DE19714695C2 - Wasch- oder Geschirrspülmaschine mit Trübungssensor - Google Patents
Wasch- oder Geschirrspülmaschine mit TrübungssensorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Wasch- oder Geschirrspülmaschine mit
den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
Die dort
beschriebenen Meßeinrichtungen werden auch als "Trübungssensor"
bezeichnet. Eine solche Wasch- oder Geschirrspülmaschine ist aus
der US 4 257 708 bekannt.
Bei Waschmaschinen und Geschirrspülmaschinen wird die Einsparung
von Energie und Wasser ein immer wichtiger werdendes technisches
Problem.
Beim Waschen und Geschirrspülen mit Maschinen hängt der erfor
derliche Energie- und Wasserverbrauch weitgehend vom Verschmut
zungsgrad der zu waschenden bzw. zu spülenden Güter ab. Je
"schmutziger" das Wasch- bzw. Spülgut ist, umso mehr Wasser
und/oder Energie ist erforderlich, um ein befriedigendes Wasch-
bzw. Spülergebnis zu erzielen. Nach dem Vorwasch- bzw. Reini
gungsgang erfolgen in der Regel bei Wasch- und Geschirrspülma
schinen mehrere Spülgänge mit klarem Wasser. Auch die Zahl der
erforderlichen Spülgänge hängt stark vom Verschmutzungsgrad der
Wäsche bzw. des Geschirrs ab.
Mit einem Trübungssensor kann der Verschmutzungsgrad von in der
Maschine gebrauchtem Wasser gemessen werden, um daraus eine In
formation über den Verschmutzungsgrad des zu waschenden bzw. zu
spülenden Gutes zu gewinnen und entsprechend dieser Information
dann die Maschine hinsichtlich Energie- und Wasserverbrauch so
zu steuern, daß letztere so gering als möglich und so hoch als
notwendig sind.
Es gibt im Stand der Technik Lichtschranken als Trübungssensor,
die an speziell präparierten Rohren der Wasserführung angebracht
sind. Solche Lichtschranken erfordern die getrennte Montage von
Sender und Empfänger und somit in der Regel auch mehrere Öffnun
gen in wasserführenden Teilen. Dies macht den Aufwand an Bautei
len und auch die Montage aufwendig und führt auch zu störanfäl
ligen Trübungssensoren sowie erhöhten Aufwand bezüglich der
Dichtungen.
Bei der eingangs genannten US 4 257 708 ist die Wegstrecke der
Strahlung vom Sender zum Empfänger durch die Abmessung des Trä
gers für die Bauteile vorgegeben. Es ist aber erstrebenswert,
zur Erhöhung der Meßgenauigkeit eine möglichst lange Wegstrecke
der Strahlung im Wasser vorzusehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wasch- oder Ge
schirrspülmaschine der eingangs genannten Art so auszugestalten,
daß die Meßgenauigkeit bei der Trübungsmessung erhöht ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Patentan
spruches 1 gelöst.
Die Erfindung ermöglicht es, daß für die Trübungsmessung des
Wassers keine zusätzliche weitere Öffnung im wasserführenden
Bauteil (zum Beispiel dem Bottich) benötigt wird, so daß auch
eine weitere Leckmöglichkeit ausgeschlossen ist. Die erfindungs
gemäße Vorrichtung zum Messen der Wassertrübung ist preisgün
stig, da sie nur wenige Bauteile benötigt und auch die Montage
wenig aufwendig ist. Der erfindungsgemäße Trübungssensor kann in
Spritzgußtechnik hergestellt werden und erlaubt eine sichere,
insbesondere auch wasserdichte Montage in der Wasch- oder Spül
maschine und auch eine einfache Prüfung.
Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht weiterhin, daß die
Meßeinrichtung für die Wassertrübung sehr kompakt mit geringen
Abmessungen gebaut werden kann und somit auch der in der Maschi
ne erforderliche Einbauraum klein ist. Auch ermöglicht die er
findungsgemäße Meßvorrichtung einen hohen Grad an Sicherheit, da
stromführende Teile nur an unkritischen Stellen verwendet zu
werden brauchen.
Gemäß einer Variante der Erfindung kann die Einrichtung zum Aus
senden ein Strahlungserzeuger (Sender) sein (Anspruch 2), und die Einrichtung
zum Empfangen von Strahlung kann ein Detektor sein, der entspre
chend einfallender Strahlung ein elektrisches Signal erzeugt (Anspruch 3). In
diesem Fall sind Strahlungserzeuger bzw. Strahlungsdetektor also
direkt am gemeinsamen Träger befestigt. Alternativ ist es mög
lich, daß die Einrichtung zum Aussenden von Strahlung zumindest
ein Ende eines Lichtleiters ist (Anspruch 4), und auch die Einrichtung zum
Empfangen von Strahlung kann zumindest ein Ende eines Lichtleil
ters sein (Anspruch 5). In diesem Fall sind somit Sender und/oder Empfänger
entfernt vom Träger angeordnet, und die Strahlung wird mittels
des Lichtleiters vom Sender zum an einem wasserführenden Teil
montierten Träger geleitet bzw. von diesem Träger zu einem ent
fernt angeordneten Detektor geleitet, der das Strahlungssignal
in ein elektrisch verarbeitbares Signal umwandelt.
Gemäß einer bevorzugten weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, daß der Träger zumindest teilweise aus für die
Strahlung transparentem Material besteht oder mit einem Körper
aus für die Strahlung transparentem Material verbunden ist (Anspruch 6).
Eine Variante der Erfindung sieht vor, daß zum Reflektieren der
Strahlung auf ihrem Weg von der Sendeeinrichtung zur Empfangs
einrichtung ein Teil der Maschine vorgesehen ist, der eine re
flektierende Oberfläche aufweist, insbesondere eine Trommel (Anspruch 7). Bei
dieser Ausgestaltung der Erfindung kann neben der Trü
bungsmessung des Wassers auch eine weitere Messung mit der Em
pfangs- und Sendeeinrichtung durchgeführt werden, zum Beispiel
kann eine Information über die Position der Trommel der Maschine
oder auch eines anderen Bauteiles, wie des Rotors bei einer Ge
schirrspülmaschine gewonnen werden.
Um die bei den vorstehend genannten Ausgestaltungen der Erfin
dung erforderlichen Reflektoren zum Umlenken des Lichtes vom
Sender zum Empfänger derart, daß Brauchwasser durchstrahlt wird,
gegen eine Verschmutzung und Alterung zu schützen, ist gemäß ei
ner weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen,
daß in dem transparenten Material das Trägers bzw. des Körpers
ein Reflektor ausgeformt ist, dessen reflektierende Oberfläche
nicht mit Schmutzwässer beim Betrieb der Maschine in Berührung
kommt (Anspruch 8).
Gemäß einer Variante der Erfindung können auf der Trommel Mar
kierungen mit unterschiedlichen Reflexionsgraden vorgesehen
sein (Anspruch 9).
Der Träger oder der mit ihm verbundene Körper kann eine Ausneh
mung aufweisen, durch die in der Maschine gebrauchtes Wasser und
Strahlung auf dem Weg von der Sendeeinrichtung zur Empfangsein
richtung durchtritt (Anspruch 10).
Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 schematisch einen Schnitt durch eine Vorrichtung zum
Messen der Wassertrübung in einer Wasch- oder Ge
schirrspülmaschine und
Fig. 2 einen Schnitt durch eine Vorrichtung gemäß Fig. 1
entlang der Linie A-A
Der in Fig. 1 gezeigte Trübungssensor weist einen Körper 10 auf,
der an einem Träger 12 befestigt ist. Körper 10 und Träger 12
können auch integral (einstückig) aus einem Material geformt
sein, zum Beispiel durch Spritzguß. Beim gezeigten Ausführungs
beispiel besteht der Körper 10 aus einem Material, das für die
verwendete Strahlung transparent ist, zum Beispiel einem geeig
neten Kunststoff. Das Material des Körpers 10 ist auch so ge
wählt, daß es resistent gegen Beschädigungen bei Einsatz in
Wasch- und Geschirrspülmaschinen ist, also insbesondere resi
stent gegen Waschmittel und andere in diesem Bereich verwendete
Chemikalien.
Im Körper 10 ist eine Ausnehmung 14 ausgeformt, durch die Wasser
fließen kann (in Fig. 1 wäre die Strömungsrichtung des Wassers
senkrecht zur Zeichnungsebene).
Der in Fig. 1 gezeigte Trübungssensor kann insgesamt als eine
kompakte Baueinheit so in einer Wand eines wasserführenden Bau
teils einer Wasch- oder Geschirrspülmaschine montiert werden,
daß der Körper 10 in das Wasser ragt und der Träger 12 in der
Art eines Flansches eine Öffnung in der Wand abdichtet, insbe
sondere mit Hilfe einer Dichtung 16. Die Mittel zum Befestigen
des Trübungssensors an der Wand sind in den Figuren nicht näher
dargestellt.
Beim in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind im Träger
12 des Sensors ein Sender 18 für elektromagnetische Strahlung
und ein Empfänger 20 für diese Strahlung angeordnet.
Vom Sender 18 erzeugte Strahlung wird entsprechend den Pfeilen
in einem Lichtleiter 22 zur Ausnehmung 14 im Körper 10 geführt,
passiert diese Ausnehmung 14 und durchstrahlt dabei mehr oder weniger
getrübtes Wasser, wird an Reflektoren 26, 28 um 180° umge
lenkt, tritt nach der Umlenkung wiederum durch die Ausnehmung 14
und gelangt über einen weiteren Lichtleiter 24 zum Strahlungs
empfänger 20, der das empfangene Lichtsignal in ein elektrisches
Signal umwandelt, das über (nicht dargestellte) Leitungen zu ei
nem Prozessor übertragen wird, der das Signal auswertet und ent
sprechend die Waschmaschine so steuert, daß in Abhängigkeit von
der gemessenen Wassertrübung der Energie- und/oder Wasser
verbrauch optimiert wird.
Als Sender 18 kommt insbesondere eine Licht aussendende Diode
(LED) in Betracht. Die emittierte elektromagnetische Strahlung
kann zum Beispiel im sichtbaren Bereich liegen oder auch IR-
Strahlung sein. Als Empfänger 20 kommen insbesondere eine Foto
diode oder ein Fototransistor in Betracht, um entsprechend der
einfallenden Lichtmenge ein elektrisches Signal zu erzeugen.
Je nach der Wassertrübung wird die durch die Ausnehmung 14 tre
tende Strahlung durch das ebenfalls in der Ausnehmung 14 befind
liche Wasser mehr oder weniger abgeschwächt, insbesondere durch
Absorption und Streuung an Schmutzteilchen. Die Intensität des
am Empfänger 20 auftreffenden Lichtes ist somit ein Maß für den
Verschmutzungsgrad des Wassers in der Ausnehmung 14 und ermög
licht eine Steuerung der Wasch- bzw. Spülmaschine entsprechend
dem Verschmutzungsgrad. Zum Beispiel kann die Anzahl der Wasch-
und Spülgänge der Maschine entsprechend dem Verschmutzungsgrad
eingestellt werden. Auch die Länge eines Waschganges und/oder
eines Spülganges mit klarem Wasser können entsprechend dem ge
messenen Verschmutzungsgrad eingestellt werden.
Zur Kalibrierung (Eichung) der Messung ist es zum Beispiel möge
lich, zu Beginn eines Waschvorganges, wenn sich Luft in der Aus
nehmung 14 befindet, eine Eichmessung durchzuführen, wobei dann
eventuell aufgetretene Verschmutzungen der Oberflächen oder auch
der Reflektoren berücksichtigt sind. Kommt getrübtes Wasser in
die Ausnehmung 14, so bleiben die zuvor genannten eventuellen
Verunreinigungen bestehen, und die Strahlung wird zusätzlich
durch das getrübte Wasser abgeschwächt, sodaß durch Vergleich
mit der zuvor genannten Referenzmessung (Eichmessung) ein von
systematischen Fehlern befreites Meßsignal hinsichtlich der Trü
bung des Wassers gewonnen werden kann. Auf diese Weise lassen
sich Einflüsse auf das Meßergebnis, die durch die Veränderungen
der optischen Elemente oder auch Niederschläge auf den optisch
wirksamen Flächen bedingt sind, weitestgehend reduzieren.
Es ist auch möglich, die Kalibrierung der Meßvorrichtung so
durchzuführen, daß am Ende eines Spülganges, wenn feststeht, daß
das Waschgut weitestgehend gereinigt und das Spülwasser nahezu
ungetrübt ist, die Referenzmessung erfolgt und das Meßergebnis
im die Maschine steuernden Prozessor abgespeichert und für einen
späteren Waschvorgang herangezogen wird. Auch mit dieser Art der
Gewinnung eines Referenzsignals lassen sich durch dauernde Ver
schmutzungen der Oberflächen der optischen Elemente bedingte sy
stematische Meßfehler weitgehend eliminieren.
Beim in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Ausneh
mung 14 in der Art eines Durchgangs durch den Körper 10 gestal
tet. Es ist auch möglich, eine Ausnehmung vorzusehen, die an zu
mindest einer Seite offen ist, zum Beispiel eine U-förmige Aus
nehmung. Entscheidend ist, daß die Strahlung auf dem Weg vom
Sender 18 zum Empfänger 20 Wasser passiert, dessen Trübung gemessen
werden soll. Für die Messung förderlich ist eine möglichst lange
Wegstrecke der Strahlung im Wasser, was beim Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 dadurch erreicht wird, daß die Strahlung durch Um
lenkung an Reflektoren 26, 28 das Wasser in unterschiedlichen Richtun
gen passiert. Zur Verlängerung des Strahlungsweges im Wasser
kann das Ausführungsbeispiel auch dahingehend abgewandelt wer
den, daß eine mehrfache Umlenkung der Strahlung erfolgt, so daß
die Strahlung die mit mehr oder weniger getrübtem Wasser gefüll
te Ausnehmung 14 mehr als zweimal auf dem Weg vom Sender 18 zum
Empfänger 20 passiert.
Das in Fig. 1 gezeigte Ausführungsbeispiel mit Sender 18 und De
tektor 20 kann auch so abgewandelt werden, daß ein Sender und
ein Detektor entfernt vom Träger 12 positioniert werden und die
Strahlung mit Lichtleitern 22; 24 zum Träger 12 und zum Körper 10 übertragen
wird. So können zum Beispiel der Sender 18 und der Strah
lungsdetektor 20 direkt auf der elektronischen Steuerplatine der
Maschine angeordnet werden, also derjenigen Platine, die die
Prozessoren und andere elektrische Bauteile zur Steuerung der
Maschine aufnimmt. Diese Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Trübungssensors hat den Vorteil, daß keine elektrischen Leitun
gen zum Trübungssensor geführt werden müssen. Hierdurch wird die
elektromagnetische Verträglichkeit der Anordnung verbessert und
auch die elektrische Sicherheit der Vorrichtung erhöht.
In Abwandlung des in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiels kön
nen die Reflektoren 22, 24 auch direkt in den Körper 10 so eingespritzt
werden, daß sie nicht mit Schmutzwasser in Berührung kommen.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vor
gesehen, das abgestrahlte Licht an einem reflektierenden Bauteil
im Inneren eines wasserführenden Behältnisses der Maschine zu
reflektieren und so zu einem Detektor zurückzuführen. Auch dabei
passiert die Strahlung mehr oder weniger getrübtes Wasser und
eine Messung der Strahlungsabschwächung ermöglicht eine Aussage
über den Verschmutzungsgrad des Wassers. Insbesondere kommt als
Reflektor die Trommel zum Beispiel einer Waschmaschine in Be
tracht, die regelmäßig aus reflektierendem Stahl oder derglei
chen hergestellt ist. In diesem Falle könnte zum Beispiel der
Trübungssensor die vorstehend beschriebene Struktur aufweisen,
bei der das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 so abgewandelt ist,
daß der Körper 10 entlang der Linie B-B abgeschnitten ist. Die
Strahlung tritt dann, vom Lichtleiter 22 kommend, aus dem Sensor
aus, wird an der Trommel reflektiert und gelangt nach der Refle
xion nach Durchlaufen einer relativ langen Wegstrecke im getrüb
ten Wasser wieder zum Lichtleiter 24 und von dort zum Fotodetek
tor 20. Diese Variante der Erfindung hat weiterhin den Vorteil,
daß neben der Wassertrübung sich auch noch weitere Informationen
gewinnen lassen, zum Beispiel über die Position der Trommel und
deren Drehzahl. Hierzu können an der reflektierenden Oberfläche
der. Trommel Markierungen vorgesehen werden, die sich im Refle
xionsgrad von der nicht markierten Oberfläche unterscheiden.
Claims (10)
1. Wasch- oder Geschirrspülmaschine mit einer Einrichtung (18)
zum Aussenden von Strahlung und einer Einrichtung (20) zum Emp
fangen von Strahlung, wobei diese Einrichtungen zum Messen einer
Wassertrübung so in der Maschine montierbar sind, daß die Strah
lung auf dem Weg von der Sendeeinrichtung (18) zur Empfangsein
richtung (20) in der Maschine gebrauchtes Wasser durchstrahlt
und die Abschwächung der Strahlung durch getrübtes Wasser mit
tels der Empfangseinrichtung (20) gemessen wird, und wobei die
Einrichtungen (18, 20) zum Aussenden bzw. Empfangen der Strah
lung an einem gemeinsamen Träger (12) angeordnet oder befestig
bar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Träger (12) oder ein mit ihm verbundener Körper (10) mit
zumindest einer Einrichtung (26, 28) versehen ist zum Umlenken
oder Reflektieren der Strahlung.
2. Wasch- oder Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zum Aussenden von Strahlung ein Strahlungs
erzeuger (Sender) ist.
3. Wasch- oder Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1
oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zum Empfangen von Strahlung ein Detektor
ist, der entsprechend einfallender Strahlung ein elektrisches
Signal erzeugt.
4. Wasch- oder Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1
oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zum Aussenden von Strahlung zumindest ein
Ende eines Lichtleiters ist.
5. Wasch- oder Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprü
che 1, 2 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zum Empfangen von Strahlung zumindest ein
Ende eines Lichtleiters ist.
6. Wasch- oder Geschirrspülmaschine nach einem der vorherge
henden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Träger (12) zumindest teilweise aus für die Strahlung
transparentem Material besteht oder mit einem Körper (10) aus
für die Strahlung transparentem Material verbunden ist.
7. Wasch- oder Geschirrspülmaschine nach einem der vorherge
henden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zum Reflektieren der Strahlung auf ihrem Weg von der Sende
einrichtung zur Empfangseinrichtung ein Teil der Maschine vorge
sehen ist, der eine reflektierende Oberfläche aufweist, insbe
sondere eine Trommel.
8. Wasch- oder Geschirrspülmaschine nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem transparenten Material des Trägers (12) bzw. des Kör
pers (10) ein Reflektor ausgeformt ist, dessen reflektierende
Oberfläche nicht mit Schmutzwasser beim Betrieb der Maschine in
Berührung kommt.
9. Wasch- oder Geschirrspülmaschine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Trommel Markierungen vorgesehen sind mit unter
schiedlichen Reflexionsgraden.
10. Wasch- oder Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 6
oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Träger (12) oder der mit ihm verbundene Körper (10) eine
Ausnehmung (14) aufweist, durch die in der Maschine gebrauchtes
Wasser und Strahlung auf dem Weg von der Sendeeinrichtung zur
Empfangseinrichtung durchtritt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19714695A DE19714695C2 (de) | 1997-04-09 | 1997-04-09 | Wasch- oder Geschirrspülmaschine mit Trübungssensor |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19714695A DE19714695C2 (de) | 1997-04-09 | 1997-04-09 | Wasch- oder Geschirrspülmaschine mit Trübungssensor |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE19714695A1 DE19714695A1 (de) | 1998-10-15 |
| DE19714695C2 true DE19714695C2 (de) | 2001-08-16 |
Family
ID=7825935
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19714695A Expired - Fee Related DE19714695C2 (de) | 1997-04-09 | 1997-04-09 | Wasch- oder Geschirrspülmaschine mit Trübungssensor |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19714695C2 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20131101 |