DE19713110A1 - Tragbare Antidiebstahl-Überwachungsvorrichtung - Google Patents
Tragbare Antidiebstahl-ÜberwachungsvorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine trag
bare Antidiebstahl-Überwachungsvorrichtung des Typs
mit eigener Tonerzeugung zur Verwendung bei einer Vor
richtung zum Verhindern von Ladendiebstahl usw.
Bei einer herkömmlichen tragbaren Antidiebstahl-Über
wachungsvorrichtung dieser Art wird zum Beispiel eine
tragbare Antidiebstahl-Überwachungsvorrichtung des
Typs mit eigener Tonerzeugung (allgemein als
"Summer-Anhänger" bezeichnet) verwendet, der an einen Handels
artikel usw. angebracht wird, um diesen zum Zweck der
Verhinderung eines Diebstahls mittels eines an dieser
tragbaren Antidiebstahl-Überwachungsvorrichtung ange
brachten Drahts usw. zu überwachen, wobei dann, wenn
der Gegenstand mit der daran angebrachten Überwa
chungsvorrichtung bei einem Versuch, den Gegenstand
illegalerweise nach außen zu schmuggeln, in die Nähe
einer Schranke gelangt, die tragbare Antidiebstahl-Überwachungsvorrichtung
von einer Senderantenne an der
Schranke emittierte Radioweilen empfängt, wodurch ein
in die Überwachungsvorrichtung integrierter Summer
ertönt und dadurch ein Alarm erzeugt wird.
Beim Empfang von Radiowellen von der Senderantenne
sendet die tragbare Antidiebstahl-Überwachungsvorrich
tung Radiowellen mit einer anderen Frequenz aus, die
von einer Empfängerantenne an der Schranke empfangen
werden, um dadurch wiederum einen Summer ertönen zu
lassen, der an der Schranke angeordnet ist, um dort
einen Alarm zu erzeugen.
Bei der herkömmlichen tragbaren Antidiebstahl-Überwachungsvorrichtung
wird für einen Freigabemecha
nismus zum Entfernen der tragbaren Antidiebstahl -Über
wachungsvorrichtung von einem Gegenstand ein Verfahren
verwendet, bei dem eine mechanische Entriegelung durch
Einführen eines Freigabewerkzeugs durch eine in ein
Gehäuse eingebrachte Öffnung erfolgt, in dem der Draht
verriegelt ist.
Da das Freigabeverfahren zum Entfernen der tragbaren
Antidiebstahl-Überwachungsvorrichtung von dem
Gegenstand somit in einfacher Weise von außen her zu
erkennen ist, läßt sich die tragbare Antidiebstahl-Überwachungsvorrichtung
leicht in illegaler Weise von
einem Gegenstand entfernen, und ein Ladendiebstahl
läßt sich nicht ausreichend sicher verhindern.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht daher in
der Schaffung einer tragbaren Antidiebstahl-Über
wachungsvorrichtung, die einfach handhabbar ist, eine
Öffnung in ihrem äußeren Erscheinungsbild zum Einfüh
ren eines Freigabewerkzeugs aufweist, so daß sie nur
schwer in unberechtigter Weise zu entriegeln ist, die
sich ferner ohne Trennung eines einen Schleifenbereich
aufweisenden, leitfähigen Detektionsdrahts und einer
Schaltung in dem Gehäuse durch einen Verkäufer bzw.
autorisiertes Personal entriegeln läßt und die zu
sätzlich dazu keinerlei Alarmfreigabevorgang während
der Entriegelung benötigt.
Zu diesem Zweck schafft die vorliegende Erfindung eine
tragbare Antidiebstahl-Überwachungsvorrichtung, die in
ihrem äußeren Erscheinungsbild keine Öffnung zum Ein
führen eines Freigabewerkzeugs aufweist und die sich
nicht nur durch bloßes in die Nähe Bringen eines Mag
neten entriegeln läßt, sondern die sich nur schwer
unberechtigterweise entriegeln läßt, und bei der fer
ner ein Vorsprungbereich eines Eingriffselements eine
Bewegung eines Verriegelungselements in dessen Freiga
berichtung während des Verriegelungszustands des Ein
griffselements verhindert, wobei ferner keinerlei Ge
fahr besteht, daß das Verriegelungselement aufgrund
eines Stoßes durch Fallenlassen usw. oder durch
Vibration freigegeben wird.
Weiterhin schafft die vorliegende Erfindung eine trag
bare Antidiebstahl-Überwachungsvorrichtung mit einem
schieberartigen Eingriffselement, das eine kleinere
Bewegungsfläche für das Eingriffselement während der
Verriegelung/Entriegelung desselben als ein Eingriffs
element des Rotations-Typs benötigt und das eine ein
fache Handhabung des Eingriffselements ermöglicht und
ferner klein ausgebildet werden kann.
Zusätzlich dazu schafft die vorliegende Erfindung eine
tragbare Antidiebstahl-Überwachungsvorrichtung, bei
der kein fehlerhafter Alarm erzeugt wird, nachdem der
Verriegelungszustand durch einen Verkäufer zum Verkauf
der Ware gelöst wird, bei der keine Notwendigkeit zum
Einschalten/Ausschalten der Stromversorgung bei jedem
Überwachungsvorgang und Überwachungs-Freigabevorgang
erforderlich ist, und wobei selbst dann kein fehler
hafter Alarm erzeugt wird, wenn ein Verkäufer zum
Zeitpunkt des Überwachungs-Freigabevorgangs bzw. -Auf
hebungsvorgangs vergißt, die Stromversorgung abzu
schalten, wobei sich ferner eine Batterieverschwendung
begrenzen läßt.
Gemäß einem Gesichtspunkt schafft die vorliegende Er
findung eine tragbare Antidiebstahl-Überwachungsvor
richtung mit einem Gehäuse, einem leitfähigen Detek
tionsdraht, der aus dem Gehäuse nach außen heraus
geführt ist und einen Schleifenbereich aufweist, einem
Eingriffselement, das in dem Gehäuse derart vorgesehen
ist, daß es frei in dieses hinein und aus diesem
heraus verlagerbar ist und in dem der Schleifenbereich
des leitfähigen Detektionsdrahts in einem Zustand auf
nehmbar ist, in dem das Eingriffselement in das
Gehäuse hineingedrückt ist, und mit einem
Verriegelungselement, das zum Verriegeln des Ein
griffselements in einem Zustand, in dem das Eingriffs
element in das Gehäuse hineingedrückt ist, ausgelegt
ist und von einem Magneten anziehbar ist, so daß es
sich in Entriegelungsrichtung bewegen läßt.
Bei der tragbaren Antidiebstahl-Überwachungsvorrich
tung gemäß dem vorstehenden Gesichtspunkt der Erfin
dung ist das Eingriffselement mit einem Vorsprungbe
reich versehen, der an dem Verriegelungselement in
einem Zustand angreift, in dem es zusammen mit dem
Verriegelungselement verriegelt ist, um eine Bewegung
des Verriegelungselements in dessen Freigaberichtung
zu verhindern, und während der Entriegelung wird das
Eingriffselement einmal in Richtung nach innen ge
drückt, um den Eingriff zwischen dem Verriegelungsele
ment und dem Vorsprungbereich aufzuheben und dadurch
dem Verriegelungselement eine Bewegung in seiner Frei
gaberichtung zu ermöglichen.
Ferner ist das Eingriffselement derart ausgebildet,
daß es durch eine Verschiebebewegung entlang einer
geraden Linie in das Gehäuse hinein sowie aus diesem
heraus verlagerbar ist.
Weiterhin ist ein Leistungsschalter vorgesehen, der
durch Hineindrücken des Eingriffselements in das Ge
häuse hinein eingeschaltet wird.
Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden
im folgenden anhand der zeichnerischen Darstellungen
mehrerer Ausführungsbeispiele noch näher erläutert. In
den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1A und 1B eine Frontansicht bzw. eine Längs
schnittansicht unter Darstellung eines
ersten Ausführungsbeispiels gemäß der
vorliegenden Erfindung, wobei das obere
Gehäuseteil entfernt ist;
Fig. 2 eine erläuternde Ansicht unter Dar
stellung eines geöffneten Zustands bei
dem ersten Ausführungsbeispiel der vor
liegenden Erfindung;
Fig. 3 eine erläuternde Ansicht unter Dar
stellung eines nach innen gedrückten
Zustands bei dem ersten Ausführungsbei
spiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 eine erläuternde Ansicht unter Dar
stellung eines verriegelten Zustands
bei dem ersten Ausführungsbeispiel der
Erfindung;
Fig. 5 ein Blockdiagramm unter Darstellung
einer Steuerschaltung bei dem ersten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 6 eine Frontansicht unter Darstellung
eines Eingriffselements gemäß dem
ersten Ausführungsbeispiel der vorlie
genden Erfindung;
Fig. 7 eine Frontansicht unter Darstellung
eines Verriegelungselements gemäß dem
ersten Ausführungsbeispiel der vorlie
genden Erfindung;
Fig. 8A und 8B erläuternde Ansichten unter Darstellung
von modifizierten Beispielen eines
Leistungsschalters; und
Fig. 9 eine erläuternde Ansicht unter Dar
stellung eines verriegelten Zustands
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis
7 das erste Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er
findung erläutert.
Als erstes erfolgt eine Beschreibung eines Antidieb
stahl-Überwachungssystems, bei dem die tragbare Anti
diebstahl-Überwachungseinrichtung 1 verwendet wird,
wobei diese im folgenden auch als Summer-Anhänger be
zeichnet wird.
Es ist zwar nicht gezeigt, jedoch ist eine Schranken
einheit bestehend aus einer Hauptschrankenantenne und
einer untergeordneten Schrankenantenne zum Beispiel am
Eingang und am Ausgang eines Geschäfts angeordnet, und
Radiowellen mit 32 kHz werden von der Hauptschranken
antenne ausgesendet, um dadurch einen Überwachungsbe
reich zu bilden.
Der Summer-Anhänger 1 wird an einer Ware angebracht,
und wenn die Ware mit dem angebrachten Summer-Anhänger
bei einem Versuch zum illegalen Herausschmuggeln der
Ware in den Überwachungsbereich gelangt, empfängt die
Empfangsantenne des Summer-Anhängers 1 die von der
Hauptschrankenantenne emittierten Radiowellen mit 32
kHz, so daß der in den Summer-Anhänger 1 integrierte
Summer den Alarm abgibt.
Bei Empfang von Radiowellen mit 32 kHz emittiert der
Summer-Anhänger 1 ferner Radiowellen mit 145 kHz. Bei
Empfang dieser Radiowellen durch die Empfangsantenne
an der Schrankeneinheit, ertönt der an der Schranken
einheit angeordnete Summer, so daß ein Alarmsignal
abgegeben wird. Der Summerton an der Schrankeneinheit
kann somit einen Diebstahl anzeigen, selbst wenn der
Summer-Anhänger 1 eingewickelt ist und dadurch der
Summerton reduziert wird.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 7 wird nun das
erste Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
erläutert.
Der Summer-Anhänger 1 besteht im großen und ganzen aus
einem Gehäuse 2, bei dem ein oberes Gehäuseteil und
ein unteres Gehäuseteil im Schnapp-Eingriff aneinander
angebracht sind, um diese in integrierter Weise
miteinander anzuordnen; einer gedruckten
Schaltungsplatte 3 die im Inneren des Gehäuses 2 ange
bracht ist und auf der ein Schaltungsmuster bzw. eine
Leiteranordnung sowie elektronische Teile vorgesehen
sind; einem Draht 4, bei dem es sich um einen leit
fähigen Detektionsdraht handelt, der an seinen beiden
Enden mit der Leiteranordnung der gedruckten
Schaltungsplatte 3 verbunden ist und in Form einer
Schleife aus dem Gehäuse 2 nach außen geführt ist;
einem Eingriffselement bzw. Hakenelement 5 zur
Schaffung eines Eingriffs durch Ergreifen des Schlei
fenbereichs 4a des Drahts 4; einem Verriegelungs
element 6, das bei Ergreifen des Schleifenbereichs 4a
des Drahts 4 durch das Eingriffselement 5 in einem
nach innen gedrückten Zustand verriegeit wird, wenn es
in das Gehäuse 2 hineingedrückt ist; einem Summer 34
zum Erzeugen eines Alarmtons; einem Batteriekasten 7
zur Unterbringung einer Batterie zur Stromzufuhr; und
einem Leistungsschalter 8 zum Einschalten und Aus
schalten der Verbindung zwischen der Batterie in dem
Batteriekasten 7 und der Schaltung der gedruckten
Schaltungsplatte 3.
Das Eingriffselement 5 ist aus plattenförmigem Materi
al hergestellt und durch eine Führungsnut in dem Ge
häuse 2 sowie einen Führungsstift 10 gleitend ver
schiebbar derart gehaltert, daß es aus einer Öffnung 9
in der in bezug auf die Zeichnungen oberen Oberfläche
des Gehäuses 2 herausragt. Wie in den Fig. 2 und 6
gezeigt ist, besitzt dieses Eingriffselement 5 einen
oberen Bereich 11, der kuppeiartig ausgebildet ist;
einen kerbenförmigen Eingriffsbereich 12, der durch
tiefes Aussparen einer Seite des oberen Bereichs in
Richtung auf das Innere derselben gebildet ist und der
zum Ergreifen des Schleifenbereichs 4a des Drahts 4
ausgebildet ist; einen Langlochbereich 13, der in
Gleitrichtung ausgebildet ist und in den der Führungs
stift 10 eingeführt ist; einen konkaven Bereich 27,
der durch Aussparen des Seitenbereichs gebildet ist
und in den ein Verriegelungsstück 14 des Verriege
lungselements 6 eintritt; einen Verriegelungs-Stufen
bereich 15, der im Inneren der unteren Kante des kon
kaven Bereichs 27 ausgebildet ist und mit dem das Ver
riegelungsstück 14 des im folgenden noch zu beschrei
benden Verriegelungselements 6 in Eingriff gebracht
wird, wenn es das Verriegelungselement 6 verriegelt;
einen Vorsprungbereich 16, der an der Außenseite der
Unterkante des konkaven Bereichs 27 ausgebildet ist,
um in einem verriegelten Zustand an dem Verriegelungs
element 6 anzugreifen, um eine Bewegung desselben in
Entriegelungsrichtung zu verhindern; eine Öffnung 18,
in die ein Ende einer Torsionsschraubenfeder 17 ein
greift, um das Eingriffselement 5 in Richtung auf das
Gehäuseinnere vorzuspannen; sowie einen
Kontaktstück-Betätigungsbereich 23, dessen unteres Ende kreisbo
genförmig ausgebildet ist, um durch Anlage an dem Kon
taktstück des Leistungsschalters 8 diesen Schalter
ein- oder auszuschalten.
Bei der Torsionsschraubenfeder 17 ist der Windungsbe
reich derselben auf einem Stift in dem Gehäuse 2 an
geordnet, und das eine Ende der Feder befindet sich in
Eingriff mit der Öffnung 18 in dem vorstehend
beschriebenen Eingriffselement 5, während ihr anderes
Ende an dem Halterungsbereich des Gehäuses 2 angreift.
Die Federkraft der Torsionsschraubenfeder 17 wird über
die Öffnung 18 derart ausgeübt, daß das Eingriffs
element 5 in bezug auf Fig. 2 in Richtung nach oben
vorgespannt ist.
Das Verriegelungselement 6 ist aus plattenförmigem
Material hergestellt und durch die Führungsnut in dem
Gehäuse 2, den Führungsstift 10 und dergleichen derart
geführt, daß es in der zu der Verschieberichtung des
Eingriffselements 5 rechtwinkligen Richtung frei ver
schiebbar ist. Wie in den Fig. 2 und 7 gezeigt ist,
besitzt dieses Verriegelungselement 6 einen Langloch
bereich 20, in den der Führungsstift 10 eingeführt ist
und der entlang der Verschieberichtung des Verriege
lungselements 6 ausgebildet ist; einen Festlegebereich
22, mit dem ein Ende einer Zugschraubenfeder 21 zum
Vorspannen des Verriegelungselements 6 in Richtung auf
das Innere des Gehäuse 2 in Eingriff steht; sowie ein
Verriegelungsstück 14, das durch im wesentlichen
rechtwinkliges Umbiegen gebildet ist und für den Ein
griff mit dem Verriegelungs-Stufenbereich 15 und dem
Vorsprungbereich 16 des Eingriffselements 5 ausgebil
det ist.
Die Zugschraubenfeder 71 ist an ihrem einen Ende an
dem Festlegebereich 22 des Verriegelungselements 6
eingehakt und an ihrem anderen Ende auf einem Stiftbe
reich in dem Gehäuse 2 eingehakt. Die Federkraft der
Zugschraubenfeder 71 schafft eine Vorspannung des Ver
riegelungselements 6 in Bezug auf Fig. 2 in Richtung
nach rechts, d. h. in Verriegelungsrichtung.
Das Verriegelungsstück 14 des Verriegelungselements 6
ist im wesentlichen parallel zu der Seite des Gehäuses
2 derart angeordnet, daß es durch die Verschiebung des
Verriegelungselements 6 von der Seite des Gehäuses 2
entfernt angeordnet oder nahe bei dieser angeordnet
ist. Indem man einen Magneten M nahe an die Seite des
Gehäuses 2 in der Nähe des Verriegelungsstücks 14 des
Verriegelungselements 6 heranbringt, wird das Verrie
gelungsstück 14, d. h. das Verriegelungselement 6 ent
gegen der Federkraft der Zugschraubenfeder 21 in Bezug
auf Fig. 2 nach links angezogen. In dieser Hinsicht
ist in demjenigen Seitenbereich des Gehäuses 2, dem
das Verriegelungsstück 14 des Verriegelungselements 6
zugewandt ist, ein konkaver Bereich mit dünner Wand
dicke ausgebildet, so daß die Magnetkraft des Magneten
M in wirksamer Weise auf das Verriegelungsstück 14 des
Verriegelungselements 6 ausgeübt wird.
Der Leistungsschalter 8 besteht aus einem oberen Kon
taktstück 24 und einem unteren Kontaktstück 25, die an
ihrem einen Ende auf der gedruckten Schaltungsplatte 3
angebracht sind und an ihren anderem Ende jeweils mit
der Leiteranordnung verbunden sind. Mittels des Kon
taktstück-Betätigungsbereichs 23 des nach unten ver
schobenen Eingriffselements 5 wird das andere Ende
bzw. das nicht an der Schaltungsplatte angebrachte
Ende des oberen Kontaktstücks 24 nach unten gedrückt
und mit dem unteren Kontaktstück 25 in Berührung ge
bracht, um den Schalter einzuschalten. Andererseits
wird beim Verschieben des Eingriffselements 5 nach
oben das obere Kontaktstück 24 von dem unteren Kon
taktstück 25 getrennt, wodurch der Schalter ausge
schaltet wird.
An der oberen Oberfläche des Gehäuses 2 ist an einer
Stelle, die dem kerbenförmigen Eingriffsbereich 12 des
Eingriffselements 5 entspricht, in dem der Schleifen
bereich 4a des Drahts 4 aufgenommen wird, eine im
wesentlichen V-förmige Nut 26 ausgebildet, da dies in
Fig. 2 gezeigt ist. In einem Zustand, in dem der
Schleifenbereich 4a des Drahts 4 sich mit dem ker
benförmigen Eingriffsbereich 12 in Eingriff befindet,
indem das Eingriffselement 5 in das Gehäuse 2 hinein
gedrückt ist, ist der obere Bereich des Eingriffsele
ments 5 dem Anschein nach in das Gehäuse 2 einge
bettet, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist, so daß der
obere Bereich des kerbenförmigen Eingriffsbereichs 12
des Eingriffselements 5 derart nach innen gedrückt
ist, daß er auf der V-förmigen Nut 26 nur geringfügig
freiliegt. Da der obere Bereich des Eingriffselements
5 sich nur schwer zerschneiden läßt, ist es schwierig,
den Draht 4 aus dem kerbenförmigen Eingriffsbereich 12
zu entfernen.
In dem Batteriekasten 7 sind Verbindungsanschlüsse 50
und 51 an dem unteren Gehäuseteil derart angebracht,
daß sie die beiden Seiten einer Batterie kontaktieren
und diese sandwichartig zwischen sich schließen. Dabei
ist der Verbindungsanschluß 50 derart ausgebildet, daß
er sich in den konkaven Bereich in der Innenfläche des
oberen Gehäuseteils hineinbiegt, wenn die Batterie in
dem Batteriekasten 7 aufgenommen ist.
Im folgenden wird die Arbeitsweise des ersten Ausfüh
rungsbeispiels erläutert.
Fig. 2 zeigt einen geöffneten Zustand des Eingriffs
elements 5, d. h. einen Zustand, in dem der Draht nicht
an einer Ware angebracht ist. In diesem geöffneten Zu
stand ist das Eingriffselement 5 durch die Torsions
schraubenfeder 17 in Richtung nach oben vorgespannt,
so daß sein oberer Bereich aus der Öffnung 9 in der
oberen Oberfläche des Gehäuses 2 herausragt. Der ker
benförmige Eingriffsbereich 12 des Eingriffselements 5
ist oberhalb von der oberen Oberfläche des Gehäuses 2
angeordnet, und der Draht 4 ist aus dem kerbenförmigen
Eingriffsbereich 12 des Eingriffselements 5 gelöst.
Der Kontaktstück-Betätigungsbereich 23 des Betäti
gungselements 5 ist von dem oberen Kontaktstück 24 des
Leitungsschalters 8 getrennt und über diesem angeord
net, und das obere Kontaktstück 24 ist von dem unteren
Kontaktstück 25 getrennt, so daß sich der Schalter im
Aus-Zustand befindet.
Mittels eines im folgenden noch zu beschreibenden
Entriegelungsvorgangs wird dabei das Verriegelungsele
ment 6 durch einen starken Magneten M entgegen der
Federkraft der Zugschraubenfeder 21 in Bezug auf Fig.
2 in Richtung nach links angezogen, um das Verriege
lungsstück 14 in engen Kontakt mit der Innenwandung
der Seite des Gehäuses 2 zu bringen. Dadurch wird das
Verriegelungselement 6 entriegelt, so daß das Ein
griffselement 5 mit Hilfe der Torsionsschraubenfeder
17 nach oben angehoben wird und das Verriegelungsstück
14 des Verriegelungselements 16 entgegen der Feder
kraft der Zugschraubenfeder 21 mittels des Magneten M
gegen den seitlichen Randbereich des Eingriffselements
5 gedrückt ist.
In dem in Fig. 2 gezeigten Zustand wird nach Hin
durchführen des Drahts 4 durch eine Öffnung oder der
gleichen in der Ware der Schleifenbereich 4a des
Drahts 4 durch den kerbenförmigen Eingriffsbereich 12
des Eingriffselements 5 hindurchgeführt.
Das Eingriffselement 5 wird dann entgegen der Feder
kraft der Torsionsschraubenfeder 17 in Bezug auf Fig.
2 nach unten gedrückt. Das Eingriffselement 5 wird
nach unten geschoben, und der in dem kerbenförmigen
Eingriffsbereich 12 befindliche Schleifenbereich 4a
des Drahts wird in das Innere des kerbenförmigen Ein
griffsbereichs 12 hineinbewegt, da die obere Kante
dieses Bereichs schräg verlaufend ausgebildet ist,
während der Eingang bzw. Ausgang des kerbenförmigen
Eingriffsbereichs 12 verengt ausgebildet ist. Es ist
daher schwierig, daß sich der Schleifenbereich 4a des
Drahts 4 aus dem kerbenförmigen Eingriffsbereich 12
herauslöst, während das Eingriffselement 5 nach unten
bewegt wird, so daß ein sicherer Eingriff gewähr
leistet ist.
Die nach unten gehende Bewegung des Eingriffselements
5 führt dazu, daß der Kontaktstück-Betätigungsbereich
desselben an dem oberen Kontaktstück 24 des Leistungs
schalters 8 in Anlage kommt und dieses nach unten
drückt, wonach das obere Kontaktstück 24 mit dem unte
ren Kontaktstück 25 in Berührung gebracht wird, wie
dies in Fig. 3 gezeigt ist, um den Schalter einzu
schalten.
Fig. 3 zeigt einen Zustand, in dem das Eingriffsele
ment 5 ganz tief nach innen gedrückt worden ist, und
zwar unmittelbar vor dem Verschieben des Verriege
lungselements 6 in Richtung nach rechts. Das heißt,
wenn das Eingriffselement 5 nach innen gedrückt wird
und verschoben wird, bis das Verriegelungsstück 14 des
Verriegelungselements 6 über dem Vorsprungbereich 16
des Eingriffselements 5 positioniert ist, gelangt das
gesamte Verriegelungsstück 14 des Verriegelungs
elements 6 in einen Zustand, in dem es in den konkaven
Bereich 27 des Eingriffselements 5 hineinfallen kann.
Während das gesamte Verriegelungsstück 14 des Verrie
gelungselements 6 in dem in Fig. 3 gezeigten Zustand
mittels der Federkraft der Zugschraubenfeder 21 in den
konkaven Bereich 27 des Eingriffselements 5 hineinbe
wegt wird, wird das Verriegelungselement 6 in bezug
auf Fig. 3 nach rechts bzw. in Verriegelungsrichtung
verschoben. Wie in Fig. 4 gezeigt ist, bewegt sich die
untere Kante des Verriegelungsstücks 14 des Verriege
lungselements 6 über den Vorsprungbereich 16 hinweg,
und die rechte Fläche des Verriegelungsstücks 14 stößt
gegen die hintere Kante des konkaven Bereichs 27. Wenn
das nach innen drücken des Eingriffselements 5 ge
stoppt wird, wird das Eingriffselement 5 durch die
Federkraft der Torsionsschraubenfeder 17 nach oben
gedrückt, jedoch stößt der Verriegelungs-Stufenbereich
15 des Eingriffselements 5 gegen die untere Endkante
des Verriegelungsstücks 14 des Verriegelungselements
6, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist, und das Eingriffs
element 5 wird verriegelt, so daß es in seiner nach
innen gedrückten Position bleibt.
In dem in Fig. 4 gezeigten Zustand ist der
Schleifenbereich 4a des Drahts 4 innerhalb der Öffnung
verriegelt, die durch den kerbenförmigen
Eingriffsbereich 12 des Eingriffselements 5 und durch
die V-förmige Nut 26 in dem Gehäuse 2 gebildet ist.
Als nächstes wird die Steuerschaltung des ersten Aus
führungsbeispiels erläutert.
In Fig. 5 bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen
Summer-Anhänger, 4 einen Draht, 8 einen Leistungsschalter, 30
einen Empfänger, 31 einen mit dem Empfänger 30 verbun
denen Schaltkreis, 32 eine Ausgangsschaltung, 33 eine
Übertragungsschaltung bzw. Sendeschaltung, 34 einen
durch die Ausgangsschaltung 32 angetriebenen Summer,
35 eine in dem Batteriekasten 7 untergebrachte
Batterie und 36 eine Schaltung zum Detektieren eines
durchtrennten Drahts, die mit beiden Enden des schlei
fenförmigen Drahts 4 verbunden ist. Der Leistungs
schalter 8, der Empfänger 30, der Schaltkreis 31, die
Ausgangsschaltung 32, die Sendeschaltung 33, der
Summer 34 und die Schaltung 36 zum Detektieren eines
durchtrennten Drahts sind auf der gedruckten
Schaltungsplatte vorgesehen.
Bei Empfang von Radiowellen mit 32 kHz von der Haupt
schrankenantenne durch den Empfänger 30 betätigt der
Schaltkreis 31 die Ausgangsschaltung 32, die wiederum
den Summer 34 zum Abgeben des Alarmtons veranlaßt.
Ferner betätigt der Schaltkreis 31 die Sendeschaltung
33 zum Senden von Radiowellen mit 145 kHz, wie dies
eingangs erläutert wurde.
Wenn der Draht 4 durchtrennt wird, um die Ware in un
berechtigter Weise von dem Summer-Anhänger 1 zu ent
fernen, detektiert die Schaltung 36 zum Detektieren
eines durchtrennten Drahts diesen Zustand und sie
überträgt ein Signal zu dem Schaltkreis 31, der die
Ausgangsschaltung 32 betätigt, um den Summer 34 zum
Abgeben des Alarmtons zu veranlassen, und der ferner
die Sendeschaltung 33 zum Übertragen von Radiowellen
mit 145 kHz veranlaßt, wie dies vorstehend beschrieben
wurde.
Im folgenden wird der Vorgang beschrieben, in dem der
Summer-Anhänger 1 von der Ware entfernt wird.
In dem nicht geöffneten Zustand des Eingriffselements
wie er in Fig. 4 gezeigt ist, wird bei Anordnung
eines in unterbrochenen Linien dargestellten Magneten
M mit einer hohen Magnetkraft nahe bei der entspre
chenden Seite des Gehäuses 2 eine Kraft zum Hervorru
fen einer Bewegung in Richtung nach links in Fig. 4
auf das Verriegelungselement 6 ausgeübt, das durch die
Federkraft der Zugschraubenfeder 21 in Fig. 4 in Rich
tung auf die rechte Seite gezogen ist. In dem in Fig.
4 gezeigten Zustand verhindert jedoch der Vorsprung
bereich 16 eine Bewegung des Verriegelungselements 6
in Freigaberichtung desselben, und der Verriegelungs
zustand kann nicht aufgehoben werden.
Wenn bei dem ersten Ausführungsbeispiel das obere Ende
des Eingriffselements 5 in dem in Fig. 4 gezeigten
Zustand bis zu einem Anschlag 29 nach unten gedrückt
wird, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist, wird der Vor
sprungbereich 16 des Eingriffselements 5 ebenfalls
nach unten bewegt, wodurch dem Verriegelungselement 6
eine Verschiebebewegung in Richtung auf die linke
Seite in Fig. 4, d. h. in Freigaberichtung ermöglicht
wird.
Wenn in diesem Zustand der Magnet M in der vorstehend
beschriebenen Weise nahe an die Seite des Gehäuses 2
herangebracht wird, wird das Verriegelungselement 6
entgegen der Federkraft der Zugschraubenfeder 21 in
Fig. 4 nach links in Freigaberichtung verlagert, so
daß es den in Fig. 3 gezeigten Zustand einnimmt. Das
Verriegelungsstück 14 des Verriegelungselements 6 wird
dabei aus dem konkaven Bereich 27 des Eingriffsele
ments 5 gelöst, so daß der Verriegelungszustand des
Eingriffselements 5 aufgehoben wird und dieses durch
die Federkraft der Torsionsschraubenfeder 17 nach oben
geschoben wird. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, bewegt sich
der kerbenförmige Eingriffsbereich 12 des Eingriffs
elements 5 bis an die obere Oberfläche des Gehäuses 2
nach oben, so daß er offenliegt. In diesem Zustand ist
es einfach, den Draht 4 aus dem kerbenförmigen Ein
griffsbereich 12 zu entfernen, indem man den Draht 4
elastisch ausbildet und diesen zum Beispiel aus nicht
rostendem Stahl herstellt und man den Draht in Kombi
nation mit der Formgebung des kerbenförmigen Ein
griffsbereichs 12 ausbildet.
Wenn der Magnet M entfernt wird, wird das Verriege
lungselement 6 durch die Federkraft der Zugschrauben
feder 21 in Verriegelungsrichtung vorgespannt, so daß
das Verriegelungsstück 14 des Verriegelungselements 6
gegen den Seitenkantenbereich des Eingriffselements 5
gedrückt wird, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist. Wenn
sich das Eingriffselement 5 aus dem in Fig. 3 gezeig
ten Zustand in den in Fig. 2 gezeigten Zustand nach
oben bewegt, bewegt sich das obere Kontaktstück 24,
das durch den Kontaktstück-Betätigungsbereich 23 des
Eingriffselements 5 nach unten sowie in Berührung mit
dem unteren Kontaktstück 25 gedrückt worden ist, durch
seine eigene elastische Rückstellkraft nach oben und
trennt sich von dem unteren Kontaktstück 25, so daß
der Aus-Zustand vorliegt.
Auf diese Weise läßt sich der Summer-Anhänger 1 von
der Ware entfernen, indem man den Schleifenbereich 4a
des Drahts 4 aus dem kerbenförmigen Eingriffsbereich
12 des Eingriffselements 5 entfernt und man ferner den
Draht 4 von der Ware entfernt.
Als nächstes wird ein Vorgang beschrieben, bei dem
nach Anbringung des Drahts 4 an der Ware in dem in
Fig. 4 gezeigten, nicht geöffneten Zustand ein Versuch
unternommen wird, den Summer-Anhänger 1 durch Durch
schneiden des Drahts 4 von der Ware zu entfernen.
Wenn der Draht 4 durchgeschnitten wird, um die Ware in
nicht autorisierter Weise von dem Summer-Anhänger 1 zu
entfernen, detektiert die mit dem Draht 4 verbundene
und in Fig. 4 gezeigte Schaltung 36 zum Detektieren
eines durchtrennten Drahts dieses Durchtrennen, wo
durch ein Signal an den Schaltkreis 31 übermittelt
wird, der die Ausgangsschaltung 32 betätigt, m den
Summer 34 zum Abgeben des Alarmtons zu veranlassen,
und der gleichzeitig die Sendeschaltung 33 betätigt,
so daß diese in der vorstehend beschriebenen Weise
Radiowellen mit 145 kHz sendet. Die Schrankeneinheit,
die diese Radiowellen empfangen hat, löst ebenfalls
den Alarm aus. Dieser Vorgang wird auch jenseits des
beschriebenen Überwachungsbereichs durchgeführt.
Der Leistungsschalter 8 kann auch gemäß modifizierten
Beispielen ausgebildet sein, wie dies in den Fig. 8A
und 8B gezeigt ist.
Bei dem ersten modifizierten Beispiel, ist das vorste
hend genannte obere Kontaktstück 24 in der in Fig. 8A
gezeigten Weise nicht vorgesehen, sondern das Ein
griffselement 5 wird auch als oberes Kontaktstück ver
wendet.
Bei dem zweiten modifizierten Beispiel, wie es in Fig.
8B gezeigt ist, ist die genannte Torsionsschraubenfe
der 17 nicht vorhanden, und statt dessen ist das Ein
griffselement 5 unter Ausnutzung der elastischen Kraft
des oberen Kontaktstücks 24 in Richtung nach oben vor
gespannt.
Da bei dem vorstehend beschriebenen ersten Ausfüh
rungsbeispiel das Eingriffselement 5 durch eine glei
tende Verschiebung desselben entlang einer geraden
Linie in das Gehäuse 2 hinein und aus diesem heraus
geschoben wird, benötigt das Eingriffselement 5 des
Schieber-Typs während der Verriegelung/Entriegelung
eine kleinere Bewegungsfläche als ein Eingriffselement
des Rotations-Typs. Aus diesem Grund ist eine einfache
Handhabung des Eingriffselement 5 sowie eine Miniatu
risierung desselben möglich.
Nachfolgend wird ein zweites Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung erläutert.
Fig. 9 zeigt eine erläuternde Ansicht unter Dar
stellung des verriegelten Zustands des zweiten Ausfüh
rungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung. Das
vorstehend beschriebene erste Ausführungsbeispiel ver
wendet einen Schieber-Typ, bei dem das Eingriffsele
ment durch eine Verschiebebewegung entlang einer gera
den Linie in das Gehäuse eintritt sowie dieses ver
läßt, während das zweite Ausführungsbeispiel ein Ein
griffselement des Rotations-Typs verwendet.
Wie in Fig. 9 gezeigt ist, ist das Eingriffselement 40
derart ausgebildet, daß sein eines Ende durch eine
Tragachse 41 an dem Gehäuse 2 schwenkbar gehaltert
ist, während das andere Ende des Eingriffselements 40
in die Öffnung 42 in der oberen Oberfläche des
Gehäuses 2 hinein und aus dieser heraus bewegt werden
kann.
Das Eingriffselement 40 ist durch eine Torsionsschrau
benfeder 46 um die Tragachse 41 im Gegenuhrzeigersinn,
d. h. in Öffnungsrichtung vorgespannt.
Dieses Eingriffselement 40 ist im wesentlichen U-för
mig ausgebildet, wobei in seinen einen Endbereich die
Tragachse 41 eingeführt ist und an seinem anderen End
bereich ein Eingriffsbereich 43 vorgesehen ist, wobei
das zentrale untere Ende desselben zur Bildung eines
kerbenförmigen Eingriffsbereichs 44 ausgespart ist.
Der Draht 4 wird in der selben Weise wie bei dem
ersten Ausführungsbeispiel in den kerbenförmigen Ein
griffsbereich 44 eingebracht. Ferner ist an dem unte
ren Bereich des freien Endes des Eingriffselements 40
ein geneigter Bereich 48 ausgebildet, der während des
Eindrückvorgangs des Eingriffselements 40 für
Führungszwecke an einem Hakenbereich 47 einer Ein
griffsblattfeder 45 anliegt.
Wie in Fig. 9 gezeigt ist, ist das Eingriffselement 40
entgegen der Federkraft der Torsionsschraubenfeder 46
verriegelt, indem der Eingriffsbereich 43 im nach
innen gedrückten Zustand mit der Eingriffsblattfeder
45 in Eingriff steht, bei dem es sich um ein von dem
Gehäuse 2 gehaltertes Verriegelungselement handelt.
Diese Eingriffsblattfeder 45 ist derart ausgebildet,
daß ihr unteres Ende in das Gehäuse 2 eingebettet ist
und ihr oberer Endbereich in bezug auf Fig. 9 in seit
licher Richtung elastisch verformbar ist. An dem
äußeren bzw. freien Ende der Eingriffsblattfeder 45
ist ein Hakenbereich 47 ausgebildet, bei dem es sich
um einen wegragenden Bereich handelt, der im
Querschnitt U-förmig gebogen ist, und da dieser Haken
bereich 47 in den konkaven Bereich in dem Eingriffs
bereich 43 eingeführt ist, kann bei Freigabe des
Verriegelungszustands der obere Endbereich der Ein
griffsblattfeder 45 in Fig. 9 in Richtung nach rechts
nicht elastisch verformt werden, es sei denn, das Ein
griffselement 40 wird einmal nach innen gedrückt.
Dabei sind ein oberes Kontaktstück 24 und ein unteres
Kontaktstück 25 eines Leistungsschalters 8 derart an
geordnet, daß das obere Kontaktstück 24 durch die un
tere Oberfläche des äußeren Endbereichs des Eingriffs
elements 40 nach unten gedrückt wird, um es mit dem
unteren Kontaktstück 25 in Berührung zu Dringen und
dadurch den Schalter in den eingeschalteten Zustand
der Fig. 9 zu bringen.
Wenn der Verriegelungszustand freigegeben wird und das
Eingriffselement 40 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt
wird, kehrt das obere Kontaktstück 24 bei der Anhebe
bewegung des freien Endbereichs des Eingriffselements
40 ebenfalls in Richtung nach oben zurück, und es wird
von dem unteren Kontaktstück 25 getrennt, um dadurch
ein Ausschalten hervorzurufen.
Im folgenden wird die Arbeitsweise des vorstehend er
läuterten zweiten Ausführungsbeispiels beschrieben.
Bei dem in Fig. 9 gezeigten Zustand handelt es sich um
einen verriegelten Zustand entsprechend der Fig. 4 des
ersten Ausführungsbeispiels, und bei Freigabe des Ver
riegelungszustands gemäß Fig. 9 wird das Eingriffsele
ment 40 zuerst in Richtung nach innen gedrückt und das
äußere bzw. freie Ende der Eingriffsblattfeder 45 wird
in einen Zustand gebracht, in dem es aus dem Ein
griffsbereich 43 des Eingriffselements 40 herausgelan
gen kann, und der Magnet M wird nahe bei der entspre
chenden Seite des Gehäuses 2 angeordnet. Die Magnet
kraft des Magneten M zieht dann das äußere Ende der
Eingriffsblattfeder 45 in Fig. 9 in Richtung nach
rechts an, um eine Entriegelung vorzunehmen.
Wenn das Niederdrücken des Eingriffselements 40 ge
stoppt wird, verschwenkt die Torsionsschraubenfeder 46
das Eingriffselement 40 um die Tragachse 41 im Gegen
uhrzeigersinn bzw. in Öffnungsrichtung, um den ker
benförmigen Eingriffsbereich 44 über die obere Ober
fläche des Gehäuses 2 anzuheben, wonach der Draht in
der selben Weise wie bei dem ersten Ausführungsbei
spiel entnommen werden kann.
Wenn der Magnet M danach entfernt wird, kehrt die Ein
griffsblattfeder 45 elastisch in den ursprünglichen
Zustand zurück, so daß sie wieder den in Fig. 9 ge
zeigten Zustand einnimmt.
Im folgenden wird ein Vorgang beschrieben, in dem der
Draht 4 mit dem Eingriffselement 40 in Eingriff ge
bracht wird.
Der Draht 4 wird in den kerbenförmigen Eingriffs
bereich 44 eingelegt, und das Eingriffselement 40 wird
entgegen der Kraft der Torsionsschraubenfeder 46 nach
innen gedrückt. Das obere Ende der Eingriffsblattfeder
45 stößt dann gegen den geneigten Bereich 48 des Ein
griffselements 40 und gleitet die Außenfläche des Ein
griffselements 40 entlang, während die
Eingriffsblattfeder 45 in bezug auf Fig. 9 nach rechts
elastisch verformt wird. Der Hakenbereich 47 der Ein
griffsblattfeder 45 wird somit mit dem Eingriffs
bereich 43 des Eingriffselements 40 in Eingriff
gebracht, wie dies in Fig. 9 gezeigt ist, um dadurch
das Eingriffselement 40 zu verriegeln. In diesem
Zustand wird der Leistungsschalter 8 eingeschaltet,
wie dies vorstehend beschrieben wurde.
Die übrigen Konstruktionsmerkmale sowie die übrige
Arbeitsweise, die vorstehend nicht speziell beschrie
ben worden sind, sind mit denen des ersten Ausfüh
rungsbeispiels identisch.
Jedes der vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiele
besitzt ein Gehäuse 2, einen aus dem Gehäuse 2 heraus
geführten Draht 4 mit einem Schleifenbereich 4a, ein
Eingriffselement 5 bzw. 40, das in dem Gehäuse 2 der
art vorgesehen ist, daß es frei in dieses hinein und
aus diesem herausgeführt werden kann und mit dem sich
der Schleifenbereich 4a des Drahts in einem Zustand in
Eingriff befindet, in dem es in das Gehäuse 2 hinein
gedrückt ist, sowie ein Verriegelungselement 6 bzw. 45
rum Verriegeln des Eingriffselements 5 bzw. 40 in
einem Zustand, in dem es in das Gehäuse 2 hinein
gedrückt ist, wobei das Verriegelungselement von einem
Magneten M angezogen werden kann, um dadurch in
Entriegelungsrichtung bewegt zu werden. Ferner ist in
dem äußeren Erscheinungsbild kein Loch vorhanden, in
das ein Freigabewerkzeug eingeführt werden kann, und
somit ist es schwierig, den Verriegelungszustand
unberechtigterweise zu lösen. Da der Draht 4 mit dem
Schleifenbereich 4a und die im Inneren des Gehäuses 2
vorgesehene Schaltung selbst bei Freigabe des
Verriegelungszustands nicht voneinander getrennt
werden, braucht während der Entriegelung kein Alarm
freigabevorgang ausgeführt zu werden, wobei ferner
eine einfache Handhabung ermöglicht ist.
Bei jedem der vorstehend erläuterten Ausführungsbei
spiele ist das Eingriffselement 5, 40 mit einem Vor
sprungbereich 46 (Hakenbereich 47) versehen, um das
Verriegelungselement 6 (die Eingriffsblattfeder 45) an
einer Bewegung in Freigaberichtung zu hindern, indem
das Verriegelungselement 6 (die Eingriffsblattfeder
45) in einem verriegeiten Zustand mit dem Verriege
lungselement 6 (der Eingriffsblattfeder 45) in Ein
griff steht. Während der Entriegelung wird das Ein
griffselement 5, 40 einmal nach innen gedrückt,
wodurch ermöglicht wird, das Verriegelungselement
(die Eingriffsblattfeder 45) in Freigaberichtung zu
bewegen, indem der Eingriff zwischen dem Verriege
lungselement 6 (der Eingriffsblattfeder 45) und dem
Vorsprungbereich 16 (der Klinke 47) aufgehoben wird.
Der Verriegelungszustand läßt sich somit nicht alleine
dadurch aufheben, daß man den Magneten M nahe
heranführt, so daß eine unberechtigte Entriegelung
schwierig ist. Während der Verriegelung verhindert der
Vorsprungbereich 16 (der Hakenbereich 47) des Ein
griffselements 5, 40 eine Bewegung des Verriegelungs
elements 6 (der Eingriffsblattfeder 45) in Freigabe
richtung. Daher besteht keine Gefahr, daß das Verrie
gelungselement 6 (die Eingriffsblattfeder 45) durch
einen Stoß beispielsweise durch Fallenlassen usw. oder
durch Vibration gelöst wird.
Da bei jedem der vorstehend beschriebenen Ausführungs
beispiele ein Leistungsschalter 8 vorgesehen ist, der
durch Eindrücken des Eingriffselements 5, 40 in das
Gehäuse 2 hinein eingeschaltet wird, ist die Stromver
sorgung stets ausgeschaltet, wenn das Eingriffselement
5, 40 nicht verriegelt ist, d. h. wenn dieses nicht in
Gebrauch ist. Es wird daher kein fehlerhafter Alarm
ausgelöst, nachdem die Überwachungsvorrichtung durch
einen Angestellten zum Verkauf der Ware entriegelt
worden ist. Es ist nicht notwendig, die Stromversor
gung jedesmal ansprechend auf einen Überwachungsvor
gang und einen Überwachungs-Freigabevorgang einzu
schalten/auszuschalten, und es wird selbst dann kein
fehlerhafter Alarm erzeugt, wenn einmal vergessen
wurde, die Stromzufuhr zum Zeitpunkt des
Überwachungs-Freigabevorgangs auszuschalten. Außerdem läßt sich
eine Verschwendung beim Batterieverbrauch begrenzen.
Claims (4)
1. Tragbare Antidiebstahl-Überwachungsvorrichtung
mit einem Gehäuse,
gekennzeichnet durch
einen leitfähigen Detektionsdraht (4), der aus dem Gehäuse (2) nach außen herausgeführt ist und einen Schleifenbereich (4a) aufweist;
ein Eingriffselement (5), das in dem Gehäuse (2) der art vorgesehen ist, daß es frei in dieses hinein und aus diesem heraus verlagerbar ist, und in dem der Schleifenbereich (4a) des leitfähigen Detektionsdrahts (4) in einem Zustand aufnehmbar ist, in dem das Ein griffselement (5) in das Gehäuse (2) hineingedrückt worden ist; und durch
ein Verriegelungselement (6), das zum Verriegeln des Eingriffselements (5) in dem Zustand, in dem das Ein griffselement (5) in das Gehäuse (2) hineingedrückt ist, ausgelegt ist und von einem Magneten (M) anziehbar ist, so daß es sich in Entriegelungsrichtung bewegen läßt.
einen leitfähigen Detektionsdraht (4), der aus dem Gehäuse (2) nach außen herausgeführt ist und einen Schleifenbereich (4a) aufweist;
ein Eingriffselement (5), das in dem Gehäuse (2) der art vorgesehen ist, daß es frei in dieses hinein und aus diesem heraus verlagerbar ist, und in dem der Schleifenbereich (4a) des leitfähigen Detektionsdrahts (4) in einem Zustand aufnehmbar ist, in dem das Ein griffselement (5) in das Gehäuse (2) hineingedrückt worden ist; und durch
ein Verriegelungselement (6), das zum Verriegeln des Eingriffselements (5) in dem Zustand, in dem das Ein griffselement (5) in das Gehäuse (2) hineingedrückt ist, ausgelegt ist und von einem Magneten (M) anziehbar ist, so daß es sich in Entriegelungsrichtung bewegen läßt.
2. Tragbare Antidiebstahl-Überwachungsvorrichtung
nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Eingriffselement (5) mit einem
Vorsprungbereich (16) zum Angreifen an dem Verriege
lungselement (6) in einem mit dem Verriegelungselement
verriegelten Zustand versehen ist, um eine Bewegung
des Verriegelungselements (6) in Freigaberichtung des
selben zu verhindern, und daß zum Freigeben des Ver
riegelungselements (6) von dem Vorsprungbereich (16)
das Eingriffselement (5) einmal nach innen gedrückt
wird, um das Verriegelungselement (6) dadurch in sei
ner Freigaberichtung zu bewegen, so daß der Eingriff
zwischen dem Verriegelungselement (6) und dem
Vorsprungbereich (16) aufgehoben wird.
3. Tragbare Antidiebstahl-Überwachungsvorrichtung
nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Eingriffselement (5) derart ausgebildet ist,
daß die Verlagerung desselben in das Gehäuse (2) hin
ein und aus diesem heraus durch eine Verschiebebewe
gung entlang einer geraden Linie erfolgt.
4. Tragbare Antidiebstahl-Überwachungsvorrichtung
nach einem der vorausgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Leistungsschalter (8) vorgesehen ist der
durch Drücken des Eingriffselements (5) in das Gehäuse
(2) hinein eingeschaltet wird.
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |