DE19714429A1 - Vorrichtung zur Perforation von bahnförmigen Folien, insbesondere Kunststoffolien - Google Patents
Vorrichtung zur Perforation von bahnförmigen Folien, insbesondere KunststoffolienInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Perforation
von bahnförmigen Folien, insbesondere Kunststoffolien.
Für die Herstellung von Verpackungen, wie z. B. Säcken
oder Beuteln, verwendete Kunststoffolien sollten zumindest
bereichsweise dann luftdurchlässig sein, wenn darin Schütt
güter, wie Stäube, Mehle und Granulate, verpackt werden, damit
die z. B. bei der Abfüllung mit eingeschlossene Luft entweichen
kann. Eingeschlossene Luftpolster können andernfalls bei der
Stapelung und Lagerung der gefüllten Verpackungen zu Stapel
schwierigkeiten bis hin zum Aufplatzen der Säcke und Beutel
führen.
Es ist bekannt, luftdurchlässige Bereiche herzustellen,
indem die Folien grob durchstochen, gestanzt oder geschlitzt
werden. Da die Folien als bahnförmiges Rohmaterial anfallen,
das fortlaufend, also endlos, einer Fertigungsanlage für Ver
packungen zugeführt wird, muß auch eine Perforierstation in der
Lage sein, endlos durchlaufende Folien zu perforieren. Aufgrund
des Durchlaufes, in Verbindung mit der Fördergeschwindigkeit
der Folien entstehen beim Durchstechen der Folien mit üblichen
Werkzeugen mehr oder weniger stark aufgeweitete Löcher, die
zwar gewährleisten, daß in den hergestellten Verpackungen
eingeschlossene Luft entweichen kann, aber auch
unerwünschtermaßen Füllgut. Ein weiterer Nachteil der sich
ergebenden, relativ großformatigen Durchstechungen ist darin zu
sehen, daß von außen Fremdstoffe in die Verpackungen eindringen
können, wodurch das in den Verpackungen befindliche Füllgut
verschmutzt wird und sogar unbrauchbar werden kann. Um dies zu
vermeiden, ist es üblich, die perforierten Bereiche in
fertigungstechnisch aufwendiger und kostenintensiver Weise mit
Filtermaterial abzudecken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
zu schaffen, mit der sich Folien so fein perforieren lassen,
daß sie zwar luftdurchlässig werden, jedoch kein Füllgut
austreten bzw. Fremdstoffe nicht die Folien durchdringen
können.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch wenigstens
ein von der Folie durchlaufenes Rollenpaar, bestehend aus einer
Nadelrolle, die radial zu ihrer Mantelfläche ausgerichtete
Nadeln aufweist und aus einer Gegenrolle, die mit der
Nadelrolle in Anlage gehalten ist, und deren Mantelfläche mit
ein Eintauchen einer Spitze einer jeweiligen Nadel
ermöglichenden Ausrüstungen versehen ist. Die Gegenrolle kann
mitlaufend ausgebildet sein, aber ohne weiteres auch mit einem
zugeordneten Antrieb ausgerüstet werden.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung lassen sich Folien
sehr fein perforieren, da die Nadeln der Nadelrolle so
angeordnet sind, daß sie lediglich mit ihrer Spitze in die
entsprechend ausgerüstete Mantelfläche der Gegenrolle
eindringen können, sobald sie durch die zu perforierende Folie
durchgestoßen sind. Die Ausrüstungen umfassen vorzugsweise eine
nachgiebige Ausgestaltung der Mantelfläche. Die Ausrüstungen
können jedoch auch entsprechend in die Mantelfläche eingeformte
Rillen oder dergleichen Vertiefungen umfassen, in welche eine
aus der durchstochenen Folie austauchende Spitze einer Nadel
vorstehen kann. Da die Gegenrolle und die Nadelrolle während
des Durchlaufes einer zu perforierenden Folie in gegenseitiger
Anlage gehalten sind, wird ein Verformen und Aufreißen der
Durchstechung beim Durchdringen der Nadel verhindert, weil
dabei sich ergebende Verwerfungen der durchstochenen Folie, die
insbesondere im Rahmenbereich der Durchstechung auftreten,
praktisch glatt gewalzt wurden bzw. erst gar nicht auftreten
können. Auch Einrisse, die entstehen, wenn die Nadel austaucht,
werden verhindert.
Zur Perforation von Folien ist mindestens eine Nadelrolle
mit einer jeweils zugeordneten Gegenrolle erforderlich, die ein
Rollenpaar bilden. Es ist jedoch auch möglich, mehrere
Nadelrollen mit einer Gegenrolle in Anlage zu halten. Sowohl
aus Gegenrollen als auch aus Nadelrollen können Rotationskörper
zusammengesetzt werden, die Nadelwalzen bzw. Gegenwalzen
bilden. Dabei ist es besonders zweckmäßig, wenn innerhalb einer
Nadelwalze jede Nadelrolle einzeln und separat gelagert bleibt.
Eine Gegenwalze kann jedoch einteilig ausgebildet werden, wobei
dann mehrere Nadelrollen oder auch Nadelwalzen an dieser
Gegenwalze anliegen können.
Die Dimensionierung eines Durchstichs durch die Folie
hängt wesentlich von der Abmessung der durchstechenden Nadel
ab. Der Minimierung des Durchmessers einer Nadel steht
entgegen, daß die Nadel bei abnehmenden Nadeldurchmesser gegen
mechanische Belastungen empfindlicher wird. Das Ziel, möglichst
geringe Nadeldurchmesser einzusetzen, dürfte deshalb durch
Verkleinerung der in die Nadelrollen eingesetzten Nadeln kaum
erreichbar sein.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die gewünschte
gering dimensionierte Durchstechung von Folien, die eine
sogenannte "Mikroperforation" ergibt, ohne Bruchgefahr für die
Nadeln dadurch erreicht, daß die Mantelfläche der Nadelrolle
Vertiefungen aufweist, z. B. Bohrungen. In jeder Vertiefung ist
eine Nadel der Art aufgenommen, daß nur noch ein Abschnitt
ihrer Spitze um vorbestimmtes Maß über die Mantelfläche
vorsteht. Ein solches Maß ist mit Vorteil etwa gleich dem
Vierfachen der Dicke der Folie, wodurch weitgehend runde Löcher
mit glatten Rändern in der Folie entstehen. Vorzugsweise,
nämlich um gewisse Standardisierung zu erreichen, kann das Maß
gleich dem Verhältnis von Foliendicke zu Überstand von etwa 1 : 3,33
bis 1 : 4,66 betragen, wodurch auch Anpassungen der
Lochungen der Folie an das mit der gelochten Folie zu
verpackende Füllgut möglich sind.
Der Spitzenwinkel jeder Nadelspitze soll nicht größer als
25° sein, damit die Nadelspitze einerseits fein genug bleibt,
andererseits aber nicht zu empfindlich gegen mechanische
Belastungen wird. Als vorteilhaft hat sich ein Spitzenwinkel
von 15° bis 20° gezeigt.
Es lassen sich relativ kräftig dimensionierte Nadeln in
Vertiefungen der Nadelrolle einsetzen, wobei lediglich die
Spitzen der Nadeln um das jeweils gewünschte Maß aus den
Vertiefungen vorstehen. Die konische Form der Nadelspitzen in
Verbindung mit dem konstanten Überstand der Nadeln über die
Mantelfläche bedingt dabei, daß die Perforation der Kunststoffolien
mit minimalen Durchmessern der Durchstechungen möglich
wird.
Die Nadelrolle kann mit über ihre Oberfläche verteilten
Vertiefungen, z. B. Bohrungen, problemlos ausgerüstet werden.
Jede Vertiefung kann ein Sackloch sein, in welches der Schaft
einer Nadel einsteckbar ist. Die Nadeln können mit Preßsitz
eingesetzt werden.
Es können auch Mittel zur Einstellung und Fixierung der
Einstecktiefe einer Nadel vorgesehen sein. Jedes Mittel zur
Einstellung und Fixierung einer Nadel im Sackloch kann z. B.
ein in das Sackloch setzbares Distanzelement sein. Dabei können
die miteinander im Sackloch in Anlage stehenden Flächen von
Nadel und Distanzelement mit gegenseitig in Wirkverbindung
bringbaren Festsetzmitteln ausgerüstet sein.
Es ist jedoch auch möglich, für jede Nadelrolle bzw.
Nadelwalze eine Hohlrolle bzw. Hohlwalze zu verwenden und die
Nadeln mit dem Fußbereich im inneren Hohlraum der Rolle bzw.
Walze mit Überstand oder bündig austreten zu lassen, so daß im
inneren Hohlraum entsprechende Halte-, Befestigungs- und
Einstellorgane angebracht werden können, durch die sich die
Vorstehung der Nadelspitzen über die Mantelfläche der Rolle
bzw. Walze hinaus einstellen läßt, und durch die sich die
eingestellten Nadeln dann in der entsprechenden Position
feststellen und festsetzen lassen.
Jede Gegenrolle bzw. Gegenwalze ist als Glattrolle bzw.
Glattwalze ausgebildet. Eine Glattrolle bzw. Glattwalze ist mit
Vorteil in der Lage, Verwerfungen im Randbereich der Durch
stechungen der Folie glatt zu walzen. Dies wird insbesondere
dadurch ermöglicht, daß die Mantelflächen von Nadelrolle und
Gegenrolle praktisch spielfrei aneinander gehalten werden,
wodurch auf die durchlaufende, zu perforierende Folie ein nicht
unerheblicher Druck ausgeübt wird. Ein solcher vorteilhafter
Andruck wird z. B. durch eine Ausrüstung erreicht, die so
ausgebildet ist, daß sie insgesamt aus einem Werkstoff besteht,
in den die durch eine Folie gestochenen der Nadeln eindringen
können. Dies wird z. B. durch einen hartelastischen Werkstoff
erreicht. Die Mantelfläche der Gegenrolle bzw. Gegenwalze
besteht dazu zumindest abschnittsweise aus hartelastischem
Werkstoff. Verwendbar ist z. B. Hartgummi. Der hartelastische
Werkstoff kann z. B. in Form einer um die Gegenwalze gelegten
Lage vorliegen. Der verwendete Werkstoff weist eine Shorehärte
von 90, vorzugsweise von 95, auf. Sind Gegenrolle und
Nadelrolle so aneinandergelegt, daß ihre Mantelflächen
miteinander Kontakt haben, dringen die über die Mantelfläche
vorstehenden Nadeln in die Lage aus hartelastischem Werkstoff
ein. Die zu lochende Kunststoffolie, die relativ dünn ist,
läuft zwischen Gegenrolle und Nadelrolle durch und wird dabei,
auch durch die Elastizität der Mantelfläche der Gegenrolle, mit
einem vorbestimmbaren Walzdruck gewalzt.
Damit das für die erfindungsgemäße "Mikroperforation" vor
teilhafte Anliegen der Rollen bzw. Walzen, und zwar das
vorbeschriebene spielfreie Anliegen unter Druck, auch in
konstruktiver Hinsicht gewährleistet ist, ist bei der
Vorrichtung vorgesehen, daß wenigstens eine der Rollen des
Rollenpaares, bzw. eine der Walzen eines Walzenpaares, in
Lagern gelagert ist, die mit einer Stelleinrichtung zur
Verstellung des Achsabstandes zwischen den Walzen des
Walzenpaares ausgerüstet sind.
Die Verstellung des Achsabstandes kann mit einer
entsprechend geeigneten Stelleinrichtung auch taktweise
gesteuert werden, um z. B. intermittierend eine Perforation in
eine Folie zu bringen.
Die Stelleinrichtung für die Lager ist in vorteilhafter
Weise mit Andruckorganen, z. B. Federorganen versehen, die es
ermöglichen, die Rollen bzw. Walzen des Rollen- bzw.
Walzenpaares durch die Federkraft nachgiebig aber mit
entsprechendem Druck aneinander zu halten. Als Andruckorgane
können auch die Federorgane ersetzende Arbeitszylinder
verwendet werden. Zur Einstellung der Anlage der Rollen bzw.
Walzen und des Anlagedruckes kann eine Einrichtung zur
Verstellung der Vorspannung der Federorgane oder zur Änderung
der Druckbeaufschlagung der Arbeitszylinder vorgesehen sein.
Für die Perforation von Folien mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist es des weiteren besonders vorteilhaft, wenn
Umlenkrollen vorgesehen sind, welche die Folie vor und/oder
nach dem Durchlauf durch das Rollen- oder Walzenpaar an die
Mantelfläche der Gegenrolle bzw. der Gegenwalze anlegen.
Bei der Verwendung von Walzen können Parallelitätsab
weichungen auftreten, die sich insbesondere bei längeren Walzen
bemerkbar machen. Um breitere Streifen in einer Folie zu
perforieren, sind jedoch mehr oder weniger lange Walzen
erforderlich, deren Länge der Perforationsbreite entspricht. Um
die dabei auftretenden Parallelitätsabweichungen zu vermeiden,
ist bei der erfindungsgemäßen Erfindung vorgesehen, daß mehrere
Nadelrollen in Durchlaufrichtung der Folie hintereinander
versetzt gelagert sind, derart, daß die Arbeitsbereiche jeweils
zueinander benachbarter Nadelrollen unmittelbar aneinander
grenzen. Das Aneinandergrenzen der Arbeitsbereiche besorgt eine
flächendeckende Perforation der Folien, wobei die
Einzellagerung mehrerer Nadelrollen, die gegeneinander versetzt
sind, zur Verminderung schädlicher Auswirkungen aufgrund von
Durchbiegung und Fertigungstoleranzen führt. Insbesondere zur
Vermeidung der Durchbiegung einer Gegenwalze ist es zweckmäßig,
die einer gemeinsamen Gegenrolle bzw. Gegenwalze zugeordneten
Nadelrollen um 180° versetzt zueinander radial zur Gegenrolle
bzw. Gegenwalze anzuordnen. Insbesondere der nicht unerhebliche
Andruck der Nadelrollen an die Gegenrolle bzw. Gegenwalze wird
dadurch in etwa kompensiert, so daß die Gefahr einer
Durchbiegung der Gegenwalze bzw. Gegenrolle auf ein noch
tolerierbares Minimum beschränkt bleibt.
Sind die Nadelrollen, jeweils um 180° versetzt, jedoch in
demselben Umfangsbereich angeordnet, sind die eine Durch
biegungsgefahr hervorrufenden Andruckkräfte zwar kompensiert.
Dabei perforieren beide Nadelrollen jedoch denselben Bereich
der Folie, was bei in Längsrichtung der Gegenrolle bzw.
Gegenwalze versetzt angeordneten Nadelrollen nicht erfolgt.
Wird ein bereits perforierter Bereich der Folie noch
einmal durch nachfolgende Nadelrolle perforiert, kann sich dies
nachteilig auf das Perforationsbild auswirken. Um dies zu
vermeiden, können die Nadeln der entsprechenden Nadelwalzen so
angeordnet werden, daß z. B. die Nadeln der zuerst
durchlaufenen ersten Nadelwalze nur einen solchen Folienbereich
perforieren, den die anders angeordneten Nadeln der danach
durchlaufenden zweiten Nadelwalze nicht erreichen. Die Nadeln
können z. B. in Reihen entlang dem Umfang jeder Nadelrolle
angeordnet sein, wobei die Reihen der zweiten Nadelrolle
gegenüber den Reihen der ersten Nadelrolle seitlich versetzt
sind.
Die Verwendung von einzelnen Nadelrollen, die zudem noch
einzeln gelagert sind, hat des weiteren den Vorteil, daß jede
Nadelrolle gesteuert angepreßt, also auch getaktet werden kann,
so daß in Längsrichtung der Folie Perforationsfelder erzeugbar
sind. Ebenso ist es durch die Anordnung einzelner Nadelrollen
in der Vorrichtung möglich, durch Abschwenken vorbestimmter
Nadelrollen, kontinuierlich Perforationen auf der Folie
streifenförmig dort auszublenden, wo eine Perforation zu
Anwendungsschwierigkeiten der Folien führen könnte. Ebenso ist
es möglich die Nadelrolle mit Lagerung in einer Baueinheit
zusammenzufassen, wodurch ein seitliches Verschieben der
gesamten Baueiheit in vorteilhafter Weise möglich ist.
Seitliche Abstände können so eingestellt werden, daß
Arbeitsbereiche genau aneinandergrenzen oder die Bereiche der
Lochungen definiert sind.
Außerdem ist bei Nadel- oder Nadelrollendefekten nur eine
kostengünstige Auswechslung der jeweils mangelhaften Nadelrolle
erforderlich.
Bei der Ausbildung der Vorrichtung mit einzeln gelagerten
Nadelrollen ist die gleichmäßige Anpressung an die Gegendruck
walze und die durchlaufende Folie über die gesamte Folienbreite
möglich, was in vorteilhafter Weise zu gleichmäßig großen
Löchern der angebrachten Perforation führt.
Beim Austauchen der Nadeln aus der durchstochenen Folie
kann es zur Ausbildung von Langlöchern kommen. Um dies zu
vermeiden, sind die Durchmesser von Nadelrolle und Gegenrolle
bzw. von Nadelwalze und Gegenwalze relativ gering. Aus
Stabilitätsgründen wird die Gegenrolle bzw. Gegenwalze mit
einem größeren Durchmesser als die Nadelrolle bzw. Nadelwalze
ausgeführt, und zwar z. B. mit einem Durchmesser von 200 mm,
der sich als zweckmäßig erwiesen hat, wenn der Durchmesser der
Nadelrolle bzw. der Nadelwalze nicht größer als z. B. 120 mm,
aber vorzugsweise nicht kleiner als 80 mm ist. Der Durchlauf
der Folie ist dabei so gelenkt, daß sie die Gegenwalze bzw.
Gegenrolle weitgehend umschlingt, z. B. mit einem
Umschlingungswinkel von 270°.
Folien aus teilkristallinen Werkstoffen, wie z. B. Poly
ethylen, haben in Herstellrichtung eine stärkere Orientierung
der Moleküle als quer zur Herstellrichtung. Dies bedingt eine
höhere Ein- und Weiterreißempfindlichkeit der Folienbahnen in
Längsrichtung, der "Herstellrichtung".
Wie bereits erwähnt, ist eine vorbestimmte Anzahl Nadeln
auf einer Umfangslinie der Nadelrolle bzw. Nadelwalze verteilt
in Reihe angeordnet, wobei jede Nadelrolle bzw. Nadelwalze
mehrere Reihen von Nadeln nebeneinander aufweist. Um die Ein- und
Weiterreißempfindlichkeit der perforierten Folie in
Längsrichtung (Herstellrichtung) herabzusetzen, ist bei der
erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehen, daß die Nadeln
nebeneinander befindlicher Umfangslinien bzw. einander
benachbarter Reihen in Umlaufrichtung der Nadelrolle bzw. der
Nadelwalze gegeneinander versetzt sind. Dadurch wird der
Abstand zwischen den Löchern der Perforation in der Folie und
damit die Reißlänge verdoppelt.
Für weitere Lochabstandsvergrößerungen ist es zweckmäßig,
bei bleibendem Nadelbild und Nadelzahl der Nadelrolle bzw.
Nadelwalze jede Umfangslinie bzw. Reihe mit Nadeln in einem
Winkel zur Drehachse bzw. Radiallaufrichtung versetzt
verlaufend auszurichten. Der Versetzungswinkel einer
Umfangslinie bzw. Reihe kann z. B. etwa 15° zur Drehachse
betragen.
Ein weiteres vorteilhaftes Lochbild der Perforation kann
sich auch dadurch ergeben, daß die Nadeln bei gleichbleibender
Nadelzahl innerhalb einer Reihe bzw. Umfangslinie abwechselnd
bzw. alternierend beiderseits der Umfangslinie versetzt sind,
insbesondere in Kombination mit dem Versatz der Nadeln
zueinander benachbarter Reihen bzw. Umfangslinien, ergibt sich
dadurch ein Lochbild der Perforation, das wenig zum
Weiterreißen neigt.
Vorzugsweise ist zwischen zwei zueinander benachbarten
Nadeln in einer Reihe etwa 8 mm und zwischen den Reihen etwa 4 mm
Abstand vorhanden. Das Maß der Versetzung, bezogen auf eine
Umfangslinie, beträgt etwa 2 mm.
Ausführungsbeispiele, aus denen sich weitere erfinderische
Merkmale ergeben, sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Rollenpaares
im Schnitt,
Fig. 2 eine Einzelheit der Nadelrolle des Rollenpaares
gemäß Fig. 1 im Schnitt in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung
einer Gegenwalze mit mehreren daran angelegten
Nadelrollen,
Fig. 5 die schematische Seitenansicht eines Abschnitts
einer Gegenwalze mit daran angelegten Nadelrollen,
die versetzt zueinander angeordnet sind,
Fig. 6 eine schematische Ansicht eines Abschnitts einer
Folie, die mit einer Vorrichtung entsprechend
Fig. 4,
erzeugte streifenförmige Perforierungen aufweist,
Fig. 7 einen Abschnitt einer Folie, der einen
Perforationsbereich aufweist, welcher mit einer
Vorrichtung entsprechend Fig. 5 hergestellt ist,
Fig. 8 eine schematische Seitenansicht einer Nadelwalze
mit in Reihen angeordneten Nadeln,
Fig. 9 ein durch Einkreisung in Fig. 8 gekennzeichnetes,
vergrößertes Detail zur Verdeutlichung der Nadel
anordnung,
Fig. 10 eine schematische Seitenansicht einer Nadelrolle,
deren Nadeln in Reihen angeordnet sind, die zur
Rotationsachse um einen Winkel geneigt sind,
Fig. 11 eine durch Einkreisung in Fig. 10 gekennzeichnete
Detailansicht in vergrößertem Maßstab und
Fig. 12 eine schematische Ansicht einer weiteren Möglich
keit der Nadelanordnung auf der Mantelfläche einer
Nadelrolle.
Fig. 1 zeigt in einer schematischen Seitenansicht eine
Folie 1, die ein Rollenpaar durchläuft, das eine Nadelrolle 2
und eine Gegenrolle 3 umfaßt. Die Mantelfläche 4 der Gegenrolle
3 besteht aus einer Lage aus hartelastischem Werkstoff 5, z. B.
Hartgummi. Die Nadelrolle 2 weist Vertiefungen 6 auf, in denen
jeweils eine Nadel 7 derart aufgenommen ist, daß nur noch ein
vorbestimmter Abschnitt der Nadelspitze 8 über die Mantelfläche
9 der Nadelrolle 2 vorsteht. Beim Durchlauf der Folie 1 durch
das Rollenpaar aus Nadelrolle 2 und Gegenrolle 3 wird die Folie
durchstochen, was durch im rechten Abschnitt der Folie
gezeichnete Durchstechungen 10 verdeutlicht ist.
Fig. 2 zeigt eine Einzelheit der Nadelrolle 2 in
vergrößertem Maßstab. Gleiche Bauteile sind mit gleichen
Bezugszahlen bezeichnet.
Die Nadel 7 ist in die Vertiefung 6 eingesetzt. Die Ver
tiefung ist als Sackloch eingebohrt. Die Vertiefung ist zweck
mäßigerweise zylindrisch, so daß Nadeln mit zylindrischem
Schaft verwendbar sind. Am Grund der Vertiefung 6 befindet sich
ein Distanzstück 11, durch dessen Länge die Vorstehung der
Nadelspitze 8 aus der Mantelfläche 9 der Nadelrolle 2
bestimmbar ist. Die Nadel 7 ist im Fußbereich geschlitzt. In
den Schlitz kann ein konischer Dorn 12 des Distanzstückes 11
eindrücken, wodurch der Schaft der Nadel 7 aufgeweitet wird und
die Nadel einen festen Sitz in der Vertiefung 6 der Nadelrolle
2 erhält.
In Fig. 3 ist die Seitenansicht einer schematisch
wiedergegebenen Vorrichtung dargestellt. Die Vorrichtung umfaßt
ein Maschinengestell 13 in welchem eine Gegenrolle 3 in nicht
weiter dargestellter Weise drehbar gelagert ist, derart, daß
sich die Gegenrolle 3 um die Achse 14 drehen kann, wenn die
Folie 1 in Richtung der Pfeile 15 über die Gegenrolle 3 läuft.
Umlenkrollen 16, 16′ sind vorgesehen, die gewährleisten, daß
die Folie 1 bei ihrem Durchlauf durch die Vorrichtung die
Gegenrolle 3 umschlingt, wie es hier dargestellt ist.
An dem Maschinengestell sind in den Gelenklagern 17, 17′
Lagertraversen 18, 18′ gelagert. Arbeitszylinder 19, 19′ sind
an dem Maschinengestell 13 abgestützt und greifen mit ihrem
Kolbenstangen 20 an den Lagertraversen 18, 18′ an. Jede
Lagertraverse kann dadurch mit Hilfe der Arbeitszylinder 19,
19′ unabhängig von der jeweils anderen Lagertraverse um das
zugeordnete Gelenklager 17 bzw. 17′ geschwenkt werden. Die
Schwenkbewegung ist durch die Doppelpfeile 21 bzw. 21′
angedeutet.
An dem freien Ende jeder Lagertraverse 18 bzw. 18′ ist
eine Nadelrolle 2 bzw. 2′ gelagert. Fig. 3 verdeutlicht, daß
die beiden Nadelrollen 2, 2′ mit Hilfe der Arbeitszylinder 19
bzw. 19′ an die Gegenrolle 3 mit vorbestimmbarem Druck angelegt
werden. Die dazwischen durchlaufende Folie 1 wird dabei mittels
der Nadelrolle 2, 2′ perforiert.
Fig. 3 verdeutlicht, daß die Nadelrollen 2 und 2′ einer
gemeinsamen Gegenrolle 3 zugeordnet und dabei um 180° versetzt
zueinander radial zur Gegenrolle positioniert sind. Die
Andruckkraft der Nadelrolle 2, die diese auf die Gegenrolle 3
ausübt, wird dadurch mittels der entgegenwirkenden Andruckkraft
der Nadelrolle 2 kompensiert. Dies ist besonders vorteilhaft,
um Durchbiegungen zu vermeiden, die besonders dann gravierende
Auswirkungen haben, wenn mehrere Nadelrollen gleichzeitig
nebeneinander einseitig auf eine längere Gegenwalze drücken.
Fig. 4 zeigt eine schematische Ansicht einer Vorrichtung,
bei der mehrere Nadelwalzen 2, 2′ bzw. 2′′, 2′′′ eine in Form
einer längeren Gegenwalze vorliegende Gegenrolle 3 gemeinsam
haben. Jede Nadelrolle 2, 2′ bzw. 2′′, 2′′′ ist, entsprechend
Fig. 3, separat und eigenständig gelagert, und an die
Gegenwalze 3 gedrückt. Im Arbeitsbereich der Nadelwalzen ist
die Gegenwalze mit hartelastischem Werkstoff 5 ummantelt, womit
die Mantelfläche 4 der Gegenwalze 3 zumindest abschnittsweise
aus hartelastischem Werkstoff 5 besteht.
Fig. 4 verdeutlicht, daß eine Durchbiegung der Gegenwalze
3 auftreten könnte, wenn nur die nebeneinander befindlichen
Nadelrollen 2 und 2′′ mit der Gegenwalze 3′ in Anlage stehen
würden.
Durch die den Nadelrollen 2, 2′′ gegenüberstehenden,
räumlich um 180° versetzten Nadelrollen 2′ und 2′′′, wird die
Durchbiegung aufgrund der Belastungen wesentlich vermindert.
Fig. 5 zeigt eine schematische Ansicht einer Gegenwalze
3′, mit der Nadelrollen 2′ und 2′′′ so in Anlage stehen, daß
ihre Arbeitsbereiche aneinandergrenzen.
Während die Ausbildung der Vorrichtung entsprechend Fig. 4
dazu führt, daß auf einer Folie 1 in Durchlaufrichtung
perforierte Streifenbereiche ausgebildet werden, kann mit der
Ausbildung entsprechend Fig. 5 eine Folie breitflächig
perforiert werden.
Fig. 4a verdeutlicht in einer vergrößerten Detailansicht
Schnitte durch die Mantelflächen der beiden Nadelrollen 2 und
2′ in Fig. 4, die einander um 180° versetzt gegenüberstehen und
die Ausbildung des streifenförmigen Perforationsbereiches 22 in
der Folie 1 (Fig. 6) besorgen.
Fig. 4a gibt an, wie die Nadelspitzen 8 der Nadelrolle 2
gegenüber den Nadelspitzen 8′ der Nadelrolle 2′ seitlich
versetzt sind. Jede Nadelrolle perforiert deshalb eine andere
Lochreihe in die Folie als die jeweils gegenüberstehend an die
Gegenwalze 3′ angedrückte Nadelrolle.
Die Fig. 6 und 7 zeigen entsprechende Perforationsbereiche
in einer Folie 1. Die streifenförmigen Perforationsbereiche
sind in Fig. 6 mit 22 und 22′ bezeichnet. Beiderseits der
streifenförmigen Perforationsbereiche 22 und 22′ befinden sich
unbearbeitete Folienbereiche. Die Folie kann z. B. in Richtung
des Pfeils 15 durchgelaufen sein.
Fig. 8 zeigt eine schematische Seitenansicht einer
Nadelrolle 2, deren Mantelfläche 9 mit Nadeln ausgerüstet ist.
Eine vorbestimmte Anzahl Nadeln ist jeweils auf einer Umfangs
linie der Nadelrolle 2 verteilt in Reihe angeordnet, wobei jede
Nadelrolle mehrere Reihen von Nadeln nebeneinander aufweist.
In Fig. 9 ist der durch Einkreisung in Fig. 8 gekenn
zeichnete Ausschnitt aus der Ansicht der Mantelfläche 9 der
Nadelrolle 2 gemäß Fig. 8 in vergrößertem Maßstab dargestellt.
Fig. 9 läßt erkennen, daß die Nadeln 7 in Reihen angeordnet
sind. Eine der Reihen ist durch den Pfeil 23 verdeutlicht.
Fig. 10 zeigt eine schematische Seitenansicht einer Nadel
rolle 2 auf deren Mantelfläche 9 ebenfalls Nadeln in Reihe
angeordnet sind, wobei allerdings die Reihen in einem Winkel
zur Drehachse 24 bzw. Radiallaufrichtung der Nadelrolle
versetzt verlaufend ausgerichtet sind.
Fig. 11 zeigt wieder den durch Einkreisung in Fig. 10
bezeichneten Ausschnitt der Mantelfläche in vergrößertem
Maßstab und verdeutlicht durch den Pfeil 23 wiederum die
Winkelversetzung der Reihen der Nadeln 7 gegenüber der
Drehachse 24 der Nadelrollen.
Fig. 12 zeigt schematisch eine andere Möglichkeit der
Anordnung von Nadeln auf der Mantelfläche 9 einer Nadelrolle
bzw. Nadelwalze. Die Nadeln 7 sind innerhalb einer Reihe bzw.
Umfangslinie 25, die wieder durch den Pfeil 23 verdeutlicht
ist, abwechselnd bzw. alternierend beiderseits der Umfangslinie
25 versetzt. Um dies zu verdeutlichen, sind die Nadeln einer
Reihe durch lediglich hier eingezeichnete Linien 26
untereinander verbunden.
Claims (39)
1. Vorrichtung zur Perforation von bahnförmigen Folien,
insbesondere Kunststoffolien,
gekennzeichnet durch
wenigstens ein von der Folie (1) durchlaufenes Rollenpaar,
bestehend aus einer Nadelrolle (2), die radial zu ihrer Mantel
fläche (9) ausgerichtete Nadeln (7) aufweist und aus einer
Gegenrolle (3), die mit der Nadelrolle (2) in Anlage gehalten
ist, und deren Mantelfläche (4) mit ein Eintauchen einer Spitze
(8) einer jeweiligen Nadel (7) ermöglichender Ausrüstung
versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mantelfläche (9) der Nadelrolle (2) wenigstens eine
Vertiefung (6) aufweist, in der eine Nadel (7) derart
aufgenommen ist, daß lediglich ein Abschnitt ihrer Spitze (8)
um ein vorbestimmtes Maß über die Mantelfläche (9) vorsteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Vertiefung (6) ein Sackloch ist, in welches der Schaft
einer Nadel (7) einsteckbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß Mittel zur Einstellung und Fixierung der
Einstecktiefe einer Nadel (7) vergesehen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Mittel zur Einstellung und Fixierung einer Nadel (7)
ein in die Vertiefung (6) setzbares Distanzelement (11) ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die miteinander in der Vertiefung (6) in Anlage stehenden
Flächen von Nadel (7) und Distanzelement (11) mit gegenseitig
in Wirkverbindung bringbaren Festsetzmitteln ausgerüstet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere Nadelrollen (2) in Durchlauf
richtung der Folie (1) hintereinander versetzt gelagert sind,
derart, daß die Arbeitsbereiche jeweils zueinander benachbarter
Nadelrollen (2) unmittelbar aneinandergrenzen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß mehreren hintereinander versetzten Nadelrollen (2) eine
Gegenrolle (3) gemeinsam ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die einer gemeinsamen Gegenrolle (3) zugeordneten
Nadelrollen (2) um 180° versetzt zueinander radial zur
Gegenrolle (3) angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einige der Gegenrollen
(3) durch eine mehreren Nadelrollen (2) gemeinsame Gegenwalze
(3′) ersetzt sind.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Nadelrollen (2) zu einer
Nadelwalze zusammengefaßt sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Nadelrolle (2) innerhalb der gebildeten Nadelwalze
einzeln bzw. separat gelagert ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Gegenrolle (3) als Glattrolle
ausgebildet ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß jede mehrere Gegenrollen (3) ersetzende
Gegenwalze (3′) als Glattwalze ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausrüstungen der Mantelfläche (4) jeder
Gegenrolle (3) eine Ausgestaltung umfassen, bei der die Mantel
fläche (4) zumindest abschnittsweise aus hartelastischem Werk
stoff besteht.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausrüstungen der Mantelflächen (4)
jeder Gegenrolle (3) bzw. Gegenwalze (3′) eine Ausgestaltung
umfassen, bei der die Mantelfläche (4) zumindest
abschnittsweise aus hartelastischem Werkstoff (5) besteht.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der hartelastische Werkstoff (5) in Form einer um die
Gegenrolle (3) bzw. Gegenwalze (3′) gelegten Lage vorliegt.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß der hartelastische Werkstoff (5) in Form einer um die
Gegenrolle (3) bzw. Gegenwalze (3′) gelegten Lage vorliegt.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß der hartelastische Werkstoff (5)
eine Härte von mehr als 90 Shore, vorzugsweise 95 Shore,
aufweist.
20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Rollen (2, 3)
eines Rollenpaares, bzw. der Walzen eines Walzenpaares in
Lagern gelagert ist, die mit einer Stelleinrichtung zur
Verstellung des Achsabstandes zwischen den Rollen des
Rollenpaares bzw. den Walzen des Walzenpaares ausgerüstet sind.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stelleinrichtung einen Stellantrieb hat, dem eine
Taktsteuerung zugeordnet ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 und 21,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtung wenigstens ein
Andruckorgan aufweist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet,
daß das Andruckorgan ein Federorgan ist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet,
daß das Andruckorgan ein Arbeitszylinder (19, 19′) ist.
25. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Einrichtung zur Einstellung der Vorspannung der Feder
organe vorgesehen ist.
26. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Umlenkrollen (16, 16′) vorgesehen
sind, welche die Folie (1) vor und nach dem Durchlauf durch das
Rollen- bzw. Walzenpaar an die Mantelfläche (4) der Gegenrolle
(3) bzw. Gegenwalze (3′) anlegen.
27. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Überstände der Spitzen (8) der
Nadeln (7) über die Mantelfläche (9) der Nadelrolle (2) bzw.
der Nadelwalze etwa gleich dem Vierfachen der Dicke der Folie
(1) sind.
28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verhältnis der Dicke der Folie (1) zum Überstand der
Spitzen (8) der Nadeln (7) zwischen 1 : 3,33 bis 1 : 4,66
beträgt.
29. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Nadelrolle (2) bzw. jede
Nadelwalze einen Durchmesser von nicht mehr als 120 mm,
vorzugsweise 80 mm aufweist.
30. Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Gegenrolle (3) bzw. jede Gegenwalze (3′) einen
Durchmesser von etwa 200 mm aufweist.
31. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine vorbestimmte Anzahl Nadeln (7)
auf einer Umfangslinie der Nadelrolle bzw. Nadelwalze verteilt
in Reihe angeordnet ist, wobei jede Nadelrolle (2) bzw. jede
Nadelwalze mehrere Reihen von Nadeln (7) nebeneinander
aufweist.
32. Vorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nadeln (7) nebeneinander befindlicher Umfangslinien
(25) bzw. einander benachbarter Reihen in Umlaufrichtung der
Nadelrolle (2) bzw. der Nadelwalze gegeneinander versetzt sind.
33. Vorrichtung nach Anspruch 31 oder Anspruch 32, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Umfangslinie (25) bzw. Reihe in einem
Winkel zur Drehachse (24) bzw. Radiallaufrichtung versetzt
verlaufend ausgerichtet ist.
34. Vorrichtung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet,
daß der Versetzungswinkel einer Umfangslinie (25) bzw. Reihe
etwa 15° zur Drehachse (24) ist.
35. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 31 bis 34,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nadeln (7) innerhalb einer
Reihe bzw. Umfangslinie (25) abwechselnd bzw. alternierend
beiderseits der Umfangslinie (25) versetzt sind.
36. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 31 bis 35,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei zueinander
benachbarten Nadeln (7) in einer Reihe etwa 8 mm und zwischen
den Reihen etwa 4 mm Abstand vorhanden ist.
37. Vorrichtung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet,
daß das Maß der Versetzung, bezogen auf eine Umfangslinie (25),
etwa 2 mm ist.
38. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spitzenwinkel jeder Nadelspitze
(8) nicht größer als 25° ist.
39. Vorrichtung nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spitzenwinkel jeder Nadelspitze (8) 15° bis 20° ist.
Priority Applications (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19714429A DE19714429A1 (de) | 1996-04-16 | 1997-04-08 | Vorrichtung zur Perforation von bahnförmigen Folien, insbesondere Kunststoffolien |
| BR9702130A BR9702130A (pt) | 1996-04-16 | 1997-04-15 | Dispositivo para perfuração de folhas em forma de faixas particularmente folhas de matéria sintética |
| AT97106139T ATE227197T1 (de) | 1996-04-16 | 1997-04-15 | Vorrichtung zur perforation von bahnförmigen folien, insbesondere kunststofffolien |
| EP97106139A EP0802026B1 (de) | 1996-04-16 | 1997-04-15 | Vorrichtung zur Perforation von bahnförmigen Folien, insbesondere Kunststofffolien |
| DE59708642T DE59708642D1 (de) | 1996-04-16 | 1997-04-15 | Vorrichtung zur Perforation von bahnförmigen Folien, insbesondere Kunststofffolien |
| PCT/DE1997/000752 WO1997038832A1 (de) | 1996-04-16 | 1997-04-15 | Vorrichtung zur perforation von bahnförmigen folien, insbesondere kunststoffolien |
| ES97106139T ES2186817T3 (es) | 1996-04-16 | 1997-04-15 | Dispositivo para la perforacion de hojas en forma de de banda continua, en especial hojas de plastico. |
| JP9536647A JPH11508830A (ja) | 1996-04-16 | 1997-04-15 | 帯状のシート、特にプラスチックシートを穿孔するための装置 |
| DK97106139T DK0802026T3 (da) | 1996-04-16 | 1997-04-15 | Indretning til perforering af baneformede folier, især plastfolier |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19714429A DE19714429A1 (de) | 1996-04-16 | 1997-04-08 | Vorrichtung zur Perforation von bahnförmigen Folien, insbesondere Kunststoffolien |
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Family Applications (2)
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| DE19714429A Withdrawn DE19714429A1 (de) | 1996-04-16 | 1997-04-08 | Vorrichtung zur Perforation von bahnförmigen Folien, insbesondere Kunststoffolien |
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Family Applications After (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
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Legal Events
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| OR8 | Request for search as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8105 | Search report available | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: NORDENIA DEUTSCHLAND STEINFELD GMBH, 49439 STEINFE |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |