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DE19714812A1 - Magnetspule - Google Patents

Magnetspule

Info

Publication number
DE19714812A1
DE19714812A1 DE19714812A DE19714812A DE19714812A1 DE 19714812 A1 DE19714812 A1 DE 19714812A1 DE 19714812 A DE19714812 A DE 19714812A DE 19714812 A DE19714812 A DE 19714812A DE 19714812 A1 DE19714812 A1 DE 19714812A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
coil
insulating material
opening
solenoid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19714812A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Just
Martin Metzger
Andreas Eckert
Andreas Dutt
Karl Hoss
Hans-Peter Sigwart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Helmut Hechinger & Co Ele GmbH
Sigwart H GmbH
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Helmut Hechinger & Co Ele GmbH
Sigwart H GmbH
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Helmut Hechinger & Co Ele GmbH, Sigwart H GmbH, Robert Bosch GmbH filed Critical Helmut Hechinger & Co Ele GmbH
Priority to DE19714812A priority Critical patent/DE19714812A1/de
Priority to DE59809330T priority patent/DE59809330D1/de
Priority to CZ984044A priority patent/CZ404498A3/cs
Priority to US09/202,182 priority patent/US6164266A/en
Priority to EP98928122A priority patent/EP0906632B1/de
Priority to CNB988004526A priority patent/CN1163917C/zh
Priority to PCT/DE1998/000942 priority patent/WO1998045860A1/de
Priority to JP10542239A priority patent/JP2000512811A/ja
Publication of DE19714812A1 publication Critical patent/DE19714812A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
    • H01F41/12Insulating of windings
    • H01F41/127Encapsulating or impregnating
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T29/00Metal working
    • Y10T29/49Method of mechanical manufacture
    • Y10T29/49002Electrical device making
    • Y10T29/4902Electromagnet, transformer or inductor
    • Y10T29/49075Electromagnet, transformer or inductor including permanent magnet or core
    • Y10T29/49076From comminuted material

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  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

Stand der Technik
Die Erfindung geht von einer Magnetspule nach der Gattung des Patentanspruchs 1 aus. Eine solche bekannte Spule findet Verwendung bei einer Verteilerkraftstoffeinspritzpumpe gemäß DE-A1-43 39 948. Die dort vorgesehene Magnetspule ist Teil eines Magnetventils einer Verteilerkraftstoffeinspritzpumpe und dabei im Betrieb dem Kraftstoff ausgesetzt. Die bekannte Magnetspule ist dabei auf einem Wicklungskörper aus Isolier­ stoff aufgebracht und nachträglich durch eine zusätzliche Kunststoffauflage geschlossen. Der Wicklungskörper aus Kunststoff weist Fortsätze aus Isolierstoff auf, innerhalb denen die Kontaktanschlüsse der Magnetspule geführt sind. Die somit von Isolierstoff umgebenen Bereiche der Kontakt­ anschlüsse sind durch die Öffnungen im Boden des Gehäuses hindurchgeführt und werden außen liegend durch Dichtungen an einer Verschlußplatte abgedichtet, die im übrigen den kraftstofführenden Raum der Kraftstoffeinspritzpumpe nach außen abdichtet.
Bei der bekannten Magnetspule ist diese somit gebaut, d. h. es wird erst der Magnetspulenträger, dann die Wicklung und dann schließlich eine Abdeckung erstellt, mit dem die Magnetspule kraftstoffdicht verschlossen werden soll. Die gesamte Spule ist dabei innerhalb eines ringartigen Raumes des Gehäuses angeordnet, den der Stutzen zusammen mit der Umfangswand des topfförmigen Gehäuses bildet. Diesen Raum füllt die Magnetspule nur zum Teil aus und es sind Querver­ bindungen sowohl im Stutzen als auch in der Umfangswand des topfförmigen Gehäuses ausgebildet, die die Aufgabe haben, die Magnetspule intensiv mit Kraftstoff zu umspülen und somit einen Temperaturausgleich herbeizuführen. Dies hat den Nachteil, daß der Fertigungsaufwand für eine solche Magnet­ spule relativ groß ist insbesondere, da sie mehrteilig auf­ gebaut ist.
Vorteile der Erfindung
Die erfindungsgemäße Magnetspule mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 hat dem gegenüber den Vor­ teil, daß in einfacher Weise eine genaue Positionierung der Magnetspule innerhalb des topfförmig ausgebildeten Gehäuses verwirklicht wird und dabei in einfacher Weise ein hoch­ dichter Abschluß der stromführenden Teile der Magnetspule nach außen erzielt wird. Dabei fügt sich die Magnetspule die Wände des umgebenden topfförmigen Gehäuses intensiv kontak­ tierend in diesem Gehäuse ein. Die Magnetspule ist darüber­ hinaus sicher in diesem Gehäuse fixiert und es ist eine ex­ akte Zuordnung zu einem Magnetanker der Magnetspule erziel­ bar. Dabei werden die Öffnungen die erforderlich sind, um die Kontaktanschlüsse aus dem dem Kraftstoff ausgesetzten Raum nach außen zu führen, intensiv durch die Umspritzung der Magnetspule mit Isolierstoff ausgefüllt und abgedichtet. Gemäß Patentanspruch 2 ist zur Erzielung einer sicheren, ge­ nauen Positionierung der Magnetspule innerhalb des diese um­ gebenden Isolierstoffes eine dritte Öffnung im topfförmigen Gehäuse vorgesehen, durch die ein Stützteil einführbar ist. Dieses dient zusammen mit den Kontaktanschlüssen der Ma­ gnetspule zur Lagefixierung. Auf diese Art und Weise ist es möglich während des Umspritzens der Magnetspule mit Isolier­ stoff die Position der Magnetspule exakt einzuhalten. Damit sind auch die elektrischen Werte und die Magnetkräfte, die auf einen Anker wirken, exakt einhaltbar. Gemäß Patentan­ spruch 3 werden dabei die Anordnung der dritten Öffnung, durch die ein stabförmiges Teil einführbar ist und die Lage der Kontaktanschlüsse so gewählt, daß eine stabile Drei­ punktlagerung der Spule während des Spritzvorgangs ermög­ licht wird.
Gemäß Patentanspruch 4 wird eine Meßstelle außerhalb des topfförmigen Teils geschaffen, die sichergestellt, daß der innenliegende Bereich des topfförmigen Gehäuses mit der Um­ spritzung der Magnetspule vollständig ausgefüllt ist, und daß dann eine Entfernung des stabförmigen Teils gemäß Pa­ tentanspruch 2 noch während des Spritzvorganges möglich ist, so daß ein vollständiger Verschluß der dritten Öffnung und der Spule an dieser Stelle mit Isolierstoff erfolgt. Dieser Stutzen braucht bei einer Verwendung der Magnetspule in einem Anwendungsfall gemäß dem Stand der Technik keine Verbindung von kraftstofführenden Räumen zu nicht kraftstof­ führenden Räumen oder der Umgebung haben, so daß an diesem Stutzen dann auch keine Abdichtung erfolgen muß, wie bei den Kontaktanschlüssen, die eine solche Verbindung haben müssen.
Zur Herstellung einer Magnetspule in der vorgenannten Aus­ führungsform wird erfindungsgemäß ein Verfahren gemäß Patentanspruch 5 angegeben. Dadurch, daß im Bereich der dritten Öffnung während des Spritzvorganges kontinuierlich eine Druckmessung vorgenommen wird, die anzeigt, sobald Iso­ lierstoff aus der dritten Öffnung austritt und in dem Be­ reich des Druckfühlers gelangt, ist gewährleistet, daß zu diesem Zeitpunkt die Umspritzung der Magnetspule in das Ge­ häuse auf der Innenseite kontaktierender Weise abgeschlossen ist. Die Lage der Magnetspule innerhalb des Gehäuses kann sich somit nicht mehr verändern, so daß die Notwendigkeit der Lagefixierung durch das stabförmige Teil sich ab diesem Zeitpunkt erübrigt, dieses also noch während des noch nicht abgeschlossenen Umspritzungsvorgangs aus dem topfförmigen Gehäuse seiner Umspritzung entfernt werden kann. Mit Entfer­ nung dieses sich zurückziehenden stabförmigen Teils wird dann der Rest des Innenraums jenseits des Bodens des topfförmigen Gehäuses schlußendlich mit Isolierstoff ausge­ füllt.
Eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens weist dementsprechend eine Aufnahme für das topfförmige Gehäuse mit exakter Lagefixierung auf, wobei auf der dem Innenraum des Gehäuses abgewandten Seite des Bodens zwei Räume gebil­ det werden, durch die die Kontaktanschlüsse hindurchgeführt werden und sich in der Spritzform in exakt vorgegebener Weise während des Spritzvorgangs abstützen können. Ferner ist zwischen dem Boden und der Spritzform noch ein dritter Raum vorgesehen, innerhalb dem durch eine Zuführöffnung in der Wand der Spritzform das stabförmige Teil zur Positio­ nierung der Magnetspule einführbar ist und durch die dritte Öffnung im Boden des Gehäuses hindurchführbar ist. Innerhalb dieser drei Räume werden während des Spritzvorgangs die Kon­ taktanschlüsse umspritzt und auch der stabförmige Teil zu­ nächst umspritzt. Am Ende des Einspritzvorgangs wird dann nach Zurückziehen des stabförmigen Teils dieser dritte Raum völlig ausgefüllt.
In vorteilhafter Weise wird die Magnetspule bei einer Ver­ teilereinspritzpumpe gemäß Patentanspruch 7 eingesetzt. Bei der dort erforderlichen Abdichtung zwischen kraftstoffüh­ renden Teilen der Kraftstoffeinspritzpumpe und kraftstoff­ freien Räumen ist zu berücksichtigen, daß, eine hundertpro­ zentige Abdichtung der Öffnungen im Boden des topfförmigen Gehäuses durch die Kunststoffumspritzung nicht möglich ist, da auf Grund der unterschiedlichen Temperaturdehnungen von Isolierstoff und Metall eine zunächst vorhandene dichte Haftung zwischen Kunststoff und metallischem Gehäuse zwar vorhanden ist, im Betrieb dann doch eine Ablösung erfährt. Aus diesem Grunde ist es erforderlich, daß die nach außen führenden Kontaktanschlüsse zusätzlich zu dem Bauteil hin abgedichtet werden, das ansonsten die kraftstofführenden Räume der Verteilereinspritzpumpe verschließt. Dieses Bau­ teil weist dabei gemäß Patentanspruch 8 eine Aufnahme auf, die den an der dritten Öffnung des topfförmigen Gehäuses nach außen ragenden Isolierstoffverschlußteil ganz um­ schließt. Dadurch besteht an dieser Stelle keine Verbindung zwischen kraftstofführenden Teilen und kraftstofffreien Teilen der Verteilereinspritzpumpe, so daß eine dritte Abdichtstelle hier entfällt. Würde hier der stabförmige Teil noch vorhanden sein, so müßte eine dritte Abdichtstelle geschaffen werden, da zwischen stabförmigen Teil und Kunst­ stoffumspritzung möglicherweise ein kraftstofführender Spalt entstehen könnte, der die Dichtheit der Spule gefährdet, oder weil andererseits ein Durchtritt auch an dieser dritten Stelle durch das Bauteil bereitgestellt werden müßte, welcher Durchtritt dann wiederum extra abge­ dichtet werden müßte. Bei der engen, wenig Bauraum zur Ver­ fügung stellenden Bauweise von Verteilereinspritzpumpen wird somit es ermöglicht eine kompakte Bauart ohne zusätzlichen Montageraum für Dichtungen zu erzielen.
Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 die erfindungsgemäße Magnet­ spule im Schnitt mit einem während des Spritzvorgangs zurückzuziehenden stabförmigen Teil und Fig. 2 die Verwen­ dung der Magnetspule gemäß Fig. 1 bei einer Verteilerkraft­ stoffeinspritzpumpe.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
Fig. 1 zeigt eine Magnetspule 1 im Schnitt, die eine Wick­ lung 2 aufweist, welche in einem Wicklungsträger 3 eingelegt ist. Dieser hat die Form eines Ringes mit u-förmigem Quer­ schnitt derart, daß sich eine umfangsseitig nach außen öff­ nende Ringnut zur Aufnahme der Wicklung 2 bildet. An dem Wicklungsträger sind achsparallel zu seiner Mittelachse 4 zwei Aufnahmen für Kontaktanschlüsse 5 der Wicklung 2 vorge­ sehen, von denen hier im Schnitt nur einer dargestellt ist. Dieser Kontaktanschluß 5 hat Verbindung zu der Wicklung und dient der Stromzufuhr bzw. Stromabfuhr.
Die Magnetspule 1 ist innerhalb eines topfförmig ausgebildeten Gehäuses 6 angeordnet, das eine Umfangswand 7, einen Boden 8 und einen vom Boden ins innere des topfförmi­ gen Gehäuses ragenden Stutzens 9 aufweist. Der Stutzen hat eine koaxial zur Mittelachse liegende Bohrung 10, in die ein Magnetanker eintaucht und die der Führung des Magnetflusses vom Magnetkern auf den Anker dient. Der Magnet ist somit als Tauchankermagnet ausgebildet.
Zwischen dem Stutzen 9 und der Umfangswand 7 wird eine Art Ringraum gebildet, innerhalb dem die Magnetspule angeordnet ist. Dabei ist der Spulenkörper 3 mit einer Umspritzung 11 aus Isolierstoff versehen, derart, daß die Spule mit ihrem Wicklungskörper 2 vollständig von Isolierstoff umschlossen wird und dieser Isolierstoff die Umfangswand 7, die innere Bodenfläche und einen Teil des Stutzens kontaktiert.
Zur Durchführung der Kontaktanschlüsse durch den Boden 8 nach außen sind im Boden 8 zwei Öffnungen 12 vorgesehen, durch die ein den jeweiligen Kontaktanschluß 5 aufnehmender Stutzen 14 des Wicklungsträgers jeweils von Isolierstoff um­ geben nach außen ragt. Außerhalb des Bodens 8 setzt sich die Isolierstoffumspritzung 11 fort unter Bildung eines zylin­ drischen Isolierstoffhalses 15, der einen Teil der Länge des jeweiligen Kontaktanschlusses 5 umschließt.
Zusätzlich ist im Boden 8 eine dritte Öffnung 17 vorgesehen, durch die ein ähnlich ausgebildeter Stutzen 18, wie der Stutzen 14 des Wicklungsträgers nach außen ragt und welcher Stutzen 18 im fertig hergestellten Zustand der Magnetspule ebenfalls von Isolierstoff 11 umschlossen ist. Dieser Iso­ lierstoff setzt sich auch hier nach außen fort unter Bildung eines Isolierstoffstutzens 19. Die beiden erwähnten Kon­ taktanschlüsse und dieser Isolierstoffstutzen sind in Art einer Dreipunktlagerung etwa mit gleichen Abständen zueinan­ der angeordnet. Das aus Metall, z. B. aus Stahl bestehende Gehäuse 6 ist in einen Stahlring 20 eingepreßt, der als wei­ teres konstruktives Teil für die Montage der Magnetspule bei ihrem späteren Verwendungszweck dient. Für die Erfindung hat dieser Ring zunächst keine Bedeutung.
Die Magnetspule mit ihrem Gehäuse gemäß Fig. 1 ist in eine Spritzform 22 eingesetzt, die hier nur schematisch angedeu­ tet ist. In dieser Spritzform sind entsprechende Ausnehmungen vorhanden, zur Aufnahme des topfförmigen Gehäuses und zur Bildung des Isolierstoffstutzens 19 und des Isolierstoffhalses 15 der Kontaktanschlüsse. In der Wand des Isolierstoffstutzens ist ein Druckfühler 27 angeordnet, der mit einer hier nicht gezeigten Steuereinrichtung verbunden ist. Weiterhin sind in der Spritzform Anordnungen 23 vorge­ sehen, die der Lagerung der Kontaktanschlüsse 5 in einer vorgesehenen exakten Zuordnung zur Lage des topfförmigen Ge­ häuses dienen. Diese Anordnungen 23 können als Sacklöcher ausgeführt sein, die zugleich einen Tiefenanschlag bilden oder es können dichte Durchgänge durch die Wand der Spritz­ form sein, in Anschluß von denen Anschläge zur Lagefixierung der Kontaktanschlüsse angeordnet sind. Die Querschnitte der Durchgänge bzw. der Sacklöcher sind zur Bildung eines dichten Abschlusses dem Querschnitt der Kontaktanschlüsse angepaßt. Zusätzlich ist in der Spritzform 22 noch eine wei­ tere Bohrung 24 vorgesehen, über die ein stabförmiges Teil 25 einführbar ist, so daß es bei noch nicht erfolgter Um­ spritzung mit Isolierstoff zur Anlage an den Stutzen 18 oder bei anderen Ausführungen zur Anlage an den Wicklungsträger 3 gelangt. Mit Hilfe dieses stabförmigen Teils 25 wird vor der Umspritzung die exakte Lage der Wicklung 2 mit Wick­ lungsträger 3 innerhalb des topfförmigen Gehäuses sicherge­ stellt.
Von der Öffnungsseite des topfförmigen Teils wird für den Spritzvorgang ein hier nicht weiter gezeigter Spritzkopf zugeführt, der die Form der Umspritzung 11 vorgibt, so wie sie im Endzustand in der Fig. 1 gezeigt ist. Für den Spritzvorgang wird Isolierstoff eingebracht derart, daß der Isolierstoff die gegen Verschiebung gesicherte Magnetspule umfließt und danach zur Seite der Öffnungen 12 und 17 aus dem topfförmigen Gehäuseaustritt zur weiteren Formung und Ausfüllung der sich anschließenden Räume zwischen topfförmi­ gen Gehäuse 6 und Spritzform 22. Hier wird dann der den Iso­ lierstoffhals bildende Raum und der den Isolierstoffstutzen 19 bildende Raum mit Kunststoff ausgefüllt. Dabei befindet sich zunächst der stabförmige Teil in seiner vorgesehenen Stellung, in der er die Magnetspule fixiert. Tritt der Kunststoff dann in den den Stutzen 19 bildenden Raum aus, so löst er am Druckfühler dann, wenn der Raum im wesentlichen mit Isolierstoff gefüllt ist, die Umspritzung der Magnet­ spule innerhalb des Gehäuses also abgeschlossen ist, ein Signal aus. Dies ist etwa dann der Fall, wenn der den Stutzen 19 bildende Raum bis zu 90% mit Isolierstoff und weiterhin auch die Öffnungen 12 und 17 und die sich daran anschließenden Räume innerhalb der Spritzform 22 mit Iso­ lierstoff ausgefüllt sind. In diesem Moment wird über die Steuerung bei Abgabe dieses Drucksignals der stabförmige Teil 25 zurückgezogen, so daß in einem restlichen Spritzvor­ gang dann der den Isolierstoffstutzen 19 bildende Raum völlig und nur mit Isolierstoff ausgefüllt wird.
Auf diese Weise erhält man eine Magnetspule, die völlig kraftstoffdicht mit Isolierstoff umspritzt ist, wobei auch die Kontaktanschlüsse in einem aus dem topfförmigen Gehäuse bodenseitig hinausragenden Bereich mit Kunststoff umschlos­ sen sind. Der zur exakten Lagefixierung dienende stabförmige Teil 25 wird dabei noch während des Spritzvorgangs ausgezo­ gen, nach dem nach völliger Umschließung der Spule selbst der Spritzvorgang nahezu abgeschlossen ist. Dies wird exakt durch die Druckermittlung in dem den Stutzen 19 bildenden Raum reicht, wobei dann auch hier eine völlige Umschließung der Wicklung 2 mit Wicklungsträger 3 vorliegt.
Die hiermit hergestellte Magnetspule mit Wicklung innerhalb des topfförmigen Gehäuses findet besonders vorzugsweise Ver­ wendung bei einer Verteilereinspritzpumpe, z. B. in der Art, wie sie in Fig. 2 wiedergegeben ist. Magnetspulen, die auf diese Art und Weise hergestellt werden, können jedoch auch in vielfältig anderer Verwendungsform zum Einsatz kommen. Wesentlich ist dabei, daß die Wicklung der Magnetspule all­ seitig von Kunststoff umspritzt ist bis auf die notwendiger­ weise vorhandenen Austritte der Kontaktierungsanschlüsse 5. An diesen Anschlüssen können im Bereich der Kunststoffum­ schließung dieser Kontaktanschlüsse Abdichtungen vorgenommen werden, mit denen eine sicher flüssigkeitsdichte Trennung zwischen einem auf Seite des Bodens des topfförmigen Gehäu­ ses liegenden Bereiches und einen auf Seite der Öffnung des topfförmigen Gehäuses liegenden Bereiches vorgenommen werden kann.
Besonders vorteilhaft läßt sich die Magnetspule bei einer Verteilereinspritzpumpe gemäß Fig. 2 verwenden. Diese ist in Fig. 2 in dem hier wesentlichen Teilbereich geschnitten. Dabei ist in einem Pumpengehäuse 29 der Kraftstoffeinspritz­ pumpe eine Buchse 30 eingesetzt, die wiederum in ihrem Inneren eine Führungsbohrung 31 aufweist, in der ein Vertei­ ler 33 geführt ist. Dieser wird z. B. durch die Nockenwelle einer zugehörigen Brennkraftmaschine angetrieben. Er ist im Gehäuse 29 axial gegen Verschieben gesichert und weist einen Längskanal 34 auf, der auf der einen Seite mit einem hier nicht weiter gezeigten Pumpenarbeitsraum verbunden ist und auf der anderen Seite in einen Druckraum 35 mündet, der Teil eines von einer Stirnseite 37 des Verteilers ausgehenden, blind endenden, zur Achse des Verteilers koaxial liegenden Kanals 38 ist. Der Druckraum wird dabei auf der einen Seite von einem Ventilsitz 39 begrenzt, der in eine weiterführende entlastungsseitige Teilbohrung 40 des Kanals 38 übergeht. Auf der anderen Seite des Druckraums 35 schließt sich eine koaxiale Führungsbohrung 42 an, die an der Stirnseite 37 des Verteilers austritt und ein mit dem Ventilsitz 39 zusammen­ wirkendes Ventilglied 46 aufnimmt.
Auf die Stirnseite 37 des Verteilers ist eine Magnetscheibe 43 aufgeschraubt, die eine schlüssellochartige Ausnehmung 44 hat. Durch diese ragt in einen engen, koaxial zur Achse des Verteilers liegenden Teil ein Hals 45 des Ventilglieds 46 des Magnetventils 47. Dieses ist mit seinem Magnetventilge­ häuse 49 in eine Ausnehmung 41 des Pumpengehäuses 29 der Kraftstoffeinspritzpumpe eingesetzt und dort ortsfest fixiert. Das Magnetventilgehäuse 49 weist dabei einen Elek­ tromagneten 50 mit der Magnetspule 1 auf, die innerhalb des einen Magnetkern bildenden topfförmigen Gehäuses 6 angeord­ net ist, der die Form eines Ringtopfes hat mit einem mittle­ ren Stutzen 9 als hülsenförmigen Magnetkern und der Umfangs­ wand 7 als Magnetaußenmantel, zwischen dem und dem Stutzen die Magnetspule mit ihrer Wicklung 2 gelagert ist. Stirnsei­ tig zum Verteiler hin wird der Magnetkern ergänzt durch die Magnetscheibe 43, die im Durchmesser auf den Innendurchmesser des Magnetaußenmantels angepaßt ist und zu diesem nur einen schmalen radialen Luftspalt bildet. Dadurch wird ermöglicht, daß bei feststehendem Elektromagneten 50 sich die Magnetscheibe 43, die Teil des magnetischen Kreises ist, zusammen mit dem rotierenden Verteiler 33 drehen kann.
In die Bohrung 10 des Stutzens 9 taucht ein Magnetanker in Form eines Tauchankers 52 ein. Dieser ist an einem kopfartigen Ende 53 anschließend an dem Hals 45 des Ventil­ glieds 46 befestigt und betätigt bei Erregung der Magnet­ spule das Ventilglied in Schließrichtung auf seinen Sitz 39 hin. In Öffnungsrichtung wirkt auf das Ventilglied eine Druckfeder 55, die sich in der Teilbohrung 40 abstützt. Der Anker kann auch einstückig zugleich das kopfartige Ende 53 des Ventilglieds 46 bilden.
Der Hub des Ventilglieds wird durch die Anlage einer Schul­ ter 56 des Ventilglieds an der Magnetscheibe begrenzt. Die Schulter wird durch den Übergang des in der Führungsbohrung 42 gleitenden Teils des Ventilschließglieds 46 zum Hals 45 gebildet.
Über die Führungsbohrung 42 kann im Betrieb des Einspritz­ pumpe Kraftstoff in den stirnseitig angrenzenden Raum 59 austreten und so in Kontakt mit der Magnetspule kommen und er könnte auch über die Ausnehmung 41 aus der Verteilerein­ spritzpumpe austreten. Diese wird deshalb durch ein Ver­ schlußteil 60, das zugleich der Abdichtung des Elektroma­ gneten 50 in der Ausnehmung 41 dient, verschlossen. Das Ver­ schlußteil hat dazu eine Umfangsnut 61, in die eine mit der Wand der Ausnehmung 41 zusammenwirkende Dichtung 62 einge­ legt ist und liegt mit ihrem mittleren Teil auf dem topfför­ migen Gehäuse 6 auf, so daß die Bohrung 10 von diesem Teil verschlossen ist. Das Verschlußteil 60 hat zwei Durchtritts­ öffnungen 64, durch die die Kontaktanschlüsse 5 der Magnet­ spule hindurchgeführt werden, die dann außerhalb mit der Stromquelle verbunden werden. Mit der Wand dieser Durch­ trittsöffnungen 64 wirken Dichtringe 65 zusammen, die ande­ rerseits an den Isolierstoffhälsen 15 der Kontaktanschlüsse 5 dicht anliegen und so auch an dieser Stelle einen Kraft­ stoffdurchtritt nach außen verhindern. Zur Aufnahme des Iso­ lierstoffstutzens 19 weist das Verschlußteil 60 eine nach außen verschlossene Ausnehmung 66 auf. An dieser Stelle wird somit keine Abdichtung benötigt, was aufgrund der besonderen Ausgestaltung und Herstellung der Magnetspule 1 in ihrem Gehäuse 6 ermöglicht wird.
Es wird auf diese Weise eine leicht und sicher unter Einhal­ tung aller erforderlichen engen Toleranzen herstellbare und leicht montierbare Magnetventilausführung mit einer sicher vor Eindringen von Flüssigkeit wie Kraftstoff zur Wicklung geschützten Magnetspule erreicht, die einem dichten Ver­ schluß des Magnetventils gegen Austritt von Kraftstoff nach außen im Anwendungsfall bei einer Verteilereinspritzpumpe aber auch bei anderen vergleichbaren Anwendungsfällen gewährleistet.

Claims (9)

1. Magnetspule (1), die im Innern eines Gehäuses (6) angeordnet ist, das eine Umfangswand (7) und einen Boden (8) aufweist und die Spule (1) durch Isolierstoff (11) nach außen hin elektrisch isoliert ist und zwei nach außen aus dem Gehäuse herausführende Kontaktanschlüsse (5) aufweist, die auf einen Teil ihrer Länge von Isolierstoff (11, 15) umschlossen sind und die mit ihren von Isolierstoff umgebenen Bereichen durch Öffnungen (12) im Boden (8) des Gehäuses (6) hindurchführen und außerhalb des Gehäuses ihren elektrischen Anschluß haben, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierung der Magnetspule (1) und der Kontaktanschlüsse (5) mit Isolierstoff (11) durch eine allseitige Umspritzung gebildet wird, die zugleich an die Innenwände des Gehäuses angespritzt ist und die Öffnungen (12) im Boden völlig ausfüllt und verschließt und die Spule innerhalb des Gehäuses (6) in einer vorgegebenen Stellung positioniert.
2. Magnetspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vom Boden aus ein der Magnetflußführung zu einem Magnetanker (52) dienenden Stutzen (9) absteht und zentrischen ins Innere der ringförmig ausgebildeten Magnetspule (1) ragt.
3. Magnetspule nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß der Boden (8) eine dritte Öffnung (17) aufweist, durch die ein stabförmiges Teil (25) von außen ins Innere des Gehäuses (6) einführbar ist, durch das in Verbindung mit den sich an Anschlägen abstützenden Kontaktanschlüssen (5) die Magnetspule (1) während des Spritzvorganges in einer vorgesehenen Lage innerhalb des Gehäuses (6) mit Abstand von den angrenzenden Gehäusewänden stabil gehalten wird und das nach Abschluß des Spritzvorgangs wieder entfernt und die dritte Öffnung (17) ebenfalls vom Isolierstoff (11) ausge­ füllt und verschlossen ist.
4. Magnetspule nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kontaktanschlüsse (5) und das stabförmige Teil (25) aufnehmenden Öffnungen (12, 17) so angeordnet sind, daß das stabförmige Teil und die Kontaktanschlüsse zusammen eine stabile Dreipunktlagerung ergeben.
5. Magnetspule nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Außenseite des Bodens (8) die dritte Öffnung (17) durch eine vom Boden abstehend Isolierstoffstutzen (19) ver­ schlossen wird, an dem während des Spritzvorganges eine Druckmessung vorgenommen werden kann.
6. Verfahren zur Herstellung eine Magnetspule nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (6) in einer Spritzform (22) fixiert wird, das stabförmige Teil (25) durch die Wand der Spritzform (22) und die dritte Öffnung (27) im Boden (8) des Gehäuses (6) in dessen Innenraum eingeführt wird, die Magnetspule (1) in die durch Anlage der Kontaktanschlüsse (5) an Anschlägen und das fixierte stabförmige Teil (25) vorbestimmte Position inner­ halb des Gehäuses (6) gebracht wird, die verbleibende Öffnung des topförmigen Gehäuses (6) durch eine Spritzkopf die Spule mit Abstand umschließend verschlossen wird und die Einspritzung von Isolierstoff vorgenommen wird, wobei der Zeitpunkt des Entfernens des stabförmigen Teils (25) während des Spritzvorganges dann erfolgt, wenn durch einen Druckfühler (27) in der Wand der Spritzform (22), vorzugs­ weise am Ausgang der dritten Öffnung (17), der Austritt von Isolierstoff an dieser Öffnung (17) durch ein durch den Iso­ lierstoffzufluß ausgelöstes Drucksignal angezeigt wird und derart, daß der durch den noch nicht abgeschlossenen Spritz­ vorgang nachströmende Isolierstoff im Verlauf des Entfernens des stabförmigen Teils die dritte Öffnung (17) völlig ver­ schließt.
7. Vorrichtung-zum Umspritzen der Spule nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spritzform (22) vorgesehen ist, die eine Aufnahme zur exakten Lagefixierung des topfförmigem Gehäuses (6) aufweist und auf der dem Innenraum des Gehäuses abgewandten Seite des Bodens (8) des Gehäuses (6) mit diesem zusammen zwei Räume bildet durch die die Kontaktanschlüsse (5) hindurchführen und in denen die Kontaktanschlüsse beim Spritzvorgang ihre teilweisen Um­ spritzung (15) erhalten und ferner die Spritzform mit dem Boden (8) eine dritten Raum bildet innerhalb dem durch eine Zuführöffnung (24) in der Wand der Spritzform (22) das stabförmige Teil (25) zur Positionierung der Magnetspule (1) einführbar und durch die dritte Öffnung (17) im Boden des Gehäuses hindurchführbar ist.
8. Magnetspule nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Magnetspule (1) bei einem in eine Ver­ teilereinspritzpumpe eingesetztem Magnetventil (47) verwen­ det wird, welche Verteilereinspritzpumpe einen rotierend an­ getriebenen Verteiler (33) aufweist, der eine stirnseitige Bohrung (42) hat, in der zur Steuerung von Kraftstoffflüssen ein Ventilglied (46) geführt wird, das mit einem Anker (52) des Magnetventils (47) verbunden ist, der in dem Stutzen (9) des Gehäuses (6) der Magnetspule (1) geführt wird, wobei die Magnetspule (1) in einer Ausnehmung (41) im Gehäuse (29) der Verteilereinspritzpumpe eingespannt ist, und von einem Bauteil (60) abgedeckt wird, das dicht in das Gehäuse (29) der Verteilereinspritzpumpe eingesetzt ist und dort einen sich stirnseitig an den Verteiler (33) anschließenden kraft­ stofführenden Raum (59) der Verteilereinspritzpumpe ver­ schließt, wobei das Bauteil (60) zwei Durchtrittsöffnungen (64) aufweist, durch die der von Isolierstoff umgebene Be­ reich (15) der Kontaktanschlüsse (5) hindurchragt und dort mit je einer Dichtung (65) zwischen diesem und der Durch­ trittsöffnung (64) den kraftstofführenden Raum (59) nach außen abgedichtet.
9. Magnetspule nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (60) ein Sackloch (66) aufweist, das zur Auf­ nahme eines vom Boden (8) des Gehäuses (6) der Magnetspule (1) an dessen dritter Öffnung (17) abstehenden Isolierstoff­ verschlußteils (19) dient.
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