DE19715681A1 - Einrichtung zum Simulieren natürlicher Lichtverhältnisse in einem Aquarium - Google Patents
Einrichtung zum Simulieren natürlicher Lichtverhältnisse in einem AquariumInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Simulieren
natürlicher Lichtverhältnisse, insbesondere in einem
Aquarium, nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Ein Problem bekannter Aquarienbeleuchtungen besteht
darin, daß sie nicht die Nachbildung der natürlichen
Lichtverhältnisse ermöglichen, wie sie während eines Ta
gesablaufes und während eines Mondzyklus tatsächlich
auftreten.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher
darin, eine Einrichtung zum Simulieren der natürlichen
Lichtverhältnisse, insbesondere in einem Aquarium, zu
schaffen, mit deren Hilfe es möglich ist, die Lichtver
hältnisse im Aquarium entsprechend den tatsächlich in der
Natur vorherrschenden Lichtverhältnissen relativ genau zu
simulieren.
Diese Aufgabe wird durch eine Einrichtung mit den Merkma
len des Patentanspruches 1 gelöst.
Der wesentliche Vorteil der Erfindung besteht darin, daß
sie die Simulation der natürlichen Lichtverhältnisse re
lativ genau ermöglicht, wie sie während eines Tagesablau
fes und während eines Mondzyklus tatsächlich auftreten.
Dies ist zur Schaffung natürlicher Lebensbedingungen für
Aquarienbewohner insbesondere dann von Bedeutung, wenn
diese beispielsweise nachgezüchtet werden sollen. So kön
nen sich z. B. bestimmte Korallen nur beim Vorliegen na
türlicher Lichtverhältnisse geschlechtlich vermehren. Bei
bestimmten Fischarten wird die Paarung nur dann eingelei
tet, wenn u. a. natürliche Lichtverhältnisse im Hinblick
auf die Änderung der Tageshelligkeit und die Mondphase
während eines vorgegebenen Zeitraumes vorherrschen. Die
Erfindung ermöglicht die gezielte programmgesteuerte Än
derung der Lichtverhältnisse, d. h. also der Tagesabläufe,
der Mondphasen etc. entsprechend den Anforderungen be
stimmter Aquarienbewohner, z. B. zur Auslösung des Ge
schlechtstriebes. Auf diese Weise können gewünschte
Zuchtziele erreicht werden.
Ein wesentlicher Vorteil besteht auch darin, daß die er
findungsgemäße Einrichtung im wesentlichen aus herkömmli
chen, auf dem Markt verfügbaren Leuchtmitteln besteht.
Insbesondere werden im Zusammenhang mit der Erfindung be
kannte Leuchtmittel, wie nicht regelbare Entladungslampen
für Tageslicht und regelbare Leuchteinrichtungen für
Regelcharakteristiken verwendet. Insbesondere werden als
Entladungslampen HQI-Strahler und als regelbare Leuchten
Halogenlampen und Leuchtstoffröhren verwendet und
entsprechend kombiniert.
Im folgenden wird die Erfindung im Zusammenhang mit den
Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung eine erfindungsgemäße
Einrichtung und
Fig. 2 ein Zeitdiagramm mit den entsprechenden Ein- und
Ausschaltphasen.
In der Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 das Gehäuse
einer schematisch dargestellten Aquarienbeleuchtung, die
wenigstens eine Entladungslampe, die zur Erzeugung eines
dem Tageslicht vergleichbaren, kräftigen Lichtes führt
und nicht regelbar ist, vorzugsweise eine Halogenmetall
dampflampe bzw. einen HQI-Strahler 11, und wenigstens
eine regelbare Leuchteinrichtung, vorzugsweise eine
Halogenlampe 12 und/oder wenigstens eine Leuchtstoffröhre
13 umfaßt. Außerdem ist vorzugsweise ein an sich
bekanntes, spezielles Mondlicht 14 vorgesehen.
Eine elektronische Regeleinrichtung 2, die in das Gehäuse
1 der Aquarienbeleuchtung integriert oder getrennt vorge
sehen sein kann, weist zum Ansteuern bzw. Ein- und Aus
schalten der genannten Leuchtmittel Ausgänge I bis IV
auf, die mit den genannten Leuchtmitteln 11, 12, 13 und
14 elektrisch verbunden oder verbindbar sind. Die
Regeleinrichtung 2 ist mit einer Spannungsversorgung,
vorzugsweise mit einem Netzstecker 22 verbindbar.
Die Regeleinrichtung 2 umfaßt einen Elektronikbaustein
23, der nach einem in ihm gespeicherten Zeitprogramm die
genannten Leuchtmittel 11 bis 14 wahlweise über die Ein
gänge I bis IV ein- bzw. ausschaltet.
Dabei kann das z. B. gespeicherte 24-Stunden-Zeitprogramm,
das auf die Anzahl der vorhandenen Leuchtmittel 11 bis 14
abgestimmt ist, entweder automatisch beim Anschließen der
Regeleinrichtung 2 an die Spannungsversorgung oder durch
Betätigen eines Ein/Aus-Schalters 21 gestartet werden.
Ein besonderes Problem, das durch die erfindungsgemäße
Einrichtung gelöst wird, besteht darin, daß die zur Simu
lation des Tageslichtes üblicherweise verwendeten Entla
dungslampen (HQI-Lampe 11) in der Intensität nicht oder
nur schlecht geregelt werden können, so daß sie zur Simu
lation natürlicher Lichtverhältnisse (Sonnenaufgang/Son
nenuntergang) an sich nicht geeignet sind. Auf die
Verwendung von HQI-Lampen zur Aquarienbeleuchtung kann
jedoch nicht verzichtet werden, weil diese zur
Herstellung einer bestimmten Grundhelligkeit im Aquarium
unbedingt benötigt werden. Zur Lösung des geschilderten
Problems wird nach dem Zeitprogramm des Elektro
nikbausteines 23 bei der Simulation des Überganges zwi
schen Nacht und Tag am Anfang einer ersten Zeitperiode
zunächst eine regelbare Leuchteinrichtung, beispielsweise
wenigstens eine Halogenlampe 12 und/oder wenigstens eine
Leuchtstoffröhre 13 entsprechend einer Rampenfunktion von
Null aus oder von einem Mindestwert aus, der einem Mond
licht entspricht, über die Ausgänge II und III hochgere
gelt, bevor die HQI-Lampe 11 gestartet wird, wie dies in
der Fig. 2 (Zeitpunkt A) dargestellt ist.
Zur Simulation des Überganges zwischen Tag und Nacht wird
erfindungsgemäß am Ende der ersten Zeitperiode in der um
gekehrten Richtung verfahren (Fig. 2, Zeitpunkt B). Dies
bedeutet, daß wenigstens eine Halogenlampe 12 und/oder
wenigstens eine Leuchtstoffröhre 13 bei erregter
HQI-Lampe 11 eingeschaltet wird. Nach dem Ausschalten der
HQI-Lampe 11 wird dann die wenigstens eine Halogenlampe
12 und/oder die wenigstens eine Leuchtstoffröhre 13 ent
sprechend einer Rampenfunktion durch das Zeitprogramm des
Elektronikbausteines 23 nach unten gefahren, bis entweder
der Mindestwert der dem Mondlicht entsprechenden
Mindesthelligkeit erreicht ist oder die Lampen 12
und/oder 13 werden bei Verwendung und Einschaltung eines
separaten Mondlichtes 14 völlig bis auf Null herunterge
regelt.
Das Zeitprogramm des Elektronikbausteines 23 umfaßt we
nigstens einen 24-Stundenzyklus, der das Ein- und Aus
schalten der Leuchtmittel 11, 12, 13 und/oder 14 in der
beschriebenen Weise zu Beginn bzw. nach Ablauf einer vor
gegebenen ersten Zeitperiode, die der Tageszeit ent
spricht, und gegebenenfalls das Einschalten des genannten
Mondlichts 14 umfaßt. Dieser 24 Stundenzyklus kann fort
laufend wiederholt werden, wobei die Kernzeit bzw. die
erste Zeitperiode, d. h. also die Länge der Einschaltzeit
der Leuchtmittel 11 bis 13 an einem Schalter 24 veränder
bar sein kann und die übrigen Schaltfunktionen sich dann
entsprechend automatisch anpassen.
Während der ersten Zeitperiode können die Leuchten 12, 13
und gegebenenfalls auch das Mondlicht 14 eingeschaltet
bleiben (punktierte Linien in Fig. 2) oder ausgeschaltet
werden (strichpunktierte Linien in Fig. 2).
Zur Simulation des Mondlichtes wird während der sich an
die erste Zeitperiode anschließenden zweiten Zeitperiode
das Mondlicht durchgängig oder zeitweise eingeschaltet,
wobei die erste und zweite Zeitperiode einem
Tag/Nachtzyklus (24 Stunden) entsprechen.
Vorzugsweise umfaßt das Zeitprogramm eine gesamte Mond
phase, bei der während einer zweiten, an die erste Zeit
periode anschließenden Zeitperiode ein Mondzyklus
(abnehmender Mond und zunehmender Mond) simuliert wird.
Dies bedeutet, daß während der zweiten Zeitperiode wäh
rend der sich wiederholenden Ausschaltphasen
(Nachtphasen) das Mondlicht 14 zunächst während der fünf
zehn ersten 24 Stundenzyklen aufeinanderfolgend mit zu
nehmender Intensität und/oder Zeitdauer eingeschaltet
(zunehmende Mondphase) und danach während der folgenden
fünfzehn weiteren 24 Stundenzyklen mit zunehmend geringe
rer Intensität und/oder Zeitdauer eingeschaltet
(abnehmende Mondphase) wird.
Es ist auch denkbar, daß die ersten Zeitperioden im Hin
blick auf die Einschaltdauer der Leuchtmittel
(Tagesphasen) entsprechend der sich tatsächlich ändernden
Tageshelligkeit verändert werden. Auf diese Weise kann
bei Vorsehung eines entsprechenden Zeitprogrammes sogar
ein ganzer Jahresablauf mit den unterschiedlichen Licht
verhältnissen während der vier Jahreszeiten simuliert wer
den.
Auch kann während der ersten Zeitperiode (Tagesphasen)
die Gesamtintensität der Leuchtmittel 11 bis 13, nach ei
nem Programm verändert werden, um Einflüsse von Bewölkun
gen etc. zu simulieren.
Im Gegensatz zur Darstellung der Fig. 1 können die
Leuchtmittel 11 bis 14 auch separate Leuchtmittel sein,
die in eigenen Gehäusen angeordnet sind.
Es ist auch denkbar, daß die Regeleinrichtung 2 nur mit
einem 24-Stunden-Zeitprogramm als Grundprogramm ausgerü
stet wird und daß ein weiteres Programm für die Mondpha
sen als Zusatzprogramm in der Form einer Unterbaugruppe
nachrüstbar ist.
Gegenüber einer Steuerung mit an sich bekannten
Zeitschaltuhren hat die vorliegende Beleuchtungseinrich
tung den Vorteil, daß die genannten Rampenfunktionen, die
im Zusammenhang mit der Erzeugung natürlicher Lichtver
hältnisse bei der Verwendung von Entladungslampen erfor
derlich sind, einfach elektronisch zu realisieren sind.
Das lästige Einstellen von Zeitschaltuhren entfällt bei
der vorliegenden Beleuchtungseinrichtung.
In die vorliegende Einrichtung kann besonders vorteilhaft
ein durch Funksignale gesteuertes Funkuhrteil 30
integriert sein, das nach der Inbetriebnahme automatisch
die Echtzeit darstellende Zeitsignale liefert. Das
Programm wird dann gestartet, wenn ein einer
vorbestimmten Echtzeit entsprechender Zeitwert erreicht
wird.
Ein Vorteil dieser Einrichtung besteht darin, daß bei
Stromausfall oder bei einer sonstigen
Betriebsunterbrechung die Beleuchtungsfunktion
automatisch wieder gestartet wird, wenn die Echtzeit
einem vorbestimmten Zeitwert entspricht. Der Zeitablauf
wird danach in Abhängigkeit von den vorbekannten ersten
und zweiten Zeitperioden gesteuert.
Das Programm kann aber auch so ausgelegt sein, daß die
Beleuchtungsfunktion täglich ein- und ausgeschaltet wird,
wenn vorbestimmte Zeitwerte den tatsächlichen Echtzeiten
entsprechen. In diesem Fall umfaßt das gespeicherte
Programm die erforderlichen Ein- und Ausschaltzeiten für
einen großen Zeitraum, der beispielsweise mehrere Jahre
oder Jahrzehnte umfaßt. Eine Anpassung an Übergänge
zwischen Sommer- und Winterzeiten ist dann nicht
erforderlich.
Claims (14)
1. Einrichtung zum Simulieren natürlicher Lichtverhältnisse
in einem Aquarium wobei in einem Gehäuse (1) wenigstens
eine Lampe zur Simulation des Tageslichtes (11) und
wenigstens eine im Hinblick auf ihre Intensität regelbare
Leuchteinrichtung (12, 13) angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Regeleinrichtung (2) für die
Entladungslampe (11) und die Leuchteinrichtung (12, 13)
vorgesehen ist, die einen Elektronikbaustein (23) mit
einem gespeicherten Zeitprogramm umfaßt, das die Lampe
(11) und die Leuchteinrichtung (12, 13) nach vorgegebenen
Kriterien ein- und ausschaltet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Leuchteinrichtung (12, 13) wenigstens eine Halogen
lampe und/oder wenigstens eine Leuchtstoffröhre umfaßt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Leuchteinrichtung ferner ein separates
Mondlicht (14) umfaßt.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lampe (11) eine Entladungslampe,
insbesondere eine Halogenmetalldampflampe ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lampe (11) gemäß dem Zeitprogramm
während einer ersten Zeitperiode, die der Tagesphase
entspricht, eingeschaltet wird, daß beim Einschalten
zunächst die Leuchteinrichtung (12, 13) entsprechend
einer Rampenfunktion von Null aus oder von einem
Mindestwert aus hochgeregelt wird, bevor die Lampe (11)
eingeschaltet wird, und daß beim Ausschalten der Lampe
(11) die eingeschaltete Leuchteinrichtung (12, 13) nach
dem Ausschalten der Lampe (11) entsprechend einer
Rampenfunktion gemäß dem Zeitprogramm nach unten geregelt
wird.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Nachuntenregeln bis auf den Wert Null erfolgt, wenn
ein separates Mondlicht (14) während einer zweiten Zeit
periode eingeschaltet wird.
7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Nachuntenregeln der Leuchteinrichtung (12, 13) bis
auf den vorgegebenen Mindestwert erfolgt, um das Mond
licht zu simulieren.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zeitprogramm eine zweite Zeitpe
riode aufweist, die zusammen mit der ersten Zeitperiode
24 Stunden umfaßt und daß während der zweiten Zeitperiode
das Mondlicht (14) eingeschaltet wird oder der Min
destwert gehalten wird.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Simulation einer Mondphase das Zeitprogramm dreißig
erste und zweite Zeitperioden umfaßt und daß während der
ersten fünfzehn zweiten Zeitperioden das Mondlicht (14)
mit fortlaufend größerer Intensität und/oder fortlaufend
länger eingeschaltet wird, um die zunehmende Mondphase zu
simulieren, und während der folgenden fünfzehn zweiten
Zeitperioden das Mondlicht (14) mit fortlaufend abneh
mender Intensität und/oder fortlaufend kürzer
eingeschaltet wird, um die abnehmende Mondphase zu
simulieren.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zeitprogramm zur Simulation der
Jahreszeiten dreihundertfünfundsechzig erste und zweite
Zeitperioden umfaßt und daß in den ersten Zeitperioden
die Einschaltdauer der Lampe (11) entsprechend der sich
während der Jahreszeiten ändernden Tageshelligkeit
verändert wird.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung (2) ein
Funkuhrteil (30) umfaßt, das wenigstens ein
Echtzeitsignal liefert, und daß das Programm gestartet
wird, wenn das Echtzeitsignal mit einem gespeicherten
Einschalt-Zeitwert übereinstimmt.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung (2) ein
Funkuhrteil (30) enthält, das Echtzeitsignale liefert
und daß das Programm vorbestimmte Zeitwerte zum täglichen
Ein- und Ausschalten der Beleuchtungsfunktion enthält,
wenn die Echtzeit diesen vorbestimmten Zeitwerten
entspricht.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung (2) in das
Gehäuse (1) integriert ist.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung vom Gehäuse (1)
getrennt vorgesehen ist.
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| DE (1) | DE19715681C2 (de) |
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| DE19850619C2 (de) * | 1998-01-23 | 2002-09-26 | Wolfgang Gula Aquaristik Kg | Beleuchtungseinrichtung für ein Aquarium oder Terrarium |
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| FR2949288A1 (fr) * | 2007-09-20 | 2011-02-25 | Stephane Jebabli | Structure lumineuse pour aquarium d'eau douce tropicale et d'eau de mer recifale |
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| DE4128877A1 (de) * | 1990-11-10 | 1992-05-21 | Hilberg Wolfgang | Funkuhr mit gestirnzeit |
-
1997
- 1997-04-15 DE DE19715681A patent/DE19715681C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE19715681C2 (de) | 2002-11-14 |
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Legal Events
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Owner name: BONGEN, ANDREAS, 47447 MOERS, DE |
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| 8381 | Inventor (new situation) |
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