[go: up one dir, main page]

DE19717336A1 - Bandschleifgerät - Google Patents

Bandschleifgerät

Info

Publication number
DE19717336A1
DE19717336A1 DE1997117336 DE19717336A DE19717336A1 DE 19717336 A1 DE19717336 A1 DE 19717336A1 DE 1997117336 DE1997117336 DE 1997117336 DE 19717336 A DE19717336 A DE 19717336A DE 19717336 A1 DE19717336 A1 DE 19717336A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
rollers
indentation
grinding
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1997117336
Other languages
English (en)
Inventor
Stephan Brand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1997117336 priority Critical patent/DE19717336A1/de
Priority to EP98104364A priority patent/EP0887150A3/de
Publication of DE19717336A1 publication Critical patent/DE19717336A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B21/00Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor
    • B24B21/02Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor for grinding rotationally symmetrical surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B23/00Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Bandschleifge­ rät, insbesondere zur Bearbeitung zylindrischer Werkstücke, mit einem endlosen Schleifband, das um Rollen verläuft, die an einer Halterung befestigt und parallel zueinander ausgerichtet sind, wobei eine Rolle mit einem Antrieb versehen ist.
Bandschleifgeräte dienen zur Bearbeitung von Ober­ flächen mit einem endlosen Schleifband, das um par­ allel zueinander ausgerichtete Rollen verläuft, die in einer Halterung befestigt sind, welche meist vom Gehäuse des Schleifgerätes gebildet wird oder mit ihm in Verbindung steht. Zumindest eine Rolle ist unmittelbar oder durch Übersetzungselemente mit ei­ nem Antrieb verbunden, durch den sie in Rotation versetzbar ist. In der Folge wird auch das aus fle­ xiblem Material bestehende Schleifband bewegt, das außenseitig, also auf der von den Rollen abgewand­ ten Fläche, mit Schleifkörpern oder anderen Schleifmitteln belegt ist. Durch Anlegen des beweg­ ten Schleifbandes, das zu diesem Zweck über eine Außenseite des Schleifgerätes geführt ist, an ein Werkstück lassen sich somit Oberflächen bearbeiten. In Abhängigkeit von der Belegung des Schleifbandes besteht die Bearbeitung beispielsweise in einem Schleifen, Polieren oder Satinieren.
Mit herkömmlichen Schleifgeräten erweist sich die Bearbeitung von zylindrischen Körpern oder Rotati­ onskörpern, etwa Rohren oder den Stangen eines Treppengeländers, als problematisch, insbesondere wenn ihre axialen Stirnseiten mit anderen Bauteilen verbunden sind. Häufig wird daher eine langwierige und aufwendige manuelle Bearbeitung mit Schleifpa­ pier vorgenommen. Speziell bei Arbeiten in Wandnähe ist in diesem Fall zudem eine hohe Verletzungsge­ fahr für die Hände von Nachteil. Eine alternative Form der Bearbeitung besteht darin, ein auf der In­ nenfläche mit Schleifmitteln belegtes Endlosband um den Körper und eine Antriebsrolle herumzuführen. Diese Möglichkeit ist jedoch nur dann gegeben, wenn das Werkstück an einer axialen Stirnseite offen zu­ gänglich ist, so daß sich das Band aufschieben läßt.
Bekannt ist weiterhin die Verwendung starrer Schleifzylinder, die sich jedoch nur mit einer Kon­ taktlinie an das Werkstück anlegen lassen. Die nachteilige Folge besteht darin, daß beim Herumfüh­ ren des Schleifzylinders um den Umfang des bearbei­ teten Körpers ein ungleichmäßiges Arbeitsbild ent­ steht. Schließlich sind in der industriellen Ferti­ gung auch stationäre Poliergeräte gebräuchlich, welche die bearbeiteten, um ihre Achse rotierenden Körper in axialer Richtung über ein Werkzeug bewe­ gen. Eine Bearbeitung oder Nachbearbeitung von Werkstücken, die an ihrer axialen Stirnseite mit anderen Elementen verbunden oder in einem Gebäude verbaut sind, ist auf diese Weise gleichfalls nicht möglich.
Vor diesem Hintergrund hat sich die Erfindung die Entwicklung eines Schleifgerätes zur Aufgabe ge­ stellt, mit dem sich die radialen Außenflächen von Zylindern und Rotationskörpern gleichmäßig bearbei­ ten lassen, wobei die Bearbeitung auch bei stirn­ seitiger Befestigung der Werkstücke möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Halterung eine Einbuchtung aufweist, die stirnseitig offen ist und in welche die zu bearbei­ tenden Werkstücke radial einschiebbar sind, zwei Rollen an gegenüberliegenden Rändern der Einbuch­ tung angeordnet sind, eine dritte Rolle im Scheitel der Einbuchtung angeordnet ist, ein Trum des Schleifbandes durch die Einbuchtung verläuft und die Länge des Schleifbandes größer als die gemein­ same Umfangslänge der Rollen ist.
Das vorgeschlagene Schleifgerät zeichnet sich durch eine Halterung für seine Rollen aus, die mit einer Einbuchtung versehen ist. Die Abmessungen der Ein­ buchtung sind derart gewählt, daß sich die zu bear­ beitenden Werkstücke insgesamt oder mit einem axia­ len Abschnitt und mit ihrem vollständigen Quer­ schnitt oder zumindest randseitig radial in sie einschieben lassen. Das Einschieben erfolgt derart, daß die Achse des Werkstückes parallel zur Achse der Rollen ausgerichtet ist. In der Regel wird dazu die Halterung mit der Einbuchtung auf die Werk­ stücke aufgeschoben. Stirnseitig, d. h. in Richtung der Rollenachsen, ist die Einbuchtung offen. Somit läßt sie sich auch auf solche Werkstücke aufschie­ ben, deren Länge größer als der Durchmesser des Bandschleifgerätes in Richtung der Rollenachsen ist. Denkbar ist beispielsweise, daß die Einbuch­ tung eine etwa zylindrische, profilförmige Gestalt hat, etwa von halbkreisförmigem Querschnitt.
Zwei Rollen zur Führung des Schleifbandes sind je­ weils an gegenüberliegenden Rändern der Einbuchtung angeordnet, vorzugsweise im Bereich der Kanten, welche die Einbuchtung begrenzen. Eine dritte Rolle, um die das Schleifband gleichfalls verläuft, ist außerhalb oder am Rand der Einbuchtung an der Halterung befestigt und befindet sich in einer par­ allel zu den Rollenachsen ausgerichteten Ebene zwi­ schen den beiden ersten Rollen. Somit ist die dritte Rolle im Bereich des Scheitels der Einbuch­ tung angeordnet. Denkbar ist es, im Bereich des Scheitels anstelle einer einzelnen Rolle zwei oder mehrere Rollen vorzusehen, über die das Schleifband geführt ist.
Ein Trum des Schleifbandes verläuft durch die Ein­ buchtung, wobei gegebenenfalls eine Öffnung in der Halterung bzw. im Gehäuse des Bandschleifgerätes zur Durchführung vorhanden ist. Die Länge des Schleifbandes ist größer als die gemeinsame Um­ fangslänge der Rollen, über die es geführt ist. So­ mit liegt es im unbelasteten Zustand lose an den Rollen an oder ist von ihnen beabstandet.
Die Benutzung des Bandschleifgerätes erfolgt in der Weise, daß die Halterung mit der Einbuchtung über das zu bearbeitende Werkstück geschoben wird. Das durch die Einbuchtung verlaufende Trum des Schleif­ bandes legt sich somit an die Oberfläche des Werk­ stücks, wobei das Schleifband durch die Anlagekraft über die Rollen gespannt wird. Die maximale Länge des Schleifbandes ist folglich so gering, daß es gespannt ist, bevor oder wenn das Werkstück den Scheitel der Einbuchtung berührt. In der Folge ent­ steht ein reibschlüssiger Kontakt zu den Rollen, so daß das Schleifband von der angetriebenen Rolle in Bewegung versetzt wird und die Bearbeitung der Werkstückoberfläche erfolgt. Durch Verschwenkung der Halterung um die Achse des Werkstücks läßt sich dessen gesamte Oberfläche bearbeiten. Der Durchmes­ ser der Einbuchtung sowie ihr Öffnungswinkel werden bevorzugt so gewählt, daß sich die Werkstücke ein­ schieben lassen und gleichzeitig ein möglichst ge­ ringer Abstand zwischen den Rollen an den Rändern der Einbuchtung vorhanden ist, wodurch eine vor­ teilhafte, maximale Anlagefläche des Bandes am Werkstück entsteht. Die Bewegungsgeschwindigkeit des Bandes ist derart einzustellen, daß sich die Oberfläche des Werkstückes nicht übermäßig erhitzt und gegebenenfalls anläuft oder das Band übermäßig schnell abnutzt.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Bandschleifgerä­ tes besteht darin, daß es eine rasche und gleichmä­ ßige Bearbeitung der Oberflächen zylindrischer und rotationssymmetrischer Werkstücke, etwa von Rohren, ermöglicht. Somit entfällt insbesondere die Notwen­ digkeit einer aufwendigen und langwierigen manuel­ len Bearbeitung. Als besonderer Vorzug erweist es sich, daß das Schleifgerät in radialer Richtung auf die Werkstücke aufgesetzt wird. Somit ist die Bear­ beitung auch dann möglich, wenn die Werkstücke an beiden Enden mit anderen Elementen oder Gebäudetei­ len verbunden sind. Beispielsweise lassen sich mit dem Bandschleifgerät Stangen von Treppengeländern aus Edelstahl bearbeiten, die nach der Montage zu satinieren oder zu polieren sind.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung hat die Halterung in der Ebene senkrecht der Rol­ lenachse eine etwa U- oder V-förmige Gestalt. Somit entsteht eine gabelförmige Halterung mit zwei Schenkeln, die gegebenenfalls durch einen Mittelbe­ reich verbunden sind. Die Anordnung der Rollen er­ folgt zweckmäßig an den freien Enden der Schenkel sowie im Scheitel bzw. Mittelbereich zwischen den Schenkeln. Der erhebliche Vorteil einer gabelförmi­ gen Halterung besteht im vergleichsweise geringen Durchmesser ihrer Schenkel, so daß sich das Band­ schleifgerät auch in beengten räumlichen Verhält­ nissen, also beispielsweise in geringem Abstand vor einer Wand oder zwischen benachbarten Werkstücken problemlos verwenden läßt.
Weiterhin ist die Möglichkeit gegeben, daß die Ein­ buchtung bezüglich ihrer parallel zu den Rollenach­ sen verlaufenden Mittelebene asymmetrisch geformt ist. Beispielsweise können Schenkel auf gegenüber­ liegenden Seiten der Einbuchtung unterschiedliche Längen oder Durchmesser aufweisen. Auch auf diese Weise läßt sich das Arbeiten in räumlich beengten Verhältnissen erheblich erleichtern, speziell wenn ein um das Werkstück herumzuführender Schenkel schmaler und kürzer als derjenige Teil der Halte­ rung ausgebildet ist, der den gegenüberliegenden Rand der Einbuchtung bildet und z. B. den Antrieb aufnimmt.
Mit dem Ziel der Vermeidung von Verletzungsgefahren ist dasjenige Trum des Schleifbandes, das außensei­ tig um die Rollen verläuft, mit einer randseitigen Abdeckung versehen. Diese Abdeckung kann z. B. von der Halterung gebildet werden oder an ihr befestigt sein. Dabei ist sowohl eine geschlossene als auch eine mit Öffnungen versehene Abdeckung, etwa ein Gitter, zweckmäßig. Weiterhin kann die Abdeckung eine Führung des Schleifbandes bilden, beispiels­ weise indem es randseitig in eine Nut oder zwischen Erhöhungen auf der Innenfläche der Abdeckung ein­ greift. Auf diese Weise ist auch dann eine hinrei­ chende Führung des Schleifbandes vorhanden, wenn es nicht an einem Werkstück anliegt und lose über die Rollen verläuft. Auch die Rollen werden zur Vermei­ dung von Verletzungsgefahren vorzugsweise stirnsei­ tig durch eine Abdeckung verblendet.
Zur Verminderung der Herstellungskosten besteht die Möglichkeit, anstelle eines eigenständigen Band­ schleifgerätes dieses als Zusatzgerät zu einem An­ trieb auszubilden, mit dem sich unterschiedliche Vorrichtungen betreiben lassen. Zu diesem Zweck ist der Antrieb lösbar an der angetriebenen Rolle befe­ stigt, etwa mittels einer Kupplung. Als Antrieb bieten sich insbesondere die Antriebseinheiten an­ derer handwerklicher Geräte an, beispielsweise ein Einhandwinkelschleifer, an dem die Halterung des Bandschleifgerätes anstelle einer Trennscheibe be­ festigt wird. Dabei besteht der Vorteil, daß der Winkelschleifer nicht nur zum Antrieb des Band­ schleifgerätes, sondern auch als dessen Handha­ bungseinheit dient. Zweckmäßig ist die Halterung daher mit randseitigen Befestigungsvorrichtungen versehen, an denen sich beispielsweise ein Griff zur Handhabung oder der Antrieb befestigen lassen.
Vorzugsweise bestehen die Rollen des Schleifgerätes aus Gummi oder einem anderen gummielastischen Mate­ rial oder sind zumindest außenseitig mit einem der­ artigen Material belegt. Aufgrund der Elastizität der Rollen entsteht bei Spannung des Bandes eine gute reibschlüssige Verbindung, die insbesondere an der angetriebenen Rolle von Bedeutung ist. Zudem wird infolge des Reibschlusses die Führung auf den Rollen verbessert. Schließlich vermindert die me­ chanische Nachgiebigkeit der Rollenoberfläche die Belastung des Bandes und vermeidet somit dessen vorzeitige Abnutzung.
Im Hinblick auf den Abstand der Rollen, speziell an den beiden gegenüberliegenden Rändern der Einbuch­ tung, bestehen zwei unterschiedliche Anforderungen. Einerseits ermöglicht ein großer Abstand der Rollen das Einschieben von Werkstücken großen Durchmessers und erweitert somit den Einsatzbereich des Schleif­ gerätes. Andererseits hat ein geringer Abstand der Rollen den Vorteil, daß sich die Anlagefläche des Schleifbandes an der Oberfläche des Werkstücks ver­ größert und sich somit in vorteilhafter Weise die bearbeitete Fläche erhöht. Daher wird in einer vor­ teilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgeschla­ gen, daß der Abstand der Rollen und gegebenenfalls der Abstand gegenüberliegender Seiten der Einbuch­ tung veränderbar ist. Beispielsweise ist denkbar, die Rollen zu diesem Zweck verschiebbar in der Hal­ terung zu befestigen. Alternativ besteht die Mög­ lichkeit, daß der Scheitelwinkel zwischen gegen­ überliegenden Schenkeln der Einbuchtung und damit der Abstand der in ihnen befestigten Rollen durch gegenseitige Verschwenkung der Schenkel veränder­ lich ist. Arretier- oder Rastvorrichtungen ermögli­ chen die Fixierung der Rollen in vorgegebenen Posi­ tionen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Er­ findung lassen sich dem nachfolgenden Beschrei­ bungsteil entnehmen, in dem ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert ist. Sie zeigt in prinzipienhafter Darstellung den Querschnitt durch die Halterung eines erfindungsgemäßen Band­ schleifgerätes senkrecht zur Achse der Rollen.
Das vorgeschlagene Schleifgerät umfaßt in seinem grundsätzlichen Aufbau drei Rollen (1-3), die in einer etwa U- oder sichelförmigen Halterung (4) be­ festigt sind und über die ein Schleifband (5) ge­ führt ist, dessen Außenseite (6) mit einem Schleif­ belag versehen ist. Das Schleifband (5) ist dabei mit einem Trum durch die Einbuchtung (7) der Halte­ rung (4) geführt und übersteigt in seiner Länge die gemeinsame Umfangslinie der Rollen (1-3), so daß es im unbelasteten Zustand allenfalls lose an ihnen anliegt oder frei um sie herum verläuft.
Zur Bearbeitung wird ein Werkstück (8), etwa ein Rohr, in die Einbuchtung (7) eingeschoben bzw. die Halterung (4) mit der Einbuchtung (7) auf das Werk­ stück (8) aufgesetzt. In der Folge wird das Schleifband (5) über die Rollen (1-3) gespannt und legt sich mit seiner Außenseite (6) an die Oberfläche des Werkstücks (8). Die Rolle (1), die mit einem nicht dargestellten Antrieb in Verbindung steht und in ihrem Durchmesser die übrigen Rollen (2, 3) übersteigt, versetzt das an ihre Oberfläche gepreßte Schleifband (5) in Bewegung, so daß die Werkstückoberfläche durch seinen Belag bearbeitet wird. Antrieb und Handhabungsvorrichtungen, bei­ spielsweise ein Griff, lassen sich an einem rand­ seitigen Befestigungselement (9) der Halterung (4) anbringen.
Die Anordnung der Rollen (1, 2), die das Schleif­ band (5) über das Werkstück (8) führen, erfolgt an gegenüberliegenden Rändern (10, 11) der Einbuchtung (7), vorzugsweise im Bereich ihrer randseitigen Kanten. Dagegen ist die lediglich zur Umlenkung dienende Rolle (3) im Scheitelbereich der Einbuch­ tung (7) befindlich. Vorzugsweise ist die Einbuch­ tung (7) bezüglich ihrer Mittelebene (12) asymme­ trisch ausgebildet, d. h. die Schenkel (13, 14) der Halterung (4) weisen auf gegenüberliegenden Seiten der Mittelebene (12) unterschiedliche Längen und Durchmesser auf. In der Folge läßt sich der kür­ zere, der Rolle (1) zum Antrieb gegenüberliegende Schenkel (14) auch bei beengten räumlichen Verhält­ nissen leicht um ein Werkstück (8) herumführen, etwa wenn es sich um ein Rohr handelt, daß in ge­ ringem Abstand vor einer Wand befestigt ist. Zur Vermeidung von Verletzungsgefahren deckt die Halte­ rung (4) die Rollen (1-3) sowie das Trum (15) des Schleifbandes (5), das außenseitig um sie herum verläuft, in axialer Richtung sowie entlang des äu­ ßeren Randes (16) der Halterung (4) ab.
Im Ergebnis entsteht auf diese Weise ein Band­ schleifgerät, das die rasche, einfache und gleich­ mäßige Bearbeitung von Zylindern und Rotationskör­ pern gestattet und das auch bei endseitiger Befe­ stigung der Werkstücke verwendbar ist.

Claims (8)

1. Bandschleifgerät, insbesondere zur Bearbeitung zylindrischer Werkstücke, mit einem endlosen Schleifband, das um Rollen verläuft, die an einer Halterung befestigt und parallel zueinander ausge­ richtet sind, wobei eine Rolle mit einem Antrieb versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - die Halterung (4) eine Einbuchtung (7) aufweist, die stirnseitig offen ist und in welche die zu be­ arbeitenden Werkstücke (8) radial einschiebbar sind,
  • - zwei Rollen (1, 2) an gegenüberliegenden Rändern (10, 11) der Einbuchtung (7) angeordnet sind,
  • - eine dritte Rolle (3) im Scheitel der Einbuchtung (7) angeordnet ist,
  • - ein Trum des Schleifbandes (5) durch die Einbuch­ tung (7) verläuft
  • - und die Länge des Schleifbandes (5) größer als die gemeinsame Umfangslänge der Rollen (1-3) ist.
2. Schleifgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Halterung (4) U- oder V-förmig ist.
3. Schleifgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Einbuchtung (7) bezüglich ih­ rer Mittelebene (12) asymmetrisch geformt ist.
4. Schleifgerät nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Trum (15) des Schleifbandes (5), das außenseitig um die Rol­ len (1-3) verläuft und/oder die Rollen (1-3) eine randseitige Abdeckung aufweisen.
5. Schleifgerät nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb lösbar an der angetriebenen Rolle (1) befestigt ist.
6. Schleifgerät nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Antrieb die Antriebseinheit eines handwerklichen Gerätes ist.
7. Schleifgerät nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (1-3) aus gummielastischem Material bestehen oder einen Belag aus gummielastischem Material aufwei­ sen.
8. Schleifgerät nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Rollen (1-3) und/oder gegenüberliegender Rän­ der (10, 11) der Einbuchtung (7) einstellbar ist.
DE1997117336 1997-04-24 1997-04-24 Bandschleifgerät Withdrawn DE19717336A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1997117336 DE19717336A1 (de) 1997-04-24 1997-04-24 Bandschleifgerät
EP98104364A EP0887150A3 (de) 1997-04-24 1998-03-11 Bandschleifgerät

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1997117336 DE19717336A1 (de) 1997-04-24 1997-04-24 Bandschleifgerät

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19717336A1 true DE19717336A1 (de) 1998-10-29

Family

ID=7827631

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1997117336 Withdrawn DE19717336A1 (de) 1997-04-24 1997-04-24 Bandschleifgerät

Country Status (2)

Country Link
EP (1) EP0887150A3 (de)
DE (1) DE19717336A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004050528A1 (de) * 2004-10-16 2006-04-20 Harald Zahn Gmbh Bandschleifgerät
DE10239402B4 (de) * 2002-08-28 2012-09-06 Voith Patent Gmbh Walzen-Schleifvorrichtung und Verfahren zum Schleifen einer Walze
CN117359445A (zh) * 2023-12-08 2024-01-09 广东中乐建设集团有限公司 一种建筑钢结构用抛光装置

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114871914B (zh) * 2022-05-17 2023-06-16 浙江金马逊智能制造股份有限公司 一种用于航空航天管件的自适应打磨方法及装置
CN120002520B (zh) * 2025-04-17 2025-06-13 西安尔吉环保科技有限公司 一种脚手架打磨处理装置

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2560102A (en) * 1946-10-24 1951-07-10 Guinn J Edwin Sander
US3049841A (en) * 1959-07-13 1962-08-21 Amos E Jackson Portable sanders
US2976652A (en) * 1959-07-30 1961-03-28 Halortha Engineering Company I Belt sander
US3566549A (en) * 1969-01-21 1971-03-02 James A Britton Flexible all purpose drill attachment
FR2682906B1 (fr) * 1991-10-29 1995-12-22 Commissariat Energie Atomique Machine et procede d'ebavurage d'objets en materiau tendre.

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10239402B4 (de) * 2002-08-28 2012-09-06 Voith Patent Gmbh Walzen-Schleifvorrichtung und Verfahren zum Schleifen einer Walze
DE102004050528A1 (de) * 2004-10-16 2006-04-20 Harald Zahn Gmbh Bandschleifgerät
DE102004050528B4 (de) * 2004-10-16 2008-08-21 Harald Zahn Gmbh Bandschleifgerät
CN117359445A (zh) * 2023-12-08 2024-01-09 广东中乐建设集团有限公司 一种建筑钢结构用抛光装置
CN117359445B (zh) * 2023-12-08 2024-02-13 广东中乐建设集团有限公司 一种建筑钢结构用抛光装置

Also Published As

Publication number Publication date
EP0887150A2 (de) 1998-12-30
EP0887150A3 (de) 1999-08-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2856519C2 (de) Maschine zum Schleifen der Ränder von Glasplatten
DE4226708C2 (de) Bandschleifmaschine
DE3308586C2 (de) Vorrichtung zur spitzenlosen, spanenden Außenfeinbearbeitung von länglichen Werkstücken
EP0708205B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bearbeiten der Lauffläche von Schienen durch ein Umfangsschleifen
DE2311011C3 (de) Kopierschleifmaschine zum Schleifen von Werkstücken aus Holz
DE4342067A1 (de) Vorrichtung zum Schneiden einer Glastafel
AT409090B (de) Vorrichtung zum nachbearbeiten einer stahlkante eines skis
DE60304179T2 (de) Schleifmaschine
DE19723306C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schleifen oder Polieren von Stirnflächen plattenförmiger Körper
EP2636482B1 (de) Werkstückbearbeitungssystem und Verfahren zur Feinstbearbeitung eines Werkstücks
DE69410527T2 (de) Bandschleifmaschine für zylindrische Werkstücke
DE19717336A1 (de) Bandschleifgerät
DE19821982C2 (de) Profil-Bandschleifmaschine
DE10342139B4 (de) Verfahren zur Finishbearbeitung von Umfangsflächen an wellenförmigen Werkstücken
DE1752659B1 (de) Schleifvorrichtung an einer Schaelmaschine fuer lange,runde Werkstuecke
DE69922095T2 (de) Maschine zum Bearbeiten von Gesteinsoberflächen, insbesondere von Steinplatten oder dergleichen, sowie Marmor, Granit, aber auch Keramik und andere Baumaterialen, verwendet für Böden und Beläge
DE2047037C3 (de) Einrichtung zum Glätten und/oder spanlosen Entgraten von Zahnrädern mit Innenverzahnung
EP3666459B1 (de) Verfahren zum abrichten einer rotierenden schleifschnecke
DE4105799C2 (de)
DE4443625A1 (de) Skikanten-Schleifgerät
DE2409452C2 (de) Schleifmaschine
DE3048253A1 (de) Geraet zum schaerfen der laufflaechenkanten von skiern
DE3136278C2 (de) Von Hand führbares, motorisch angetriebenes Gerät zum Entgraten von Blechen
DE251167C (de)
DE570309C (de) Maschine zum Schleifen und Polieren

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee