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DE19712308A1 - Halterung einer Stoßleiste an einer abgetretenen Treppenstufe - Google Patents

Halterung einer Stoßleiste an einer abgetretenen Treppenstufe

Info

Publication number
DE19712308A1
DE19712308A1 DE19712308A DE19712308A DE19712308A1 DE 19712308 A1 DE19712308 A1 DE 19712308A1 DE 19712308 A DE19712308 A DE 19712308A DE 19712308 A DE19712308 A DE 19712308A DE 19712308 A1 DE19712308 A1 DE 19712308A1
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DE
Germany
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groove
bumper
retaining
strip
metal rail
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Application number
DE19712308A
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English (en)
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DE19712308C2 (de
Inventor
Gunnar Horatzscheck
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/02Stairways; Layouts thereof
    • E04F11/104Treads
    • E04F11/16Surfaces thereof; Protecting means for edges or corners thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Telephone Function (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
  • Absorbent Articles And Supports Therefor (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die Halterung ein er Stoßleiste an einer abgetre­ tenen Treppenstufe, die zur Erneuerung von einer U-förmigen Metall­ schiene umfaßt ist.
Aus der DE 35 42 952 C1 ist ein Verfahren zum Erneuern der Sichtflä­ che einer abgetretenen Treppenstufe sowie eine Metallschiene zur Durchführung des Verfahrens bekannt. Hierbei wird an der abgetretenen Treppenstufe eine hölzerne Stoßleiste und ein mindest an der Oberflä­ che aus Hart- oder Edelholz bestehender Gehbelag befestigt. Dazu wer­ den auf der abgetretenen Treppenstufe über ihre ursprüngliche Höhe vorstehende Holzleisten beigelegt oder in eingefrästen Nuten eingelegt. Eine die Treppenstoßkante umgreifende U-förmige Metallschiene weist an ihrem Steg Mittel zum Tragen der Stoßkante auf. Der zu einer Holzauflage mit der Stoßleiste verbunden Gehbelag wird mittels Mon­ tageschaum mit der abgetretenen Treppenstufe verbunden, wobei der Gehbelag gegen den Druck des Montageschaumes durch das an Ab­ standsleisten befestigte Stoßbrett der nach oben folgenden Treppenstufe niedergehalten wird. Die Stoßleiste ist an der Stirnseite der U-förmigen Metallschiene befestigt, wozu an der Metallschiene in Verlängerung des unteren Flansches ein winkelförmiger Ansatz mit nach oben weisendem Schenkel an geordnet ist, der in eine nach unten offene Nut der Stoßlei­ ste eingreift. Die nach oben weisenden Schenkel können auch als Wi­ derhakenleiste ausgebildet sein. Bei einer weiteren Ausführungsform der Befestigung der Stoßleiste ist im oberen Flansch der Metallschiene ein schmaler Schlitz zur Aufnahme eines Schraubenkopfes vorgesehen wobei die Schraube dazu in der Stoßleiste eingreift.
Diese Befestigungsmöglichkeiten haben den Nachteil, daß die Stoßleiste entlang der Metallschiene von oben, an der Metallschiene nach unten gleitend, befestigt werden muß, wobei die Befestigung weder durch den nach oben weisenden Schenkel noch durch die Schrauben in der Stoß­ leiste und den Schlitz in der Metallschiene zur Aufnahme der Schrau­ benköpfe einen exakten Halt garantiert.
Bei den Erneuerungsarbeiten müssen der Gehbelag und die Stoßleiste durch eine Zwinge fest an der Metallschiene gehalten werden, da der Montageschaum den Gehbelag mit der Stoßleiste nach oben aus ihrer Befestigung drückt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Halterung der Stoßleiste an einer abgetretenen Treppenstufe, die zur Erneuerung von einer U-formigen Metallschiene umfaßt ist, zu entwickeln, mit der die Stoßleiste an der Metallschiene fest anordenbar sowie leicht und sicher montierbar ist. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in der Stirnsei­ te der Metallschiene längsseits zur Treppenstufenkante eine Nut einge­ arbeitet ist, in die eine all der Rückseite der Stoßleiste in einer Nut be­ festigte Halteleiste geklemmt und arretiert angeordnet ist.
Die erfindungsgemäße Lösung verhindert, daß die Stoßleiste in irgend­ einer Weise an der Metallschiene nach unten oder nach oben verschoben werden kann. Somit ist die Trittkante der Treppenstufe stabil, was die Trittfestigkeit der gesamten Treppe positiv beeinflußt. Ein Knarren der Treppen wird durch die erfindungsgemäße Lösung ebenfalls ausge­ schlossen. Die Stoßleiste läßt sich schnell und leicht montieren. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Nut als T-Nut ausgebildet ist und die Halteleiste längsseits, mit der Rückseite der Stoßleiste bündig abschließend, einen Anschlag gegen die Metall­ schiene sowie einen Niederhalter und eine Haltenase aufweist, der obere und untere Rand der T-Nut je einen Radius zur Klemmung des Nieder­ halters und der Haltenase besitzt und an der unteren Seite der Halte­ leiste und der Stoßleiste eine Ausfräsung für die Einschwenkbewegung der Stoßleiste vorhanden ist.
Vorteilhaft ist es, daß die Nut als pilzkopfförmige Nut ausgebildet ist und in diese eine kugelzapfenförmige Halteleiste geklemmt und arretiert angeordnet ist, die an der Rückseite der Stoßleiste in der Nut befestigt ist.
Zweckmäßig ist es, daß die Nut eine T-Nut ist, in der die pilzkopfför­ mige Nut befestigt ist.
Zwei Ausführungsbeispiele erläutern anhand der beigefügten Zeichnun­ gen die Erfindung näher. Es zeigen:
Fig. 1 eine geschnittene Seitenansicht einer Treppenstufe;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Treppenstufe nach Fig. 1 mit einer geän­ derten Befestigung der Halteleiste in der Nut und
Fig. 3 schematische Darstellung einer Halteleiste in einer pilzkopf­ förmigen Nut.
Im Ausführungsbeispiel eins ist die zu erneuernde Treppenstufe 12 an der Stirnseite mit einer Metallschiene 2 verkleidet. Die Metallschiene 2 ist mittels Schraube 15 auf der Oberseite der Treppenstufe 12 befestigt. In der Rückseite 19 der Stoßleiste 1 ist die Halteleiste 3 in einer Nut 18 eingelassen und durch Befestigungselemente 10 gehalten. Die Haltelei­ ste 3 besitzt einen Anschlag 4, einen Niederhalter 5 und eine Haltenase 8. Die beiden Nutenränder einer T-Nut 9 werden durch je einen Radius 6; 7 konvex begrenzt.
Auf der zu erneuernden Treppenstufe 12 ist eine Füllmasse 16 aufge­ bracht, die das Gehelement 11, welches mit der Stoßleiste 1 verbunden ist, trägt. Die alte Setzstufe 13 wird durch die neue Setzstufe 14, die an der Unterseite der Metallschiene 2 geklemmt ist, verkleidet. Zum An­ bringen der Stoßleiste 1 werden der Niederhalter 5 und die Haltenase 8 der Halteleiste 3 in die T-Nut 9 der Metallschiene 2 eingeschwenkt und gegen die Stirnseite der Metallschiene 2 gedrückt und arretiert, wobei der Anschlag 4 zur Anlage mit der Metallschiene 2 und der Niederhalter 5 sowie die Haltenase 8 zur Anlage mit den Nutenrändern der Metall­ schiene 2 kommt. Um die Stoßleiste 1 einschwenken und anschließend arretieren zu können, ist nach der eingelassenen Halteleiste 3 eine Aus­ fräsung 17 in der Stoßleiste 1 und in der Halteleiste 3 eingebracht. Die Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel für die Befestigung der Stoßleiste 1 an der Metallschiene 2 . Hierbei ist in der T-Nut 9 eine pilzkopfförmige Nut 20 befestigt. Die Halteleiste 3 ist kugelzapfenför­ mig ausgebildet, so daß sie in der Nut 20 geklemmt und arretiert wer­ den kann. In der Fig. 3 ist die Befestigung der kugelzapfenförmigen Haltleiste 3 in der pilzkopfförmigen Nut 20 verdeutlicht.
Es ist auch möglich, daß die Haltenase 8 und der Niederhalter 5 nicht durchgehend an der Halteleiste 3, sondern in Abständen angebracht sind. Dies ist im Ausführungsbeispiel nicht dargestellt, wie auch die Möglichkeit, daß die Halteleiste 3 aus mehreren Längsstücken besteht, die in der Nut 18 der Stoßleiste 1 in Abständen angeordnet sind.
Bezugszeichenliste
1 = Stoßleiste
2 = Metallschiene
3 = Halteleiste
4 = Anschlag
5 = Niederhalter
6 = Radius
7 = Radius
8 = Haltenase
9 = T-Nut
10 = Befestigungselement
11 = Gehelement
12 = Treppenstufe
13 = Setzstufe
14 = Setzstufe
15 = Schraube
16 = Füllmasse
17 = Ausfräsung
18 = Nut
19 = Rückseite
20 = pilzkopfförmige Nut

Claims (4)

1. Halterung einer Stoßleiste an einer abgetretenen Treppenstufe, die zur Erneueurung von einer U-förmigen Metallschiene umfaßt ist, da­ durch gekennzeichnet, daß in der Stirnseite der Metallschiene (2) längsseits zur Treppenstufenkante eine Nut eingearbeitet ist, in die eine an der Rückseite (19) der Stoßleiste (1) in einer Nut (18) befe­ stigte Halteleiste (3) geklemmt und arretiert angeordnet ist.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut als T-Nut (9) ausgebildet ist und die Halteleiste (3) längsseits, mit der Rückseite (19) der Stoßleiste (1) bündig abschließend, einen An­ schlag (4) gegen die Metallschiene (2) sowie einen Niederhalter (5) und eine Haltenase (8) aufweist, der obere und untere Rand der T-Nut (9) je einen Radius (6; 7) zur Klemmung des Niederhalters (5) und der Haltenase (8) besitzt und an der unteren Seite der Halteleiste (3) und der Stoßleiste (1) eine Ausfräsung (17) für die Einschwenk­ bewegung der Stoßleiste (1) vorhanden ist.
3. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut als pilzkopfförmige Nut (20) ausgebildet ist und in diese eine kugelzap­ fenförmige Halteleiste (3) geklemmt und arretiert angeordnet ist, die an der Rückseite (19) der Stoßleiste (1) in der Nut (18) befestigt ist.
4. Halterung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut eine T-Nut (9) ist, in der die pilzkopfförmige Nut (20) befestigt ist.
DE19712308A 1996-09-02 1997-03-24 Halterung einer Stoßleiste an einer abgetretenen Treppenstufe Expired - Fee Related DE19712308C2 (de)

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DE9301776U1 (de) * 1993-02-09 1993-05-06 Bierwirth, Horst, 3509 Morschen Profil zur Renovierung einer Treppenstufe
DE29501624U1 (de) * 1994-08-25 1995-06-08 Diehm, Peter, 63477 Maintal Bausatz zur Renovierung von Treppenstufen

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DE3542952C1 (de) * 1985-12-05 1987-06-19 Erwin Stern Verfahren zum Erneuern der Sichtflaechen einer abgetretenen Treppenstufe aus Holz sowie Metallschiene zur Durchfuehrung des Verfahrens

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