In Fig. 5 ist schematisch ein Spieß 48 mit Handgriff 52 und
Fettauffang 53 in eingeführtem Zustand sowohl in das Gehäuse 2 als
auch das zylindrische Gehäuse 44 dargestellt. Hierfür wurde der
komplette Spieß 48 von außen zuerst in einer nach oben gerichteten
Bewegung durch den Abstand zwischen Gehäuse 2 und zylindrischem
Gehäuse 44 in den Innenraum zwischen zylindrischem Zwischenstück
47 und Heizeinrichtung 17 schräg nach oben eingeführt und an
schließend mit im wesentlichen vertikaler Ausrichtung nach unten
in die entsprechende Steckhülse eingesteckt. Die Einsteck- und
Entnahmeposition ist mit "E" bezeichnet. Unterhalb der Position
"E" befindet sich natürlich der Antriebsbereich "A". Hierin kann
etwa ein Ritzel- oder Riemenantrieb aufgenommen sein.
Das zylindrische Gehäuse 44 dient zur Stauung der durch die Hei
zeinrichtung 17 abgestrahlten Wärme und führt somit zu einem
schnelleren und besseren Grilleffekt. Die Platte 45 bzw. das Ge
häuse 44 ist zwecks Reinigung
leicht vom Stempel 43 abnehmbar.
Obgleich in Fig. 5 nur ein Spieß 48 dargestellt ist, können natür
lich mehrere Spieße um den Umfang der Heizeinrichtung herum sowie
innerhalb des zylindrischen Gehäuses 44 und auf dem Gehäuse 2 in
vorzusehende Steckhülsen eingesteckt werden. Hierfür hat sich die
Anzahl von acht Spießen 48 als besonders günstig herausgestellt.
Wie Fig. 5 zeigt, ist bei dem Ausführungsbeispiel des Grillgeräts
1 die Heizeinrichtung 17 lediglich entlang der für das Grillgut
ausgebildeten Länge "1" des Spießes vorgesehen, um eine Optimie
rung der Heizeinrichtung 17 zu
erzielen.
Zudem dient der Handgriff 52 der Grillspieße 48 für eine einfa
chere Handhabbarkeit, vermindert die Verbrennungsgefahr einer Be
dienungsperson und ermöglicht eine einfache Entnahme oder Einstec
ken der Grillspieße 48.
In Fig. 6 ist nunmehr noch das Gehäuse 2 für das Grillgerät 1 im
Schnitt dargestellt. Das Gehäuse 2 weist, wie bereits ausgeführt,
Fettabläufe 32 und Ausnehmungen 49 auf, in welche die Steckhülsen
5 bis 12, einschließlich Grillspieße und der weiteren zugeordneten
Bauteile - siehe erstes Ausführungsbeispiel -, eingefügt werden
können. Des weiteren sind noch zwei Öffnungen 50 für die beiden
Wendeln der Heizeinrichtung 17 vorgesehen.
Es wird darauf hingewiesen, daß Elemente wie die Antriebseinrich
tung 16, der Elektromotor 22, die Führungshülsen 26 bis 28, die
Lagerzapfen 29 bis 31, usw. erforderlich sind. Der Einfachheit
halber wurden jedoch diese Bauteile bei der Darstellung entspre
chend der Fig. 5 und 6 weggelassen. Dennoch sind auch diese und
weitere beim zuerst beschriebenen Grillgerät genannte Bauteile für
das erfindungsgemäße Grillgerät, wie allgemein bekannt, erforder
lich.
Ferner wird noch darauf hingewiesen, daß das zylindrische Gehäuse
44 aus Glas bestehen kann, um den Bräunungsgrad des Grillgutes in
einfacher Form durch Augenschein beurteilen zu können und anderer
seits einen guten Wärme-Isolator zu erzielen, um dadurch eine op
timale Wärmestauung innerhalb des zylindrischen Gehäuses zu bewir
ken. Zudem kann die Platte 45 des zylindrischen Gehäuses 44 mit
einer Ausnehmung 51 ausgebildet werden, welche etwa als Warmhalte
bereich für bereits gegrilltes Grillgut dienen kann. Auch kann die
Platte 45 bei Verwendung eines geeigneten Materials als Pfanne
oder Heizplatte zum Braten etwa von Fleisch dienen, da sich natür
lich die Platte 45 durch die aufsteigende Wärme von der Heizein
richtung 17 stark erwärmt.
Abschließend sei noch angemerkt, daß sich, je nach Anwendungsfall
des erfindungsgemäßen Grillgeräts, als Material für den Grundkör
per bzw. das Gehäuse 2, den Abdeckbehälter 18, den Deckel 25 und
die Bodenplatte 47 insbesondere Aluminium eignet. Auch können
diese Bauteile in einfacher Weise gegossen werden. Hierbei bietet
sich auch die Möglichkeit, den Antriebsbereich - Motor - von unten
mit einzugießen.
Claims (9)
1. Grillgerät (1) mit einem Grundkörper (2) und einer zentrisch
auf dem Grundkörper (2) angeordneten Grilleinrichtung (3), wo
bei mehrere drehbare und antreibbare Steckhülsen (13, 14, 15)
für einsetzbare Grillspieße (48) umfangsseitig um die Gril
leinrichtung (3) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Grilleinrichtung (3) und die Grillspieße (48) von ei
nem zylindrischen Gehäuse (44) umgeben sind, welches an der
Oberseite durch eine abnehmbare, pfannenähnliche Platte (45)
verschließbar ist.
2. Grillgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Grilleinrichtung (3) eine elektrisch betätigbare Heizeinrich
tung (17), vorzugsweise in Form von Heizstäben aufweist.
3. Grillgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steckhülsen (13, 14, 15) als miteinander kämmende Zahnräder
ausgebildet sind.
4. Grillgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Antriebseinrichtung (16) am Grundkörper (2) für die Steckhül
sen (13, 14, 15) vorgesehen ist, die einen Riementrieb (21)
aufweist.
5. Grillgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Riementrieb (21) mit einem am Grundkörper (2) angeordneten
Elektromotor (22) in Wirkverbindung steht.
6. Grillgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Heizeinrichtung (17) sich parallel und im wesent
lichen entlang der Länge des Grillgutes auf den Grillspießen
(48) erstreckt.
7. Grillgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Heizeinrichtung (17) und das zylindrische Gehäuse (44) vom
Grundkörper (2) derart beabstandet sind, daß die Grillspieße
(48) von unten in das zylindrische Gehäuse (44) einsetzbar
sind.
8. Grillgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
zylindrische Gehäuse (44) an der Unterseite (46) Durch
gangsöffnungen für die Grillspieße (48) aufweist.
9. Grillgerät nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß das zylindrische Gehäuse (44) aus Glas besteht.
Priority Applications (1)
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| DE19718421A DE19718421C2 (de) | 1996-05-24 | 1997-04-30 | Grillgerät |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29609352U DE29609352U1 (de) | 1996-05-24 | 1996-05-24 | Grillgerät |
| DE19718421A DE19718421C2 (de) | 1996-05-24 | 1997-04-30 | Grillgerät |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20201950U1 (de) | 2002-01-29 | 2002-07-04 | Hupfer Metallwerke GmbH & Co., 48653 Coesfeld | Grill für Spieße, und Halterung für Speisenträger an einem Grill |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2641126B2 (de) * | 1976-09-13 | 1980-05-14 | Matthias 8000 Muenchen Schiessl | Grillapparat |
| DE8213994U1 (de) * | 1982-05-11 | 1982-10-14 | Vlahopoulos, Dimitrios, 1000 Berlin | Vorrichtung zum grillen und garen |
| GB2249716A (en) * | 1990-11-07 | 1992-05-20 | Yahaya Abdullahi Ndanusa | Roasting apparatus |
-
1996
- 1996-05-24 DE DE29609352U patent/DE29609352U1/de not_active Expired - Lifetime
-
1997
- 1997-04-30 DE DE19718421A patent/DE19718421C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE20201950U1 (de) | 2002-01-29 | 2002-07-04 | Hupfer Metallwerke GmbH & Co., 48653 Coesfeld | Grill für Spieße, und Halterung für Speisenträger an einem Grill |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19718421A1 (de) | 1997-11-27 |
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