DE19716377A1 - Ventil - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Ventil mit
- - einem Ventilgehäuse, das einen Ventilsitz aufweist,
- - einem im Ventilgehäuse geführten Ventilelement, das bezüglich des Ventilsitzes zwischen einer Öffnungs- und ei ner Schließstellung hin- und herbewegbar ist,
- - und einem Antrieb für das Ventilelement.
Derartige Ventile dienen zum Absperren von Leitungen
z. B. von Gasleitungen in einem Gaszähler. Bei bekannten Ven
tilen der eingangs genannten Art weist das Ventilelement ei
nen Ventilschaft und einen Ventilkegel oder -teller auf. Das
Ventilelement wird zum Öffnen und Schließen des Ventils ent
lang der Ventilachse hin- und herbewegt. In der Schließstel
lung wird der Ventilkegel oder -teller gegen den Ventilsitz
gedrückt.
Die WO 94/23230 beschreibt einen Antrieb für ein Ventil
element, der auf einer Magnetspule basiert und am Ventil
schaft angreift. Die Kräfte, die bei diesem Ventil in der
Schließstellung den Ventilkegel oder -teller gegen den Ven
tilsitz drücken, sind auf die durch die Magnetspule über
tragbaren Kräfte begrenzt. Das Ventil kann z. B. durch plötz
liche Druckstöße geöffnet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das gattungs
gemäße Ventil bei einfacher Konstruktion in seiner Funkti
onsweise zu verbessern.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das gattungsgemäße Ventil
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb ein Kniehebelgetriebe mit einem Kniehe bel und einem Antriebselement aufweist;
daß der Kniehebel einen ersten und einen zweiten Hebel mit jeweils einem ersten und einem zweiten Endabschnitt auf weist, wobei
der erste Endabschnitt des ersten Hebels drehbar mit dem Ventilgehäuse verbunden ist;
der zweite Endabschnitt des ersten Hebels und der erste Endabschnitt des zweiten Hebels an einem Gelenk punkt drehbar miteinander verbunden sind; und wobei
der zweite Endabschnitt des zweiten Hebels drehbar mit dem Ventilelement verbunden ist;
daß das Antriebselement am Gelenkpunkt der beiden Hebel angreift; und
daß ein die Schließstellung des Ventilelements definie render erster Anschlag für den Kniehebel vorgesehen ist, der jenseits der gestreckten Totpunktlage des Kniehebels liegt.
daß der Antrieb ein Kniehebelgetriebe mit einem Kniehe bel und einem Antriebselement aufweist;
daß der Kniehebel einen ersten und einen zweiten Hebel mit jeweils einem ersten und einem zweiten Endabschnitt auf weist, wobei
der erste Endabschnitt des ersten Hebels drehbar mit dem Ventilgehäuse verbunden ist;
der zweite Endabschnitt des ersten Hebels und der erste Endabschnitt des zweiten Hebels an einem Gelenk punkt drehbar miteinander verbunden sind; und wobei
der zweite Endabschnitt des zweiten Hebels drehbar mit dem Ventilelement verbunden ist;
daß das Antriebselement am Gelenkpunkt der beiden Hebel angreift; und
daß ein die Schließstellung des Ventilelements definie render erster Anschlag für den Kniehebel vorgesehen ist, der jenseits der gestreckten Totpunktlage des Kniehebels liegt.
Drückt das Antriebselement bei abgewinkeltem Kniehebel
auf dessen Gelenkpunkt, so verschiebt sich das Ventilele
ment, und der Ventilkegel oder -teller bewegt sich in Rich
tung auf den Ventilsitz. Die das Ventilelement gegen den
Ventilsitz pressende Kraft zeigt im Bereich der gestreckten
Totpunktlage des Kniehebels einen starken Anstieg. Dies ge
währleistet ein sicheres Schließen auch gegen Drücke, die in
Öffnungsrichtung des Ventils einwirken und höher sind, als
bei bisher bekannten Systemen.
Beim Öffnungsvorgang kann ferner ein am Ventilsitz fest
haftender Ventilkegel oder -teller mit der an diesem Punkt
wirkenden großen Kraft sicher geöffnet werden.
Die Geschwindigkeit, mit der das Ventilelement durch das
Antriebselement bewegt wird, nimmt von der Öffnungs- zur
Schließstellung ab. Kurz vor der Schließstellung ist die Ge
schwindigkeit des Ventilelements nahezu Null. Der Schließ
vorgang ist somit gedämpft. Durch das Schließen des Ventils
ausgelöste Druckstöße im Leitungssystem werden dadurch weit
gehend vermieden.
Dadurch, daß ein die Schließstellung des Ventilelements
definierender erster Anschlag für den Kniehebel vorgesehen
ist, der jenseits der gestreckten Totpunktlage der beiden
Hebel liegt, läßt sich das Ventil im geschlossenen Zustand
durch keine Druckeinwirkung auf das Ventilelement öffnen.
Druckstöße auf den Ventilkegel oder -teller bewirken, daß
der Kniehebel stärker gegen den Anschlag gedrückt wird. Das
Ventil ist in der Schließstellung verriegelt. Eine Bewegung
des Ventilkegels oder -tellers und damit ein teilweises Öff
nen des Ventils kann nicht bewirkt werden.
In Weiterbildung der Erfindung wird das Ventilelement
über den Kniehebel mittels einer von einem Motor angetriebe
nen Spindel bzw. einer von einer Magnetspule betätigten
Stange betrieben. Auf diese Weise läßt sich das Öffnen und
Schließen eines erfindungsgemäßen Ventils von außen steuern
und für Steuerungs- und Regelungssysteme automatisieren.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist nicht nur die
Schließstellung durch einen Anschlag definiert, sondern auch
die Öffnungsstellung. Dabei sind beide Anschläge als Kon
taktgeber ausgebildet. Dies ermöglicht eine Kontrolle der
Öffnungs- und Schließstellung in automatisierten Systemen
und somit eine erhöhte Sicherheit für die Automatisierung.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das
Ventilelement unter Zwischenschaltung einer Feder mit einem
im Ventilgehäuse geführten Gleitstück verbunden, an dem der
zweite Endabschnitt des zweiten Hebels des Kniehebels an
greift. Beim Schließen des Ventils greift der Ventilkegel
oder -teller kurz vor Erreichen der gestreckten Totpunktlage
des Kniehebels in den Ventilsitz ein. Wird der Kniehebel
durch das Antriebselement zum Erreichen des Anschlags jen
seits der gestreckten Totpunktlage über den gestreckten Tot
punkt hinweg bewegt, so ermöglicht die Feder eine weitere
Bewegung des Gleitstücks entlang der Ventilachse in Richtung
auf den Ventilsitz. Die gesteckte Totpunktlage des Kniehe
bels kann daher durchschritten und der Anschlag für die
Schließstellung erreicht werden.
Ferner werden Teile- und Montagetoleranzen durch den fe
dernd abgestützten Ventilteller ausgeglichen. Ein Justieren
des Schließpunktes ist also überflüssig. Schließlich trägt
die Feder zur Dämpfung des Schließvorganges bei.
Der Gelenkpunkt des Kniehebels bewegt sich beim Übergang
von der Öffnungs- zur Schließstellung nicht nur auf einer
Bahn senkrecht zur Ventilachse. Vielmehr weist seine Bewe
gung auch Komponenten entlang der Ventilachse auf. Da der
erste Hebel drehbar am Ventilgehäuse fixiert ist, bewegt
sich der Gelenkpunkt auf einer Kreisbahn, deren Radius durch
die Abmessungen des ersten Hebels festgelegt ist. Diese Be
wegung muß vom Antriebselement mitvollzogen werden. In einer
Weiterbildung der Erfindung ist das Antriebselement daher
drehbar mit dem Ventilgehäuse verbunden.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das
Kniehebelgetriebe einen zweiten Kniehebel mit einem zugehö
rigen zweiten Gelenkpunkt auf. Die beiden Kniehebel sind an
gegenüberliegenden Seiten des Ventilelements mit diesem und
mit dem Ventilgehäuse verbunden. Das Antriebselement weist
in dieser Ausführungsform eine Gabel auf, die an den beiden
Gelenkpunkten angreift. Durch diese symmetrische und von au
ßen an dem Ventilelement bzw. dem Gleitstück angreifende An
ordnung der Kniehebel wird zum einen eine gleichmäßige,
drehmomentenfreie Führung des Ventilelements bzw. des Gleit
stücks gewährleistet, und zum anderen kann das Ventilelement
mit seinem Ventilschaft z. B. zylindersymmetrisch in der Ven
tilachse ausgebildet werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungs
beispielen näher erläutert, die in den Figuren schematisch
dargestellt sind. Gleiche Bezugsziffern in den einzelnen Fi
guren bezeichnen dabei gleiche Elemente. Im einzelnen zeigt:
Fig. 1A eine seitliche Schnittansicht eines ersten Aus
führungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Ventils in der
Schließstellung;
Fig. 1B eine Unteransicht des Ausführungsbeispiels der
Fig. 1A in der Schließstellung;
Fig. 1C eine teilweise geschnittene Seitenansicht des
Ausführungsbeispiels der Fig. 1A in der Schließstellung;
Fig. 1D eine teilweise geschnittene Seitenansicht des
Ausführungsbeispiels der Fig. 1A in der Öffnungsstellung;
Fig. 2A eine Unteransicht eines zweiten Ausführungsbei
spiels eines erfindungsgemäßen Ventils in der Öffnungsstel
lung;
Fig. 2B eine teilweise geschnittene Seitenansicht des
Ausführungsbeispiels der Fig. 2A in der Öffnungsstellung;
Fig. 2C eine teilweise geschnittene Seitenansicht des
Ausführungsbeispiels der Fig. 2A in der Schließstellung;
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des
Ausführungsbeispiels der Fig. 2A in der Schließstellung am
Anschlag jenseits der gestreckten Totpunktlage.
Im folgenden wird ein erstes Ausführungsbeispiel mit Be
zug auf Fig. 1 beschrieben. Fig. 1A zeigt ein Ventilgehäuse
1, 2, das einen Ventilsitz 3 aufweist. Ferner ist ein Knie
hebel mit einem ersten Hebel 4 und einem zweiten Hebel 5 mit
jeweils einem ersten Endabschnitt 6, 7 und einem zweiten En
dabschnitt 8, 9 gezeigt. Der erste Endabschnitt 6 des ersten
Hebels 4 ist drehbar mit dem Ventilgehäuse 2 verbunden. Der
zweite Endabschnitt 8 des ersten Hebels 4 und der erste En
dabschnitt 7 des zweiten Hebels 5 sind an einem Gelenkpunkt
24 (Fig. 1D) miteinander verbunden. Der zweite Endabschnitt
9 des zweiten Hebels 5 ist drehbar mit einem Ventilelement
11 verbunden.
Im bevorzugten Ausführungsbeispiel der Fig. 1A ist ein
Tellerventil mit einer ringförmigen Gummiauflage 12 und ei
ner darüber angeordneten Abdeckung 13 gezeigt. Der Ventil
schaft greift unter Zwischenschaltung einer Feder 15 in ein
mit dem zweiten Endabschnitt 9 des zweiten Hebels 5 verbun
denes Gleitstück 14 ein.
Der den Kniehebel aufnehmende Teil 2 des Ventilgehäuses
besteht aus einem Rahmen 16, mit dem der erste Endabschnitt
6 des ersten Hebels 4 drehbar verbunden ist.
Fig. 1B zeigt eine Ausbildung eines Antriebselements in
Form einer von einem Motor 20 angetriebenen Spindel 22 zu
sammen mit einer Aufhängung 21, mit der der Motor 20 drehbar
verbunden ist. Fig. 1B zeigt ferner die im wesentlichen
kreisförmige Gestalt des Ventilgehäuses 2 in Form des Rah
mens 16.
Deutlich zu erkennen in Fig. 1C ist die drehbare Verbin
dung zwischen dem Motor 20 und der Aufhängung 21.
In der Öffnungsstellung nach Fig. 1D ist der Kniehebel
4, 5 angewinkelt, wodurch das Ventilelement 11 mit seinem
Ventilteller nicht am Ventilsitz 3 angreift und den Gas
durchfluß freigibt. Ferner ist eine durch die Spindel 22
verschiebbare Hülse 23 gezeigt, die mit dem Gelenkpunkt 24
verbunden ist.
Der Gelenkpunkt 24 bewegt sich bei einer Umschaltung des
Ventils aus der Schließstellung in die Öffnungsstellung von
einer Stellung in der Nähe der Ventilachse auf einer Kreis
bahn um den Verbindungspunkt zwischen dem ersten Endab
schnitt 6 des ersten Hebels 4 und dem Ventilgehäuse 2, wobei
der Radius der Kreisbahn durch die Abmessungen des ersten
Hebels 4 festgelegt ist.
In der Öffnungsstellung bilden die beiden Hebel 4, 5 des
Kniehebels je einen Winkel von ca. 35° mit der Ventilachse.
Bei einer entsprechenden Drehung der Spindel 22 durch den
Motor 20 wird die Hülse 23 in Richtung auf die Ventilachse
hin getrieben. Dadurch wird der Winkel zwischen dem ersten
Hebel und dem zweiten Hebel des Kniehebels in Richtung auf
die gestreckte Stellung des Kniehebels vergrößert. Diese Be
wegung bewirkt einerseits, daß das Gleitstück 14 sich zu
nächst mit einer relativ hohen Hubgeschwindigkeit entlang
der Ventilachse bewegt. Andererseits wirkt auf das Gleit
stück 14 eine in Richtung auf den Ventilsitz gerichtete
Kraft, die in der Nähe der Öffnungsstellung relativ gering
ist, wie es sich aus dem Kräfteparallelogramm ergibt.
Nähert sich der Kniehebel seiner gestreckten Totpunktla
ge, so verringert sich die Hubgeschwindigkeit des Gleit
stücks 14, und die am Gleitstück 14 angreifende Kraftkompo
nente erhöht sich stark. Greift der Ventilteller am Ventil
sitz an, so wird diese Kraft über die Feder 15 auf den Ven
tilteller übertragen, und dieser wird an den Ventilsitz 3
gepreßt.
Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel des erfin
dungsgemäßen Ventils. In Fig. 2A weist das Kniehebelgetriebe
einen zweiten Kniehebel 28 mit einem zugehörigen zweiten Ge
lenkpunkt 29 auf. Die beiden Kniehebel 4, 5, 28 sind an ge
genüberliegenden Seiten des Ventilelements mit diesem und
dem Ventilgehäuse verbunden. Das Antriebselement weist eine
Gabel 30 auf, die an den beiden Gelenkpunkten 24, 29 an
greift. Ferner weist das Antriebselement eine Magnetspule 31
und einen magnetischen Anker 32 auf, der über eine Stange 33
starr mit der Gabel 30 verbunden ist.
Die wirkenden Kräfte und Hubgeschwindigkeiten der ein
zelnen Komponenten entsprechen den in Bezug auf Fig. 1 er
klärten. Auch mit diesem zweiten Ausführungsbeispiel werden
die erfindungsgemäßen Vorteile erreicht.
Fig. 3 zeigt eine teilweise geschnittene Seitenansicht
des Ausführungsbeispiels der Fig. 2A in der Schließstellung
im Anschlag jenseits der gestreckten Totpunktlage. Fig. 3
unterscheidet sich von Fig. 2B lediglich dadurch, daß der
Kniehebel 4, 5 um ca. 1-1,5°, bezogen auf die Ventilachse,
über seine gestreckte Totpunktlage hinaus an einem Anschlag
34 zur Anlage gebracht wurde. In dieser Stellung kann das
Ventil nicht durch plötzliche Druckstöße geöffnet werden.
Jede Krafteinwirkung aus dem Leitungssystem auf den Ventil
teller bewirkt eine Kraftkomponente, die den Kniehebel wei
ter über die gestreckte Totpunktlage hinaus auszulenken ver
sucht. Dies ist jedoch durch den Anschlag 34 verhindert. Da
her ist das Ventil in dieser Lage verriegelt.
Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abwandlungen
möglich. So kann für das Antriebselement außer einer motor
betriebenen Spindel und einem Magnetspulensystem ein belie
biger anderer mechanischer oder elektrischer Antrieb verwen
det werden. Auch kann das Ventilgehäuse eine große Anzahl
von geeigneten Formen annehmen. Schließlich sind die Größen
abmessungen der einzelnen Hebel des bzw. der Kniehebel sowie
der Winkel für die Öffnungsstellung frei wählbar.
Claims (8)
1. Ventil mit
daß der Antrieb ein Kniehebelgetriebe mit einem Kniehebel und einem Antriebselement aufweist;
daß der Kniehebel einen ersten (4) und einen zweiten (5) Hebel mit jeweils einem ersten (6, 7) und einem zweiten (8, 9) Endabschnitt aufweist, wobei
der erste Endabschnitt (6) des ersten Hebels (4) drehbar mit dem Ventilgehäuse (2) verbunden ist;
der zweite Endabschnitt (8) des ersten Hebels (4) und der erste Endabschnitt (7) des zweiten Hebels (5) an einem Gelenkpunkt (24) drehbar miteinander verbunden sind; und wobei
der zweite Endabschnitt (9) des zweiten Hebels (5) drehbar mit dem Ventilelement verbunden ist;
daß das Antriebselement am Gelenkpunkt (24) der beiden Hebel angreift; und
daß ein die Schließstellung des Ventilelements (11) definierender erster Anschlag (34) für den Kniehebel vorgesehen ist, der jenseits der gestreckten Totpunktlage des Kniehebels liegt.
- - einem Ventilgehäuse (1, 2), das einen Ventilsitz (3) aufweist,
- - einem im Ventilgehäuse geführten Ventilelement (11), das bezüglich des Ventilsitzes zwischen einer Öffnungs- und einer Schließstellung hin- und herbewegbar ist, und
- - einem Antrieb für das Ventilelement,
daß der Antrieb ein Kniehebelgetriebe mit einem Kniehebel und einem Antriebselement aufweist;
daß der Kniehebel einen ersten (4) und einen zweiten (5) Hebel mit jeweils einem ersten (6, 7) und einem zweiten (8, 9) Endabschnitt aufweist, wobei
der erste Endabschnitt (6) des ersten Hebels (4) drehbar mit dem Ventilgehäuse (2) verbunden ist;
der zweite Endabschnitt (8) des ersten Hebels (4) und der erste Endabschnitt (7) des zweiten Hebels (5) an einem Gelenkpunkt (24) drehbar miteinander verbunden sind; und wobei
der zweite Endabschnitt (9) des zweiten Hebels (5) drehbar mit dem Ventilelement verbunden ist;
daß das Antriebselement am Gelenkpunkt (24) der beiden Hebel angreift; und
daß ein die Schließstellung des Ventilelements (11) definierender erster Anschlag (34) für den Kniehebel vorgesehen ist, der jenseits der gestreckten Totpunktlage des Kniehebels liegt.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Antriebselement eine von einem Motor (20) getriebene
Spindel (22) aufweist.
3. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Antriebselement eine von einer Magnetspule (31)
getriebene und mit dem Gelenkpunkt verbundene Stange (33)
aufweist.
4. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Öffnungsstellung des Ventilelements
(11) durch einen zweiten Anschlag definiert ist.
5. Ventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der erste und zweite Anschlag als Kontaktgeber ausgebildet
sind.
6. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ventilelement (11) unter
Zwischenschaltung einer Feder (15) mit einem im
Ventilgehäuse geführten Gleitstück (14) verbunden ist, an
dem der zweite Endabschnitt (9) des zweiten Hebels (5)
angreift.
7. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Antriebselement mit dem
Ventilgehäuse (1, 2) drehbar verbunden ist.
8. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kniehebelgetriebe einen zweiten
Kniehebel (28) mit einem zugehörigen zweiten Gelenkpunkt
(29) aufweist, wobei die beiden Kniehebel (4, 5; 28) an
gegenüberliegenden Seiten des Ventilelements (11) mit diesem
und mit dem Ventilgehäuse verbunden sind; und daß das
Antriebselement eine Gabel (30) aufweist, die an den beiden
Gelenkpunkten (24; 29) der Kniehebel angreift.
Priority Applications (2)
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Publications (1)
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