DE19715375A1 - Matratze - Google Patents
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- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
Description
Die Erfindung richtet sich auf eine Matratze der im Oberbegriff des
Anspruches 1 genannten Art. Das Anwendungsgebiet der Erfindung
richtet sich insbesondere auf Matratzen wie sie für Betten Verwendung
finden.
Bei Matratzen der obengenannten Art ist es aus der US 4895352
bekannt Hohlkörper-Federelemente aus Kunststoff zu fertigen. Diese
Hohlkörper-Federelemente weisen zumindest bereichsweise eine in
Falten gelegte Wandung auf. In die Wandungen der Federelemente
sind kleine Öffnungen eingelassen, durch die die Luft begrenzt
hindurchströmen kann. Die Luft im Hohlkörper-Federelement
unterstützt dabei die Federwirkung des Federelements.
Die Luft tritt also bei einer Belastung, wie gewünscht nur langsam aus
dem Hohlkörper-Federelement aus. Dieses bringt jedoch den Nachteil
mit sich, daß die Luft auch nur ebenso langsam wieder in das
Hohlkörper-Federelement zurückströmen kann, wenn das Federelement
entlastet wird und das Hohlkörper-Federelement sich in seine
Ausgangsform zurückstellt. Die beschriebenen Hohlkörper-Fe
derelemente weisen also ein sehr schlechtes Rückstellungsverhalten
auf.
Aus dem GM 74 29 916 ist es bekannt dicht nebeneinanderstehende
Drahtfederelemente zwischen einer oberen Auflage und einer unteren
Auflage anzuordnen. Hierbei ist zum einen das hohe Gewicht der
Drahtfederelemente und zum anderen die starke Abnutzung der
Auflagen von Nachteil. Die starke Abnutzung ist dabei dadurch
bedingt, daß die Drahtfederelemente bei der Benutzung der Matratze
an dem weichen Material der Auflage mechanisch entlang reiben und
dadurch die Auflage langsam zerstört wird.
Bei einer weiteren bekannten Matratze ist es aus der DE 44 35 234 C1
bekannt, die Federelemente in Taschen aus einem Hüllmaterial wie
z. B. Fließ einzubringen. Dadurch wird zwar die Abnutzung der
Auflagen verlangsamt, die Produktion der Matratze wird jedoch
aufgrund der größeren Anzahl an Produktionsschritten erheblich
aufwendiger.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun eine Matratze
herzustellen, die die genannten Nachteile vermeidet, und die einen
guten Liegekomfort bietet.
Dies wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des
Anspruches 1 genannten Maßnahmen erreicht, denen folgende
besondere Bedeutung zukommt.
Die Besonderheit der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß
Öffnungen in den Hohlkörper-Federelementen vorgesehen sind, die mit
einem Ventilteil zusammenwirken durch welches sie in
Luftauslaßrichtung zumindest teilweise verschließbar sind. Dadurch
wird es erreicht, daß die Luft bei Entlastung des Hohlkörper-Fe
derelementes wieder schnell durch die Lufteinlaß-Öffnungen in den
Innenraum des sich zurückstellenden Hohlkörper-Federelementes
zurückströmen kann, während die Luft bei belastetem Hohlkörper-Fe
derelement nur langsam durch die Luftauslaß-Öffnungen aus strömen
kann. Die erfindungsgemäße Matratze erhält dadurch hervorragende
Rückstelleigenschaften, und weist gleichzeitig eine hervorragende,
luftunterstützte Federwirkung auf.
Nach Anspruch 3 ist es nützlich, wenn das Ventilteil innen im
Hohlkörper-Federelement angeordnet ist. So kann es z. B. als
Ventil-Lippe direkt hinter einer Öffnung angeordnet sein.
Bei bestimmten Ausführungsformen kann es jedoch gemäß Anspruch 4
von Vorteil sein, das Ventilteil in einer Baugruppe anzuordnen die
dann als ganzes an einer Öffnung angebracht ist und mit dieser
zusammenwirkt.
Ebenfalls von Vorteil kann es sein, wenn über die mit dem Ventilteil
zusammenwirkende Öffnung, gemäß Anspruch 7, sowohl das langsame
Aus strömen der Luft bei Belastung des Federelementes erfolgt, als wie
auch das schnelle wieder Einströmen von Luft wenn sich das
Federelement bei Entlastung wieder zurückstellt.
Durch die Verwendung von Kunststoff als Material für die
Hohlkörper-Federelemente nach Anspruch 9 wird, neben einer
Gewichtsersparnis, eine lange Lebensdauer der Matratze erreicht, da
der Unterschied in der Materialhärte zwischen der oberen bzw. der
unteren Auflage und den Federelementen minimiert ist und somit der
Abrieb an den Auflagen durch die Federelemente vernachlässigbar
wird. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Matratze ist der
geringe produktionstechnische Aufwand, der zur Herstellung einer
solchen Matratze nötig ist. Als besonders günstige Kunststoffe für
diese Anwendung haben sich Polyethylen 30/20D, thermoplastische
Vulkanisate (TPV) und Polyester-Elastomer (TPE-E) erwiesen.
Nach Anspruch 10 kann es von Vorteil sein, wenn die Matratze Zonen
unterschiedlicher Härte aufweist. Dazu werden vorteilhafterweise
Hohlkörper Federelemente unterschiedlicher Federhärte in den
einzelnen Zonen angeordnet. Die unterschiedliche Federhärte der
Hohlkörper-Federelemente kann dabei einerseits durch die Auswahl
des Materials und dessen Stärke beeinflußt werden, und andererseits
durch eine Variation in der Größe der Luftauslaß Öffnung.
So kann z. B. durch die Verwendung von niedrig-elastischem Material
eine größere Federhärte voreingestellt werden als bei Verwendung von
hoch-elastischem Material.
Gemäß Anspruch 11 ist es von Vorteil, wenn die Öffnungen durch ein
geräuschdämpfendes Mittel abgedeckt sind, um lästige Pfeifgeräusche
an den Öffnungen bei Belastungswechsel zu vermeiden.
Vorteilhaft nach Anspruch 14 ist es, wenn ein Mittel vorgesehen ist
das die Hohlkörper-Federelemente in ihrer Lage und Position
zueinander und gegenüber den Auflagen stabilisiert. Ein derartiges
Mittel kann z. B. eine Platte oder ein Gitter sein, welches die
Hohlkörper-Federelemente in gleichem Abstand zueinander hält.
Nach Anspruch 15 ist es günstig, wenn die Hohlkörper-Federelemente
an ihren beiderseitigen Enden Zapfen aufweisen mittels denen sie mit
den Auflagen verbunden werden können. Dadurch wird es erreicht, daß
die oberen und unteren Enden der Hohlkörper-Federelemente nur
geringe Bewegungen relativ zu den Auflagen vollführen, so daß auch
durch diese Maßnahme die Abnutzung der Auflagen minimiert wird.
Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und den
Zeichnungen. In den Zeichnungen ist die Erfindung in drei
Ausführungsbeispielen dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Matratze,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Hohlkörper-Federelements einer
zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Matratze,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Hohlkörper-Federelements der
ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Matratze,
Fig. 4 eine Kopfansicht eines Hohlkörper-Federelements der
ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Matratze,
Fig. 5 Eine Seitenansicht eines Hohlkörper-Federelements einer
dritten Ausführungsform im Ausschnitt.
Wie der Zeichnung zu entnehmen ist, handelt es sich bei der Erfindung
um eine Matratze (10). Bei dieser Matratze (10) sind zwischen einer
oberen und einer unteren Auflage (11, 12) Hohlkörper-Federelemente
(13) angeordnet, wobei die Auflagen (11, 12) jedoch auch entfallen
könnten. Die Matratze ist in der Regel noch von wenigstens einer
Stofflage umhüllt, die jedoch in der Zeichnung nicht wiedergegeben
ist. Ebenso können die Auflagen (11, 12) noch mit Matten aus z. B.
Roßhaar oder Schurwolle abgedeckt werden.
Die Hohlkörper-Federelemente (13) weisen in diesem
Ausführungsbeispiel eine zylindrische Form auf, was aber keine
Notwendigkeit darstellt, und sind aus Kunststoff gefertigt. Die
Wandungen (20) der Hohlkörper-Federelemente (13) sind
bereichsweise (Fig. 2) oder vollständig (Fig. 1 u. 3) als Faltenbalg
(17) ausgeführt, wobei die durch die einzelnen Falten aufgespannten
Ebenen in diesem Ausführungsbeispiel senkrecht zur Längsachse der
Hohlkörper-Federelemente (13) liegen. Legt sich eine Person auf die
Matratze so werden die Hohlkörper-Federelemente (13) in
Abhängigkeit von dem auf ihnen lastenden Gewicht
zusammengedrückt, wobei das Material diesem Zusammendrücken
entgegenwirkt. Die zumindest teilweise als Faltenbalg (17)
ausgebildete Wandung (20) der Hohlkörper-Federelemente (13)
unterstützt dabei das gerichtete Zusammenfahren der Hohlkörper-Fe
derelemente (13) und erhöht gleichzeitig die Stabilität der
Hohlkörper-Federelemente (13). In einem ersten Ausführungsbeispiel
in Fig. 1 und 3 sind kopfseitig Öffnungen (16) in den Hohlkörper-Fe
derelementen vorgesehen. In einer zweiten und dritten
Ausführungsform (Fig. 2 und 5) sind diese Öffnungen (16) in einem
zentralen Bereich seitlich in die Wandung (20) der Hohlkörper-Fe
derelemente (13) eingelassen.
Die Öffnungen (16) sind dabei in einen Öffnungsquerschnitt (24) und
einen weiteren Öffnungsquerschnitt (25) aufgeteilt, wobei diese
Öffnungsquerschnitte von einander getrennt sein können (siehe Fig. 2
und 3) oder auch in ein und derselben Öffnung (16) (siehe Fig. 5)
liegen können.
Durch die Öffnungsquerschnitte (25) kann, bei einer Belastung der
Hohlkörper-Federelemente (13), Luft aus dem Innenraum (21)
derselben entweichen und bei einer Entlastung in die, sich in die
Ausgangsstellung zurückstellenden Hohlkörper-Federelemente (13)
zurückströmen. Die Größe des Öffnungsquerschnitts (25) bestimmt
dabei neben dem gewählten Material und seiner Stärke die
Dämpfungseigenschaft der Hohlkörper-Federelemente (13).
In den Zeichnungen nicht wiedergegeben ist die Tatsache, daß durch
eine Variation der Größe des Öffnungsquerschnitts (25) innerhalb
verschiedener Zonen der Matratze, sich auf einfache Weise Zonen
verschiedener Härte in der Matratze erzeugen lassen. Natürlich kann
auch das Material und/oder die Wandungsstärke der Hohlkörper-Fe
derelemente je nach Zone verschieden gewählt sein, um
unterschiedliche Härtezonen zu erzeugen.
Insbesondere bei einem sehr klein ausgeführten Öffnungsquerschnitt
(25) verursacht das Ein- und Ausströmen der Luft ein pfeifendes
Geräusch. Dem wird in einfachster Weise dadurch begegnet, das außen
an dem Öffnungsquerschnitt (25) ein schallschluckendes oder auch
schalldämpfendes Mittel (23) vorgesehen ist, welches die
unangenehmen Geräusche unterdrückt. Die Position eines solchen
Mittels (23) ist in den Fig. 2-4 dargestellt, wobei auch andere
Anordnungen möglich sind. Das Mittel (23) kann z. B. durch Aufkleben
an dem Hohlkörper-Federelement (13) angebracht werden.
In den Zeichnungen nicht dargestellt, aber im Sinne der vorliegenden
Erfindung ist es, wenn das Mittel (23) identisch mit den Auflagen (11,
12) oder einem Ausrichtungsmittel (18) ist, nämlich dann, wenn diese
aus einem entsprechenden schallschluckenden/schalldämpfendem
Material gefertigt sind und sie die Öffnungen (16) abdecken.
Die einzelnen Hohlkörper-Federelemente (13) sind in dem
Ausführungsbeispiel in Fig. 1 noch durch ein plattenartiges
Ausrichtungsmittel (18) in ihrer Lage stabilisiert. Die einzelnen
Hohlkörper-Federelemente (13) durchlaufen dabei die Durchführung
(19) des Ausrichtungsmittels (18). Die Durchführungen (19) sind dabei
entsprechend den Abständen der einzelnen Federelemente im
Ausrichtungsmittel (18) angeordnet. Es bleibt an dieser Stelle noch zu
erwähnen, daß das Ausrichtungsmittel (18) z. B. auch nur aus einzelnen
Stegen bestehen kann, die je zwischen zwei einzelnen Hohlkörper-Fe
derelementen (13) befestigbar sind, und diese miteinander
verbinden. Ebenso können die Hohlkörper-Federelemente (13) ganz in
Schaumstoff eingefaßt sein, oder sie könnten auch derart dicht
angeordnet sein, so daß sie sich gegenseitig abstützen.
Weiterhin sind in den Hohlkörper-Federelementen (13) noch Elemente
(26) vorgesehen, die in den dargestellten Ausführungsbeispielen als
Ventil-Lippe (26) ausgeführt sind und die mit den
Öffnungsquerschnitten (24) zusammenwirken. Die Ventil-Lippe (26)
ist in diesem Ausführungsbeispiel im Innenraum des Hohlkörper-Fe
derelements (13) angeordnet. Der Öffnungsquerschnitt (24)
ermöglicht ein schnelles ansaugen der Luft, in dem Fall, daß das
Hohlkörper-Federelement (13) entlastet wird, und verbessert damit
erheblich die Rückstelleigenschaften der Matratze. Bei einer
Belastung, d. h. bei einem unter Druck setzen des Hohlkörper-Fe
derelements (13), verhindert die Ventil-Lippe (26) ein entweichen
der Luft aus dem Innenraum (21) über den Öffnungsquerschnitt (24).
Die Luft kann demnach nur über den Öffnungsquerschnitt (25)
entweichen, aber über die Öffnungsquerschnitte (24, 25) wieder in den
Innenraum (21) einströmen. Es könnte jedoch auch sinnvoll sein den
Öffnungsquerschnitt (25) ebenfalls unidirektional auszugestalten, so
daß nur ein Ausströmen der Luft über diesen möglich ist.
In dem Ausführungsbeispiel in Fig. 5 sind beide Öffnungsquerschnitte
(24, 25) zusammen in einer Öffnung (16) angeordnet. Zur
erfindungsgemäßen Funktion weist die Ventil-Lippe (26) einen
Ausschnitt (27) auf, der den Öffnungsquerschnitt (25) ausspart, wenn
die Ventil-Lippe (26) gegen die Öffnung (16) gepreßt ist.
In einem in den Zeichnungen nicht dargestellten Ausführungsbeispiel
kann die Ventil-Lippe (26) ein gewelltes Randprofil aufweisen,
wodurch der Öffnungsquerschnitt (25) ebenfalls an die Peripherie der
Öffnung (16) verlagert wird.
Die in Fig. 2 dargestellte ventilartige Kombination (16, 26) kann
direkt bei der Produktion mit dem Kunststoffspritzvorgang erzeugt
werden, wobei zuerst das eigentliche Hohlkörper-Federelement (13)
gespritzt wird und daran anschließend die Ventil-Lippe (26) im
Hohlkörper-Federelement (13) angespritzt wird. Die Ventil-Lippe (26)
kann aber auch in einem Anbauteil vorgesehen sein, welches
nachträglich montiert wird.
An ihrem oberen und unteren Ende weisen die Hohlkörper-Fe
derelemente (13) jeweils einen Zapfen (15/23) auf, der in eine
Aufnahme (14) der oberen/unteren Auflage (11, 12) einsteckbar ist,
und dadurch das Hohlkörper-Federelement (13) in einer bestimmten
Position an den Auflagen (11, 12) fixiert.
Es bleibt nun noch zu bemerken, das die hier wiedergegebene
Ausführungsform nur eine beispielhafte Verwirklichung der Erfindung
darstellt. Diese ist jedoch nicht darauf beschränkt.
So kann das Element (26) auch als Ventil-Körper, z. B. als Kugel- oder
als Kegelkörper ausgeführt sein.
10
Matratze
11
obere Auflage
12
untere Auflage
13
Federelement/Hohlkörper-Federelement
14
Aufnahme
15
Zapfen
16
Öffnung
17
Faltenbalg
18
Ausrichtungsmittel
19
Durchführung (im Ausrichtungsmittel)
20
Wandung (des Hohlkörper-Federelements)
21
Innenraum (des Hohlkörper-Federelements)
22
Zylindrischer Bereich (des Hohlkörper-Federelements)
23
Mittel
24
Öffnungsquerschnitt
25
Öffnungsquerschnitt
26
Element/Ventil-Lippe
27
Ausschnitt
Claims (19)
1. Matratze, welche zwischen einer oberen Auflage (11) und einer
unteren Auflage (12) punktuell stützende Hohlkörper-Fe
derelemente (13) enthält, die bei Belastung entgegen ihrer
Federkraft zusammendrückbar sind, und die bei Entlastung
wieder in ihre Ausgangsstellung zurückkehren,
und die Hohlkörper-Federelemente (13) einen, durch eine Wandung (20) begrenzten Innenraum (21) aufweisen in dem sich Luft befindet, die die Federwirkung der Hohlkörper-Fe derelemente (13) unterstützt,
und die Wandung (20) der Hohlkörper-Federelemente (13) wenigstens bereichsweise als stabilisierender Faltenbalg (17) ausgebildet ist,
wobei die Hohlkörper Federelemente (13) von Luft durchströmbare Öffnungen (16) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein, zumindest mit einem Teil der Öffnungen (16) zusammenwirkendes, die Luftdurchströmbarkeit am Öffnungsquerschnitt (24, 25) regulierendes Element (26) vorgesehen ist,
welches bei einer Belastung der Hohlkörper-Federelemente (13) den Öffnungsquerschnitt (24), unter Kompression der in den Hohlkörper-Federelementen (13) enthaltenen Luft verschließt, jedoch einen weiteren Öffnungsquerschnitt (25) freiläßt,
und das bei einer Entlastung der Hohlkörper-Federelemente (13) den Öffnungsquerschnitt (24, 25) der Öffnungen (16) freigibt.
und die Hohlkörper-Federelemente (13) einen, durch eine Wandung (20) begrenzten Innenraum (21) aufweisen in dem sich Luft befindet, die die Federwirkung der Hohlkörper-Fe derelemente (13) unterstützt,
und die Wandung (20) der Hohlkörper-Federelemente (13) wenigstens bereichsweise als stabilisierender Faltenbalg (17) ausgebildet ist,
wobei die Hohlkörper Federelemente (13) von Luft durchströmbare Öffnungen (16) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein, zumindest mit einem Teil der Öffnungen (16) zusammenwirkendes, die Luftdurchströmbarkeit am Öffnungsquerschnitt (24, 25) regulierendes Element (26) vorgesehen ist,
welches bei einer Belastung der Hohlkörper-Federelemente (13) den Öffnungsquerschnitt (24), unter Kompression der in den Hohlkörper-Federelementen (13) enthaltenen Luft verschließt, jedoch einen weiteren Öffnungsquerschnitt (25) freiläßt,
und das bei einer Entlastung der Hohlkörper-Federelemente (13) den Öffnungsquerschnitt (24, 25) der Öffnungen (16) freigibt.
2. Matratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Element im Bereich des Öffnungsquerschnitts (24) angeordnet
ist.
3. Matratze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Element innen im Hohlkörper-Federelement (13) angeordnet
ist.
4. Matratze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Element (26) in einem
separaten Anbauteil angeordnet ist, das im Bereich des
Öffnungsquerschnitts (24) angeordnet ist und mit diesem
zusammenwirkt.
5. Matratze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Element (26) ein Ventil-Körper
ist.
6. Matratze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Element (26) eine Ventil-Lippe
ist.
7. Matratze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungsquerschnitte (24, 25)
gemeinsam in einer Öffnung angeordnet sind.
8. Matratze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnungsquerschnitt (24)
größer ist als der Öffnungsquerschnitt (25), wobei der maximal
mögliche Luftdurchlaß durch den Öffnungsquerschnitt (24)
größer ist als derjenige durch den Öffnungsquerschnitt (25).
9. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hohlkörper-Federelemente (13) aus
Kunstoff gefertigt sind.
10. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Matratzenkörper Zonen
unterschiedlichster Federhärte aufweist, wobei in den einzelnen
Zonen Hohlkörper-Federelemente (13), unterschiedlichster
Wandungsstärke und/oder verschiedenartigen Materials
angeordnet sind.
11. Matratze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß außen auf dem Hohlkörper-Fe
derelement (13), vor den Öffnungen (16), akustisch
dämpfende Mittel (23) vorgesehen sind.
12. Matratze nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das
Mittel (23) aus einem retikulierten Schaum besteht.
13. Matratze nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch
gekennzeichnet, daß das Mittel (23) aus einem offenzelligen
Polyurethanschaum besteht.
14. Matratze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß eine zentrales Ausrichtungsmittel
(18) vorgesehen ist, das Durchführungen (19) für die
Hohlkörper-Federelemente (13) aufweist, und das der
Positionierung der Hohlkörper-Federelemente (13) dient.
15. Matratze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper-Federelemente (13)
an ihren oberen und unteren Enden Zapfen (15) aufweisen, die in
Aufnahmen (14) einsteckbar sind, die in die Auflagen (11, 12)
eingelassen sind.
16. Matratze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper-Federelemente (13)
einen oberen und einen unteren Faltenbalg (17) aufweisen,
zwischen denen ein glattwandiger zylindrischer Bereich (22)
angeordnet ist.
17. Matratze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper-Federelemente (13)
aus Polyethylen 30/20D gefertigt sind.
18. Matratze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper-Federelemente (13)
aus einem thermoplastischen Vulkanisat (TPV) gefertigt sind.
19. Matratze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper-Federelemente (13)
aus einem Polyester-Elastomer (TPE-E) gefertigt sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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