DE19717336A1 - Bandschleifgerät - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Bandschleifge
rät, insbesondere zur Bearbeitung zylindrischer
Werkstücke, mit einem endlosen Schleifband, das um
Rollen verläuft, die an einer Halterung befestigt
und parallel zueinander ausgerichtet sind, wobei
eine Rolle mit einem Antrieb versehen ist.
Bandschleifgeräte dienen zur Bearbeitung von Ober
flächen mit einem endlosen Schleifband, das um par
allel zueinander ausgerichtete Rollen verläuft, die
in einer Halterung befestigt sind, welche meist vom
Gehäuse des Schleifgerätes gebildet wird oder mit
ihm in Verbindung steht. Zumindest eine Rolle ist
unmittelbar oder durch Übersetzungselemente mit ei
nem Antrieb verbunden, durch den sie in Rotation
versetzbar ist. In der Folge wird auch das aus fle
xiblem Material bestehende Schleifband bewegt, das
außenseitig, also auf der von den Rollen abgewand
ten Fläche, mit Schleifkörpern oder anderen
Schleifmitteln belegt ist. Durch Anlegen des beweg
ten Schleifbandes, das zu diesem Zweck über eine
Außenseite des Schleifgerätes geführt ist, an ein
Werkstück lassen sich somit Oberflächen bearbeiten.
In Abhängigkeit von der Belegung des Schleifbandes
besteht die Bearbeitung beispielsweise in einem
Schleifen, Polieren oder Satinieren.
Mit herkömmlichen Schleifgeräten erweist sich die
Bearbeitung von zylindrischen Körpern oder Rotati
onskörpern, etwa Rohren oder den Stangen eines
Treppengeländers, als problematisch, insbesondere
wenn ihre axialen Stirnseiten mit anderen Bauteilen
verbunden sind. Häufig wird daher eine langwierige
und aufwendige manuelle Bearbeitung mit Schleifpa
pier vorgenommen. Speziell bei Arbeiten in Wandnähe
ist in diesem Fall zudem eine hohe Verletzungsge
fahr für die Hände von Nachteil. Eine alternative
Form der Bearbeitung besteht darin, ein auf der In
nenfläche mit Schleifmitteln belegtes Endlosband um
den Körper und eine Antriebsrolle herumzuführen.
Diese Möglichkeit ist jedoch nur dann gegeben, wenn
das Werkstück an einer axialen Stirnseite offen zu
gänglich ist, so daß sich das Band aufschieben
läßt.
Bekannt ist weiterhin die Verwendung starrer
Schleifzylinder, die sich jedoch nur mit einer Kon
taktlinie an das Werkstück anlegen lassen. Die
nachteilige Folge besteht darin, daß beim Herumfüh
ren des Schleifzylinders um den Umfang des bearbei
teten Körpers ein ungleichmäßiges Arbeitsbild ent
steht. Schließlich sind in der industriellen Ferti
gung auch stationäre Poliergeräte gebräuchlich,
welche die bearbeiteten, um ihre Achse rotierenden
Körper in axialer Richtung über ein Werkzeug bewe
gen. Eine Bearbeitung oder Nachbearbeitung von
Werkstücken, die an ihrer axialen Stirnseite mit
anderen Elementen verbunden oder in einem Gebäude
verbaut sind, ist auf diese Weise gleichfalls nicht
möglich.
Vor diesem Hintergrund hat sich die Erfindung die
Entwicklung eines Schleifgerätes zur Aufgabe ge
stellt, mit dem sich die radialen Außenflächen von
Zylindern und Rotationskörpern gleichmäßig bearbei
ten lassen, wobei die Bearbeitung auch bei stirn
seitiger Befestigung der Werkstücke möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Halterung eine Einbuchtung aufweist, die
stirnseitig offen ist und in welche die zu bearbei
tenden Werkstücke radial einschiebbar sind, zwei
Rollen an gegenüberliegenden Rändern der Einbuch
tung angeordnet sind, eine dritte Rolle im Scheitel
der Einbuchtung angeordnet ist, ein Trum des
Schleifbandes durch die Einbuchtung verläuft und
die Länge des Schleifbandes größer als die gemein
same Umfangslänge der Rollen ist.
Das vorgeschlagene Schleifgerät zeichnet sich durch
eine Halterung für seine Rollen aus, die mit einer
Einbuchtung versehen ist. Die Abmessungen der Ein
buchtung sind derart gewählt, daß sich die zu bear
beitenden Werkstücke insgesamt oder mit einem axia
len Abschnitt und mit ihrem vollständigen Quer
schnitt oder zumindest randseitig radial in sie
einschieben lassen. Das Einschieben erfolgt derart,
daß die Achse des Werkstückes parallel zur Achse
der Rollen ausgerichtet ist. In der Regel wird dazu
die Halterung mit der Einbuchtung auf die Werk
stücke aufgeschoben. Stirnseitig, d. h. in Richtung
der Rollenachsen, ist die Einbuchtung offen. Somit
läßt sie sich auch auf solche Werkstücke aufschie
ben, deren Länge größer als der Durchmesser des
Bandschleifgerätes in Richtung der Rollenachsen
ist. Denkbar ist beispielsweise, daß die Einbuch
tung eine etwa zylindrische, profilförmige Gestalt
hat, etwa von halbkreisförmigem Querschnitt.
Zwei Rollen zur Führung des Schleifbandes sind je
weils an gegenüberliegenden Rändern der Einbuchtung
angeordnet, vorzugsweise im Bereich der Kanten,
welche die Einbuchtung begrenzen. Eine dritte
Rolle, um die das Schleifband gleichfalls verläuft,
ist außerhalb oder am Rand der Einbuchtung an der
Halterung befestigt und befindet sich in einer par
allel zu den Rollenachsen ausgerichteten Ebene zwi
schen den beiden ersten Rollen. Somit ist die
dritte Rolle im Bereich des Scheitels der Einbuch
tung angeordnet. Denkbar ist es, im Bereich des
Scheitels anstelle einer einzelnen Rolle zwei oder
mehrere Rollen vorzusehen, über die das Schleifband
geführt ist.
Ein Trum des Schleifbandes verläuft durch die Ein
buchtung, wobei gegebenenfalls eine Öffnung in der
Halterung bzw. im Gehäuse des Bandschleifgerätes
zur Durchführung vorhanden ist. Die Länge des
Schleifbandes ist größer als die gemeinsame Um
fangslänge der Rollen, über die es geführt ist. So
mit liegt es im unbelasteten Zustand lose an den
Rollen an oder ist von ihnen beabstandet.
Die Benutzung des Bandschleifgerätes erfolgt in der
Weise, daß die Halterung mit der Einbuchtung über
das zu bearbeitende Werkstück geschoben wird. Das
durch die Einbuchtung verlaufende Trum des Schleif
bandes legt sich somit an die Oberfläche des Werk
stücks, wobei das Schleifband durch die Anlagekraft
über die Rollen gespannt wird. Die maximale Länge
des Schleifbandes ist folglich so gering, daß es
gespannt ist, bevor oder wenn das Werkstück den
Scheitel der Einbuchtung berührt. In der Folge ent
steht ein reibschlüssiger Kontakt zu den Rollen, so
daß das Schleifband von der angetriebenen Rolle in
Bewegung versetzt wird und die Bearbeitung der
Werkstückoberfläche erfolgt. Durch Verschwenkung
der Halterung um die Achse des Werkstücks läßt sich
dessen gesamte Oberfläche bearbeiten. Der Durchmes
ser der Einbuchtung sowie ihr Öffnungswinkel werden
bevorzugt so gewählt, daß sich die Werkstücke ein
schieben lassen und gleichzeitig ein möglichst ge
ringer Abstand zwischen den Rollen an den Rändern
der Einbuchtung vorhanden ist, wodurch eine vor
teilhafte, maximale Anlagefläche des Bandes am
Werkstück entsteht. Die Bewegungsgeschwindigkeit
des Bandes ist derart einzustellen, daß sich die
Oberfläche des Werkstückes nicht übermäßig erhitzt
und gegebenenfalls anläuft oder das Band übermäßig
schnell abnutzt.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Bandschleifgerä
tes besteht darin, daß es eine rasche und gleichmä
ßige Bearbeitung der Oberflächen zylindrischer und
rotationssymmetrischer Werkstücke, etwa von Rohren,
ermöglicht. Somit entfällt insbesondere die Notwen
digkeit einer aufwendigen und langwierigen manuel
len Bearbeitung. Als besonderer Vorzug erweist es
sich, daß das Schleifgerät in radialer Richtung auf
die Werkstücke aufgesetzt wird. Somit ist die Bear
beitung auch dann möglich, wenn die Werkstücke an
beiden Enden mit anderen Elementen oder Gebäudetei
len verbunden sind. Beispielsweise lassen sich mit
dem Bandschleifgerät Stangen von Treppengeländern
aus Edelstahl bearbeiten, die nach der Montage zu
satinieren oder zu polieren sind.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
hat die Halterung in der Ebene senkrecht der Rol
lenachse eine etwa U- oder V-förmige Gestalt. Somit
entsteht eine gabelförmige Halterung mit zwei
Schenkeln, die gegebenenfalls durch einen Mittelbe
reich verbunden sind. Die Anordnung der Rollen er
folgt zweckmäßig an den freien Enden der Schenkel
sowie im Scheitel bzw. Mittelbereich zwischen den
Schenkeln. Der erhebliche Vorteil einer gabelförmi
gen Halterung besteht im vergleichsweise geringen
Durchmesser ihrer Schenkel, so daß sich das Band
schleifgerät auch in beengten räumlichen Verhält
nissen, also beispielsweise in geringem Abstand vor
einer Wand oder zwischen benachbarten Werkstücken
problemlos verwenden läßt.
Weiterhin ist die Möglichkeit gegeben, daß die Ein
buchtung bezüglich ihrer parallel zu den Rollenach
sen verlaufenden Mittelebene asymmetrisch geformt
ist. Beispielsweise können Schenkel auf gegenüber
liegenden Seiten der Einbuchtung unterschiedliche
Längen oder Durchmesser aufweisen. Auch auf diese
Weise läßt sich das Arbeiten in räumlich beengten
Verhältnissen erheblich erleichtern, speziell wenn
ein um das Werkstück herumzuführender Schenkel
schmaler und kürzer als derjenige Teil der Halte
rung ausgebildet ist, der den gegenüberliegenden
Rand der Einbuchtung bildet und z. B. den Antrieb
aufnimmt.
Mit dem Ziel der Vermeidung von Verletzungsgefahren
ist dasjenige Trum des Schleifbandes, das außensei
tig um die Rollen verläuft, mit einer randseitigen
Abdeckung versehen. Diese Abdeckung kann z. B. von
der Halterung gebildet werden oder an ihr befestigt
sein. Dabei ist sowohl eine geschlossene als auch
eine mit Öffnungen versehene Abdeckung, etwa ein
Gitter, zweckmäßig. Weiterhin kann die Abdeckung
eine Führung des Schleifbandes bilden, beispiels
weise indem es randseitig in eine Nut oder zwischen
Erhöhungen auf der Innenfläche der Abdeckung ein
greift. Auf diese Weise ist auch dann eine hinrei
chende Führung des Schleifbandes vorhanden, wenn es
nicht an einem Werkstück anliegt und lose über die
Rollen verläuft. Auch die Rollen werden zur Vermei
dung von Verletzungsgefahren vorzugsweise stirnsei
tig durch eine Abdeckung verblendet.
Zur Verminderung der Herstellungskosten besteht die
Möglichkeit, anstelle eines eigenständigen Band
schleifgerätes dieses als Zusatzgerät zu einem An
trieb auszubilden, mit dem sich unterschiedliche
Vorrichtungen betreiben lassen. Zu diesem Zweck ist
der Antrieb lösbar an der angetriebenen Rolle befe
stigt, etwa mittels einer Kupplung. Als Antrieb
bieten sich insbesondere die Antriebseinheiten an
derer handwerklicher Geräte an, beispielsweise ein
Einhandwinkelschleifer, an dem die Halterung des
Bandschleifgerätes anstelle einer Trennscheibe be
festigt wird. Dabei besteht der Vorteil, daß der
Winkelschleifer nicht nur zum Antrieb des Band
schleifgerätes, sondern auch als dessen Handha
bungseinheit dient. Zweckmäßig ist die Halterung
daher mit randseitigen Befestigungsvorrichtungen
versehen, an denen sich beispielsweise ein Griff
zur Handhabung oder der Antrieb befestigen lassen.
Vorzugsweise bestehen die Rollen des Schleifgerätes
aus Gummi oder einem anderen gummielastischen Mate
rial oder sind zumindest außenseitig mit einem der
artigen Material belegt. Aufgrund der Elastizität
der Rollen entsteht bei Spannung des Bandes eine
gute reibschlüssige Verbindung, die insbesondere an
der angetriebenen Rolle von Bedeutung ist. Zudem
wird infolge des Reibschlusses die Führung auf den
Rollen verbessert. Schließlich vermindert die me
chanische Nachgiebigkeit der Rollenoberfläche die
Belastung des Bandes und vermeidet somit dessen
vorzeitige Abnutzung.
Im Hinblick auf den Abstand der Rollen, speziell an
den beiden gegenüberliegenden Rändern der Einbuch
tung, bestehen zwei unterschiedliche Anforderungen.
Einerseits ermöglicht ein großer Abstand der Rollen
das Einschieben von Werkstücken großen Durchmessers
und erweitert somit den Einsatzbereich des Schleif
gerätes. Andererseits hat ein geringer Abstand der
Rollen den Vorteil, daß sich die Anlagefläche des
Schleifbandes an der Oberfläche des Werkstücks ver
größert und sich somit in vorteilhafter Weise die
bearbeitete Fläche erhöht. Daher wird in einer vor
teilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgeschla
gen, daß der Abstand der Rollen und gegebenenfalls
der Abstand gegenüberliegender Seiten der Einbuch
tung veränderbar ist. Beispielsweise ist denkbar,
die Rollen zu diesem Zweck verschiebbar in der Hal
terung zu befestigen. Alternativ besteht die Mög
lichkeit, daß der Scheitelwinkel zwischen gegen
überliegenden Schenkeln der Einbuchtung und damit
der Abstand der in ihnen befestigten Rollen durch
gegenseitige Verschwenkung der Schenkel veränder
lich ist. Arretier- oder Rastvorrichtungen ermögli
chen die Fixierung der Rollen in vorgegebenen Posi
tionen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Er
findung lassen sich dem nachfolgenden Beschrei
bungsteil entnehmen, in dem ein Ausführungsbeispiel
anhand der Zeichnung näher erläutert ist. Sie zeigt
in prinzipienhafter Darstellung den Querschnitt
durch die Halterung eines erfindungsgemäßen Band
schleifgerätes senkrecht zur Achse der Rollen.
Das vorgeschlagene Schleifgerät umfaßt in seinem
grundsätzlichen Aufbau drei Rollen (1-3), die in
einer etwa U- oder sichelförmigen Halterung (4) be
festigt sind und über die ein Schleifband (5) ge
führt ist, dessen Außenseite (6) mit einem Schleif
belag versehen ist. Das Schleifband (5) ist dabei
mit einem Trum durch die Einbuchtung (7) der Halte
rung (4) geführt und übersteigt in seiner Länge die
gemeinsame Umfangslinie der Rollen (1-3), so daß
es im unbelasteten Zustand allenfalls lose an ihnen
anliegt oder frei um sie herum verläuft.
Zur Bearbeitung wird ein Werkstück (8), etwa ein
Rohr, in die Einbuchtung (7) eingeschoben bzw. die
Halterung (4) mit der Einbuchtung (7) auf das Werk
stück (8) aufgesetzt. In der Folge wird das
Schleifband (5) über die Rollen (1-3) gespannt
und legt sich mit seiner Außenseite (6) an die
Oberfläche des Werkstücks (8). Die Rolle (1), die
mit einem nicht dargestellten Antrieb in Verbindung
steht und in ihrem Durchmesser die übrigen Rollen
(2, 3) übersteigt, versetzt das an ihre Oberfläche
gepreßte Schleifband (5) in Bewegung, so daß die
Werkstückoberfläche durch seinen Belag bearbeitet
wird. Antrieb und Handhabungsvorrichtungen, bei
spielsweise ein Griff, lassen sich an einem rand
seitigen Befestigungselement (9) der Halterung (4)
anbringen.
Die Anordnung der Rollen (1, 2), die das Schleif
band (5) über das Werkstück (8) führen, erfolgt an
gegenüberliegenden Rändern (10, 11) der Einbuchtung
(7), vorzugsweise im Bereich ihrer randseitigen
Kanten. Dagegen ist die lediglich zur Umlenkung
dienende Rolle (3) im Scheitelbereich der Einbuch
tung (7) befindlich. Vorzugsweise ist die Einbuch
tung (7) bezüglich ihrer Mittelebene (12) asymme
trisch ausgebildet, d. h. die Schenkel (13, 14) der
Halterung (4) weisen auf gegenüberliegenden Seiten
der Mittelebene (12) unterschiedliche Längen und
Durchmesser auf. In der Folge läßt sich der kür
zere, der Rolle (1) zum Antrieb gegenüberliegende
Schenkel (14) auch bei beengten räumlichen Verhält
nissen leicht um ein Werkstück (8) herumführen,
etwa wenn es sich um ein Rohr handelt, daß in ge
ringem Abstand vor einer Wand befestigt ist. Zur
Vermeidung von Verletzungsgefahren deckt die Halte
rung (4) die Rollen (1-3) sowie das Trum (15) des
Schleifbandes (5), das außenseitig um sie herum
verläuft, in axialer Richtung sowie entlang des äu
ßeren Randes (16) der Halterung (4) ab.
Im Ergebnis entsteht auf diese Weise ein Band
schleifgerät, das die rasche, einfache und gleich
mäßige Bearbeitung von Zylindern und Rotationskör
pern gestattet und das auch bei endseitiger Befe
stigung der Werkstücke verwendbar ist.
Claims (8)
1. Bandschleifgerät, insbesondere zur Bearbeitung
zylindrischer Werkstücke, mit einem endlosen
Schleifband, das um Rollen verläuft, die an einer
Halterung befestigt und parallel zueinander ausge
richtet sind, wobei eine Rolle mit einem Antrieb
versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Halterung (4) eine Einbuchtung (7) aufweist, die stirnseitig offen ist und in welche die zu be arbeitenden Werkstücke (8) radial einschiebbar sind,
- - zwei Rollen (1, 2) an gegenüberliegenden Rändern (10, 11) der Einbuchtung (7) angeordnet sind,
- - eine dritte Rolle (3) im Scheitel der Einbuchtung (7) angeordnet ist,
- - ein Trum des Schleifbandes (5) durch die Einbuch tung (7) verläuft
- - und die Länge des Schleifbandes (5) größer als die gemeinsame Umfangslänge der Rollen (1-3) ist.
2. Schleifgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Halterung (4) U- oder V-förmig
ist.
3. Schleifgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Einbuchtung (7) bezüglich ih
rer Mittelebene (12) asymmetrisch geformt ist.
4. Schleifgerät nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Trum (15)
des Schleifbandes (5), das außenseitig um die Rol
len (1-3) verläuft und/oder die Rollen (1-3)
eine randseitige Abdeckung aufweisen.
5. Schleifgerät nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb
lösbar an der angetriebenen Rolle (1) befestigt
ist.
6. Schleifgerät nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Antrieb die Antriebseinheit eines
handwerklichen Gerätes ist.
7. Schleifgerät nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (1-3)
aus gummielastischem Material bestehen oder
einen Belag aus gummielastischem Material aufwei
sen.
8. Schleifgerät nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand
der Rollen (1-3) und/oder gegenüberliegender Rän
der (10, 11) der Einbuchtung (7) einstellbar ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |