DE19715119A1 - Leitungsstück, insbesondere Rohrformstück bzw. Fitting - Google Patents
Leitungsstück, insbesondere Rohrformstück bzw. FittingInfo
- Publication number
- DE19715119A1 DE19715119A1 DE19715119A DE19715119A DE19715119A1 DE 19715119 A1 DE19715119 A1 DE 19715119A1 DE 19715119 A DE19715119 A DE 19715119A DE 19715119 A DE19715119 A DE 19715119A DE 19715119 A1 DE19715119 A1 DE 19715119A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- opening
- pipe
- line
- wall
- inner sleeve
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000005553 drilling Methods 0.000 claims description 8
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims description 8
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 8
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 4
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 claims description 3
- 238000004891 communication Methods 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 7
- 239000004698 Polyethylene Substances 0.000 description 6
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 5
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 5
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 3
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 3
- -1 polyethylene Polymers 0.000 description 3
- 229920000573 polyethylene Polymers 0.000 description 3
- 238000009412 basement excavation Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 2
- 229920002635 polyurethane Polymers 0.000 description 2
- 239000004814 polyurethane Substances 0.000 description 2
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 2
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 2
- 239000004753 textile Substances 0.000 description 2
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 2
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910000639 Spring steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000000052 comparative effect Effects 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 230000002950 deficient Effects 0.000 description 1
- 239000003673 groundwater Substances 0.000 description 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N iron Substances [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000010871 livestock manure Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000005058 metal casting Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L55/00—Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
- F16L55/10—Means for stopping flow in pipes or hoses
- F16L55/11—Plugs
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S285/00—Pipe joints or couplings
- Y10S285/901—Cap closures
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S285/00—Pipe joints or couplings
- Y10S285/906—Equivalents
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T29/00—Metal working
- Y10T29/49—Method of mechanical manufacture
- Y10T29/49826—Assembling or joining
- Y10T29/49881—Assembling or joining of separate helix [e.g., screw thread]
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T29/00—Metal working
- Y10T29/49—Method of mechanical manufacture
- Y10T29/49826—Assembling or joining
- Y10T29/49904—Assembling a subassembly, then assembling with a second subassembly
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Branch Pipes, Bends, And The Like (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Leitungsstück, insbesondere ein
Rohrformstück bzw. ein Fitting, welches dazu befähigt ist, in einer
Öffnung in einer Wandung vorzugsweise eines Fluidcontainers oder
dergleichen eingebaut zu werden.
Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein Leitungsstück zur Ver
wendung bei einem ausgekleideten Behälter, beispielsweise einer ausge
kleideten Leitung, insbesondere einer ausgekleideten Rohrleitung.
Ferner bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Anbringen
eines Leitungsstücks, insbesondere eines Rohrformstücks bzw. Fittings
an einer ausgekleideten Leitung, insbesondere einer ausgekleideten Rohr
leitung mit einer Hauptleitung und einer hierin befindlichen Ausklei
dung.
Um Leckagen in vorhandenen Metallrohren abzuhelfen, beispielsweise in
Leitungen von unterirdisch verlegten Gas- oder Wasser-Hauptver
sorgungssystemen, ist es allgemein üblich, das Innere der vorhandenen
Hauptleitungen mit Auskleidungen zu versehen. Dies vermeidet die
Notwendigkeit für einen Austausch der Leitungen und für ein ausgedehn
tes Ausschachten oder Ausheben, womit ein Austausch verbunden sein
kann. Gegenwärtig weisen die Auskleidungen eine von zwei Formen
auf: Schlauchauskleidung oder PE-Auskleidung. Eine Schlauchausklei
dung wird aus einer Textilhülse gebildet, welche mit Harz imprägniert
wird, wenn sie in die Hauptleitung hineingezogen wird. Wenn einmal
die Auskleidung eingebaut ist, wird sie mit Dampf unter Druck gesetzt,
was sowohl gewährleistet, daß ein enger Kontakt der Auskleidung mit
der Innenseite der Wandung der Hauptleitung erfolgt, als auch gewähr
leistet, daß das Harz aushärtet. Schlauchauskleidungen sind vergleichs
weise dünn, in typischer Weise 2-4 mm, und sie sind von einer sich
ändernden Flexibilität, wenn sie ausgehärtet sind. Die Auskleidungen,
welche harzimprägnierte Textilhülsen sind, weisen aufgerauhte innere
und äußere Flächen auf. Eine PE-Auskleidung weist Abschnitte einer
Polyurethan-Leitung bzw. eines Polyurethan-Rohrs auf, wobei diese
Abschnitte in die Hauptleitung hineingezogen werden. Weil die PE-
Auskleidung in der Hauptleitung bzw. in dem Hauptrohr getragen wird,
welches die Auskleidung gegenüber Beanspruchungen durch Erde und
Druck schützt, kann die verwendete Polyethylenleitung bzw. das ver
wendete Polyethylenrohr dünner sein als es eine solche Leitung bzw. ein
solches Rohr erfordern würde, um ein Ersatz für die Hauptleitung zu
sein. Um eine satte Anlage zwischen der Hauptleitung und der Ausklei
dung zu erzielen, wird die letztere verformt oder anderweitig im Durch
messer reduziert, bevor sie in die Hauptleitung hineingezogen wird, und
sodann wird sie, wenn sie sich in der Position innerhalb der Hauptlei
tung befindet, mittels Druckluft expandiert, um sie zu ihrem ursprüng
lichen Durchmesser zurückzubringen.
Bei Pipeline-Systemen besteht oftmals eine Notwendigkeit, eine An
schlußleitung mit einer Hauptversorgungsleitung zu verbinden oder ein
bereits an Ort und Stelle befindliches schadhaftes Leitungsstück zu er
setzen. In beiden Fällen wird das Leitungsstück in ein Loch eingesetzt,
das in die Wandung des Hauptrohres gebohrt wird, und es ist wesent
lich, daß eine gute, sichere Abdichtung zwischen dem Leitungsstück und
der Rohrwandung vorgesehen wird. Wenn das Hauptrohr ausgekleidet
worden ist, gibt es insbesondere eine Schwierigkeit hinsichtlich eines
Sicherstellens, daß das Leitungsstück bzw. Rohrformstück sowohl bezüg
lich der Auskleidung als auch bezüglich des Hauptrohres genau abge
dichtet ist. Eine Leckage zwischen der Auskleidung und dem Hauptrohr
bei dem Leitungsstück bzw. Rohrformstück ist unerwünscht.
Das übliche Verfahren zum Anbringen eines Leitungsstückes oder Rohr
formstückes an einem Metall-Hauptrohr für eine Anschlußverbindung
besteht darin, das Leitungsstück bzw. Rohrformstück an das Rohr im
Bereich eines Loches anzuschweißen oder anzuschrauben, welches in die
Wandung des Rohres gebohrt ist. Im Falle eines aus Polyethylen be
stehenden Hauptrohres kann ein Leitungsstück an die Rohrwandung
geschweißt werden. Keines dieser Verfahren ist für ausgekleidete Metall
rohre geeignet.
Die Schwierigkeit des Anbringens eines Leitungsstücks bzw. Rohr
formstücks bzw. Fittings wird ferner noch durch die Anforderung ver
kompliziert, die allgemein bei öffentlichen Versorgungen für Anschluß
verbindungen besteht, nämlich, daß diese "live" auszuführen sind, so
daß der Strom des Gases oder Wassers in der Hauptleitung nicht unter
brochen wird.
Die Verwendung von Dichtungen mit Leitungsstücken bzw. Fittings ist
bereits vorgeschlagen worden. In unserer PCT-Anmeldung
PCT/GB93/00195 ist ein derartiges Leitungsstück bzw. Fitting und eine
Vorrichtung sowie ein Verfahren zum Installieren des Leitungsstücks
bzw. Fittings in einer Öffnung beschrieben, die durch eine Wand eines
Fluidcontainers begrenzt wird. Das Leitungsstück bzw. Fitting weist
einen im wesentlichen rohrförmigen Körper auf, der einen nach auswärts
konisch erweiterten Endbereich definiert, der durch die Öffnung einsetz
bar ist, ferner weist das Leitungsstück bzw. Fitting einen verformbaren
Kragen auf, welcher eine Dichtung bildet und um den rohrförmigen
Körper herum gleitbar bzw. verschiebbar angeordnet ist. Der konisch
erweiterte Endbereich und der Kragen sind so dimensioniert, daß der
Kragen nach auswärts dadurch expandiert werden kann, daß er auf den
konisch erweiterten Endbereich geschoben wird. In seinem nicht expan
dierten Zustand ist der Kragen durch die Öffnung einsetzbar und, wenn
er bis zu seinem maximalen Durchmesser expandiert ist, ist er größer
als der Durchmesser der Öffnung. Der expandierte Kragen liefert eine
dichte Abdichtung bei der Öffnung. In dem Falle, daß sich die Öffnung
in einer ausgekleideten Leitung bzw. einem ausgekleideten Rohr befin
det, dichtet der expandierte Kragen das Leitungsstück bzw. das Fitting
an der Hauptleitung und der Auskleidung ab. In der Praxis wird dieses
Leitungsstück bzw. Fitting gegenwärtig mit einer Öffnung von entweder
3/4 Inch (19,05 mm) oder 1 Inch (25,40 mm) im Durchmesser aus
geführt. Während das Leitungsstück bzw. Fitting mit einer solchen
Größe der Öffnung eine gute Abdichtung bei Öffnungen ergibt, welche
die Größen aufweisen, die gefordert werden, um sie in die Rohrleitung
zu bohren, um das Leitungsstück bzw. das Fitting aufzunehmen, können
größere Abmessungen des Leitungsstücks bzw. Fittings nicht in zufrie
denstellender Weise installiert werden. Dies ergibt sich wegen Ein
schränkungen bei der Abmessung der Öffnung, welche in der Wandung
des Rohres ausgebildet werden kann. Beispielsweise kann ein Loch, das
in der Wandung eines Gußeisenrohres ausgebildet wird, normalerweise
nicht größer sein als 1/4 der Bohrung des Rohres. Ferner ergeben grö
ßere Öffnungen eine Schwierigkeit hinsichtlich des zufriedenstellenden
Abdichtens des Kragens an dem Rohr wegen der Krümmung der Rohr
wandung, welche dazu Anlaß geben kann, daß einige Teile des Kragens
überkomprimiert werden und andere unterbelastet werden.
Es liegt daher eine Notwendigkeit für ein Leitungsstück bzw. ein Fitting
von einer größeren Öffnungs- oder Bohrungsgröße vor, beispielsweise
einer Bohrungsgröße von 2 Inch (50,8 mm) im Durchmesser, welches in
Leitungen zu installieren ist, beispielsweise Hauptgasleitungen für An
schlußverbindungen. Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, diese
Notwendigkeit zu erfüllen.
Somit liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein ver
bessertes Leitungsstück, insbesondere Rohrformstück bzw. Fitting zu
schaffen, welches dazu befähigt ist, in einer Öffnung in einer Wandung
insbesondere eines Fluidcontainers oder dergleichen eingebaut zu
werden.
Gemäß einem ersten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist ein
Leitungsstück, insbesondere Rohrformstück bzw. Fitting vorgesehen,
welches dazu befähigt ist, in einer Öffnung in einer Wandung insbeson
dere eines Fluidcontainers oder dergleichen eingebaut zu werden, wobei
dieses Leitungsstück aufweist: Ein inneres Hülsenelement und ein äu
ßeres Hülsenelement, wobei diese Hülsenelemente koaxial zueinander
sind und zum Zwecke einer relativen axialen Bewegung untereinander
verbunden sind, sowie eine geschlitzte, schraubenförmig gewundene
Scheibe, wobei das innere Hülsenelement einen Endbereich aufweist, der
durch die Öffnung hindurch einsetzbar ist, wobei das äußere Hülsen
element eine ringförmige Lager- bzw. Stützfläche aufweist, welche zu
dem Endbereich benachbart und dazu befähigt ist, eine erste von zwei
einander gegenüberliegenden Flächen der Wandung um den Umfang der
Öffnung herum zu überragen, und wobei die geschlitzte Scheibe an dem
Endbereich, der Lager- bzw. Stützfläche gegenüberliegend, gehalten ist
und sich um den Endbereich herum, der Lager- bzw. Stützfläche ge
genüberliegend, erstreckt, von einem größeren Außendurchmesser als
die Öffnung ist, jedoch durch diese hindurch durch Winden in der Weise
einsetzbar ist, daß sie die zweite der einander gegenüberliegenden
Flächen der Wandung überragt, sowie zu einem ringförmigen Ineingriff
gelangen mit der zweiten Fläche durch relative axiale Bewegung des
inneren Hülsenelements und des äußeren Hülsenelements zusammen
drückbar ist, derart, daß die Wandung um die Öffnung herum zwischen
der Scheibe und der Lager- bzw. Stützfläche ergriffen ist, um hierdurch
die Verbindung zwischen dem Leitungsstück bzw. Fitting und der Wan
dung abzudichten.
Das Leitungsstück bzw. Fitting kann in einer Öffnung in der Wandung
einer Leitung bzw. eines Rohres eingebaut werden, welches ausgeklei
det sein kann oder welches nicht ausgekleidet sein kann. Wenn die
Leitung bzw. das Rohr ausgekleidet ist, können die geschlitzte Scheibe
und die Lager- bzw. Stützfläche an der inneren Fläche bzw. der äußeren
Fläche der Auskleidung um eine Öffnung für das Leitungsstück in der
Auskleidung herum angreifen. Es kann eine Dichteinrichtung vorgesehen
sein, um mit der äußeren Fläche der Leitung bzw. des Rohres in Ein
griff zu gelangen und um das äußere Hülsenelement in Bezug auf jene
Fläche der Leitung bzw. des Rohres abzudichten.
Für die Anwendung bei einer ausgekleideten Leitung bzw. einem ausge
kleideten Rohr kann die Lager- bzw. Stützfläche des äußeren Hülsen
elements flach oder im wesentlichen flach sein. Weil die Auskleidung
der Leitung bzw. des Rohres flexibel ist, kann sie in eine abdichtende
Berührung mit der Lager- bzw. Stützfläche abgeflacht werden, wenn die
geschlitzte Scheibe zusammengedrückt wird. In ahnlicher Weise kann
durch Zusammendrücken der geschlitzten Scheibe in einen flachen,
ringförmigen Zustand es der Scheibe ermöglicht werden, eine vollstän
dige ringförmige Abdichtungsberührung mit der Auskleidung zu erge
ben. Weil diese flache Abdichtungsberührung innerhalb und außerhalb
der Auskleidung möglich ist, ist die Krümmung der Hauptleitung bzw.
des Hauptrohres von keiner Konsequenz und es ist infolgedessen mög
lich, daß die das Leitungsstück aufnehmende Öffnung in Bezug auf den
Durchmesser der Leitung bzw. des Rohres verhältnismäßig groß ist.
Infolgedessen kann das Leitungsstück bzw. Fitting von einer verhältnis
mäßig großen Abmessung sein.
Die Lager- bzw. Stützfläche kann ringförmig gefurcht oder gerieft sein,
um ihren Kontaktbereich mit der ersten Fläche der Wandung zu ver
größern.
Im Inneren des inneren Hülsenelements kann ein Loch durch das Lei
tungsstück für eine Kommunikation mit einem Loch einer Anschluß
leitung bzw. eines Anschlußrohres oder einer anderen Zusatzeinrichtung
vorgesehen sein, die mit dem Leitungsstück zu verbinden ist. Aus dem
Vorangehenden ist verständlich, daß für die Anbringung des Lei
tungsstücks an einer ausgekleideten Leitung bzw. einem ausgekleideten
Rohr das durch das Leitungsstück mittels der inneren Hülse vorgesehene
Loch in Bezug auf den Durchmesser der Leitung bzw. des Rohres von
einem relativ großen Durchmesser sein kann.
Ein Stopfen kann in entfernbarer Weise in dem inneren Hülsenelement
angeordnet sein. Der Stopfen kann in dem inneren Hülsenelement für
eine Installierung des Leitungsstücks in der Öffnung angeordnet sein.
Dies ist wünschenswert, wenn zum Beispiel das Leitungsstück in einer
Hauptgas- oder Hauptwasser-Versorgungsleitung für eine Anschlußver
bindung installiert wird, die in Bezug auf die Hauptleitung bzw. das
Hauptrohr "live" auszuführen ist. Wenn das Leitungsstück verbunden
und mit der Hauptleitung bzw. mit dem Hauptrohr abgedichtet worden
ist, kann der Stopfen entfernt werden. Der Stopfen kann entfernt
werden, nachdem eine Anschlußleitung bzw. ein Anschlußrohr oder eine
andere Zusatzeinrichtung mit dem Leitungsstück verbunden worden ist.
In zweckmäßiger Weise ist für den Stopfen ein verschraubbarer Eingriff
mit dem inneren Hülsenelement vorgesehen. Der Stopfen kann dazu
befähigt sein, einen Schlüssel oder eine andere geeignete Drehvorrich
tung aufzuweisen, welcher oder welche an ihm angebracht ist, um ihn
relativ zu dem inneren Hülsenelement zu drehen und um ferner jenes
Element zu drehen, um die geschlitzte Scheibe durch die Öffnung hin
durch zu winden, wenn das Leitungsstück installiert wird.
Vorzugsweise erstreckt sich die geschlitzte Scheibe durch eine voll
ständige schraubenförmige Windung hindurch und ist in der Weise an
geordnet, um in einen flachen Zustand zusammengedrückt zu werden,
bei welchem einander gegenüberliegende Enden in einer koplanaren, in
Anschlag gelangenden Beziehung sind oder im wesentlichen in einer
solchen Beziehung sind, wodurch eine im wesentlichen kontinuierliche
ringförmige Berührung mit der zweiten Fläche der Wandung vorgesehen
wird, welche die Öffnung enthält. Einander gegenüberliegende Enden
der geschlitzten Scheibe oder zumindest ein vorderes Ende von ihr sind
oder ist vorzugsweise radial nach einwärts verjüngt, um den Eintritt der
geschlitzten Scheibe in die Öffnung zu erleichtern.
Ein Ende der geschlitzten Scheibe, welches von der Lager- bzw. Stütz
fläche entfernt ist, wenn die Scheibe in ihrem nicht-zusammengedrückten
Zustand ist, ist vorzugsweise an dem Endbereich des inneren Hülsen
elements, beispielsweise durch Schweißen befestigt. Das innere Hülsen
element wird gedreht, um die geschlitzte Scheibe durch die Öffnung
hindurch zu winden.
Es kann eine Schraubgewindeverbindung zwischen dem inneren Hülsen
element und dem äußeren Hülsenelement vorgesehen sein, so daß die
Hülsenelemente axial relativ zueinander bewegt werden können. Die
Hülsenelemente können gleitbar bzw. verschiebbar ineinander eingreifen
und das eine von ihnen kann ein Schraubgewinde aufweisen, mit wel
chem eines oder mehrere Schraubelemente in Eingriff gelangen, derart,
daß eine Drehung des oder eines jeden Schraubelements die Hülsenele
mente dazu veranlaßt sind, axial relativ zueinander ohne relative
Drehung bewegt zu werden. Die Hülsenelemente können gleitbar bzw.
verschiebbar in gegenseitigem Eingriff stehen und das eine von ihnen
kann eine Ratschen- bzw. Klinkenvorrichtung aufweisen, die dazu be
fähigt ist, mit einem Ratschen- bzw. Klinkenelement zusammenzuarbei
ten, derart, daß bei axialer Bewegung der Hülsenelemente relativ zuein
ander die Ratschen- bzw. Klinkenvorrichtung und das Ratschen- bzw.
Klinkenelement die neuen Positionen der Hülsenelemente relativ zuein
ander halten.
Ein Sattel kann in Kombination mit dem Leitungsstück vorgesehen sein,
wobei der Sattel dazu befähigt ist, an der Wandung, in welcher die
Öffnung ausgebildet ist, um das Leitungsstück aufzunehmen, befestigt zu
werden und das Leitungsstück für eine Einführung in die Öffnung an
zuordnen. Für eine Anbringung an einem Rohr kann der Sattel eine
Befestigungseinrichtung aufweisen, um ihn an oder auf dem Rohr zu
befestigen. Das Leitungsstück kann von dem Sattel abnehmbar sein. Es
ist vorzugsweise eine abgedichtete Verbindung zwischen dem äußeren
Hülsenelement und dem Sattel vorgesehen, wenn das Leitungsstück mit
dem Sattel zusammengebaut wird. Der Sattel kann dazu befähigt sein,
eine Bohreinrichtung aufzuweisen, die an ihm angebracht ist, um die
Öffnung in der Wandung auszubilden. Für diese Anordnung ist das
Leitungsstück von dem Sattel abnehmbar. Das Leitungsstück wird abge
nommen, während die Bohreinrichtung an dem Sattel angebracht wird
und die Öffnung ausgebildet wird. Wenn die Öffnung ausgebildet wor
den ist, wird die Bohreinrichtung von dem Sattel abgenommen und das
Leitungsstück wird in dem Sattel angeordnet, welcher sodann das Lei
tungsstück in Position hält, um die geschlitzte Scheibe durch die Öff
nung hindurch einzusetzen und nachfolgend zusammenzudrücken, um die
Verbindung an der Wandung abzudichten. Der Sattel kann an Ort und
Stelle an der Wandung belassen werden, wenn das Leitungsstück in der
Öffnung installiert worden ist. Der Sattel kann dazu befähigt sein, daß
an ihm eine Anschlußleitung bzw. ein Anschlußrohr oder eine andere
Zusatzeinrichtung befestigt wird, welche mit dem installierten Lei
tungsstück verbunden ist.
Es ist auf die Anbringung des Leitungsstücks an einer ausgekleideten
Leitung, insbesondere einer ausgekleideten Rohrleitung Bezug genom
men worden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, bei
welcher das Leitungsstück in Kombination mit einem Sattel vorgesehen
ist, ist der Sattel dazu befähigt, eine Bohreinrichtung aufzuweisen, die
an ihm angebracht ist, um eine Öffnung durch die Wandung der Haupt
leitung bzw. des Hauptrohres zu bohren und ferner ein koaxiales Loch
durch die Wandung der Auskleidung. Die Öffnung in der Wandung der
Hauptleitung bzw. des Hauptrohres wird mit einem Durchmesser aus
geführt, um das äußere Hülsenelement des Leitungsstücks in Form einer
satten Anlage aufzunehmen, und die Öffnung in der Auskleidung wird
mit einem geringeren Durchmesser ausgeführt, um den Endbereich des
inneren Hülsenelements in Form einer satten Anlage aufzunehmen. Die
Lager- bzw. Stützfläche des äußeren Hülsenelements sitzt an der Aus
kleidung um die Öffnung in der Auskleidung herum, wenn die geschlitz
te Scheibe durch diese Öffnung hindurch eingesetzt worden ist und wenn
sie zusammengedrückt worden ist, um die Verbindung abzudichten. Es
können Dichtungen vorgesehen sein zwischen dem äußeren Hülsenele
ment und dem Sattel sowie an dem Sattel für ein Ineingriffgelangen mit
dem Äußeren der Hauptleitung bzw. des Hauptrohres.
Gemäß einem zweiten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird
ein Verfahren zum Anbringen eines Leitungsstücks, insbesondere eines
Rohrformstücks bzw. Fittings, in Übereinstimmung mit dem ersten
Gesichtspunkt der Erfindung, wie sie hierin definiert ist, an einer ausge
kleideten Leitung, insbesondere einer ausgekleideten Rohrleitung, vor
gesehen, welche eine Hauptleitung bzw. ein Hauptrohr sowie eine Aus
kleidung hierin aufweist, wobei dieses Verfahren die folgenden Schritte
aufweist: Bilden einer ersten Öffnung durch die Wandung der Hauptlei
tung bzw. des Hauptrohres mit einer Abmessung, um das äußere Hül
senelement des Leitungsstücks aufzunehmen, und Bilden einer zweiten
Öffnung durch die Wandung der Auskleidung hindurch mit einer kleine
ren Abmessung, um den Endbereich des inneren Hülsenelements auf
zunehmen, wobei die zweite Öffnung mit einem kleineren Durchmesser
als der Außendurchmesser der geschlitzten Scheibe gebildet ist, Ein
setzen des Endbereichs in die zweite Öffnung, Winden der geschlitzten
Scheibe durch die zweite Öffnung hindurch, um die innere Fläche der
Auskleidung um die zweite Öffnung herum zu überragen, und Verur
sachen einer relativen axialen Bewegung zwischen dem inneren Hülsen
element und dem äußeren Hülsenelement, um die geschlitzte Scheibe in
ein ringförmiges Ineingriffgelangen mit der inneren Fläche der Ausklei
dung zusammenzudrücken und um das äußere Hülsenelement in die erste
Öffnung für seine Lager- bzw. Stützfläche zu drängen, um sich auf der
äußeren Fläche der Auskleidung um die zweite Öffnung herum abzu
stützen, so daß hierdurch die Auskleidung zwischen der Lager- bzw.
Stützfläche und der geschlitzten Scheibe ergriffen und die Verbindung
zwischen dem Leitungsstück und der ausgekleideten Leitung, insbeson
dere Rohrleitung abgedichtet werden.
Die Erfindung wird nunmehr anhand von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert, in
welchen zeigen:
Fig. 1 eine teilweise axiale Schnittansicht durch ein Rohrformstück bzw.
Fitting und eine Sattelanordnung;
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf die in Fig. 1 gezeigte
Anordnung;
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Anordnung;
Fig. 4 ein Schnitt durch die Anordnung gemäß der Linie 4-4 nach Fig. 2
zur Veranschaulichung der Anordnung, die an einer ausgekleideten
Rohrleitung angebracht ist; und
Fig. 5 eine Schnittansicht durch eine alternative Ausführungsform eines
Rohrformstücks bzw. Fittings und einer Sattelanordnung, wobei die an
einer Rohrleitung angebrachte Anordnung gezeigt ist.
Bei der ersten Ausführungsform sind ein Rohrformstück 1 und ein Sattel
2 vorgesehen, welche eine Anordnung bilden, die dazu befähigt ist, an
einer ausgekleideten Rohrleitung angebracht zu werden, zum Beispiel
einer Gußeisen-Hauptgasversorgungsleitung (die Hauptleitung), in welche
eine Schlauchauskleidung oder PE-Auskleidung eingesetzt worden ist.
Das Rohrformstück bzw. Fitting ermöglicht es, daß eine Anschlußleitung
oder eine andere Zusatzeinrichtung an der ausgekleideten Rohrleitung
angebracht werden kann.
Das Rohrformstück bzw. Fitting 1 weist ein zylindrisches, inneres Hül
senelement 3, welches gleit- bzw. verschiebbar in ein zylindrisches,
äußeres Hülsenelement 4 eingreift, sowie eine geschlitzte Scheibe 5 auf,
die durch das innere Hülsenelement an einem inneren Endbereich 6
jenes Elements getragen ist.
Beide Hülsenelemente 3, 4 sind aus Metall, beispielsweise einem ge
eigneten Stahl gebildet und die geschlitzte Scheibe 5 ist aus einem Fe
dermetall, zum Beispiel einem Federstahl gebildet.
Der innere Bereich 6 weist einen äußeren ringförmigen Flansch 7 auf,
an welchem die geschlitzte Scheibe 5 getragen und befestigt ist. Das
äußere Hülsenelement 4 weist ein inneres Ende auf, welches dem ring
förmigen Flansch 7 an dem inneren Hülsenelement 3 gegenüberliegt,
wobei dieses innere Ende des äußeren Hülsenelements 4 eine ringför
mige Lager- bzw. Stützfläche 8 bildet, die der geschlitzten Scheibe 5
gegenüberliegt. Bei dieser Ausführungsform ist die Lager- bzw. Stütz
fläche 8 mit einer Reihe von flachen, konzentrischen, ringförmigen
Rippen bzw. vorstehenden Graten 9 ausgebildet. Sie kann statt dessen
flach bzw. eben sein. Die Außendurchmesser der Lager- bzw. Stütz
fläche 8 ist größer als der Außendurchmesser des ringförmigen
Flansches 7 und entspricht im wesentlichen dem Außendurchmesser der
geschlitzten Scheibe 5.
Übereinstimmende teilkreisförmige Nuten 10 bzw. 11 sind an winkel
mäßig voneinander beabstandeten Positionen in der äußeren Fläche des
inneren Hülsenelements 3 bzw. in der inneren Fläche des äußeren Hül
senelements 4 ausgebildet. Die Nuten 10 in dem inneren Hülsenelement
3 weisen Schraubgewinde auf, mit welchen Gewindestifte 12 in ver
schraubbarer Weise in Eingriff kommen. Die Nuten 11 in dem äußeren
Hülsenelement 4 sind eben. Durch Drehen der Gewindestifte 12 wird,
während sich ihre inneren Enden auf geschlossenen inneren Enden 11′
der ebenen Nuten 11 abstützen und hierdurch gegenüber einer axialen
Bewegung relativ zu dem äußeren Hülsenelement gehindert sind, durch
ihr Ineingriffgelangen mit den mit Schraubgewinde versehenen Nuten 10
des inneren Hülsenelements verursacht, daß eine relative axiale Bewe
gung zwischen den Hülsenelementen ohne relative Drehung dieser Ele
mente stattfindet.
Ein metallischer Stopfen 13 steht in verschraubter Weise in Eingriff mit
dem inneren Hülsenelement 3 an seinem äußeren Ende, um jenes Ende
des Elements zu schließen. Ein O-Dichtring 14, der in einer ringför
migen Nut 15 um den Stopfen 13 herum angeordnet ist, dichtet an der
inneren Fläche des inneren Hülsenelements ab. Ein zentraler, mit Vier
kant versehener Sockel 16 ist in dem äußeren Ende des Stopfens ausge
bildet, um einen (nicht gezeigten) Schlüssel aufzunehmen, um den
Stopfen zu drehen, um ihn in das innere Hülsenelement bzw. aus dem
inneren Hülsenelement zu schrauben.
Eine Verschlußplatte 17, Fig. 4, ist in abnehmbarer Weise oberhalb des
äußeren Endes des äußeren Hülsenelements 4 durch Schrauben 18 mit
Schraubenkopf mit Innensechskant befestigt, die durch glatte Löcher 19
in der Verschlußplatte verlaufen und in winkelmäßig voneinander be
abstandete, mit Gewinde versehene Blindlöcher 20 festgezogen sind, die
sich durch die äußere Endfläche des äußeren Hülsenelements öffnen.
Die geschlitzte Scheibe 5 erstreckt sich in ihrem freien, nicht zusammen
gedrückten Zustand, wie in Fig. 1 gezeigt, durch eine volle schrau
benförmige Windung, so daß einander gegenüberliegende Enden 21, 22
der Scheibe an dem Schlitz axial voneinander beabstandet sind. Die
geschlitzte Scheibe kann in einen flachen, ringförmigen Zustand zusam
mengedrückt werden, in welchem die einander gegenüberliegenden
Enden 21, 22 unmittelbar einander gegenüberliegen, und zwar in einer
in Anschlag befindlichen Berührung oder gerade aus einer in Anschlag
befindlichen Berührung heraus. Die zwei Enden sind radial nach ein
wärts verjüngt und ein Ende 21 ist zum Beispiel durch Schweißen an
dem ringförmigen Flansch 7 des inneren Hülsenelements befestigt,
während sich das andere Ende 22 in Richtung zu der Lager- bzw. Stütz
fläche 8 hin erstreckt, wenn sich die geschlitzte Scheibe in ihrem freien
Zustand befindet.
Der Sattel 2 ist ein Metallgußstück, zum Beispiel ein Gußeisenstück,
wobei der Sattel 2 einen zylindrischen, hülsenförmigen Körper 23 mit
einer Durchgangsbohrung 24 aufweist, in welcher das äußere Hülsen
element 4 des Leitungsstücks einen Gleitsitz bildet. Ein O-Dichtring 25,
der in einer ringförmigen Nut 26, Fig. 3, rund um das äußere Hülsen
element benachbart zu der Verschlußplatte 17 herum angeordnet ist,
dichtet das Element in der Bohrung 24 ab. An einem inneren Ende des
Körpers 23 befindet sich ein ringförmiger Sitzflansch 27 mit einer teil
zylindrischen, konkaven Sitzfläche 28 von einer komplementären Krüm
mung in Bezug auf den Außendurchmesser der Hauptleitung, an welcher
das hierfür vorgesehene Leitungsstück anzubringen ist. Ein O-Dichtring
29 ist in einer ringförmigen Nut 30 in der Sitzfläche 28 angeordnet. Es
sind zwei Plätze 31 für T-Nutenschrauben 32 vorgesehen, wobei diese
beiden Plätze 31 als einander diametral gegenüberliegende Verlängerun
gen von dem Sitzflansch 27 ausgebildet sind und wobei die T-Nuten
schrauben 32 mit dem Sattel einander gegenüberliegende Enden eines
Metallbandes 33 verbinden, das sich um die Hauptleitung bzw. das
Hauptrohr herum erstreckt, um den Sattel an dem Hauptrohr zu befesti
gen. Die T-Nutenschrauben 32 verlaufen durch glatte Löcher 34 in
Haltestiften 35 an den Enden des Bandes 33 und sind mit Muttern 36
versehen, welche gegen die Haltestifte festgezogen werden können, um
die T-Nutenschrauben entlang des Bandes zurückzuziehen und auszu
strecken, um die Spannung des Bandes um die Hauptleitung bzw. um
das Hauptrohr herum einzustellen. An einem äußeren Ende des Körpers
23 befindet sich ein ringförmiger Befestigungsflansch 37, an welchem
Anbringungsbolzen 38, Fig. 3, an winkelmäßig voneinander beabstan
deten Positionen um den Körper herum vorhanden sind. Eine (nicht ge
zeigte) Bohrmaschine kann an dem Sattel an dem Befestigungsflansch 37
mit Hilfe der Bolzen 38 und mit Hilfe von (nicht gezeigten) Befesti
gungsmuttern, welche auf den Bolzen angezogen werden, angebracht
werden.
Eine konisch zugespitzte Stellschraube 39, Fig. 3, welche mit einer
Scheibe 40 versehen ist, beispielsweise aus Kupfer, ist in ein mit Innen
gewinde versehenes Loch 41 durch die Wandung des Körpers 23 ge
schraubt. Diese Stellschraube 39 kann auf das äußere Hülsenelement 4
festgezogen werden, um das Element sicher in irgendeiner erforderlichen
Position entlang der Bohrung 24 des Körpers zu befestigen.
Die Anbringung des Rohrformstücks und der Sattelanordnung wird
nunmehr beschrieben. Wenn das Rohrformstück abgenommen ist, wird
der Sattel mit Hilfe des Bandes 33, wie in Fig. 4 gezeigt, auf einem
Hauptrohr 42 eines ausgekleideten Rohres befestigt, welches eine Aus
kleidung 43 aufweist, wobei der Sattel an der Position entlang des
Rohres befestigt wird, wo eine Verbindung zum Beispiel für ein An
schlußrohr auszuführen ist. Die zentrale Achse der Bohrung 24 des
Körpers 23 wird an dem Teil des Umfangs des Hauptrohres zentriert,
wo die Verbindung erforderlich ist.
Wenn der Sattel sich an Ort und Stelle befindet, wird eine Bohrmaschine
an dem Sattel angebracht und es wird eine erste Öffnung 44 lediglich
durch die Wandung des Hauptrohres 42 gebohrt, wobei diese erste
Öffnung 44 von einem Durchmesser ist, der zu dem Außendurchmesser
des inneren Endes des äußeren Hülsenelements 4 komplementär ist. Eine
Bohrschneide von kleinerem Durchmesser wird sodann in der Bohr
maschine benutzt, um eine zweite Öffnung 45, Fig. 3, durch die Wan
dung der Auskleidung 43 zu bohren, wobei diese zweite Öffnung 45 von
einem in Bezug auf den Außendurchmesser des inneren Endbereichs 6
des inneren Hülsenelements 3 komplementären Durchmesser ist.
Wenn die zwei Öffnungen 44, 45 gebohrt worden sind, wird die Bohr
maschine von dem Sattel abgenommen und das Rohrformstück 1 wird in
den Sattel eingesetzt. Die Stellschraube 39 wird gelockert gelassen, so
daß das äußere Hülsenelement frei ist, in der Bohrung 24 zu gleiten und
sich zu drehen.
Als nächstes wird, nach der Entfernung der Verschlußplatte 17, ein
Schlüssel an dem Sockel 16 des Stopfens 13 angebracht. Durch Drücken
und Drehen an dem Schlüssel wird der innere Endbereich 6 des inneren
Hülsenelements 3 durch die zweite Öffnung 45 in der Auskleidung 43
eingesetzt und die geschlitzte Scheibe 5 wird ebenfalls durch diese
Öffnung zu der Innenseite der Auskleidung hin gewunden. Durch eine
vollständige Drehung der geschlitzten Scheibe durch die zweite Öffnung
hindurch ist sie vollständig durch die Öffnung eingesetzt, um gegen die
innere Fläche der Auskleidung um die Öffnung herum anzuliegen. Das
äußere Hülsenelement gelangt in der ersten Öffnung 44 in der Wandung
des Hauptrohres 42 in Eingriff, um das innere Hülsenelement und die
geschlitzte Scheibe in die zweite Öffnung zu führen. Das äußere Hülsen
element wird in die erste Öffnung gedrückt, bis sich die Lager- bzw.
Stützfläche 8 auf der Außenseite der Auskleidung 43 um die zweite
Öffnung 45 herum abstützt. Die Stellschraube 39 wird auf dem äußeren
Hülsenelement festgezogen, um dieses Element sicher in jener Position
relativ zu dem Sattel und dem Hauptrohr zu halten.
Ein Drehen der Gewindestifte 12 in der Richtung, um das innere Hül
senelement zu veranlassen, daß es axial in das äußere Hülsenelement
bewegt wird, zieht sodann die geschlitzte Scheibe 5 in Richtung zu der
Lager- bzw. Stützfläche 8, so daß sie sich auf der Innenseite der Aus
kleidung abstützt. Die Gewindestifte 12 werden sodann gedreht, bis die
geschlitzte Scheibe in den vollständig abgeflachten ringförmigen Zustand
zusammengedrückt worden ist, wie die Fig. 3 und 4 zeigen, und sie
ist sodann so eng wie nur möglich gegen die Auskleidung hin gedrängt
worden. Infolgedessen ist die Auskleidung zwischen der geschlitzten
Scheibe und der Lager- bzw. Stützfläche vollständig um die zweite
Öffnung 45 herum dicht und eng gegriffen, flach und gleichmäßig, und
es ist eine gute, abgedichtete Verbindung zwischen der Auskleidung und
dem Rohrformstück erhalten worden. Die ringförmigen Rippen bzw.
vorstehenden Grate 9 der Lager- bzw. Stützfläche 8 drücken in die
äußere Fläche der Auskleidung hinein, um die abdichtende Berührung
zwischen den zwei Flächen zu erhöhen.
Ein Abdichten des Rohrformstücks der Sattelanordnung an der Hauptlei
tung bzw. an dem Hauptrohr 42 mit Hilfe des O-Rings 29 zwischen dem
Sitzflansch 27 des Sattels und der Außenseite des Hauptrohres ergibt
eine Abdichtung der Verbindung gegenüber einem Eindringen von Fluid,
zum Beispiel von Grundwasser, zwischen dem Hauptrohr und der Aus
kleidung und gegenüber einem Entweichen von irgendeinem Fluid, zum
Beispiel Trampgas, das zwischen der Auskleidung und dem Hauptrohr
eingeschlossen ist.
Ein Anschlußrohr oder irgendeine andere erforderliche Zusatzvorrich
tung wird mit der Anordnung unter Verwendung der Bolzen 38 an dem
Befestigungsflansch 37 verbunden, um die Verbindung zu sichern. Die
Verschlußplatte 17 kann erneut an dem äußeren Hülsenelement ange
bracht werden, bis die Anschlußrohrleitung oder die andere Zusatzvor
richtung zu verbinden ist. Wenn die Anschlußrohrleitung oder die Zu
satzvorrichtung verbunden worden sind, wird der Stopfen 13 schließlich
aus dem inneren Hülsenelement mit Hilfe eines Zuganges entfernt, der
normalerweise an dem Anschlußrohr oder der Zusatzvorrichtung vor
gesehen ist, um eine Fluidströmung durch das Rohrformstück von der
ausgekleideten Rohrleitung aus zu erlauben.
Die zweite Ausführungsform der Erfindung, wie diese in Fig. 5 gezeigt
ist, ist im wesentlichen zu der ersten Ausführungsform ähnlich und es
werden daher, wenn es geeignet ist, gleiche Bezugsziffern für beide
Ausführungsformen verwendet. Die zwei Ausführungsformen unterschei
den sich in der Art und Weise, in welcher eine relative axiale Bewegung
zwischen dem inneren Hülsenelement 3 und dem äußeren Hülsenelement
4 erzielt wird. Bei der zweiten Ausführungsform ist auf die überein
stimmenden Nuten in den Hülsenelementen verzichtet worden und das
innere Hülsenelement 3 ist beinahe vollständig von einer zylindrischen
Gestalt. Das äußere Hülsenelement 4 weist einen ringförmigen Bereich
auf, welcher aus seiner inneren Seite weggeschnitten ist, um eine
Schulter 50 zu bilden. Die Gebilde in Form von Schraubgewinden an
dem inneren Hülsenelement sind durch eine Reihe von kreisförmig
angeordneten Sägezahnnuten 51 ersetzt. Diese arbeiten mit entsprechen
den Nuten in einem Ratschen- bzw. Klinkenring 52 zusammen. Ein
unterer Teil des Ratschen- bzw. Klinkenrings 52 schlägt bei der Anwen
dung an der Schulter 50 an, die an dem äußeren Hülsenelement vor
gesehen ist, und ein oberer Teil des Ratschen- bzw. Klinkenrings ist
verjüngt ausgebildet, um eine konische, ringförmige Ausnehmung 54
zwischen dem Ratschen- bzw. Klinkenring und dem äußeren Hülsen
element zu bilden. Ein Ratschen- bzw. Klinkeneffekt wird zwischen dem
inneren Hülsenelement und dem Ratschen- bzw. Klinkenring 52 geschaf
fen, so daß, wenn das Hülsenelement nach oben gezogen und freigege
ben wird, die Hülse in ihrer Position verbleibt. Ein Verriegelungsring 53
ist innerhalb des äußeren Hülsenelements 4 um die innere Hülse 3
herum angebracht, ist in einen Schraubeingriff mit dem äußeren Hülsen
element gebracht und ist an seinem unteren Ende verjüngt ausgebildet,
so daß er bei der Anwendung die konische Ausnehmung 54 zwischen
dem Ratschen- bzw. Klinkenring und dem äußeren Hülsenelement anord
net, wodurch der Ratschen- bzw. Klinkenring in Verbindung mit dem
inneren Hülsenelement und der Schulter 50 des äußeren Hülsenelements
gehalten wird.
Die Anbringung des Rohrformstücks 1 und des Sattels 2 der zweiten
Ausführungsform ist derjenigen der ersten Ausführungsform ähnlich.
Der Sattel wird an dem Rohr 42 befestigt und es werden Öffnungen 44,
45 in das Rohr und in seine Auskleidung 43, wie zuvor, gebohrt. Vor
dem Installieren des Rohrformstücks an dem Rohr wird der Verriege
lungsring 53 entfernt. Das Rohrformstück wird sodann in den Sattel und
in den inneren Endbereich 6 des inneren Hülsenelements 3 eingesetzt
und die geschlitzte Scheibe 5 wird durch die Öffnung 45 in der Aus
kleidung, wie zuvor, eingesetzt. Um die geschlitzte Scheibe zusammen
zudrücken, wird das innere Hülsenelement 3 axial in das äußere Hülsen
element 4 bewegt, wie folgt. Ein (nicht gezeigtes) Montagewerkzeug
wird in den Sockel 16 des Stopfens 13 geschraubt. Das Montagewerk
zeug ist mit einem kreisförmigen Rand versehen, welcher an der Ober
seite des Ratschen- bzw. Klinkenrings 52 angreift. Das innere Hülsen
element wird axial relativ zu dem äußeren Hülsenelement mit Hilfe des
Montagewerkzeuges bewegt und, wenn das innere Hülsenelement nach
oben gezogen wird, hält der kreisförmige Rand des Werkzeugs den
Ratschen- bzw. Klinkenring an Ort und Stelle gegen die Schulter 50 des
äußeren Hülsenelements, während eine radiale Ausdehnung des Ringes
erlaubt wird. Wenn das innere Hülsenelement bewegt worden ist, so daß
die geschlitzte Scheibe vollständig zusammengedrückt ist, wie in Fig. 5
gezeigt, wird das Montagewerkzeug entfernt und der Verriegelungsring
53 befindet sich in Eingriff mit dem äußeren Hülsenelement, wodurch
der Ratschen- bzw. Klinkenring an Ort und Stelle gegenüber dem inne
ren Hülsenelement und der Schulter des äußeren Hülsenelements gehal
ten wird.
Durch die Anwendung der aus Rohrformstück und Sattel bestehenden
Anordnungen, wie sie beschrieben sind, wird eine druckdichte Verbin
dung in Bezug auf die Auskleidung mit einer minimalen Beanspruchung
an der Auskleidung erzeugt, welche aus der Montage des Rohr
formstücks resultiert. Die mechanische Abstützung, die durch die Haupt
leitung bzw. das Hauptrohr vorgesehen ist, wird aufrecht erhalten. Dies
ist selbst dann der Fall, wenn das Rohrformstück bzw. das Fitting ver
wendet wird, um ein Anschlußrohr oder eine Zusatzvorrichtung von
verhältnismäßig großem Innendurchmesser, zum Beispiel 2 Inch (50,8
mm) mit einer ausgekleideten Hauptgas- oder Hauptwasserversor
gungsleitung zu verbinden, weil Öffnungen von annehmbarer Größe in
der Hauptleitung bzw. in dem Hauptrohr und der Auskleidung für die
Montage des Rohrformstücks gebildet werden können. Die Verbindung
kann "live" ausgeführt werden. Sie kann ebenfalls entweder bei einer
Schlauchauskleidung oder einer PE-Auskleidung ausgeführt werden. Die
Verbindung wird mechanisch ausgeführt, wobei der Sattel einen Wider
stand gegenüber Auswirkungen der Erde und anderer Kräfte an der
Verbindung ergibt, und es ist ein Minimum an Spezialausrüstung und
Materialien erforderlich. Darüber hinaus simuliert die Verbindung die
Leistungsfähigkeit von herkömmlichen Anschlußverbindungen; sie ent
hält den Stopfen, welcher ein Erfordernis bei öffentlichen Installationen
ist; sie kann an der Oberseite der ausgekleideten Leitung bzw. des aus
gekleideten Rohres angebracht werden und sie ermöglicht eine horizonta
le Verbindung mit einer Anschlußleitung bzw. einem Anschlußrohr oder
dergleichen.
Claims (19)
1. Ein Leitungsstück, insbesondere Rohrformstück bzw. Fitting, welches
dazu befähigt ist, in einer Öffnung in einer Wand insbesondere eines
Fluidcontainers oder dergleichen eingebaut zu werden, dadurch gekenn
zeichnet, daß es aufweist: Ein inneres Hülsenelement (3) und ein
äußeres Hülsenelement (4), wobei die Hülsenelemente (3, 4) koaxial
zueinander sind und zum Zwecke einer relativen axialen Bewegung
untereinander verbunden sind, sowie eine geschlitzte, schraubenförmig
gewundene Scheibe (5), wobei das innere Hülsenelement (3) einen End
bereich (6) aufweist, der durch die Öffnung hindurch einsetzbar ist,
wobei das äußere Hülsenelement (4) eine ringförmige Lagerfläche (8)
bzw. Stützfläche (8) aufweist, welche zu dem Endbereich (6) benachbart
und dazu befähigt ist, eine erste von zwei einander gegenüberliegenden
Flächen der Wandung um den Umfang der Öffnung herum zu über
ragen, und wobei die geschlitzte Scheibe (5) an dem Endbereich (6), der
Lager- bzw. Stützfläche (8) gegenüberliegend, gehalten ist und sich um
den Endbereich (6) herum, der Lager- bzw. Stützfläche (8) gegenüber
liegend, erstreckt, von einem größeren Außendurchmesser als die Öff
nung ist, jedoch durch diese hindurch durch Winden in der Weise ein
setzbar ist, daß sie die zweite der einander gegenüberliegenden Flächen
der Wandung überragt, sowie zu einem ringförmigen Ineingriffgelangen
mit der zweiten Fläche durch relative axiale Bewegung des inneren
Hülsenelements (3) und des äußeren Hülsenelements (4) zusammen
drückbar ist, derart, daß die Wandung um die Öffnung herum zwischen
der Scheibe (5) und der Lager- bzw. Stützfläche (8) ergriffen ist, um
hierdurch die Verbindung zwischen dem Leitungsstück bzw. Fitting (1)
und der Wandung abzudichten.
2. Leitungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Leitungsstück bzw. Fitting (1) dazu befähigt ist, in einer Öffnung in der
Wandung einer. Leitung, insbesondere einer Rohrleitung eingebaut zu
werden.
3. Leitungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Leitungsstück bzw. Fitting (1) dazu befähigt ist, in eine ausgekleidete
Leitung, insbesondere eine ausgekleidete Rohrleitung eingebaut zu
werden, wobei die geschlitzte Scheibe (5) und die Lager- bzw. Stütz
fläche (8) an der inneren Fläche bzw. äußeren Fläche der Wandung der
Auskleidung der Rohrleitung (42) um eine Öffnung (45) für das Lei
tungsstück (1) in der Auskleidung (43) herum angreifen.
4. Leitungsstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Innere des inneren Hülsenelements (3) eine
Öffnung durch das Leitungsstück (1) für eine Kommunikation mit einer
Öffnung einer Anschlußleitung, insbesondere einer Anschlußrohrleitung,
oder einer anderen Zusatzeinrichtung vorsieht, welche mit dem Lei
tungsstück (1) zu verbinden ist.
5. Leitungsstück gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Stopfen (13) in dem inneren Hülsenelement (3)
entfernbar angeordnet ist.
6. Leitungsstück gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Stopfen (13) dazu befähigt ist, einen Schlüssel oder eine andere geeigne
te Drehvorrichtung aufzuweisen, welcher oder welche an ihm angebracht
ist, um ihn relativ zu dem inneren Hülsenelement (3) zu drehen.
7. Leitungsstück gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schlüssel oder die andere Drehvorrichtung dazu befähigt ist, das innere
Hülsenelement (3) zu drehen, um die geschlitzte Scheibe (5) durch die
Öffnung hindurch zu winden, wenn das Leitungsstück (1) installiert
wird.
8. Leitungsstück gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die geschlitzte Scheibe (5) sich durch eine vollstän
dige schraubenförmige Windung hindurch erstreckt und in der Weise
angeordnet ist, um in einen flachen Zustand zusammengedrückt zu wer
den, bei welchem einander gegenüberliegende Enden (21, 22) in einer
im wesentlichen koplanaren, in Anschlag gelangenden Beziehung sind,
wodurch eine im wesentlichen kontinuierliche, ringförmige Berührung
mit der zweiten Fläche der Wandung vorgesehen wird, welche die Öff
nung enthält.
9. Leitungsstück gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
einander gegenüberliegenden Enden (21, 22) der geschlitzten Scheibe (5)
radial nach einwärts verjüngt sind, um einen Eintritt der geschlitzten
Scheibe (5) in die Öffnung zu erleichtern.
10. Leitungsstück gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Ende (21) der geschlitzten Scheibe (5),
welches von der Lager- bzw. Stützfläche (8) entfernt ist, wenn die
Scheibe (5) in ihrem nicht-zusammengedrückten Zustand ist, an dem
Endbereich (6) des inneren Hülsenelements (3) befestigt ist, wodurch die
geschlitzte Scheibe (5) an dem Endbereich (6) gehalten ist.
11. Leitungsstück gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß es eine Schraubgewindeverbindung zwischen
dem inneren Hülsenelement (3) und dem äußeren Hülsenelement (4)
gibt, so daß die Hülsenelemente (3, 4) axial relativ zueinander bewegt
werden können.
12. Leitungsstück gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Hülsenelemente (3, 4) gleitbar bzw. verschiebbar
ineinander eingreifen und daß das eine von diesen ein Schraubgewinde
aufweist, mit welchem ein oder mehrere Schraubelemente (12) in Ein
griff gelangen, derart, daß eine Drehung des oder jedes Schraubelements
(12) die Hülsenelemente (3, 4) dazu veranlaßt, axial relativ zueinander
ohne relative Drehung bewegt zu werden.
13. Leitungsstück gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Hülsenelemente (3, 4) gleitbar bzw. verschiebbar
in gegenseitigem Eingriff stehen und daß das eine von diesen eine
Ratschen- bzw. Klinkenvorrichtung (51) aufweist, welche dazu befähigt
ist, mit einem Ratschen- bzw. Klinkenelement (52) zusammenzuarbeiten,
derart, daß bei axialer Bewegung der Hülsenelemente (3, 4) relativ
zueinander die Ratschen- bzw. Klinkenvorrichtung (51) und das
Ratschen- bzw. Klinkenelement (52) die neuen Positionen der Hülsenele
mente (3, 4) relativ zueinander halten.
14. Leitungsstück gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß ein Sattel (2) in Kombination mit dem
Leitungsstück (1) vorgesehen ist, wobei der Sattel (2) dazu befähigt ist,
an der Wandung, in welcher die Öffnung ausgebildet ist, um das Lei
tungsstück (1) aufzunehmen, befestigt zu werden und das Leitungsstück
(1) für eine Einführung in die Öffnung anzuordnen.
15. Leitungsstück gemäß Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
das Leitungsstück (1) von dem Sattel (2) abnehmbar ist.
16. Leitungsstück gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
der Sattel (2) dazu befähigt ist, eine Bohreinrichtung aufzuweisen, die an
ihm angebracht ist, um die Öffnung in der Wandung auszubilden.
17. Leitungsstück gemäß einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß der Sattel (2) dazu befähigt ist, daß an ihm eine
Anschlußleitung, insbesondere eine Anschlußrohrleitung, oder eine ande
re Zusatzeinrichtung befestigt wird, welche mit dem installierten Lei
tungsstück (1) verbunden ist.
18. Leitungsstück gemäß Anspruch 14, wenn dieser von Anspruch 3
abhängig ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Sattel (2) dazu befähigt
ist, eine Bohreinrichtung aufzuweisen, die an ihm angebracht ist, um
eine Öffnung (44) durch die Wandung der Rohrleitung (42) zu bohren,
wobei diese Öffnung das äußere Hülsenelement (4) des Leitungsstücks
(1) als eine satte Anlage aufnimmt, und um eine weitere koaxiale Öff
nung (45) durch die Wandung der Auskleidung (43) von einem kleineren
Durchmesser zu bohren, um den Endbereich (6) des inneren Hülsen
elements (3) als eine satte Anlage aufzunehmen.
19. Ein Verfahren zum Anbringen eines Leitungsstücks, insbesondere
Rohrformstücks bzw. Fittings, in Übereinstimmung mit einem der An
sprüche 1 bis 18 an einer ausgekleideten Leitung, insbesondere ausge
kleideten Rohrleitung, welche eine Hauptleitung (42) und eine Ausklei
dung (43) hierin aufweist, wobei das Verfahren dadurch gekennzeich
net ist, daß es die Schritte aufweist: Bilden einer ersten Öffnung (44)
durch die Wandung der Hauptleitung (42) mit einer Abmessung, um das
äußere Hülsenelement (4) des Leitungsstücks (1) aufzunehmen, und
Bilden einer zweiten Öffnung (45) durch die Wandung der Auskleidung
(43) mit einer kleineren Abmessung, um den Endbereich (6) des inneren
Hülsenelements (3) aufzunehmen, wobei die zweite Öffnung (45) mit
einem kleineren Durchmesser als der Außendurchmesser der geschlitzten
Scheibe (5) gebildet ist, Einsetzen des Endbereichs (6) in die zweite
Öffnung (45), Winden der geschlitzten Scheibe (5) durch die zweite
Öffnung (45) hindurch, um die innere Fläche der Auskleidung (43) um
die zweite Öffnung (45) herum zu überragen, und Verursachen einer
relativen axialen Bewegung zwischen dem inneren Hülsenelement (3)
und dem äußeren Hülsenelement (4), um die geschlitzte Scheibe (5) in
ein ringförmiges Ineingriffgelangen mit der inneren Fläche der Aus
kleidung (43) zusammenzudrücken und um das äußere Hülsenelement (4)
in die erste Öffnung (44) für seine Lager- bzw. Stützfläche (8) zu
drängen, um sich auf der äußeren Fläche der Auskleidung (43) um die
zweite Öffnung (45) herum abzustützen, so daß hierdurch die Ausklei
dung (43) zwischen der Lager- bzw. Stützfläche (8) und der geschlitzten
Scheibe (5) ergriffen und die Verbindung zwischen dem Leitungsstück
(1) und der ausgekleideten Leitung, insbesondere Rohrleitung, abgedich
tet werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GBGB9607598.1A GB9607598D0 (en) | 1996-04-12 | 1996-04-12 | Pipe fitting |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19715119A1 true DE19715119A1 (de) | 1997-10-30 |
Family
ID=10791952
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19715119A Withdrawn DE19715119A1 (de) | 1996-04-12 | 1997-04-11 | Leitungsstück, insbesondere Rohrformstück bzw. Fitting |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5904377A (de) |
| DE (1) | DE19715119A1 (de) |
| GB (2) | GB9607598D0 (de) |
Families Citing this family (25)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6511301B1 (en) | 1999-11-08 | 2003-01-28 | Jeffrey Fugere | Fluid pump and cartridge |
| US7207498B1 (en) | 2000-01-26 | 2007-04-24 | Dl Technology, Llc | Fluid dispense tips |
| US6547167B1 (en) * | 1999-01-26 | 2003-04-15 | Jeffrey Fugere | Fluid dispense tips |
| US6957783B1 (en) | 1999-01-26 | 2005-10-25 | Dl Technology Llc | Dispense tip with vented outlets |
| US6375229B1 (en) * | 1999-09-13 | 2002-04-23 | Dresser-Rand Company | Apparatus for draining a fluid from a pressure vessel and method of use therefor |
| US6892959B1 (en) * | 2000-01-26 | 2005-05-17 | Dl Technology Llc | System and method for control of fluid dispense pump |
| US6981664B1 (en) | 2000-01-26 | 2006-01-03 | Dl Technology Llc | Fluid dispense tips |
| US6447028B1 (en) | 2000-08-18 | 2002-09-10 | Asco Controls, L.P. | Joint fitting |
| US6983867B1 (en) | 2002-04-29 | 2006-01-10 | Dl Technology Llc | Fluid dispense pump with drip prevention mechanism and method for controlling same |
| US7331482B1 (en) | 2003-03-28 | 2008-02-19 | Dl Technology, Llc | Dispense pump with heated pump housing and heated material reservoir |
| US8342209B2 (en) * | 2005-12-05 | 2013-01-01 | Surpass Industry Co., Ltd. | Plug for fluid-transfer coupling device |
| US7527299B1 (en) | 2005-12-06 | 2009-05-05 | William Shawn Collier | Container discharge and fill port fitting |
| US8707559B1 (en) | 2007-02-20 | 2014-04-29 | Dl Technology, Llc | Material dispense tips and methods for manufacturing the same |
| US20080236958A1 (en) * | 2007-03-29 | 2008-10-02 | Debiasi International Limited | Pressure vessel for vehicular air brake system |
| NO330634B1 (no) * | 2008-09-25 | 2011-05-30 | Nemo Eng As | T-rorstykke og fremgangsmate ved kontrollert apning av dette |
| DE102008059243A1 (de) * | 2008-11-21 | 2010-05-27 | Newfrey Llc, Newark | Fügebauteil und Verfahren zum Herstellen eines Fügebauteils |
| US8864055B2 (en) | 2009-05-01 | 2014-10-21 | Dl Technology, Llc | Material dispense tips and methods for forming the same |
| US9175536B2 (en) | 2011-08-24 | 2015-11-03 | Francis Walls | Pipe end plug apparatus and method |
| US8857488B2 (en) | 2011-11-03 | 2014-10-14 | Hdpe Solutions, Llc | Pipe fitting installation device |
| US9725225B1 (en) | 2012-02-24 | 2017-08-08 | Dl Technology, Llc | Micro-volume dispense pump systems and methods |
| US10088084B2 (en) | 2013-12-18 | 2018-10-02 | Worldwide Machining & Welding, Inc. | Flanged fittings for pipeline |
| US10295101B2 (en) * | 2017-04-20 | 2019-05-21 | Total Piping Solutions, Inc. | Push plug type line stop branch assembly |
| US11746656B1 (en) | 2019-05-13 | 2023-09-05 | DL Technology, LLC. | Micro-volume dispense pump systems and methods |
| US11898683B2 (en) * | 2021-07-22 | 2024-02-13 | Lake Products Limited | Plumbing fitting |
| USD1089562S1 (en) | 2021-07-22 | 2025-08-19 | Lake Products Limited | Plumbing fitting |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1062635A (en) * | 1911-03-08 | 1913-05-27 | Clements Co | Attachment for sheet-metal constructions. |
| GB480021A (en) * | 1936-08-27 | 1938-02-16 | Edmund William Mayner | Improved fitting for connecting pipes to containers |
| US3349792A (en) * | 1965-02-24 | 1967-10-31 | Phillips Petroleum Co | Tapping t and valve |
| US3477745A (en) * | 1968-03-11 | 1969-11-11 | Allied Insulation Co | Quick connection of pipe to ducting |
| AU3933578A (en) * | 1977-09-01 | 1980-03-06 | Kemp & Co Pty Ltd | Side branch pipe |
| JPH05272684A (ja) * | 1992-03-25 | 1993-10-19 | Osaka Gas Co Ltd | 分岐管接続用管継手 |
| GB9320486D0 (en) * | 1993-10-05 | 1993-11-24 | Angus Fire Armour Ltd | Branch insert |
| US5577776A (en) * | 1995-05-03 | 1996-11-26 | Tdw Deleware, Inc. | Tee fitting for lined pipe |
-
1996
- 1996-04-12 GB GBGB9607598.1A patent/GB9607598D0/en active Pending
-
1997
- 1997-04-10 GB GB9707276A patent/GB2312030B/en not_active Expired - Fee Related
- 1997-04-11 DE DE19715119A patent/DE19715119A1/de not_active Withdrawn
- 1997-04-11 US US08/837,032 patent/US5904377A/en not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2312030B (en) | 1999-09-29 |
| US5904377A (en) | 1999-05-18 |
| GB9607598D0 (en) | 1996-06-12 |
| GB9707276D0 (en) | 1997-05-28 |
| GB2312030A (en) | 1997-10-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19715119A1 (de) | Leitungsstück, insbesondere Rohrformstück bzw. Fitting | |
| DE69000739T2 (de) | Verfahren zur herstellung einer abdichtungsverbindung zwischen hartrohren und damit hergestellte rohrverbindung. | |
| DE3212459C2 (de) | ||
| DE4003379C2 (de) | Hochdruck-Schlauchverbindung und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE69000352T2 (de) | Verbindungsfitting. | |
| DE69823774T2 (de) | Rohrverbindung | |
| DE69523845T2 (de) | Vorrichtung zur Herstellung eines Durchganges | |
| DE2832614A1 (de) | Verbindungsstueck fuer rohrleitungen | |
| DE69514552T2 (de) | Rohrkupplung | |
| DE69927031T2 (de) | Rohrkupplung | |
| DE102007000550B4 (de) | Leckagedichte Anbohr-Abzweiganordnung | |
| DE102007000882A1 (de) | Verbesserte Anbohr-Abzweiganordnung mit einer Kappenanordnung | |
| DE68910686T2 (de) | Einstellbare Verbindungsvorrichtung. | |
| DE69102246T2 (de) | Kupplung. | |
| DE69026940T2 (de) | Schlauchanschluss | |
| DE4110583A1 (de) | Korrosionsverhindernde huelse fuer ein bohrloch in einem metallrohr und montagewerkzeug fuer diese | |
| DE3923579A1 (de) | Anschlussarmatur fuer rohre, insbesondere fuer kunststoffrohre | |
| DE29610385U1 (de) | Steckkupplung für Rohre | |
| DE29604873U1 (de) | Anschluß für Hochdruck-Metallrohre | |
| EP1484544B1 (de) | Leitungsdurchführung für die Installation von einer durch eine Wand hindurchführende Sanitärleitung | |
| EP3683481B1 (de) | Pass- und ausbaustück für rohrleitungen | |
| DE4435653A1 (de) | Abzweigeinsatz für ein Rohr | |
| DE3815083C2 (de) | ||
| DE69808850T2 (de) | Vorrichtung zum Orten des Eintritts einer Abzweigrohrleitung und Rohrauskleidungsverfahren unter Verwendung dieser Vorrichtung | |
| EP1936252B1 (de) | Anschlussvorrichtung für Medienleitungen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |