DE19716316A1 - Telekommunikationseinrichtung und Verfahren zu ihrem Betrieb - Google Patents
Telekommunikationseinrichtung und Verfahren zu ihrem BetriebInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Telekommunikationseinrichtung
umfassend ein Mikrofon, einen Lautsprecher, ein Eingabege
rät zur Eingabe von Daten und Befehlen, eine elektronische
Einrichtung für den Aufbau einer Telekommunikationsverbin
dung, einen Datenspeicher zur Speicherung von Adressen von
Telekommunikationsanschlüssen, eine elektronische Anzeige
einrichtung, die zur Erzeugung grafischer Darstellungen auf
einer Anzeigefläche geeignet ist, und einen Datenverarbei
tungsprozessor, der Befehle des Eingabegeräts und Signale
der Einrichtung für den Verbindungsaufbau verarbeitet, die
Daten im Datenspeicher verwaltet und die Anzeigevorrichtung
und die Einrichtung zum Verbindungsaufbau steuert. Die
Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Betrieb
einer Telekommunikationseinrichtung der angegebenen Art.
Um mit Hilfe eines Telekommunikationsgeräts, beispielsweise
eines Telefons oder eines Telefaxgeräts einen Adressaten zu
erreichen, ist es üblich, mittels einer Tastatur eine Ruf
nummer manuell einzugeben oder aus einem Rufnummernspeicher
mit Hilfe einer Kurzwahltaste aufzurufen. Ist das Telekom
munikationsgerät mit einer Anzeige versehen, so wird dort
die gewählte Rufnummer, bei ISDN-Endgeräten auch die Ruf
nummer eines Anrufers angezeigt. Weiterhin ist es bekannt,
Zustände wie "besetzt" oder "frei" mit der Anzeigevorrich
tung anzuzeigen. Komfortable Telekommunikationsgeräte bie
ten auch die Möglichkeit der Verwaltung von Rufnummern,
wobei die Ein- und Ausgabe der Namen und Nummern über die
Anzeigevorrichtung erfolgt.
Bei einigen Komfort- und Systemtelefonen wird auch ver
sucht, mit Hilfe einer listenähnlichen Anzeige der Adressen
der Telekommunikationsteilnehmer einen besseren Überblick
zu erreichen. Die Liste wird entweder auf der Anzeigevor
richtung wiedergegeben oder es sind zahlreiche Kurzwahl
tasten mit daneben angebrachter Leuchtdiode zur Zustandsan
zeige vorhanden.
Neueste Entwicklungen von Telekommunikationseinrichtungen
ermöglichen die Anzeige von Verbindungsdaten auf einem
Bildschirm. Hierbei wird beispielsweise das vorhandene
Telekommunikationsendgerät in seiner physikalischen Form
auf dem Bildschirm abgebildet, wobei die abgebildeten
Tasten mit Maus und Cursor angesteuert und durch Mausklick
betätigt werden können. Auch die übliche Anzeigevorrichtung
eines Telefons wird auf dem Bildschirm originalgetreu wie
dergegeben. Andere derartige Lösungen sehen von der Abbil
dung des Endgeräts ab. Hier werden Rufe beispielsweise
durch einen neuen Eintrag in einer Liste angezeigt.
Die bekannten Telekommunikationseinrichtungen haben den
Nachteil, daß trotz der vorhandenen, auch optischen Hilfs
mittel die Bedienung der Telekommunikationseinrichtung,
insbesondere der erweiterten Funktionen, wie z. B. Weiter
verbinden, Makeln, Dreierkonferenz, sehr umständlich ist,
so daß diese Möglichkeiten vom Anwender nicht genutzt wer
den. Weiterhin ist es bei den bekannten Telekommunikations
einrichtungen nicht möglich, hergestellte Verbindungen,
Betriebszustände dieser Verbindungen und andere Ereignisse
auf einen Blick zu erfassen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Telekommuni
kationseinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
die eine einfache, gewissermaßen intuitive Bedienung der
Telekommunikationseinrichtung ermöglicht und die Bedie
nungsperson kontinuierlich über die bestehenden Verbindun
gen und deren Zustand informiert.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Telekommunikationseinrichtung und ausgewählte Adressen von
Telekommunikationsanschlüssen auf der Anzeigenfläche der
Anzeigevorrichtung jeweils durch ein grafisches Objekt
sichtbar gemacht werden, daß jedes grafische Objekt einem
Speicherplatz mit den Daten der dazugehörigen Adresse zuge
ordnet ist, daß die grafischen Objekte durch das Eingabege
rät unmittelbar ansteuerbar sind, daß durch Ansteuerung
eines grafischen Objekts der Aufbau einer Telekommunikati
onsverbindung zu dem entsprechenden Telekommunikationsan
schlug automatisch erfolgt und daß eine Verbindung zwischen
Telekommunikationsanschlüssen und der Telekommunikations
einrichtung auf der Anzeigefläche durch grafische Elemente,
beispielsweise Linien, dargestellt wird, die die den ver
bundenen Telekommunikationsanschlüssen zugeordneten grafi
schen Objekte miteinander verbinden.
Die erfindungsgemäße Telekommunikationseinrichtung hat
den Vorteil, daß der jeweils bestehende Betriebszustand
dargestellt wird, wodurch der Anwender einen besseren
Überblick erhält und die Bedienung, insbesondere die Nut
zung der einzelnen Bedienungsmöglichkeiten erheblich
erleichtert wird. Alle Zustände und Ereignisse, die bei
Aufbau einer Verbindung entstehen können, sind auf einen
Blick erfaßbar, so daß der Anwender immer über die
gesamte Kommunikationssituation informiert ist und seine
Bedienungsbefehle danach ausrichten kann. Weiterhin wird
durch die Ansteuerung der grafischen Objekte die Bedie
nung insbesondere komplexer Steuerfunktionen erheblich
vereinfacht.
Ein grafisches Objekt kann ein Schriftzug, ein Flächenge
bilde oder ein beliebiges, in seiner Flächenausdehnung
begrenztes Bild sein. Grafische Elemente können durchge
hende oder aus Einzelelementen, wie Punkten, Strichen,
kleinen Kreisen oder dgl. gebildete Linien sein, deren Ver
lauf gerade, gebogen oder gewinkelt sein kann. Die Position
der grafischen Objekte auf der Anzeigefläche kann von dem
Anwender wählbar und beliebig veränderbar sein, sie kann
aber auch fest vorgegeben sein. Zur Anzeige unterschiedli
cher Verbindungszustände kann weiterhin die Darstellung der
grafischen Objekte und auch der grafischen Elemente zum
Verbinden einzelner grafischer Objekte veränderbar sein. Es
kann beispielsweise die Helligkeit, die Farbe oder auch das
Erscheinungsbild unterschiedlich sein oder es kann vorgese
hen sein, daß die grafischen Objekte oder Elemente sich
bewegen oder intermittierend erscheinen oder ihre Darstel
lungsweise intermittierend verändern. Unterschiedliche
Zustände einer Verbindung können auch dadurch angezeigt
werden, daß in das die entsprechenden grafischen Objekte
verbindende grafische Element ein den Zustand kennzeichnen
des Symbol eingefügt wird.
Erfindungsgemäß kann weiterhin vorgesehen sein, daß ein
ankommender Anruf durch Erscheinen eines grafischen Objekts
auf der Anzeigefläche angezeigt wird, wobei diesem grafi
schen Objekt ein temporärer Speicherplatz zugeordnet wird,
in dem die übermittelten Daten des Telekommunikationsan
schlusses, von denen der Anruf ausgeht, vorübergehend
gespeicherter werden. Hierdurch kann die Bedienungsperson
bei einem bereits bestehenden Gespräch erkennen, daß ein
zweiter Anrufer eine Verbindung wünscht, und durch Ansteu
ern des den ankommenden Anruf kennzeichnenden grafischen
Objekts die Verbindung herstellen.
Die Ansteuerung der grafischen Objekte kann auf unter
schiedliche Weise erfolgen. Beispielsweise können die gra
fischen Objekte mit einer Zahl gekennzeichnet sein und
durch Eingabe der Zahl unmittelbar aktiviert werden. Ist
die Anzeigevorrichtung mit einer Maus oder einem Touchpad
ausgerüstet, so kann die Ansteuerung durch entsprechende
Cursorbewegung und Tastenbetätigung erfolgen. Eine weitere
Möglichkeit besteht darin, die Anzeigefläche der Anzeige
vorrichtung so auszubilden, daß die Ansteuerung der grafi
schen Objekte durch Berührung der Anzeigefläche im Bereich
eines grafischen Objekts mit dem Finger oder einem Instru
ment erfolgt. Auch eine elektroakustische Ansteuerung ist
denkbar. Unterschiedliche Telekommunikationsvorgänge wie
Weiterverbinden, Parken, Makeln, Dreierkonferenz können
durch Betätigung einer entsprechenden Taste oder durch
Ansteuern eines für diese Vorgänge vorgesehenen grafischen
Objekts auf der Anzeigefläche veranlaßt werden.
Die erfindungsgemäße Telekommunikationseinrichtung und ihre
Betriebsweise wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung
schematisch dargestellter Beispielenäher erläutert. Die
einzelnen Figuren der Zeichnung zeigen ein Blockschaltbild
der erfindungsgemäßen Telekommunikationseinrichtung und
eines Teils des Telekommunikationsnetzes in unterschiedli
chen Betriebszuständen, wobei
Fig. 1 die Ausgangssituation vor einer Telekommunikati
onsverbindung,
Fig. 2 die Anwahl eines Teilnehmers,
Fig. 3 eine Verbindung zwischen zwei Teilnehmern,
Fig. 4 die Anwahl eines Teilnehmers bei einer bestehen
den Verbindung mit einem anderen Teilnehmer,
Fig. 5 eine Verbindung von drei Teilnehmern mit einem
Teilnehmer im Wartezustand und
Fig. 6 eine Dreierkonferenz zeigt.
In den Figuren ist die Telekommunikationseinrichtung 1 von
einem gestrichelten Rahmen umgeben. Sie enthält einen Spei
cher 2, der sowohl als fester und temporärer Speicher
arbeitet. Der Speicher 2 wird von einem Datenverarbeitungs
prozessor 3 verwaltet, der darüberhinaus ein Telefon 4 und
eine Anzeigevorrichtung 5 mit einer Anzeigefläche 6 steu
ert. Die Telekommunikationseinrichtung 1 kann aus mehreren
Einzelkomponenten oder aus einer Geräteeinheit bestehen.
Das Telefon 4 ist über eine Leitung mit einer Vermitt
lungsstelle 7 verbunden. Von der Vermittlungsstelle 7 füh
ren weitere Leitungen zu Telefonen 8 und 9. Die Telekommu
nikationseinrichtung 1 mit dem Telefon 4 befindet sich bei
einem Teilnehmer A. Das Telefon 8 befindet sich bei einem
Teilnehmer B und das Telefon 9 bei einem Teilnehmer C.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausgangssituation sind auf der
Anzeigefläche 6 für die Teilnehmer A, B, C grafische
Objekte 10, 11, 12 in Form von Rechtecken dargestellt, in
denen sich ein den jeweiligen Teilnehmer näher kennzeich
nender Schriftzug befindet. Beispielsweise kann in den gra
fischen Objekten der Name des Teilnehmers, seine Rufnummer
oder auch ein zur Kennzeichnung ausgewählter Bildbestand
teil angeordnet sein. Die einzelnen grafischen Objekte 10,
11, 12 sind jeweils über den Prozessor 3 mit einem zugeord
neten Speicherplatz verbunden, der sämtliche für Telekommu
nikationsvorgänge notwendige Daten enthält.
Will der Teilnehmer A den Teilnehmer B anrufen, so genügt
es, das grafische Objekt 11 des Teilnehmers B beispiels
weise mit einem Cursorsignal anzusteuern und durch Betäti
gung der Maustaste zu aktivieren. Hierdurch erhält der Pro
zessor 3 den Befehl, den Aufbau einer Verbindung zum Teil
nehmer B zu veranlassen. Der Prozessor 3 zeigt die Einlei
tung dieses Vorgangs durch eine Farbänderung des grafischen
Objekts 11 an. Gleichzeitig entnimmt der Prozessor 3 dem
Speicher 2 die dem grafischen Objekt des Teilnehmers B
zugeordnete Rufnummer und leitet diese an die Wählein
richtung des Telefons 4 weiter, wodurch das Telefon 8 des
Teilnehmers B angewählt wird. Dieser Vorgang ist in Fig. 2
gezeigt.
Kommt die Verbindung zustande, so übermittelt das Telefon 4
dem Prozessor 3 ein entsprechendes Signal, woraufhin das
grafische Objekt 11 des Teilnehmers B wieder seine
ursprünglich Farbgebung erhält und die grafischen Objekte
10, 11 der Teilnehmer A und B durch eine sichtbare Linie
13 miteinander verbunden werden. Der Teilnehmer A erkennt
hierdurch auf der Anzeigefläche 6 auf einen Blick die
bestehende Gesprächsverbindung. Fig. 3 zeigt diese Situa
tion.
Fig. 4 zeigt, wie während des Gesprächs mit Teilnehmer A
durch Ansteuerung des grafischen Objekts 12 von Teilnehmer
C eine Verbindung zu Teilnehmer C aufgebaut werden kann,
wobei der Prozessor 3 wiederum dem Speicher 2 die
entsprechende Rufnummer entnimmt und an das Telefon 4 wei
terleitet und die Farbe des grafischen Objekts 12 ändert.
Ist die Verbindung hergestellt, so kann Teilnehmer A, z. B.
durch Betätigung einer Taste die Verbindung mit Teilnehmer
B in einen Halte- oder Wartezustand schalten, und die
Gesprächsverbindung mit Teilnehmer C aufnehmen. Für diese
Situation wird auf der Anzeigefläche 6, wie in Fig. 5
gezeigt, die Linie 13 zwischen den grafischen Objekten 10,
11 der Teilnehmer A und B mit einem Symbol 14, z. B. in Form
eines P-Schilds gekennzeichnet, was darauf hindeutet, daß
die Verbindung zum Teilnehmer B geparkt ist. Außerdem wird
das grafische Objekt 12 des Teilnehmers C durch eine Linie
15 mit dem grafischen Objekt des Teilnehmers A verbunden.
Will Teilnehmer A ausgehend von der vorstehenden Situation
gleichzeitig mit den Teilnehmern B und C sprechen, so kann
er dies wiederum, z. B. durch Ansteuern einer Befehlsfläche
oder Betätigen einer Taste erreichen. Der Wartezustand für
die Verbindung mit dem Teilnehmer B wird dann beendet und
durch Ansteuerung des Telefons 4 wird eine Verbindung zwi
schen den Teilnehmern B und C zusätzlich geschaltet. Es
besteht nun die in Fig. 6 gezeigte Situation einer
Dreierkonferenz, in der alle drei Teilnehmer gleichzeitig
miteinander sprechen können. Hierbei werden alle grafischen
Objekte 10, 11, 12 auf der Anzeigefläche 6 durch Linien 13,
15, 16 verbunden.
Ruft während eines Gesprächs, beispielsweise zwischen den
Teilnehmern A und B der Teilnehmer C den Teilnehmer A an,
so entspricht die von dem Prozessor erzeugte Anzeige eben
falls derjenigen von Fig. 4, wobei aber zur Unterscheidung
und um den Teilnehmer A auf den Anruf aufmerksam zu machen,
das Objekt 12 in einen Animationszustand versetzt wird,
indem es sich intermittierend verändert, z. B. sich bewegt,
blinkt oder seine Farbe variiert.
Claims (6)
1. Telekommunikationseinrichtung umfassend ein Mikrofon,
einen Lautsprecher, ein Eingabegerät zur Eingabe von
Daten und Befehlen, eine elektronische Einrichtung für
den Aufbau einer Telekommunikationsverbindung, einen
Datenspeicher zur Speicherung von Adressen von Telekom
munikationsanschlüssen, eine elektronische Anzeigeein
richtung, die zur Erzeugung grafischer Darstellungen
auf einer Anzeigefläche geeignet ist, und einen Daten
verarbeitungsprozessor, der Befehle des Eingabegeräts
und Signale der Einrichtung für den Verbindungsaufbau
verarbeitet, die Daten im Datenspeicher verwaltet und
die Anzeigevorrichtung und die Einrichtung zum Verbin
dungsaufbau steuert, dadurch gekennzeichnet, daß die
Telekommunikationseinrichtung (1) und ausgewählte
Adressen von Telekommunikationsanschlüssen auf der
Anzeigenfläche (6) der Anzeigevorrichtung (5) jeweils
durch ein grafisches Objekt (10, 11, 12) sichtbar
gemacht werden, daß jedes grafische Objekt (10, 11, 12)
einem Speicherplatz mit den Daten der dazugehörigen
Adresse zugeordnet ist, daß die grafischen Objekte (10,
11, 12) durch das Eingabegerät unmittelbar ansteuerbar
sind, daß durch Ansteuerung eines grafischen Objekts
(11, 12) der Aufbau einer Telekommunikationsverbindung
zu dem entsprechenden Telekommunikationsanschluß (8, 9)
automatisch erfolgt und daß eine Verbindung zwischen
Telekommunikationsanschlüssen und der Telekommunikati
onseinrichtung (1) auf der Anzeigefläche (6) durch gra
fische Elemente, beispielsweise Linien (13, 15, 16),
dargestellt wird, die die den verbundenen
Telekommunikationsanschlüssen zugeordneten grafischen
Objekte (10, 11, 12) miteinander verbinden.
2. Telekommunikationseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zustand einer Telekommunikati
onsverbindung durch Veränderung der grafischen Darstel
lung der grafischen Objekte (10, 11, 12) und/oder der
grafischen Elemente (13, 15, 16) angezeigt wird.
3. Telekommunikationseinrichtung nach einem der Ansprüche
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zustand einer
Telekommunikationsverbindung durch Einfügen von Symbo
len in die grafischen Objekte (10, 11, 12) und/oder die
grafischen Elemente (13, 15, 16) angezeigt wird.
4. Telekommunikationseinrichtung nach einem der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Posi
tion der grafischen Objekte (10, 11, 12) auf der Anzei
gefläche (6) durch Steuerbefehle beliebig veränderbar
ist.
5. Telekommunikationseinrichtung nach einem der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein
ankommender Anruf durch Erscheinen eines grafischen
Objekts auf der Anzeigefläche (6) angezeigt wird, wobei
diesem grafischen Objekt ein temporärer Speicherplatz
zugeordnet wird, in dem die übermittelten Daten des
Telekommunikationsanschlusses, von denen der Anruf aus
geht, vorübergehend gespeicherter werden.
6. Verfahren zum Betrieb einer Telekommunikationseinrich
tung umfassend ein Mikrofon, einen Lautsprecher, ein
Eingabegerät zur Eingabe von Daten und Befehlen, eine
elektronische Einrichtung für den Aufbau einer Telekom
munikationsverbindung, einen Datenspeicher zur Speiche
rung von Adressen von Telekommunikationsanschlüssen,
eine elektronische Anzeigeeinrichtung, die zur Erzeu
gung grafischer Darstellungen auf einer Anzeigefläche
geeignet ist, und einen Datenverarbeitungsprozessor,
der Befehle des Eingabegeräts und Signale der Einrich
tung für den Verbindungsaufbau verarbeitet, die Daten
im Datenspeicher verwaltet und die Anzeigevorrichtung
und die Einrichtung zum Verbindungsaufbau steuert,
dadurch gekennzeichnet, daß die Telekommunikationsein
richtung (1) und ausgewählte Adressen von Telekommu
nikationsanschlüssen auf der Anzeigenfläche (6) der
Anzeigevorrichtung (5) jeweils durch ein grafisches
Objekt (10, 11, 12) sichtbar gemacht werden, daß jedes
grafische Objekt (10, 11, 12) einem Speicherplatz mit
den Daten der dazugehörigen Adresse zugeordnet wird,
daß die grafischen Objekte (10, 11, 12) durch das Ein
gabegerät unmittelbar ansteuerbar sind, daß durch
Ansteuerung eines grafischen Objekts (11, 12) der Auf
bau einer Telekommunikationsverbindung zu dem ent
sprechenden Telekommunikationsanschluß (8, 9) automa
tisch erfolgt und daß eine Verbindung zwischen Telekom
munikationsanschlüssen und der Telekommunikationsein
richtung (1) auf der Anzeigefläche (6) durch grafische
Elemente, beispielsweise Linien (13, 15, 16), darge
stellt wird, die die den verbundenen Telekommuni
kationsanschlüssen zugeordneten grafischen Objekte (10,
11, 12) miteinander verbinden.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19716316A DE19716316B4 (de) | 1997-04-18 | 1997-04-18 | Telekommunikationseinrichtung und Verfahren zu ihrem Betrieb |
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Effective date: 20141101 |