DE19714409A1 - Elektromagnetischer Antrieb - Google Patents
Elektromagnetischer AntriebInfo
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Description
Elektromagnetische Antriebe mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1
sind z. B. aus der DE 39 23 477 A1 bekannt.
Bei der bekannten Anordnung wird zum Erreichen der Offenstellung eines Ventils
eines Verbrennungsmotors der Öffnungselektromagnet mit einem Stromimpuls
zuerst voll angesteuert. Danach schließt sich eine Phase mit niedrigeren getakteten
Stromimpulsen an. Schließlich wird ein niedrigerer konstanter Stromwert eingeregelt,
um nach Erreichen der Endstellung wieder mit einem getakteten Strom die Energie
zum Halten des Ankers in Endstellung aufzubringen. Die unterschiedliche
Ansteuerung des Elektromagneten hat den Zweck Energie zu sparen.
Die erfindungsgemäße Lösung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat den Vorteil,
daß ebenfalls der Energiebedarf für den Betrieb des Antriebs herabgesetzt wird. So
werden hier der Elektromagneten nur während eines Teils der Ankerbewegung mit
Strom beaufschlagt. Es ist wegen des Rastsystems keine elektrische Energie zur
Endstellungshaltung notwendig. Durch die Regelung auf Sollpositionen in Polnähe ist
automatisch eine Dämpfung und damit eine geringe Geräuschentwicklung gegeben.
Es ergeben sich keine Temperatureinflüsse, wie sie bei einer hydraulischen
Dämpfung auftreten. Die Elektromagnete sind in trockener Umgebung
untergebracht. Der Gesamtaufbau ist äußerst reibungsarm, so daß in der Hubphase
wenig Energie zugeführt werden muß.
Ein Großteil der Bewegungsenergie wird in Federn gespeichert und nicht wie bei der
hydr. Dämpfung vergeudet.
Die Unteransprüche enthalten Ausgestaltungen der Erfindung. Deren Vorteile
werden im Zusammenhang mit der Figurenbeschreibung erläutert.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein elektromagnetischer Antrieb gemäß der Erfindung mit
angetriebenem Ventil eines Verbrennungsmotors
Fig. 2 bis 6 Diagramme zur Funktionsbeschreibung
Fig. 7 eine bestimmte Ausbildung des Ankers und der Magnetpole.
In Fig. 1 ist ein Ventil 1 mit Ventilschaft 2 im Ventilblock 3 gezeigt. Eine Feder 4
drückt das Ventil 1 nach oben.
Oben ist ein zweipoliger elektromagnetischer Antrieb gezeigt, der zwei
Elektromagneten 5 und 6 und einen dazwischenliegenden Anker 7 aufweist. Der
Anker 7 ist mittels einer Torsionsfeder 8 gelagert. Am Anker 7 ist eine
Betätigungsstange 9 angelenkt, die durch eine Schraube 10 in ihrer Länge
veränderbar ist. Die Schraube 10 steht auf dem Ventilschaft 2 auf. Die Torsionsfeder
8 ist so vorgespannt, daß sie ohne Erregung der Elektromagnete 5 und 6 zusammen
mit der Feder 4 den Anker 7 in der gezeigten Mittelstellung hält. Ein Verbindungsteil
11 verbindet den Anker 7 mit der Torsionsfeder 8. Rechts am Elektromagnet 6 ist ein
Rastsystem 12 dargestellt. Es besteht aus einer um die Achse 13 kippbaren Wippe
14. Am unteren Ende der Wippe ist eine Rastrolle 15 gezeigt, die in den
Endstellungen des Ankers 7, in die er durch die Kraft der Elektromagneten 5 bzw. 6
und durch die Wirkung der Federn 4 oder 8 gebracht wird, über bzw. unter den
Anker greift, und den Anker 7 festhält. Die Rastrolle 15 ist zur Erniedrigung der
Reibung kugelgelagert. Sie wird durch eine Welle 15a zwischen zwei Kugellagern
gebildet. Im Kern des Elektromagneten 6 ist ein Rastelektromagnet 17 untergebracht,
bei dessen Erregung die in den Magnetkreis des Rastmagneten 17 einbezogene
Wippe 14 betätigt wird. Hierdurch kann die eingerastete Rastrolle 15 aus den
Raststellungen herausgezogen werden. Die Welle 15a rollt während der Umlenkung
des Ankers 7 auf einen Ankerteil (Ankerplatte) ab. In der Fig. 1 ist noch ein
Ventilwegsensor 18 und ein Ankerwegsensor 19 eingezeichnet. Beide Sensoren
arbeiten z. B. auf der Basis einer linearen Hallschranke. Es können auch induktive
Geber 18a eingesetzt werden. Zur Vereinfachung der Darstellung ist dieser nur
halbseitig gezeichnet. Ober den Ventilwegsensor wird die Schließstellung des
Ventils 7 erfaßt. Der Ankerwegsensor erfaßt den Gesamthub.
Während des Arbeitshubes sind die Meßergebnisse beider Sensoren gleich.
Lediglich beim Schließen des Ventiles läuft der Ankerwegsensor noch einen Betrag
weiter.
In der strichpunktiert gezeichneten Endstellung des Ankers 7 ist das Ventil 1
geschlossen und zwischen der Betätigungsstange 9 und dem Schaft 2 des Ventils
tritt Ventilspiel von etwa 0,1 bis 0,3 mm auf.
Fig. 2 zeigt in Fig. 2a den Weg/Zeit Verlauf (s über t) des Magnetankers 7 bzw. des
Ventils 1/2 während der Ventilöffnung. Fig. 2b gibt den zeitlichen Verlauf der Kräfte
wieder und Fig. 2c zeigt die Bewegung der Rastrolle 15. Zum Zeitpunkt T0 setzt die
Ankerbewegung ein und nach einem kurzen Weg Δsv (Ventilspiel) trifft die
Stellschraube 10 auf den Ventilschaft 2 und nimmt das Ventil 112 mit. Der
gezeichnete Kraftsprung kommt beim Auftreffen auf das Ventil zustande, wenn
dessen Ventilfeder wirksam wird. Aufgrund der Feder- und Magnetkräfte stellt sich
der in Fig. 2a gezeigte Bewegungsverlauf ein, der im Idealfall den Anker 7 genau in
die Sollposition ssoll bringt, die um einen Weg Δs vom Endanschlag entfernt ist. Die
strichpunktierte und die gestrichelte Linien zeigen Abweichungen vom Sollverlauf
und zwar wird bei der gestrichelten Linie der Sollwert unterschritten und bei der
strichpunktierten Linie überschritten, wobei hier der Anker 7 auf den Endanschlag
auftrifft. Der Sollwert kam durch die eingerastete Rastrolle oder dem Abstand vom
Endanschlag definiert sein.
In Fig. 2b ist mit FF die resultierende Kraft der Federn 4 und 8 überlagert von den
Kräften zweier weiterer nicht dargestellter Federn, die in der Nähe der
Endstellungen wirksam werden (links bzw. rechts vom Knick) bezeichnet. Diese
Zusatzfedern bewirken eine große Beschleunigung des Ankers 7 aus den
Endstellungen. Mit FM ist die Kraft des Magneten 5 bezeichnet. Hierbei ist eine Form
des Ankers 7' und der Magnetpole unterstellt, wie sie in Fig. 7 dargestellt sind. Diese
Ausbildung ermöglicht eine hohe Anfangskraft, die insbesondere für das
Auslaßventil günstig ist, da hier zusätzlich die Gaskraft überwunden werden muß.
Um die Totzeiten der Signalaufbereitung zu berücksichtigen, wird der Elektromagnet
5 um die Zeit t01 vor T0 eingeschaltet. Nach Entrastung des Rastsystems bei T0 wird
diese Magnetkraft bei T0 wirksam. Sie wirkt über eine relativ kurze Zeitdauer T5. Die
dargestellte Summe der Kräfte Ff und FM wirkt auf den Anker und das Ventil ein und
beschleunigt diese. Nach Abschalten des Erregerstroms nach T5 klingt die
Magnetkraft über tv ab. Die Summe der Kräfte bringt den Anker in die andere
Endstellung. Zur vereinfachten Darstellung sind die Reibungs- und Gaskräfte nicht
berücksichtigt. Die Abweichung von der Sollposition wird vom Ankerwegsensor 19
festgestellt. Aus der Feststellung der Ablage (+Δs, -Δs) ermittelt ein nicht gezeigter
Rechner einen Korrekturwert -ΔT oder +ΔT für die Einschaltung des
Elektromagneten 5 im nächsten Zyklus. Fig. 2c zeigt den Bewegungsablauf der
Rastrolle 15. Der Rastmagnet wird entsprechend den Tot- und Verzugszeiten um t02
vor T0 eingeschaltet. Bei T0 hat sich die Rastrolle 15 über die Kante des Ankers 7
bewegt und gibt den Anker 7 frei. Die Summe der Kräfte kann wirksam werden und
den Anker samt Ventil beschleunigen. Nach einiger Zeit TRR wird der Rastmagnet
abgeschaltet. Die Rastrolle 15 drückt sich durch die Kraft der Feder 16 an den Anker
7 bzw. auf eine damit verbundene Rastplatte und rollt auf ihm ab. Kurz vor Erreichen
der Endstellung rastet die Rastrolle 15 wieder ein und hält den Anker in der
Endstellung. Eine magnetische Haltekraft ist nicht notwendig. Damit entfallen auch
störende Klebezeiten bei der folgenden Umsteuerung des Ventils: das
erfindungsgemäße System kann schneller beschleunigen. Zusätzliche
Dämpfungsmaßnahmen sind nicht notwendig.
Ist die -Δs-Abweichung zu groß, so daß die Rastrolle nicht einrasten kann, so wird
bei Tx der Elektromagnet 5 nochmals kurz betätigt. Dies läßt sich optimieren, wenn
man neben dem Ankerweg auch die Ankergeschwindigkeit auswertet oder bei einem
bestimmten Zeitpunkt den zurückgelegten Weg bestimmt oder zum Zeitpunkt den
zurückgelegten Weg auswertet.
Die Fig. 3 zeigt die Kurven entsprechend Fig. 2 für das Schließen des Ventils.
Bei T0 gibt die Rastrolle 15 den Anker 7 frei und Anker und Ventil bewegen sich
durch die Kraft der Federn FF in Richtung Schließstellung. FM wäre der Verlauf der
Magnetkraft FM, wenn der Elektromagnet 6 eingeschaltet wäre. Tatsächlich wird
dieser nur über eine relativ kurze Zeit T6 nach Überschreiten der Zwischenstellung
(FF = 0) eingeschaltet. Die Magnetkraft ist bei diesem zurückgelegten Weg bzw.
dem Luftspalt zum Magnetpol hier schon groß. Die Beeinflussung der Federkraft
zeigt die Summe FM und FF. Bei Idealverlauf gelangt der Anker in die Position ssoll
Δs vom Endanschlag entfernt.
Der Kraftverlauf FM des stärkeren Elektromagneten 6 ähnelt einem hyperbolischen
Verlauf. Er wurde gewählt, um das übliche Anschwingen des Systems nach
Motorstart zu vermeiden und um bei stärkerer Sollwertabweichung im normalen
Regelvorgang das Ventil sofort schließen zu können, da eine entsprechende
Überschußkraft gegenüber der Feder vorgesehen ist. Dies ist beim schwächeren
Elektromagnet 5 in der Aufstellung aus kosten- und Gewichtsgründen nicht
notwendig, da im Grenzfall die Motorfunktion auch bei halbgeöffnetem Ventil möglich
ist.
Die Regelung erfolgt analog zu Fig. 2, indem die Abweichung von der Sollposition
festgestellt wird und für den folgenden Schließvorgang die Ansteuerzeit T6 um eine
Zeit -ΔT oder +ΔT variiert wird. Auch die Rastrolle 15 hat die gleiche Wirkung wie
bei Fig. 2.
Auch hier kann entsprechend Fig. 2 bei Tx der Elektromagnet nochmals zugeschaltet
werden, um ein sicheres Einrasten zu gewährleisten. Zur Überwachung der
Rastfunktion kann ein Rastschalter vorgesehen werden. Auch läßt sich die
Einrastung aus dem Stromverlauf des Rastmagneten ableiten.
Fig. 4 zeigt mit großer Auflösung den Hubbeginn zum Öffnen. Hier zeigt sich eine
Phasenverschiebung des Wegverlaufes von Anker sM und Ventil sV. Zu
berücksichtigen ist bei einem Gesamthub von ungefähr 8 mm ein Ventilspiel von ca.
0,1 bis 0,3 mm. Daher muß der Ventilhubsensor nur diesen Bereich auswerten.
Bild 5 zeigt vergrößert die Zustände bei Hubende beim Schließvorgang. Die
Einrastung SRR erfolgt vor dem SSOLL und die Ventilschließung erfolgt ebenfalls vor
der Einrastung. Entsprechend erfolgt die Justierung des Magnetsystems und der
Endanschläge zur Einrastung. Dies ist in einer Baueinheit sichergestellt. Nach
Montage erfolgt dann die Einstellung des Ventilspieles. Dieses kann über die
Auswertung von sV und sM im Regelvorgang überwacht werden, ebenso bei der
Ventilspieleinstellung im Werk oder Service.
Bild 6 zeigt die Ventilhubbewegung in Relation zur Kolbenbewegung mit Eckwerten
OT und UT.
Motorspezifisch und insbesondere drehzahlabhängig erfolgt die Ansteuerung des
Magnetsystems. Über den frei wählbaren Zeitversatz ts (Systemzeit) erfolgt die
Ansteuerung bezogen auf das beschriebene T0. Drehzahlabhängig erfolgt auch die
Festlegung einer Öffnungszeit Tauf und einer Ventilschließzeit Tzu. O.g. Parameter
sind Bestandteil der Motorsteuerung, welche dem Magnetsteuerungssystem die
Vorgaben ts, Tauf, Tzu vorgibt.
Dementsprechend ist ein entsprechend schneller Mikroprozessor mit z. B. DSP für
die schnellen Rechenoperationen notwendig, da sehr viele schnelle
Echtzeitvorgänge gerechnet werden müssen.
Der oben beschriebene elektromagnetische Antrieb kann zum Antreiben eines
Gaswechsel-Ventils oder eines anderen vergleichbaren Ventils eingesetzt werden.
Auch kann damit eine Pumpe angetrieben werden, wobei der Ventilstößel durch
einen Pumpenkolben ersetzt wird.
Aber auch sein Einsatz bei Getrieben ist möglich, weil auch dort eine schnelle
Umschaltung von der einen in die andere Stellung mit hoher Kraft erwünscht ist.
Auch bei sonstigen Anwendungen mit ähnlichen Voraussetzungen ist die Erfindung
einsetzbar.
Claims (8)
1. Elektromagnetischer Antrieb mit zwei Elektromagneten mit Polflächen mit
einem beweglich gelagerten, zwischen den Polflächen hin- und
herbewegbarer Anker, der bei abgeschalteten Magneten durch Federkräfte in
eine Zwischenstellung gebracht und bei Einschalten eines Elektromagnete in
eine Stellung bei den Polflächen des entsprechenden Elektromagneten
gebracht wird, wobei der Strom des Elektromagneten geändert wird und
wobei der Anker mit dem anzutreibenden Teil verbunden ist, dadurch
gekennzeichnet, daß ein mechanisches Rastsystem (13 bis 16) vorgesehen
ist, das jeweils bei Erreichen einer Stellung in der Nähe der Polflächen
einrastet und den Anker (7) dort festhält, daß jeweils in der Nähe der
Polflächen Sollpositionen ssoll für den Anker (7) definiert sind, die von einem
Sensor (19) überwacht werden, daß die Elektromagnete (5,6) zur
Ansteuerung einer der Sollpositionen ssoll mit einem Stromimpuls angesteuert
werden und daß die Länge des Stromimpulses im Folgezyklus bei
Abweichungen des Ankers (7) von der Sollposition ssoll verändert werden.
2. Elektromagnetischer Antrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch seine
Verwendung als Antrieb eines Ventils (1, 2) in einem Verbrennungsmotor,
wobei auf das Ventil eine Federkraft (4) in Richtung "Ventil geschlossen"
einwirkt, die zumindest teilweise eine der Federkräfte ist, die das Ventil in die
Zwischenstellung stellen.
3. Elektromagnetischer Antrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Stromimpuls zum Öffnen des Ventils (1, 2) zu Beginn des
Öffnungsvorgangs (bei T0 ) wirksam ist (Fig. 2b).
4. Elektromagnetischer Antrieb nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stromimpuls zum Schließen des Ventils (1, 2)
während eines Teils des Ventilhubs wirksam ist (Fig. 3b).
5. Elektromagnetischer Antrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Stromimpuls vor der Entrastung des Ankers (7) eingeschaltet wird.
6. Elektromagnetischer Antrieb nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Ankerwegsensor (19) für den vollen Hub und ein
Ventilwegsensor (18) mit kleinem Auswertbereich vorgesehen sind.
7. Elektromagnetischer Antrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sensoren zur Erfassung des Ventilspiels genutzt werden.
8. Elektromagnetischer Antrieb nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch
gekennzeichnet, daß der zugehörige Elektromagnet (5 oder 6) zusätzlich
angesteuert wird, wenn keine ausreichende Annäherung an die Sollposition
(ssoll) erreicht wird.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19714409A DE19714409A1 (de) | 1997-04-08 | 1997-04-08 | Elektromagnetischer Antrieb |
| PCT/EP1998/001710 WO1998042955A2 (de) | 1997-03-24 | 1998-03-24 | Elektromagnetische stelleinrichtung |
| DE59801964T DE59801964D1 (de) | 1997-03-24 | 1998-03-24 | Elektromagnetische stelleinrichtung |
| EP98919134A EP0970297B1 (de) | 1997-03-24 | 1998-03-24 | Elektromagnetische stelleinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19714409A DE19714409A1 (de) | 1997-04-08 | 1997-04-08 | Elektromagnetischer Antrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19714409A1 true DE19714409A1 (de) | 1998-10-15 |
Family
ID=7825747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19714409A Withdrawn DE19714409A1 (de) | 1997-03-24 | 1997-04-08 | Elektromagnetischer Antrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19714409A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19852610A1 (de) * | 1998-11-14 | 2000-05-18 | Heinz Leiber | Elektromagnetische Stelleinrichtung |
| EP1541816A1 (de) * | 2003-12-10 | 2005-06-15 | BorgWarner Inc. | Elektromagnetischer Antrieb mit inhärenter Abbremsung der Betätigung zwischen Grenzstellungen |
| EP1344903A3 (de) * | 2002-03-14 | 2007-01-17 | Ford Global Technologies, Inc. | Vorrichtung und Verfahren zum weichen Absetzen einer Elektromagnetischer Aktor |
-
1997
- 1997-04-08 DE DE19714409A patent/DE19714409A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19852610A1 (de) * | 1998-11-14 | 2000-05-18 | Heinz Leiber | Elektromagnetische Stelleinrichtung |
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| EP1541816A1 (de) * | 2003-12-10 | 2005-06-15 | BorgWarner Inc. | Elektromagnetischer Antrieb mit inhärenter Abbremsung der Betätigung zwischen Grenzstellungen |
| US7225770B2 (en) | 2003-12-10 | 2007-06-05 | Borgwarner Inc. | Electromagnetic actuator having inherently decelerating actuation between limits |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |