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DE19713241A1 - Steckverbindung für Koaxialkabel - Google Patents

Steckverbindung für Koaxialkabel

Info

Publication number
DE19713241A1
DE19713241A1 DE19713241A DE19713241A DE19713241A1 DE 19713241 A1 DE19713241 A1 DE 19713241A1 DE 19713241 A DE19713241 A DE 19713241A DE 19713241 A DE19713241 A DE 19713241A DE 19713241 A1 DE19713241 A1 DE 19713241A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connecting pieces
shield
plug connection
cable
coaxial cable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19713241A
Other languages
English (en)
Inventor
Dietmar Harting
Achim Dr Brenner
Ralf Dipl Ing Bokaemper
Dirk Dipl Ing Oberhokamp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Harting Stiftung and Co KG
Original Assignee
Harting AG and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Harting AG and Co KG filed Critical Harting AG and Co KG
Priority to DE19713241A priority Critical patent/DE19713241A1/de
Priority to EP97116130A priority patent/EP0833405A1/de
Publication of DE19713241A1 publication Critical patent/DE19713241A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/648Protective earth or shield arrangements on coupling devices, e.g. anti-static shielding  
    • H01R13/658High frequency shielding arrangements, e.g. against EMI [Electro-Magnetic Interference] or EMP [Electro-Magnetic Pulse]
    • H01R13/6581Shield structure
    • H01R13/659Shield structure with plural ports for distinct connectors
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R9/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
    • H01R9/03Connectors arranged to contact a plurality of the conductors of a multiconductor cable, e.g. tapping connections
    • H01R9/05Connectors arranged to contact a plurality of the conductors of a multiconductor cable, e.g. tapping connections for coaxial cables
    • H01R9/0524Connection to outer conductor by action of a clamping member, e.g. screw fastening means

Landscapes

  • Multi-Conductor Connections (AREA)
  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Steckverbindung für Koaxialkabel mit zwei inein­ ander steckbaren mehrpoligen Steckverbindern, wobei die Kontaktierung des äußeren Schirmgeflechts und die des Signalleiters über Stift-Buchse- Kontaktelemente erfolgt.
Bekannte derartige Steckverbindungen werden im Bereich hoher Frequen­ zen bzw. hoher Datenraten an sich selten eingesetzt, da die elektrischen Ei­ genschaften der dort üblicherweise eingesetzten "Pigtail"-Konfektionierung des Kabelschirmes der Koaxialkabel sehr schlecht und wenig reproduzierbar sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steckverbindung der ein­ gangs genannten Art dahingehend auszubilden, daß diese hinsichtlich der elektrischen Eigenschaften und deren Reproduzierbarkeit entscheidend ver­ bessert wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die elektrische Verbindung des/der Kabelschirme des/der Koaxialkabel mit den entsprechenden Schirm- bzw. Massekontakten über elektrisch leitfähige Verbindungsstücke erfolgt, daß bei montierten Verbindungsstücken durch Druck auf den Kabelschirm eine Kontaktierung mit den Verbindungsstücken erfolgt, daß die Verbindungs­ stücke im montierten Zustand eine elektrische Verbindung zu den im Isolierkörper befindlichen Schirm- bzw. Massekontakten haben, und daß die Si­ gnalleiter der Koaxialkabel elektrische Verbindung zu einem oder mehreren Signalkontakten aufweisen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 7 angegeben.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht zum einen darin, daß durch den induktivitätsarmen Aufbau des Verbindungsstückes (großflächige Wei­ terleitung des Schirmes) die elektrischen Parameter des Verbindungsstückes (wie z. B. Wellenwiderstand) an die des verwendeten Kabels angepaßt werden können. Dadurch können Signalreflexionen und Dämpfung mini­ miert werden.
Ein weiterer Vorteil besteht in dem EMV-gerechten Aufbau des Verbin­ dungsstückes. Durch den nahezu geschlossenen Aufbau werden Abstrah­ lungen weitestgehend vermieden, von außen auftreffende Störstrahlung wird wirksam unterdrückt. Dies gilt ebenso für das Übersprechen innerhalb des Steckverbinders.
Nicht unerheblich ist auch die Tatsache, daß durch die mechanisch stabile und fertigungstechnisch gut reproduzierbare Verbindung von Koaxialkabel und dem hier betrachteten Pseudokoaxialverbinder die elektrischen Eigen­ schaften ebenso reproduzierbar sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert:
Es zeigen
Fig. 1 die Ansicht des Steckverbinders im montierten Zustand,
Fig. 2 eine auseinandergezogene Darstellung des Steckverbinders gem. Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht des Steckverbinders im teilweise montierten Zustand, und
Fig. 4 die Ansicht eines modifizierten Steckverbinders.
Der in Fig. 1 bis Fig. 4 gezeigte Steckverbinder besteht im wesentlichen aus einem Isolierkörperteil 1, Schirm- bzw. Massekontakten 2, Signalkontakten 3, leitfähigen Verbindungsstücken 4 sowie einem Gehäuse 12.
Das in Fig. 2 dargestellte Isolierkörperteil 1 besitzt sowohl für jeden der Schirm- bzw. Massekontakte 2 als auch für jeden der Signalkontakte 3 eine Kammer, in denen diese elektrisch isoliert montiert sind. Wie in Fig. 1 dar­ gestellt, sind die Schirm- bzw. Massekontakte 2 jeweils um einen Signalkon­ takt 3 positioniert. Die Verbindungsstücke 4 besitzen halbrunde Aussparun­ gen 5, welche im montierten Zustand durch eine kraftschlüssige Verbindung mit der äußeren Isolierung der Koaxialkabel 7 eine Zugentlastung der elek­ trischen Verbindung ermöglichen. Zur Erzeugung der dazu notwendigen Kraft wird die Schraube 8 verwendet, die zur Montage in die Verbindungs­ stücke 4 eingeschraubt wird.
Die in Fig. 2 dargestellten Verbindungsstücke 4 besitzen ebenfalls halbrun­ de Aussparungen 6, welche im montierten Zustand durch Druck auf das Schirmgeflecht 9 der beiden Koaxialkabel 7 eine großflächige elektrische Verbindung zwischen dem Schirmgeflecht 9 und den Verbindungsstücken 4 herstellen. Dabei verhindern die metallischen Röhrchen 10 eine ungewollte Deformation der Dielektrika der beiden Koaxialkabel 7 infolge des aufge­ brachten Druckes. Der Innendurchmesser der Röhrchen entspricht hierbei dem Außendurchmesser der verwendeten Koaxialkabel 7. Zur Montage wer­ den nach Aufstecken der Röhrchen 10 die Kabelschirme 9 über die Röhrchen 10 gelegt.
An der den Schirm- bzw. Massekontakten 2 zugewandten Seite befindet sich an den Verbindungsstücken 4 eine Nut 13, die zur Positionierung der Schirm- bzw. Massekontakte 2 während des Herstellens der notwendigen Lötverbindungen zwischen den Schirm- bzw. Massekontakten 2 und den elektrisch leitfähigen Verbindungsstücken 4 dient. Die elektrische Verbin­ dung zwischen den Signalleitern 11 der beiden Koaxialkabel 7 und den ent­ sprechenden Signalkontakten 3 erfolgt durch Löten.
Fig. 3 zeigt den Steckverbinder im teilmontierten Zustand. Der Radius der halbrunden Aussparungen 5 der Verbindungsstücke 4 ist dabei so dimen­ sioniert, daß eine Deformation der Dielektrika der beiden Koaxialkabel 7 vermieden wird. Zur vollständigen Montage wird das Gehäuse 12 über die aus den Verbindungsstücken 4, den Schirm- bzw. Massekontakten 2, den Signalkontakten 3, dem Isolierkörper 1 und den beiden Koaxialkabeln 7 be­ stehende Baugruppe geschoben. Das Gehäuse 12 besteht vorzugsweise aus einem leitfähigen Material. Durch den großflächigen elektrischen Kon­ takt zwischen der Innenseite des Gehäuses 12 und der äußeren Oberfläche der ebenso elektrisch leitfähigen Verbindungsstücke 4 erfolgt im montierten Zustand eine zusätzliche Weiterleitung der äußeren Kabelschirme 9.
Ein modifiziertes Ausführungsbeispiel ist in Fig. 4 dargestellt. Wesentlicher Unterschied zu dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die in die leitfähigen Verbindungsstücke 4 integrierten Schirm- bzw. Massekontakte 2. Dadurch ist eine separate Kontaktierung nicht notwendig. Die leitfähigen Verbindungsstücke 4 bestehen in diesem Ausführungsbeispiel jeweils aus einem gestanzten und gebogenen Blech. Eine Lasche 14 bewirkt durch den auf die Koaxialkabel 7 ausgeübten Druck eine Zugentlastung der elektri­ schen Verbindung.

Claims (7)

1. Steckverbindung für Koaxialkabel mit zwei ineinander steckbaren mehrpoligen Steckverbindern, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Verbindung des/der Kabelschirme (9) des/der Koaxialkabel (7) mit den entsprechenden Schirm- bzw. Massekon­ takten (2) über elektrisch leitfähige Verbindungsstücke (4) erfolgt daß bei montierten Verbindungsstücken (4) durch Druck auf den Kabelschirm (9) eine Kontaktierung mit den Verbindungsstücken erfolgt,
daß die Verbindungsstücke (4) im montierten Zustand eine elektri­ sche Verbindung zu den im Isolierkörper (1) befindlichen Schirm­ bzw. Massekontakten (2) haben, und
daß die Signalleiter (11) der Koaxialkabel (7) elektrische Verbin­ dung zu einem oder mehreren Signalkontakten (3) aufweisen.
2. Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstücke (4) im montierten Zustand durch Druck auf die Isolation des Koaxialkabels (7) die Kabelverbindung zugent­ lasten.
3. Steckverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Verbindungsstücke (4) mit den zugehörigen Schirm- bzw. Massekontakten (2) eine bauliche Einheit bilden.
4. Steckverbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet daß sich im montierten Zustand unter dem Kabelschirm (9) ein Ring aus mechanisch stabilen Material (10) befindet.
5. Steckverbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstücke (4) aus elektrisch leitfähigem Material bestehen.
6. Steckverbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstücke (4) aus mit elektrisch leitfähigem Mate­ rial beschichteten Kunststoff bestehen.
7. Steckverbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches Steckverbindergehäuse (12) aus elektrisch leitfähigem Material die oben dargestellte Steckverbindung um­ schließt.
DE19713241A 1996-09-28 1997-03-29 Steckverbindung für Koaxialkabel Withdrawn DE19713241A1 (de)

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DE19713241A DE19713241A1 (de) 1996-09-28 1997-03-29 Steckverbindung für Koaxialkabel

Publications (1)

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