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DE19716927C1 - Filterplattenaufhängung - Google Patents

Filterplattenaufhängung

Info

Publication number
DE19716927C1
DE19716927C1 DE19716927A DE19716927A DE19716927C1 DE 19716927 C1 DE19716927 C1 DE 19716927C1 DE 19716927 A DE19716927 A DE 19716927A DE 19716927 A DE19716927 A DE 19716927A DE 19716927 C1 DE19716927 C1 DE 19716927C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter plate
filter
support arms
filter plates
plate according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19716927A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Hughes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Erich Netzsch GmbH and Co Holding KG
Original Assignee
Erich Netzsch GmbH and Co Holding KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Erich Netzsch GmbH and Co Holding KG filed Critical Erich Netzsch GmbH and Co Holding KG
Priority to DE19716927A priority Critical patent/DE19716927C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19716927C1 publication Critical patent/DE19716927C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/12Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
    • B01D25/21Plate and frame presses
    • B01D25/215Construction of the filter plates, frames
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/32Removal of the filter cakes
    • B01D25/34Removal of the filter cakes by moving, e.g. rotating, the filter elements
    • B01D25/343Particular measures for replacing or isolating one or more filtering elements; Transport systems for the filtering apparatus

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Filterplatte mit einem oder mehreren Haltearmen, die seitlich an den Schmalseiten der Filterplatten an­ liegen und über Verbindungselemente mit der Filterplatte verbunden sind.
Ein derartiger Filterplattenaufbau ist aus der DE 27 43 106 C2 be­ kannt. In der dargestellten Ausführung sind links und rechts an den Schmalseiten der Filterplatten im oberen Bereich Tragarme in doppel­ ter Anordnung angebracht. Die beiden Tragarme sind deckend aufeinan­ dergesetzt und mittels Schrauben an der Filterplatte befestigt. Die Schrauben sind mit Abstand zueinander in der Höhe versetzt, wobei die untere Schraube nur einen Tragarm, die obere dagegen beide Trag­ arme mit der Filterplatte verbindet. Die oberen Enden der beiden Tragarme divergieren V-förmig, um die Filterplatte in einer stabilen Lage beim Transport zu halten.
Die DE 26 18 437 C2 zeigt in Fig. 1 eine Filterplattenkonstruktion, bei der die Filterplatten kopfseitig an Führungsschienen befestigt sind. Dazu sitzt die zweiarmige Halterung zentrisch auf der oberen waagerechten Schmalseite der Filterplatte, an der sie mittels Schrau­ ben befestigt ist. Die freien Enden der Halterung weisen Rollen auf, die auf den inneren unteren Stegen zweier Doppel-T-Träger geführt sind. Die bei hängenden Filterplatten durch den Transport hervorge­ rufene Pendelbewegung vermeiden hier zwei Führungsstücke an den obe­ ren Kanten der Filterplatten. Dazu sind längsparallel zur Filterpresse angeordnete Führungsstangen durch Öffnungen in den Führungsstücken angebracht. Auch die Führungsstücke sind anhand von Schraubverbin­ dungen an der Filterplatte befestigt.
Aus der DE 15 36 886 A1 ist eine Rahmenfilterpresse mit schrägstellbaren Rahmen bekannt. Diese schrägstellbaren Rahmen ermöglichen das Herabfallen der beim Filtriervorgang erzeugten Filterkuchen von den Filtertüchern. Zur Schrägstellung der Rahmen sind diese an ihrer oberen Seite mit Laschen versehen, die einen Gelenkbolzen aufweisen. Diese Gelenkbolzen wiederum greifen in die Schlitze der an den Filterplatten befestigten Laschen. Durch das Auseinanderziehen der Filterplatten über Zugorgane im unteren Filterplattenbereich gelangen die Rahmen in die Schräglage, wobei die Bolzen in den Laschen der Filterplatten nach unten wandern. Obwohl die Rahmen beweglich mit den Filterplatten verbunden sind, ist eine Trennung der beiden Elemente voneinander nicht vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Austausch einzelner Filterplatten sowie deren Filtertücher oder Reparaturarbeiten an den Einrichtungen zu vereinfachen bzw. zu beschleunigen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung ist nicht auf Filterpressen mit Filterplatten in hängender Ausführung beschränkt. Die Bauweise kommt zum erfindungsgemäßen Einsatz vor allem dann, wenn die Filterplatten eine bestimmte Größe und damit Filteroberfläche übersteigen, da damit eine bessere Handhabung der großen und schweren Filterplatten möglich ist.
Da es in gewissen Abständen zum Austausch von einzelnen Filterplatten oder Filtertüchern kommt oder Reparaturarbeiten an den Filterplatten notwendig werden, muß die Filterpresse stillgelegt werden, wodurch Ausfallzeiten entstehen. Diese Ausfallzeiten versucht man so kurz wie nur möglich zu halten. Aus diesem Grund sieht man erfindungsgemäß von Schraubverbindungen zwischen den Tragarmen und den Filterplatten ab, da die notwendige Gewichtsentlastung der einzelnen Filterplatten beim Lösen und das Lösen der Schraubverbindungen selbst einen hohen Zeitaufwand verursachen.
Erfindungsgemäß ist deshalb vorgesehen, die Plattenarme und die Filterplatte selbst so zu gestalten, daß die Verbindung allein durch einen Hebevorgang gelöst wird und die Filterplatte entfernt und einer nachfolgenden Bearbeitung zugeführt werden kann.
Diese neue Verbindungsweise zwischen Filterplatten und Tragearmen in einer Art Steckform läßt sich in verschiedenen Arten und Weisen handhaben, die von der Größe der Filterplatten, der Anordnung der Tragarme, des Gewichts der Filterplatten und nicht zuletzt von der Anordnung und Form der Träger und Führung abhängt.
In der wohl einfachsten Form weist der Tragarm Schlitze auf, in die die Stifte, Bolzen, Schrauben und ähnliches eingreifen, die im oberen Bereich der Schmalseiten der Filterplatten sitzen. Falls die mecha­ nischen Voraussetzungen des Filterplattenwerkstoffes bzw. die Be­ triebsweise der Filterpresse dies erfordern, kann ebenso die Anord­ nung der Stifte, Bolzen, Schrauben u. a. an den Trag- oder Führungs­ armen vorgesehen sein. Für diese Anordnungsart wird aus den Filter­ plattenschmalseiten ein Teilbereich ausgefräst bzw. ausgespart und mit einer Blende abgedeckt, die mit entsprechenden Schlitzen verse­ hen ist.
Nachdem die Verbindung der Filterplatte mit den Tragarmen durch Steckverbindungen beim Lösen äußerst rasch geschieht, können bei gleichem Zeitaufwand drei oder mehr Fixierungspunkte, d. h. Stifte oder Bolzen vorgesehen sein, wodurch die Belastung auf die einzelnen Elemente verteilt wird.
Kommen Schrauben und Bolzen mit verbreitertem Kopf zum Einsatz, so kann die Schlitzform der Schlüssellochform entsprechen.
In einer weiteren Ausbildung der Erfindung bestehen die Verbindungs­ elemente aus schwalbenschwanz- oder T-förmigen Führungen, in die die Vorsprünge ebenfalls schwalbenschwanz- oder T-förmig eingeschoben werden. Diese Verbindung ist für hohe Belastungen beim Transport von großen und schweren Filterplatten vorgesehen.
Bei Filterpressen ohne Pendelsicherung bzw. beim Pressen stark haf­ tender Medien kann die Steckverbindung mit einer zusätzlichen Schnell­ spannvorrichtung in Form einer Federspange, die auf den Bolzen aufge­ schoben wird, versehen oder um eine Sicherungseinrichtung ergänzt sein. Die Sicherungseinrichtung kann aus einer gefederten Klinke am Schlitzeingang bestehen, die von den Vorsprüngen selbst nur in den Schlitz hineingedrückt werden kann. Zum Entfernen ist zusätzlich ma­ nuelle Unterstützung notwendig.
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dar­ gestellten Ausführungsbeispiels erläutert werden. Dabei zeigt:
Fig. 1 den Endbereich des Tragarms,
Fig. 2 den Teilbereich der Filterplatte in der Seitenansicht,
Fig. 3 die Seitenansicht des Tragarms,
Fig. 4 einen Teil der Filterplatte in der Vorderansicht.
In Fig. 1 und Fig. 2 ist der Endbereich des Tragarms 10 dargestellt, der mit zwei übereinander angeordneten Schlitzen 12, 14 zur Aufnahme der Bolzen 16 und Stifte 18 versehen ist. Der waagrechte Teil 20 des Schlitzes 12 hat zum leichteren Einbringen des Bolzens 16 eine größe­ re Weite als der Teil 22 des Schlitzes 12, in dessen Endbereich 24 der Bolzen seine stabile Lage einnimmt. Um zu vermeiden, daß sich der Bolzen 16 seitlich quer zur Transportrichtung aus dem Schlitz löst, wenn die Filterplatte 26 bewegt wird, ist der Bolzen 16 mit einem vergrößerten Kopf in Form einer Scheibe 28 versehen. Im Normal­ fall genügt es, wenn bei mehreren Bolzen einer einen vergrößerten Kopf aufweist, alle weiteren Elemente können Stifte 18 sein. Obwohl im Ausführungsbeispiel Schlitze mit waagrecht und senkrechten Schlitz­ teilen 20, 22 dargestellt sind, können natürlich auch andere Schlitz­ formen angewandt werden. So sind ebenso schräge, von oben nach unten oder umgekehrt verlaufende Schlitze mit parallelen wie auch konischen Seitenflächen möglich. Konisch verlaufende Schlitze haben zudem den Vorteil, daß die Eintrittsöffnung automatisch, ohne daß Mehrarbeit notwendig ist, größere Weiten haben, was das Einsetzen der Bolzen 16 oder Stifte 18 erleichtert.
In Fig. 2 ist eine Filterplatte 26 aus Gußmaterial dargestellt. Hier reicht es auf Grund der Materialfestigkeit aus, den Bolzen 16 und den Stift 18 ohne Gewinde in der Filterplatte nur über eine Passung einzubringen.
Abhängig vom Material der Filterplatten oder deren Dicke kann es erforderlich sein, wie in Fig. 4 dargestellt, die Bolzen mit einem Gewinde 30 zu versehen. Der Einfachheit halber kommen hier Schrauben 32 mit einem Sechskantkopf 34 zum Einsatz.
Sollte die Lage der Filterplatten 26 außer über die Tragarme durch zusätzliche Führungselemente stabilisiert werden, so können auch diese Führungselemente mit Steckverbindungen seitlich oder an ihrem Fuß versehen sein. Die erfindungsgemäße Anwendung der steckbaren Tragarmverbindung ist bei Filterpressen, Rahmenpressen und Membran­ filterpressen anwendbar.
Je nach dem, welche räumlichen und baulichen Voraussetzungen zu be­ richtigen sind, kann auch nur einer von mehreren Tragarmen (10) allein oder ein oder mehrere Führungselemente steckbar mit der Filterplatte verbunden sein.

Claims (8)

1. Filterplatte mit einem oder mehreren Tragarmen (10), die seit­ lich an den Schmalseiten der Filterplatten anliegen und über Verbindungselemente mit der Filterplatte verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme (10) über eine oder mehrere Steckverbindungen mit der Filterplatte (26) verbunden sind.
2. Filterplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterplatten (26) an ihren Schmalseiten Vorsprünge aufweisen, die in die Öffnungen oder Schlitze der Tragarme (10) eingreifen.
3. Filterplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterplatten (26) Öffnungen oder Schlitze (12, 14) aufweisen, in die die an den Tragarmen (10) oder Führungsarmen angebrachten Vorsprünge eingreifen.
4. Filterplatte nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Tragarmen (10) oder Führungsarmen oder an den Filterplatten befestigten Vorsprünge Stifte (18) mit am Stift­ ende vergrößertem Endstück sind.
5. Filterplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen in den Tragarmen (10) als Schlitze (12, 14) ausgebildet sind, die einen nur einseitig offenen Endbereich (24) aufweisen.
6. Filterplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen in den Tragarmen (10) oder in den Filter­ platten (26) schlüssellochförmig ausgebildet sind.
7. Filterplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Tragarmen (10) oder Filterplatten die Vorsprünge aus schwalbenschwanz- oder T-förmigen Vorsprüngen bestehen und die Führungen an der Filterplatte (26) und/oder den Tragarmen (10) mit der entsprechenden Gegenform versehen sind.
8. Filterplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckverbindung mit einer zusätzlichen Schnellspann- oder Sicherungseinrichtung kombiniert ist.
DE19716927A 1997-04-23 1997-04-23 Filterplattenaufhängung Expired - Fee Related DE19716927C1 (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1536886A1 (de) * 1966-06-15 1970-03-12 Rittershaus & Blecher Gmbh Rahmenfilterpresse mit schraegstellbaren Rahmen
DE2618437C2 (de) * 1976-04-27 1982-11-25 Passavant-Werke AG & Co KG, 6209 Aarbergen Plattenfilterpresse
DE2743106C2 (de) * 1977-09-24 1987-05-07 Rittershaus & Blecher Gmbh, 5600 Wuppertal Filterpresse

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2743106C2 (de) * 1977-09-24 1987-05-07 Rittershaus & Blecher Gmbh, 5600 Wuppertal Filterpresse

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