DE19716307A1 - Thermostatgeregeltes Mischventil - Google Patents
Thermostatgeregeltes MischventilInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Thermostatmischventil mit
einem in zwei Freiheitsgraden bewegbaren Handgriff, der
an einem Stellhebel angeordnet ist, mit dem durch eine
Drehung um seine Mittelachse das Mischungsverhältnis
und durch eine Schwenkbewegung senkrecht zur Mittelach
se die Durchflußmenge einstellbar ist, wobei zur Men
genregulierung zwei zueinander bewegliche mit Durch
trittsöffnungen für das zufließende Kalt- und Warmwas
ser versehene Ventilscheiben sowie zur Mischung ein auf
der beweglichen Ventilscheibe angeordnetes, mit den
Durchtrittsöffnungen für Kalt- und Warmwasser verbunde
nes, eine Mischwasserauslaßöffnung enthaltendes Misch
ventil aufweist, das zur Regelung der Mischwassersoll
werttemperatur mit einem federverspannten Dehnstoffele
ment versehen ist.
Ein Mischventil dieser Gattung ist beispielsweise aus
der deutschen Offenlegungsschrift DE 41 20 024 A1 be
kanntgeworden. Bei dieser Einrichtung ist für das
Mischventil ein mehrteiliges, relativ kompliziertes
Verschlußglied erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das im Ober
begriff des Anspruchs 1 angegebene Ventil zu verbes
sern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
das Mischventil von einem glockenförmigen, den Stößel
bereich des Dehnstoffelements übergreifenden Ventilver
schlußglied, welches mit einem im Durchmesser vergrö
ßerten Außenrand in einer Gehäusebohrung axial ver
schieblich geführt ist, und zwei zu beiden Seiten des
Außenrands in der Gehäusebohrung angeordneten ringför
migen Ventilsitzen gebildet ist, wobei der Außenrand
mittels einem oder mehrerer Stege mit dem glockenförmi
gen Bereich verbunden ist, und die Ventilsitze in Zu
flußkanäle für das Kalt- und Warmwasser hineinragen.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den An
sprüchen 2 bis 12 angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeich
nung dargestellt und wird im folgenden näher beschrie
ben. Es zeigt
Fig. 1 ein thermostatgeregeltes Misch
ventil mit einem Bedienungsgriff
im Längsschnitt;
Fig. 2 die in Fig. 1 gezeigte Ventil
kartusche in vergrößerter Dar
stellung im Längsschnitt;
Fig. 3 die in Fig. 2 gezeigte Ventil
kartusche in der Schnittebene
III;
Fig. 4 die in Fig. 2 gezeigte Ventil
kartusche in der Schnittebene
IV;
Fig. 5 die in Fig. 2 gezeigte Ventil
kartusche in der Schnittebene V;
Fig. 6 die in Fig. 2 gezeigte Ventil
kartusche in der Schnittebene
VI;
Fig. 7 die in Fig. 2 gezeigte Ventil
kartusche in der Schnittebene
VII;
Fig. 8 die in Fig. 2 gezeigte Ventil
kartusche in der Schnittebene
VIII;
Fig. 9 das in Fig. 2 gezeigte Ventil
verschlußglied im Längsschnitt.
In Fig. 1 der Zeichnung ist ein thermostatgeregeltes
Mischventil gezeigt, bei dem in einem Armaturenkörper 1
in einem Aufnahmeraum 11 eine Ventilkartusche als Bau
einheit eingesetzt ist. Der Armaturenkörper 1 ist hier
bei als Wasserzapfarmatur für einen Wasch- oder Spül
tisch ausgebildet. Selbstverständlich sind auch andere
Armaturenkörper z. B. Aufputz- oder Unterputzarmaturen,
Bidetarmaturen etc. für den Einsatz der Ventilkartusche
geeignet, wenn sie einen entsprechenden Aufnahmeraum 11
aufweisen.
Der Armaturenkörper 1 ist mit einem Befestigungssockel
17 versehen, mit dem er in einen entsprechenden Durch
bruch des Waschtisches eingeführt und in bekannter Wei
se befestigt werden kann. An dem Befestigungssockel 17
ist ein Anschlußrohr 120 für Warmwasser und ein An
schlußrohr 130 für Kaltwasser angeschlossen. Die beiden
Rohre 120, 130 münden jeweils in einen Zulaufkanal 12, 13
des Armaturenkörpers 1. Die Ventilkartusche ist in ei
nem Kartuschengehäuse 2 gekapselt ausgebildet. Stirn
seitig sind hierbei im Bereich der Zulaufkanäle 12, 13
jeweils Schlauchdichtungen 201 angeordnet, die in einem
Boden 20 des Kartuschengehäuses 2 radial abgestützt
sind und stirnseitig einerseits im Bodenbereich des
Aufnahmeraums 11 und andererseits an einer Stirnseite
einer ortsfest gehaltenen Ventilscheibe 6a dichtend an
liegen. Das in der Ventilkartusche erzeugte Mischwasser
wird radial aus dem Kartuschengehäuse 2 in einen Ab
flußkanal 10 des Armaturenkörpers 1 abgegeben und ge
langt von hier über ein Auslaufmundstück 100 als
Freistrahl ins Wasch- oder Spülbecken. Das Kartuschen
gehäuse 2 ist zusammen mit einem Deckel 15 von einer
Ringschraube 14, die in ein Gewinde 140 des Aufnahme
raums 11 einschraubbar ist, in der Stecklage gesichert.
Die einzelnen Ventilelemente der Ventilkartusche sind
in dem Kartuschengehäuse 2 gekapselt angeordnet. Das
Kartuschengehäuse 2 weist hierbei einerseits einen Bo
den 20 und andererseits einen Deckel 15 auf. Der Deckel
15 dient zur Halterung eines in zwei Freiheitsgraden
bewegbaren Stellhebels 8, wie es insbesondere aus Fig. 2
und 8 zu entnehmen ist.
An der Innenseite des Bodens 20 ist eine vorzugsweise
aus Keramikwerkstoff hergestellte Ventilscheibe 6a
ortsfest gehalten und weist jeweils eine separate
Durchtrittsöffnung 121, 131 für das zufließende Kalt- und
Warmwasser auf. An der gegenüberliegenden Stirnsei
te ist eine bewegliche Ventilscheibe 6b aus ebenfalls
vorzugsweise Keramikwerkstoff angelagert, wobei die
beiden aneinanderliegenden Oberflächen der beiden Ven
tilscheiben 6a, 6b feinstbearbeitet sind, so daß eine
wasserdichte Anlage ermöglicht ist. In der Ventilschei
be 6b sind entsprechende Durchtrittsöffnungen 121a und
131a vorgesehen. Andererseits ist die Ventilscheibe 6b
von einem Führungsgehäuse 4 formschlüssig und gedichtet
aufgenommen, wobei das Führungsgehäuse 4 in einem hau
benförmigen Schiebergehäuse 3 aufgenommen ist. An der
gegenüberliegenden Stirnseite des Schiebergehäuses 3
ist ein das Schiebergehäuse 3 und das Führungsgehäuse 4
durchgreifender Exzenter 7 angeordnet. In dem Exzenter
7 ist stirnseitig eine schlitzförmige Öffnung 70 ausge
bildet, in die der Stellhebel 8 mit einem inneren He
belarm 80 einfaßt. Im mittleren Bereich des Stellhebels 8
ist eine kugelförmige Verdickung 81 ausgebildet, die
von einer Kugelpfannenausbildung 21, 151 des Kartuschen
gehäuses 2 und des Deckels 15 aufgenommen ist, so daß
der Stellhebel 8 sowohl um den Mittelpunkt der kugel
förmigen Verdickung 81 verschwenkbar als auch um seine
Mittelachse drehbar ist.
Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Stellung der Ven
tilscheiben 6a, 6b zueinander ist der Durchfluß abge
sperrt. Wird nun ein an dem Stellhebel 8 befestigter
Handgriff 16 in Richtung des Pfeils 160 angehoben, so
wird von dem Hebelarm 80 das Schiebergehäuse 3 mit dem
Führungsgehäuse 4 und der Ventilscheibe 6b radial nach
rechts bewegt, so daß die Durchtrittsöffnungen
121a, 131a der Ventilscheibe 6b synchron in zunehmende
Überdeckung mit den Durchtrittsöffnungen 121, 131 der
Ventilscheibe 6a gelangen, so daß nunmehr zunehmend in
gleichem Maße Kalt- und Warmwasser in die Ventilkartu
sche einströmen kann. Durch ein entsprechendes Auf- oder
Abbewegen des Handgriffs 16 in Richtung des Pfeils
160 kann somit die Wasserausflußmenge pro Zeiteinheit
eingestellt werden.
In dem Führungsgehäuse 4 ist in einer Bohrung 41 ein
Mischventil 5 angeordnet. Das Mischventil 5 ist in ei
nem zylindrischen Gehäuse 50, welches mit Dichtringen
gedichtet axial verschieblich in der Bohrung 41 ange
ordnet ist. Das Gehäuse 50 weist eine Gehäusebohrung
501 auf. Im Innenbereich der Gehäusebohrung 501 ist ei
ne Einschnürung 502 ausgebildet, in der ein Außenrand
520 eines etwa glockenförmig ausgebildeten Ventilver
schlußglieds 52 mit einem Dichtring 5201 axial ver
schiebbar gelagert ist. Koaxial zum Außenrand 520 ist
zu beiden Seiten ein ringförmiger Ventilsitz 51a, 51b in
der Gehäusebohrung 501 mittels Gewinde 5010 angeordnet.
Die Stirnseiten der beiden gegenüberliegenden Ventil
sitze 51a, 51b sind dabei so positioniert, daß zwischen
den Stirnflächen des Außenrands 520 ein hinreichender
Regelspalt für den Einlaß des kalten und warmen Wassers
gebildet ist. Die Ventilsitze 51a, 51b ragen mit einem
Ringbereich jeweils in den Zuflußkanal 40a, 40b vor, wo
bei der Außendurchmesser des vorstehenden Ringbereichs
dem Außendurchmesser des Außenrands 520 entspricht, so
daß unterschiedliche Zuflußdrücke von Kalt- und Warm
wasser im wesentlichen keine abträglichen Kräfte auf
das Ventilverschlußglied 52 ausüben können.
Der Außenrand 520 ist mittels zwei gegenüberliegender
Stege 521 mit dem Ventilverschlußglied 52 verbunden,
wie es insbesondere aus Fig. 7 und 9 der Zeichnung zu
entnehmen ist. Am glockenförmigen Teil des Ventilver
schlußglieds 52 sind am Außenmantel zwei mit Abstand
zueinander umlaufende Führungsrippen 522 ausgebildet,
die in der Stecklage an der Innenwandung 510 des rohr
förmigen Ventilsitzes 51b anliegen. Außerdem ist an dem
Ventilverschlußglied 52 ein im Durchmesser verringerter
vorstehender Kopf 523 ausgebildet, in dem eine An
schlagfläche 524 für einen Stößel 530 eines Dehnstoffe
lements 53 vorgesehen ist. Darüber hinaus ist am Außen
bereich des Kopfes 523 eine umlaufende Schulter 525
ausgebildet, an der eine Rückstellfeder 30 abgestützt
ist.
Das Dehnstoffelement 53 ist koaxial zu dem Ventilver
schlußglied 52 in der Gehäusebohrung 501 und den rohr
förmigen Ventilsitzen 51a, 51b angeordnet und stützt
sich am stromabwärts gelegenen Bereich an einer im
Schiebergehäuse 3 mittels Gewinde 310 in der Ein
schraubtiefe variabel einstellbaren Justierschraube 31
ab. Die Justierschraube 31 ist zum Festlegen in der je
weils erforderlichen Einschraubtiefe mit einer Konter
mutter 311 versehen. An der gegenüberliegenden Stirn
seite ist das Ventilverschlußglied 52 mit der Rück
stellfeder 30 ebenfalls am Schiebergehäuse 3 abge
stützt, so daß das Ventilverschlußglied 52 mit seinem
Außenrand 520 in seiner Position zwischen den beiden
Ventilsitzen 51a, 51b von dem Auslenkungsgrad des Stö
ßels 530 im Dehnstoffelement 53 bestimmt wird. Wird
hierbei in einer im Bereich des Ventilsitzes 51a gele
genen Mischkammer 51 von dem Dehnstoffelement 53 eine
zu hohe Mischwassertemperatur erfühlt, so erfährt der
Stößel 530 eine weitere Auslenkung, so daß der Regel
spalt zwischen dem Außenrand 520 und dem Ventilsitz 51b
für den Warmwassereinlaß verkleinert wird, während
gleichzeitig der Regelspalt zwischen dem Außenrand 520
und dem Ventilsitz 51a um den gleichen Betrag vergrö
ßert wird, bis die Sollwerttemperatur des Mischwassers
erreicht ist. Wird eine zu niedrige Mischwassertempera
tur in der Mischkammer 51 von dem Dehnstoffelement 53
erfühlt, so erfolgt eine umgekehrte Reaktion.
Um eine Beschädigung des Heißwasserventilsitzes zu ver
meiden, ist außerdem in der Justierschraube 31 für die
Anlage des Dehnstoffelements 53 eine axial verschiebba
re Platte 312 vorgesehen, die mit einer Feder 313 si
cher gegen einen Anschlag 314 gedrückt ist. Die Rück
stellfeder 30 und die Feder 313 sind als Schraubenfe
dern ausgebildet, wobei die Feder 313 eine größere Här
te aufweist als die Rückstellfeder 30. Hierdurch ist
sichergestellt, daß die Platte 312 im Normalbetrieb von
der Feder 313 am Anschlag 314 gehalten ist, und die
Auslenkungen des Stößels 530 von der Rückstellfeder 30
aufgenommen werden. Lediglich beim Anschlag des Außen
rands 520 an dem Ventilsitz 51b wird bei weiterer Aus
lenkung des Stößels 530 die Platte 312 in die Justier
schraube 31 hineingeschoben und die Feder 313 entspre
chend zusammengedrückt.
Der im Schiebergehäuse 3 und dem Führungsgehäuse 4 an
geordnete Exzenter 7 greift mit einem Exzenteransatz 73
in eine Tangentialnut 503 des Gehäuses 50 ein. Damit
eine flächige Anlage ermöglicht ist, greift der Exzen
teransatz 73 in einen Gleitstein 72, wie es insbesonde
re aus Fig. 6 sowie Fig. 1 und 2 zu entnehmen ist. Auch
der obere Teil des Exzenters 7 ist von einem Gleitstein
71 aufgenommen, wie es insbesondere aus Fig. 5 zu ent
nehmen ist. Darüber hinaus greift der innere Hebelarm
80 mit Paßflächen 801 in die schlitzförmige Öffnung 70
des Exzenters 7 ein. Der Gleitstein 72 ist dabei eben
falls in einer Querausnehmung 42 im Schiebergehäuse 3
geführt.
Wird nun der Stellhebel 8 um seine Mittelachse gedreht,
so gleitet er in der in Fig. 1 gezeigten Schwenklage an
einer als Anschlag ausgebildeten kegelförmigen Ausneh
mung 153 entlang, so daß der Exzenter 7 eine quer zur
Längsachse des Mischventils 5 befindliche Auslenkung
erfährt. Der Exzenteransatz 73 wird hierbei aus seiner
in Fig. 6 und 8 gezeigten Außenlage gedreht und bewegt
sich auf die Mittelachse des Gehäuses 50 zu.
Mit einer Drehbewegung um die Mittelachse des Stellhe
bels 8 kann somit durch die Drehung des Exzenters 7 das
zylindrische Gehäuse 50 des Mischventils 5 axial zum
Führungsgehäuse 4 verschoben werden. Hierdurch werden
auch die beiden Ventilsitze 51a, 51b zu dem Außenrand
520, dessen Position von dem am Schiebergehäuse 3 abge
stützten Dehnstoffelement 53 und der Rückstellfeder 30
bestimmt ist, entsprechend verändert, so daß hiermit
die Sollwerttemperatur des Mischventils in Abhängigkeit
von der Drehstellung des Stellhebels 8 einstellbar ist.
Da der gesamte Bereich des Kartuschengehäuses vom
Mischwasser beaufschlagt wird, ist am Deckel 15 am Au
ßenrand ein Dichtring 150 angeordnet, mit dem der Auf
nahmeraum 11 des Armaturenkörpers nach außen abgegrenzt
ist. Außerdem ist in der Kugelpfannenausbildung 151 ein
weiterer Dichtring 152 angeordnet, so daß auch in die
sem Bereich kein Mischwasser aus dem Aufnahmeraum 11
entweichen kann.
Zur Begrenzung des Schwenkbereichs des Stellhebels 8
ist an dem Deckel 15 die kegelförmige Ausnehmung 153
vorgesehen.
Mit der vorstehend beschriebenen Ventilkartusche kann
somit in einem ersten Freiheitsgrad - durch Auf- und
Abbewegung des Handgriffs 16 - mit Hilfe der Ventil
scheiben 6a, 6b die Durchflußmenge bestimmt werden, wäh
rend durch eine Drehbewegung des Handgriffs 16 um die
Mittelachse des Stellhebels 8 die Mischwassertemperatur
eingestellt werden kann. Mit der Anordnung des Dehn
stoffelements 53 wird hierbei die Mischwassertemperatur
unabhängig von den Parametern des zufließenden Kalt- und
Warmwassers auf die Sollwerttemperatur geregelt.
Claims (12)
1. Thermostatmischventil mit einem in zwei Freiheits
graden bewegbaren Handgriff, der an einem Stellhe
bel angeordnet ist, mit dem durch eine Drehung um
eine Mittelachse das Mischungsverhältnis und durch
eine Schwenkbewegung senkrecht zur Mittelachse die
Durchflußmenge einstellbar ist, wobei zur Mengenre
gulierung zwei zueinander bewegliche mit Durch
trittsöffnungen für das zufließende Kalt- und Warm
wasser versehene Ventilscheiben sowie zur Mischung
ein auf der beweglichen Ventilscheibe angeordnetes,
mit den Durchtrittsöffnungen für Kalt- und Warmwas
ser verbundenes, eine Mischwasserauslaßöffnung ent
haltendes Mischventil aufweist, das zur Regelung
der Mischwassersollwerttemperatur mit einem feder
verspannten Dehnstoffelement versehen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Mischventil (5) von einem
glockenförmigen, den Stößelbereich des Dehnstoff
elements (53) übergreifenden Ventilverschlußglied
(52), welches mit einem im Durchmesser vergrößerten
Außenrand (520) in einer Gehäusebohrung (501) axial
verschieblich geführt ist, und zwei zu beiden Sei
ten des Außenrands (520) in der Gehäusebohrung
(501) angeordneten ringförmigen Ventilsitzen
(51a, 51b) gebildet ist, wobei der Außenrand (520)
mittels einem oder mehrerer Stege (521) mit dem
glockenförmigen Bereich verbunden ist, und die Ven
tilsitze (51a, 51b) in Zuflußkanäle (40a, 40b) für
das Kalt- und Warmwasser hineinragen.
2. Thermostatmischventil nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß wenigstens ein Ventilsitz
(51a, 51b) mittels Gewinde (501) in der Gehäuseboh
rung (501) fixiert ist.
3. Thermostatmischventil nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des
Außenrands (520) von einer Einschnürung (502) in
der Gehäusebohrung (501) aufgenommen ist und im Au
ßendurchmesser dem Außendurchmesser der ringförmi
gen Ventilsitze (51a, 51b) im Bereich der Zuflußka
näle (12, 13) entspricht, so daß unterschiedliche
Zuflußdrücke von Kalt- und Warmwasser im wesentli
chen keine abträglichen Kräfte auf das Ventilver
schlußglied (52) ausüben können.
4. Thermostatmischventil nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Außenmantel
des glockenförmigen Teils des Ventilverschlußglieds
(52) Führungsrippen (522) ausgebildet sind, die in
der Stecklage von der Innenwandung (510) eines Ven
tilsitzes (51b) zur Führung aufgenommen sind.
5. Thermostatmischventil nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilver
schlußglied (52) einen im Durchmesser verringerten
Kopf (523) aufweist, in dem eine Anschlagfläche
(524) für den Stößel (530) des Dehnstoffelements
(53) vorgesehen ist, wobei im Außenbereich an einer
Schulter (525) eine Rückstellfeder (30) abgestützt
ist.
6. Thermostatmischventil nach einem der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseboh
rung (501) in einem etwa zylindrischen Gehäuse (50)
angeordnet ist, welches axial begrenzt verschieb
lich in einer Bohrung (51) eines Führungsgehäuses
(4) für die bewegliche Ventilscheibe (6b) angeord
net ist.
7. Thermostatmischventil nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß im Außenmantel des Gehäuses (50)
eine Tangentialnut (503) ausgebildet ist, in die
ein im Führungsgehäuse (4) drehbar gelagerter Ex
zenter (7) einfaßt, so daß durch eine Drehung des
Exzenters (7) das zylindrische Gehäuse (50) relativ
zum Führungsgehäuse (4) zur Einstellung der Misch
wassersollwerttemperatur verschiebbar ist.
8. Thermostatmischventil nach Anspruch 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß in dem Exzenter (7) eine schlitz
förmige Öffnung (70) ausgebildet ist, in die ein
innerer Hebelarm (80) des Stellhebels (8) mit Paß
flächen (801) drehfest einfaßt, wobei zur radialen
Anpassung bei einem aus der Mittelstellung aus
schwenkbaren Stellhebel (8) der Exzenter (7) von
einem radial ausschwenkbaren Gleitstein (72) in ei
ner Querausnehmung (42) im Führungsgehäuse (4) und
von einem radial ausschwenkbaren Gleitstein (71) in
der Tangentialnut (503) aufgenommen ist.
9. Thermostatmischventil nach Anspruch 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Führungsgehäuse (4) von einem
haubenförmigen Schiebergehäuse (3) aufgenommen ist,
wobei der Gleitstein (72) des Exzenters (7) auch
das Schiebergehäuse (3) durchgreift, so daß die
beiden Gehäuse (3, 4) von dem Gleitstein (72) form
schlüssig verbunden sind.
10. Thermostatmischventil nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Schiebergehäuse (3) in einem
Kartuschengehäuse (2) radial begrenzt verschiebbar
aufgenommen ist, wobei das Kartuschengehäuse (2)
mit einem Boden (20) verschlossen ist, von dem die
ortsfeste Ventilscheibe (6a) gehalten ist, und an
der Kopfseite im Zentrum eine Kugelpfannenausbil
dung (21) aufweist, in der der Stellhebel (8) mit
einer kugelförmigen Verdickung (81) dreh- und
schwenkbar gelagert ist.
11. Thermostatmischventil nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kartuschengehäuse (2) in
einem zylindrischen Aufnahmeraum (11) eines Arma
turenkörpers (1) mit Anschlußkanälen (12, 13) für
das zufließende Kalt- und Warmwasser und einem Ab
flußkanal für Mischwasser angeordnet ist, wobei an
der Kopfseite ein Deckel (15) mit einer ergänzen
den Kugelpfannenausbildung (151) für die axiale
Fixierung des Stellhebels (8) angeordnet ist, an
den in der Einbaulage eine in ein Gewinde (141)
des Aufnahmeraums (11) einschraubbare Ringschraube
(14) zur dichten und festen Halterung des Kartu
schengehäuses (2) im Armaturenkörper (1) andrückt.
12. Thermostatmischventil nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Deckel (15) am Außenumfang
einen Dichtring (150) zur Abdichtung des Aufnahme
raums (11) und im Bereich der Kugelpfannenausbil
dung (151) einen Dichtring (152) zur Abdichtung
des Stellhebeldurchgangs im Bereich der kugelför
migen Verdickung (81) hat.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997116307 DE19716307A1 (de) | 1997-04-18 | 1997-04-18 | Thermostatgeregeltes Mischventil |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1997116307 DE19716307A1 (de) | 1997-04-18 | 1997-04-18 | Thermostatgeregeltes Mischventil |
Publications (1)
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| DE (1) | DE19716307A1 (de) |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: FRIEDRICH GROHE AG & CO. KG, 58675 HEMER, DE |
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: GROHE WATER TECHNOLOGY AG & CO. KG, 58675 HEMER, D |
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