DE19717903A1 - Hydrophon und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Hydrophon und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Hydrophon, das insbesondere zum
Empfang akustischer oder seismischer Wellen brauchbar ist und
hat auch ein Verfahren zu seiner Herstellung zum Gegenstand.
Es ist bekannt, ein Hydrophon durch Montage von auf Druckver
änderungen empfindliche Elemente aufzubauen, das je gebildet
wird durch eine Scheibe aus einer piezo-elektrischen Keramik,
die einem Paar von zu beiden Seiten angeordneten Elektroden
zugeordnet ist. Jede Scheibe ist gegen einen flexiblen Träger
wie eine Membran verklebt, von der die eine Seite den zu mes
senden Druckveränderungen ausgesetzt ist.
Der flexible Träger liegt beispielsweise in Halbschalenform
vor, wobei diese durch ein steifes Gehäuse getragen werden
kann oder sich auch gegen eine identische Halbschale abstützen
kann, die ihrerseits eines oder mehrere empfindliche Elemente
trägt, wobei die Halbschalen durch einen Rand in Kontakt kom
men, der ein Gehäuse begrenzt. Der flexible Träger ist bei
spielsweise der mittige Teil einer Platte, deren Umfangsteil
verstärkt und steif ist. Das Gehäuse kann begrenzt werden
durch zwei analoge Platten, die sich gegeneinander über ihre
dickeren Umfangsteile abstützen und je ein empfindliches Ele
ment tragen. Die Elektroden der beiden empfindlichen Elemente
sind elektrisch derart miteinander verbunden, daß eine Kompen
sation der Störeffekte aufgrund der Beschleunigungen sicherge
stellt wird.
Wenn der äußere statische Druck steigt, biegen die beiden
Platten sich durch, bis sie gegeneinander in Abstützung kom
men. Ihre Entfernung voneinander wird derart gewählt, daß ihre
Verformung maximale wird, wenn sie gegeneinander gepreßt werden
und dabei die Elastizitätsgrenzen einhalten. Auf diese Weise
wird der Aufnehmer gegen zusätzliche überdrücke geschützt. Das
so gebildete Gehäuse kann mit einer Schicht aus einem für aku
stische Wellen transparenten Material abgedeckt sein.
Die empfindlichen Elemente können außen am Gehäuse befestigt
werden, was ihnen eine Empfindlichkeit verleiht, die gering
variiert (weniger als 10% für einen statischen Druck von 10
MPa beispielsweise) mit Änderungen des hydrostatischen Drucks.
Im allgemeinen abgedeckt werden die empfindlichen Elemente
durch eine Schutzabdeckung (beispielsweise eine mit einem Lack
beschichtete Aralditeschicht), derart- daß eine ausreichende
elektrische Isolierung zwischen den Elektroden aufrecht erhal
ten wird. Diese Ausbildungsform ermöglicht es bei relativ ge
ringen Kosten sehr empfindliche Aufnehmer oder Empfänger zu
erhalten.
Nach einer anderen bekannten Ausbildung werden die empfindli
chen Elemente an den Innenflächen der Halbschalen und damit
innerhalb des Gehäuses befestigt, was ihnen einen guten Schutz
gegen die äußere Umgebung verleiht. Mit dieser Anordnung je
doch werden die empfindlichen piezo-elektrischen Elemente, bei
denen es sich um gesinterte Scheiben aus Keramik handelt und
die damit relativ brüchig sind, gering durch Zusammendrücken
beschädigt, wenn die Erhöhung des hydrostatischen Drucks, die
die Platten krümmt, sie gegeneinander preßt. Im übrigen stellt
man fest, daß ihre Empfindlichkeit stark mit der Erhöhung des
hydrostatischen Drucks abnimmt, ein Phänomen, das mit ihrer
Befestigung an einer konvex werdenden Fläche verknüpft ist. Da
darüber hinaus sich die empfindlichen Elemente im Inneren be
finden, sind dichte Durchführungen für den Austritt der elek
trischen mit den Elektroden verbundenen Drähte notwendig, was
die Herstellungskosten erhöht. Man stellt auch fest, daß die
Empfindlichkeit der Hydrophone mit den empfindlichen Elemente
im Innern des Gehäuses geringer ist. Die Hersteller werden
dazu gebracht, um diesem Nachteil abzuhelfen, die Oberfläche
der empfindlichen Scheiben und damit zusammenhängend den
Durchmesser und die Dicke der Halbschalen des Trägers zu ver größern.
Durchmesser und die Dicke der Halbschalen des Trägers zu ver größern.
Es ist auch bekannt, eines oder mehrere dieser eines oder zwei
empfindliche Elemente einschließenden Gehäuse im Inneren eines
steifen Rohres unter Zwischenschaltung von Zentrierkeilen und
von akustischen Entkoppelungskeilen aus Elastomer zu positio
nieren. Bei Anwendungen in der Unterwasserakustik oder für die
seismische Prospektion werden diese Rohre in großer Zahl im
Innern einer nachgiebigen Hülle verteilt, die oft von sehr
großer Länge ist auch als sogenannte "seismische Flöte" be
zeichnet, gefüllt mit Kerosin oder Mineralöl, die von einem
Schiff im Tauchzustand geschleppt wird. Um diese Gehäuse gegen
die Füllflüssigkeit zu schützen, ist es auch bekannt, da die
Gehäuse vorher in Schutzhüllen eingebracht wurden, im Innern
jedes Rohres ein Schutzmaterial zu vergießen.
Unterschiedliche piezo-elektrische Aufnehmer bzw. Detektoren,
im folgenden Aufnehmer genannt, werden beispielsweise be
schrieben in der FR 1 556 971 und 2 122 675 sowie der franzö
sischen Patentanmeldung 95/05331, alle im Namen der Anmelde
rinnen oder den US-Patentschriften 3 970 878, 4 336 639 oder
4 926 397.
Das Verfahren nach der Erfindung hat die Herstellung eines
Hydrophons zum Gegenstand, das wenigstens eine Empfangseinheit
umfaßt, die dazu bestimmt ist, im Innern eines steifen Rohres
angeordnet zu werden, wobei jede Empfangseinheit ein Gehäuse
umfaßt, das aus zwei Halbschalen gebildet ist, die je eine
Stützfläche haben, die sich gegen eine entsprechende Stützflä
che der anderen Halbschale abstützt, wobei eine jede hiervon
mit einem flexiblen zentralen Teil und wenigstens einem emp
findlichen Element, zugeordnet zu Elektroden, versehen ist,
das gegen den mittigen Teil wenigstens einer der Halbschalen
befestigt ist und mit elektrischen Leitern versehen ist, die
mit den Elektroden jedes empfindlichen Elements verbunden
sind. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß sie aufeinander fol
gend umfaßt:
- - den Einbau oder das Einspannen wenigstens eines Gehäuses in ein rechtwinkeliges flaches Zentrierelement, das mit seinen sich gegenüberstehenden Seiten in Abstützung gegen die Innen wand des Rohres kommt;
- - das Einführen des dieses Gehäuses enthaltenden Zentrierele ments in das steife Rohr;
- - das Einführen in das steife Rohr von Formteilen, dazu be stimmt, im wesentlichen das Innenvolumen auszufüllen oder zu kompensieren, das vom steifen Rohr zu beiden Seiten des Zen trierelements ausgenommen einen Raum einer genau bestimmten Dicke verbleibt, die zu beiden Seiten des Zentrierelements vorgesehen ist; und
- - das Einspritzen - in das Innere des steifen Rohres - in den Raum um das Zentrierelement eines eine dichte Schutzhülle bil denden Materials.
Das Verfahren umfaßt beispielsweise das Herausziehen des Zen
trierelements nach Bilden der Schutzhülle, derart, daß jede
direkte Koppelung der Empfangseinheit zum steifen Rohr unter
drückt wird.
Nach einer ersten Ausführungsform spritzt man in wenigstens
einen Teil des durch das Zurückziehen des Zentrierelements
frei gewordenen Raums, begrenzt durch das Einführen von Form
stücken, ein Dichtungsmaterial ein, um jede Empfangseinheit zu
isolieren. Man kann hierzu ein schwingungsdämpfendes Material
derart verwenden, daß akustisch jede Empfangseinheit bezogen
auf das steife Rohre entkoppelt wird.
Nach einer anderen Ausführungsform verwendet man ein Zentrier
element, das aus einem schwingungsdämpfenden Material reali
siert ist, wobei das Gehäuse in seinem Zentrierelement in die
sem die Dichtungshülle bildenden Material eingebettet oder
vergossen ist.
Das Hydrophon umfaßt nach der Erfindung wenigstens eine Detek
toreinheit, die ein Gehäuse umfaßt, welches aus zwei Halbscha
len gebildet ist, die je eine Fläche zur Abstützung gegen eine
entsprechende Stützfläche der anderen Halbschale hat, wobei
jede hiervon mit einem mittigen flexiblen Teil und wenigstens
einem empfindlichen Element in Zuordnung zu Elektroden verse
hen ist und welches gegen den mittigen Teil wenigstens eines
der Halbschalen befestigt ist, wobei elektrische Leiter mit
den Elektroden jedes empfindlichen Elements verbunden sind.
Es zeichnet sich dadurch aus, daß es ein steifes äußeres Rohr
umfaßt, ein Mittel zur dichten Positionierung wenigstens eines
Gehäuses in einer Diametralebene des Rohres, erhalten durch
Einspritzen eines Dichtungsmaterials, das einen Überzug von
einer geregelten Dicke für die Detektoreinheit und einen Teil
der Innenwandung des steifen Rohres bildet.
Nach einer Ausführungsform umfaßt das dichte Positionierungs
mittel zwei Ausnehmungen in einer diametralen Zone des steifen
die Stützflächen der Halbschalen enthaltenden Rohres, von dem
wenigstens ein Teil mit einem schwingungsdämpfenden Material
gefüllt sein kann.
Nach einer Ausführungsform umfaßt das dichte Positionierungs
mittel ein flaches ausgehöhltes Zentrierelement, das so ausge
legt ist, daß es in Abstützung über seine gegenüberliegenden
Seiten gegen die Innenwandung des steifen Rohres in einer Axi
alebene hiervon kommt, wobei dieses Element mit einer Ausneh
mung für wenigstens ein Gehäuse und einen dichten Schutzüber
zug geregelter Dicke um dieses Zentrierelement versehen ist.
Das Zentrierelement ist vorzugsweise mit einer Innennut zum
Einspannen oder Einbauen eines Umfangsrandes der beiden Halb
schalen des Gehäuses versehen. Es kann realisiert werden in
einem einzigen Stück oder in zwei Teilen, zwischen denen das
Gehäuse gehalten wird oder auch in einem einzigen Teil von U-
Gestalt realisiert werden, mit zwei Schenkeln, zwischen denen
das Gehäuse gehalten wird.
Jede Empfangseinheit umfaßt zwei empfindliche jeweils den bei
den Halbschalen jedes Gehäuses zugeordnete Elemente. Die Halb
schalen werden nach einem Formverfahren, insbesondere durch
Tiefziehen, realisiert.
Aufgrund seiner Gesamtkonzeption und seiner Herstellungsweise
hat das Hydrophon nach der Erfindung gleichzeitig geringe Ab
messungen; es besitzt eine gute Sensibilität, einen guten Wi
derstand gegen Veränderungen des äußeren statischen Drucks und
es kann in Serie bei reduzierten Herstellungskosten fabriziert
werden.
Andere Merkmale und Vorteile der Vorrichtung nach der Erfin
dung und ihres Herstellungsverfahren ergeben sich durch die
nachstehende Beschreibung von beispielsweisen Ausführungsfor
men mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen in denen:
Fig. 1 schematisch einen Schnitt durch eine Empfangseinheit
zeigt;
Fig. 2 zeigt das Zentrierelement, in das sich das Gehäuse
der Empfangseinheit einklipst;
Fig. 3 zeigt eine Variante des Zentrierelements in zwei Tei
len;
Fig. 4 zeigt eine Variante der Ausführungsform der Fig. 2
mit einem offenen Ende;
Fig. 5 zeigt schematisch die Vorrichtung mit ihrem die Emp
fangseinheit enthaltenden Rohr;
Fig. 6 erläutert das Herstellungsverfahren unter Einführen
des Formstücks in das Rohr, um einen Injektionsraum um das
eingeklipste Gehäuse zu begrenzen;
Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform, wo das Zentrierelement
nach Injektion und Verfestigung der die Hülle bildenden Sub
stanz herausgezogen ist; und
Fig. 8 zeigt eine Variante der vorhergehenden Ausführungs
form, wo man einen Teil des freigewordenen Raums durch Heraus
ziehen des Zentrierelements durch Formstücke 15 sichtbar ver
schließt.
Die Vorrichtung umfaßt eine oder mehrere Empfangseinheiten 1,
die je (Fig. 1) ein Gehäuse umfaßt, das aus zwei identischen
Halbschalen 2a, 2b gebildet ist, die symmetrisch in Abstützung
gegeneinander an ihrem Umfang angeordnet sind, beispielsweise
mit einem Rand oder einer Einfassung 3 versehen. Die beiden
Halbschalen können mechanisch bearbeitet oder auch nach einem
Formverfahren realisiert sein, insbesondere durch Tiefziehen.
Gegen die Fläche des flexiblen zentralen Teils jeder der Halb
schalen 2a, 2b ist ein empfindliches Element wie eine Scheibe
aus piezo-elektrischer Keramik, beispielsweise zwei Elektroden
5 zugeordnet, verklebt, von denen jede elektrisch mit einem
leitenden Draht 5a, 5b verbunden ist. Die Elektrode 5b jedes
empfindlichen Elements kann aus einem leitenden Film gebildet
sein, der zwischen die empfindliche Scheibe und die Stützflä
che der Halbschale 2a, 2b zwischengeschaltet ist oder auch aus
einer leitenden Fläche hiervon, gegen die die Scheibe gedrückt
wird. Bevorzugt sind nach einer klassischen Ausführungsform
die Elektroden 5a, 5b der beiden empfindlichen Elemente mit
einander jeweils verbunden.
Jede Empfangseinheit 1 ist (Fig. 2, 3) ein flaches und dünnes
Zentrierelement 6 aus einem plastischen Material (Kunststoff)
mit einer mittigen Ausnehmung 7 von Abmessungen, die denen des
Gehäuses 2a, 2b angepaßt sind, zugeordnet. Zwei einander ge
genüberstehende Ränder dieser mittigen Ausnehmung 7 sind mit
Distanznuten 8 versehen, zwischen die die Ränder 3 der Halb
schalen einklipsen können. Das Zentrierelement kann in einem
Stück (Fig. 2) oder aus zwei Teilen 6a, 6b realisiert sein,
welche mit komplementären Nuten 8 versehen sind, in die der
Rand 3 eingreift (Fig. 3).
Zwei gegenüberstehende Ränder des Zentrierelements 6 sind ab
gerundet. Ihr Abstand D ist auf den Innendurchmesser eines
steifen Rohres 9 (Fig. 5) angepaßt, in den das Zentrierelement
6 nach dem Einbau des Gehäuses 2a, 2b eingebracht werden soll.
Die beiden anderen Ränder des Zentrierelements werden von Öff
nungen 10 durchsetzt.
Nach der Ausführungsform der Fig. 4 fällt einer der beiden
Ränder weg, das Zentrierelement 6 ist auf dieser Seite offen.
Das Zentrierelement 6 mit seiner eingespannten Empfangseinheit
1 ist nach seiner Anordnung im Rohr 9 (Fig. 5) in einer Dich
tungshülle 11 geregelter Dicke vergossen. Hierzu ordnet man
der Anordnung 1, 6 in ihrem steifen Rohr 9 ein Formstück 12,
das U-Form hat (Fig. 6) zu. Die beiden Schenkel 13a, 13b die
ses U sind so ausgelegt, daß sie sich in das Innere des Rohres
9 zu beiden Seiten der Anordnung 1, 6 einstecken lassen, indem
man hierum einen Raum wohl bestimmter Dicke beläßt. In diesen
um die Anordnung 1, 6 freigelassenen Raum spritzt man ein pla
stisches akustisch durchlässiges Material über die Öffnungen
10 ein, die in den Enden des Zentrierstücks belassen sind.
Nach Härten durch Polymerisation beispielsweise und Herauszie
hen dieses Formstücks 12, 13 hüllt der Überzug in dichter Wei
se die Empfangseinheit 1 in ihrem Zentrierelement 6 ein, indem
es sich der Form der Innenwand des steifen Rohres 9 (Fig. 5)
anpaßt.
Nach der Ausführungsform der Fig. 7 zieht man die beiden Teile
6a, 6b des Zentrierelements (siehe Ausführungsform der Fig. 3)
nach Verfestigung der Schutzhülle ab. Jeder direkte Kontakt
zwischen dem Gehäuse (2a, 2b) und dem steifen Außenrohr 9,
Quelle einer möglichen direkten Übertragung von Schwingungen,
fällt dadurch fort. Dieser freie Raum 14 kann frei von Materi
al bleiben, kann jedoch auch durch Injektion eines plastischen
Materials, bevorzugt schwingungsdämpfend, gefüllt werden, sei
es vollständig, sei es nur zum Teil (Fig. 8), indem Formteile
14 vor dem Einspritzen zwischengesetzt werden, um die Dämpfung
parasitärer Schwingungen zu verbessern, die an die Halbschalen
2a, 2b gehen und geeignet sind, die Signale zu stören.
Beschrieben ist eine Ausführungsform, wo das steife verwendete
Rohr 9 ein Umdrehungszylinder ist. Ein solches steifes Rohr
ist besonders zweckmäßig in Anwendungen, wo die Empfangsein
heiten in regelmäßigen Intervallen in einer seismischen Flöte
angeordnet sind, die von einem Schiff geschleppt wird, um Un
terwasserhöranlagen oder der seismischen Prospektion zu die
nen. Man verläßt jedoch nicht den Rahmen der Erfindung, indem
man irgend einen anderen Behälter verwendet, dessen Form die
geeignetste zur in Betracht gezogenen Verwendung wäre.
Beschrieben wurde auch eine Ausführungsform, wo die Halbscha
len 2a, 2b jedes Gehäuses mit Rändern 3 versehen sind und das
Zentrierelement 6 mit Nuten 8 für das Halten dieser Ränder
versehen ist. Man verläßt nicht den Rahmen der Erfindung, in
dem man Halbschalen ohne Rand, die sich an ihrem Umfang gegen
einander abstützen sowie ein Zentrierelement 6 verwendet, das
so ausgelegt ist, daß es ausreichend eines oder mehrere Gehäu
se während der nachfolgenden Vorgänge des Einsetzens in das
Rohr 9 hält.
Claims (15)
1. Verfahren zur Herstellung eines Hydrophons, das wenig
stens eine Empfangseinheit (1) umfaßt, die dazu bestimmt ist,
in das Innere eines steifen Rohres (9) eingesetzt zu werden,
wobei jede Empfangseinheit ein Gehäuse umfaßt, das aus zwei
Halbschalen (2a, 2b) aufgebaut ist, die je eine Stützfläche
gegen eine entsprechende Stützfläche der anderen Halbschale
haben, wobei jede hiervon mit einem mittigen flexiblen Teil
versehen ist und wenigstens ein empfindliches Element (4)
Elektroden (5) zugeordnet ist, das gegen den mittigen Teil
wenigstens einer der Halbschalen befestigt ist sowie elektri
sche Leiter (5a), die mit den Elektroden jedes empfindlichen
Elements (4) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß es
die aufeinanderfolgenden Stufen umfaßt:
- - Einspannen wenigstens eines Gehäuses in ein rechtwinkeliges flaches Zentrierelement, das so ausgelegt ist, daß es in Ab stützung mit seinen sicher gegenüberstehenden Seiten gegen die Innenwandung des Rohres kommt;
- - Einführen in das steife Rohr des dieses Gehäuse enthaltenden Zentrierelements;
- - Einführen in das steife Rohr (9) von Formstücken (12), die dazu bestimmt sind, im wesentlichen das verbleibende Innenvo lumen des steifen Rohrs (9) zu beiden Seiten des Zentrierele ments (6) zu kompensieren oder zu füllen, ausgenommen einen Raum bestimmter Dicke zu beiden Seiten des Zentrierelements; und
- - Einspritzen - in das Innere des steifen Rohres (9) - eines eine dichte Schutzhülle (11) bildenden Materials in diesen Raum um das Zentrierelement (6) herum.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
es das Herausziehen des Zentrierelements (6) nach Bildung der
Schutzhülle (11) derart umfaßt, daß jede direkte Koppelung der
Empfangseinheit (1) mit dem steifen Rohr (9) in Fortfall
kommt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
es das Einspritzen, in wenigstens einen Teil des durch das Zu
rückziehen des Zentrierelements (9) frei gewordenen Raums (6),
der durch Einführen von Formstücken (14) begrenzt ist, eines
Dichtungsmaterials umfaßt, um jede Empfangseinheit (1) zu iso
lieren.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
man als Dichtungsmaterial ein schwingungsdämpfendes Material
derart wählt, daß akustisch jede Empfangseinheit (1) bezüglich
des steifen Rohres (9) entkoppelt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
es die Verwendung eines Zentrierelements, realisiert aus einem
schwingungsdämpfenden Material, umfaßt, wobei das Gehäuse in
seinem Zentrierelement in das injizierte die Dichtungshülle
bildende Material eingebettet wird.
6. Hydrophon wenigstens eine Detektoreinheit (1) um
fassend, die ein aus zwei Halbschalen (2a, 2b) gebildetes Ge
häuse umfaßt und die je eine Stützfläche gegen eine entspre
chende Stützfläche der anderen Halbschale umfaßt, von denen
jede mit einem zentral flexiblen Teil und wenigstens einem
flexiblen Element (4) in Zuordnung zu Elektroden (5) versehen
ist, welches gegen den zentralen Teil wenigstens einer der
Halbschalen auf einer Fläche hiervon fixiert ist, die konkav
wird, wenn sie einer Erhöhung des äußeren statischen Drucks
ausgesetzt wird, elektrische mit den Elektroden (5) jedes emp
findlichen Elements (4) verbundene Leiter (5a), dadurch ge
kennzeichnet, daß es ein steifes Außenrohr (9), und ein dich
tes Positioniermittel für wenigstens ein Gehäuse in einer dia
metralen Ebene des Rohrs umfaßt, hergestellt durch Injektion
eines Dichtungsmaterials, das einen Überzug geregelter Dicke
für die Detektoreinheit (1) und einen Teil der Innenwand des
steifen Rohres (9) bildet.
7. Hydrophon nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, daß das Mittel zur dichten Positionierung zwei
Ausnehmungen (15) in einer diametralen Zone des steifen Rohres
(9) umfaßt, welche die Stützflächen der Halbschalen (2a, 2b)
enthalten.
8. Hydrophon nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein Teil der Ausnehmungen (15) mit einem
schwingungsdämpfenden Material gefüllt ist.
9. Hydrophon nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
das Mittel zur dichten Positionierung ein flaches mit Ausneh
mungen versehenes Zentrierelement (6) umfaßt, das so ausgelegt
ist, daß es mit seinen sich gegenüberstehenden Seiten in Ab
stützung gegen die Innenwand des steifen Rohres in einer Axi
alebene hiervon kommt, wobei das Element mit einer Ausnehmung
für wenigstens ein Gehäuse und einen dichten Schutzüberzug
(11) geregelter Dicke um dieses Zentrierelement (6) versehen
ist.
10. Hydrophon nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Zentrierelement (6) mit einer Innennut (8) für das Einset
zen oder Einspannen eines Umfangrands (3) der beiden Halbscha
len (2a, 2b) des Gehäuses versehen ist.
11. Hydrophon nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zentrierelement (6) aus einem einzigen
Stück hergestellt ist.
12. Hydrophon nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zentrierelement (6) aus zwei Teilen
(6a, 6b) realisiert ist, zwischen denen das Gehäuse gehalten
ist.
13. Hydrophon nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zentrierelement (6) aus einem einzigen
Stück von U-Form mit zwei Schenkeln realisiert ist, zwischen
denen das Gehäuse gehalten ist.
14. Hydrophon nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Empfangseinheit zwei empfindliche
jeweils zwei Halbschalen (2a, 2b) jedes Gehäuses zugeordnete
Elemente umfaßt.
15. Hydrophon nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halbschalen (2a, 2b) durch ein Form
verfahren, insbesondere durch Tiefziehen, hergestellt sind.
Applications Claiming Priority (1)
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