DE19715666A1 - Verfahren zum Umwandeln von Wärme aus der Umgebung in Arbeit, und Heißgasmotor zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Umwandeln von Wärme aus der Umgebung in Arbeit, und Heißgasmotor zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Umwandeln von
Wärme in Arbeit mittels eines Heißgasmotors von der im
Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art. Die Erfindung
betrifft auch einen Heißgasmotor zur Durchführung des Ver
fahrens.
Heißgasmotoren, bisher in der Form des Stirling-Motors be
kannt und technisch realisiert, haben wegen der äußeren
Wärmezufuhr den Vorteil, daß die Wärme durch kontinuier
liche Verbrennung von festem, flüssigem oder gasförmigem
Brennstoff erzeugt werden kann, wobei die Verbrennung mit
hohem Luftüberschuß schadstoffarm, geräuscharm und mit
guten Wirkungsgrad durchgeführt werden kann, so daß der
Heißgasmotor besonders umweltfreundlich arbeitet. Trotz
dieser Vorteile und eines relativ guten Wirkungsgrades hat
der Heißgasmotor gegenüber diskontinuierlich beheizten Wär
mekraftmaschinen wie Otto-Motor oder Dieselmotor Nachteile,
insbesondere hohe Herstellungskosten, ungünstiges Lei
stungsgewicht und schwierige Leistungsregelung, so daß er
sich in der Praxis nur wenig durchsetzen konnte. Durch Ver
besserung des thermischen Wirkungsgrades und Verringerung
der Herstellungskosten könnten dem Heißgasmotor neue
Anwendungsmöglichkeiten erschlossen werden.
Ein Grund für die relativ geringen thermischen Wirkungs
grade existierender Brennkraftmaschinen, die weit unter dem
nach Carnot theoretisch erreichbaren Wirkungsgrad liegen,
besteht darin, daß die Verdichtung des Arbeitsgases bei
niedriger Temperatur, insbesondere Umgebungstemperatur,
durchgeführt wird und die dabei entstehende Wärme an die
Umgebung abgeführt werden muß. Die Erfindung beruht auf die
Erkenntnis, daß ein thermischer Kreisprozeß möglich ist, bei
dem die Expansion und Verdichtung des Arbeitsgases bei der
gleichen Umgebungstemperatur durchgeführt wird und die
Differenz zwischen Wärmeentnahme und -abgabe aus der Um
gebung in Arbeit umgewandelt wird, und daß hierdurch eine
enorme Wirkungsgradverbesserung erzielt werden kann. Das
hierbei erfindungsgemäß angewendete, neuartige Prinzip be
steht darin, daß an der Expansion einerseits und der Ver
dichtung andererseits unterschiedlich große Gasmengen be
teiligt werden, wobei dieser Gasmassenunterschied durch
Ausnutzung der Temperaturdifferenz zwischen Heißraum und
Kaltraum des Motors erzeugt wird. Dieses Prinzip wird im
folgenden kurz erläutert.
Eine vollständige Umwandlung von zugeführter Wärme in abgegebene
Arbeit ist nur beim Vorgang der reversiblen isothermen
Expansion möglich. Die thermodynamische Gleichung
dieser isothermen Expansion wäre:
Wexp = m R T1 ln p1/p2 (Gl. 1)
Um hier einen thermodynamischen Kreisprozeß zu bilden, müßte
nach dem heutigen Stand der Technischen Wärmelehre ein
Temperaturgefälle existieren. Die isotherme Verdichtung müßte
bei Umgebungstemperatur durchgeführt werden. Die Gleichung
dieser isothermen Verdichtung wäre:
Wver = m R T2 ln p2/p1 wobei T1 < T2 (Gl. 2)
Die Gasmasse, die Gaskonstante und das Druckverhältnis sind
bei beiden isothermen Vorgängen gleich geblieben. Wegen
T1 < T2 ist aber die Expansionsarbeit größer als die Verdichtungsarbeit.
Auf diese Weise, d. h. zwischen zwei Isothermen
T1, T2 arbeiten der Stirling- und der Ericson Prozeß.
Wenn aber T1 = T2, dann verlaufen die beiden Isothermen, in
p, V, Diagramm, auf der gleichen Drucklinie.
Ein Arbeitsgewinn wäre bei T1 = T2 beim heutigen Stand
der Technischen Wärmelehre somit unmöglich.
Wenn aber die Gleichungen 1, 2 so geändert werden, daß
die Gasmenge bei der Expansion größer ist als bei der
Verdichtung, dabei aber die Temperatur konstant T1 = T2
bleibt, dann ergeben sich folgende Gleichungen:
Wexp = m1R T1ln p1/p2 (Gl. 3)
wobei m1 < m2 und T1 = T2
Wver = m2R T2ln p2/p1 (Gl. 4)
Aus den Gleichungen 3, 4 ist ersichtlich, daß die Gaskonstante,
die Temperatur und das Druckverhältnis
konstant geblieben sind und die Expansionstemperatur
gleich der Verdichtungstemperatur ist. Weil aber die
Expansionsmasse größer ist als die Verdichtungsmasse, folgt
Wexp < Wver, weil eben m1 < m2, obwohl T1 = T2. Wenn also
m1 < m2, dann ist Q1 < Q2, wobei T1 = T2. Die Erklärung, daß
Q1 < Q2 ist, wobei T1 = T2, liegt in dem Gasmassenunterschied
der an der Expansion bzw. der Verdichtung beteiligten
Gasmengen.
Es wäre also möglich, nur mit Hilfe dieses Gasmassenunterschieds
laufend Wärmemengen aus der Umgebung
in mechanische Arbeit umzuwandeln.
Eine hierfür geeignete mechanische Konstruktion müßte
zwei Bedingungen erfüllen. Erstens eine heiße Quelle mit
höherer mittlerer Temperatur und zweitens Mittel zum
Erzeugen eines Gasmassenunterschiedes zwischen Expansion
und Verdichtung in annähernd reversibler Weise.
Gasmassenunterschiede kann man auch bei den üblichen
Wärmekraftmaschinen beobachten. Beim Otto-Motor beispielsweise
ist die Frischgasmenge größer als die Abgasmenge, die
nach dem Öffnen des Auslaßventiles im Zylinder verbleibt.
Beim Öffnen ist das Ansaugvolumen gleich dem Zylindervolumen
am Ende der isentropen Expansion.
Obwohl die Volumina gleich sind, ist die im Zylinderraum
verbliebene Abgasmenge geringer als die angesaugte Frischgasmenge.
Der Grund für diesen Gasmassenunterschied liegt
im Temperaturunterschied zwischen Abgas und Frischgas.
Der interessanteste Gasmassenunterschied, weil er eben
annähernd reversibel erreicht werden kann, läßt sich
beim Stirling-Motor beobachten.
Die vorliegende Erfindung zeigt, daß mittels eines
Temperaturunterschieds ein Gasmassenunterschied, innerhalb
eines gasförmigen Arbeitsmediums, der proportional zum
Temperaturunterschied ist, gezielt erzeugt und innerhalb
des Kreisprozesses zur Arbeitsleistung genutzt werden kann.
Die Gasmasse im kalten Raum ist größer als die Gasmasse
im heißen Raum, obwohl Volumen und Druck gleich sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs
genannten Art zur Umwandlung von Wärme in Arbeit anzugeben,
daß eine verbesserte Umwandlungsleistung und damit einen
verbesserten Wirkungsgrad, sowie insbesondere sehr geringe
Abwärmeverluste aufweist, wobei die Vorteile und Umwelt
freundlichkeit des kontinuierlich beheizten Heißgasmotors,
insbesondere hinsichtlich geringer Schadstoffbelastung und
geringer Geräuschentwicklung, erhalten bleiben sollen. Fer
ner soll erfindungsgemäß ein Heißgasmotor zur Durchführung
des Verfahrens geschaffen werden, der sich durch hohen Wir
kungsgrad, einfache Konstruktion und geringe Wärmeverluste
auszeichnet.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird anhand der Zeich
nungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer in einem Heiß
gasmotor verwendeten Verdrängerkolbeneinheit mit Regenera
tor, zur Erläuterung des Funktionsprinzips der Erfindung.
Fig. 2 einen Axialschnitt durch einen Heißgasmotor gemäß
einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 3 ein idealisiertes p,V Diagramm einem Stirlingmotors,
Fig. 4 ein idealisiertes p,V Diagramm eines Einzylinder
motors
Fig. 5 ein idealisiertes p,V Diagramm eines Mehrzylinder
motors.
Für die folgende Beschreibung wird der übliche Stirling-
Motor und der zugehörige thermodynamische Prozeß und te
chnische Funktionsweise als bekannt vorausgesetzt. Hierbei
entsteht ein Gasmassenunterschied, zwischen Heißraum und
Kaltraum. Zur ausführlichen Erläuterung ist in Fig. 1
eine Verdrängerkolbeneinheit eines Stirling-Motors die
aber auch bei der Erfindung Verwendung findet, schematisch
dargestellt.
In einem Verdrängerzylinder 1 ist ein Verdrängerkolben 2
axial bewegbar. Die beiden Kammern des Verdrängerzylinders
sind über eine Wärmetausch- und Regeneratoreinrichtung 3
miteinander verbunden und bilden eine Erwärmungszone a und
eine Kühlzone b. Stirling-Motoren und auch der erfindungs
gemäße Heißkolbenmotor sind notwendigerweise mit thermischen
Regeneratoren ausgerüstet, um einen hohen thermischen Wir
kungsgrad zu erzielen. Die Aufgabe des Regenerators 3
besteht darin, das Arbeitsmittel in jeder Periode rever
sibel, also in beiden Richtungen, mit geringen Verlusten,
durchzulassen. Zu Beginn sei das Arbeitsmittel im Verdränger
zylinder 1 mit dem Wärmereservoir a von höherer mittlerer
Temperatur im Kontakt, d. h. nach Fig. 1b ist der Verdränger
kolben 2 am unteren Totpunkt (U.T) und die gesamte Gasmasse
befindet sich im heilen Rad 4. Der Verdrängerkolben 2
wird nun Richtung oberer Totpunkt (O.T) bewegt, und die
Gasmasse wird über die zwischen a und b im Regenerator 3
liegenden Wärmereservoirs geschoben. Dabei kühlt sich das
Gas schrittweise jeweils isochor um ΔT ab, bis die gesamte
Gasmasse im Kontakt mit dem Reservoir b mit einer niedri
geren mittleren Temperatur ist. Insgesamt wird dabei eine Wärmemenge
an die Zwischenreservoire im Regenerator 3 abgegeben.
Die Wärmeabgabe- und Aufnahme ist theoretisch bei jeder
isochoren Periode im Regenerator 3 gleich. Praktisch muß
eine bestimmte Wärmemenge an das Reservoir b abgegeben
werden. Diese abgegebene Wärmemenge ist proportional zum
thermischen Wirkungsgrad des verwendeten Regenerators 3.
In Fig. 1c ist ein Zwischenzustand schematisch dargestellt.
Der Verdrängerkolben 2 wurde zwischen O.T und U.T zum
stehen gebracht. In dieser Stellung schafft der Verdränger
kolben 2 zwei volumenmäßig gleiche Räume 5 und 6. Im Raum 5
befindet sich ein Teil des Arbeitsmittels mit einer höheren
mittleren Temperatur und im Raum 6 der restliche Teil des
gleichen Arbeitsmittels mit einer niedrigeren mittleren
Temperatur. Die Räume 5 und 6 stehen über den Regenerator 3
und weitere rohrförmige Verbindungen in offener Verbindung.
Der Gasdruck im Raum 5 ist gleich dem Gasdruck im Raum 6,
weil diese Räume, in offener Verbindung stehen. Dieser
Gasdruck ist, nach Fig. 3, im p,V Diagramm mit pa und pb
angegeben. Der Gasdruck pb liegt bei der isochoren Tempe
ratur- Drucksenkung zwischen dem Druck p2 am Ende der
isothermen Expansion und dem Enddruck pc, der sich ein
stellt, wenn der Verdrängerkolben 2 die gesamte Gasmasse
im kalten Raum 6, verdrängt hatte.
Aus der allgemeinen Zustandsgleichung der Gase entsteht,
bei diesem Zwischenzustand, in der Verdrängerkolbeneinheit
einer Stirlingmaschine ein Gasmassenunterschied.
5 = heißer Raum 6 = kalter Raum
5 = heißer Raum 6 = kalter Raum
p5 = p6 = pm, V5 = V6 = Vm, R5 = R6 = Rm (5a, b, c)
pV = m R T (Gl.6)
p5V5 = m5R5T5
p6V6 = m6R6T6 (Gl.7)
Durch Anwendung von (5a, b, c) erhalten wir:
Bei einer höheren mittleren Temperatur T5 von 1120 K und
einer niedrigeren mittleren Temperatur T6 von 293 K folgt
man:
Wenn also das Volumen des heißen Raumes 5 gleich dem Vo
lumen des kalten Räumen 6 ist, dann ist die Gasmasse im
kalten Raum 6, bei den erwähnten Temperaturunterschied, um
3,82 mal größer als die Gasmenge im heißen Raum 5, obwohl
Volumen und Druck gleich sind.
Der thermische Wirkungsgrad einer isochoren Zustands
änderung die mit Hilfe eines Regenerators durchgeführt
werden kann, ist größer als der des Carnotschen Kreispro
zesses. Beim Carnotschen Kreisprozeß müssen bei idealer
Prozeßführung Wärmengen durch die isotherme Verdichtung
des Arbeitsmittels an die Umgebung abgegeben werden. Bei
der isochoren Zustandsänderung werden, mit Hilfe des Rege
nerators bei einer idealen Zustandsänderung keine Wärme
mengen an die Umgebung abgegeben. Praktisch entstehen bei
der isochoren Zustandsänderung Wärmeenergieverluste in Form
von Abstrahlung, Strömungsverluste usw. Die gleichen
Wärmeenergieverluste entstehen auch beim Durchführen des
Carnotschen Kreisprozesses aber bei diesem Kreisprozeß ent
steht durch die isotherme Verdichtung ein zusätzlicher hoher
Wärmeenergieverlust. Deshalb kann durch Ausnutzen des Gas
massenunterschiedes, der wiederum in einem Zwischenzustand
einer isochoren Zustandsänderung entsteht, ein höherer
thermischer Wirkungsgrad erreicht werden als bei einem
Carnotschen Kreisprozeß.
Das Prinzip der Erfindung ist es also, den Gasmassen
unterschied, der mit hoher Reversibilität erzeugt werden
kann, zur Energieerzeugung zu verwenden. Dies kann in einem
Heißgasmotor nach Fig. 2 gemäß einem bevorzugten Aus
führungsbeispiel der Erfindung erreicht werden.
Der in Fig. 2 gezeigte erfindungsgemäße Heißgaskolben
motor hat ein Kurbelwellengehäuse 7 in dem die Kurbel
welle 8, die Kurbelwellendichtringe 9 und ein Steurungs
ventil 10 angeordnet sind. Das Steurungsventil 10 wird
mittels einer Nocke 11 gesteuert. Der obere Teil des
Kurbelwellengehäuses 7 weist einen Längsschlitz 12 auf.
Im Längsschlitz 12 kann sich die Pleuelstange 13 frei be
wegen. Die zwei Lager der Pleuelstange 13 sind als beid
seitig geschlossene Nadellager ausgelegt. Parallel zum
Längsschlitz 12 sind, in einer Ventilbohrung 19 das Kolben-
Federgesteuerte Ventil 20, der ringförmiger Kanal 15 und
die zwei Kolbenführungsstangen 14, angeordnet. Der Kanal
16 verbindet den ringförmigen Kanal 15 mit der Ventil
bohrung 19. Die Verbindungskanäle 17 und 18 sind, bei
offener Position des Ventils 10, mit dem Kanal 16 verbundene
Die zwei Kolbenführungsstangen 14 sind durchgehend gebohrt
und werden am Zylinderboden befestigt. An den Kanälen 17
und 18 sind der Betriebsdruckbehälter 21 und der Nieder
druckbehälter 22 angeschlossen. Im oberen Bereich des Kurbel
wellengehäuses 7 und in einer Maschinengehäusefassung 23,
ist der Verdrängungs-Arbeitszylinder 24 und der Regenerator
zylinder 25 angeordnet. Im ringförmigen Spalt 26, der sich, durch
den Durchmesserunterschied der beiden Zylinder 24 und 25 bildet,
ist der Regenerator 27 angeordnet. Der Zylinder 24 weist,
im oberen heißen Teil, mehrere Bohrungen 28 auf, die den
Heißraum 29 mittels Regenerator 27, ringförmigen Kanal 15,
Kanal 16 und Ventilbohrung 19 mit den kalten Raum 30 verbinden.
Oberhalb der Wärmedurchgangswand 35 ist der Brenner 36
und der Luftvorwärmer 37 angeordnet. Im Zylinder 24 ist,
mittels der Pleuelstange 13 und der Kurbelwelle 8, ein
auf- und abbewegbarer Verdrängungs-Arbeitskolben 31 gela
gert. Der Kolben 31 enthält, im unteren kalten Teil, eine
wärmebeständige Dichtung 32, zwei Hohlräume 33 und zwei
Führungsstangen-Kugelbüchsen 34. Die zwei Führungsstangen-
Kugelbüchsen 34 sind parallel zur der nicht gezeichneten
Kreuzkopfbohrung angeordnet.
Die zwei Kolbenführungsstangen 14 und die dazugehörigen
beidseitig geschlossenen Führungsstangen-Kugelbuchsen 34
haben die Aufgabe die Seitenkräfte, die beim Kurbeltrieb
werk entstehen, weitestgehend zu vermeiden, um dementspre
chend die Lebensdauer der wärmebeständigen Dichtung 32 zu
erhöhen. Die Dichtung 32 ist zur Zeit das lebensbegrenzende
Element der üblichen verwendeten Stirling-Motoren. Durch
Vermeidung der Kreuzköpfe, die bei den üblichen doppelt
wirkenden Stirlingmotoren und auch großen Diesel-Motoren
verwendet werden, kann man, mit dem neuen Kolbenführungs
system, die Bauhöhe und das Baugewicht der Heißgaskolben
motoren verringern. Die Kurbelwellendichtringe 9, die
beidseitig geschlossenen Nadellager der Pleuelstange 13 und
die Kolbendichtung 32 haben die Aufgabe die Arbeitsräume
weitestgehend von den Schmierölzuführungsräumen 38 zu
trennen. Der Kurbelwellenraum 43 ist etwas kleiner als
der eines üblichen Zweitakt-Ottomotors. Die Kurbel 49 ist,
bei Verwendung des neuen Kolbenführungssystems in einem
doppeltwirkenden Stirlingmotor, völlig rund und enthält
Hohlräume 50, die mit nicht gezeichneten Platten abgedeckt
und danach zusammengeschweißt werden. Mit dieser Anordnung
kann der Massenausgleich der bewegten Massen durchgeführt
und zugleich der Totraum des kalten Teils eines doppelt
wirkenden Stirlingmotors verringert werden. Die Rollsocken
dichtung kann dementsprechend entfallen.
Der in der Zeichnung dargestellte Heißgaskolbenmotor arbeitet,
als Einzylinder-Ausführung, in der folgenden Weise:
Während des Betriebes wird über die Wärmedurchgangswand 35 dem Arbeitsmittel Wärme, durch Verbrennung von festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen, zugeführt. In Fig. 4 ist der Druck-Volumen Verlauf, dieser Einzylinder- Ausführung, schematisch dargestellt.
Während des Betriebes wird über die Wärmedurchgangswand 35 dem Arbeitsmittel Wärme, durch Verbrennung von festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen, zugeführt. In Fig. 4 ist der Druck-Volumen Verlauf, dieser Einzylinder- Ausführung, schematisch dargestellt.
In Fig. 2 steht der Kolben 31 am (o.T.) das gesamte Arbeits
mittel befindet sich somit im kalten Raum 30 und im Kurbel
wellenraum 43. Das Ventil 20 steht, mittels der Druckfeder
45, in der geöffneten Position, bei der das Arbeitsmittel
von kalten Raum 30 in den Heißraum 29 einströmen kann. Das
Steurungsventil 10 steht zugleich am (o.T.) und schließt
die Verbindungskanäle 17 und 18. Das Arbeitsmittel kann
also nicht in die Behälter 21 und 22 einströmen. Der Kolben
bewegt sich nun in Richtung (u.T.) und verdrängt ein Teil
des Arbeitsmittels, durch die geöffnete Ventilbohrung 19
und den Regenerator 27 in den Heißraum 29. Der Druck steigt
nach Fig. 4, isochor von p2 bis p3. Der Druck p3 herrscht,
mittels der offenen druckausgleichenden Verbindung, zwischen
kalten Raum 30 und Heißraum 29, in allen Arbeitsräumen.
Kurz bevor der Kolben 31 den (u.T.) erreicht, stößt seine
Unterseite auf die Oberseite des Ventils 20. Sowohl Kolben
31 und Ventil 20 sind an der Stelle wo sie zusammenstoßen
mit Dämpferplatten ausgerüstet um die Geräusche zu vermeiden.
Der Kolben 31 verschiebt, bei seiner weiteren Bewegung
Richtung (u.T.) das Ventil 20 in die Ventilbohrung 19.
Dadurch wird das Arbeitsmittel im Heißraum 29 vom Arbeits
mittel, welches sich im Kurbelwellenraum 43 befindet, ge
trennt. Das gesamte Arbeitsmittel kann nicht im Heißraum
29 verdrängt werden, weil der Kurbelwellenraum 43 als
Expansionsraum ausgelegt ist. Der gewünschte Gasmassen
unterschied, zwischen einer ersten kalten Teilmenge des
Arbeitsgases und einer zweiten heißen Teilmenge des gleichen
Arbeitsgases, ist also entstanden. Bevor der Kolben 31 sich
in Richtung (o.T.) bewegt, verbindet das Steurungsventil 10,
mittels der Nocke 11, den Kanal 16 mit dem Kanal 17. Der
Behälter 21 steht nun in offener Verbindung mit dem Kanal 16
und dementsprechend mit dem Heißraum 29. Im Behälter herrscht
nach Fig. 4 der Betriebsdruck p2. Durch den Druckunterschied
gelangt ein Teil des Arbeitsmittels von Heißraum 29 in den
Behälter 21. Gleichzeitig bewegt sich das Steurungsventil 10
weiter Richtung (u.T.) unterbricht die offene Verbindung
zwischen Heißraum 29 und Behälter 21 und verbindet danach
den Kanal 16 mit dem Kanal 18. Dadurch steht, der Heißraum
29 mit den Behälter 22, in dem der Druck p1 herrscht, in
offene Verbindung. Durch den Druckunterschied zwischen
Heißraum 29 und Behälter 22 kommt es zur einer weiteren
isochoren Temperatur-Druckabsenkung. Das Steuerungsventil
10 ist an seinem (u.T.) stehengeblieben. In der Ventil
bohrung 19 herrscht an der Ventiloberseite der Druck p3
und an der Ventilunterseite der Druck p1. Durch diesen
Druckunterschied bleibt das Ventil 20 in der Ventilbohrung
19 stehen. Der Kolben 31 bewegt sich in Richtung (o.T.) und
schiebt das restliche heiße Arbeitsmittel in den Behälter
22 aus, gleichzeitig wird die erste Teilmenge des Arbeits
mittels im Kurbelwellenraum 43, unter Wärmeaufnahme aus
der Umgebung, isotherm expandiert. Das Kurbelwellengehäuse
7 und der kalte Teil des Zylinders 24 sind mit, nicht ge
zeichneten Wärmezuführungsrippen-Kanälen ausgelegt, um
eine annähernd isotherme Expansion des Arbeitsmittels zu er
reichen. Das Arbeitsmittel expandiert isotherm von Druck
p3 bis zum Druck p1. Das Volumenverhältnis zwischen Kurbel
wellenraum 43 und kalter Raum 30 ist so gewählt, daß das
Arbeitsmittel bis zum Druck p4 expandieren könnte. Der Druck
p4 kann aber nichterreicht werden, weil am Punkt Va (Fig. 4)
öffnet das Ventil 20, mittels Druckfeder 45, die Ventil
bohrung 19. Dadurch wird der kalte Raum 30 und der Kurbel
wellenraum 43, von Punkt Va bis zum Punkt Vb, mit dem Heiß
raum 29 und den Behälter 22 verbunden. Die Gasmenge,die bei
der isochoren Temperatur-Drucksenkung von p2 nach p1, in
den Behälter 22 einströmte, gelangt wieder im kalten Raum
30 und im Kurbelwellenraum 43.
Am Punkt Vb, schließt das Steurungsventil 10 den Verbindungs
kanal 18 und öffnet gleich danach den Verbindungskanal 17.
Von Punkt Vb bis Vc (Fig. 4) gelangt Arbeitsmittel, aus dem
Behälter 21, in den kalten Raum 30 und in den restlichen
Arbeitsräumen, bis der Betriebsdruck p2 erreicht ist. Kurz
bevor der Kolben 31 seinen (o.T.) erreicht, schließt das
Steurungsventil 10, den Verbindungskanal 17. Der Kolben 31
erreicht seinen (o.T.) und beginnt von neuen das Arbeits
mittel in den Heißraum 29 zu verdrängen.
Die Gasmenge die von kalten Raum 30 in den Heißraum 29 ver
drängt wurde, ist gleich mit der, in den zwei Behältern
21 und 22, ausgestoßenen Gasmenge. Somit ist die Wärmemengen
aufnahme- und -abgabe im Regenerator 27 gleich.
Eine isotherme Expansion im Heißraum 29 wird, im Gegensatz
zum Stirling-Motor, nicht durchgeführt. Im neuen Heißgaskol
benmotor wird, mit Hilfe des Gasmassenunterschieds, die iso
therme Expansion bei der jeweiligen Umwelttemperatur durchge
führt. Im Brenner 36 muß dem Arbeitsmittel nur eine um den
Regeneratorverlust erhöhte Wärmemenge zugeführt werden. Ein
herkömmlicher Regenerator, der aus feinen Metalldraht besteht,
hat einen hohen thermischen Wirkungsgrad, der über 95% liegen
kann. Dementsprechend kann man die Wärmeübertragungsflächen
verringern. Die teuren Rohrbündel, die bei üblichen Stirling-
Motoren verwendet werden, können also entfallen.
Der Wirkungsgrad des neuen Heißgaskolbenmotors kann, durch
eine isotherme Verdichtung der, im Behälter 22, ausgestoße
nen Gasmenge, erhöht werden.
Die isotherme Verdichtung des Arbeitsmittels kann in einem
Mehrzylindermotor, durchgeführt werden. Bei einem z. B. Vier
zylindermotor sind drei Zylinder als Arbeitszylinder 24 und
ein Zylinder als Verdichtungszylinder 39 (Fig. 2) ausgelegt.
Im Zylinder 39 ist ein herkömmlicher Verdichtungskolben 40
angeordnet, der durch die gemeinsame Kurbelwelle 8 auf und
ab bewegt wird. Der Verdichtungszylinder 39 ist über Rück
schlagsventil 41 und Gaskühler 44 mit dem Behälter 22 und
mittels Gaskühler 44, Rückschlagsventil 42 mit dem Behälter
21 verbunden. Jeder Arbeitszylinder 24 hat ein eigenes Steu
rungsventil 10. Alle Steurungsventile 10 werden durch eine
gemeinsame Nockenwelle 11, die in einem seitlichen unteren
Teil des Kurbelwellengehäuses 7 angeordnet ist, betätigt.
Ein zusätzlicher Kanal 46 verbindet den kalten Raum 30, mittels
Rückschlagsventil 47 und Verbindungsleitung 48, mit dem Be
hälter 21. Ferner wird, bei einem Mehrzylindermotor, ein
anderes Volumenverhältnis zwischen kalten Raum 30 und Kurbel
wellenraum 43, gewählt.
Bei einem Einzylindermotor, der vorwiegend für Stromerzeuger
usw. verwendet wird, können, um die Herstellungskosten zu
verringern, die Kolbenführungsstangen 14, die dazugehörigen
beidseitig geschlossene Kolbenführungsstangen-Kugelbüchsen 34,
der Verdichtungszylinder 39, der Gaskühler 44, der zusätzli
cher Kanal 46, und die Rückschlagsventile 41, 42, 47, entfallen.
Durch Verwendung eines Verdichtungszylinders 39 entsteht, nach
Fig. 5 ein anderes P,V-Diagramm. Isotherme Expansion von p3
bis p2, im Kurbelwellenraum 43 bzw. kalten Raum 30.
Beim Erreichen des Druckes p2 verbindet der zusätzlicher
Kanal 46 mit Hilfe des Rückschlagsventils 47 und der Verbi
ndungsleitung 48 den kalten Raum 30 mit dem Behälter 21.
Von Vc bis Vd (Fig. 5) isobares Einströmen der zweiten Teil
menge des Arbeitsgases in den kalten Raum 30. Mit der darauf
folgenden isochoren Temperatur-Druckerhöhung steigt der Druck
im Kurbelwellenraum 43 und Heißraum 29, von p2 bis p3. Gleich
zeitig saugt der Verdichtungskolben 40 Gasmengen, mit dem
Druck p1 aus dem Behälter 22 und schiebt diese von Va bis
Vb in den Behälter 21 aus. Die Gasmenge, die bei jeder Umdre
hung der Kurbelwelle 8, von den drei Arbeitszylinder 24 im
Behälter 22 ausgestoßen wird, ist gleich mit der Gasmenge die
auch bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle 8, mittels des Ver
dichtungskolbens 40, dem Behälter 21 wieder zugeführt wird.
Bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle 8 werden, drei isotherme
Expansionen von p3 nach p2 und eine isotherme Verdichtung
von p1 nach p2, bei der jeweiligen Umgebungstemperatur, durch
geführt. Die Wärmemengen q(qzuUmwelt), die bei den drei iso
thermen Expansionen der Umwelt entzogen werden, sind größer
als die Wärmemengen, die bei der isothermen Verdichtung
(qabUmwelt) wieder der Umwelt zugeführt werden. Die Wärme
mengen (qzuUmwelt) sind umgekehrt proportional zu den Wärme
mengen (qzuBrenner), die bei der oberen hohen Temperatur, um
den Regeneratorverlust auszugleichen, dem Arbeitsmittel zuge
führt werden. Der Wirkungsgrad des neuen Heißgaskolbenmotors
ergibt sich aus dem Verhältnis geleistete Nutzarbeit zu auf
gewendeter Wärmezufuhr:
Die Differenz zwischen Wärmeaufnahme- und abgabe des Arbeits
mittels aus der Umgebung wird bei der erfindungsgemäßen Heiß
gasmaschine in mechanische Nutzarbeit umgewandelt. Gleiches
läßt sich nicht mit den üblichen Wärmekraftmaschinen erreichen.
Der Wärmefluß zwischen einer heißen Quelle und einer kalten
Quelle wird, bei der neuen Wärmekraftmaschine, nur zur Er
zeugung eines Gasmassenunterschiedes verwendet.
Claims (8)
1. Verfahren zum Umwandeln von Wärme aus der Umgebung in
Arbeit mittels eines Heißgasmotors mit kontinuierlich be
heizten Wärmequelle, bei dem ein, im Kurbelwellenraum (43),
eingeschlossenes komprimiertes Gas, daß sich im Ausgangs
zustand bei Umgebungstemperatur (Tmin) und einem Mittel
druck (Pmit.) befindet, unter Wärmeaufnahme aus der Wä
rmequelle und Regenerator (27) isochor im Heißraum (29)
teilweise verdrängt wird, dadurch gekennzeich
net,
- a) daß dann die Verbindung, mittels des Kolben-Feder gesteuerten Ventils (20), zwischen einer ersten Teilmenge des Gases, die sich im Kurbelwellenraum (43) befindet und einer zweiten Teilmenge des Gases, die sich im Heißraum (29) befindet, gesperrt wird.
- b) daß dann die erste Teilmenge des Gases im Kurbel wellenraum, unter Wärmeaufnahme aus der Umgebung, isotherm expandiert wird und gleichzeitig die zweite Teilmenge des Gases nach isochorer Abkühlung, mittels eines Steurungs ventils (10) in den Betriebsbehälter (21) und Niederdruck behälter (22) ausgestoßen wird.
- c) daß dann, in einem Einzylindermotor, durch Einströ men der zweiten Teilmenge aus dem Behälter (21) und (22) in den Kurbelwellenraum (43) der Ausgangszustand wieder erreicht wird.
- d) und daß dann, in einem Mehrzylindermotor, durch Ein strömen der zweiten Teilmenge aus dem Behälter (21), mittels Verbindungskanal (46), Rückschlagsventil (47) und Verbi ndungsleitung (48), in den Kurbelwellenraum (43) der Aus gangszustand wieder erreicht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzei
chnet, daß die Teilmenge des Gases, die im Behälter (22)
ausgestoßen wurde, mit Hilde des Verdichtungskolbens (40)
isotherm, unter Wärmeabgabe an einem Gaskühler (44) verdich
tet wird.
3. Heißgasmotor zur Durchführung des Verfahrens nach einem
der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
daß, in einem Mehrzylindermotor, die Bewegungen des Verdrän
gungs-Arbeitskolbens (31) und des Verdichtungskolbens (40)
durch eine gemeinsame Kurbelwelle (8) zwangsgekoppelt sind
und daß die Steurungsventile (10) durch eine gemeinsame
Nockenwelle (11), die im unteren seitlichen Teil des Kurbel
wellengehäuses (7) angeordnet ist, betätigt werden.
4. Heißgasmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Nockenwelle (11) das
Steurungsventil (10) in zeitlicher Abstimmung mit den Hüben
des Kolbens (31) derart steuert, daß es während des Expansi
onshubes des Kolbens (31), die Verbindung zwischen Kanal (16)
und Kanäle (17) und (18) öffnet und während des Verdrängungs
hubes des Kolbens (31) schließt.
5. Motor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einem kalten
Raum (30), einen Heißraum (29), die durch Verschieben des
Kolbens (31) gegenläufig volumenänderlich sind und über die
Verbindungsbohrungen (28), Regenerator (27), ringförmigen
Kanal (15), Kanal (16) und Ventilbohrung (19) miteinander
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß in
der Ventilbohrung (19) ein Ventil (20) angeordnet ist, wel
ches durch den Kolben (31) und der Druckfeder (45) derart
gesteuert wird, daß es während des Expansionshubes die Ventil
bohrung (19) schließt und während des den Heißraum (29) ver
größernden Hubes des Kolbens (31) öffnet.
6. Motor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verbindung zwischen der ersten und
zweiten Teilmenge des Gases zu einem Zeitpunkt geöffnet wird,
an dem der durch die isotherme Expansion der ersten Teilmenge
erreichte Druck gleich dem durch die isochore Abkühlung der
zweiten Teilmenge erreichte Druck ist.
7. Motor nach einem der Ansprüche von 1 bis 6 dadurch ge
kennzeichnet, daß jeder Zylinderboden zwei oder
mehrere durchgehend gebohrte Führungsstangen (14) enthält,
die mit, im Kolben befindlichen, Führungsstangen-Kugelbüchsen
(34) zusammengekoppelt sind.
8. Motor nach einem der Ansprüche von 1 bis 7 dadurch ge
kennzeichnet, daß die Kurbel (49) völlig rund ist
und Hohlräume (50) enthält die mit dazugehörigen Platten ab
gedeckt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997115666 DE19715666A1 (de) | 1997-04-15 | 1997-04-15 | Verfahren zum Umwandeln von Wärme aus der Umgebung in Arbeit, und Heißgasmotor zur Durchführung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997115666 DE19715666A1 (de) | 1997-04-15 | 1997-04-15 | Verfahren zum Umwandeln von Wärme aus der Umgebung in Arbeit, und Heißgasmotor zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19715666A1 true DE19715666A1 (de) | 1998-10-22 |
Family
ID=7826556
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997115666 Withdrawn DE19715666A1 (de) | 1997-04-15 | 1997-04-15 | Verfahren zum Umwandeln von Wärme aus der Umgebung in Arbeit, und Heißgasmotor zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19715666A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2018195620A1 (pt) * | 2017-04-25 | 2018-11-01 | Associação Paranaense De Cultura - Apc | Motor térmico de ciclo diferencial composto por quatro processos isotérmicos, quatro processos politrópicos com regenerador e processo de controle para o ciclo termodinâmico do motor térmico |
-
1997
- 1997-04-15 DE DE1997115666 patent/DE19715666A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2018195620A1 (pt) * | 2017-04-25 | 2018-11-01 | Associação Paranaense De Cultura - Apc | Motor térmico de ciclo diferencial composto por quatro processos isotérmicos, quatro processos politrópicos com regenerador e processo de controle para o ciclo termodinâmico do motor térmico |
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