DE19714349C2 - Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion - Google Patents
Anschlagpuffer-WiderlagerkonstruktionInfo
- Publication number
- DE19714349C2 DE19714349C2 DE19714349A DE19714349A DE19714349C2 DE 19714349 C2 DE19714349 C2 DE 19714349C2 DE 19714349 A DE19714349 A DE 19714349A DE 19714349 A DE19714349 A DE 19714349A DE 19714349 C2 DE19714349 C2 DE 19714349C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- buffer
- vehicle
- stop buffer
- abutment
- stop
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000000872 buffer Substances 0.000 title claims description 68
- 238000010276 construction Methods 0.000 title claims description 19
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 7
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 12
- 239000006096 absorbing agent Substances 0.000 description 2
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G9/00—Resilient suspensions of a rigid axle or axle housing for two or more wheels
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G11/00—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
- B60G11/14—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having helical, spiral or coil springs only
- B60G11/16—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having helical, spiral or coil springs only characterised by means specially adapted for attaching the spring to axle or sprung part of the vehicle
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G2200/00—Indexing codes relating to suspension types
- B60G2200/30—Rigid axle suspensions
- B60G2200/314—Rigid axle suspensions with longitudinally arranged arms articulated on the axle
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G2202/00—Indexing codes relating to the type of spring, damper or actuator
- B60G2202/10—Type of spring
- B60G2202/12—Wound spring
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G2202/00—Indexing codes relating to the type of spring, damper or actuator
- B60G2202/10—Type of spring
- B60G2202/13—Torsion spring
- B60G2202/135—Stabiliser bar and/or tube
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G2204/00—Indexing codes related to suspensions per se or to auxiliary parts
- B60G2204/10—Mounting of suspension elements
- B60G2204/12—Mounting of springs or dampers
- B60G2204/122—Mounting of torsion springs
- B60G2204/1224—End mounts of stabiliser on wheel suspension
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G2204/00—Indexing codes related to suspensions per se or to auxiliary parts
- B60G2204/10—Mounting of suspension elements
- B60G2204/12—Mounting of springs or dampers
- B60G2204/124—Mounting of coil springs
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G2204/00—Indexing codes related to suspensions per se or to auxiliary parts
- B60G2204/40—Auxiliary suspension parts; Adjustment of suspensions
- B60G2204/422—Links for mounting suspension elements
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G2204/00—Indexing codes related to suspensions per se or to auxiliary parts
- B60G2204/40—Auxiliary suspension parts; Adjustment of suspensions
- B60G2204/45—Stops limiting travel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
- Seats For Vehicles (AREA)
- Vibration Dampers (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anschlagpuffer- (oder Federwegbegrenzer-)-
Widerlagerkonstruktion gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE 938 891 C ist ein gattungsgemäßes Pufferwiderlager bekannt. Dieses
Pufferwiderlager weist eine konkave Oberfläche in seinem Zentrum sowie einen konvexen
Bereich auf, der die gesamte Peripherie des Zentrum bildet. Somit ist der Kontaktbereich
zwischen Anschlagpuffer und Widerlager beim Zustand maximaler Federbelastung bei der
Einwirkung von Fahrbahnstößen sowie beim Zustand maximaler Federbelastung bei
Wankbewegungen der Fahrgastzelle (bzw. der Aschse) immer in der selben Art und Weise
ausgeformt.
Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht einer gewöhnlichen herkömmlichen Radaufhängung.
Bei den Fig. 5 und 6 handelt es sich um Vorderansichten von Hauptteilen einer
Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion einer herkömmlichen Radaufhängung zur Darstellung
ihrer Funktionsweise. Die herkömmliche Radaufhängung ist mit linken und rechten
Schraubenfedern 4, 4 und Stoßdämpfern 5, 5 ausgeführt, die sich zwischen der unteren
Bodengruppe einer Kraftfahrzeugkarosserie 1 (siehe Fig. 5) und einer Achse 2 befinden und
damit die Karosserie über die Achse 2 mit den Rädern 3 verbinden, so daß die Räder usw.
gegenüber der Karosserie abgefedert werden. Die Räder 3 sind jeweils an den Enden der
Achse 2 montiert, und des weiteren ist ein Anschlagpuffer- (oder
Federwegbegrenzer-)-widerlager 7 an jedem Endabschnitt eines Achsgehäuses 6 der Achse 2
(siehe Fig. 4 und 5) vorgesehen.
Dieses Pufferwiderlager 7 weist eine obere Stirnfläche 7a auf, die normalerweise eben und
flach ist und nach oben weist, wie es in Fig. 7 dargestellt ist. Wird die Schraubenfeder 4 im
Ergebnis eines sogenannten Hubs durch Wankbewegung (d. h. infolge einer
Aufwärtsbewegung im Rahmen einer Wankbewegung) der als Einheit arbeitenden Achse 2
und Räder 3 zusammengedrückt, was auf die bei Kurvenfahrt auf das Kraftfahrzeug
wirkende Fliehkraft zurückzuführen ist, so kommt die flache Stirnfläche 7a mit einem
Anschlagpuffer 9 in Kontakt, der an der Bodengruppe der Kraftfahrzeugkarosserie montiert
ist. Dadurch wird verhindert, daß ein Reifen 8 gegen die Fahrzeugkarosserie 1 stößt.
Wenn einer der Seitenabschnitte des Fahrzeugs (oder Kraftfahrzeugs) das Maximum des
sogenannten Federwegs (entsprechend der Schwingungsweite der Federung) zurückgelegt
hat und das Pufferwiderlager 7 in Kontakt mit dem Anschlagpuffer 9 kommt und dieser
Seitenabschnitt des Fahrzeugs zudem diesen Weg (bzw. die Bewegung) nicht fortsetzt, wird
ferner der andere Seitenabschnitt des Fahrzeugs in einen sogenannten Zustand der
maximalen Federbelastung bei Wankbewegungen versetzt, in dem die Schraubenfeder
dieses Seitenabschnitts auf ihre volle Länge auseinandergezogen ist.
Wird jedoch bei der herkömmlichen Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion die Position des
Wankzentrums (im Falle von Fig. 5) von C1 um den Weg H auf C2, wie in Fig. 6 dargestellt,
verlagert, um eine Veränderung, die auf Verschleiß an der Schraubenfeder zurückzuführen
ist, so klein wie möglich zu halten, kommt es zu folgender Veränderung. Aufgrund der
Wankbewegung wird nämlich bewirkt, daß sich der Reifen 8 einwärts in Richtung der Breite
des Fahrzeugs (d. h. in Querrichtung desselben) bewegt. Der in Fig. 6 in Querrichtung
zurückgelegte Weg L2 des Reifens 8 ist jedoch größer als der Weg L1 desselben in
Querrichtung bei Fig. 5. Daher tritt bei der herkömmlichen Anschlagpuffer-
Widerlagerkonstruktion das Problem auf, daß der Abstand bzw. Spalt S2 zwischen der
Seitenfläche 1a des Fahrzeuginnenraums (bzw. der Fahrgastzelle) der Karosserie 1 des
Fahrzeugs und der inneren Seitenfläche 8a des Reifens 8 bei Fig. 6 kleiner ist als der
Abstand S1 zwischen beiden bei Fig. 5, und daß die Breite des Innenraums um den Betrag
verringert werden müßte, um den der Abstand geringer ausfällt.
Mit der vorliegenden Erfindung soll nun das obengenannte Problem der herkömmlichen
Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion gelöst werden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion zur
Verfügung zu stellen, durch die sich ein größerer Innenraum eines Fahrzeugs (oder
Kraftfahrzeugs) erreichen läßt, ohne daß dies durch Verringerung des Wankwinkels zu
Lasten des Federwegs geht.
Die Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß wird das obengenannte Ziel dadurch erreicht, daß eine Anschlagpuffer-
Widerlagerkonstruktion bereitgestellt wird, die aus folgendem besteht: einem
Anschlagpuffer, der an einer Karosserie oder an einer Achse eines Fahrzeugs montiert ist,
und einem Pufferwiderlager, das sich am anderen von beiden befindet. Bei dieser
Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion ist an einem von gegenüberliegenden
Seitenabschnitten des Pufferwiderlagers, die in Richtung der Fahrzeugbreite angeordnet
sind, eine flache, fast ebene Stirnfläche ausgebildet. Des weiteren ist ein konvexer Teil,
der in Richtung des Anschlagpuffers hervorsteht, nur an einem Teil des anderen der
gegenüberliegenden Seitenabschnitte des Pufferwiderlagers vorhanden. Daher kommt der
konvexe Teil nur dann mit dem Anschlagpuffer in Kontakt, wenn das Fahrzeug eine
Wankbewegung vollführt.
Bei der erfindungsgemäßen Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion befindet sich also die
flache, fast ebene Stirnfläche an einem der gegenüberliegenden Seitenabschnitte (Hälfte)
des Pufferwiderlagers, d. h. der Seitenabschnitte, die in Richtung der Fahrzeugbreite
angeordnet sind. Ferner ist der konvexe Teil, der in Richtung des Anschlagpuffers
hervorsteht, nur an einem Teil des anderen der gegenüberliegenden Seitenabschnitte
(Hälfte) des Pufferwiderlagers ausgebildet. Zudem kommt der konvexe Teil nur mit dem
Anschlagpuffer in Kontakt, wenn das Fahrzeug eine Wankbewegung vollführt. Damit läßt
sich diese erfindungsgemäße Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion erreichen, indem
lediglich die Form des Pufferwiderlagers verändert wird, ohne daß zusätzliche separate
Bauteile benötigt werden. Die erfindungsgemäße Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion
weist folglich den Vorteil auf, daß bei einem Fahrzeug oder Kraftfahrzeug ein größerer
Fahrgastinnenraum gewonnen werden kann, ohne daß dies zu Lasten des Federwegs
geht, indem man den Wankwinkel verkleinert, wobei sogar Fahrkomfort und -leistung des
Fahrzeugs unverändert bleiben.
Weitere Merkmale, Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden
Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen hervor, in denen gleiche Bezugszeichen für gleiche oder entsprechende Teile
verschiedener Ansichten stehen. Dabei ist:
Fig. 1 ein Schnitt als Vorderansicht eines Hauptteils einer Radaufhängung mit einer
erfindungsgemäßen Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion;
Fig. 2 eine Einzelheit als Vorderansicht der Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion von Fig.
1 zur Veranschaulichung einer Funktionsweise derselben;
Fig. 3 eine schematische Vorderansicht der Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion von
Fig. 1 zur Veranschaulichung einer Funktionsweise derselben;
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung zur allgemeinen Veranschaulichung einer
gewöhnlichen herkömmlichen Radaufhängung;
Fig. 5 eine Vorderansicht eines Hauptteils einer Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion
einer herkömmlichen Federung;
Fig. 6 eine Vorderansicht eines Hauptteils einer Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion
einer herkömmlichen Federung; und
Fig. 7 eine Einzelheit als Vorderansicht der Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion von Fig.
6.
Im folgenden soll anhand eines Beispiels eine Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion einer
Kraftfahrzeug-Radaufhängung, bei der es sich um eine Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung handelt, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ausführlich
beschrieben werden. Fig. 1 ist ein Schnitt als Vorderansicht eines Hauptteils einer
Radaufhängung mit einer erfindungsgemäßen Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion, Fig.
2 eine Einzelheit als Vorderansicht der Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion von Fig. 1
zur Veranschaulichung einer Funktionsweise derselben.
Die Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion ist bei dieser Ausführungsform mit
Schraubenfedern 4 und Stoßdämpfern 5 ausgeführt, die sich zwischen einer Karosserie 1
und einer Achse 2 des Kraftfahrzeugs befinden und die Karosserie 1 über die Achse 2 mit
den Rädern 3 verbinden, so daß die Räder 3 gegenüber der Karosserie abgefedert
werden. Ein aufwärts weisendes Pufferwiderlager 12 ist auf der Achse 2 so montiert, daß
es einem an der Karosserie 1 montierten Anschlagpuffer 9 gegenüber angeordnet ist.
Dieses Pufferwiderlager 12 ist mit einer flachen, fast ebenen Stirnfläche 13 versehen, die
nach oben zeigt und an einem inneren Seitenabschnitt der in Richtung der Fahrzeugbreite
angeordneten Seitenabschnitte des Pufferwiderlagers ausgebildet ist, sowie mit einem
konvexen Teil 14, der in Richtung des Anschlagpuffers 9 hervorsteht und nur an einem
Teil des anderen, äußeren Seitenabschnitts desselben ausgeformt ist. Dieser konvexe
Teil 14 kommt nur mit dem Anschlagpuffer 9 in Kontakt, wenn das Fahrzeug eine
Wankbewegung ausführt.
Des weiteren ist der obere Endabschnitt 4a jeder Schraubenfeder 4 mit einem ringförmigen
Federteller 17 versehen. Außerdem wird der obengenannte Anschlagpuffer 9 in die
Schraubenfedern 4 jeweils vom oberen Endabschnitt 4a aus eingesetzt. Der untere
Endabschnitt 4b jeder Schraubenfeder 4 stützt sich auf einem Gehäuse 6 der Achse 2 ab,
wenn das Pufferwiderlager 12 in die Schraubenfeder 4 eingesetzt wird.
Zu jedem Anschlagpuffer 9 gehört ein elastischer Körper, der als Hauptteil zu bezeichnen
ist, sowie ein Gewindebolzen 20 (siehe Fig. 2), der in der Mitte des oberen Teils des
elastischen Körpers eingeschraubt ist. Außerdem werden die Anschlagpuffer 9 an der
linken und rechten Seite der Bodengruppe der Fahrzeugkarosserie 1 durch fest daran
montierte Halteelemente 21, in Entsprechung zum linken und rechten Rad 3, so befestigt,
daß sie nach unten weisen. Wenn sich die Karosserie 1 und die Achse 2 stark nähern,
kommen die Pufferwiderlager 12 jeweils mit den entsprechenden Anschlagpuffern 9 in
Kontakt, wie es in Fig. 3 dargestellt ist. Dadurch wird der Abstand der Karosserie 1 von
der Achse 2 bei ihrer Annäherung geregelt bzw. begrenzt. Vollführt das Fahrzeug eine
Wankbewegung, wird außerdem verhindert, daß der Reifen 8 gegen die Außenfläche der
Karosserie 1 stößt.
Die Pufferwiderlager 12 sind an rechten und linken Positionen, die symmetrisch zur Mitte
der Achse 2 liegen, am Gehäuse 6 der Achse 2 so montiert, daß sie von der Oberfläche
des Gehäuses 6 hervorstehen. Jedes dieser Pufferwiderlager 12 besitzt die flache, fast
ebene Stirnfläche 13, die nach oben zeigt und an einem inneren der Seitenabschnitte des
Pufferwiderlagers, die in Richtung der Fahrzeugbreite angeordnet sind, ausgebildet ist,
sowie den konvexen Teil 14, der eine geneigte, nach innen und aufwärts weisende
Oberfläche 14a hat und nur an einem Teil des anderen, äußeren Seitenabschnitts
desselben ausgeformt ist, und zwar so, daß er nach oben hervorsteht.
Normalerweise ist die flache Stirnfläche 13 dem unteren Ende des Anschlagpuffers 9
gegenüber und so angeordnet, daß die Höhe, um die sie sich oberhalb der Oberfläche des
Gehäuses 6 befindet, der Höhe jeder der herkömmlichen flachen Stirnflächen 7a, die in
Fig. 5 bis 7 dargestellt sind, entspricht.
Die Art und Weise des Anliegens zwischen dem Anschlagpuffer 9 und dem
Pufferwiderlager 12, wenn sich das Kraftfahrzeug (bzw. Fahrzeug) im sogenannten
Zustand der maximalen Federbelastung bei Einwirkung von Fahrbahnstößen befindet,
unterscheidet sich von demjenigen beim sogenannten Zustand der maximalen
Federbelastung bei Wankbewegungen. Im erstgenannten Fall (d. h. wenn sich das
Kraftfahrzeug im Zustand der maximalen Federbelastung bei Einwirkung von
Fahrbahnstößen befindet), wie es durch die Strichpunktlinie mit nur jeweils einem Punkt in
Fig. 2 gezeigt wird, kommt die flache Stirnfläche 13 auf ähnliche Weise mit dem
Anschlagpuffer 9 in Kontakt, wie es bei dem herkömmlichen Pufferwiderlager 7 der Fall
war. Insofern unterscheidet sich der Federweg bei dieser Ausführungsform wenig von dem
bei dem herkömmlichen Pufferwiderlager, und Fahrkomfort und -leistung des
Kraftfahrzeugs werden überhaupt nicht beeinträchtigt.
Im letzteren Fall (d. h. wenn sich das Kraftfahrzeug im sogenannten Zustand der
maximalen Federbelastung bei Wankbewegungen befindet), wie es durch die
Strichpunktlinie mit nur jeweils einem Punkt in Fig. 2 und 3 dargestellt wird, kommt der
konvexe Abschnitt 14 ebenfalls mit dem Anschlagpuffer 9 in Kontakt. Somit wird der
Federweg beim Wanken, verglichen mit dem Einsatz des herkömmlichen
Pufferwiderlagers 7, wie es durch die Strichpunktlinie mit jeweils zwei Punkten in diesen
Figuren gezeigt wird, um einen bestimmten Wert verkürzt, der der Größe h des
Überstands und dem Neigungswinkel der geneigten Fläche entspricht. Dadurch erhöht sich
die Größe des Abstands S3 zwischen der seitlichen Außenfläche 1a des Innenraums und
der inneren Seitenfläche 8a des Reifens 8. Infolge des größeren Abstands kann die
Fahrgastzellenbreite vergrößert werden.
Es versteht sich, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die vorstehend beschriebene
bevorzugte Ausführungsform beschränkt ist und daß Fachleuten andere Modifikationen
einleuchten werden, ohne daß dadurch vom Grundgedanken der Erfindung abgewichen
wird. So kann der Anschlagpuffer 9 beispielsweise auch an der Achse 2 und das
Pufferwiderlager 12 an der Karosserie 1 montiert werden. Außerdem lassen sich der
Neigungswinkel der geneigten Fläche 14a und die Größe h des Überstands bezogen auf
die flache Stirnfläche 13 willkürlich verändern und einstellen.
Bestimmend für den Geltungsbereich der Erfindung sind daher einzig und allein die
angehängten Ansprüche.
Claims (2)
1. Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion, bestehend aus einem Anschlagpuffer (9), der
an einer Fahrzeugkarosserie (1) oder an einer Achse (2) eines Fahrzeugs montiert ist und
einem Pufferwiderlager (12), das sich an dem anderen von beiden, d. h. der Fahr
zeugkarosserie (1) bzw. der Achse (2) des Fahrzeugs befindet, dadurch gekennzeichnet,
daß das Pufferwiderlager (12) eine flache Stirnfläche (13) gegenüberliegend
dem Anschlagpuffer (9) aufweist und einen konvexen Abschnitt (14), der so ausgebildet ist,
daß er in Richtung des Anschlagpuffers (9) hervorsteht und in Fahrzeugquerrichtung
gesehen über diesen herausragt, wobei der konvexe Abschnitt (14) nur am äußeren
Seitenabschnitt des Anschlagpuffers (9) in Fahrzeugquerrichtung vorgesehen ist, die flache
Stirnfläche (13) nur am inneren Seitenabschnitt des Anschlagpuffers (9) in
Fahrzeugquerrichtung derart vorgesehen ist, daß sie im wesentlichen parallel zur Achse (2)
verläuft, wobei der konvexe Abschnitt (14) nur dann mit dem Anschlagpuffer (9) in Kontakt
kommt, wenn das Fahrzeug eine Wankbewegung vollführt und die flache Stirnfläche (13) des
Pufferwiderlagers (12) nur dann in Kontakt mit dem Anschlagpuffer (9) kommt, wenn das
Fahrzeug sich im Zustand maximaler Federbelastung bei Einwirkung von Fahrbahnstößen
befindet.
2. Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion nach Anspruch 1, wobei eine geneigte Fläche
(14a) zwischen der flachen Stirnfläche (13) und dem konvexen Abschnitt (14) vorgesehen
ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP8254094A JPH10100629A (ja) | 1996-09-26 | 1996-09-26 | バンプストッパシート構造 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19714349A1 DE19714349A1 (de) | 1998-04-16 |
| DE19714349C2 true DE19714349C2 (de) | 2003-01-16 |
Family
ID=17260147
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19714349A Expired - Fee Related DE19714349C2 (de) | 1996-09-26 | 1997-03-26 | Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5857687A (de) |
| JP (1) | JPH10100629A (de) |
| CA (1) | CA2200366C (de) |
| DE (1) | DE19714349C2 (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10106915C2 (de) * | 2001-02-15 | 2003-02-13 | Benteler Automobiltechnik Gmbh | Federungsanordnung |
| US7492172B2 (en) * | 2003-05-23 | 2009-02-17 | Cascade Microtech, Inc. | Chuck for holding a device under test |
| JP4129255B2 (ja) * | 2004-09-06 | 2008-08-06 | 本田技研工業株式会社 | 車両のサスペンション装置 |
| JP4108740B2 (ja) * | 2005-07-19 | 2008-06-25 | 横浜ゴム株式会社 | 車輪に発生するコーナリングフォースの大きさを算出する方法および装置 |
| US7934579B2 (en) * | 2008-01-04 | 2011-05-03 | Honda Motor Company, Ltd. | Suspension assemblies having resilient member and vehicles including same |
| DE102017218682B4 (de) * | 2017-10-19 | 2021-05-06 | Ford Global Technologies, Llc | Längsblattfedervorrichtung mit Anschlagpuffer-Einheit |
| GB2609254B (en) * | 2021-07-27 | 2024-06-05 | Jaguar Land Rover Ltd | Fluid bump stop system |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE938891C (de) * | 1947-08-04 | 1956-02-09 | Fiat Spa | Aufhaengung der starren Hinterachse eines Kraftwagens |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2517611A (en) * | 1945-12-08 | 1950-08-08 | Chrysler Corp | Motor vehicle stabilizer |
| US3120952A (en) * | 1962-05-16 | 1964-02-11 | Hendrickson Mfg Co | Single axle suspension |
| US3437347A (en) * | 1966-11-03 | 1969-04-08 | Grimar Inc | Vehicle spring suspension |
| US3511332A (en) * | 1966-11-03 | 1970-05-12 | Albert F Hickman | Compression rubber spring suspension for trailing arms supporting driven wheels |
| JPS6167610A (ja) * | 1984-09-07 | 1986-04-07 | Hino Motors Ltd | キヤブの支持装置 |
-
1996
- 1996-09-26 JP JP8254094A patent/JPH10100629A/ja active Pending
-
1997
- 1997-03-11 US US08/815,050 patent/US5857687A/en not_active Expired - Lifetime
- 1997-03-19 CA CA002200366A patent/CA2200366C/en not_active Expired - Fee Related
- 1997-03-26 DE DE19714349A patent/DE19714349C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE938891C (de) * | 1947-08-04 | 1956-02-09 | Fiat Spa | Aufhaengung der starren Hinterachse eines Kraftwagens |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CA2200366C (en) | 2001-04-24 |
| JPH10100629A (ja) | 1998-04-21 |
| DE19714349A1 (de) | 1998-04-16 |
| US5857687A (en) | 1999-01-12 |
| CA2200366A1 (en) | 1998-03-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69904123T2 (de) | Querträger für ein Hinterradaufhängungssystem eines Kraftfahrzeuges | |
| DE69811639T2 (de) | Unterfahrschutzvorrichtung in fahrzeugen | |
| DE9090175U1 (de) | Einzelradaufhängung | |
| DE3710173C2 (de) | ||
| DE2806247A1 (de) | Fahrerhaus fuer nutzfahrzeuge | |
| DE3035856A1 (de) | Radaufhaengung fuer kraftfahrzeuge | |
| DE3514823A1 (de) | Unabhaengige radaufhaengung fuer kraftfahrzeuge | |
| DE2151827A1 (de) | Kraftwagen | |
| DE69320325T2 (de) | Fahrzeugaufhängungssystem | |
| WO2009086904A1 (de) | Rahmenkopf für einen fahrzeugrahmen eines lastkraftwagens | |
| DE3152063A1 (en) | Programmable steering control apparatus for motor vehicles | |
| EP3459828A1 (de) | Vorrichtung zur übertragung von kräften im crashfall eines kraftfahrzeugs | |
| DE19714349C2 (de) | Anschlagpuffer-Widerlagerkonstruktion | |
| DE69500374T2 (de) | Einrichtung zum Verzehren der Aufprallenergie für ein Fahrzeug | |
| DE934332C (de) | Abfederung fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE1505549A1 (de) | Unabhaengige Aufhaengung der gelenkten Raeder von Kraftfahrzeugen,insbesondere Personenkraftwagen | |
| DE102006013226A1 (de) | Fahrzeugchassis-Frontaufbau | |
| EP3612748B1 (de) | Federblatt für eine blattfeder | |
| DE60215702T2 (de) | Buchsenanordnung für stabilisator | |
| EP0202449A1 (de) | Unabhängige Fahrzeug-Radaufhängung | |
| DE10206017A1 (de) | Fahrzeugachse | |
| DD244316A5 (de) | Verankerungssystem fuer starre achsen von fahrzeugen mit staarr an dem fahrgestell befestigten, vertikal beweglichen aufhaengungen | |
| DE209994C (de) | ||
| DE19849474B4 (de) | Aufhängung einer Hinterachse eines Kraftfahrzeuges | |
| DE3809996C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |