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DE19717903A1 - Hydrophon und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Hydrophon und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE19717903A1
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DE
Germany
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housing
centering element
shells
hydrophone
tube
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DE19717903A
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English (en)
Inventor
Georges Constantinou
Jean Laurent
Marc Bernard
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IFP Energies Nouvelles IFPEN
Vinci Technologies SAS
Original Assignee
IFP Energies Nouvelles IFPEN
Vinci Technologies SAS
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Publication date
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01HMEASUREMENT OF MECHANICAL VIBRATIONS OR ULTRASONIC, SONIC OR INFRASONIC WAVES
    • G01H11/00Measuring mechanical vibrations or ultrasonic, sonic or infrasonic waves by detecting changes in electric or magnetic properties
    • G01H11/06Measuring mechanical vibrations or ultrasonic, sonic or infrasonic waves by detecting changes in electric or magnetic properties by electric means
    • G01H11/08Measuring mechanical vibrations or ultrasonic, sonic or infrasonic waves by detecting changes in electric or magnetic properties by electric means using piezoelectric devices

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)
  • Transducers For Ultrasonic Waves (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Hydrophon, das insbesondere zum Empfang akustischer oder seismischer Wellen brauchbar ist und hat auch ein Verfahren zu seiner Herstellung zum Gegenstand.
Es ist bekannt, ein Hydrophon durch Montage von auf Druckver­ änderungen empfindliche Elemente aufzubauen, das je gebildet wird durch eine Scheibe aus einer piezo-elektrischen Keramik, die einem Paar von zu beiden Seiten angeordneten Elektroden zugeordnet ist. Jede Scheibe ist gegen einen flexiblen Träger wie eine Membran verklebt, von der die eine Seite den zu mes­ senden Druckveränderungen ausgesetzt ist.
Der flexible Träger liegt beispielsweise in Halbschalenform vor, wobei diese durch ein steifes Gehäuse getragen werden kann oder sich auch gegen eine identische Halbschale abstützen kann, die ihrerseits eines oder mehrere empfindliche Elemente trägt, wobei die Halbschalen durch einen Rand in Kontakt kom­ men, der ein Gehäuse begrenzt. Der flexible Träger ist bei­ spielsweise der mittige Teil einer Platte, deren Umfangsteil verstärkt und steif ist. Das Gehäuse kann begrenzt werden durch zwei analoge Platten, die sich gegeneinander über ihre dickeren Umfangsteile abstützen und je ein empfindliches Ele­ ment tragen. Die Elektroden der beiden empfindlichen Elemente sind elektrisch derart miteinander verbunden, daß eine Kompen­ sation der Störeffekte aufgrund der Beschleunigungen sicherge­ stellt wird.
Wenn der äußere statische Druck steigt, biegen die beiden Platten sich durch, bis sie gegeneinander in Abstützung kom­ men. Ihre Entfernung voneinander wird derart gewählt, daß ihre Verformung maximale wird, wenn sie gegeneinander gepreßt werden und dabei die Elastizitätsgrenzen einhalten. Auf diese Weise wird der Aufnehmer gegen zusätzliche überdrücke geschützt. Das so gebildete Gehäuse kann mit einer Schicht aus einem für aku­ stische Wellen transparenten Material abgedeckt sein.
Die empfindlichen Elemente können außen am Gehäuse befestigt werden, was ihnen eine Empfindlichkeit verleiht, die gering variiert (weniger als 10% für einen statischen Druck von 10 MPa beispielsweise) mit Änderungen des hydrostatischen Drucks. Im allgemeinen abgedeckt werden die empfindlichen Elemente durch eine Schutzabdeckung (beispielsweise eine mit einem Lack beschichtete Aralditeschicht), derart- daß eine ausreichende elektrische Isolierung zwischen den Elektroden aufrecht erhal­ ten wird. Diese Ausbildungsform ermöglicht es bei relativ ge­ ringen Kosten sehr empfindliche Aufnehmer oder Empfänger zu erhalten.
Nach einer anderen bekannten Ausbildung werden die empfindli­ chen Elemente an den Innenflächen der Halbschalen und damit innerhalb des Gehäuses befestigt, was ihnen einen guten Schutz gegen die äußere Umgebung verleiht. Mit dieser Anordnung je­ doch werden die empfindlichen piezo-elektrischen Elemente, bei denen es sich um gesinterte Scheiben aus Keramik handelt und die damit relativ brüchig sind, gering durch Zusammendrücken beschädigt, wenn die Erhöhung des hydrostatischen Drucks, die die Platten krümmt, sie gegeneinander preßt. Im übrigen stellt man fest, daß ihre Empfindlichkeit stark mit der Erhöhung des hydrostatischen Drucks abnimmt, ein Phänomen, das mit ihrer Befestigung an einer konvex werdenden Fläche verknüpft ist. Da darüber hinaus sich die empfindlichen Elemente im Inneren be­ finden, sind dichte Durchführungen für den Austritt der elek­ trischen mit den Elektroden verbundenen Drähte notwendig, was die Herstellungskosten erhöht. Man stellt auch fest, daß die Empfindlichkeit der Hydrophone mit den empfindlichen Elemente im Innern des Gehäuses geringer ist. Die Hersteller werden dazu gebracht, um diesem Nachteil abzuhelfen, die Oberfläche der empfindlichen Scheiben und damit zusammenhängend den
Durchmesser und die Dicke der Halbschalen des Trägers zu ver­ größern.
Es ist auch bekannt, eines oder mehrere dieser eines oder zwei empfindliche Elemente einschließenden Gehäuse im Inneren eines steifen Rohres unter Zwischenschaltung von Zentrierkeilen und von akustischen Entkoppelungskeilen aus Elastomer zu positio­ nieren. Bei Anwendungen in der Unterwasserakustik oder für die seismische Prospektion werden diese Rohre in großer Zahl im Innern einer nachgiebigen Hülle verteilt, die oft von sehr großer Länge ist auch als sogenannte "seismische Flöte" be­ zeichnet, gefüllt mit Kerosin oder Mineralöl, die von einem Schiff im Tauchzustand geschleppt wird. Um diese Gehäuse gegen die Füllflüssigkeit zu schützen, ist es auch bekannt, da die Gehäuse vorher in Schutzhüllen eingebracht wurden, im Innern jedes Rohres ein Schutzmaterial zu vergießen.
Unterschiedliche piezo-elektrische Aufnehmer bzw. Detektoren, im folgenden Aufnehmer genannt, werden beispielsweise be­ schrieben in der FR 1 556 971 und 2 122 675 sowie der franzö­ sischen Patentanmeldung 95/05331, alle im Namen der Anmelde­ rinnen oder den US-Patentschriften 3 970 878, 4 336 639 oder 4 926 397.
Das Verfahren nach der Erfindung hat die Herstellung eines Hydrophons zum Gegenstand, das wenigstens eine Empfangseinheit umfaßt, die dazu bestimmt ist, im Innern eines steifen Rohres angeordnet zu werden, wobei jede Empfangseinheit ein Gehäuse umfaßt, das aus zwei Halbschalen gebildet ist, die je eine Stützfläche haben, die sich gegen eine entsprechende Stützflä­ che der anderen Halbschale abstützt, wobei eine jede hiervon mit einem flexiblen zentralen Teil und wenigstens einem emp­ findlichen Element, zugeordnet zu Elektroden, versehen ist, das gegen den mittigen Teil wenigstens einer der Halbschalen befestigt ist und mit elektrischen Leitern versehen ist, die mit den Elektroden jedes empfindlichen Elements verbunden sind. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß sie aufeinander fol­ gend umfaßt:
  • - den Einbau oder das Einspannen wenigstens eines Gehäuses in ein rechtwinkeliges flaches Zentrierelement, das mit seinen sich gegenüberstehenden Seiten in Abstützung gegen die Innen­ wand des Rohres kommt;
  • - das Einführen des dieses Gehäuses enthaltenden Zentrierele­ ments in das steife Rohr;
  • - das Einführen in das steife Rohr von Formteilen, dazu be­ stimmt, im wesentlichen das Innenvolumen auszufüllen oder zu kompensieren, das vom steifen Rohr zu beiden Seiten des Zen­ trierelements ausgenommen einen Raum einer genau bestimmten Dicke verbleibt, die zu beiden Seiten des Zentrierelements vorgesehen ist; und
  • - das Einspritzen - in das Innere des steifen Rohres - in den Raum um das Zentrierelement eines eine dichte Schutzhülle bil­ denden Materials.
Das Verfahren umfaßt beispielsweise das Herausziehen des Zen­ trierelements nach Bilden der Schutzhülle, derart, daß jede direkte Koppelung der Empfangseinheit zum steifen Rohr unter­ drückt wird.
Nach einer ersten Ausführungsform spritzt man in wenigstens einen Teil des durch das Zurückziehen des Zentrierelements frei gewordenen Raums, begrenzt durch das Einführen von Form­ stücken, ein Dichtungsmaterial ein, um jede Empfangseinheit zu isolieren. Man kann hierzu ein schwingungsdämpfendes Material derart verwenden, daß akustisch jede Empfangseinheit bezogen auf das steife Rohre entkoppelt wird.
Nach einer anderen Ausführungsform verwendet man ein Zentrier­ element, das aus einem schwingungsdämpfenden Material reali­ siert ist, wobei das Gehäuse in seinem Zentrierelement in die­ sem die Dichtungshülle bildenden Material eingebettet oder vergossen ist.
Das Hydrophon umfaßt nach der Erfindung wenigstens eine Detek­ toreinheit, die ein Gehäuse umfaßt, welches aus zwei Halbscha­ len gebildet ist, die je eine Fläche zur Abstützung gegen eine entsprechende Stützfläche der anderen Halbschale hat, wobei jede hiervon mit einem mittigen flexiblen Teil und wenigstens einem empfindlichen Element in Zuordnung zu Elektroden verse­ hen ist und welches gegen den mittigen Teil wenigstens eines der Halbschalen befestigt ist, wobei elektrische Leiter mit den Elektroden jedes empfindlichen Elements verbunden sind.
Es zeichnet sich dadurch aus, daß es ein steifes äußeres Rohr umfaßt, ein Mittel zur dichten Positionierung wenigstens eines Gehäuses in einer Diametralebene des Rohres, erhalten durch Einspritzen eines Dichtungsmaterials, das einen Überzug von einer geregelten Dicke für die Detektoreinheit und einen Teil der Innenwandung des steifen Rohres bildet.
Nach einer Ausführungsform umfaßt das dichte Positionierungs­ mittel zwei Ausnehmungen in einer diametralen Zone des steifen die Stützflächen der Halbschalen enthaltenden Rohres, von dem wenigstens ein Teil mit einem schwingungsdämpfenden Material gefüllt sein kann.
Nach einer Ausführungsform umfaßt das dichte Positionierungs­ mittel ein flaches ausgehöhltes Zentrierelement, das so ausge­ legt ist, daß es in Abstützung über seine gegenüberliegenden Seiten gegen die Innenwandung des steifen Rohres in einer Axi­ alebene hiervon kommt, wobei dieses Element mit einer Ausneh­ mung für wenigstens ein Gehäuse und einen dichten Schutzüber­ zug geregelter Dicke um dieses Zentrierelement versehen ist.
Das Zentrierelement ist vorzugsweise mit einer Innennut zum Einspannen oder Einbauen eines Umfangsrandes der beiden Halb­ schalen des Gehäuses versehen. Es kann realisiert werden in einem einzigen Stück oder in zwei Teilen, zwischen denen das Gehäuse gehalten wird oder auch in einem einzigen Teil von U- Gestalt realisiert werden, mit zwei Schenkeln, zwischen denen das Gehäuse gehalten wird.
Jede Empfangseinheit umfaßt zwei empfindliche jeweils den bei­ den Halbschalen jedes Gehäuses zugeordnete Elemente. Die Halb­ schalen werden nach einem Formverfahren, insbesondere durch Tiefziehen, realisiert.
Aufgrund seiner Gesamtkonzeption und seiner Herstellungsweise hat das Hydrophon nach der Erfindung gleichzeitig geringe Ab­ messungen; es besitzt eine gute Sensibilität, einen guten Wi­ derstand gegen Veränderungen des äußeren statischen Drucks und es kann in Serie bei reduzierten Herstellungskosten fabriziert werden.
Andere Merkmale und Vorteile der Vorrichtung nach der Erfin­ dung und ihres Herstellungsverfahren ergeben sich durch die nachstehende Beschreibung von beispielsweisen Ausführungsfor­ men mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen in denen:
Fig. 1 schematisch einen Schnitt durch eine Empfangseinheit zeigt;
Fig. 2 zeigt das Zentrierelement, in das sich das Gehäuse der Empfangseinheit einklipst;
Fig. 3 zeigt eine Variante des Zentrierelements in zwei Tei­ len;
Fig. 4 zeigt eine Variante der Ausführungsform der Fig. 2 mit einem offenen Ende;
Fig. 5 zeigt schematisch die Vorrichtung mit ihrem die Emp­ fangseinheit enthaltenden Rohr;
Fig. 6 erläutert das Herstellungsverfahren unter Einführen des Formstücks in das Rohr, um einen Injektionsraum um das eingeklipste Gehäuse zu begrenzen;
Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform, wo das Zentrierelement nach Injektion und Verfestigung der die Hülle bildenden Sub­ stanz herausgezogen ist; und
Fig. 8 zeigt eine Variante der vorhergehenden Ausführungs­ form, wo man einen Teil des freigewordenen Raums durch Heraus­ ziehen des Zentrierelements durch Formstücke 15 sichtbar ver­ schließt.
Die Vorrichtung umfaßt eine oder mehrere Empfangseinheiten 1, die je (Fig. 1) ein Gehäuse umfaßt, das aus zwei identischen Halbschalen 2a, 2b gebildet ist, die symmetrisch in Abstützung gegeneinander an ihrem Umfang angeordnet sind, beispielsweise mit einem Rand oder einer Einfassung 3 versehen. Die beiden Halbschalen können mechanisch bearbeitet oder auch nach einem Formverfahren realisiert sein, insbesondere durch Tiefziehen. Gegen die Fläche des flexiblen zentralen Teils jeder der Halb­ schalen 2a, 2b ist ein empfindliches Element wie eine Scheibe aus piezo-elektrischer Keramik, beispielsweise zwei Elektroden 5 zugeordnet, verklebt, von denen jede elektrisch mit einem leitenden Draht 5a, 5b verbunden ist. Die Elektrode 5b jedes empfindlichen Elements kann aus einem leitenden Film gebildet sein, der zwischen die empfindliche Scheibe und die Stützflä­ che der Halbschale 2a, 2b zwischengeschaltet ist oder auch aus einer leitenden Fläche hiervon, gegen die die Scheibe gedrückt wird. Bevorzugt sind nach einer klassischen Ausführungsform die Elektroden 5a, 5b der beiden empfindlichen Elemente mit­ einander jeweils verbunden.
Jede Empfangseinheit 1 ist (Fig. 2, 3) ein flaches und dünnes Zentrierelement 6 aus einem plastischen Material (Kunststoff) mit einer mittigen Ausnehmung 7 von Abmessungen, die denen des Gehäuses 2a, 2b angepaßt sind, zugeordnet. Zwei einander ge­ genüberstehende Ränder dieser mittigen Ausnehmung 7 sind mit Distanznuten 8 versehen, zwischen die die Ränder 3 der Halb­ schalen einklipsen können. Das Zentrierelement kann in einem Stück (Fig. 2) oder aus zwei Teilen 6a, 6b realisiert sein, welche mit komplementären Nuten 8 versehen sind, in die der Rand 3 eingreift (Fig. 3).
Zwei gegenüberstehende Ränder des Zentrierelements 6 sind ab­ gerundet. Ihr Abstand D ist auf den Innendurchmesser eines steifen Rohres 9 (Fig. 5) angepaßt, in den das Zentrierelement 6 nach dem Einbau des Gehäuses 2a, 2b eingebracht werden soll. Die beiden anderen Ränder des Zentrierelements werden von Öff­ nungen 10 durchsetzt.
Nach der Ausführungsform der Fig. 4 fällt einer der beiden Ränder weg, das Zentrierelement 6 ist auf dieser Seite offen.
Das Zentrierelement 6 mit seiner eingespannten Empfangseinheit 1 ist nach seiner Anordnung im Rohr 9 (Fig. 5) in einer Dich­ tungshülle 11 geregelter Dicke vergossen. Hierzu ordnet man der Anordnung 1, 6 in ihrem steifen Rohr 9 ein Formstück 12, das U-Form hat (Fig. 6) zu. Die beiden Schenkel 13a, 13b die­ ses U sind so ausgelegt, daß sie sich in das Innere des Rohres 9 zu beiden Seiten der Anordnung 1, 6 einstecken lassen, indem man hierum einen Raum wohl bestimmter Dicke beläßt. In diesen um die Anordnung 1, 6 freigelassenen Raum spritzt man ein pla­ stisches akustisch durchlässiges Material über die Öffnungen 10 ein, die in den Enden des Zentrierstücks belassen sind. Nach Härten durch Polymerisation beispielsweise und Herauszie­ hen dieses Formstücks 12, 13 hüllt der Überzug in dichter Wei­ se die Empfangseinheit 1 in ihrem Zentrierelement 6 ein, indem es sich der Form der Innenwand des steifen Rohres 9 (Fig. 5) anpaßt.
Nach der Ausführungsform der Fig. 7 zieht man die beiden Teile 6a, 6b des Zentrierelements (siehe Ausführungsform der Fig. 3) nach Verfestigung der Schutzhülle ab. Jeder direkte Kontakt zwischen dem Gehäuse (2a, 2b) und dem steifen Außenrohr 9, Quelle einer möglichen direkten Übertragung von Schwingungen, fällt dadurch fort. Dieser freie Raum 14 kann frei von Materi­ al bleiben, kann jedoch auch durch Injektion eines plastischen Materials, bevorzugt schwingungsdämpfend, gefüllt werden, sei es vollständig, sei es nur zum Teil (Fig. 8), indem Formteile 14 vor dem Einspritzen zwischengesetzt werden, um die Dämpfung parasitärer Schwingungen zu verbessern, die an die Halbschalen 2a, 2b gehen und geeignet sind, die Signale zu stören.
Beschrieben ist eine Ausführungsform, wo das steife verwendete Rohr 9 ein Umdrehungszylinder ist. Ein solches steifes Rohr ist besonders zweckmäßig in Anwendungen, wo die Empfangsein­ heiten in regelmäßigen Intervallen in einer seismischen Flöte angeordnet sind, die von einem Schiff geschleppt wird, um Un­ terwasserhöranlagen oder der seismischen Prospektion zu die­ nen. Man verläßt jedoch nicht den Rahmen der Erfindung, indem man irgend einen anderen Behälter verwendet, dessen Form die geeignetste zur in Betracht gezogenen Verwendung wäre.
Beschrieben wurde auch eine Ausführungsform, wo die Halbscha­ len 2a, 2b jedes Gehäuses mit Rändern 3 versehen sind und das Zentrierelement 6 mit Nuten 8 für das Halten dieser Ränder versehen ist. Man verläßt nicht den Rahmen der Erfindung, in­ dem man Halbschalen ohne Rand, die sich an ihrem Umfang gegen­ einander abstützen sowie ein Zentrierelement 6 verwendet, das so ausgelegt ist, daß es ausreichend eines oder mehrere Gehäu­ se während der nachfolgenden Vorgänge des Einsetzens in das Rohr 9 hält.

Claims (15)

1. Verfahren zur Herstellung eines Hydrophons, das wenig­ stens eine Empfangseinheit (1) umfaßt, die dazu bestimmt ist, in das Innere eines steifen Rohres (9) eingesetzt zu werden, wobei jede Empfangseinheit ein Gehäuse umfaßt, das aus zwei Halbschalen (2a, 2b) aufgebaut ist, die je eine Stützfläche gegen eine entsprechende Stützfläche der anderen Halbschale haben, wobei jede hiervon mit einem mittigen flexiblen Teil versehen ist und wenigstens ein empfindliches Element (4) Elektroden (5) zugeordnet ist, das gegen den mittigen Teil wenigstens einer der Halbschalen befestigt ist sowie elektri­ sche Leiter (5a), die mit den Elektroden jedes empfindlichen Elements (4) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß es die aufeinanderfolgenden Stufen umfaßt:
  • - Einspannen wenigstens eines Gehäuses in ein rechtwinkeliges flaches Zentrierelement, das so ausgelegt ist, daß es in Ab­ stützung mit seinen sicher gegenüberstehenden Seiten gegen die Innenwandung des Rohres kommt;
  • - Einführen in das steife Rohr des dieses Gehäuse enthaltenden Zentrierelements;
  • - Einführen in das steife Rohr (9) von Formstücken (12), die dazu bestimmt sind, im wesentlichen das verbleibende Innenvo­ lumen des steifen Rohrs (9) zu beiden Seiten des Zentrierele­ ments (6) zu kompensieren oder zu füllen, ausgenommen einen Raum bestimmter Dicke zu beiden Seiten des Zentrierelements; und
  • - Einspritzen - in das Innere des steifen Rohres (9) - eines eine dichte Schutzhülle (11) bildenden Materials in diesen Raum um das Zentrierelement (6) herum.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es das Herausziehen des Zentrierelements (6) nach Bildung der Schutzhülle (11) derart umfaßt, daß jede direkte Koppelung der Empfangseinheit (1) mit dem steifen Rohr (9) in Fortfall kommt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es das Einspritzen, in wenigstens einen Teil des durch das Zu­ rückziehen des Zentrierelements (9) frei gewordenen Raums (6), der durch Einführen von Formstücken (14) begrenzt ist, eines Dichtungsmaterials umfaßt, um jede Empfangseinheit (1) zu iso­ lieren.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man als Dichtungsmaterial ein schwingungsdämpfendes Material derart wählt, daß akustisch jede Empfangseinheit (1) bezüglich des steifen Rohres (9) entkoppelt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es die Verwendung eines Zentrierelements, realisiert aus einem schwingungsdämpfenden Material, umfaßt, wobei das Gehäuse in seinem Zentrierelement in das injizierte die Dichtungshülle bildende Material eingebettet wird.
6. Hydrophon wenigstens eine Detektoreinheit (1) um­ fassend, die ein aus zwei Halbschalen (2a, 2b) gebildetes Ge­ häuse umfaßt und die je eine Stützfläche gegen eine entspre­ chende Stützfläche der anderen Halbschale umfaßt, von denen jede mit einem zentral flexiblen Teil und wenigstens einem flexiblen Element (4) in Zuordnung zu Elektroden (5) versehen ist, welches gegen den zentralen Teil wenigstens einer der Halbschalen auf einer Fläche hiervon fixiert ist, die konkav wird, wenn sie einer Erhöhung des äußeren statischen Drucks ausgesetzt wird, elektrische mit den Elektroden (5) jedes emp­ findlichen Elements (4) verbundene Leiter (5a), dadurch ge­ kennzeichnet, daß es ein steifes Außenrohr (9), und ein dich­ tes Positioniermittel für wenigstens ein Gehäuse in einer dia­ metralen Ebene des Rohrs umfaßt, hergestellt durch Injektion eines Dichtungsmaterials, das einen Überzug geregelter Dicke für die Detektoreinheit (1) und einen Teil der Innenwand des steifen Rohres (9) bildet.
7. Hydrophon nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zur dichten Positionierung zwei Ausnehmungen (15) in einer diametralen Zone des steifen Rohres (9) umfaßt, welche die Stützflächen der Halbschalen (2a, 2b) enthalten.
8. Hydrophon nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch ge­ kennzeichnet, daß ein Teil der Ausnehmungen (15) mit einem schwingungsdämpfenden Material gefüllt ist.
9. Hydrophon nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zur dichten Positionierung ein flaches mit Ausneh­ mungen versehenes Zentrierelement (6) umfaßt, das so ausgelegt ist, daß es mit seinen sich gegenüberstehenden Seiten in Ab­ stützung gegen die Innenwand des steifen Rohres in einer Axi­ alebene hiervon kommt, wobei das Element mit einer Ausnehmung für wenigstens ein Gehäuse und einen dichten Schutzüberzug (11) geregelter Dicke um dieses Zentrierelement (6) versehen ist.
10. Hydrophon nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentrierelement (6) mit einer Innennut (8) für das Einset­ zen oder Einspannen eines Umfangrands (3) der beiden Halbscha­ len (2a, 2b) des Gehäuses versehen ist.
11. Hydrophon nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentrierelement (6) aus einem einzigen Stück hergestellt ist.
12. Hydrophon nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentrierelement (6) aus zwei Teilen (6a, 6b) realisiert ist, zwischen denen das Gehäuse gehalten ist.
13. Hydrophon nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentrierelement (6) aus einem einzigen Stück von U-Form mit zwei Schenkeln realisiert ist, zwischen denen das Gehäuse gehalten ist.
14. Hydrophon nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß jede Empfangseinheit zwei empfindliche jeweils zwei Halbschalen (2a, 2b) jedes Gehäuses zugeordnete Elemente umfaßt.
15. Hydrophon nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen (2a, 2b) durch ein Form­ verfahren, insbesondere durch Tiefziehen, hergestellt sind.
DE19717903A 1996-04-29 1997-04-28 Hydrophon und Verfahren zu seiner Herstellung Withdrawn DE19717903A1 (de)

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